Stranger Than Paradise
Stranger Than Paradise (1984), US/DE Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 09.11.1984
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17 Kommentare
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von Jim Jarmusch, mit John Lurie und Eszter Balint
Als der in New York lebende Ungar Willie Besuch von seiner sechzehnjährigen Cousine Eva bekommt, ist er nicht gerade begeistert. Eva ist gerade in Amerika angekommen und bleibt zehn Tage, bevor sie zu ihrer Tante nach Cleveland zieht. Ein Jahr später tauchen Willie und sein Kumpel Eddie überraschend in Cleveland auf, entreißen Eva ihrer Tante und fahren mit ihr ins “Paradies” – nach Florida. Doch ihr Aufenthalt gleicht mehr einem Höllentrip: Willie und Eddie verzocken ihr gesamtes Geld beim Hunderennen, Eva will nur noch zurück nach Europa. Der Versuch, Eva zum Bleiben zu bewegen, nimmt für Willie eine völlig unerwartete Wende.
Handlung
Die Ankunft von Eva
Eva (Eszter Balint) wandert von Ungarn in die Vereinigten Staaten ein. Für die erste Zeit in ihrer neuen Heimat kommt sie bei ihrem Cousin Willie (John Lurie) unter. Willie lebt in einer kleinen Wohnung in New York. Seine Zeit verbringt er meistens mit Poker spielen und Fernseh gucken. Anfänglich will sie nur kurz bei ihrem Cousin bleiben, doch ihre Weiterreise zu zur Tante Lotte in Cleveland verzögert sich. Willies Freund Eddie (Richard Edson) lernt Eva auch kennen und entwickelt gewisse Sympathien. Auch wenn die gemeinsame Zeit in der ungemütlichen Wohnung nicht ohne Spannungen abläuft, so ist der Abschied umso herzlicher. Als Eva wieder verschwunden ist, sitzen die beiden Freunde wieder alleine in der Wohnung und trinken stumm ihr Bier.
Der Ausflug nach Cleveland
Einige Zeit später gewinnen die Männer im Kartenspiel Geld. Kurz entschlossen nutzen sie die Chance und fahren nach Cleveland, um Eva zu besuchen. Die junge Ungarin hat eine Arbeit bei einem Hot-Dog-Stand angenommen und wohnt immer noch bei ihrer Tante Lotte (Cecillia Stark), die nur ungarisch redet. Außer gelegentlichen Ausgeh-Abenden mit dem befreundeten Billy (Danny Rosen), scheint ihr Leben nicht das zu bieten, was sie sich erhoft hatte. Eddie und Willie schlagen ihr vor, dass verschneite Cleveland zu verlassen und in die Sonne Floridas zu fahren. Eva zögert nicht lange und kommt mit.
Das Paradies: Florida
Doch auch in Florida scheint die Sonne nicht das ganze Jahr. An den verlassenen Stränden weht eine böiger Wind. Eddie drückt seine Enttäuschung aus: “Du kommst an einen neuen Platz und alles ist irgendwie gleich.” So beginnen Willie und Eddie auch das gleiche zu tun, wie in New York. Sie lassen Eva im Motel zurück und gehen zum Pferderennen, um zu wetten. Das Glück im Spiel ist auf ihrer Seite, aber als sie zum Motel zurückkommen , ist Eva nicht mehr da. Eine Notiz führt die beiden Freunde zum Flughafen…
Weiterführende InformationenWissenswertes
Jim Jarmusch ist dafür bekannt, dass Musik eine übergeordnete Rolle spielt. In Stranger Than Paradise war der Hauptdarsteller John Lurie auch als Filmkomponist aktiv. Dem kargen Score Luries stellte der Regisseur von Screamin’ Jay Hawkins den Titel “I put a spell on you” gegenüber. Dieses Lied ist quasi das Markenzeichen von Eva.
Im gesamten Film gibt es bloß zu Anfang Kamerabewegungen. Ansonsten steht die Kamera fest und filmt die Akteure aus einiger Entfernung. Nahaufnahmen kommen nur in Ausnahmefällen vor, die Kamera wahrt stets eine beobachtende Distanz zu den Geschehen.
