Hugo Cabret
Hugo (2011), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Thriller, Komödie, Kinostart 09.02.2012
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243 Kommentare
Keine
von Martin Scorsese, mit Ben Kingsley und Sacha Baron Cohen
Paris zu Beginn der 1930er Jahre: In Pariser Bahnhof Gare Montparnasse lebt der Junge Hugo Cabret (Asa Butterfield), wobei „in“ durchaus wörtlich zu nehmen ist – Hugo hält sich in den Zwischenwänden des Gebäudes versteckt, nachdem sein Vater (Jude Law) auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Des Vaters Vermächtnis scheint sich in einer mechanischen Aufziehpuppe, einem Automaton, zu verbergen, doch der Schlüssel zum herzförmigen Schloss fehlt. Eine Antwort zum Rätsel könnte der ebenso mysteriöse Spielwarenhändler Georges Méliès (Ben Kingsley) bereithalten, der im Bahnhof einen Spielzeugladen unterhält und ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint. Hilfe erhält Hugo Cabret unverhofft durch die vorwitzige Isabelle (Chloë Grace Moretz). Diese ist auch vonnöten, denn Gefahren lauern auf der Suche nach des Rätsels Lösung immer wieder, unter anderem in Gestalt des misstrauischen Bahnhofaufsehers (Sacha Baron Cohen).
Hintergrund & Infos zu Hugo Cabret
Hugo Cabret (OT: Hugo) verknüpft inhaltlich die Anfänge der Filmprojektion mit dem vorläufigen Höhepunkt der formalen Entwicklung des Kinos in Gestalt des 3D-Verfahrens. Hugo Cabret basiert auf dem Roman The Invention of Hugo Cabret von Brian Selznick, der durch das Leben des legendären Filmpioniers Georges Méliès und dessen Sammlung sogenannter Automata zu der Geschichte inspiriert wurde. Regisseur Martin Scorsese erklärte die Geschichte von Hugo Cabret unmittelbar zu einem Herzensprojekt und erwarb die Filmrechte bereits kurz nach Veröffentlichung des Buches im Jahr 2007. Nicht nur in Sachen Material (eine spannende Kindergeschichte in historischem Gewand) betrat Scorsese (GoodFellas, Shutter Island) neues Land, auch in der Umsetzung wollte er neue Wege begehen und verfilmte Hugo Cabret im sogenannten Stereoskopie-Verfahren, welches erstmals durch James Cameron in Avatar – Aufbruch nach Pandora zum beeindruckenden Einsatz kam. Jener adelte Hugo Cabret, indem er ihn als Meisterwerk bezeichnete, der besser 3D-Effekte einzusetzen verstehe als er in Avatar.
Bei den Golden Globes 2012 erhielt Hugo Cabret also keineswegs überraschend den Preis für die Beste Regie.Bei den Oscars 2012 ging Hugo Cabret mit insgesamt elf Nominierungen als der große Favorit ins Rennen, musste sich allerdings The Artist geschlagen geben und hauptsächlich mit Oscars in den Nebenkategorieen wie Bestes Szenenbild begnügen. Der Oscar für die Beste Kamera (Robert Richardson) mochte da nur ein kleiner Trost sein. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Mysterythriller, Komödie
- Zeit
- 1930er Jahre, Zeit
- Ort
- Frankreich, Paris
- Handlung
- Bahnhof, Blumen, Blumenhändler, Blumenladen, Erfinder, Erfindung, Farben, Film, Film im Film, Film und Kino, Filmbranche, Filmgeschichte, Filmkulisse, Filmprojektor, Filmset, Filmstudio, Filmteam, Geheimnis, Geschöpf, Grab, Herkunft, Hobby-Magier, Kino, Kurzfilm, Lebendig Verbrannt, Leiche, Licht, Lichtquelle, Magie, Maschine, Mord, Onkel, Puppe, Schatten, Schnitt, Spielzeug, Spielzeugladen, Sterben und Tod, Stummfilm, Technisches Spielzeug, Todesfall, Töten, Uhr, Unfalltod, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Onkels, Verlust des Vaters, Versteck, Waise, Zauberei, Zaubertrick, totes Kind
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Ernst, Witzig
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Kritiken (34) — Film: Hugo Cabret
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Für den Filmemacher Martin Scorsese ist Hugo Cabret sicherlich ein durch und durch ungewöhnlicher Film, den man in dieser Form nicht von ihm erwartet hätte, doch wer meint Scorsese wüsste nur finster dräuend blickende Gangster in Szene zu setzen, der irrt gewaltig, ebenso wie die- oder derjenige, der meint, ein Kindermärchen vorgesetzt zu bekommen. Denn dieses Werk ist nicht weniger als eine Liebeserklärung an den Film und das Kino, auch wenn sich nach der Inhaltsangabe dies sicherlich nicht erschließen mag. Tatsächlich dauert es auch eine ganze Weile bis die Themen Film und insbesondere Georges Méliès – dem Scorsese hier zweifelsohne ein Denkmal sondergleichen gesetzt hat – aufs Trapez gebracht werden. [...]
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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenAlles in allem stellt Scorsese mit diesem Film nicht nur sein Können, sondern auch seine Leidenschaft in Bezug auf das Filme-machen unter Beweis. Daher kann ich den Film auch nur wärmstens empfehlen – solltet ihr ihn nicht ohnehin schon gesehen haben.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenHugo geht ans Herz, da ist es fast schade, dass der Bogen zwischen der Bahnhofsstory und Méliès nur bedingt funktioniert. Die Méliès-Story wirkt (zumindest in der 2D-Fassung) fast etwas inhomogen, wie ein Fremdkörper. Hier greifen die Zahnräder des Films nicht wirklich ineinander. Schön wäre es auch gewesen, den Nebencharaktären auf dem Bahnhof mehr Raum zu geben. Interessant, dass anscheinend der Verleih Angst gehabt hat, den Film mit dem Méliès-Part der Story zu bewerben, so fokussiert der Trailer ausschließlich auf den "Bahnhofsteil" und führt so möglicherweise zu falschen Erwartungen.
Ein gelungener Familienfilm ist Hugo allemal. Allerdings wundert es nur bedingt, dass the Artist bei den Oscars erfolgreicher war.
