Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten

Play Misty for Me (1971), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 28.01.1972


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6.3
Kritiker
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6.6
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188 Bewertungen
17 Kommentare
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von Clint Eastwood, mit Clint Eastwood und Jessica Walter

Der erfolgreiche Radiomoderator Dave Garland lässt sich auf eine Affäre mit der attraktiven Evelyn ein, die regelmäßig in seiner Show anruft und einen speziellen Song wünscht. Was Dave nicht ahnt: Evelyn ist eine Stalkerin. Sie beginnt, Dave hinterherzuspionieren, dringt in seine Wohnung ein, bedroht ihn und seine Ex-Freundin. So entwickelt sich aus dem vermeintlich lockeren One-Night-Stand bald ein lebensgefährliches Psycho-Duell.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten
Genre
Thriller, Kriminalfilm, Psychothriller
Handlung
Affäre, Frauenheld, Geliebte, Liebeslied, Psychopath, Psychoterror, Radio-DJ, Stalker
Stimmung
Ernst, Hart, Romantisch, Spannend
Verleiher
CIC
Produktionsfirma
The Malpaso Company, Universal Pictures

Kommentare (16) — Film: Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten


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AndiiSc

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nettes Regiedebüt, auch wenn hier und da ein bisschen zu viel mit der Kamera/dem Schnitt experimentiert wird und Eastwoods Schauspiel an Überzeugungskraft kaum zu untertreffen ist.

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Drax

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Bewertung6.5Ganz gut

Mal abgesehen davon das der deutsche Titel "Sadistico" wirklich absoluter Blödsinn ist, so ist Clint Eastwoods Regiedebüt zwar mehr als ordentlich aber nichts außergewöhnliches.
Die Geschichte um eine weibliche Stalkerin ist nicht schlecht und auch alles in allem recht gelungen und über weite Strecken spannend umgesetzt worden, dennoch merkt man in einigen Szenen das es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt.
So gibt es immer mal wieder Szenen die das Tempo doch recht rausnehmen und etwas zu lang geraten sind, dennoch unterm Strich ein gelungener Einstand von Clint Eastwood.

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uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

schon krank wenn man in solcher situation steckt...tolle regiearbeit von clint!

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EvertonHirsch

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Kernstory ist gut, fast schon sehr gut. Jedenfalls bekommt man hier einen mehr als ordentlichen Thriller vorgesetzt, dem es (welch Überraschung) an Spannung natürlich nicht fehlt. Eastwood (sowieso immer gut) zeigt mal einige neue Seiten, jedenfalls habe ich ihn noch nicht so oft hinter einer Verflossenen herrennen sehen, ohne dabei seinen knurrigen Zynismus zu vergessen und Jessica Walter passt sowieso perfekt, denn in ihrem Blick liegt tatsächlich etwas Irres.

Was dem Film allerdings im Übrigen gut täte, wäre hier und da eine kleine Kürzung. Denn gerade der Anfang leidet unter dem 70er Erzähltempo und zwischendrin ist auch noch einmal eine völlig unnötig in die Länge gezogene Szene bei einem Konzert enthalten, was für heutige Sehverhältnisse schon anstrengend sein kann. Aber dennoch wirklich gutes Regiedebüt einer Hollywoodlegende.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Drax

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Ein wirklich treffender Kommentar.


EvertonHirsch

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Danke danke :)


Heimacker

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Bewertung7.5Sehenswert

Geile Musik, tolle Fönwellen, eine Alte mit einer herrlichen Klatsche, hübsche Mädels, Kalifornien und die Frage, wann sticht sie wieder zu: Was will man mehr?! Auch die bereits erwähnten Schlüpper vom Clint lohnen es, den Film anzusehen!

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Canis Majoris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt weiß ich, warum ich keine Freudin mehr habe... ;)

Irgendwie ist dieser Film der Quasi-Vorgänger des französischen Streifens "À la folie … pas du tout" (Wahnsinnig verliebt).

Und JA, die Frau sieht der Tautou wahrlich ziemlich ähnlich.

Faszinierend. / Zufälle gibt's......

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AndiiSc

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Das dachte ich mir auch! Und gleichzeitig hat sie auch noch was von der Psychomutter aus "Psycho"...


Lieb-haber

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Bewertung7.0Sehenswert

Mann will nur mal in Ruhe vögeln und trifft auf eine krankhafte Stalkerin.

Und sie beschränkt sich nicht nur auf nächtliche Störanrufe.