Jim Jarmusch gewann mit dem Film auf den Fimfestspielen in Cannes den Preis für den Besten Debütfilm und einen Sonderpreis auf den Sundance Filmfestival.
Weitere Informationen im Internet
Filmbesprechung PDF-Datei des Sundance Festivals
Filmbesprechung von Petra H. Knobel bei der Filmzentrale
Quellen
Stranger Than Paradise bei der Wikipedia (dts.)
Cast & Crew
-
Jim Jarmusch
-
John Lurie
-
Eszter Balint
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Richard Edson
-
Cecillia Stark
-
Danny Rosen
-
Tom DiCillo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Airline Agent
Regie
Schauspieler
-
Richard Boes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Factory Worker
-
Rockets Redglare
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Poker player
-
Jim Jarmusch
- Genre
- Romanze, Coming of Age-Film
- Ort
- Cleveland, Florida, New York City, Ungarn
- Handlung
- Amerikanischer Traum, Einwanderer, Freundschaft, Kartenspiel, Neubeginn, Pferderennen, Schnee, Wette
- Stimmung
- Eigenwillig, Traurig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Stranger Than Paradise
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DE/JP/US 1995









Kommentare (17) — Film: Stranger Than Paradise
Kommentar schreibenJack_Torrance 2012/02/06 17:28:46
Kommentar löschen"I put a Spell on you,
because you're miiiiine !
Stop the Things You do !!!
Huhahaha, wassup ?!?"
Was finde ich eigentlich an "Stranger Than Paradise" so toll ? Handlungstechnisch passiert nämlich wenig, reichlich wenig. Es gibt da natürlich die eine tolle Schlusspointe, aber letztendlich ist "Stranger Than Paradise" eine bloße Alltagsgeschichte... Oder etwa doch mehr als das ?
-----------------Schwarzblende-----------------
Liegt es vielleicht an dem bombigen Soundtrack von Screamin Jay Hawkins ? Ouch ! Und an den markanten Klängen John Luries ?
-----------------Schwarzblende-----------------
Liegt es an dem emotionslosen, aber doch so bezaubernden Hauptdarstellern ?...wobei wir beim nächsten Punkt wären....
-----------------Schwarzblende-----------------
Sind es diese kultigen Elemente, die Jarmush da einbringt ? Jede einzelne Aufnahme möchte man einrahmen und an die Küchenwand hängen (vor allem die Aufnahme im Kino !) !
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Oder ist es die Lebensnähe, mit der Jarmush an sein Werk herangeht. Damit mein ich nicht die Lebensnähe, bei der dem Zuschauer überlebensgroße Schicksälchen aufgetischt werden. Ich mein Lebensnähe mit all dessen Facetten, die kleinen Dinge im Leben, die kleinen Freuden, die kleinen Illusiönchen, die kleinen Fluchten, die kleinen Begegnungen, die kleinen Absonderlichkeiten...
------------------Schwarzblende-----------------
Oder ist es einfach nur dieser Jarmush-Atem, der diesen Film beseelt; diese Jarmush-Melancholie, die seine Filme so bezaubernd, so wirkungsvoll machen ?
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Zum vierten oder fünften Mal höre ich mir dieses bombige "I put a Spell on You" in Dauerschleife an und muss dabei an diese kleine Offenbarung von Film denken und - aaahhhhhhhh !!! - der Film ist geil, einfach geil, eben weil er so bescheiden und "chillig" ist... Geil !
------------------Schwarzblende-----------------
Because you're miiiiiiiiiiiiiine !!!.....
