Hugo Cabret

Hugo (2011), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 09.02.2012


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von Martin Scorsese, mit Ben Kingsley und Sacha Baron Cohen

Paris zu Beginn der 1930er Jahre: In Pariser Bahnhof Gare Montparnasse lebt der Junge Hugo Cabret (Asa Butterfield), wobei „in“ durchaus wörtlich zu nehmen ist – Hugo hält sich in den Zwischenwänden des Gebäudes versteckt, nachdem sein Vater (Jude Law) auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Des Vaters Vermächtnis scheint sich in einer mechanischen Aufziehpuppe, einem Automaton, zu verbergen, doch der Schlüssel zum herzförmigen Schloss fehlt. Eine Antwort zum Rätsel könnte der ebenso mysteriöse Spielwarenhändler Georges Méliès (Ben Kingsley) bereithalten, der im Bahnhof einen Spielzeugladen unterhält und ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint. Hilfe erhält Hugo Cabret unverhofft durch die vorwitzige Isabelle (Chloë Grace Moretz). Diese ist auch vonnöten, denn Gefahren lauern auf der Suche nach des Rätsels Lösung immer wieder, unter anderem in Gestalt des misstrauischen Bahnhofaufsehers (Sacha Baron Cohen).

Hintergrund & Infos zu Hugo Cabret
Hugo Cabret (OT: Hugo) verknüpft inhaltlich die Anfänge der Filmprojektion mit dem vorläufigen Höhepunkt der formalen Entwicklung des Kinos in Gestalt des 3D-Verfahrens. Hugo Cabret basiert auf dem Roman The Invention of Hugo Cabret von Brian Selznick, der durch das Leben des legendären Filmpioniers Georges Méliès und dessen Sammlung sogenannter Automata zu der Geschichte inspiriert wurde. Regisseur Martin Scorsese erklärte die Geschichte von Hugo Cabret unmittelbar zu einem Herzensprojekt und erwarb die Filmrechte bereits kurz nach Veröffentlichung des Buches im Jahr 2007. Nicht nur in Sachen Material (eine spannende Kindergeschichte in historischem Gewand) betrat Scorsese (GoodFellas, Shutter Island) neues Land, auch in der Umsetzung wollte er neue Wege begehen und verfilmte Hugo Cabret im sogenannten Stereoskopie-Verfahren, welches erstmals durch James Cameron in Avatar – Aufbruch nach Pandora zum beeindruckenden Einsatz kam. Jener adelte Hugo Cabret, indem er ihn als Meisterwerk bezeichnete, der besser 3D-Effekte einzusetzen verstehe als er in Avatar.
Bei den Golden Globes 2012 erhielt Hugo Cabret also keineswegs überraschend den Preis für die Beste Regie.Bei den Oscars 2012 ging Hugo Cabret mit insgesamt elf Nominierungen als der große Favorit ins Rennen, musste sich allerdings The Artist geschlagen geben und hauptsächlich mit Oscars in den Nebenkategorieen wie Bestes Szenenbild begnügen. Der Oscar für die Beste Kamera (Robert Richardson) mochte da nur ein kleiner Trost sein. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Hugo Cabret
Genre
Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm
Zeit
1930er Jahre, Zeit
Ort
Frankreich, Paris
Handlung
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Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Ernst, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
Real 3D
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
GK Films, Infinitum Nihil Production

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