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Prechtl Mon, 27 Aug 2012 18:29:10 -0000
Antwort löschenStimmt, ich glaube fast jeder war dann überrascht, als es im Endeffekt um Méliès ging. Fand ich aber auch gut so :)
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]„Hugo Cabret“ ist ein Film mit zwei Handlungen, die kindliche Geschichte eines Waisenjungen auf der Suche nach seiner Bestimmung und seinem Platz im Leben einerseits und das ein bißchen wehmütige, ein bißchen melancholische, ein bißchen magische und biographisch angehauchte Drama eines vergessenen Zelluloidpioniers andererseits. Zwei Handlungen, die sich einander entgegen strecken und als ein Gemeinsames zu funktionieren versuchen, sich dabei aber so ungeschickt aneinander schnüren, dass sie sich gegenseitig die Luft rauben und da, wo Knöpfe und Reißverschlüsse ineinander greifen müssten nur Einzelteile sitzen, die nicht das selbe Fabrikat tragen. [...]Immer wieder nur wundervolle Einzelmomente, die den künstlerischen Wundern, deren Erschaffung sie nahe bringen wollen, auch gerecht werden, aber doch nur vorzeigen, dass aus dem Film wohl zwei schöne Neunzigminüter hätten werden können, der vorliegende Zweistünder aber für beide Handlungen nicht ausreicht. Die um Hugo Cabret wird…
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenHugos hochartifizieller, bis ins Detail durchkonzeptionierter Look und die Slapstick-artigen Action- und Verfolgungsszenen mit Sascha Baron Cohens direkt einem Cartoon entsprungenen Bahnhofsaufseher lassen einen bisweilen glauben, man sei wieder in Tintin gelandet. Und so wie Tintin kindlich-albernen Humor mit recht real wirkender Gewalt mischte, will Hugo in seiner kunterbunten Kinder-Fantasiewelt auch von echten, menschlichen Schicksalen erzählen und ganz nebenbei noch ein Bisschen Filmgeschichte vermitteln. Für sich genommen funktionieren die einzelnen Versatzstücke durchaus, ihre Verwebung gelingt jedoch mehr schlecht als recht und wirklich originelle Einfälle sucht man zwischen Dickens’scher Waisenkind-Story und Amelie-Kitsch-Romantik ohnehin vergebens, aber Hugo ist ja auch eine „Liebeserklärung an das Kino“, was ja Kritiker-Deutsch ist für: Der Film zeigt, wie toll Kino mal war, nicht wie toll Kino heute sein kann. Dass trotz allem kindgerechten Humor die Protagonisten nie wirklich…
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Moviesteve: Podcast
Kommentar löschenDanke, Mr. Scorsese! Genau so muss 3D aussehen. Der alte Meister zeigt einmal mehr, was er handwerklich drauf hat, und kennt dabei keinerlei Berührungsängste gegenüber der neuen Filmtechnik. Endlich versteht jemand, die neuen Möglichkeiten des Mediums wirklich sinnstiftend zu nutzen. Was bei so vielen anderen stets entweder bloßes Blendwerk oder überhaupt nicht sicht- und spürbar war (und ist), bereichert hier tatsächlich die Werkzeugpalette des Filmemachers und hilft dem Zuschauer bei der Identifikation mit der dargestellten Realität. Zuckten einst die Betrachter des ersten Films bei der Einfahrt des Zuges in den Bahnhof erschrocken zusammen, so ertappt man sich nun selbst dabei, wie man vor Sacha Baron Cohens bedrohlich immer näher rückendem Gesicht zurückweichen möchte.
Mit erstaunlicher Leichtigkeit bewegt sich der Regisseur im für ihn eher ungewöhnlichen Genre des zauberhaften Familienfilms. Er inszeniert eine rundum gelungene Welt, die zwar nur halb aus Fakten und nur halb aus Fiktion, aber doch ganz und gar aus Kinomagie besteht.
Zwischendrin verzettelt sich die Handlung ein wenig, gerät ins Stocken und weiß nicht so recht, wohin sie weiterlaufen soll. Manches Element bleibt unaufgeklärt, erscheint im Nachhinein sogar überflüssig. Auch trifft nicht jede Anspielung immer direkt ins Ziel oder setzt zu viele Vorkenntnis voraus und nicht immer ist so ganz klar, was eigentlich die große Aussage sein soll. Das schmälert natürlich die emotionale Kraft und eine geradlinig aufgebaute Erkenntnis (oder ein "Aha-Effekt") stellt sich nicht ein. Doch die starke Grundidee, die von der Liebe zur Fantasie und all ihren Erzählformen geprägt ist, hält dies schadenfrei aus.
Und der Kinobesuch lohnt sich ohnehin schon allein wegen der großartigen Schauwerte und der überzeugenden Darsteller in allen Haupt- und Nebenrollen.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenHugo Cabret ist ein magisches Jugendabenteuer im Stile von Die fabelhafte Welt der Amelie und gleichzeitig eine Huldigung des Medium Films. Martin Scorsese hat scheinbar den perfekten Stoff gefunden um sich in einem neuen Genre zu versuchen und gleichzeitig seine persönliche Mission der Bewahrung von historischem Filmmaterial voran zu treiben. An manchen Stellen hat man zwar das Gefühl, dass hier Scorsese persönlich von der Leinwand predigt, aber insgesamt gesehen ist Hugo Cabret dennoch ein visuell und narrativ gelungener Film mit einer magischen Atmosphäre und hohem Unterhaltungswert. Sicher nicht unter den besten Filmen Scorseses, aber dennoch ausgezeichnet und natürlich unbedingt sehenswert.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Wenn Hugo vor seinem Automaten sitzt, flackert das Licht im Hintergrund und man hört es rattern, ganz so wie bei einem alten Filmprojektor. Dann erinnert sich Hugo, an seinen Vater, an früher, und es ist wie ein Film, der in seinem Kopf abläuft. Hugos Abenteuer mit seiner neuen Freundin Isabelle sind zwar nett, dienen aber nur dazu, Scorseses Anliegen in eine Geschichte einzubetten. Wer sich also nur auf die Geschichte des Films beruft, mag ihn für Durchschnitt halten. Aber es ist das Gesamtwerk, welches insbesondere für Filmfans zu einem Pflichtfilm avanciert.
