The Sessions - Wenn Worte berühren

The Sessions (2012), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2013


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von Ben Lewin, mit John Hawkes und Helen Hunt

In Ben Lewins Drama The Sessions engagiert der fast bewegungsunfähige John Hawkes die Sex-Therapeutin Helen Hunt, um seine ersten sexuellen Erfahrungen zu machen.

The Sessions basiert auf der autobiographischen Geschichte des Mark O’Brian, welcher als kleiner Junge an Polio erkrankte und den Rest seines Lebens mit einem künstlichen Beatmungsgerät verbrachte. Der Kalifornier Mark (John Hawkes) ist 38 Jahre alt, als er beschließt, dass er lange genug Jungfrau gewesen ist. Als Journalist recherchierte er zum Thema Sex von Behinderten, wodurch er einen anderen Blickwinkel auf seine eigene Situation gewinnt. Marks streng katholische Erziehung jedoch stellt ein Problem bei seinem Wunsch nach den ersten sexuellen Erfahrungen dar. Er konsultiert daher den liberalen Priester Brendan (William H. Macy) zu seiner Lage. Als Brendan ihn ermutigt, seinen Bedürfnissen nachzugehen, engagiert O’Brian die Sexualtherapeutin Cheryl (Helen Hunt), mit welcher ihn bald mehr verbindet als nur ein oberflächliches Arbeitsverhältnis.

Hintergrund & Info zu The Sessions – Wenn Worte Berühren
Nach längerer Zeit des Rückzugs widmet sich Ben Lewin mit The Sessions einem Thema, das auch sein eigenes Leben begleitete, denn als Kind erkrankte der Regisseur genau wie Lyriker Mark O’Brian an Kinderlähmung. Anders als der Protagonist seines Filmes hatte Lewin etwas mehr Glück und konnte zumindest mit Gehhilfen laufen. Ben Lewin führte Regie, schrieb das Drehbuch und war Co-Produzent bei dem sensiblen Drama, das auf dem Artikel ‘On Seeing a Sex Surrogate’ von Mark O’Brian basiert. Er ist begeistert von Hauptdarsteller John Hawkes, über den er angibt, er habe ‘alles Mögliche getan, um den echten Mark O’Brian glaubhaft darzustellen’. Dazu gehörte auch, mehrere hundert Stunden lang auf einem Ball zu liegen, um die starke Krümmung von Marks Wirbelsäule nachzuempfinden. (JP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Sessions - Wenn Worte berühren
Genre
Drama, Liebesfilm, Komödie
Handlung
Dichter, Eifersucht, Eiserne Lunge, Erektion, Erstes Mal, Gedicht, Hotel, Intimität, Jude, Jungfrau, Jungfräulichkeit, Katholik, Katze, Kirche, Krankheit, Körperlich Behinderter, Liebe, Nackte Frau, Nacktheit, Orgasmus, Priester, Rollstuhl, Rollstuhlfahrer, Sex, Sexualität, Sexuelle Begierde, Träne
Tag
Wahre Begebenheit
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
Rhino Films, Such Much Films

Kommentare (21) — Film: The Sessions - Wenn Worte berühren


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emily

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Bewertung7.0Sehenswert

The Sessions ist ein kleiner sympathischer Film, der sehr unverkrampft, offenherzig und humorvoll mit dem Thema Sex und Behinderung umgeht. Der Film ist zudem sehr gut besetzt - insbesondere habe ich mich darüber gefreut William H. Macy mal wieder zu sehen. Seine Darbietung des toleranten, aber stets nach passenden Worten ringenden Pastors war für mich das Highlight des Films :)
Da der Film auf einer wahren Geschichte beruht, habe ich Mark O`Brien gegoogelt und bin dabei auch auf seinen Artikel "On seeing a sex surrogate" gestoßen, auf dem der Film basiert. Hier der Link dazu:
http://thesunmagazine.org/issues/174/on_seeing_a_sex_surrogate
Aber Achtung! Den Artikel ist bei weitem nicht so humorvoll, schlagfertig und locker-leicht wie die Verfilmung, hier hat Hollywood, im Gegensatz zum wahren Leben, wohl doch noch eine Schippe Wohlfühlhumor oben drauf gepackt...

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TerminatorCHRIS

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Bewertung7.0Sehenswert

Lange nichts mehr von Helen Hunt gesehen und dann so ein starkes Drama. (Vgkm.03.07.13)

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PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Thema ist ungewöhnlich, was mir natürlich gefällt, denn man ist ja froh für alles Neue, vor allem, wenn es schaupielerisch auch noch gut umgesetzt wurde wie in The Sessions.

Ein kleines Manko muss ich allerdings anmerken, denn mir war der Film ein bisschen zu glatt, um eine richtig gute Bewertung zu bekommen. Handwerklich war das alles schön, aber da reißt es mich einfach nicht mit, weil alle Charaktere ein bisschen zu einseitig beleuchtet wurden als Gutmenschen und ich mir da ein wenig mehr Konflikte gewünscht hätte.

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Amadis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hier wird ein sehr heikles Thema auf überaus subtile und beeindruckende Weise dargestellt.
Herausgekommen ist nicht zuletzt dank der hervorragenden schauspielerischen Umsetzung aller Beteiligten ein sehr sympathischer und humorvoller Film, der nicht nur zu berühren weiss, sondern durchaus auch seine nachdenklichen Momente hat.
Die Gradwanderung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit ist ausgezeichnet gelungen, was gerade beim Thema Behinderung und Sexualität auch hätte schief gehen können.
Das einzige was mich zuweilen etwas gestört hat, waren die pathetischen Momente, die ab und an etwas durchblitzten. Sie halten sich aber zum Glück in erträglichen Grenzen und können den Gesamteindruck kaum beeinträchtigen...

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Der Franzose

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine überraschend freizügige Helen Hunt ,was für den Film aber unumgänglich ist. Natürlicher ungeschminkter Film über das Bedürfnis nach Sex mal aus einem anderen Standpunkt gesehen.

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strangelet

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Bewertung6.0Ganz gut

"The Sessions" ist wohl vor allem deswegen ein Publikumsliebling in Cannes gewesen, weil er absolut nichts tut, was irgendwie die Nachtruhe stören könnte. Ein nettes kleines Geschichtchen ohne große Konflikte. Sogar der Mann der Sexualtherapeutin entschuldigt sich gleich nach 5 Minuten, als er mal ein winziges bisschen eifersüchtig wird. Da wird das Konzept des Feel-Good-Movie auf die Spitze getrieben, und wer sowas mag, für den ist es sicherlich klasse. Wer ein bisschen Spannung, Emotionen oder Humor sucht, der wird aber hier nur begrenzt fündig.

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sonatajessica

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Bewertung6.0Ganz gut

Interessantes, ungewöhnliches Thema, dem man sich hier auf sehr sympathische Art widmet. Was bei mir den extrem schalen Beigschmack bewirkt hat, war die recht unprofessionelle Sex-Therapeutin, ob hier nun Hollywood eine dramatischere Geschichte wollte oder Mark O'Brian selbst (auf dessem Artikel über "Seeing a sex surrogate" das Drehbuch basiert) da etwas ausschmückender war, kann ich nicht sagen, aber ich fand ihr Vorgehen an mehreren Stellen unangemessen und war überrascht, wie überfordert sie zu Beginn mit der Situation schien, denn ist das nicht ihr Job, die schwierigen Fälle zu bearbeiten?
Dennoch toll besetzt, vor allem Hawkes und Macy haben mir gut gefallen; der Film ist schon nett, das Ende bittersüß. Irgendwie scheint mir, da wäre noch etwas mehr drin gewesen und er hatte doch auch eine Schicht zu viel Kitsch, ich weiß auch nicht, hier und da hätte ich es gerne etwas ernster und realistischer gesehen.

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MarcelN44

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Bewertung10.0Herausragend

Was für ein Kontrastprogramm zu den Feuchtgebieten unserer Zeit... die (Wieder)Entdeckung der sexuellen Langsamkeit!
Eine fantastische schauspielerische Tour de Force für John Hawkes ("Lincoln") und Helen Hunt, die nach ihrem Gewinn für "Besser geht's nicht" hier für ihren Mut zur Nacktheit "nur" mit einer Oscar-Nominierung belohnt wurde.
Für eine erst zweite Regie-Arbeit: Hut ab!

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annaberlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Netter kleiner Indiefilm, in dem es mehr um Sex geht, als man von den Amis gewohnt ist.

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longus69

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Körperlicher Liebesfilm der berührt...

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Laserdance

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Bewertung5.5Geht so

Muss man nicht gesehen habe. Das ganze Plätchert so dahin. Es fehlte doch einfach die Spannung und die Komik war auch sehr Sparsam. Helen Hunt hatte auch nicht ihren besten Tag fand ich. Mehr gedarstellert als geschauspielert.

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mondauge

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Aber dann dachte ich, ist es mir wichtiger, was die Leute von meinem Körper halten, oder ist es mir wichtiger, Teil einer Geschichte zu sein, die Schönheit besitzt und Menschen etwas gibt? Am Ende war mir Letzteres wichtiger.“

Helen Hunt gibt Menschen die rein äußerlich fixiert sind damit zu verstehen, dass sie
oberflächlich sind bzw. ihnen die nötige Reife fehlt um in das Wesentliche der Geschichte
einzutauchen. In The Sessions geht es auch nicht um den subjektiven Teilaspekt der Ästhetik der sich Schönheit nennt, sondern es geht um Sinnlichkeit, etwas das stark an die Reife gebunden ist. Seelische Reife ist also eine wichtige Bedingungen für den Genuss von The Sessions.

Wer diesen Film unansehlich hält, weil er Helen Hunts Körper nicht sehen will, der in seiner vollen Nacktheit gezeigt wird, wie in keinem anderen amerikanischen Film, der hat noch nicht Wolke 9 gesehen, in dem zwei faltige 80 jährige zügellosen Spass beim Sex haben und das bei viel nackter Haut. http://www.moviepilot.de/movies/wolke-9

Ein interessanter Aspekt ist die Besetzung der Priesterrolle mit William H. Macy, bei dessen Anblick im Priesterkostüm ich sofort glaubte hier kommt eine Komödie. Aber weit gefehlt. Mit einem Augenzwinkern geht es hier viel tiefgründiger um Menschlichkeit oder die Frage: was unterscheidet die Prostituierte von einer Sexualsurrogatin?

Ein Thema das Spannung erzeugt ist das Verhältnis der Sexualtherapeutin gegenüber ihrem Mann und ihrem Sohn. Wie kann sie Familie und Beruf in einer Sache abgrenzen, die so esentiell für Partnerschaft ist?

Darüber hinaus ist wohl die wichtigste Frage des Films: Was hat Mark von der Sexualtherapie?

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Elman Smithee

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn der deutsche Titelzusatz eher nach Zucker-Surrogat klingt, ist die Geschichte vom körperlich Versehrten, der ein ganz Mensch sein will und dafür die Dienste eines sogenannten Sex-Surrogats in Anspruch nimmt, durchaus sehr berührend und zu Herzen gehend.

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aberaber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbare und berührende Story über Mark O'Brien, der aufgrund einer Polio-Erkrankung nahezu bewegungslos ist. Mark möchte seine Unschuld verlieren und nimmt Kontakt zur Sextherapeutin Cheryl auf. Die großartige und mutige Helen Hunt wurde zurecht für den Oscar nominiert (was John Hawkes auch verdient hätte). Die schauspielerischen Leistungen insgesamt sind sehr gut, das Drehbuch ist hervorragend und geht mit dem Thema sensibel, aber trotzdem sehr offen und relaxed um. Vielleicht ein wenig viel "Gutmenschentum", aber trotzdem ist "The Sessions - Wenn Worte berühren" anspruchsvolle und gute Unterhaltung.

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vivibifi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

angenehmer spritziger Humor trotz des verklemmten und nicht so leichten thema´s.
john hawkes spielt wirklich klasse und vermittelt einen beschwingten und gelösten marc o brien, trotz seiner ja eigentlich beklemmenden lage.
und absolut beneidenswert und tolle leistung, helen hunt und ihr mutiger umgang mit der nacktheit. kann sich sehen lassen für ihr alter.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöne Geschichte, passender Humor, berührender Soundtrack, ein toller John Hawkes, ein pfiffiger William H. Macy, und eine (leider zu sehr verbotoxte, aber dennoch) reizende Helen Hunt. Wenn Filme berühren. Sehr angenehm.

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RoosterCogburn

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"zu sehr verbotoxte"? Im Vergleich zu anderen, wesentlich offensichtlicheren und übertriebenen Faceliftings, finde ich das von Helen Hunt oder Demi Moore aber durchaus gelungen und angemessen. Wobei ich das aber nicht unterstütze. Ich mag Falten. Doch schau dir mal andere Frauen in ihrem Alter an, die sich diesbezüglich nicht zügeln können. Wie zum Beispiel Nicole Kidman, Melanie Griffith oder Meg Ryan. Bei den Promis Ü 60 gibt es viel extremere Negativ-Beispiele. Siehe Mickey Rourke, Barry Manilow, Cher, George Hamilton oder Priscilla Presley.


Joeyjoejoe17

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Klar gibts schlimmeres, aber sie konnte kaum ordentliche Mimik zeigen, das spricht wohl für sich.


VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

4. Kinofilm gesehen, 196 to go ( http://qatthemovies.com/ ).
Ein kleiner und teilweise sehr süßer Film. Viele der Nebencharaktere fand ich sehr sympathisch (asiatische Pflegerin, Priester) aber wenn es um die beiden Hauptcharaktere ging... ich mochte die beiden einfach nicht und das hat mich wahrscheinlich daran gehindert den Film richtig gut zu finden. Den Daumen nach oben gibts aber noch einmal für das Ende, das hat mir durchaus gefallen.

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Joeyjoejoe17

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Das Ende war wirklich sehr berührend! Aber ich fand zumindest Mark sympathisch, mir hat sein Sinn für Humor sehr gefallen und er war nett.


VisitorQ

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Ich fand Mark irgendwie so sicher gespielt. Er war behindert, er war lustig und verdammt nett. Keine Ecken und Kanten. Aber es lag echt an mir, der Film ist besser als meine Bewertung. :-)


nurleben

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vorgemerkt

Nach diesem Interview im genialen Podcast "The Treatment": http://www.kcrw.com/etc/programs/tt/tt121121helen_hunt_the_sessi muss ich den Film einfach sehen. Für sex-positives bin ich immer zu haben ;-).

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RolyK

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Bewertung5.5Geht so

Hatte durchaus witzige und interessante Momente, auch ein wenig berührend. Aber mir hat der Charme von "Ziemlich beste Freunde" gefehlt und es gab doch ein wenig zu viel nackte Haut. Naja - zu viel alte, nackte Haut...

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sweetForgiveness

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Bewertung7.0Sehenswert

Gesneaked! [OmU]

Du kannst dich nicht bewegen.
Du lebst, weil eine Maschine dir das atmen abnimmt.
Du lebst um abgewiesen zu werden von jenen denen du deine Liebe schenkst und du bist auf Menschen angewiesen die dir fremd sind.
Nach einer wahren Geschichte erzählt THE SESSIONS (mit einem dämlichen deutschen Zusatztitel) die Geschichte von dem an Polio erkanktem Mann Mark O' Brian.
Kinderlähmung, seid dem siebten Lebensjahr.

Einst wusste Mark wie sich es anfühlt zu rennen, sich zu bewegen sich nur kurz an der Nase kratzen zu können, diese Selbstverständlichkeiten, für die meisten von uns, kann er nicht mehr, denn seine Muskeln sind zu schwach dafür, nur noch seinen Kopf kann er bewegen. Trotz seiner Krankheit ist Mark kein trauriger Mensch, jedoch sehnt er sich nach Liebe. Nach Geborgenheit. Und nach Sex, denn er ist noch Jungfrau, beschließt seinem Verlangen aber nun, mit 38 nachzugeben und sich Hilfe bei einer Therapeutin zu holen.

Nachdem ich den deutschen Trailer des Filmes gesehen hatte war ich eher weniger begeistert, diese Skepsis verschwand allerdings in den ersten Minuten des Filmes und mag es auch am Originalton liegen, der sicherlich besser funktioniert als die Synchro.
Vor allem die witzigen Szenen zwischen dem Pfarrer seiner Kirche und dem streng religiösen Mark sind sehr unterhaltsam und das vorallem weil William H. Macy seine Rolle als Gottesvertreter auch mal schlaufen lässt und die ein oder andere Lücke für seinen Jünger findet.
Selten war Kirche so lustig!

Helen Hunt schaue ich immer sehr gerne zu und die Rolle der, sehr freizügigen, Sextherapeutin spielt sie sehr gut ohne, dass einem als Zuschauer die Scharmesröte ins Gesicht steigt, was auch an dem schönen Drehbuch liegt.
Dreh und Wendepunkt des Filmes ist allerdings der faszinierende und absolut geniale ist John Hawkes, der in seinem Gesicht seinen ganzen Emotionen freien Lauf lässt und man sich nur zu ihm hingezogen fühlen kann. Glanzvolle Schauspielkunst.
Vielleicht wird dem ein oder anderem ein gewisser "Höhepunkt" in der Story fehlen, aber diese ist so gefülvoll und witzig von Ben Lewin inszeniert, dass man die leichte Erzählweise, die nie ermüdend oder gar langweilig wirkt, sogar als sehr angenehm empfindet.

Wahrlich weiß ich jetzt noch mehr zu schätzen, dass ich mich bewegen kann. Andere Leute anfassen kann. Sie spüren kann.
Dinge, die für uns vielleicht viel zu normal sind.

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Joeyjoejoe17

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Schöner letzter Absatz :)



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