The Box - Du bist das Experiment

The Box (2009), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Thriller

4.8 Kritiker
15 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.5 Community
997 Bewertungen
79 Kommentare
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von Richard Kelly, mit Cameron Diaz und James Marsden

Der Film handelt von einer jungen Frau, die von einem Fremden eine mysteriöse Kiste, auf der mehrere Knöpfe angebracht sind, geschenkt bekommt. Der Fremde sagt ihr, daß abhängig davon, welchen der Knöpfe sie drückt, bestimmte Dinge geschehen werden.

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: The Box - Du bist das Experiment

Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Kelly hat seine planlose Interpretation (und, räusper, "Erweiterung") der Matheson-Story in den 70ern angesiedelt. Wer bis auf Frisuren und Klamotten hier keinerlei Mehrwert sieht, liegt völlig richtig; tatsächlich hat Richard Kelly, ganz im Mantra der selbstbezogenen Blagen der neuen Hollywood-Generation, uns hier auch noch ein Portrait seiner eigenen Eltern gezeichnet. So war sie, die Kelly Family, und um das alles haargenau, sozusagen einem gemütlichen Dia-Abend entsprechend nachzuempfinden, spielt THE BOX eben auch noch in der Epoche, in der die Kellys ihren Sohn großzogen. Eine schöne Danksagung und unter familientherapeutischen Gesichtspunkten ganz bestimmt ein feiner Zug vom Sohnemann, aber uns sollte zukünftig ein derart unstrukturiertes Gekröse im Mantel eines Genrefilms doch bitte erspart bleiben; daß hier auch noch ein paar Mitglieder der geschätzten kanadischen Band Arcade Fire verheizt werden, macht die Sache auch nicht besser, obwohl ihre Filmmusik wahrlich schön schräg geworden ist. Richard Kelly: Mir reicht's.

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patcharisma

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Man schlägt einfach als "Kritiker" Töne des allgemeinen Mainstreams an & denkt sich dabei, wie mutig & cool das alles ist...


TheCorey: MovieMaze

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4.5Uninteressant

Letztlich ist "The Box" vielleicht nicht so sehr für sich genommen eine Enttäuschung, bedenkt man, dass sich hier jedoch Richard Kelly verantwortlich zeichnet, dafür umso mehr. Der grundsätzlich interessanten Prämisse widmet er sich im Nachhinein nur sporadisch. So ist "The Box" ein Mystery-Thriller, der leider nur im ersten Akt und danach bloß gelegentlich zu gefallen weiß.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.5Ganz gut

Was wäre, wenn wir uns der Konsequenzen unserer Taten (oder Nicht-Taten) schlagartig auf schmerzhafte Weise bewusst würden? Wenn wir etwa einer großen Verlockung nicht widerstehen konnten, obwohl wir im Grunde spürten, dass der Schritt, der wiederum seinen Tribut zollt, falsch war? Dieses "transparente Gewissen" begegnet den Hauptdarstellern in Gestalt eines - im wahrsten Sinne des Wortes - durchgeknallten, zugleich aber äußerst charmanten Wissenschaftlers, der sie im Rahmen eines größer angelegten Experiments auf die Probe stellt. Bei diesem soll es u. a. darum gehen, einen zufriedenstellenden Altruismus-Koeffizienten (was für ein Wort!) zu erreichen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Richard Kelly versaut es mal wieder. Nach dem überschätzten Donnie Darko und dem interessanten Fehlschlag Southland Tales, bläht er eine pointierte Kurzgeschichte von Richard Matheson zu einem überlangen, verquasten und mit unnötigen religiösen Anklängen überladenen Spielfilm auf. Die 80er Twilight Zone hatte die Geschichte schon kongenial adaptiert - Kellys Fassung beweist nur, das er der Originalpointe nichts wirklich neues oder interessantes hinzuzufügen hat.
Statt einer eigenständigen Geschichte, konstruiert er einen Verschwörungsplot der letztlich nur langweiliges Gepupse mit Spezialeffekten ist. Seine chronische Humorlosigkeit, der moralinbittere Predigertonfall und der bemühte 70er Jahre Look helfen genau wie die unterentwickelten Charaktere nicht die letzten 60min zu rechtfertigen.

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Edward Douglas: ComingSoon.net

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4.5Uninteressant

Die Adaption einer Kurzgeschichte von Richard Matheson sollte eigentlich genau passen zu Regisseur Richard Kelly, der seit seinem brillianten Debüt „Donnie Darko“ nie wieder etwas vergleichbares geschaffen hat. Wenn man den Trailer gesehen hat weiß man, dass die Umgebung des Films im Kontext der Erkundung des Mars durch die NASA in den 70ern gesetzt ist. Man könnte denken, diese Prämisse taugt für eine gewisse Spannung – stattdessen wird die Geschichte flach und leblos erzählt, unglaubwürdig und so seltsam, dass sie am Ende nicht mehr besonders interessant ist.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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3.5Schwach

Haben ihr jemals wirklich versucht, Farbe beim Trocknen zuzusehen? Ein Faultier beim Gehen beobachtet? Gras beim Wachsen gesehen? Dieselbe Spannung könnt ihr auch mit dem Film „The Box“ haben, einem schmerzhaft zähen Sci-Fi Moral-Stück von Richard Kelly, des Machers von „Donnie Darko“. Es ist als ob die Hauptdarsteller Cameron Diaz und James Marsden als das in finanzielle Schwierigkeiten geratene Yuppie-Paar Norma und Arthur immer 10 Sekunden hinterher wären.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Ich weiß, ich weiß. Der Film qualifiziert sich für eines meiner Lieblings-Adjektive: Grotesk. Aber wenn Einer einen grotesken Film macht, der nicht langweilig ist, dann zähle ich das schon als Erfolg. Dieser hier beginnt als traditionelle Science Fiction und reicht dann weiter zu Radio-Signalen vom Mars, Nasenbluten, Sartres Theorien über den freien Willen, amputierten Zehen, die NASA, Wind-Tunnel, Mord, frechen Kellnern und einem mysteriösen Unbekannten. Ich beginne mich zu fragen, ob in manchen Situationen Groteske nicht eine Stärke sein kann.

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alanger

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so isses wohl.



Kommentare (72) — Film: The Box - Du bist das Experiment

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pitty

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Bewertung5.5Geht so

In Twillight Zone wurde die Story in 25 Minuten (die hier 35 Minuten benötigt) erzählt und wesentlich spannender war. Die restlichen 75 Minuten des Films wirkten konstruiert und völlig absurt.

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brigerbaerger

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Bewertung6.0Ganz gut

ACHTUNG: Kann SPOILER-Aussagen enthalten! Ich fand "The Box" zeigte, gerade in der heutigen Zeit, wo sich niemand um den anderen kümmert, wo Leute wochenlang tot in ihren Wohnungen liegen ohne dass die Nachbarn dies bemerken, eine interessante Geschichte. Du drückst einen Knopf, irgendwo stirbt ein dir völlig unbekannter Mensch und du erhältst dafür 1 Mio. USD. Wer drückt...wer nicht...? Den Film, der auf einer 6-seitigen Kurzgeschichte erschienen im Playboy basiert, fand ich atmosphärisch sehr dicht, wofür sich auch die düstere Musikuntermalung verantwortlich zeigt. Interessant fand ich auch die persönlichen Parallelen aus dem Leben des Regisseurs, die er in seinem Film eingebracht hat (Mars-Mission, NASA-Vergangenheit seines Vaters, Fuss seiner Mutter etc.). Diese Erlebnisse haben zwar nicht viel mit der ursprünglichen Story zu tun, stören aber auch nicht weiter, sondern haben den Film in meinen Augen sympathisch gemacht. Gestört hat mich hingegen der Junge in der Klasse, der unbedingt den verstümmelten Fuss sehen will - der gleiche Junge taucht dann wieder auf der Party auf - was sollte dass denn? Zudem wurde mir der Film zum Ende hin dann doch etwas zu science-fiction-mässig ("Wasser-Sarg", Mitarbeitende die sich wie Zombies verhalten...). Interessant zu schauen, wer eine interessante Story mag, sich nicht ganz dem Science-Fiction-Genre verschliesst und die Jahre um 1970 in den USA mag.