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Miike 2011/05/29 23:54:32
Kommentar löschen“I put a spell on you” dieser Titel von Screamin’ Jay Hawkins zieht sich durch alle drei Episoden des Films von Jim Jarmusch und der Titel des Liedes trifft zu auf die Wirkung die jener Streifen "Stranger than Paradise" auf mich hatte. Eine 90 minutige Reise ohne festes Ziel. Der Film hat eine wunderbare Melancholie inne, die sich über die gesamte Spieldauer ausbreitet. In Stranger than Paradise greift Jarmusch einige Themen aus seinem Erstling "Permanent Vaccation" auf wie z.B die Rastlosigkeit der Menschen oder auch die Trostlosigkeit einer Großstadt. (Lustigerweise schwärmt Eddie von Cleveland ohne es jemals gesehen zu haben, und dann doch nur entgeistert festellen zu müssen, dass Cleveland im Endeffekt genauso aussieht wie er es aus NY gewohnt war). Es ist ein Film über heimatlose, ohne feste Bindung, weder an Menschen noch an Orte. Willy und Eddie die beiden Hauptcharaktere schlagen sich durch Glücksspiel und kleinere Gaunereien durchs Leben, wodurch Jarmusch auch wieder diese Rückhaltlosigkeit (od. Freiheit) aufzeigt. Eva die dritte im Bunde, ist das belebende Element der Jugend. Sie möchte ausbrechen aus der Alltagstristesse und begibt sich zusammen mit Ihrem Cousin Willy und seinem Kumpel Eddie auf einen Trip ins vermeintliche Paradies. Der Film mag für manchen Betrachter gewiss seine Längen haben, mich konnte er aber seltsamerweise von der ersten Minute in seinen Bann ziehen und hat mir eine wunderbare Reise mit einem amüsantem Ende beschert.
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aiztur 2011/04/05 22:11:59
Kommentar löschenStrangers in a strange land: Migranten und Außenseiter, Lebenskünstler und Reisende. Filmisch ruhig und langsam erzählend und immer gefährlich nah an der Grenze zur Langeweile balancierend spielen Jarmuschs Filme oft in diesem kunstvoll-minimalistisch eingefangenen Milieu. So handelt "Stranger Than Paradise" von osteuropäischen Emigranten, die in den USA eine neue Heimat suchen. Diese bleibt freilich irgendwie fremd und auch das vermeintliche Paradise Florida ist blasser und fader als erwartet. Die Stärke des Films ist - zugegeben - nicht die nüchterne und monotone Handlung, sondern vielmehr die in schwarz-weiße Pracht gegossene Ästhetik und das Gespür für atmosphärische Szenen. Es sind diese alternativen Lebensformen und -einstellungen, die uns Jarmusch immer wieder aufzuzeigen versucht: Freiheit, Lebensgenuss, Unterwegs Sein und Nichtstun. Kurz: Verschwende dein Leben!
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Biersepp 2011/01/23 17:51:29
Kommentar löschenImmer wieder eine Freude: Jarmuschs Charakterstudien...
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Benni-THE-KING 2010/12/20 01:21:28
Kommentar löschen"Going somewhere, getting nowhere"
ziemlich langweilig
eigentlich auch ziemlich cool
aber schon eher langweilig
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reveal 2010/11/11 00:29:49
Kommentar löschenEin Film, bei dem man Menschen sieht, die sich einen Film ansehen. Das nenn ich Meta.
Diese Einblicke in das Leben der Personen könnten auf ihre Art und Weise interessant sein, doch für mich liegt das Potential dabei eher in der Gesamtgeschichte, sowie besonderen Details. Die meisten der Szenen haben zwar Details, doch besonders ist da nichts. Nichts, was mir die Charaktere wirklich näher bringen würde - die Minuten einer Szene vergehen, ohne das man etwas erfährt. Immer nur minutenlang die selben banalen Eindrücke.
Hinzu kommt, dass mir die Dialoge, das miteinander Umgehen im Film zu gekünstelt, zu gestellt ruhig wirkt, als das man es noch als realistisches Slice of Life verkaufen und die Inhaltsleere der Szenen damit rechtfertigen könnte. (z.B. Wenn man sein komplettes Geld beim Hunderennen verliert, hat man die Rennbahn und den Weg nach Hause, um sich komplett auszutoben. Da sollte der "you told me you had a good feeling" - Dialog schon längst gefallen sein, wenn man zu Hause angekommen ist. Oder?)
Andauernd nach jeder Szene für eine halbe Sekunde einen komplett schwarzen Bildschirm zu sehen, hat mein Filmerlebnis auch nicht unbedingt verbessert. Doch das nur am Rande.
Persönlich mag ich eigentlich solche Meta-Filme und wenn man bis zum Schluss durchhält, bekommt man zumindest ein von der Idee her gutes, wenn auch nicht ganz schlüssiges Ende geboten. Insgesamt bleibts aber bei einem eher schwächeren Eindruck.