Um wieder einmal einen "Avatar"-Vergleich zu bemühen: Das ist nur eine technisch kalkulierte Effektschau, "Hugo Cabret" ist Herzblut. Das ist spürbar. Wahres Kino besteht eben nicht nur aus Bits und Bytes.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenWenn denn schon 3D, dann auf diese Weise! Ein toller Einfall, auf so geniale Weise eine Brücke von den Anfängen des Kinos zu den heutigen neuen visuellen Möglichkeiten zu schlagen
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Um bei seiner Verbeugung vor großen Vorbildern möglichst viele Zielgruppen anzusprechen, präsentiert Scorsese in „Hugo Cabret“ einen Crashkurs zur Filmgeschichte mit pathetischer Holzhammermethode, was eben doch nicht alle glücklich machen kann. Für die einen verliert sich das vermeintliche Hauptgeschehen um den Alibi-Protagonisten Hugo, für die anderen wirkt die Wertevermittlung („Erinnert euch an die Filmpioniere! Lest Bücher!“) zu plump. So intim die Liebeserklärung an das Kino rund um Klassiker wie „Ausgerechnet Wolkenkratzer!“, „Der General“ & Co in manchen Momenten anmutet, so nachlässig wird beim Drumherum in die Klischeekiste gegriffen. Trotz störender Zwiespältigkeit vergehen die satten zwei Stunden allerdings erstaunlich schnell, vor allem weil „Hugo Cabret“ so faszinierend anzusehen ist. Das detailverliebte Szenenbild ist ein Meisterwerk. [...]
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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag
Kommentar löschenScorsese hat sich mit Hugo Cabret einen lang gehegten Traum erfüllt. Gleichzeitig ist sein Film ein bewegendes Plädoyer für die Bewahrung unserer Filmgeschichte.
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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de
Kommentar löschenEinfach schön ist das, was Scorsese uns hier kredenzt, ungeachtet der im Gesamtblick etwas unausgewogenen Mischung aus Kinderabenteuer und Filmhistorie. Wer Kino liebt – als Kunstform, nicht als pure Ablenkung – der wird auch Hugo Cabret lieben.
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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film
Kommentar löschenMit einem Großaufgebot der avanciertesten technischen Mittel verneigt sich Hugo Cabret ganz tief und bescheiden vor den ersten Schritten seiner Zunft.
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Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio
Kommentar löschenMit Hugo Cabret setzt Martin Scorsese der Kinolegende Georges Méliès ein Denkmal. Geschickt verwebt er Historisches und digitale Tricks zu einer fantastischen Geschichte.
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Bettina Peulecke: NDR Bettina Peulecke: NDR
Kommentar löschenHugo Cabret ist viel mehr als ein nostalgisches Maschinenmärchen. Das ist ganz großes Kino und ganz große Kunst.
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Harald Steinwender : BR Harald Steinwender : BR
Kommentar löschenWenn Scorsese die Filme Méliès', darunter den handkolorierten Science-Fiction-Film "Die Reise zum Mond" von 1902, zu neuem Leben erweckt, dann gelingt es ihm tatsächlich, Filmgeschichte einem großen Publikum zu vermitteln und zugleich bestens zu unterhalten.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenAuf den ersten Blick könnte es verwundern, dass Mafia- und Gangsterfilmspezialist Martin Scorsese, der von „Taxi Driver“ (1976) bis „Gangs of New York“ (2002) und „Departed – Unter Feinden“ (2006) die Klaviatur der Gewaltdarstellung auf der großen Leinwand wie kaum ein anderer Filmregisseur beherrscht, ein Kinderbuch fürs Kino adaptiert hat. „Hugo Cabret“ ist jedoch weitaus mehr als eine Kinderbuch-Verfilmung. Denn irgendwann einmal stellt es sich heraus, dass Monsieur Georges niemand anderes ist als Kinopionier Georges Méliès (1861-1938), nur dass er 1931 bereits von allen vergessen ist, so dass er ein zurückgezogenes, resigniertes Leben führt. Nun findet Scorsese sein eigentliches Filmsujet weit über die Kindergeschichte hinweg. Denn „Hugo Cabret“ nimmt sich wie eine filmische Hommage an einen der ganz großen Schöpfer des frühen Films aus. Regisseur Scorsese, der diese Hommage mit einem kleinen Hitchcock-mäßigen Auftritt krönt, zeigt nicht nur Ausschnitte aus Méliès-Filmen wie „Die…
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenEine Feier und Lobpreisung von Méliès' Kino, den Filmen dieses "ersten Magiers des Kinos" - zugleich eine flüssige dahinschnurrende, etwas mechanisch ablaufende Geschichte, der der letzte Funken Lebendigkeit fehlt.
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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...
Kommentar löschenScorsese, inzwischen 69 Jahre alt, ist ein Name, den man vermutlich zunächst eher mit rauen Arbeiten wie „Hexenkessel“ (1973), „Taxi Driver“ (1976) oder „Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia“ (1990) in Verbindung bringt.
Mit „Hugo Cabret“ schlägt der sympathische Italoamerikaner nun gänzlich unerwartete Töne an und beweist, dass er auch als sanfter Märchenonkel eine ausgezeichnete Figur macht und die ganz Kleinen nicht immer aus seinem Werk ausschließen muss.
Als Kinderfilm kann man dieses Stück purer Magie allerdings nicht bezeichnen – zumindest nicht nur. Falls ja, darf ich mich jetzt auch nochmal zu den winzigen Rackern zählen, habe ich doch auch mit offenem Mund staunend bis zum Ende des Abspanns auf die Projektion vor mir gestarrt.
[...]
„Hugo Cabret“ ist wie ein Traum über einen Traum, der noch nicht beendet ist.
Die Geschichte des Kinos geht weiter.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenMan wünscht sich, man wäre wieder Kind. Dann wäre Hugo einer der Filme, die einem bis ins Erwachsenenalter prägen. Doch verstünde man auf diese Weise wohl kaum Scorseses leidenschaftliche Hymne auf die frühen Anfänge des Films und die Faszination, die das Medium bis heute auf uns ausübt. Allein die wundervolle Schlusssequenz macht aus der unspektakulären Stereoskopie eine Pflicht, bei der Scorsese Méliès zaghafte Räumlichkeit verleiht und damit eine noch nie dagewesene Symbiose schafft. Aber Achtung, oberflächlich gesehen ist und bleibt Hugo ein naiver, langsam und schnörkellos erzählter Kinderfilm. Der Anspruch liegt dahinter, wie ein feines Uhrwerk hinter einem einfachen Zifferblatt.
