Hugo Cabret

Hugo (2011), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 09.02.2012


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7.7
Kritiker
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7.2
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239 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Ben Kingsley und Sacha Baron Cohen

Paris zu Beginn der 1930er Jahre: In Pariser Bahnhof Gare Montparnasse lebt der Junge Hugo Cabret (Asa Butterfield), wobei „in“ durchaus wörtlich zu nehmen ist – Hugo hält sich in den Zwischenwänden des Gebäudes versteckt, nachdem sein Vater (Jude Law) auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Des Vaters Vermächtnis scheint sich in einer mechanischen Aufziehpuppe, einem Automaton, zu verbergen, doch der Schlüssel zum herzförmigen Schloss fehlt. Eine Antwort zum Rätsel könnte der ebenso mysteriöse Spielwarenhändler Georges Méliès (Ben Kingsley) bereithalten, der im Bahnhof einen Spielzeugladen unterhält und ein dunkles Geheimnis zu hüten scheint. Hilfe erhält Hugo Cabret unverhofft durch die vorwitzige Isabelle (Chloë Grace Moretz). Diese ist auch vonnöten, denn Gefahren lauern auf der Suche nach des Rätsels Lösung immer wieder, unter anderem in Gestalt des misstrauischen Bahnhofaufsehers (Sacha Baron Cohen).

Hintergrund & Infos zu Hugo Cabret
Hugo Cabret (OT: Hugo) verknüpft inhaltlich die Anfänge der Filmprojektion mit dem vorläufigen Höhepunkt der formalen Entwicklung des Kinos in Gestalt des 3D-Verfahrens. Hugo Cabret basiert auf dem Roman The Invention of Hugo Cabret von Brian Selznick, der durch das Leben des legendären Filmpioniers Georges Méliès und dessen Sammlung sogenannter Automata zu der Geschichte inspiriert wurde. Regisseur Martin Scorsese erklärte die Geschichte von Hugo Cabret unmittelbar zu einem Herzensprojekt und erwarb die Filmrechte bereits kurz nach Veröffentlichung des Buches im Jahr 2007. Nicht nur in Sachen Material (eine spannende Kindergeschichte in historischem Gewand) betrat Scorsese (GoodFellas, Shutter Island) neues Land, auch in der Umsetzung wollte er neue Wege begehen und verfilmte Hugo Cabret im sogenannten Stereoskopie-Verfahren, welches erstmals durch James Cameron in Avatar – Aufbruch nach Pandora zum beeindruckenden Einsatz kam. Jener adelte Hugo Cabret, indem er ihn als Meisterwerk bezeichnete, der besser 3D-Effekte einzusetzen verstehe als er in Avatar.
Bei den Golden Globes 2012 erhielt Hugo Cabret also keineswegs überraschend den Preis für die Beste Regie.Bei den Oscars 2012 ging Hugo Cabret mit insgesamt elf Nominierungen als der große Favorit ins Rennen, musste sich allerdings The Artist geschlagen geben und hauptsächlich mit Oscars in den Nebenkategorieen wie Bestes Szenenbild begnügen. Der Oscar für die Beste Kamera (Robert Richardson) mochte da nur ein kleiner Trost sein. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Hugo Cabret
Genre
Abenteuerfilm, Drama, Fantasyfilm
Zeit
1930er Jahre, Zeit
Ort
Frankreich, Paris
Handlung
Bahnhof, Blumen, Blumenhändler, Blumenladen, Erfinder, Erfindung, Farben, Film, Film im Film, Film und Kino, Filmbranche, Filmgeschichte, Filmkulisse, Filmprojektor, Filmset, Filmstudio, Filmteam, Geheimnis, Geschöpf, Grab, Herkunft, Hobby-Magier, Kino, Kurzfilm, Lebendig Verbrannt, Leiche, Licht, Lichtquelle, Magie, Maschine, Mord, Onkel, Puppe, Schatten, Schnitt, Spielzeug, Spielzeugladen, Sterben und Tod, Stummfilm, Technisches Spielzeug, Todesfall, Töten, Uhr, Unfalltod, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Onkels, Verlust des Vaters, Versteck, Waise, Zauberei, Zaubertrick, totes Kind
Stimmung
Berührend, Eigenwillig, Ernst, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
Real 3D
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
GK Films, Infinitum Nihil Production

Kommentare (229) — Film: Hugo Cabret


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emmanuelle.rastoldo

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Bewertung5.5Geht so

Ich versteh den Hype so gar nicht. Nett gemacht, aber najaaaaaaaaaaaaaaaaaa......