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Jennilain

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Bewertung3.5Schwach

Nette Grundidee, der Rest darf in einer Box auf dem Dachboden verstauben.

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Reload

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Bewertung3.0Schwach

Was für ein überssinnlicher Schwachsinn, der zurecht bei uns nie im Kino lief. So stark "The Box" beginnt, so schnell lässt er auch wieder nach und verliert sich in einem mystischen Gewand, was einfach nicht genau passen will. Bis zum zweiten Auftauchen Frank Langellas fiebert man noch einigermaßen mit, bis dahin geht es auch noch eher in die Richtung Psychothriller, was das ganze interessanter gestaltet hätte. Doch nach und nach driftet alles in Richtung X-Factor ab und alle haben deswegen Nasenbluten.

Den Darstellern kann eigentlich kein Vorwurf gemacht werden, da sie von stark (Langella) bis solide (Diaz, Marsden) agieren. Doch sie kommen einfach nicht gegen diese unausgegorene Geschichte an, die teilweise beabsichtigt unbeantwortet bleibt. Das ist bei Kelly ja keine Überraschung, doch während das z.B. bei "Donnie Darko funktionierte", so ist das bei "The Box" mehr als unbefriedigend.

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metal1bob

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Bewertung4.0Uninteressant

Die grundsätzliche Story ist durchaus sehr interessant. Nur ein Knöpfchen muss man drücken und bekommt dafür eine Million Dollar. Natürlich nicht ohne Haken, gleichzeitig stirbt irgendein Mensch, den man nicht kennt. Das bietet viel Raum für eine dramatische Geschichte und im ersten Drittel ist der Film auch noch packend und erfreut mit dem Umgang der Charaktere mit dieser Thematik. Irgendwann jedoch verliert sich der Film in seinen lieblos zusammengestückelten Storyelementen, setzt auf unerträgliches Ethik-Geschwurbel und ist gewollt wirr. Irgendwie will mit der Zeit nichts mehr so recht zusammenpassen, die schöne Ausgangslage um Moral und Konsequenzen gerät durch den Mysteryanteil zunehmend in den Hintergrund, bis das alles mit seiner Plan- und Belanglosigkeit nur noch nervt.
Am Ende bleibt dank der vielversprechenden Grundidee eine große Enttäuschung zurück, vor allem wenn ich bedenke, wieviel Spaß dieser Herr Kelly mir mit "Donnie Darko" bereiten konnte. Nach "Southland Tales" also der nächste Griff ins Klo, wenn auch nicht ganz so tief. Immerhin nervt Cameron Diaz hier nicht wie sonst fast immer, das ist doch immerhin etwas.

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Imagination

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Bis auf ST sehe ich das genau so.


metal1bob

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Unterhaltsam war ST ja schon irgendwie, obwohl er so mies war konnte man da viel lachen. Allein The Rock hatte schon ein paar echt harte Szenen :D


Anne81

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn man eine Million Dollar bekommen könnte, nur um auf einen Knopf drücken zu müssen, wer sollte da eigentlich widerstehen können?
Einen kleinen Haken muss es dennoch geben, denn sobald man auf diesen Knopf drücken würde, stirbt irgendwo auf der Welt ein Mensch.
Und genau in dieser Situation befinden sich das, in finanziellen Nöten steckende, Ehepaar Norma und Arthur, die eines Tages Besuch von einem Unbekannten bekommen und von diesem unmoralischen Angebot erfahren...