Man leidet quasi mit dem Hauptakteur. Wobei Frauen Evelyn wohl verstehen können.

Die Haarschnitte um 1970 und Clints Unterhosen lassen erschauern.

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8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Clint Eastwoods erste Regiearbeit von 1971 offenbart zweierlei: zum einen, dass er in im Laufe der Jahre sehr viel dazugelernt hat und zum anderen, hat es nie an einer klaren Kernaussage in seinen Filme gefehlt.
Hier spielt er einen DJ, der eine Radioshow moderiert und für einen weiblichen Stalker (Jessica Walter) den Song ‘Misty‘ immer wieder auflegen soll. Das Thema fand zur damaligen Zeit noch kaum Erwähnung im Film. Vor allem nicht diese weibliche Variante. Die Steigerung der Belästigungen wird konsequent durchgehalten. Das genügt zum Dabeibleiben. Auch die Attacke auf Clints Freundin Tobie (Donna Mills) ist ein Appetizer für das dramatische Ende.
Der deutsche Titel berührt allerdings das Thema etwa so nah wie sich die Kontinente Amerika und Europa sind. Und auch die Vorhersehbarkeit nimmt etwas von der Spannung. Hier wird so viel mit dem sprichwörtlichen Zaunpfahl gewunken, dass selbst ein Toter die Anspielungen klar deuten kann. Zur Belohnung fürs Durchhaltevermögen bei den ewig langen Autofahrten gibt es Sonnenuntergänge am Meer und gute Musikeinlagen.
Manchmal wird die Vorahnung von Schmunzeln begleitet. Und trotzdem geht die Spannung nicht völlig verloren. Sie wird beim Finale mit der Brechstange auf- und auch wieder abgebaut. Ein früher Eastwood fürs Archiv. Man ahnt wohin seine Reise als Regisseur/Darsteller geht.

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MrTrombone

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Bewertung6.0Ganz gut

"Was für eine verrückte Alte" muss ich den ganzen Film über denken. Der arme Clint - zu traurig, dass man Mitleid mit Dirty Harry haben muss. Schade auch, dass abgesehen von den irren Aktionen von Evelyn nicht wirklich viel passiert in "Play Misty for me". So entsteht die einzige Spannung in der Erwartung, was sie als nächstes tun wird. Das reicht leider nicht, um Clints Erstlingswerk wirklich überzeugend zu machen.
Auch handwerklich hat er in späteren Arbeiten besser gezeigt, was in ihm steckt, wenngleich hier bereits gute Andeutungen existieren. Auch für einen Eastwood-Groupie maximal "ganz gut".

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Moe Szyslak

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Bewertung6.5Ganz gut

Die erste Regie-Arbeit von Clint Eastwood mit Clint Eastwood ist ein solider Psychothriller, der etwas mau anfängt, aber dann eine mehr und mehr beklemmende Atmosphäre und ordentlich Spannung aufbaut, die aber leider nicht durchgehend vorhanden war, weil es zwischendurch, vor allem vor dem Finale, so einige Phasen gab, die etwas arg langwierig und zäh waren. Außerdem fand ich es stellenweise auch nicht sonderlich gut gespielt, auch nicht von Eastwood, der zwar charismatisch wie immer war, aber ab und an doch etwas hölzern agierte, so weh es mir tut, das zu sagen. Genial war aber Jessica Walter als unberechenbare Psychopathen-Stalkerin, die in einer Sekunde total nett und zerbrechlich ist, in der anderen Sekunde mit hassverzerrtem Gesicht in der Gegend rumschreit und zum Messer greift. Beängstigende Leistung, alle Szenen mit ihr waren Highlights und hatten viel Spannungspotenzial zu bieten, weil schwer vorherzusehen war, was sie wohl als nächstes tut. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich mehr Angst vor der Irren hatte als Eastwoods Charakter :-) Die Story war nicht neu und eigentlich total vorhersehbar, aber das "Verhängnisvolle Affäre"-Thema wurde, bis auf die erwähnten zähflüssigen Phasen, spannend umgesetzt. Als Erstling eines ganz großen Regisseurs ist dieser Film durchaus sehenswert.
6,5/10 Misty-Replays

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shadowhunting

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein relativ unbekannter Film ist Clint Eastwoods erste Regiearbeit ''Play Misty for me'' mit einem grandiosen Flair, einem Score, der ausschließlich aus kunterbunter 70er-Jahre-Musik besteht und einem Setting, das abwechslungsreich bestückt worden ist und dadurch die unterschiedlichen, teils gegensätzlichen Rollen wunderbar zelebriert wurden. Glaubwürdige, einfühlsame und spannende Charaktere, eine solide Erzählstruktur ohne unnötige Wirren und Längen, eine ausgezeichnete Kameraführung und Eastwoods Talent grandiose Bilder und Panoramen einzufangen, ist mal wieder ausschlaggebend für eine fesselnde und reizvolle Atmosphäre. Der eigentliche Thriller überrascht mit einigen Spannungmomenten, die etwas zu kurz ausfallen, aber durch die hohe Unsicherheit bezüglich der Zurechnungsfähigkeit der zweiten Hauptperson eine Erwartungshaltung auslöst, die darauf abzielt den Zuschauer nicht gegenwärtig unter Spannung zu setzen, sondern den Handlungsverlauf immer undurchsichtig und ungewiss zu halten, damit man nie genau wissen kann, welche schockierenden Aktionen von der psychisch kranken Evelyn Draper (gespielt von Jessica Walter) in Zukunft zu erwarten sind. Ein geschickter Schachzug, der es ermöglicht, dass zu keiner Minute wirklich Langeweile aufkommt und Monotonie sich einschleicht. Der Zuschauer ist einfach gespannt, wie sich der menschliche Wandel der Evelyn Draper vollstreckt. Dank der Fokusierung auf die Charaktere wird die Story gekonnt veranschaulicht und immer wieder personell erläutert und entschlüsselt. Clint Eastwood spielt mit außerordentlicher Bravour einen Freigeist, der in seiner Lebenshaltung an einem bestimmten Punkt auf Granit beißt und Opfer von Stalking und Eifersucht wird. Eine amerikanische Milieustudie, dort gedreht, wo Clint Eastwood geboren und aufgewachsen ist. Seine Heimatgefühle vermischt er deshalb besonders exzellent in die Präsentation seiner Heimatstadt. Dank dem Schauspieler Eastwood ist der Film inhaltlich und charakteristisch sehr interessant und absolut sehenswert, dank dem Regisseur Eastwood ist dieser Film prämiert mit großartigen Szenen und Bildsequenzen, aufschlussreichen Dialogen, packenden Psychothriller-Elementen und einem bestechenden Ambiente.

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Sigrun

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Bewertung7.5Sehenswert

Schöne Story am Rande: Roberta Flacks Erfolg begann damit, dass Eastwood ihren Song "The First Time Ever I Saw Your Face" im Film verwendete. 70er-Jahre Musik ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber der Track ist sehr sehr gut !!

Zum Film: Die Küste Kaliforniens. Ein smarter Radiomoderator, der in seiner Show auch schnulzige Gedichte vorliest und sich so gewaltig irrt, dass man echtes Mitgefühl bekommt. Insgesamt gute Schauspielerleistungen. Außerdem das "Monterey Jazz Festival" und ein Edgar Allan Poe-Vers in kleinen Nebenrollen^^ Ich vermute, wenn der Film nicht so einen vollpfostigen deutschen Titel hätte, wäre er hier bekannter. Verdient hätte er es.

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Chris12zero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hollywood-Legende Clint Eastwood lieferte mit "Sadistico" ein glanzvolles Regie-Debüt ab !!
Das stimmige Psychoduell zwischen den Hauptdarstellern Clint Eastwood und einer extrem bedrohlich wirkenden Jessica Walter wird im Laufe des Films immer spannender und beklemmender !! Ein großartiger Psychothriller, der zum Ende hin die Spannungsschraube immer mehr nach oben schraubt !! Schon längst ein kleiner Klassiker des Genres !! Nur zu empfehlen !!

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juergen2811

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Bewertung6.0Ganz gut

Mittelmäßig spannend. Am Schluss ging alles ein wenig schnell, da hatte man mehr daraus machen können.

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Kai Glinka

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Bewertung7.5Sehenswert

Ausgezeichneter Thriller, der kontinuierlich Spannung aufbaut. Jessica Walter als psychopathische Evelyn ist großartig. Einzig der deutsche Titel wundert: Wie aus dem Original "Play Misty for me" "Sadistico - Wunschkonzert für einen Toten" wurde muss man glaube ich nicht verstehen.

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AylaView

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Bewertung7.5Sehenswert

Gute Regiearbeit von Clint Eastwood, die vor allem durch das unberechenbare Auftreten Evelyns lebt. Eine kühle Atmosphäre und eine zum Schluss hin ansteigende Spannung machen die Angst von David deutlich. Ansehbarer Thriller.

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