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J!GS4W Tue, 10 Jan 2012 22:11:24 -0000
Antwort löschenBin gespannt!
Alle Kritiken (34)
Kommentare (209) — Film: Hugo Cabret
r3sortiane Tue, 14 May 2013 10:36:54 -0000
Kommentar löschenEin gefühlvoller, liebevoller und sympathischer Film über die Wiederentdeckung der Filme des frühen Filmemachers Georges Méliès und seine dadurch ermöglichte Rekonvaleszenz. Scorsese gelingt eine angenehme Mixtur aus wahrer Geschichte und phantasievoller Auskleidung. Ich muss zugeben, dass ich Méliès und seine Werke vor diesem Film gar nicht kannte und ich nehme an, dass es nicht wenigen so geht wie mir. Insofern auch ein wertvoller Beitrag zur filmkulturellen Bildung - und das eingebettet in eine wahrhaft phantastisch anmutende Szenerie des Paris der 30er Jahre. Ich glaube "Hugo Cabret" kann sowohl ein Abenteuerfilm für Kinder als auch ein Kindheitstraum für Erwachsene sein. Ben Kingsley gefiel mir, wie fast immer, ausgesprochen gut - wer sich einmal den Artikel zu Georges Méliès bei Wikipedia anschaut wird sehen, dass beide tatsächlich eine große Ähnlichkeit aufweisen. Auch Sacha Baron Cohen (alias Borat, alias Ali G) machte seine Sache in dieser für ihn so untypisch humorlosen Rolle gut. In Nebenrollen tauchen viele bekannte Gesichter (z.B. Emily Mortimer, Christopher Lee, Jude Law) auf - allesamt wohl auserkoren und passend. Über die Auswahl und Leistung der beiden Jungdarsteller lässt sich sicherlich ein wenig streiten. Obwohl mir die leuchtend blauen Augen des kleinen Asa Butterfield als Hugo ein wenig aufstießen, gefiel er mir überwiegend gut in seiner Rolle. Chloë Grace Moretz (Isabelle) die ich in "Kick Ass" liebte, spielte hier in angemessener Weise wenig vordergründig. Die traurige Geschichte des Hugo wurde mir an manchen Stellen ein wenig zu emotional und tränendrüsenbelastend aufgearbeitet. Aber das ist Geschmackssache. Alles in allem ein Film zum Eintachen in eine phantasievolle Traumwelt von Abenteuer und Drama - aufgewertet durch die Verarbeitung einer wahren, wichtigen und unangemessen vernachlässigten Geschichte.
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doctorgonzo Tue, 07 May 2013 15:56:09 -0000
Kommentar löschenFilm - Universalkunst, Zufluchtsort, Quell der Freude, Cash Cow, simple Unterhaltung
Eine unglaubliche Bandbreite an positiven wie negativen Assoziationen vereint diese Kunstform Film in sich. Für nahezu jeden ist etwas dabei, so vielschichtig, dass ich mir eine Aufzählung an dieser Stelle einfach spare.
Wenn nun Martin Scorsese von seinen üblichen wunderbaren Unterweltgestalten abrückt und sich ins Frankreich zwischen den Weltkriegen begibt, war es an mir, zunächst mit einem etwas verwunderten Gesichtsausdruck der Dinge zu harren, die da nun kommen sollten.
Es geht nach Paris. Bahnhof, Waisenjunge, Borat als Bahnhofswärter, nervige Kinderdarstellerin, Ben Kingsley grantelt, Ray Winstone ist tierisch besoffen und dann verschwunden...
Dazu treiben sich in der weitläufigen Halle der mittlerweile verstorbene Richard Griffiths und Frances de la Tour, beide primär aus den Harry Potter Verfilmungen bekannt, herum. Außerdem gibt es noch die Blumenhändlerin Emily Mortimer, die noch immer ein bezauberndes Lächeln hat und das mehr als eine Dekade nachdem sie mir zum ersten Mal auffiel (in der Premierenepisode von "Inspector Barnaby").
Scorsese spielt mit 3D und massig CGI. Was ist da los? Hat er eine Wette verloren? Hat ihm James Cameron eine Niere gespendet? Nein, keine Sorge. Es ist alles okay mit dem Altmeister. Er hat so eine Art vierten oder fünften Frühling und möchte auch mal mit dem Techniklego spielen, das man aktuell gern verwurstet.
Anders als die meisten hat er aber eine Geschichte und Schauspieler mitgebracht und anders als bei den meisten bleiben diese Punkte bei Scorsese auch weiterhin im Mittelpunkt.
Zerstörte Träume, Wünsche, Hoffnungen, überzogene Erwartungen, all das verrührt der Mann mit den markanten Augenbrauen hier einmal mehr zu einem tollen Eintopf. Als Kochbehältnis dient ihm hier ein herrlich animierter Gare Montparnasse, dessen Anblick den Zuschauer direkt nach Paris entführt, als hätte man eine urgemütliche Wohnung, Mansardenstil, mit einem kleinen Garten auf dem Dach, von dem aus man das Treiben beobachten kann wie von einem Leuchtturm das Meer.
Die Geschichte und das Ensemble sind wie erwähnt stark, die Technik weiß zu gefallen und die Musik passt rundum, Howard Shore hat ja auch einiges an Erfahrung vorzuweisen und arbeitet nicht zum ersten Mal mit Scorsese zusammen.
Aber entscheidender Reiz ist etwas anderes.
Es ist eine Liebeserklärung an Film, an Kino, an den Genuss dieser Kunst, an die schiere Unendlichkeit der Möglichkeiten, an jede einzelne Komponente, an die Geschichte dieser Kunst, an die Technik.
Kurzum, eine Verbeugung vor dieser nahezu grenzenlosen Faszination.
Wenn ich so rückblickend überlege, was diese Kunstform so mit meinem Leben angestellt hat, dann ist diese umfangreiche und grandiose Liebeserklärung noch zu lasch.
Reine Genüsse, eine vollumfassende Leidenschaft, schier unbeschreibliche Momente, traumhafte Bekanntschaften, wahre Romanzen, wunderbare Frauen, neue Inspirationen, neue Einblicke ins Leben, vielfältigste und unkopierbare Eindrücke, soviele unglaubliche Bereicherungen und Gelegenheiten, auch mal wütend zu sein.