Soviel zur groben Anfangsgeschichte von The Box, der in meinen Augen tatsächlich einen wirklich reizvollen, spannenden und vielschichtigen Mystery-Thriller mit einer eigentlich sehr interessanten Idee geworden ist, allerdings ab Mitte des Films heftig anfängt zu schwächeln:

Das Machwerk von Richard Kelly wirft nämlich wie bereits bei Donnie Darko ungemein viele Fragen auf, die unbeantwortet bleiben, so dass, hier in dem Fall aber, einige guten Abzweigungen leider zu oft ins Leere führen. Kelly scheint wohl einfach zuviel in seine Filme hineinpacken zu wollen, was dazu führt, dass, besonders bei "The Box" das Ganze völlig überladen wirkt.

Sehr schade, aber es blieb trotzdem für mich im Grunde ein guter Ansatz von einem soliden und spannenden Mystery-Thriller, wo die Darsteller auch durchgehend zu überzeugen wussten und selbst dessen Kernfrage einem ebenfalls nach dem Abspann noch ein wenig beschäftigen konnte.

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alphadog

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Bewertung5.0Geht so

die erste halbe stunde war wirklich packend und spannend, danach wirds leider zu abstrackt, es bleiben zu viele fragen offen und die story wird immer unglaubwürdiger.

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jekyll86

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Bewertung2.0Ärgerlich

Trailer sind schon manchmal echt gemein. Da interessiert man sich auf einmal für einen Film und stellt im Nachhinein fest, dass alle guten Szenen bereits im Trailer verwurstet wurden (ein auf-den-Trailer-beschränken hätte mir Geld und Lebenszeit gespart).

Handlung:
Ein junges Pärchen mit angeblichen finanziellen Schwierigkeiten (evtl. muss der Sohn die Privatschule verlassen und auf eine öffentliche Schule gehen - wer kennt das Problem nicht?) erhält Besuch von einem mysteriösen Mann. Im Gepäck hat er eine kleine Box mit rotem Knopf. Sollten sie sich entscheiden den Knopf zu drücken, werden zwei Dinge geschehen: 1. Irgendwo auf der Welt wird ein Mensch sterben, den sie nicht kennen. 2. Sie erhalten 1 Million Dollar. Wie werden sie sich entscheiden?

Fazit:
Tolle Idee, toller Trailer, miese Umsetzung. Mit dem Besuch des alten Mannes und der Entscheidung des Paares, also direkt mit dem Anfang endet im Grunde auch schon das Positive. Der Film verliert sich in Ungereimtheiten, in als wichtig präsentierte Handlungsstränge, die nie gelöst werden und sowieso im übermysteriösen Übersinnlichen. Nachdem man endgültig den gütigen Bezug zum Film verloren hat, werden schließlich noch die letzten peinlichen Klischees ausgepackt. Die Geschichte hätte man als Kurzfilm (es ist ja ursprünglich auch eine Kurzgeschichte, die man hier künstlich verlängert) bei X-Factor durchaus spannend finden können, denn mehr als gute 10 Minuten zu Beginn und eine interessante Minute zum Schluss kann der Film nicht bieten. Und warum zum Teufel machen in diesem Film eigentlich immer nur die Frauen alles falsch? Wir hatten uns wirklich mehr erhofft. So aber quälten wir uns durch viele zähe, nicht enden wollende Minuten. Den zweiten Punkt gibt's noch für die guten ersten Minuten und dem doch noch relativ interessantem Ende. Ansonsten kann man diesen Film den Hasen geben.

Tipp:
Drückt nicht den Play-Knopf des DVD-Players, wenn sich dieser Film darin befindet.

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atilla

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Bei x-factor wärs der Bringer haha genau


patcharisma

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Bewertung7.5Sehenswert

Wegen all den vernichtenden Reviews hier drauf (und gleichzeitig undifferenzierten "Donnie Darko"-Lobhuddeleien), hatte ich lange Zeit einen grossen Bogen um den Film gemacht, wie blöd von mir - Hallo? Nur schon die einmalig tolle 70er-Jahre-Ausstattung, die von den gemusterten Tapeten, den üppigen Weihnachtsdekorationen, den Straight-Langhaar-Boy-Frisuren, den gestreiften Plüsch-Pullovern bis hin zur damaligen Corn-Flakes-Packung nichts auslässt, lohnt sich der Blick schon eh. Toll, das Element dieser damaligen blinden Technologie-Gläubigkeit mit ihren unausweichlichen Opfern (herrlich unheimlich: Frank Langella, mit seinem konträr gesetzten, styligen English. Oder ebenso, Frau Diaz' X-Ray-verstrahlt-kaputter Fuss). Cameron Diaz selbst steht der Lee Remick-Look einfach fantastisch, genauso wie sie die Verletzlichkeit ihres Role-Models aus dem genialen "Omen" (das auch von 1976 stammt - einfach Klasse das Detail!) transportiert - eigentlich allesamt ein unfassbar sensibles Schauspiel von ihr.

Auf die Fantasy-Orgasmen im zweiten Teil hätte man meinetwegen verzichten können, sie stören den Ablauf der Story schon etwas, visuell sind sie aber sehr eindrücklich. Toll hingegen wieder, die immer vergeblichere Detektiv-Arbeit von James, so (fies) deprimierend! Die hundsgemeine Auflösung dann, als biblische Mahnung gegen die Todsünde der Habgier am Ende, lässt einem ziemlich schön erschaudern. Man stellt sich gleich selbst die unausweichliche Frage: "Hätte ich etwa auch den roten Knopf gedrückt?" Die klare, ehrliche Antwort: "Natürlich!" (xD).

Überhaupt hat der Film eine permanent am Gefrierpunkt, unterkühlte Spannung mit einem "Vicious Touch" zu bieten - so eine durchgehend eigene Atmosphäre zu kreieren (und zu halten!), das braucht schon verdammt Talent! Anyway, mir hat der Film jedenfalls gefallen und ihn als "hanebüchener Stuss" zu bezeichnen, geht dann im Fall gar nicht, gell?

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swissroland

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Bewertung1.0Ärgerlich

Hab ja schon viele filme gesehen, aber selten so einen blödsinnigen, sinnfreien schwachsinn!

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patcharisma

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Schön wird auf MP solche Toleranz gelebt, so dass auch Du Dein Sätzchen lostreten kannst.


swissroland

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und e schwizer wö dumm deher labert hani auch scho gefund gröhl


MoeByDays

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Bewertung3.0Schwach

Optisch ganz schick, interessant Grundidee und dann wird alles vor die Wand gefahren. Wer die Kurzgeschichte, die Pate für den Film stand, kennt und weiß wie diese endet, sollte es darauf beruhen lassen. Ab dem eigentlichen Ende der Kurzgeschichte reihen sich im Film nämlich nur noch merkwürdige "Erklärungen" und "Twists" aneinander, welche die eigentlich im Mittelpunkt stehende Frage der Moral total lächerlich wirken lassen. Verschwendete Zeit, Finger weg!

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Dirk Diggler

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Bewertung2.5Ärgerlich

Oh Mann, hatte ja echt keine großen Erwartungen an diesen Film. Aber wurde dennoch ziemlich enttäuscht. Da hilft auch keine Diaz.
Das Problem: Vorher habe ich auch noch FALL 39 angeguckt, insofern 3Stunden meines Lebens verloren :(
@MP: Hier gibt es nur EINEN FETTEN Knopf zu drücken, nicht mehrere Knöpfe...

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vuvuzela

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ganz schwacher Film!

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung4.0Uninteressant

Naja ... die anfängliche Thematik war ja durchaus interessant, aber was ab der Hälfte folgt ist ein schlecht gemachter Sfi-Fi Mix aus aufgezwungenen Moralfragen und schwach fortgeführten Charakteren. Schade, dabei sah der Trailer so gut aus...

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Dead_Eye_Dodo

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Doch doch, durchaus. Ich hätte es mir nur einfach mehr ausgearbeitet und weniger plump gewünscht. Anfangs war es ja wirklich spannend, ob der Knopf gedrückt wird oder nicht - von wegen "Kann ich damit leben, Schuld am Tod eines Menschen zu sein?", aber dann findet sich der Zuschauer plötzlich in einem an den Haaren herbeigezogenen SciFi Umfeld wieder, das besser am Ort seiner ursprünglichen Bestimmung geblieben wäre: Der Twilightzone. The Box hätte ich mir persönlich durchgängig wie zu seinem Anfang gewünscht: Ein Psychotest mit moralischem Hintergrundgedanken. Ein solcher Film wäre nämlich haargenau etwas für mich gewesen, ebenso wie gute SciFi Streifen genau mein Ding sind. Beides ist The Box leider nicht.


C_C

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und genau das war der Film...


Marie Krolock

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Bewertung1.0Ärgerlich

Und die Moral von der Geschicht',
drücke fremde Knöpfe nicht.

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Marie Krolock

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Ach, die Stop- und Auswerfen-Knöpfe könnte man schon drücken ;-)


Tytus

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;)


FineCut

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Bewertung3.0Schwach

Na das nenne ich doch mal eine konsequente Weiterentwicklung für die Neun Live Konsumenten: Drück den roten Hot Button und erhalte 1 Million $. Gut es stirbt unbekannterweise jemand auf dieser Erde, aber wer will sich schon mit Nebensächlichkeiten aufhalten.
Was macht nur Richard Kelly. Sein Erstling DONNIE DARKO war ein Mindfuck erster Güte, dann kam SOUTHLAND TALES für mich fast unkonsumierbar und jetzt so eine Gurke. Ohne große Höhepunkte plätschert der Streifen von Szene zu Szene. Highlight ist klar Frank Langella.

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horro

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Der Roman war allerdings der Hammer - find die Geschicht filmisch gar nicht so schlecht umgesetzt.


felifee

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Anfangsidee, dass ein Ehepaar eine mysteriöse Box erhält und sich überlegen muss, ob sie einen Knopf zu drücken, um 1.000.000 $ um den Preis eines Menschenlebens zu erhalten, hat großes Potenzial. Könnte man jedenfalls meinen.
Aber schnell verliert der Film an Spannung und es tuen sich irrsinnige Handlungen auf, die diese Box zu erklären versuchen.

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Ansi

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Bewertung4.5Uninteressant

Ewigkeit, die, ['eːvɪçkaɪ̯t]: Zeitlosigkeit mit Anfang, aber ohne Ende

Zumindest eine gefühlte Ewigkeit langweilt der Science-Fiction-Thriller "The Box - Du bist das Experiment" und das nicht nur wegen des dümmlichen deutschen Titels. Dabei standen die Vorzeichen zumindest den Regisseur betreffend gar nicht schlecht. Richard Kelly drehte im Jahr 2001 als erstes abendfüllendes Werk den tollen und groß bejubelten Film "Donnie Darko", unter anderem mit Jake Gyllenhaal ("Prince of Persia: Der Sand der Zeit") in der Hauptrolle.

Von Kellys vorhanden geglaubtem Talent künden auch diesmal die patente Kameraführung und solide Inszenierung. Was diesem Film allerdings in äußerst negativer Ausprägung zu schaffen macht ist seine völlig belanglose wie uninteressante Story. Die zugrundeliegende moralische Zwickmühle und experimentelle Versuchsanordnung, welche die absolute finanzielle Unabhängigkeit durch einen Millionengewinn mit der daraus resultierenden Tötung einer fremden Person verbindet - ausgelöst durch einen profanen Knopfdruck - ist höchst spannend. Statt sich allerdings auf die nötige emotionale und moralische Situation der Protagonisten und deren Ausarbeitung zu konzentrieren, entfaltet der Film eine haarsträubende Science-Fiction-Story um Regierungsverschwörungen und krude Experimente der National Security Agency. Zwar ist dies vom Regisseur alles routiniert in Szene gesetzt, allerdings kommt der Film ohne echte Höhepunkte aus und strapaziert die Zuschauer mit seiner überlang empfundenen Spielzeit von einhundertfünfzehn Minuten. Zu allem Überdruss entschädigt das Ende des Films nicht wirklich. Zwar schließt sich hier der erzählerische Kreis der Geschichte, aber auch die Schlusspointe kann nicht verhehlen, dass es sich bei der Vorlage "Nur ein Knopfdruck (Button, Button)" von Autor Richard Matheson, um die Vorlage der Fernsehserie "Twilight Zone" handelt und diese somit eher als Kurzgeschichte taugt.

Selbstverständlich kann die bescheidene Story auch von den Schauspielern kaum gerettet werden. Umso aussichtsloser scheint dieses Unterfangen, wenn mit Cameron Diaz ("3 Engel für Charlie – Volle Power") und James Marsden ("Alibi – Ihr kleines schmutziges Geheimnis ist bei uns sicher") keine sonderlich tauglichen Aushängeschilder der Schauspielgilde aufgeboten werden. Einzig der per Computer verstümmelte Frank Langella ("Good Night, and Good Luck.") überzeugt als hinterhältiger Antagonist.

Zusammenfassend kann man dem Film "The Box - Du bist das Experiment" von Regisseur Richard Kelly ("Southland Tales") nur ein sehr dürftiges Zeugnis ausstellen. Die fraglos gekonnte Inszenierung und soliden Darstellerleistungen können nicht über die dümmliche Story und die fehlende Emotionalität hinweg täuschen. Letztlich bietet der Thriller spannungsbefreiten SciFi Schmarn, der in Anbetracht des Regisseur nicht nur eine herbe Enttäuschung darstellt, sondern aus Ermangelung an Höhepunkten auch absolut vergessenswert ist.

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Schon gewusst: Die Variante der Mysterie-Serie "The Twilight Zone" hatte einen anderen Schlusstwist als "The Box - Du bist das Experiment". Schauspieler Basil Hoffman spielte in der Fernsehepisode wie auch im Film mit.
Die Geschichte "Nur ein Knopfdruck (Button, Button)" von Autor Richard Matheson stammt aus dem Jahr 1970.
Der Film schaffte es in Deutschland nicht in die Kinos und wurde 2010 direkt auf DVD und Blu-ray veröffentlicht.
Das Budget des Films wird auf fünfundzwanzig bis dreißig Millionen Dollar geschätzt. Ein großer finanzieller Erfolg war der Streifen nicht, da in den amerikanischen Kinos nur knapp 33 Millionen US-Dollar wieder eingespielt werden konnten.
Die Kritiken zum Film sind recht verhalten. Die Internetplattform Rotten Tomatoes verzeichnet eine Bewertung von 45 Prozent. Metacritic vergibt 47 von einhundert Punkten. Einzig Roger Ebert, Kritiker der Chicago Sun-Times, fällt aus dem Rahmen und verlieh dem Streifen drei von vier möglichen Sternen. Im CinemaScore erhielt der Film die Benotung F, was für eine mangelhafte finanzielle Rentabilität steht.

Spaß: 



 
 
 


Action: 










 
 




Spannung: 












 
 

Gefühl: 





 



Anspruch: 
 



 

 

Kreativität:

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meliT

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Anfang des Filmes ist eigentlich noch ganz gut geraten. Man fragt sich die ganze Zeit warum diese Box abgegeben wird und was allgemein dahinter steckt.
Trotzdem sind die Dialoge ziemlich schlecht.
Und dann auch noch das ziemlich unverständliche, dumme Ende.

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Ekki

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Bewertung4.0Uninteressant

Moralphilosophische Wattwanderung - für uns durchschnittliche Doofmänner, denen sich der gesamte Interpretationsspielraum des Streifens nicht (auf Anhieb...) erschließt, eine eher anstrengende und zeitraubende Angelegenheit.

Die sympathischere Variante eines Blitzschlagopfers sehen wir übrigens mit Mrs. Stimler (welcher Film?)

Aber Spaß beiseite - wenn der Film wenigstens noch eine Pointe gehabt hätte...

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