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Hugo Cabret

Hugo (2011), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 09.02.2012


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7.7
Kritiker
50 Bewertungen
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7.2
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5958 Bewertungen
261 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Ben Kingsley und Sacha Baron Cohen

Paris zu Beginn der 1930er Jahre: In Pariser Bahnhof Gare Montparnasse lebt der Junge Hugo Cabret (Asa Butterfield), wobei „in“ durchaus wörtlich zu nehmen ist – Hugo hält sich in den Zwischenwänden des Gebäudes versteckt, nachdem sein Vater (Jude Law) auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Des Vaters Vermächtnis scheint sich in einer mechanischen Aufziehpuppe, einem Automaton, zu verbergen, doch der Schlüssel zum herzförmigen Schloss fehlt. Eine Antwort zum Rätsel könnte der ebenso mysteriöse Spielwarenhändler Georges Méliès (Ben Kingsley) bereithalten, der im Bahnhof einen Spielzeugladen unterhält und ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint. Hilfe erhält Hugo Cabret unverhofft durch die vorwitzige Isabelle (Chloë Grace Moretz). Diese ist auch vonnöten, denn Gefahren lauern auf der Suche nach des Rätsels Lösung immer wieder, unter anderem in Gestalt des misstrauischen Bahnhofaufsehers (Sacha Baron Cohen).

Hintergrund & Infos zu Hugo Cabret
Hugo Cabret (OT: Hugo) verknüpft inhaltlich die Anfänge der Filmprojektion mit dem vorläufigen Höhepunkt der formalen Entwicklung des Kinos in Gestalt des 3D-Verfahrens. Hugo Cabret basiert auf dem Roman The Invention of Hugo Cabret von Brian Selznick, der durch das Leben des legendären Filmpioniers Georges Méliès und dessen Sammlung sogenannter Automata zu der Geschichte inspiriert wurde. Regisseur Martin Scorsese erklärte die Geschichte von Hugo Cabret unmittelbar zu einem Herzensprojekt und erwarb die Filmrechte bereits kurz nach Veröffentlichung des Buches im Jahr 2007. Nicht nur in Sachen Material (eine spannende Kindergeschichte in historischem Gewand) betrat Scorsese (GoodFellas, Shutter Island) neues Land, auch in der Umsetzung wollte er neue Wege begehen und verfilmte Hugo Cabret im sogenannten Stereoskopie-Verfahren, welches erstmals durch James Cameron in Avatar – Aufbruch nach Pandora zum beeindruckenden Einsatz kam. Jener adelte Hugo Cabret, indem er ihn als Meisterwerk bezeichnete, der besser 3D-Effekte einzusetzen verstehe als er in Avatar.
Bei den Golden Globes 2012 erhielt Hugo Cabret also keineswegs überraschend den Preis für die Beste Regie.Bei den Oscars 2012 ging Hugo Cabret mit insgesamt elf Nominierungen als der große Favorit ins Rennen, musste sich allerdings The Artist geschlagen geben und hauptsächlich mit Oscars in den Nebenkategorieen wie Bestes Szenenbild begnügen. Der Oscar für die Beste Kamera (Robert Richardson) mochte da nur ein kleiner Trost sein. (EM)

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Mehr Bilder (21) und Videos (13) zu Hugo Cabret


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Hugo Cabret
Genre
Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm
Zeit
1930er Jahre, Zeit
Ort
Frankreich, Paris
Handlung
Bahnhof, Blumen, Blumenhändler, Blumenladen, Erfinder, Erfindung, Farben, Film, Film im Film, Film und Kino, Filmbranche, Filmgeschichte, Filmkulisse, Filmprojektor, Filmset, Filmstudio, Filmteam, Geheimnis, Geschöpf, Grab, Herkunft, Hobby-Magier, Kino, Kurzfilm, Lebendig Verbrannt, Leiche, Licht, Lichtquelle, Magie, Maschine, Mord, Onkel, Puppe, Schatten, Schnitt, Spielzeug, Spielzeugladen, Sterben und Tod, Stummfilm, Technisches Spielzeug, Todesfall, Töten, Uhr, Unfalltod, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Onkels, Verlust des Vaters, Versteck, Waise, Zauberei, Zaubertrick, totes Kind
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Ernst, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
Epos, Kurzfilm, Real 3D
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
GK Films, Infinitum Nihil Production

Kritiken (36) — Film: Hugo Cabret

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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10.0Herausragend

[...] Für den Filmemacher Martin Scorsese ist Hugo Cabret sicherlich ein durch und durch ungewöhnlicher Film, den man in dieser Form nicht von ihm erwartet hätte, doch wer meint Scorsese wüsste nur finster dräuend blickende Gangster in Szene zu setzen, der irrt gewaltig, ebenso wie die- oder derjenige, der meint, ein Kindermärchen vorgesetzt zu bekommen. Denn dieses Werk ist nicht weniger als eine Liebeserklärung an den Film und das Kino, auch wenn sich nach der Inhaltsangabe dies sicherlich nicht erschließen mag. Tatsächlich dauert es auch eine ganze Weile bis die Themen Film und insbesondere Georges Méliès – dem Scorsese hier zweifelsohne ein Denkmal sondergleichen gesetzt hat – aufs Trapez gebracht werden. [...]

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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9.5Herausragend

Mir selbst fallen keine ansprechenden Worte für diesen tollen Film ein, darum lasse ich Georges Méliès selbst zu Wort kommen: "Das war das wundervollste Zauberkunststück, das ich je erleben durfte. [...] Kommen Sie und träumen Sie mit mir!"

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Alles in allem stellt Scorsese mit diesem Film nicht nur sein Können, sondern auch seine Leidenschaft in Bezug auf das Filme-machen unter Beweis. Daher kann ich den Film auch nur wärmstens empfehlen – solltet ihr ihn nicht ohnehin schon gesehen haben.

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Hugo geht ans Herz, da ist es fast schade, dass der Bogen zwischen der Bahnhofsstory und Méliès nur bedingt funktioniert. Die Méliès-Story wirkt (zumindest in der 2D-Fassung) fast etwas inhomogen, wie ein Fremdkörper. Hier greifen die Zahnräder des Films nicht wirklich ineinander. Schön wäre es auch gewesen, den Nebencharaktären auf dem Bahnhof mehr Raum zu geben. Interessant, dass anscheinend der Verleih Angst gehabt hat, den Film mit dem Méliès-Part der Story zu bewerben, so fokussiert der Trailer ausschließlich auf den "Bahnhofsteil" und führt so möglicherweise zu falschen Erwartungen.

Ein gelungener Familienfilm ist Hugo allemal. Allerdings wundert es nur bedingt, dass the Artist bei den Oscars erfolgreicher war.

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Prechtl

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Stimmt, ich glaube fast jeder war dann überrascht, als es im Endeffekt um Méliès ging. Fand ich aber auch gut so :)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Martin Scorseses "Hugo Cabret" ist kein richtig schlechter oder ganz und gar enttäuschender Film, dies liegt aber hauptsächlich daran, dass Scorsese nach gut 60 – 70 Minuten eine Liebeserklärung ans Kino startet, die wirklich das Herz berührt. Er huldigt den alten Meistern, den Erfindern der auf Zelluloid gebannten Träume und dies so hemmungslos und detailverliebt, dass das Vorgeplänkel, der Anriss von Hugo Cabrets früherer Lebens- und Leidensgeschichte zu einer notwendigen wenn nicht sogar verzichtbaren Staffage verkommt. Es wirkt so, als ob Scorsese genau hier hin wollte, zu eben jenem Punkt, an dem er der Magie des Kinos und deren Macher ein filmisches Denkmal setzen kann. Eine fulminante Liebeserklärung, eingebettet im Entwicklungsgang eines Spielzeugmachers.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

J!GS4W

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Absolut richtig! So ging es mir auch.


Johnny09

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absolut!


JackoXL: Die Drei Muscheln

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8.0Ausgezeichnet

Jetzt bin ich schon etwas angefressen, dass ich den nicht im Kino genießen konnte.
Ehrlich gesagt hätte ich auch nie erwartet, dass ein Kinobesuch in 3D, was ich bisher für komplette Augenwischerei hielt, so entscheidend sein könnte. Man erkennt auch in 2D zu großen Teilen, wann diese "Augenwischerei" genutzt wurde, das muss großartig gewesen sein und maßgeblich zur Wirkung beigetragen haben. Wie gesagt, schade, aber auch so ist "Hugo" optisch ein wahres Fest. Auch ohne die nur zu erahnenden Effekte erschafft Scorsese durch seine umwerfende, detailverliebte Ausstattung und Atmosphäre grandiose Filmmagie, die der Liebe zu diesem Medium Ausdruck verleiht. "Hugo" ist eine zweistündige Liebeserklärung an die Anfänge des Kinos und die Wirkung, die Filme für viele Menschen heute noch haben. Das macht "Hugo" so stark, nicht direkt seine Geschichte. Brillant ist die nicht unbedingt, auch nicht richtig spannend, aber Scorsese gelingt es tatsächlich, dass man in eine ganz andere Welt abtaucht und die Faszination des damals noch jungen, teils unerforschten und dadurch noch fast unschuldig wirkenden Medium am eigenen Leib miterlebt. Der Film lebt von seiner Stimmung, seinen wunderbaren Momenten und Scorseses Hingabe und Leidenschaft, die sich zwangsläufig auf den Zuschauer überträgt. Selbst die jüngere Generation, die es bis heute nicht gewagt hat über den Tellerrand hinaus zuschauen, muss davon angesteckt werden. Wenn nicht, ist denen nicht mehr zu helfen. Wunderschön und mit soviel Herz, das meins vor Freude hüpft. Das ist nicht mein Lieblingsscorsese (was keine Schande ist), aber vielleicht seiner. Das merkt und versteht man.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

jacker

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Ich habe gestern auch gedacht: ' Sollte irgendein Lichtspielhaus den in erreichbarer Nähe noch mal (irgendwann) in 3D aufführen, ich bin der erste der eine Karte kauft!'
Man hat es schon gesehen wo 3D richtig aufgewertet hätte.
Das interessante: normalerweise nervt mich das, weil ich denke ein Film muss, egal wie, schlüssig sein und man darf nicht sehen, dass da gerade was voll auf 3D ausgelegt war. Hier jedoch war es okay.

Im Making-Of (auf der BD) erfährt man auch ein wenig über Scorsese's Intentionen und seine Einstellung dazu. Und eben den unglaublich arbeitsreichen und für alle Beteiligten neuen Entstehungsprozess. Das sollte reflektierten Hatern das Argument 'Scorsese will hier mit neuer Technik bloß mehr $ abgreifen' austreiben!


Velly

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Ich sehe das bei Filmen wie bei anderen Kunstwerken (egal ob Bilder, Skulpturen oder Literatur). Manche sprechen dich über den Inhalt an und manche einfach über das Optische, das einen meiner Ansicht nach fast genauso packen kann.

Und Hugo Cabret erzählt die Geschichte der bewegten Bilder. Wie kann es da NICHT um das Schwelgen in der Optik gehen? :-)


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.5Geht so

[...]„Hugo Cabret“ ist ein Film mit zwei Handlungen, die kindliche Geschichte eines Waisenjungen auf der Suche nach seiner Bestimmung und seinem Platz im Leben einerseits und das ein bißchen wehmütige, ein bißchen melancholische, ein bißchen magische und biographisch angehauchte Drama eines vergessenen Zelluloidpioniers andererseits. Zwei Handlungen, die sich einander entgegen strecken und als ein Gemeinsames zu funktionieren versuchen, sich dabei aber so ungeschickt aneinander schnüren, dass sie sich gegenseitig die Luft rauben und da, wo Knöpfe und Reißverschlüsse ineinander greifen müssten nur Einzelteile sitzen, die nicht das selbe Fabrikat tragen. [...]Immer wieder nur wundervolle Einzelmomente, die den künstlerischen Wundern, deren Erschaffung sie nahe bringen wollen, auch gerecht werden, aber doch nur vorzeigen, dass aus dem Film wohl zwei schöne Neunzigminüter hätten werden können, der vorliegende Zweistünder aber für beide Handlungen nicht ausreicht. Die um Hugo Cabret wird nicht richtig durch erzählt, scheinbar wichtige Einzelheiten einfach fallen gelassen, und die andere wird zu sehr über Nebensätze und Konstruktion überhaupt erst hinein gebracht.[...]

[...]Wenn zum Beispiel das Notizbuch von Hugos Papa wie ein Heiligtum für den Jungen eingeführt wird, eine letzte Verknüpfung zwischen den beiden, und er es unbedingt vom grantigen Georges zurück erobern will, es irgendwann aber nichtmal mehr Erwähnung findet, geschweige denn, noch einen Zweck zu erfüllen hätte, oder wenn das zweite zentrale und eigentlich übergeordnete Thema, die Liebe zum Medium Film, über einen Bruch des »show, don’t tell«-Mantras der Story zugeführt wird, dann wirkt „Hugo Cabret“ leerläufig, zu sehr geflickt statt kunstvoll verwoben. Konstruiertheit an sich kann man Scorsese und seinem Film dabei nicht generell zum Vorwurf machen, der ganze Look, das Design, die Sets, Ausstattungsdetails, die Kamerafahrten durch die Innereien des Bahnhofs, all das ist eben Konstrukt und der Film macht es sich zu Nutze, diesen gestalterischen Hintergrund für allerlei vermeindliche Zufälle und erzählerische Naivität, für eine in Wahrheit aber positionierte und geplante Route zu gebrauchen, in der Darstellung seiner Welt organisch zu wirken, in der Interaktion der Figuren und den Begebenheiten jedoch nicht. Seine Magie, das Wundersame an „Hugo Cabret“ erscheint dadurch ausgestellt, wie ein weites Museumspanorama, wie ein zwar schön anzusehender Nachbau zweier eigentlich berührender Geschichten – aber eben nur ein Nachbau. In dem sich außerdem noch unheimlich gewollte kleine Storylines um wiederkehrende Personen im Bahnhofstreiben tummeln, die dem Film erzählerisch gar nichts hinzufügen, wohl aber dem Versuch der Rekreation früher Filmmagie.[...]

[...]Das Geschichtchen um zwei umeinander her schlawenzelnde Bahnhofsgäste, die von einem bissigen Dackel voneinander getrennt werden, beobachtet Hugo aus seinen Uhrentürmen heraus im Getöse des Gare Montparnasse wie einen putzigen kleinen Stummfilm. Der hinkende Stationsaufseher, gespielt von Sacha Baron Cohen, gibt indes einen Slapsticktrottel in Chaplin-Manier und bekommt darüberhinaus viel mehr Screentime, als sie ihm zusteht, da sie die Waisenthematik überreizt und der linkische Knochen als unerklärter Bösewicht eine viel bessere Rolle gewesen wäre. »He is evil, but with feelings inside, you know?« Ja, mag sein, aber das lohnt sich ebensowenig zu zeigen, wie das foreshadowing des Alptraum-im-Alptraum-Zugunfalls, der sich zwar 1895 tatsächlich am Gare Montparnasse ereignet hat, im Film aber eines Zwecks entbehrt. Ein unwahrscheinlich toller Film ist „Hugo Cabret“ hingegen, wenn er die Anfänge der Zelluloidmagie nicht bloß nach-, sondern vorstellt, wenn er eine Vorstellung des in mehrerlei Hinsicht bahnbrechenden Stummfilms „L’Arrivée d’un train en gare de La Ciotat“ der Brüder Lumière im Jahr 1896 besucht, wenn er Szenen aus Georges Méliès‘ „Le Voyage dans la Lune“ und anderen Werken zeigt und dann als ein quasi-MakingOf den Eifer, die Handwerkskunst und die Begeisterung während der Dreharbeiten durchscheinen lässt, lange bevor Filme in bepunkteten Anzügen und von grünen Wänden umgeben gedreht wurden, als Méliès diese wundersame neue Erfindung als narratives Medium einzusetzen begann und mit der Stop-Motion-Technik die ersten Special Effects schuf.[...]

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Moviesteve: Podcast

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8.0Ausgezeichnet

Danke, Mr. Scorsese! Genau so muss 3D aussehen. Der alte Meister zeigt einmal mehr, was er handwerklich drauf hat, und kennt dabei keinerlei Berührungsängste gegenüber der neuen Filmtechnik. Endlich versteht jemand, die neuen Möglichkeiten des Mediums wirklich sinnstiftend zu nutzen. Was bei so vielen anderen stets entweder bloßes Blendwerk oder überhaupt nicht sicht- und spürbar war (und ist), bereichert hier tatsächlich die Werkzeugpalette des Filmemachers und hilft dem Zuschauer bei der Identifikation mit der dargestellten Realität. Zuckten einst die Betrachter des ersten Films bei der Einfahrt des Zuges in den Bahnhof erschrocken zusammen, so ertappt man sich nun selbst dabei, wie man vor Sacha Baron Cohens bedrohlich immer näher rückendem Gesicht zurückweichen möchte.

Mit erstaunlicher Leichtigkeit bewegt sich der Regisseur im für ihn eher ungewöhnlichen Genre des zauberhaften Familienfilms. Er inszeniert eine rundum gelungene Welt, die zwar nur halb aus Fakten und nur halb aus Fiktion, aber doch ganz und gar aus Kinomagie besteht.

Zwischendrin verzettelt sich die Handlung ein wenig, gerät ins Stocken und weiß nicht so recht, wohin sie weiterlaufen soll. Manches Element bleibt unaufgeklärt, erscheint im Nachhinein sogar überflüssig. Auch trifft nicht jede Anspielung immer direkt ins Ziel oder setzt zu viele Vorkenntnis voraus und nicht immer ist so ganz klar, was eigentlich die große Aussage sein soll. Das schmälert natürlich die emotionale Kraft und eine geradlinig aufgebaute Erkenntnis (oder ein "Aha-Effekt") stellt sich nicht ein. Doch die starke Grundidee, die von der Liebe zur Fantasie und all ihren Erzählformen geprägt ist, hält dies schadenfrei aus.

Und der Kinobesuch lohnt sich ohnehin schon allein wegen der großartigen Schauwerte und der überzeugenden Darsteller in allen Haupt- und Nebenrollen.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Hugo Cabret ist ein magisches Jugendabenteuer im Stile von Die fabelhafte Welt der Amelie und gleichzeitig eine Huldigung des Medium Films. Martin Scorsese hat scheinbar den perfekten Stoff gefunden um sich in einem neuen Genre zu versuchen und gleichzeitig seine persönliche Mission der Bewahrung von historischem Filmmaterial voran zu treiben. An manchen Stellen hat man zwar das Gefühl, dass hier Scorsese persönlich von der Leinwand predigt, aber insgesamt gesehen ist Hugo Cabret dennoch ein visuell und narrativ gelungener Film mit einer magischen Atmosphäre und hohem Unterhaltungswert. Sicher nicht unter den besten Filmen Scorseses, aber dennoch ausgezeichnet und natürlich unbedingt sehenswert.

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Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

[...]
Wenn Hugo vor seinem Automaten sitzt, flackert das Licht im Hintergrund und man hört es rattern, ganz so wie bei einem alten Filmprojektor. Dann erinnert sich Hugo, an seinen Vater, an früher, und es ist wie ein Film, der in seinem Kopf abläuft. Hugos Abenteuer mit seiner neuen Freundin Isabelle sind zwar nett, dienen aber nur dazu, Scorseses Anliegen in eine Geschichte einzubetten. Wer sich also nur auf die Geschichte des Films beruft, mag ihn für Durchschnitt halten. Aber es ist das Gesamtwerk, welches insbesondere für Filmfans zu einem Pflichtfilm avanciert.

Um wieder einmal einen "Avatar"-Vergleich zu bemühen: Das ist nur eine technisch kalkulierte Effektschau, "Hugo Cabret" ist Herzblut. Das ist spürbar. Wahres Kino besteht eben nicht nur aus Bits und Bytes.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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8.5Ausgezeichnet

Wenn denn schon 3D, dann auf diese Weise! Ein toller Einfall, auf so geniale Weise eine Brücke von den Anfängen des Kinos zu den heutigen neuen visuellen Möglichkeiten zu schlagen

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Um bei seiner Verbeugung vor großen Vorbildern möglichst viele Zielgruppen anzusprechen, präsentiert Scorsese in „Hugo Cabret“ einen Crashkurs zur Filmgeschichte mit pathetischer Holzhammermethode, was eben doch nicht alle glücklich machen kann. Für die einen verliert sich das vermeintliche Hauptgeschehen um den Alibi-Protagonisten Hugo, für die anderen wirkt die Wertevermittlung („Erinnert euch an die Filmpioniere! Lest Bücher!“) zu plump. So intim die Liebeserklärung an das Kino rund um Klassiker wie „Ausgerechnet Wolkenkratzer!“, „Der General“ & Co in manchen Momenten anmutet, so nachlässig wird beim Drumherum in die Klischeekiste gegriffen. Trotz störender Zwiespältigkeit vergehen die satten zwei Stunden allerdings erstaunlich schnell, vor allem weil „Hugo Cabret“ so faszinierend anzusehen ist. Das detailverliebte Szenenbild ist ein Meisterwerk. [...]

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.5Ausgezeichnet

Scorsese hat sich mit Hugo Cabret einen lang gehegten Traum erfüllt. Gleichzeitig ist sein Film ein bewegendes Plädoyer für die Bewahrung unserer Filmgeschichte.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Einfach schön ist das, was Scorsese uns hier kredenzt, ungeachtet der im Gesamtblick etwas unausgewogenen Mischung aus Kinderabenteuer und Filmhistorie. Wer Kino liebt – als Kunstform, nicht als pure Ablenkung – der wird auch Hugo Cabret lieben.

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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8.5Ausgezeichnet

Mit einem Großaufgebot der avanciertesten technischen Mittel verneigt sich Hugo Cabret ganz tief und bescheiden vor den ersten Schritten seiner Zunft.

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Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio

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8.5Ausgezeichnet

Mit Hugo Cabret setzt Martin Scorsese der Kinolegende Georges Méliès ein Denkmal. Geschickt verwebt er Historisches und digitale Tricks zu einer fantastischen Geschichte.

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Bettina Peulecke: NDR Bettina Peulecke: NDR

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9.0Herausragend

Hugo Cabret ist viel mehr als ein nostalgisches Maschinenmärchen. Das ist ganz großes Kino und ganz große Kunst.

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Harald Steinwender : BR Harald Steinwender : BR

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8.5Ausgezeichnet

Wenn Scorsese die Filme Méliès', darunter den handkolorierten Science-Fiction-Film "Die Reise zum Mond" von 1902, zu neuem Leben erweckt, dann gelingt es ihm tatsächlich, Filmgeschichte einem großen Publikum zu vermitteln und zugleich bestens zu unterhalten.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Auf den ersten Blick könnte es verwundern, dass Mafia- und Gangsterfilmspezialist Martin Scorsese, der von „Taxi Driver“ (1976) bis „Gangs of New York“ (2002) und „Departed – Unter Feinden“ (2006) die Klaviatur der Gewaltdarstellung auf der großen Leinwand wie kaum ein anderer Filmregisseur beherrscht, ein Kinderbuch fürs Kino adaptiert hat. „Hugo Cabret“ ist jedoch weitaus mehr als eine Kinderbuch-Verfilmung. Denn irgendwann einmal stellt es sich heraus, dass Monsieur Georges niemand anderes ist als Kinopionier Georges Méliès (1861-1938), nur dass er 1931 bereits von allen vergessen ist, so dass er ein zurückgezogenes, resigniertes Leben führt. Nun findet Scorsese sein eigentliches Filmsujet weit über die Kindergeschichte hinweg. Denn „Hugo Cabret“ nimmt sich wie eine filmische Hommage an einen der ganz großen Schöpfer des frühen Films aus. Regisseur Scorsese, der diese Hommage mit einem kleinen Hitchcock-mäßigen Auftritt krönt, zeigt nicht nur Ausschnitte aus Méliès-Filmen wie „Die Reise zum Mond“ („Voyage dans la lune“, 1902) und aus Filmen anderer Autoren aus dem beginnenden 20. Jahrhundert sowie Dokumentaraufnahmen aus dem Ersten Weltkrieg.

In „Hugo Cabret“ verknüpft Martin Scorsese außerdem den in dieser Zeit weit verbreiteten Fortschrittsoptimismus, der sich in mechanischen Erfindungen wie den allgegenwärtigen Uhren oder dem Automaten äußert, mit der ebenfalls in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstehenden Begeisterung für das Kino als „Traumfabrik“. Dafür geht er in die Zeit des sogenannten „frühen Filmes“ zurück, als sich das Kino von den vor der Kamera anderer Filmpioniere (etwa der Lumière-Brüder in Paris oder der Brüder Skladanowsky in Berlin) vollführten Varieté- und Show-Nummern emanzipierte und eine eigene Filmsprache entwickelte. Bei diesem Prozess, der in David W. Griffiths „Die Geburt einer Nation“ (1915) abgeschlossen war, spielte Georges Méliès eine entscheidende Rolle. Indem Scorsese in Rückblenden Méliès bei seiner Arbeit als Regisseur zeigt, verbeugt er sich vor dem Kino als eigenständiger Kunstform.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Eine Feier und Lobpreisung von Méliès' Kino, den Filmen dieses "ersten Magiers des Kinos" - zugleich eine flüssige dahinschnurrende, etwas mechanisch ablaufende Geschichte, der der letzte Funken Lebendigkeit fehlt.

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Alle Kritiken (36)


Kommentare (224) — Film: Hugo Cabret


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timmothi

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiß gar nicht was Ich sagen soll mich hat der Film überhaupt nicht berührt.
Die Story ist meiner Meinung nach viel zu schleppend.
Naja Vielleicht mag das auch daran liegen Das die Academy diesem Film einen Oscar für Beste visuelle Effekte gegeben hat und ich das einfach nicht nachvollziehen kann. Besetzung und die Darstellung der Charaktere war sehr gelungen genau so der Sound.
aber für mich ein Film denn man nicht unbedingt gesehen haben muss.
aber Ich wünsche allen die ihn doch gucken viel vergnügen.

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Travis1995

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hugo Cabret entführt einen zwei Stunden lang in eine andere Welt. Robert Richardsons Bilder suchen ihresgleichen; Sacha Baron Cohen stiehlt allen anderen fast die Show; und dann der Score von Howard Shore ...
ABER: Ich konnte beim besten Willen nicht glauben, dass ich da einen Film von Scorsese (dem Mann, der uns Travis Bickle und Jake LaMotta geschenkt hat, dessen nächster Film The Wolf of Wall Street beinahe keine Jugendfreigabe bekommen hätte) gesehen habe. Meiner Meinung nach tanzt dieses Werk bei Scorseses bisheriger Filmografie etwas aus der Reihe.

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96erFilmChecker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Martin Scorsese hat mit Hugo Cabret einen Kinderfilm geschaffen, der auch für Erwachsene sehr zu empfehlen ist. Dieser Film erzählt die Geschichte von Hugo, dessen Vater bei einem Feuer verstirbt. Um die riesigen Bahnhofsuhren weiter laufen zu lassen, führt Hugo die Arbeit seines Vaters weiter. Bei dieser Arbeit lernt er seine beste Freundin Isabelle kennen. Zusammen beginnen Sie den alten Roboter von Hugos Vater zu reparieren. Hugo Cabret ist eine Hommage an die Freundschaft und an die Filmemacher der alten Zeit. Ich gebe für diesen herrlichen Film 8/10 Punkte. Eine Schande, das so ein Film nie bei Sky laufen wird.

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udowegener

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Bewertung7.5Sehenswert

Sicherlich ein Meisterwerk. Aber ZU Perfekt und zu clean.

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Shady95

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich sind es die Gangsterfilme, die ich am liebsten von Meisterregisseur Martin Scorsese sehe, aber auch Hugo Cabret habe ich nach den vielen Lobeshymnen eine Chance gegeben. Zuerst muss ich gestehen, dass ich lange kein so tolles Bild sowie Kamerafahrten auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm sehen durfte. Zum 3D-Effekt kann ich nichts sagen, aber jede einzelne Szene sah einfach großartig aus. Man merkt dem Film an, dass er eine Hommage an das Kino selbst ist und sehr viel Kinomagie ausstrahlt. Alle Darsteller sind überzeugend aber besonders Ben Kingslay und Chloe Moretz sind mir im Gedächtnis geblieben. Hugo Carbet ist ein Familienfilm, der besonders visuell überzeugen kann, aber auch in seiner Erzählweise sehr verspielt ist und in jeder Minute aufzeigt, wie schön Kino sein kann. Dabei kommt zwischenzeitlich leider etwas Langeweile auf und es wird zum Teil langatmig, da nicht wirklich viel passiert. Leider hat mich auch die Story des jungen Hugo nicht packen können und ich habe mich viel mehr für das Schicksal des Papa Georges (Ben Kingsley) interessiert. Schöne Bilder sind eben nicht alles, aber dennoch ein sehenswerter Ausflug in die Magie des Kinos vom Meister Martin Scorsese!

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MKF

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Bewertung9.0Herausragend

Hugo Cabret ist ein wirklich außergewöhnlicher Film , und dass im positiven Sinne!!
Martin Scorsese hat hier wirklich ein Meisterwerk geschaffen.
HUGO entführt den Zuschauer in eine Traumwelt und lässt ihn noch einmal Kind sein.
Die Bildaufnahmen die man zu sehen bekommt sind wirklich einzigartig und wurden sogar mit dem OSCAR ausgezeichnet.
Hugo Cabret ist ein Abenteuer - Drama und Fantasyfilm der in seinen 127 Minuten NIE langweilig wird.
Die Besetzung hätte nicht besser sein können ! Asa Butterfield der mit Hugo seinen Durchbruch feierte ist wirklich geschaffen für diese Rolle und spielt sehr überzeugend.
Chloe Grace Moretz war wie immer faszinierend !!! Es ist unglaublich wie sie immer wieder in komplett unterschiedliche Rollen schlüpft und diese dann perfekt umsetzt, ist wirklich beeindrucken. Ben Kingsley hat natürlich eine grandiose Darstellung abgegeben wie man sie nur von ihm kennt. Die Rolle des Gesetzeshüter musste man einfach Sacha Baron Cohen geben , denn er verleiht seiner Rolle eine witzige und tollpatschige Ader an die man sich noch lange erinnern wird.
Die Filmmusik muss man hier auch erwähnen ,denn sie war wirklich wunderschön und beruhigend . Man hat sie perfekt mit den Traumbildern inszeniert . Auch dafür gab es einen OSCAR !
Insgesamt wurde Hugo Cabret mit 5 Oscars ausgezeichnet , die er sich auch verdient hat.

Für diese fantastische Reise gibt es von mir 9 Punkte !

P.S - Blu Ray ist bei diesem Film ein absolutes MUSS !

MovieKingFilms

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LynchFan1706

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Bewertung4.0Uninteressant

So viel polierte Künstlichkeit kann mein Herz nicht berühren.
Diese kleine, dröge Geschichte, die durch die pompösen Bilder riesenhaft aufgepumpt wirkt, lässt mich völlig kalt. Noch nicht einmal meine besinnliche, weihnachtliche Stimmung konnte helfen.
Und sich auf die hübschen, blauen Augen Asa Butterfields in ständiger Großaufnahme zu verlassen, die so schrecklich traurig und verloren in diese glattgebügelte Welt gucken, war mir zu wenig.
"Hugo Cabret" ist für mich eine riesig aufgeblasene, schillernde Seifenblase, die, während man dem eleganten Schweben zusieht, platzt und zurück bleibt... nichts.

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jacker

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:(


LynchFan1706

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Genau dieses Gesicht hab ich nach dem Film auch gemacht. ;-)


CptFullbody

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hugo Cabret ist ein Film für die ganze Familie, denn eben genau darum geht es auch in diesem Film. Der arme Hugo hat schon als Kind seine Eltern auf tragische Weise verloren und dieser Film erzählt davon wie er sein Glück findet.
Zuerst freundet sich Hugo mit einem jungen lebhaften Mädchen an, welches öfters im Bahnhof in dem er die Uhren aufzieht umhertollt, da dort ihr "Vater" wohnt. Zusammen mit ihr durchlebt Hugo viele Abenteuer und gewinnt wieder die Freude am Leben zurück.
Aus diesem Stoff sind schon so viele Filme gemacht worden und dennoch begeistert mich Hugo Cabret auf eine ganz besondere Weise.
Tolle Bilder und eine wunderbare Geschichte, ein modernes Märchen dass hier geschaffen wurde.
Des weiteren kehrt Hugo Cabret mit seiner Aufmachung und Story zu den Wurzeln der Filmgeschichte zurück und ist einfach eine wunderschöne Hommage an das Medium Film.

Ausserderm einer der wenigen FIlme bei denen die 3D-Effekte gut genutzt wurden.

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timmoe

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein schöner Film über die Romantik des frühen Kinos, sehr gut besetzt!

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vega_vincent

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein guter, gut gemachter Film. Richtig in den Bann gezogen hat er mich leider nicht, wobei ich keine Gründe dafür anführen könnte.

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vega_vincent

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Wer weiss? Er ist schon gut gemacht, aber der Funke hat nicht ganz gezündet. Wann zeigst du dein Feivel-Bild? ;-)


Lydia Huxley

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Hehe ^^ Hatte am Wochenende leider noch keine Zeit in unserer riesen Fotokiste zu kramen. Aber ich denke, dazu komme ich noch... :)


malte.fischer.9404

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ein Fantasy-Abenteuer mitten im pariser Bahnhof; - und ein Film erzählt über Filme!"

Hugo Cabret (OT) ist nur zu empfehlen! Er ist eine Art Abenteuerfilm mit Fantasyelementen und Anspruch. Viele Leute stehen dem CGI oder den Animationen kritisch gegenüber, aber hier ist es so liebevoll und detailgetreu gemacht, dass man darüber nur noch staunen kann. Gut, es kann sein, dass es ein wenig zu viel ist.
Ein Abenteuer muss auch spannend sein. Ja, das ist es, denn man will wissen, was Hugos Vater seinem Sohn hinterlassen hat. Darum geht es auch eigentlich. - Um ein
Abenteuer und einen Jungen, der mithilfe von einem Mädchen ein Geheimnis zu lüften.
Am Ende gibt es ein Happy End. Ich bin mir sicher, dass es in diesen Film auch reingehört.
Neben dem Abenteuer lernt man in diesem Film auch viel über Filme. Z.B wie sie gemacht werden, usw. Es ist in dem Film so perfekt verpackt, dass man auch nicht darüber meckern sollte. Schließlich macht dies auch den Film zu etwas Besonderen!

Und, noch was, bevor ich 8.5/10 Punkten gebe:
Der Film ist, wie viele sagen, etwas lang gezogen. Ich habe auch mitgekriegt, dass Anderen die Thematik nicht gefällt.
Wem die Thematik nicht gefällt - Pech gehabt! So geht's mir in anderen Filmen auch ab und zu. Wegen der Länge (126 min) ziehe ich nur ein paar Punkte ab.
Ok, trotzdem ist es einfach ein fantastischer Film, der in der besten Stadt der Welt, Paris, spielt!

Falls jemand wegen der Länge meiner Kritik am meckern ist:
Ich musste einfach nur alles Gute mit reinkriegen und das Schlechte dann auch noch erwähnen.

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dAShEIKO

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicherlich kein typischer Scrosese Film. Gefühlt bewegt er sich eher irgendwo zwischen einem Jean Pierre Jeunet (Fabelhafte Welt der Amelie) und in imposanten Fantasieszenen im gediegenen Größenwahn eines Tim Burton. Und das ist durchaus als Kompliment zu verstehen.
Neben den bekannten Filmgrößen Kingsley, Cohen und Moretz, weiß vor allem der junge Butterfield als Hugo zu fesseln und zu überzeugen. Bereits Jahre zuvor spielte er diese besondere Art Junge in "Son of Rambow" mit Bravour. Und dass man auch in Zukunft mit ihm rechnen muß, zeigt er ebenfalls sehr eindrücklich in "Enders Game" auf Augenhöhe mit Harrison Ford.
Wenn Scorsese mit diesem Film sein Publikum verzaubern wollte, so ist ihm das gelungen.

Ich hatte den Film im Kino verpaßt und eigentlich nur ein Testmedium für meinen neuen 3D-Blurayplayer gebraucht - Test bestanden ! ;-)

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Lydia Huxley

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"We can get into a trouble."
"That's how you know it's an adventure."

So märchenhaft, so expressiv, so viele feinfühlige Worte!
Und das von Martin Scorsese - bin ich von ihm doch ganz andere Tendenzen gewohnt.
Hugo Cabret ist eine Huldigung an den Film, seine Entstehung und seine Bedeutung für die Menschen, die mit Freuden dem Zauber des bewegten Bildes verfallen.
Mir gefällt die Vorstellung sehr, dass in den Anfängen des Films er ebenso als Kunst wie als Unterhaltungsmedium galt und trotzdem keinerlei intellektuellen Standards unterlag.
Künstler schufen ihre Werke als Zeugnis von Fakt und Fiktion, mit dem Bedürfnis Wissen, Freude und Magie an ein erwartungsvolles Publikum weiterzugeben.
Mehr als 100 Jahre später wird oft jede naive Leidenschaft verleugnet und jedes Werk unerschöpflich zu Tode interpretiert.
Doch dieser Film macht es einem leicht mal nicht großspurig zu schwadronieren sondern sich einfach zurückzulehnen und zu genießen, während Hugo uns auf seine Entdeckungsreise durch Paris mitnimmt.
Leichtfüßig, geistreich und farbenfroh führen uns alle Hinweise zum selben Schluss:

"Films have the power to capture dreams."

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dareiDi

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Geplant ist er schon lange. Das hab ich schon gehört und erwarte ich von dem Film auch nicht. Schauen wir mal. Für nen verregneten Nachmittag mit schlechter Laune, hab ich jetzt nen Scorsese-Märchenfilm im Hinterkopf! Ist doch auch was Gutes. :) LG und danke für den Tipp.


Lydia Huxley

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Stets zu Diensten, Sir reiDi!


Trimoa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Hommage an den Film und Georg Melies und wunderschön inszeniert. Hat mir sehr gefallen nur das Französische Gedudel mag ich nicht besonders

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heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Kann mit Scorsese-Filmen oft nicht so viel anfangen. Hugo Cabret ist aber nicht wie andere Scorsese-Filme. Hier sind die Charaktere nicht in ihren Rollen gefangen, sondern dürfen ihr Schicksal ändern. Die Grundaussage des Films ist eine hofnungsvolle, eine optimistische. Hugo Cabret hat ein paar tolle Szenen und Bilder und ist eine Liebeserklärung an das Kino. Ben Kingsley hat dabei die beste Rolle bekommen und gleicht die beiden etwas nervigen Kinderdarsteller weitesgehend aus.

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sturzel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zunächst wusste ich nicht so recht, was mich bei diesem Film erwartet. Über 2 Std Laufzeit, namhafte Besetzung, Oscar gekürt und eine Beschreibung, die auf einen Film a lá Merlin, der Zauberlehrling passt.

Und dann fesselte mich der Film. Ich war mal gerührt, mal erheitert, erstaunt über tolle Aufnahmen (Detailgenauigkeit und Qualität - BluRay) und tauchte ein, in ein schönes Abenteuer eines auf sich gestellten Jungen (Asa Butterfield als Hugo Cabret), auf der Suche nach einem Zeichen seines verstorbenen Vaters. Letztendlich war er jedoch auf der Suche nach Geborgenheit und Vertrauen, sprich einer Familie. Die schlaue Isabelle (Chloë Grace Moretz) wünscht sich sehnlichst ein Abenteuer und hilft Hugo.

Auch die anderen Charatere hatten Ihre Geschichten zu erzählen. Der zunächst verbitterte Georges Méliès (Ben Kingsley) trug eine traurige Vergangenheit mit sich rum und der Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen), der aufgrund einer Kriegsverletzung etwas verunsichert war und sich an Schwache (Kinder ohne Eltern) ausließ, bringt den Mut auf, seiner heimlichen Liebe gegenüberzutreten.

Und wie es sich für einen solchen Film gehört, endet er für alle Beteiligten mit einem großen Happy End.

Die relativ lange Laufzeit ging sehr schnell vorüber. Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen und all die anderen spielten Ihre Rollen überzeugend (Jude Law kam etwas kurz) und am Ende des Films dachte ich mir, toller Film, schön dass ich mich für ihn entschieden habe.

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heiko.buschhaus

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Liebesfilm an die Liebe zum Film! Ich habe diesen Film vor gut 11 Monaten schon einmal gesehen, im Zuge meines beginnenden Chloe Moretz-Fables und weil ich ein ziemlich großer Scorsese-Fan bin, und mir einen Kinderfilm von Martin Scorsese genauso wenig vorstellen konnte wie einen guten Film von Uwe Boll; doch selbst Uwe Boll hat Filme wie "Seed" und "Rampage". Und auch der Scorsese-Kinderfilm funktioniert; und er beweist hierbei, dass er in diesem Genre ein etwas feineres Händchen hat als Genre-Kollege Robert Rodriguez! Dabei fand ich den Film bei der ersten Sichtung nur so gut bis geht so. Ich schrieb einen Kommentar, den ich im Zuge des Schreibens von diesem hier gelöscht habe und gab dem Film 6,5 Punkte. Doch der Film faszinierte mich, noch lange, nachdem ich ihn gesehen hatte. Und vor kurzem habe ich mir den Film einfach so aus einer Laune heraus auf DVD gekauft und hatte dann auch totale Lust, ihn mir noch einmal anzusehen. Und es hat sich allemal gelohnt; während ich beim ersten Sichten des Filmes seine etwas fahde Story als viel zu großen Schwachpunkt ansah, ist es bei der zweiten Sichtung eher unwichtig geworden. Bei "Hugo" ist es nicht die Story, sondern die Charakterzeichnung, der Witz, die malerischen Landschaften und Uhrwerke (die ich zu gerne im Kino in 3D gesehen hätte, obwohl ich eigentlich 3D verneine!) und die Liebe zum Film und Abenteuer. Dabei erzählt dieser Film kindergerecht eine sehr erwachsenen Story, die dank eines wunderbaren Asa Butterfields ('Ender's Game') sehr an Tiefgang gewinnt. Seine größte Hilfe dabei ist ein rürseliger Sir Ben Kingsley ('Shutter Island', 'Schindlers Liste'), der hier eine wahrlich große Performance an den Tag legt, sowie eine Chloe Grace Moretz zum Knuddeln, die leider manchmal etwas nervt, was aber weniger an ihr oder ihrer Darstellung, als mehr an den viel zu naiven Zeilen liegt, die man ihr auf den Leib geschrieben hat. Doch am allermeisten hat mich Sacha Baron Cohen ('Borat', 'Brüno') überzeugt, der hier zwar den Witzbold spielt, aber die mintunter wohl farscettenreichste Rolle des ganzen Films hat und mir gegen Ende die Tränen in die Augen getrieben hat, auch beim zweiten Sehen des Films. Das hätte ich ihm nicht zugetraut! Alles in allem ein wunderbarer Kinderfilm der Kinder faszinieren wird, Erwachsene wieder zu Kindern werden lässt und Filmfanatiker wie mich in Melancholie schwelgen lässt. Ein wahres Meisterwerk von einem der bedeutensten Regisseure unserer Zeit!

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Copacabanasun

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Hugo Cabret": Außergewöhnlich, faszinierend, mitreißend, fantasievoll, atemberaubend, wundervoll und meisterhaft!!!
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LOVE IT! :)

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Solveig

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So, wirklich letzter Kommi hier, dann bin ich still.
@Kobbi Irgendwie muss man die Zeit bis zur Pensionierung schließlich überstehen. :3
@Sven Ja, das bekomme ich inzwischen unfreiwillig mit, da ich ständig neue Nachrichten in meinem Mailfach habe, aber zugeben muss, in der Runde gern Mäuschen zu spielen - was es da alles noch zu lernen gibt. Aber bei Andy sind es ja alles Kommentare zu einem Film, den wohl eh kaum jemand ernst nimmt.
(Und jetzt bin ich wirklich still.)


Copacabanasun

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@ Solveig mich stört es nicht wenn ihr hier diskutiert. ;-)


jawe77

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Bewertung2.0Ärgerlich

Für mich schlicht nur zum Einschlafen geeignet!
Hat da in der ganzen Stadt niemand eine vernünftige Arbeit? alle stehen am Banhnhof oder sitzen blöd in der Wohnung umhehr und träumen irgendwelchen Kaudawelch zusammen.

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mikkean

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nennt mich verrückt, angeheitert, hilflos irregeleitet - "Hugo Cabret" hat mir gefallen. Nein, mehr als das. Für über zwei Stunden wurde ich nicht nur unterhalten. Ich wurde verzaubert, zum Staunen gebracht. War plötzlich wieder ein Kind. Selbst dann, wenn ich schon eine Ahnung davon hatte, wie der Zaubertrick funktioniert. Die Geschichte vom einsamen Jungen, der hinter den Uhrzeigern lebt und dem grantigen Spielwarenverkäufer, der früher Träume und Fantasie als Film-Magier beflügelte - ja, das ist geflunkert, rührselig aufgezogen und wie nach Fahrplan gestrickt. Vielleicht, nein, gerade deswegen aber erst recht: "Hugo Cabret" ist einfach nur magisch. Ein Rausch von Farben, Formen und natürlich Bildern. Martin Scorsese liefert in meinen Augen ein wahrhaftiges Werk eines Meisters ab. Hier fallen selbst die digitalen Kompositionen und Stadtpanoramen stimmig aus. Fügen sich hervorragend in die detailgetreuen Kulissen hinein. Liebe- und lustvoll verleihen die Darsteller ihren, meinetwegen schlichten, dafür aber über-sympathischen Figuren Leben. Wenn es je eine perfekte - perfekt wie superb aufgemacht und umgesetzte - Bühne gab, dann wohl nur diese. Dieser Film ist ein einziges Märchen, irgendwo fußt er im Realen, vermengt das Geschehen mit viel Erdachtem und trifft damit mitten ins Schwarze. Ich meine selbstverständlich unsere Herzen. Denn ganz gleich, wie viel ich mitdenken wollte, das Rationale unterliegt hier, auf ganz angenehme Weise, dem Emotionalen. Es gibt natürlich viele Filme übers Filmemachen, viele übers Kino, "Hugo Cabret" jedoch setzt diesem Medium ein bewundernswertes Denkmal. Lässt Legenden und Wahrheit aufeinandertreffen, Kunstfertigkeit und Kunstvielfältigkeit, das Gestern und das Heute eine echte Einheit bilden. Vergangenheit und Zukunft zusammenwirken, statt CGI und natürliche Aufnahmen zu einem Mischmasch zu verpanschen. So modern, up to date das als vermeintliches Spektakel auch erscheinen mag, es geht immer noch um die alten Tricks und Illusionen, das Fesseln des Publikums. Insofern erfüllt Scorsese mit diesem, wahrscheinlich seinem wärmsten, Beitrag zum Spätwerk, die grundsätzliche Absicht des Kinos und natürlich auch die des großen Georges Méliès. Jedenfalls des hier gezeigten Sinnbilds Méliès, dem hier mit voller Hingabe gedacht wird. Zu artifiziell? Zu seicht? Zu traumwandlerisch? "Hugo Cabret" ist mehr als ein überzuckerter Kinderfilm, mehr als nur Kamerakniffe, Drahtseile, Pappmaschee und 3D-Digital-Budenzauber. Besinnt sich aber auch darauf, dass es ohne diese Zutaten, keine Lichtspielhäuser, Varieté-Theater, Multiplex, Röhrenbildschirme, VHS-Kassetten, Flachbildfernseher und Scheiben-Datenträger, in dieser Form wohl nicht gegeben hätte. Wie auch immer, ich lasse mich nicht blenden, sondern begeistern. Weshalb ich Herrn Scorsese an dieser Stelle nicht nur zur vollen Punktzahl gratuliere, sondern ihm auch den Ehrentitel "Lieblingsfilm" verleihen möchte. Respekt.

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CHF

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Bin dann wohl auch verrückt :D


mikkean

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Vielen Dank Leute. Wusste ich's doch, dass ich hier richtig bin ;-)



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