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Xebeche 2010/10/03 02:22:02
Kommentar löschenMit "Stranger Than Paradise" sollte man nicht unbedingt als Jarmusch-Einsteiger beginnen. Der Film ist ein Phänomen: ein Film, den man als interessante Langeweile bezeichnen könnte. Während meiner ersten Sichtung fragte ich mich mehrmals: "Ja, passiert denn noch irgendwas?" Gleichzeitig übertrug sich die seltsame, triste Stimmung, in der die drei Protagonisten vor sich hin leben auch auf mich und nahm mich ein, ohne dass es unwohl war. Diese Art der Melancholie entstand, die manchmal an kalten, grauen Wintertagen oder in manchen Momenten des Alleinseins eintritt; die nachdenklich macht und zur Selbstreflektion bewegt; die Art der Melancholie, die nicht negativ konnotiert ist, also keinesfalls traurig oder gar depressiv macht (ich hoffe, ich kann verständlich machen, was ich meine?).
"Stranger Than Paradise" handelt von der Rastlosigkeit dreier Menschen, von deren ziellosem "Sich-umher-treiben-lassen", erfüllt von tiefer, innerer Sehnsucht, einen schöneren Ort zu erreichen, was sich allerdings nicht als das erwartete Paradies entpuppt, sondern letztlich vollkommen aus dem Ruder läuft. Das ganze ist so ruhig und unspektakulär gezeigt, als würde man irgendwelchen beliebigen Menschen bei ihrem täglichen Tun beobachten. Und eigentlich macht man beim Sehen des Films auch nichts anderes. Kann so etwas interessant sein? Natürlich, man muss sich nur darauf einlassen.
Im Verhältnis zum gesamten Film betrachtet überschlagen sich zum Ende die Ereignisse geradezu. Nochmals mit Betonung: im Verhältnis zum gesamten Film (!) wirkt das Ende fast spektakulär, was im Grunde nicht das richtige, aber doch irgendwie das passendste Wort ist. Denn auch die letzten zehn Minuten sind ganz beiläufig erzählt, lassen aber den Zuschauer mit einem inneren, “merkwürdigen Lächeln” zurück (ich finde einfach keinen passenden Ausdruck für dieses Gefühl), während zu Screamin’ Jay Hawkins “I put a spell on you” der Abspann läuft.
Es ist kein Film, der (im maistreamigen Sinne) unterhält, sondern einer, den man fühlen muss.
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statist 2010/08/05 17:14:41
Kommentar löschenWie auch "Dead man" kommt leider auch dieser Jarmusch-Klassiker daher: Die Reduziertheit ist hier der krampfige Versuch, cool und intelektuell zu sein - und sagt letztendlich nichts aus. Auch als rein kontemplative Anhäufung nicht zu geniessen. Als Kurzfilm vielleicht eher interessant. Ingesamt gerade wegen des Kult-Status sehr enttäuschend!
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Jonassi 2010/05/14 18:03:59
Kommentar löschenreicht meiner Meinung nach nicht an Down by Law ran, den ich davor geschaut habe. Bleibt aber trotzdem lange im Gedächtnis, wegen den Bildern und der einzigartigen Atmosphäre, ...NICHT wegen der Handlung
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Xebeche 2010/07/10 11:18:29
Antwort löschenGut, ich find den zwar besser als "Down By Law", aber den zweiten Satz unterschreibe ich so. STP brennt sich ins Gedächtnis ein, obwohl so gut wie nichts passiert.
facinus 2009/06/24 23:02:20
Kommentar löschenEin Jarmusch typischer Film. Der wieder alle Regeln der klassischen Erzählweise bricht und einen Film erschaffen hat, der trotz seines Minimalismus und seiner Einfachheit, sehr faszinierend ist. Dabei lebt der Film von seinen interessanten Protagonisten und seiner besonderen Bildersprache, die das Erlebnis, die Reise und auch das aufeinandertreffen erst möglich macht. Es ist ein Gesamtkunstwerk, das nur Jarmusch erschaffen kann.
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notsch 2009/06/06 02:10:40
Kommentar löschenDefinitiv ein sehenswerter Film!
Wie viele Jim Jarmusch-Filme wird auch "Stranger Than Paradise" von einem Gefühl der latenten Einsamkeit und Tristesse durchzogen, ohne dabei ein trauriger Film zu sein. Man beobachet normale Menschen und erlebt, wie diese ihr Leben dahinleben.
Jarmusch hält dabei lange drauf, wo andere Regisseure längst 'Cut' gerufen hätten. Wenn man gehässig ist könnte man meinen, er tue dies bloß um den (recht kurzen) Film zu strecken, aber genau diese Szenen brennen die Stimmung in das Zelluloid und den Kopf des Zuschauers. Die Montage der einzelnen Bilder des Films durch Abblenden verstärken diesen Effekt nochmals.
Allerdings muss auch gesagt werden, dass die eigentliche Banalität der geschilderten Ereignisse den Zuschauer am Ende nicht wirklich bewegt zurückläßt, "Stranger than Paradise" bleibt eher durch seine Form und transportierte Stimmung als durch seine Handlung oder Emotionalität in Erinnerung.
Der Film zeigt aber, dass man selbst ohne großes Geld deutlich überdurchschnittliche Filme produzieren kann.
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Blonder 2009/06/04 19:41:05
Kommentar löschenWirkt stellenweise nicht wie ein Film, sondern wie eine Doku. Denn man hat das Gefühl, als würde die Kamera drei junge Menschen aus dem wirklichen Leben begleiten. Die Reise der Drei nach Florida ist gleichzeizig auch eine Suche. Lange Kameraeinstellungen und eine sehr ruhige Erzählweise machen den Film zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Wieder einmal hat Jim Jarmusch ein Meisterwerk voller Ironie abgeliefert.
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magX 2009/05/11 22:09:30
Kommentar löschenDie ruhigen Bilder, die natürlichen Lebenssituationen die im Mittelpunkt stehen machen diesen Film so großartig. Dazu kommt ein Drehbuch, dass vor allem gegen Ende, dem Zuschauer eine Überraschung bietet, die aber immer noch im Bereich des Möglichen liegt. Die schwarz/weiß Inszenierung unterstreicht das Gefühl der Hauptcharaktere und ihren Wunsch nach einem Aufbruch. Die Beziehungen werden nie übertrieben dargestellt und doch spürt man die Emotionen zwischen den Charakteren. Jarmuschs besonderer Humor macht diesen Film zu einem überragenden Werk des Kinos, das dem Zuschauer alles bietet, was ein Film bieten sollte: eine gute Geschichte mit Wendungen, Szenen die in Erinnerung bleiben und glaubwürdige Charaktere. So sehen gute Filme aus.
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maslobojew 2009/01/25 23:32:39
Kommentar löschenMit großer Selbstverständlichkeit lassen sich die Akteure treiben, fernab vom Großstadtgehabe, wichtiger Arbeit oder der Suche nach irgendwas. Man ist unterwegs, ohne irgendwo ankommen zu wollen. Aus der Emotion heraus gibt es mal ein paar Kontroversen, das wars dann aber auch schon. Alle stehen im Phänomen zu existieren, es lohnt aber nicht, da groß ein Gewese raus zu machen. Das ist dann doch schon der richtige Weg.
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Torsten 2007/11/28 01:04:25
Kommentar löschenJa, auch so einer, dem man aus den Augen verlor! Doch seiner Zeit gab es solch stillen Filme, außer vielleicht Karusmäki nicht oft, heute ist die Stille dieses Films fast ncht auszuhalten. Trotzdem cool. Einige meiner Bekannten haben den John Lurie immitiert. Macht der immer noch Musik?
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Horvath 2007/07/24 01:11:41
Kommentar löschen"Kurgay? Don´t answer my fuckin´ phone allright?"
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Jonni 2007/04/25 18:10:13
Kommentar löschenDie Jarmusch Liste (abnehmend):
1. Stranger than paradise
2. Down by Law
3. Broken Flowers
4. Night on Earth
5. Mistery Train
6. Ghost Dog
....
x. Dead Man
Auf welchen Platz kommt Coffee & Cigarettes?
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