Vielen Dank Mr. Scorsese, für diese filmgewordene Verbeugung vor dem Film und die Erinnerungen, die dies bei mir auslöst. Es ist eigentlich unfassbar, was für Auswirkungen die Leidenschaft für Filme bis heute auf mich hatte. Ach, genug der Worte: einfach ein großes Danke. Zumal die Eindrücke und Auswirkungen von Jahr zu Jahr immer intensiver zu werden scheinen. Und so nebenbei auch ein kleines Danke an die Plattform (mögen wir auch nicht immer einer Meinung sein), die mir die Möglichkeit gibt, mich so sehr über meine Leidenschaft auszulassen und auf herrlichste Weise mit Menschen zu interagieren, die diese Leidenschaft auf die eine oder andere Weise teilen.
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Mr. Pink Tue, 07 May 2013 16:15:54 -0000
Antwort löschenWundervoller Kommentar! Aber die nervige Kinderdarstellerin habe ich wohl übersehen.
doctorgonzo Tue, 07 May 2013 16:17:06 -0000
Antwort löschenIch fand die Kleine mitunter sehr anstrengend.
DonChris Tue, 07 May 2013 16:30:12 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar Doc!
jacker Tue, 07 May 2013 19:04:59 -0000
Antwort löschenJa, bei dem Film wurde mir auch ganz warm ums Herz :)
Alle 6 Antworten zeigen
fuerchtegott Tue, 07 May 2013 19:18:26 -0000
Antwort löschenHammerkommi!
zmpfl Mon, 20 May 2013 06:42:11 -0000
Antwort löschenDeine Liebeserklärung an das Kino treibt mir ja richtig das Pipi in die Augen...sehr schön!!!
DIESER Film war mir persönlich eine Spur zu "mächtig" (im kulinarischem Sinn).
Patlok Mon, 06 May 2013 15:41:38 -0000
Kommentar löschenEin toller Film, der vorallem durch seine Bildgewalt auf Blu-ray profitiert. Der Film soll in 3D referenzwürdig sein und das konnte ich auch schon in 2D erahnen. Ich werde mir den Film sicherlich nochmal in 3D ansehen.
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OceanSoul Fri, 26 Apr 2013 20:38:09 -0000
Kommentar löschenIch hab mich lang darauf gefreut, diesen Film zu sehen. Alles deutete darauf hin, dass es einer von denen ist, die ein Plätzchen in meiner Lieblingsfilmliste belegen.
Anfangs war ich auch begeistert, aber irgendwie finde ich, dass der Film an Zauber verliert, sobald die Film-Geschichtsstunde so richtig in Schwung kommt. Vielleicht interessiere ich mich zu wenig für Filmgeschichte oder hatte einfach die falschen Erwartungen, aber zum Lieblingsfilm wird Hugo bei mir leider nicht.
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TheAvenger68 Sat, 27 Apr 2013 05:30:26 -0000
Antwort löschenDas Bild der BluRay ist überragend.
Ich weiss, das macht den Film nicht besser.
Aber man sieht jede kleinste Kleinigkeit.
Normalerweise sollte ja der Film selbst an erster Stelle stehen, aber da bin ich etwas bekloppt :-)
OceanSoul Sat, 27 Apr 2013 06:33:21 -0000
Antwort löschenBluRay-technisch bin ich bissle rückständig bisher... Mein Kommentar klingt vielleicht auch negativer als beabsichtigt. Gefallen hat mir Hugo auf jeden Fall, nur kam doch von dieser Méliès-Geschichte im Trailer nicht wirklich was vor, weshalb ich dann andere Erwartungen hatte.
Cinemen Wed, 10 Apr 2013 18:34:20 -0000
Kommentar löschenDer Film bietet eine sehr schöne Atmosphäre. Auch die Filmkulisse war ein echtes Highlight.
Die Story wird sehr Einfühlsam dem Zuschauer rübergebracht.
Der Cast ist sowieso sehr Strak gewesen.....
...und Chloe Moretz kann nicht nur inne Fresse hauen.
Hat mir wirklich sehr gut Gefallen.
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Douglas Heffernan Sat, 06 Apr 2013 14:56:11 -0000
Kommentar löschenEin sehr einfühlsamer Film mit tollen Bildern und Kamerafahrten, vor allem in 3D! Einfach ein sehr schöner und netter Film und das definitiv nicht nur für Kinder, sondern für alle mit vernünftigem, gesundem Filmgeschmack!!! Riesen Lob an Scorsese und sein Wagnis eines Ausfluges in solch ein für ihn doch eher untypisches Genre. Hat sich die 5 Oscars auf jeden Fall verdient!
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Simon Moon Sat, 06 Apr 2013 15:22:13 -0000
Antwort löschenScorsese wird sich freuen, der leidet eh darunter als "Gangster"-Verfilmer eingepasst zu sein. Ansonsten, ein wirklich schöner Film, ein Märchen in modern und auch eine Hommage an das Kino, vor allem warum es da ist und wie es funktioniert. Scorsese meets Spielberg.
Simon Moon Sat, 06 Apr 2013 15:24:27 -0000
Antwort löschenAber mich darf man da nicht fragen, ich mag ja auch A.I.
MaxN91 Sat, 30 Mar 2013 01:30:54 -0000
Kommentar löschenMit "Hugo Cabret" erfüllte sich Martin Scorsese den Traum einen Kinderfilm zu drehen. Scorsese einen Kinderfilm? Kann das überhaupt funktionieren? Aber, sowas von! Für mich persönlich ist Hugo Cabret auch kein klassischer Kinderfilm, eher ein Film in dem Kinder im Mittelpunkt der Geschichte stehen. In Wirklichkeit ist Hugo Cabret eine Ode an das Kino, an dessen Anfänge und die Faszination, die vom Medium Film ausgeht. Und betrachtet man diese Intention wirkt Scorsese plötzlich als einzig richtige Wahl, um einen solchen Film zu drehen. Inszenatorisch lässt sich die Handschrift des Regisseurs sofort erkennen, besonders die Kamerafahrten wirken wie aus einem Guss. Optisch ist Hugo Cabret ein Meisterwerk, welches nur so vor Kreativität strotzt und die besten und aufwendigsten Szenen- und Bühnenbilder der letzten Jahre bietet. Auch der Cast ist außergewöhnlich gut besetzt, und ja das kann man wirklich selten behaupten, sogar die Kinderschauspieler sind auffallend stark. Weiterhin überzeugen Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Michael Stuhlbarg und Christopher Lee in ihren Rollen und verleihen diesem modernen Märchen tiefe. So ist die Geschichte über den Waisenjungen aus dem Uhrwerk einfach wunderschön, leider beinhaltet sie leider aber auch die einzigen kleinen Schwächen des Films. Einige Szenen wirken extrem in die Länge gezogen und treiben den Plot nicht wirklich voran, was der Grund dafür sein dürfte, dass der Film einige seiner Zuschauer auf halber Strecke verlieren könnte. Dennoch ist Hugo Cabret ein Werk von einem Filmliebhaber für Filmliebhaber, weshalb ich über diesen Makel recht einfach hinwegsehen kann.
Fazit: Hinkt das ansonsten schöne Drehbuch doch an der ein oder anderen Passage, setzt dieser Film dagegen optisch und inszenatorisch neue Maßstäbe: Martin Scorseses "Hugo Cabret" ist ganz großes Kino und erinnert jeden Filmfan, warum wir dieses Medium so lieben und leben.
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U-Turn Sat, 23 Mar 2013 18:48:10 -0000
Kommentar löschenKinderfilm.
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Philipp Ebert Fri, 26 Apr 2013 15:53:19 -0000
Antwort löschenKinder schlafen bei sowas ein...
Cayopei Sun, 17 Mar 2013 11:59:13 -0000
Kommentar löschenYou think this is funny, Martin? Funny how?
Magie des Kinos hin oder her, Scorsese muss altersöde geworden sein, anders ist dieses lahme Märchen für Zahnradfetischisten nicht zu erklären.
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Leveler Sun, 17 Mar 2013 14:27:34 -0000
Antwort löschenAls Mensch, der Filme liebt, kann man diesen Film nicht schlecht finden
Cayopei Sun, 17 Mar 2013 16:57:37 -0000
Antwort löschenDann muss ich die Ausnahme sein, die Deine Regel bestätigt.
entwistle Sun, 10 Mar 2013 12:10:33 -0000
Kommentar löschenziemlich enttäuschend. ich hatte schon bei den ausschnitten kein gutes gefühl, der film hat das leider bestätigt. hier fehlt einfach seele. es dauert bis ins letzte filmdrittel, dass endlich mal eine szene kommt, wo die emotionen stimmen. vier millionen tonnen cgi können halt mangelnde erzählkunst nicht ausgleichen. die szenen mit sacha baron cohen sind befremdlich, weil total albern und nicht zum rest des films passend. ich fand nicht mal die optik besonders, mir ist das alles zu künstlich. gerade bei einem film mit diesem thema hätte man viel mehr mit echten effekten arbeiten müssen.
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TinaCocaine Mon, 25 Feb 2013 21:01:20 -0000
Kommentar löschenEine traumhaft schöne Story, wunderbare Bilder, tolle Kamerafahrten, glaubwürdige Darsteller, nette Charaktere und ein spitzenmäßiges Thema machen diesen Film für mich aus. Leider hat er enorme Längen und meines Erachtens hätten 80 oder 90 Minuten gereicht, um "Hugo Cabret" perfekt werden zu lassen. So habe ich mich zwischendurch etwas gelangweilt. Desweiteren hat es mich gestört, wie dumm "Hugo" ständig guckte. Ansonsten wirklich ein Top-Abenteuer-Fantasy-Film und eine wahre Hommage ans Kino, bei der ich gegen Ende sogar fast ein Tränchen verdrückt hätte. Ich glaube, hätte ich den Film in 3D gesehen, wären auch 8 Punkte drin gewesen, da die Bilder echt wunderschön sind und die Effekte sich sehen lassen können!
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lordofweed Fri, 22 Feb 2013 00:59:26 -0000
Kommentar löschenWunderschöner Szenenaufbau in schönen Farben. Erdrückend langweilig.
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kliensche Thu, 11 Apr 2013 00:18:45 -0000
Antwort löschenGenauso hab ich´s auch empfunden. So... inhaltleer auf die Spielzeit gerechnet...
Co-Pilot Sun, 17 Feb 2013 01:34:38 -0000
Kommentar löschenUnsere 100. Bewertung sollte etwas vernünftiges sein und so haben wir uns für Hugo Cabret entschieden. In den letzten 6 Wochen war nur Müll im Player welcher keine 100. Wertung verdient hätte :(
Es ist nun auch mühselig einen Film zu filetieren, welcher mehrfach Oscarnominiert wurde...
Daher hier unsere individuelle Einschätzung:
Ein farbenfrohes und ansprechendes Fantasy-3D-Spektakel welches teils verzaubert, teils berührt und amüsiert, sowie über eine interessante Handlung besticht. Für uns Grund genug HC als Nr. 100 in unsere Liste aufzunehmen ;)
Sacha B. Cohan spielt uberragend wie ich fand, auch der kleine Junge und überhaupt alle Akteure liefern vorzügliche Vorstellungen ab. Langweilig wurde es uns eigentlich nie.
Die Zeitepoche ist schön romantisch und zum ersten mal haben wir 3D nicht verflucht. Mögen es eigentlich nicht (brauchen sowieso nicht), aber das war schon toll.
Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Hugo Cabret bei mir mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann meine Endbewertung. Hugo Cabret geht mit überzeugenden, stimmigen & unterhaltsamen 7,5 Punkten in the books.
*empfehlenswert*
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Chad Sun, 27 Jan 2013 12:09:54 -0000
Kommentar löschenHugo Cabret funktioniert in erster Linie durch das sehr ansehnliche Setting. Oscars für Kamera, Szenenbild, vis. Effekte,... sind durchaus berechtigt an diesen Film vergeben worden.
Tonschnitt und Mischung? Überladen. Nahezu jede Bewegung wurde musikalisch untermalt und wirkte dadurch irgendwie einschläfernd.
Die Geschichte ist insgesamt eine schöne Hommage an die französischen Filmpioniere. Gerade wenn man realisiert in welchem Fortschritt man Hugo Cabret betrachtet und widerum in jenem man den enthusiastischen Ursprung, die Begeisterung fürs Filmemachen thematisiert, so entwickelt sich in den rund 2 Stunden eine besondere Romantik.
Im Großen und Ganzen war's ok, allerdings ohne auffallenden Spannungsbogen ist einiges an Durchhaltevermögen mitzubringen.
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cyranorick Wed, 23 Jan 2013 18:50:52 -0000
Kommentar löschenNeues Spiel: Filmroulette
Man benötigt:
- einen oder mehrere Freunde
- eine möglichst ausufernde Filmliste... je ausufernder desto spannender
- Je nach Ergebnis Unmengen an legalen Drogen ^^
- Leidensfähigkeit
Die Regeln:
- Ich denke mir einen Buchstaben des Alphabets. Nehmen wir als Beispiel "N".
- Ein Freund sagt mir eine Zahl zwischen 1 und 26
- Ausgehend von meinem gedachten Buchstaben gehe ich das Alphabet um so viele Stellen vor, wie die Zahl lautet. Komme ich bei "Z" an, wird natürlich bei "A" wieder angefangen.
- Angenommen wir landen bei "B", und ich stelle fest, dass sich 586 Filme mit "B" in der Liste befinden, denke ich mir eine Zahl, meinetwegen 256, mein Kollege nennt mir jetzt eine Zahl zwischen 1 und 586 .. gleiche Prozedur wie oben. Dieses Mal werden die Filme durchgegangen... und man hat seinen Film.
- Ist der Streifen irgendwie aufzutreiben, MUSS er beim nächsten Termin geschaut werden... ohne wenn und aber.. und mit so wenig Vorabinfos wie möglich.
Ich stelle mir das lustig wird, wenn man die richtige Gurke aus 1974 erwischt XD
Aber es hat auch sein Positives... so sieht man mal Filme, die man sich sonst sicher nicht angesehen hätte, von denen vielleicht auch noch kein Schwanz wirklich was gehört hat... vielleicht findet man ja mal ne ungeöffnete Auster mit einer Perle. ;-)
Das haben wir uns hier vorgenommen, mindestens einmal pro Woche zu machen.
In der ersten Runde war das Schicksal uns noch hold. Es gab: "Hugo Cabret".
Es hätte uns durchaus viel, viel Schlimmer treffen können.
Eine nette Liebeserklärung an die Pioniertage des Films, die auf recht ruhige Weise zu unterhalten weiss.
Die Schauspieler sind hier eh über alle Zweifel erhaben (wenn wir Cohen, den ich eh nicht mag, einmal absehen XD )
Ich weiss, das war eine lange Vorrede für nur zwei kurze Sätze über einen Film.. aber in erster Linie ging es mir eh um die Vorstellung des Spieles... damit Ihr Euch nicht wundert, was ich vielleicht in der nächsten Zeit für einen Quatsch schaue. Und vielleicht findet ja noch jemand Gefallen am Filmroulette.
DIe Fähigkeit, still zu leiden, gehört jedoch vermutlich wirklich zur Grundausstattung.
Ich bin gespannt, was die nächsten Wochen bringen... ich halte Euch auf dem Laufenden XD
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JackoXL Wed, 23 Jan 2013 19:40:07 -0000
Antwort löschenGeiles Spiel! :D
Velly Wed, 23 Jan 2013 20:04:09 -0000
Antwort löschenBei dem vielen Mist, den es gibt, aber auch brandgefährlich ;-D
cyranorick Thu, 24 Jan 2013 18:47:13 -0000
Antwort löschenWie ich gerade erfahren durfte XD
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Velly Fri, 25 Jan 2013 21:39:16 -0000
Antwort löschenhihi ^^ was war es denn?
cyranorick Sat, 26 Jan 2013 11:30:04 -0000
Antwort löschen"Killer Bean Forever" *g*
jacker Fri, 18 Jan 2013 22:10:56 -0000
Kommentar löschenGesehen auf BD in 2D.
Was für ein durch und durch wunderschöner Film!
Herzerwärmend, rührend, mit liebevoll und detailverliebt gestalteten Kulissen versehen und außerdem eine wundervolle Huldigung, ach was: Liebeserklärung an das Kino!
Da stimmt rundum so gut wie alles!
Es liegt über zwei volle Stunden eine nicht in Worte zu fassende Magie in der Luft, jede Rolle ist perfekt besetzt, die Geschichte ist einfach aber schön, nimmt uns an die Hand und überrascht sogar durch einen entscheidenden Richtungswechsel und die Optik (egal ob in 2D oder 3D) überwältigt!
Der Altmeister liefert hier den letzten, indiskutablen Beweis ab, das er genau das ist: Ein Meister, der sogar einen Kinderfilm (der keiner ist) drehen kann und dennoch voll überzeugt.
Mir geht das Herz auf!
Nachtrag zu 3D:
Ich habe gestern gedacht: ' Sollte irgendein Lichtspielhaus den in erreichbarer Nähe noch mal (irgendwann) in 3D aufführen, ich bin der erste der eine Karte kauft!'
Man hat es schon gesehen an welchen Stellen 3D die phänomenale Optik noch weiter aufgewertet hätte.
Das interessante: normalerweise nervt mich das, weil ich denke ein Film muss, egal wie, schlüssig sein und man darf nicht sehen, dass eine Szene voll auf 3D ausgelegt war. Hier jedoch war es okay und nicht störend.
Im Making-Of (auf der BD) erfährt man auch ein wenig über Scorsese's Intentionen und seine Einstellung zu 3D im allgemeinen (auch zum pre-"Avatar"-3D). Er sieht es einfach als tolle Möglichkeit den Zuschauer noch tiefer und echter in die Traumwelten des Kinos eintauchen zu lassen und noch mehr gefangen zu nehmen.
Außerdem gibt es viele Einblicke in den unglaublich arbeitsreichen und für alle Beteiligten (Scorsese, seinen Kameramann, der zu recht Oscarprämiert wurde und den ganzen Rest) neuartigen Entstehungsprozess. Er beschreibt das drehen in 3D in etwa so, wie sein handwerk nochmal fast vollständig neu zu lernen!
Das sollte (zumindest den etwas reflektierteren) Hatern das Argument 'Scorsese will hier mit neuer Technik bloß mehr $ abgreifen' austreiben. Ein Spaziergang ist es nämlich nicht mal eben auf die Technik umzusteigen!
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JackoXL Fri, 18 Jan 2013 22:19:07 -0000
Antwort löschenHey, wo ist der Rest? So kurze Kommentare bin ich von dir gar nicht gewöhnt. ;)
Fand den auch toll, obwohl ich skeptisch war. Leider auch nicht in 3D gesehen, was ich noch nie bedauert habe.
jacker Fri, 18 Jan 2013 22:29:47 -0000
Antwort löschenEinfach mal direkt nach dem anschauen ein wenig getippt. Und die Atmosphäre war so schön, dass ich es gar nicht nötig fand groß uu analysieren / interpretieren / erklären.
Ich glaube das ist ein Film wo dieses Gefühl entweder überspringt (und dann ist alles andere sekundär), oder eben nicht, dann versucht man den über die Story aufzunehmen und das endet dann lang nicht (!!!) so befriedigend :)
JackoXL Fri, 18 Jan 2013 22:32:43 -0000
Antwort löschenDa stimme ich zu, die Geschichte für sich ist nicht der Bringer. Die Umsetzung und die spürbare Liebe von Scorsese für den Film und das Kino, das macht den aus.
DerDude_ Fri, 18 Jan 2013 23:01:33 -0000
Antwort löschenWunderschöner Film <3 Sehr unterschätzt !
lieber_tee Sat, 19 Jan 2013 00:20:19 -0000
Antwort löschenSorry Dude, ich kann die Phrasen "überschätzt" oder "unterschätzt" nicht mehr hören. Was wird an dem Film "unterschätzt"? Der bekommt doch meist Lobesworte. Wer unterschätzt ihn denn und aus welcher Sicht meinst du das?
jacker Sat, 19 Jan 2013 10:50:43 -0000
Antwort löschenAußerdem ist die Durschnittswertung doch top! Mehr als 7.2 haben doch wirklich i.d.R. nur Liebhaberfilme die generell eher von der cinephilen Community gesehen werden.
Und ein Film der überwiegend durch Atmosphäre wirkt, muss natürlich auch verkraften, dass diese Atmosphäre nicht jedermanns Sache ist!
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jacker Sat, 19 Jan 2013 11:43:31 -0000
Antwort löschenHabe meinen Kommentar noch mal um meine Meinung zu Scorsese's Entscheidung in 3D zu drehen ergänzt.
rubelzar Mon, 21 Jan 2013 10:14:05 -0000
Antwort löschenGroßer Film! Ich werde mit demnächst auch die Reise zum Mond als Bluray holen. Ist gerade rausgekommen, mit einem Haufe Dokukram drauf!
Nymphodora Fri, 18 Jan 2013 21:29:18 -0000
Kommentar löschenMich konnte damals schon der Trailer nicht überzeugen und deswegen zog es mich auch nicht ins Kino. Dann kamen die überschwänglichen Kritiken und die vielen Oscar-Nomierungen. Da dachte ich, naja, vielleicht lagst du ja komplett daneben.
Nachdem ich den Film nun gesehen habe, hat sich mein erster Eindruck vom Trailer nur bestätigt.
Überzeugen konnte nur die Optik und die Kamera.
Der Film zieht sich und die Geschichte ist eher langweilig und lässt Kernfragen komplett unbeantwortet. Scorsese sollte die Finger von Kinder-Abenteuer-Filmen lassen!
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janew94 Tue, 08 Jan 2013 11:46:54 -0000
Kommentar löschenDer Thriller-Experte Martin Scorsese versucht sich in dreidimensionaler Kinderunterhaltung und schraubt mit "Hugo Cabret" ein überraschend bezauberndes "Adventure" für einen angenehm, gemütlichen Filmabend zusammen, der sich mit einem exzellenten Cast, darunter zwei fantastische Nachwuchstalente, überragenden Effekten und einzigartiger Atmosphäre vor keinem Stationsaufseher in Acht nehmen muss. Meisterwerk? "It's not. But it worked perfectly! Very well done Hugo." (Gesehen: 2D-Version, Engl. Originalton)
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DonChris Mon, 07 Jan 2013 20:10:27 -0000
Kommentar löschen"Hugo Cabret" ist zwar von Scorsese, fühlt sich allerdings kaum so an. Nicht das Scorsese`s Filme schlecht wären, bei weitem nicht! Nur irgendwie fühlte ich mich während des Film ständig an Filme wie Butron`s "Big Fish", Jeunet`s "Die fabelhafte Welt der Amélie" oder ähnliches erinnert.
Sehr verzückend, diese kindliche Welt, die Scorsese dort kreiert.
Ein Bahnhof wird zu einem zu Hause, zu einem Abenteuerspielplatz und gewisser maßen zu einer eigenen kleinen Stadt. Das die Charaktere des Films überzeichnet sind, ist erstens bei einem Film dieser Zielgruppe nichts besonderes und somit fast schon zu erwarten, zweitens aber so sympathisch und originell gelöst, dass das für mich in keinster Weise ein Störfaktor darstellte. Dazu ist der Film für einen Kinderfilm erstaunlich "erwachsen". Er erzählt von Verlusten, von Ängsten, vom Scheitern, vom täglichen Kampf um sich selbst, aber er erzählt auch von Hoffnung, Liebe und Toleranz.
Außerdem stellt er eine kleine Liebeserklärung an das Kino und den Film an sich dar. Speziell an dessen fast in Vergessenheit geratenen Anfänge, also die Zeiten, wo Film noch wirklich harte Arbeit war, wo man noch aus reinster Überzeugung Filme gemacht hat und wo es noch etwas geheimnisvolles war, diese bewegten Bilder vor sich herflackern zu sehen.
Mit Sicherheit benötigt man eine Vorliebe für diese Art von Film, aber ist das nicht irgendwie immer so? Film ist eben Film und gerade die Schauspieler machen es einem eigentlich leicht den Film zu mögen.
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jacker Sat, 19 Jan 2013 11:19:02 -0000
Antwort löschenSo ist es!
Witzigerweise habe ich gestern tagsüber ein wenig über die Anfänge des Kinos gelesen (incl. der Brüder Lumière), komme nach Hause, im Briefkasten ist "Hugo" und genau da wird das thematisiert :)
DonChris Sat, 19 Jan 2013 11:24:16 -0000
Antwort löschenDas war ein Zeichen von ganz oben :D
Budd Sat, 05 Jan 2013 22:51:53 -0000
Kommentar löschenSchöne Bilder, gut gefilmt...
Aber meiner Meinung nach zu lang und zu langweilig hätte man auch gut 30 Minuten kürzen können :-)
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