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Stop-Loss
Stop-Loss (2008), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama
7.1
Kritiker
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Moviemaster:Movie
von Kimberly Peirce, mit Ryan Phillippe und Joseph Gordon-Levitt
Ryan Phillippe steht an der Spitze der hochkarätigen Besetzung von Stop-Loss, dem inspirierenden Film über Familie, Freunde, Loyalität und Kameradschaft. Nachdem er seine Dienstzeit beendet hat, muss sich Brandon King (Phillippe) einer neuen unerwarteten Herausforderung stellen. Sie bringt ihn auf Konfrontationskurs mit ehemaligen Soldaten und stellt alte Freundschaften auf eine harte Belastungsprobe. In weiteren Rollen die Jungstars Channing Tatum, Abbie Cornish und Joseph Gordon-Levitt. Stop-Loss, von den Kritikern gefeiert als Film einer neuen Generation, darf in keiner DVD-Sammlung fehlen!
Mehr Bilder (4) und Videos (2) zu Stop-Loss
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Stop-Loss
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Drama, Kriegsfilm
- Zeit
- 2. Irakkrieg, 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Texas, Washington D.C.
- Handlung
- Aggressivität, Alkoholiker, Deserteur, Flucht, Irakkriegveteran, Militär, Militärdienst, Schlägerei, Suizid, Trauma
- Stimmung
- Berührend
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Kritiken (3) — Film: Stop-Loss
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenIrak-Krieg für die MTV-Generation, tiefgründige Einblicke in zerstörte Soldatenseelen und die sensible Aufarbeitung der Frage, wie Amerika seinen Kriegsheimkehrern begegnen sollte. Mit diesem Mix präsentiert Peirce einen fesselnden Antikriegs-Film, der den Zuschauer zu fesseln versteht. Während der Irak-Krieg in kurzen, an Musikvideos erinnernden Sequenzen, immer wieder in die Geschichte mit einfließt, liegt der Schwerpunkt des Films ganz klar auf dem Schicksal des Soldaten Brandon (Ryan Phillippe). Er muss sich zwischen der Flucht ins unbekannte Kanada mit gefälschten Papieren oder der Rückkehr in den (beinahe vertrauteren, jedoch auch unglaublich brutalen) Irak entscheiden. Verpackt in ein ausgereiftes Jugenddrama beleuchtet Regisseurin Peirce die Perspektivlosigkeit des psychisch am Boden zerstörten Soldaten.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDie Kriegsoptik in staubig-blutigen Wackelkamera-Bildern ist aber nur der Auftakt zum eigentlichen Geschehen, dass an der Heimatfront spielt.[...] Der Film zeigt entlarvende Situationen, etwa wie im texanischen Bierzelt über den Irakkrieg philosophiert wird: Hier geht es nicht mehr um “Befreiung” des irakischen Volkes, sondern es werden einfache “Lösungen” gefordert, um den Konflikt zu lösen: Z.B. bei Gegenwehr einfach ganze Städte zu zerbomben, “to send them right back to bible times”.
Nicht verwunderlich, dass ein Film mit einer solch unpatriotischen Botschaft beim US-Publikum gefloppt ist (wie übrigens auch In the Valley of Elah), und wohl deswegen bei uns gleich als DVD-Premiere erscheint.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenIn diesem politisierten Land während eines polarisierenden Krieges mitten im Wahljahr wird Stop-Loss sicherlich eine Debatte über seinen politischen Standpunkt anrefen. Um es offen auszusprechen: der Film ist pro-soldatisch, anti-bürokratisch, kriegs-neutral und zutiefst berührend.
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Kommentare (11) — Film: Stop-Loss
werner-holt Mon, 06 May 2013 16:13:05 -0000
Kommentar löschenSehr intensiver Film über die Zeit nach dem Krieg und das ankommen zu Hause. Hervorragend besetzt. Hat mich sehr bewegt.
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Blindguardian94 Mon, 07 Jan 2013 21:31:55 -0000
Kommentar löschenNettes "was passiert nach dem Wehrdienst"- Drama, dass mit guten Jungschauspielern aufwatet. (joseph-Gordon-Levitt, Channing Tatuum etc.) Der Film eigentlich eine Kritik an den Kriegsdienst, hat einige gute Szenen, die dass rüberbringen was sie sollen , doch der Film verliert teilweise an Spannung. Doch kann man sich mal ansehen, wenn einen die Thematik interessiert.
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heiko.buschhaus Sat, 12 Jan 2013 15:07:41 -0000
Antwort löschenWuh, dann kann man wirklich auf 'Carrie' gespannt sein, oder?
(Übrigens, du hast ein 'ist' vergessen!)
Blindguardian94 Sun, 13 Jan 2013 00:52:38 -0000
Antwort löschenMa sehn was Kimberly Pierce da auf die Beine stellt :D hoffen wir mal das beste :D
Mr.Film Tue, 12 Jun 2012 10:11:37 -0000
Kommentar löschenDer Krieg bringt gebrochene Menschen auf die Welt, keine Helden. Menschen denen es scheißegal ist ob sie nun Auszeichnungen an der Brust tragen. Warum? Weil sie, wenn sie in die 'normale' Gesellschaft zurückgeschickt werden, nicht mehr richtig leben können. Es herrscht Terror. Nicht mehr auf den Straßen, sondern im Kopf.
(Anti)Kriegsfilme gibt es genug. Da sind wir uns wohl alle einig. Da gibt es gute, und noch mehr schlechte Filme. Ist also in etwa wie im Horror-Genre wo man sehr genau nach richtigen Perlen suchen muss. "Stop-Loss" ist jedoch kein gewöhnliches Kriegsdrama, vor allem wird der Zuschauer kaum mit dramatischen Feuergefechten zum mitfiebern angeheizt, um wahr zu sein spielt nur die erste Szene im Krieg. Danach geht es für die Freunde, die gemeinsam im Irak gedient haben, zurück nach Hause, nach Texas zur Familie. Doch der atemberaubend starke Cast muss feststellen, dass der Kampf nicht endet, nur weil man sich vom Kriegsgebiet entfernt hat.
Ryan Phillippe als Brandon King ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anführer der Squad-Truppe und sollte nach dem letzten Auftrag, in dem er drei Soldaten verloren hat, entlassen werden. Doch die Taktik der Army heisst 'Stop-Loss', da zu wenige Soldaten zur Verfügung stehen, werden wieder diejenigen eingezogen, die eigentlich nur noch in Frieden leben wollten. Brandon sieht das nicht ein und flüchtet. Sein Ziel ist der Senator der ihm helfen soll. Auf seiner Reise dorthin entdeckt er noch mehr Flüchtlinge. Währenddessen knabbern die restlichen Teammitglieder an ihrer Vergangenheit und kommen mit ihrem Leben absolut nicht mehr klar, vor allem Tommy (Joseph Gordon-Levitt) zerbricht innerlich.
Regisseurin Kimberly Peirce hat mit ihrer 2ten richtigen Arbeit eine respektable Geschichte gedreht, man konzentriert sich auf die psyschische Entwicklung der Personen, nicht auf den Krieg an sich. Kimberly nimmt ihre Eindrücke aus den Gesprächen mit ihrem Bruder, der selbst im Irak war und aus Interviews mit Leuten, die ebenfalls der Stop-Loss Taktik konfrontiert wurden. Sie attackiert den Krieg im Allgemeinen also von zwei Fronten: Zum einem wird klar gemacht was der Krieg mit den Menschen macht und auf der anderen Seite wird die U.S Army im speziellen ins Visier genommen. Vor allem zweiteres sieht man kaum in Filmen. Jedenfalls nicht in der Art.
Levitt und Tatum besetzen die weiteren Rollen, wobei Tatum präsenter ist. Nein, das ist kein Kritikpunkt, er spielt hier sogar gut bis sehr gut, Levitt geht in seiner Nebenrolle als kleines Arschloch total auf, es war am Anfang ungewohnt ihn so zu erleben, doch er hat seine Sache mehr als meisterlich bestanden. Abbie Cornish hat für ihr Auftreten zu Recht den Breakthrough Award gewonnen.
"Stop-Loss" beinhaltet, und das ist sogar sehr wichtig, kaum bis gar keinen Patriotismus. Damit hat man wenig über das man sich aufregen kann und man hat mehr Zeit um in Bestürzungen zu fallen. Denn man fühlt mit den Soldaten, die eigentlich gar keine mehr sind, mit, und kann sehr gut nachvollziehen wie es ihnen gehen muss.
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hoffman587 Tue, 12 Jun 2012 11:35:07 -0000
Antwort löschenWusst ich doch, dass du mit dem noch was anzufangen weißt, so weit. :)
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Mr.Film Tue, 12 Jun 2012 19:26:09 -0000
Antwort löschenJetzt muss er ja nur noch dir gefallen ;)
hoffman587 Wed, 13 Jun 2012 14:17:43 -0000
Antwort löschenWerden wir ja sehen, wenn du es sagst, dass er recht gut handhabt ist in Hinsicht der Maße am Genre selbst, muss ich ja zufrieden damit werden. Wenn nicht komme ich wieder. :p
Janus Winter Wed, 29 Feb 2012 20:41:16 -0000
Kommentar löschen"Stop-Loss, von den Kritikern gefeiert als Film einer neuen Generation, darf in keiner DVD-Sammlung fehlen!"
Hallo?! Seit wann stehen bei den Filmpiloten persönliche Befindlichkeiten in den Inhaltsangaben? Kommt man sich ja vor wie bei einer Tupper- und Rheumadeckenparty im Altenheim auf HSE24.
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Azazil Thu, 29 Dec 2011 00:07:05 -0000
Kommentar löschen"Stop-Loss" hat mich positiv überrascht, er war wesentlich "unpatriotischer" als ich erwartet hätte. Der Film handelt von seelisch und auch körperlich zerstörten Soldaten, die aus dem Irak heimkehren. Gleich zu Beginn wird gezeigt mit welchen psychischen Belastungen die Soldaten fertig werden müssen. An der Heimatfront offenbaren sich schließlich die tiefsitzenden Probleme, die im Alkoholexzess, in Albträumen und Aggressionen an die Oberfläche sprudeln. Stellenweise sind die Charaktere ein wenig stereotyp, aber darüber kann man hinweg sehen. Die Aussage ist klar: Die im Weißen Haus sind nicht die Guten, der Irak-Krieg ist kein heiliger Krieg für Königreich und Vaterland, junge Männer und Frauen lassen ihr Leben für Nichts. Das Ende des Films ist gerade zu grandios, allerdings darf man es keinesfalls mit Patriotismus verwechseln.
***Spoiler***
Brandon entscheidet sich für seine Familie und dafür irgendwann den Krieg hinter sich lassen zu können. Er kann entweder Sterben oder sein altes Leben wegwerfen, der Staat zwingt ihn dazu zwischen diesen Dingen zu wählen.
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Filmar Thu, 26 Aug 2010 17:51:02 -0000
Kommentar löschenhat mich nicht ueberzeugt, war nicht glaubwuerdig genug dargestellt.
story allein war interessant
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stuforcedyou Fri, 13 Aug 2010 12:51:45 -0000
Kommentar löschenDie Liste von Filmen die sich mit dem zweiten Irakkrieg und den Folgen beschäftigen wird immer länger und die meisten sind wirklich sehenswert, doch leider liefen die Filme immer ohne größeres Publikum. So auch "Stop-Loss" von der "Boys Don´t Cry" Regisseurin Kimberly Peirce. Der Film der mit typischen Irakkriegsszenen beginnt und sich dann auf die zurückgekehrten Soldaten in ihrer Heimatstadt fokussiert benötigt etwas Zeit bis er sich zwischen drei Figuren eingependelt hat. Der labile Tommy der nicht mehr ohne den Krieg leben kann und seinen Kummer in Alkohol ersäuft, der Scharfschütze Eric der die Army mehr liebt als seine Freundin und zu guter letzt Brandon, der zentrale Punkt von "Stop-Loss", der in seiner aktiven Kriegszeit einfach zu viel gesehen und miterlebt hat und kurzerhand desertiert um nicht zurück in den Irak zu müssen. Kimberly Peirce ist gewiss kein so nachhallender Film wie "Im Tal von Elah" von Paul Haggis gelungen, aber ihr "Stop-Loss" löst dennoch Bestürzung aus und oft genug überträgt der Film die innere Ohnmacht seiner Protagonisten auf den Zuschauer, was einfach deswegen funktioniert, weil man als Zuschauer zu Beginn miterlebt hat was die Soldaten im Irak durchmachen mussten und im Laufe des Films wird klar, dass war nur ein kleiner Ausschnitt und den psychologischen Druck kann man gar nicht richtig erfassen. "Stop-Loss" ist ein guter Film, sein Ende wirkt gewiss im Gegensatz zum Rest etwas mutlos, aber die finale Entscheidung von Hauptfigur Brandon sollte man genauer hinterfragen bevor man sie einfach als peinlichen und pathetischen Patriotismus abtut.
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SoulReaver Fri, 22 Jun 2012 20:47:43 -0000
Antwort löschenWer ist denn Paul Ellis? :D
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stuforcedyou Fri, 22 Jun 2012 21:37:50 -0000
Antwort löschenEin Fehler den bisher keiner gefunden hat. Na endlich hat sich einer den Text mal durchgelesen. :)
SoulReaver Sat, 23 Jun 2012 13:38:00 -0000
Antwort löschenJa, wir hatten ja drüber gesprochen :)
curb Tue, 11 May 2010 10:43:59 -0000
Kommentar löschenHerausragender Kriegsfilm der die teilweise einfachen Verhältnisse der Soldaten zuhause in Ihren kleinen amerikanischen Nestern sehr gut darstellt. Dort gibt es kaum Aussicht auf Arbeit und das Trinken gehört zum Alltag. Ein packender, spannender und tiefsinniger Film.
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El_Wray Mon, 15 Jun 2009 21:05:17 -0000
Kommentar löschen"Stop-Loss" behandelt ebenso klischeehaft wie jeder andere Film in letzte Zeit das Thema Irak-Krieg und fügt dem ganzen nur wenig neues hinzu. Kaum einer dieser Filme kommt meiner Meinung nach an ein Drama wie "Die durch die Höllen gangen" heran, doch durch die independenthafte Aufmachung des Ganzen und einer Besetzung wie Jospeh Gordon Levitt, gewinnt das Drama an "Charme", sofern man das in Bezug auf die Thematik des Films überhaupt behaupten kann...
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spanky Tue, 07 Oct 2008 09:51:43 -0000
Kommentar löschenWas soll denn das bitte sein? Dieses Ende verstehe ich nicht. Aber mir gehen diese Irakkriegsdramen eh langsam auf den Sack! Ami go home!
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annaberlin Fri, 29 Aug 2008 08:15:24 -0000
Kommentar löschenÄrgerlicher Film, der schlecht gemacht ist mit einem noch ärgerlicheren Ende.
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