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Fenrisúlfr

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Bewertung7.5Sehenswert

Mein Lord Scorsese mal von einer ganz anderen Seite. Schöner Film, schön. Kann man sich mal ansehen, sollte man vielleicht auch. Scorsese hat einmal mehr bewiesen, dass schlechte Filme mit ihm nicht möglich sind.

Schöne und erfrischende schauspielerische Darstellung. Ben Kingsleys und Christopher Lees hat mich dann auch immer schön gefreut. :-)

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HansNase

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

+++SPOILER+++ (möglicherweise)

Wie kann man heute noch die Gefühle der Leute nachvollziehen, die die ersten bewegten Bilder sahen, zu Zeiten der Gebrüder Lumière? Na klar! - Indem man die damals gezeigten Szenen - eine riesengroße Menschenmenge oder einen heranbrausenden Zug - in 3D serviert bekommt! So fühlt sich der Zuschauer des 21. Jahrhunderts plötzlich wieder genauso vom Zug überrollt, vom Film verschluckt, wie es die Zeitgenossen der Königin Victoria taten. Mit "Hugo Cabret" wurde das Mittel der Dreidimensionalität zum ersten Mal zu einem künstlerischen Kniff, zur Stütze einer filmischen Botschaft. Dass sich Martin Scorsese hier die Huldigung der frühesten Kinopioniere zur Mission machte, vermutet man, sofern unwissend, zu Beginn des Films noch gar nicht. Viel zu überbordend ist die Woge von Details, kleinen Zahnrädern und skurrilen Figuren, als dass sich das Ziel des Abenteuers offen zeigte. Wer jener "Papa Georges" ist - von Ben Kingsley hingebungsvoll gespielt - soll man erst erfahren, wenn man diese traurige Figur einmal in sein Herz geschlossen hat. Nach und nach macht sich dann die Richtung des Films sichtbar, wird der Weg von der "Roundhay Garden Scene" bis zu den ersten Leinwandepen gezeigt, entpuppt sich der tollpatschige Sascha Baron Cohen als Verbeugung vor den Großmeistern des Slapstick: Chaplin, Keaton, Harold Lloyd. Der Auftritt von Letzterem in "Safety last!", wo Lloyd an einer wackeligen Turmuhr hing, findet eine Wiederauflebung in Person des jungen Hauptdarstellers Asa Butterfield, der die waghalsige Szene von einst nachahmt. Auch der Lokomotivencrash von 1895 im Gare Montparnasse war vor einer kleinen Hommage in diesem Film nicht gefeit. Georges Méliès zeigte 1902, dass man mit Filmen zum Mond fliegen kann; Scorsese über 100 Jahre später, dass dieses Medium sein Pulver längst noch nicht verschossen hat.

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StrykeOut

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach dem Film war ich mir lange unsicher, wie ich ihn fand. Meine Meinung ist so zwiegespalten wie bei kaum einem Film zuvor.

Einerseits liefert er diese wunderschöne Hommage an Georges Méliès und die Macht des Kinos. Die zweite Hälfte schafft es, die Faszination der Anfänge der bewegten Bilder greifbar zu machen und zu zeigen, dass es nicht immer große Geschichten braucht, um zu verzaubern.
Andererseits verbringt er aber einen Großteil der Zeit damit, eine langwierig erzählte, für mich wenig interessante Geschichte voranzutreiben. Der ganze Handlungsstrang mit Hugo und seinem verstorbenen Vater, der Liebe zur Mechanik, dem zu reparierenden Automaten und der Botschaft davon, dass jeder einen Platz in der Welt und eine Bestimmung hat, erinnert eher an einen kitschigen Kinderfilm und ist sehr wenig überzeugend, fast schon konstruiert, mit der Geschichte um Georges Méliès verknüpft.
Ebenso verhält es sich mit den Schauspielern. Auf der einen Seite haben wir einen überragenden Cast. Ben Kingsley, Christopher Lee, