Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders (2006), DE/ES/US
Laufzeit 147 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 14.09.2006

admin edit edit group memberships sweep cache
5.8 Kritiker
95 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
36733 Bewertungen
158 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Tom Tykwer, mit Ben Whishaw und Dustin Hoffman

Der Roman “Das Parfum” von Patrick Süskind handelt von Jean-Baptiste Grenouille, einem Mann aus dem Paris des 18. Jahrhunderts mit einem einzigartigen, perfekten Geruchsinn. Nach einer schweren Kindheit als Waise erkämpft er sich eine Ausbildung zum Parfumeur. Da er selbst keinen Eigengeruch besitzt, will er sich den perfekten Duft herstellen, und schreckt zur Beschaffung der dazu notwendigen Zutaten selbst vor Mord nicht zurück.

  • 37795279001_1030650917001_37115-thumb-square
  • Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders - Bild 37115
  • Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders - Bild 37116
  • Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders - Bild 37117
  • Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders - Bild 37118

Mehr Bilder (17) und Videos (2) zu Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders


Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

In seinem regelrecht manischen Visualierungszwang höchst einfallslose Buchverfilmung, die entscheidende Punkte der Vorlage runterbügelt oder gleich völlig ignoriert, sich anderseits aber auch erfolgreich gegen den kleinsten eigenständigen Akzent sträubt. Übrig bleibt ein mit fantasieloser Dampframmen-Regie und überwiegend blassen Schauspielern angereichertes Stinke-Destillat von Süskinds Werk.

Einen Punkt gibt's für das lustige Braindead-Baby am Anfang und einen für Dustin Hoffman: der hat den Durchblick und kaspert schön rum.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Mit seiner Verfilmung von Patrick Süskinds Buch gelingt es Regisseur Tom Tykwer ein als unverfilmbar geltendes Werk überzeugend auf die Leinwand zu bringen. Zwar bleiben die meisten Figuren in ihrer Zeichnung recht blass, doch gerade in Bezug auf die Hauptfigur zieht Ben Whishaw in seiner Rolle als Jean-Baptiste Grenouille die Karre weit aus dem Dreck. Wenn es nicht immer nur Kino zum Kopfabschalten sein soll, empfiehlt sich ein Blick auf “Das Parfum”.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: at the movies

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Literaturverfilmungen sollten immer auch für Nicht-Kenner des Romans funktionieren. Besser wäre das, denn “Das Parfum” habe ich nicht gelesen, den Film aber gesehen. Dadurch sehe ihn zwangsläufig durch einen anderen Blickwinkel, Leser der Vorlage finden Filme zu Büchern ja grundsätzlich schlechter als andere. Außer vielleicht bei “Herr der Ringe”.

Und so ist “Das Parfum” die Geschichte eines Mannes (ja genau, der Mörder), der anders ist als andere Menschen, denn er hat einen ausgeprägten Geruchssinn - schon bei seiner Geburt nimmt er die Eindrücke des Fischmarktes auf und hat als Heranwachsender sogar Schwierigkeiten, seinen ganzen empfundenen Gerüchen Namen zu geben. Und wie stellt man sowas im Film dar? Wie im Hörbuch: Durch einen Erzähler. Und das ist auch gut so, ansonsten wäre noch öfter die schnüffelnde Nase Grenouilles im Bild gewesen, als sie sowieso schon ist. Grundsätzlich jedoch ist dieses Hauptproblem ganz gut gelöst, wenn auch die ausschweifenden…

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

[...] Die Frage “Wie kann Tykwer wohl das Buch in einen Film umsetzen?” kann ich nur mit einem “Er hat es bravourös geschafft” beantworten. Ich ziehe meinen Hut. Es gab so viele Szenen, die ich mir genauso vorgestellt habe. Und ebenso viele Szenen, die durch die Kunstgriffe Tykwers noch um ein Wesentliches verfeinert wurden. Der ebenso fantastische Soundtrack hat viel zur Atmosphäre des Films beigesteuert. Er hat es wirklich geschafft eine gute Umsetzung zu schaffen. Dennoch rate ich vorab zur Lektüre des Buches. Ohne wird der Film sicherlich einiges verlieren.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Ganz im Stil eines großen Parfums gelingt dem Film mit diesen Bildern dann doch der synästhetische Akkord von großer Kopf-, etwas schwächerer Herz-, aber einer ähnlich lang nachklingenden Basisnote wie bei "Das Geheimnis der Rose". In dieser Liga spielt der Film problemlos mit und das ist ein großer Erfolg - für diesen einen und für den deutschen Film insgesamt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

patcharisma

Antwort löschen

Und das von Arte? Shame on you!


HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Tom Tykwer inszeniert das Riecherlebnis und bedient sich aller bekannten cineastischen Mittel von der Großaufnahme bis zur Zeitlupe, inklusive der Tykwer-typischen rasenden Kamerafahrten. Der Blick bewegt sich dabei auf den Geruch zu, obwohl uns Gerüche in der Regel entgegenwehen; vielleicht liegt in diesen konträren Bewegungen der unterschwellige Grund, weshalb diese Lösung nicht befriedigt. Aber Tykwer hat noch einen Pfeil in Köcher. Es gibt Duftnoten, und es gibt musikalische Noten ...

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

Kommentar löschen
5.0Geht so

Tykwers Bilder wirken ohne Worte, er setzt Musik bewusst ein und auch aus, und die betörende Wirkung der Düfte ist in Gestalt von Flakons, Farben, Blüten zumindest ahnbar. Auch die historischen Kostüme und die Kulisse stimmen, der stinkende Fischmarkt, die überladene Parfümerie, die Lavendelfelder von Grasse. Trotzdem ist der Film äußerst zähflüssig geraten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

Kommentar löschen
3.0Schwach

Überhaupt bleibt völlig unklar, was der Film eigentlich soll. Er ist nicht spannend, nicht lustig, nicht abstoßend, nicht tiefsinnig, nicht beeindruckend, ja, er ist nicht einmal schlecht. Der Film scheint einfach nur zu existieren, weil Bernd Eichinger sich dachte, das Buch müsse man doch unbedingt mal verfilmen und dann mit Tom Tykwer einen Regisseur fand, der sich sagte: Wieso nicht?

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

willy50

Antwort löschen

Es geht hier einzig und allein um eine Arbeitsbeschaffungsmassnahme. Man sollte Herrn Eichinger direkt das Geld aus Nürnberg überweisen ohne die lästigen Umwege über Gremien und Banken. Vielen Dank, Bernd.


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Du riechst so gut. Zu gut. Es gibt Werke der Weltliteratur, die sind von einer derart exquisiten Duftnote, dass sie viele ihrer Leser für ungreifbar halten. Und dann kommt doch irgendwann irgendein Regisseur samt Produzent und vergreift sich seines Lebenswerkes Willen an dem Stoff. Und hernach der Aufschrei: "Geht nicht und wie kann man nur, weil unverfilmbar!" Doch zeichnet es nicht gerade jene Filmemacher aus, die das Wagnis eingehen, es dennoch zu versuchen?

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (149) — Film: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders

Kommentar schreiben
Sortierung

peterpit

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

*SPOILER* Das Ende mit der Massenorgie ist ja sowas zum kacken! Einfach dämlich.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Kreaexo

Antwort löschen

Aber genau das, was auch im Buch so steht. Und außerdem, wenn du der Grenouille wärst,würdest du anders denken. :D


the assassin 666

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Das Buch kenne ich nicht, meine Kritik gilt ausschlielich dem Film.
Das Parfüm ist ein toll ausgestatteter und aufwändiger Horrorfilm im Historiengewand, den ich leider auch unter dem Durchschnitt ansiedle was am Hauptdarsteller liegt den der sagte mir überhaupt nicht zu, aber auch an einigen Längen und natürlich an seinem völlig kruden Ende.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

das beste Argument für "Lese-faulheit" was ich je gehört habe. :)))) das merke ich mir und nutze es mal für eine Kritik....;)


the assassin 666

Antwort löschen

gell, ein gutes Argument.....:))


styx.canomo

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

ich habe ihn zwar erst jetzt auf dvd gesehen, aber wie hieß es doch gleich damals in den nachrufen, die ich jetzt so gelesen habe:
"es ist soweit! endlich ist er in den kinos! der beliebteste mörder deutschlands treibt nun auch auf der leinwand sein unwesen! es wird einspektakuläres erlebnis werden, ein meilenstein in der europäisch-amerikanischen co-produktion.
da ich auf alle elemente, die den film ausmachen stehe, müsste ich also rundum zufrieden sein und eine 10 geben. nun, warum tue ich das dann nicht?
das hat verschiedene gründe:
erst einmal habe ich tatsächlich noch vor ein paar monaten patrick süßkinds romanvorlage zu diesem film gelesen.
und da fielen mir dann im film so einige lücken auf, Hier ein paar beispiele:
im buch wird sehr ausführlich thematisiert, dass grenouille vor allem deshalb sooft von mensch zu mensch gereicht wird, weil er aufgrund seiner introvertierten speziellen verhaltensweisen und dem fehlenden eigengeruch(!) den menschen unheimlich ist und nur deshalb bei madame gaillard bleibt, da sie diesen umstand aufgrund ihrer unfähigkeit zu riechen nicht wahrnimmt; diese dinge im einklang ermöglichen ihm auch aufgrund seiner zusätzlichen eigenen gefühlskälte keinen wirklichen sozialen kontakt zu anderen menschen. was sagt der film- nichts!
weiterhin entwickelt grenouille im laufe der handlung eigentlich eine regelrechte abscheu gegenüber den menschen und ihren geruch, weshalb er sich ja gerade so lange in der isolation einer höhle aufhält. hier wieder-nichts!
dann kommt schließlich, nachdem er zum ersten mal selbst bemerkt, dass er in seinem geliebten medium, eben der geruchswelt, gar nicht existent ist, in ihm eigentlich erst der wunsch auf den menschlichen geruch nachzumischen und in vollendeter form zu komponieren um gesellschaftliche akzeptanz zu erlangen.
im film schließt er sich der menschlichen gemeinschaft scheinbar aus heiterem himmel an.
nun aber auch zum positiven: der film zeigt durchaus ein paar sehr schöne landschaftsbilder und stellt die damaligen hygienischen verhältnisse sehr realitäts- und detailgetreu dar. zudem soll es dem regisseur laut einiger rezensionen gelungen sein, einige gerüche durch die machart des films direkt auf den zuschauer zu übertragen und tatsächlich war mir so, als hätte ich etwas gerochen (das, oder mein kumpel sollte sich öfter duschen oder zumindest mal ein 72h-deo probieren^^). auch gibt es durchaus gute momente mit meinem hochverehrten alan rickman.
dies alles kann jedoch nicht völlig über die tatsache hinwegtäuschen, dass die im buch angestrebte grundaussage sich in zt belanglosigkeiten verliert und den zuschauer eher mit einem leichten fragezeichen zurückgelassen wird, wodurch das alles etwas mager wirkt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jeff Lebowski

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Na toll, noch ein Reinfall an diesem Abend. Ich habe sehr gutes über das Buch und den Film gehört, kann dies aber nur teilweise bestätigen. Der Film kann keine permanente Spannung aufbauen, er unterhält zwar an manchen Stellen ganz gut, kann dies aber nicht halten.
Aber ich konnte mich auch einfach nicht mit dem Charakter des Jean-Baptist Grenouille anfreunden. Er zeigt keine Gefühle oder sexuelle Erregung gegenüber seinen Opfern, was in einem Drama normalerweise ein Hauptbestandteil der Charakterzeichnung ist. Den ganzen Film über hab ich im geheimen irgendwie gehofft dass er entdeckt wird, und dann ans Kreuz kommt.
Umso ärgerlicher ist das völlig an den Haaren herbeigezogene Ende.
'Das Parfum' konnte mich leider nicht beeindrucken, wer weiß, vielleicht kann das Buch eine bessere Charakterzeichnung aufweisen, die wenigstens das dämonische an seinem Machen zeigt. Dies kam im Film nämlich überhaupt nicht rüber.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Renunciation

Antwort löschen

Das Buch ist wirklich lesenswert. Das Ende dort passt viel besser zu seiner Person. Aber selbst im Buch hat Jean-Baptist keine Gelüste..nur ein ganz bestimmtes Ziel ^^


Jeff Lebowski

Antwort löschen

Wie geht das Buch denn aus, und was sagst du selbst zu dem Film wenn du anscheinend ein Fan vom Buch bist?


Thomas Hetzel

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich habe damals das Buch nur wegen Rachel Hurd-Wood gelesen und dementsprechend auch den Film gesehen. Das Buch fand ich ganz gut, aber was Tom Tykwer daraus gemacht hat, dass hat mich schon enttäuscht. Auf der einen Seite finde ich es gut, wie er es geschafft hat die Gerüche auf die Leinwand zu bringen und das dreckige Frankreich was es damals zur Zeit war, hat er auch mit tollen Kostümen super rüber gebracht. Nur leider hat er die Figur von Grenouille total anders dargestellt als im Buch. Erstmal ist Ben Whishaw als Grenouille eine Fehlbesetzung, er selbst spielt die Rolle wirklich gut, aber im Buch war Grenouille ein hässlicher Bastard. Entweder hätten sie ihn schminken sollen oder mit einem anderen Schauspieler besetzen sollen, denn Ben Whishaw sieht einfach zu nett aus. Zudem war Grenouille im Buch ein eiskalter Mörder, während man hier aus ihm einen Weichling gemacht hat, der auch noch Gefühle für das hässliche Mirabellenmädchen(ja, ich kann Karoline Herfurth nicht leiden) hat, sodass man schon Mitleid mit ihm hat.
Toll fand ich die Darsteller: Dustin Hoffman war als Baldini einfach klasse und Alan Rickman hat hier gezeigt, dass er auch sympathische Rollen spielen kann. Am besten fand ich natürlich Rachel Hurd-Wood, da sie einfach eine atemberaubende Schönheit ist. Nur was Tom Tykwer so wichtig daran fand die blöde Karoline Herfurth noch mal öfters im Bild laufen zu lassen ist mir echt ein Rätzel. Sie und die Tatsache, dass man Grenouilles Figur so verweichligen lies, haben den ganzen Spaß verdorben.
Schade, mit der Besetzung wäre eindeutig mehr drin gewessen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Oliver0403

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe zwar das Buch nicht gelesen, aber das was man hier in knapp 2,5 Stunden zu sehen bekommt ist durchaus sehenswert und spannend gemacht. Karoline Herfurth mit ihren Kurzauftritt ist natürlich auch sehr gut gelungen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Oliver0403

Antwort löschen

Diese Frage kann ich dir sehr leicht beantworten. Weil jeder Mann einen anderen Frauengeschmack hat und mir Karoline eben sehr gut gefällt. Allerdings sieht mein allgemeiner Frauengeschmack etwas anders aus, da ich mehr auf dunkelhaarige Frauen á la Megan Fox, Freida Pinto, Halle Berry, Eva Mendes und Kelly Rowland steht um nur einige zu nennen.


Thomas Hetzel

Antwort löschen

Da hast du recht jede hat einen anderen Frauengeschmack. Ich finde Rachel Hurd-Wood um einiges schöner als Karoline Herfurth, aber das ist halt Geschmackssache.


skinflowers

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Das Buch fand ich besser aber der Film ist auch ganz gut.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Renunciation

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Schön gestalteter Film,die Musik ist passend und gibt dem Ganzen ein besonderes Feeling.
Aaaaaber! Das Buch ist viel besser (was so gut wie immer so ist) und dass das Ende so vom Original abweicht hat mich irgendwie sehr enttäuscht.
Dennoch 7.5 Punkte,weil ich Unwissender zuerst den Film gesehn habe und er mich damals sehr gefesselt hat.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

moviee

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fünf Sinne hat der Mensch. Der Mensch kann sehen mit den Augen. Der Mensch kann hören mit den Ohren. Der Mensch kann tasten mit der Haut. Der Mensch kann schmecken mit der Zunge. Und der Mensch kann riechen mit der Nase.

Und mit diesem Sinn des Riechens beschäftigt sich "Das Parfum". "Das Parfum" erzählt die beeindruckende Geschichte des Waisenjungen Jean-Baptiste Grenouille der mit einem außerordentlichen Geruchssinn inmitten stinkender Fischabfälle im Paris des 18. Jahrhunderts zur Welt kam. Mit jungen Jahren lernt Grenouille beim Parfümeur Guiseppe Baldini das Handwerk und beschäftigt sich mit der Verfeinerung seines Geruchssinns. Während ihn die Düfte junger Frauen verzaubern beginnt "Die Geschichte eines Mörders", denn da er aus ihren Düften zwölf Essenzen gewinnen will um so das perfekte Parfum zu kreieren muss ein Mädchen nach dem anderen Mittel zum Zweck dran glauben... Das zu den teuersten deutschen Filmproduktionen gehörende Kostümdrama schildert die Lebensgeschichte eines Menschen, der aus der Liebe zu Düften über Leichen geht auf eine ganz beeindruckende Art und Weise. Die 50 Millionen teure Romanverfilmung von Regisseur Tom Tykwer hat mir wirklich richtig gut gefallen, insbesondere die originelle auf einem Roman basierende Story und die klasse Besetzung bis in die Nebenrollen. Den Vergleich zum Buch kann ich leider nicht herstellen da ich "Das Parfum" (1985) nicht gelesen habe, es in naher Zukunft aber auch nicht plane, denn da dieses um längen besser als der Film sein soll bleibe ich lieber bei dem guten Eindruck den ich von der Verfilmung allemal habe und wage mich an die Erzählung von Patrick Süskind erst mal nicht heran. Zum Film noch mal: Insbesondere das Ende mit Hunderten liebenden auf einem großen Platz hat es mir angetan, denn was andere für völlig überzogen halten, nenne ich eine bildgewaltige und prägende Szene eines Films, der von einigen völlig zu Unrecht runtergemacht wird und der mir mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben wird.

"Die Seele aller Wesen ist ihr Duft".

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SalocinRocknRolla

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Kenne das Buch nicht fand den Film bis auf das etwas kitschige (wenn auch schön dargestellte) Ende sehr gut. Ab da wurde es mehr als unglaubwürdig. Weiß nicht ob es an der Buchvorlage liegt. Trotzdem schöne filmische Mittel. Ein super Hauptdarsteller und für die "teuerste deutsche Produktion" bisher, ein sehr guter Film. Fand es super, dass einige deutsche Schauspieler neben internationalen Größen spielen konnten. Bitte mehr davon. Durch die weltweite Vermarktung war er ja auch sehr, sehr erfolgreich. Gute Regiearbeit von Tom Tykwer. Gute Unterhaltung aber halt kein neues "Top-Meisterwerk".

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

minate

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich kann nur noch Mal zusammenfassend erwähnen, was einige meiner Vorgänger im Grunde übermitteln wollen. Man darf den Film nicht in Bezug auf das Buch betrachten! Ich habe den Film zig Mal gesehen und das Buch nicht nur gelesen sondern in der Schule aufs Genaueste analysiert, ich weiss wovon ich rede.
Der Film ist visuell ein Meisterwerk. Über die Charakterzüge Grenouilles lässt sich streiten, denn er wird im Film wirklich schlicht und ergreifend massentauglich gemacht, eigentlich eine alarmierende Tat, denn unsere Gesellschaft ist anscheinend nicht fähig abnormale Dinge aufzunehmen und zu reflektieren. Es muss gesagt werden, dass wenn der Film sich genau am Buch halten würde, der Film höchstwahrscheinlich längst nicht so umsatzfähig wäre wie er nun ist und das finanzielle darf man bei Filmen auch nicht vergessen.

Ich mag jedoch beides, das Buch und den Film, auf verschiedene Art und Weise für sich und ich glaube der Schlüssel dazu ist die beiden Werke soweit es möglich ist unabhängig voneinander zu betrachten

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

minate

Antwort löschen

Oh. Da sind eim paar Fehler. ´tschuldigung


BlackPaint

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Das Buch bleibt ungelesen. Die Verfilmung aber jedes Jahr mal wieder angesehen. Der Stand bleibt gleich. An der Bewertung ändert sich rein gar nichts. Mag daran liegen, dass ich grobe Teile einfach schnell vergesse.
Mich widert dieses extrem hässliche Schnuppern Grenouilles immer wieder aufs Neue an.
Die spastischen Bewegungen und der kaputte Blick, das asoziale Verhalten oder auch das Stummsein zwingen mich ständig dazu wegsehen zu wollen. Und dennoch guck ich hin. Das Parfum ist ein Ekel an sich. Auch wenn der Vergleich nicht zutreffen mag, so setze ich den Film auf gleicher Ebene mit Feuchtgebiete von Charlotte Roche.
Die Erzählung Tonnen Scheiße für das Klo. Aber diese kleinen Details die sich in ihr offenbaren, bewegen einen dazu den Film weiter laufen zu lassen.
Aber irgendwann wird der Duft auch verflogen sein und der Film verschwindet erneut in Vergessenheit. Genau wie der Duft in der Geschichte von "Das Parfum" auch in die Versenkung geriet.
Der Punkt kommt, an dem es stinkt.
Übrigens plane ich die Fortsetzung: Das Deo. :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Sigrun

Antwort löschen

Ich hab - im Gegensatz zu dir - nur das Buch gelesen und den Film nicht gesehen, der Text ist für mich auch nur eine 7 (sprich: lesenswert) die Idee bzgl. "Das Deo" gefällt mir aber so, dass ich "gefällt mir" anklicken muss. Anstelle eines Sequels könnte unter diesem genialen Titel aber auch ein Prequel firmieren ;-)


Sigrun

Antwort löschen

P.S. Mit 'Text' meine ich Süsskinds Roman.


RoosterCogburn

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Die Figur des Jean-Baptiste Grenouille wird im Film fast schon als Sympathie-Träger dargestellt! Ihm fehlt, gegenüber dem Buch, gänzlich das Dämonische seines Handelns. Das Bild der Zecke, des Blutsaugers, das im Buch eine so zentrale Metapher ist, wird im Film nicht deutlich. Gerüche sind im Film durch hübsche Kamerafahrten in dunkle Nasenlöcher hinein dargestellt. Nett anzuschauen zwar, doch denen in der Vorlage befindlichen Beschreibungen von diversen Gerüchen wird man damit nicht gerecht. Irgendwann wirkt es nur unfreiwillig komisch, wenn Grenouille wieder die Nase in den Gegenwind haltend, nur schnüffelnd durchs Bild läuft. Natürlich ist es verschmerzbar das die Opferzahl von 25 (Vorlage) auf 13 sinkt. Aber dank einer FSK ab 12 ist aus dem Höhepunkt nicht viel mehr als eine Kinderfernsehen-taugliche Massenumarmung geworden. Letzendlich ein europäischer Film (Deutsch-spanisch-französische Ko-Produktion) mit prächtiger Optik, einigen Stars und Liebe zum Detail. Welcher leider in der Umsetzung seiner Story nur das untere Mittelmaß erreicht. Die € 60 Mio. teure Produktion entäuscht mich mehr als das sie begeistern kann.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FilmFuzzi

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Joa. Riecht richtig gut!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Karowdame

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Damit hat sich Tom Tykwer keinen Gefallen getan! Super schlecht den Stoff umgesetzt. Ben Wishaw die absolute Fehlbesetzung! Dem Fettnapf hätte man aus dem Weg gehen können. 2.0 Punkte gibts dafür, dass der Film mich jedoch nicht so gelangweilt hat und 1.5 Punkte nur für Dustin Hoffman!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FilmeGuckerAusBerlin

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film hat mich damals schon sehr begeistert. Das Kino war damals auch randvoll gewesen, erleb ich nicht so häufig, ist schon mal ein gutes Zeichen gewesen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Bei Transformers 3 war das Kino auch proppevoll. War kein gutes Zeichen.


FilmeGuckerAusBerlin

Antwort löschen

ok, das kann auch passieren^^


ihre-herrlichkeit

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Okay. Bei einigen Versuchen musste ich meine Kommentaransätze zu "das Parfum" immer abbrechen, weil jedes Mal meine Enttäuschung Überhand nahm und ich vor lauter Wut nicht die richtigen Worte finden konnte.
Ich gebe mir Mühe, jetzt etwas gelassener zu bleiben.
Das Buch las ich erstmals mit 17. Gerade in diesem Alter kann man sehr gut in die Materie eintauchen. Es war so bildlich, es war so leicht zu verstehen, so leicht nachzufühlen, nachzuriechen. Gleichzeitig war es überzogen vom dreckigen Schleier des alten Paris, der Härte, der Lieblosigkeit, die der Film auch zugegebenermaßen ganz gut einfangen konnte. Selbstverständlich ist es schwer, einem solch rudimentärem Organ wie dem Riechorgan einen ganzen Film zu widmen und diesen auch noch so nachvollziehbar für den Zuschauer gestalten zu können wie es das Buch schaffte - darin liegt aber auch nicht mein Vorwurf. Grundsätzlich lebt der Film von sehr schönen Bildern. Alleinstehend für sich hätte er auch eine höhere Wertung verdient, aber nicht, wenn man das Buch gelesen hat. Denn unter diesem Zusammenhang muss ich sagen:
Man hat Patrick Süßkind vergewaltigt. Ja, vergewaltigt.
Süßkind hat vehement und kontinuierlich darauf bestanden, dass Grenouille ein "ZECK" ist. Ein unsympathisches, widerliches Vieh, das EBEN NICHT einfach nur geliebt werden will, weil es das Bedürfnis danach verspürt, sondern die Liebe der Menschen für seine eigenen Machtzwecke ausnutzen will. Grenouille war häßlich und unsympathisch. Im Film jedoch ist er ein überdurchschnittlich attraktiver Kerl, der einem vielleicht sogar auf der Straße oder in der Vorlesung aufgefallen wäre. Halbherzig bemüht er sich, ein Bein nachzuziehen, damit er doch noch als Krüppel durchgeht, aber eigentlich weiß man, dass er ein selbstverliebter Schönling ist und für den Film auch noch verhäßlicht worden ist. Er ist nicht buckelig, er ist alles, nur kein Zeck. Aber ein unsympathischer Zeck ist doch nicht massentauglich und wir wollen doch Kohle mit dem hübsch aufgetakelten Film machen! So lasst uns ihn doch dem 08/15 Zuschauer näherbringen, so dass er sich mit ihm identifizieren kann. Lasst ihn uns mitleiden sehen. Lass uns vorstellen, dass Grenouille, der eigentlich einen Scheißdreck auf sein Augenlicht gab und mit Sex schonmal gar nichts am Hut hatte, bei der Orgieszene an Sex mit dem Mirabellenmädchen dachte. Im Kino saß ich bei dieser Szene einfach nur mit vor Schockstarre aufgerissenem Mund da, während ich, als ich den Film nochmal im Fernsehen sah, bei dieser Szene einfach umschalten musste, weil ich sie so peinlich fand, weil ich mich so geärgert habe und mich so mitgeschämt habe für diese profane, erbärmliche, traurige, massentaugliche Darbietung dieser eben alles andere als massentauglichen Gestalt.
Die größte Verhunzung von Weltliteratur, die mir je untergekommen ist. Eine Schande.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

ihre-herrlichkeit

Antwort löschen

Es ging ja um die größte Verhunzung, die MIR je untergekommen ist. Musketiere hab ich nie gelesen.
Und ich brauch keine Kreativität, um Schimpfwörter benutzen zu können.


Tytus

Antwort löschen

kenne das Buch nicht, Film war Trotzdem scheiBe


mavim

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

Total langweiliger Film, das Ende ist ebenfalls total behindert. Überhaupt nicht sehenswert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

mavim

Antwort löschen

jaa behindert


Leveinard

Antwort löschen

das ende hat besondere bedürfnisse.


iron aira

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Sicherlich kann man sich den Film mal anschauen aber bitte nicht vorher das Buch lesen. Oder nur das Buch..das Ende ist wirklich nicht ganz so gut gelungen.. wie im Buch ..schade.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Metalcanine

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Da ich das Buch kurz bevor ich den Film gesehen habe, nochmals lesen musste (doofe Schule) fand ich den Film echt nicht so berauschend. Es sind echt schöne Bilder, die Schauspieler, is auch den Hauptdarsteller, find ich, sind gut gewählt. die Geschichte an sich ist ja Hammer, aber diese ganzen Abweichungen vom Buch sind nix für mich. Klar, man soll nen Film nicht an dem Buch messer, aber es gibt definitiv bessere Verfilmungen...
Fazit: Kann man sich angucken, aber bitte nur, wenn man keinen groooßen Wert darauf legt, dass es wie im Buch ist

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch