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The Tempest - Der Sturm

The Tempest (2010), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Drama, Fantasyfilm


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4.2
Kritiker
7 Bewertungen
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4.8
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98 Bewertungen
15 Kommentare
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von Julie Taymor, mit Helen Mirren und Russell Brand

In dieser Verfilmung von William Shakespeares “Der Sturm” steht die Zaubererin Prospera im Mittelpunkt (im Original ein männlicher Zauberer, Prospero). Im Mittelalter wurden Frauen, die magische Künste und Alchemie ausübten, der Hexerei beschuldigt. Prospera wird von ihrem Bruder vertrieben und gelangt mit ihrer kleinen Tochter auf einem kaum seetüchtigen Boot auf eine Insel. Dort kommt es zu einem Machtkampf zwischen Prospera und dem entstellten Hexensohn Caliban.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Tempest - Der Sturm
Genre
Drama, Fantasyfilm
Ort
Fiktiver Ort
Handlung
Bruder-Schwester Beziehung, Einsamkeit, Insel, Mutter-Tochter-Beziehung, Verbannung, Zauberei, Zauberer
Stimmung
Aufregend, Geistreich, Spannend
Tag
Theaterverfilmung
Produktionsfirma
Chartoff Productions, TalkStory Productions

Kritiken (5) — Film: The Tempest - Der Sturm

Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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3.0Schwach

The Tempest ist einfallslos inszeniert und die Darsteller des Films zeigen eine ärmliche Leistung. Allen voran Russell Brand, der noch nie so verloren wirkte. […] Man hätte Brand warnen sollen: Wenn man in einer Shakespeare-Verfilmung einen Charakter spielen soll dessen Zähne verfault sind, dann ist die Rolle wahrscheinlich genauso verrottet. Brands Darstellung von Trinculo anzusehen ist eine Art von Folter: Seine Textpassagen sind völlig verwirrt und vermasselt und die Slapstickeinlagen sind furchtbar.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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3.5Schwach

Die einzelnen Elemente in The Tempest laufen einfach nicht reibungslos zusammen. Die Nebendarsteller können nicht mit den Hauptcharakteren mithalten und die Spezial-Effekte sind übertrieben und geschmacklos. Die eigentliche Essenz von Shakespeares Werk geht so völlig unter.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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2.5Ärgerlich

Ich hatte mir wirklich gewünscht, dass Regisseurin und Drehbuchautorin Julie Taymor […] die Geschichte des Films einfach für sich sprechen lassen würde. Leider wurde mein Wunsch nicht erfüllt.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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6.5Ganz gut

Theatralisch ambitioniert und musikalisch belebt […] – ganz klar die Handschrift der Mythenliebenden Regisseurin Julie Taymor.

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Ernest Hardy: Village Voice Ernest Hardy: Village Voice

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4.0Uninteressant

The Tempest hat keinen Pulsschlag. Es gibt zwar Lärm und Wut, aber das Ergebnis ist mehr ein Nieselregen, als ein Sturm.

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Kommentare (9) — Film: The Tempest - Der Sturm


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cronic

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Bewertung3.0Schwach

Die gezeigten Bilder sind wirklich sehr schön anzusehen. Der Film ist jedoch schwer zu schauen, wenn man mit Shakespeare nicht so viel zu tun hat. Mir erging es so, habe gebetet das sie normal reden, aber sie hörten nicht auf

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Oha.
Nach dem Lesen all der Kritiken hier auf MP muss ich mich fragen, ob ich nicht unter akuter Geschmacksverirrung leide. Anscheinend bin ich der einzige Mensch, dem „The Tempest“ wohl gefällt.
Zwar hat der Film unbestreitbar seine Fehler, im Großen und Ganzen ist er aber durchaus unterhaltsam. Die Story an sich ist natürlich bekannt, behandelt sie doch Shakespeares gleichnamiges Theaterstück.
Regisseurin Julie Taymor lässt ihre Akteure die Originalverse vorsprechen. Es ist sicherlich nicht jedermanns Sache, sich in der heutigen Zeit die Shakespearsche Sprache antun zu müssen. Da ich jedoch ziemlich fasziniert von seinen Stücken bin, fördert das mein Interesse an „The Tempest“ nur noch mehr. Die deutsche Synchro habe ich mir erst gar nicht angetan, kann die poetische Kraft Shakespeares doch im deutschen nur schwer in Worte gefasst werden.
Befinden sich dazu noch einige herausragende Darsteller an Bord, so hat ein Film schon mal einen dicken Stein im Brett. Angefangen bei der wunderbaren Helen Mirren, die die verstoßene Prospera spielt, über Ben Wishaw als Diener oder auch Dominic Cooper als intriganter Bruder. Das passt alles wie die Faust aufs Auge. Taymors Bildsprache tut ihr Übriges um den Film noch interessanter zu gestalten. Einziger Dorn im Auge ist Russell Brand, der so gar nicht in das Konzept passen will. Auch wenn er eher die Rolle des lustigen Nebencharakters einnimmt, so wirken seine Szenen vollkommen unpassend und nur selten wirklich witzig. Da tut einem Alfred Molina tatsächlich leid, teilt er sich doch sämtliche Szenen mit ihm.
Taymor baut auch vermehrt auf Effekte um Shakespeares Geschichte noch zu untermauern. Das funktioniert anfangs recht gut, die Bildsprache ist ausgezeichnet, allerdings fällt in der Folgezeit der Ursprung aus dem PC immer wieder negativ auf und reißt aus dem Geschehen. Dafür wiederum sind die Kostüme und Sets perfekt, vor allem Wishaws Auftritt als Harpie bleibt im Gedächtnis. Der Score ist im gleichen Maße unüblich wie passend. Von rockig und wild bis hin zu elegisch und langsam ist alles dabei und fördert die Stimmung.
Alles in allem also ein Film, der nicht jedem gefallen kann und muss. Für die Einen zu weit vom Mainstream entfernt, während Andere von oben angesprochenen Fehlern wohl mehr abgeschreckt werden dürften. Shakespeare-Fans sollten sich „The Tempest“ trotzdem mal zu Gemüte führen. Ein interessantes Stück Film stellt Julie Taymors neuester Streich so oder so dar.

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Bandrix

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@horro: Das werden wir anhand "After Life" sicher noch feststellen. ;)
@nasenschleuder: Aber sei gewarnt, außer mir findet ihn niemand sehenswert. "Prosperos Bücher" habe ich noch nicht gesehen, ist aber auf meine Merkliste gewandert.


horro

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@Bandrix: oh nein, über After Life werde ich mit dir ganz sicher nicht diskutieren, wir werden uns kaum finden ;)


heikschn

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Bewertung4.0Uninteressant

Bin wahrlich kein Fan von Shakespearestücken, mag aber bildgewaltige Filme. So verführte mich ein Trailer zu The Tempest. Leider ist der Film ganz und gar nicht so bildgewaltig, wie erwartet. Einige Szenen sind ganz nett anzuschauen, der Rest aber eher lahm inszeniert und einige Effekte sogar echt grausam.
Auch der exzellente Cast sollte keine falschen Erwartungen wecken. Die Darsteller spielen durchaus gut, nur einige doch teils mit Hang zum Overacting. Vor allem Russell Brand lies mich teils zweifeln, ob der Film sich nicht gegebenenfalls als Grteske verstanden wissen will.
Für Shakespeare-Fans möglicherweise gut - für mich nicht.

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Riese96

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Bewertung3.0Schwach

KEIN 08/15 Film, mehr ein 08/15 Theater oder so...
...das letzte Werk von Shakespeare mal eben so verfilmt!! :- `
Effekte und Darsteller sind top, aber der Rest-na ja...
Das dieser Film für einen Oscar nominiert wurde?! =-o
Warum der ab 16 ist, K.P.!

Fazit: Diesen Film braucht die Welt nicht!

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Selcarnor

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Bewertung3.5Schwach

Nun, nachdem ich Genie mal beim Stöbern wieder einmal herausragend von einer schicken DVD-Hülle hereingelegt wurde, musste ich mir tatsächlich 104 Minuten von >The Tempest< ansehen.

1. Optik

Heilige.... Scheiße. Stellenweise geht es doch recht katastrophal im Film zu. So einige Szenen sind wirklich ganz nett eingefangen... aber sonst? Nichts. Grauenhafte Effekte, bei denen oft einfach Bilder übereinander gelegt wurden, grauenhaftes Design und die Landschaften sind auch nicht gerade das Spannenste im Film. Es ist streckenweise viel zu bunt und kontrastreich. Die Kleider und die Maske von >Djimon Hounsou< sind dagegen hervorragend, passen aber einfach nicht zum Film.

2. Musik

Also der Soundtrack reist einem eher von Hocker. Harte Klänge von der E-Gitarre, schnelle, ruckartige Rythmen. Das hört sich schon gut im Ohr an... aber es beißt sich hier ebenfalls sehr stark mit dem restlichen Werk.

3. Inhalt

Kann man den heutigen Zuschauern nocht endlose Dialoge in Versform und groteske, schauspielerische Übertreibung zumuten?
Ich persöhnlich kann die Frage nur verneinen. Die Vorlage kenne ich nicht und es wird noch einige Zeit vergehen, bis überhaupt etwas von >Shakespeare< anfassen werden. Die Umsetzung hier krankt aber an allen Ecken und Enden. Szenen, die geradezu amateuerhaft daherkommen. Extremst nervige Figuren (hab vergessen wie dieser unerträgliche Wassergeist hieß). Enorm in die Länge gezogen. Null Atmosphäre. Und vor allem: Nichts Signifikantes. Der Film hatte keinen eigenen, gradlienigen Stil, sondern wirkt zusammengekleistert und besaß nichts, was einem länger im Gedächtnis blieb.
Die Story kroch vor sich und ein paar mal war ich wirklich davor einfach auszuschalten.
Die bekannten Namen können auch nichts weiter an dem Ergebnis ändern.

4. Fazit

Erhängt mich. Spießt micht auf. Ertränkt mich. Foltert mich sieben Tage und sieben Nächte lang. Mir egal. Ich muss halt irgendwie dafür bestraft werden, dass ich tatsächlich Geld für >The Tempest< ausgegeben habe.
Ich habe selten etwas erlebt, was öder war und einem allein schon von der Präsentation her so sehr ankotzte. Wenn ihr euch kulturel erweitern wollt, dann lest die Vorlage. Selbst ohne diese zu kennen, kann ich versichern, dass sie tausendmal besser als dieser Film ist.
So, und was soll ich jetzt mit der DVD machen? Verkaufen? Verschenken? Oder doch lieber verbrennen?
*tiefes ausatmen*
Aber immerhin habe ich mir dazu auch >Terminator< besorgt. Ist zwar ein fetter FSK-Klatschen drauf, aber der Inhalt dort zählt für mich mehr. Somit kann ich mich etwas über den Ärger hinwegtrösten.

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dustyOn3

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Bestraf dich doch selber. Das ist immer noch die beste Methode in solchen Fällen. Den Knoten für den Strick würde ich dir aber auch machen. ;-)


lieber_tee

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Hey, ist nur Film.:)


Tom Friedel

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Bewertung3.0Schwach

Wenn denn eine Shakespeare Verfilmung... Dann doch bitte in irgendeiner Art und Weise an das heutige Publikum angepasst. Ich muss zugeben, dass ich bisher lediglich eine solche Verfilmung gesehen habe, und das war (natürlich) "Romeo & Julia", aber diese war eben für ein heutiges Publikum angepasst. Aber bei "The Tempest" komme ich mir vor wie in einem illustrierten Hörbuch mit äußerst unpassenden musikalischen Einlagen. Das einzige was den Film dann irgendwie doch noch erträglich gemacht hat, waren die doch ziemlich guten Schauspieler. Helen Mirren und Alfred Molina haben mir in ihren Rollen echt gut gefallen. Russel Brand-Fans kommen möglicherweise auf ihre Kosten, was sich allerdings meiner entzieht, da ich den Typen net sonderlich abkann.

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Jade

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Bewertung3.0Schwach

Als Russell Brand durchs Bild hüpfte, frohlockte ich: dat wird nix mehr. Und so waret es beim Barte meiner Urgroßmutter. Hellen ist allerdings nach wie vor eine meiner stillen Heldinnen.

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horro

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Bewertung4.0Uninteressant

Etwas gar dünnes Fantasy-Drama, das bei weitem nicht an seine hervorragende Literaturvorlage heranreicht - wie so oft notabene. Es wurde ja nicht erwartet, dass hier alles in Shakespeare-Manier inszeniert wird, aber allein der Versuch, "Der Sturm" anzudeuten ist kläglich gescheitert. Man stelle sich vor, jemand stellt in eine möglichst unattraktive Kulisse eine Kamera und einen Teleprompter. Darsteller für Darsteller stellt sich vor die Kamera und liest so ziemlich den literarischen Ur-Slang vom Prompter ab und wackelt noch etwas mit dem Hintern. Zwischendurch werden ziemlich zusammenhangslos und sinnfrei noch ein paar CGI-Effekte eingestreut um diese Verfilmung zu rechtfertigen. Da lade ich mir doch lieber ein Hörbuch runter und lasse die eigene Fantasie walten. So richtig in die Handlung hinein findet der Zuschauer hier deshalb kaum und entsprechend fällt der Unterhaltungswert der Geschichte aus. Dieses Stück gehört ins Theater, als Film ist das alles viel zu mühsam und irgendwie auch ohne Sinn.

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Marie Krolock

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Ok, dann freue ich mich doch wieder ;) - und dann sprechen wir nochmal über die anderen Dinge!


horro

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Okay ... werde nicht spoilern und dir weiter deine Freude vermiesen ... vielleicht gefällt dir das ja wirklich ... wish you luck! :)


nurleben

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vorgemerkt

Was für ein geiler Trailer! Endlich wieder ein neuer Julie-Taymor-Film :).

Als plötzlich Russel Brand auftauchte, hab ich erstmal ne Runde abgelacht, wie geil is das denn? :D:D:D

Und dann noch am Ende des Trailers Sigur-Ros-Musik! Super!

Und was sieht das alles visuell beindruckend aus!

Ich mag das old English und auch Mr. Shakespeare nich gerade, aber dafür alles andere im Trailer :).

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BettyMakaBoop

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Mensch, da ist aber jemand mächtig aufgeregt! :) Verständlich.



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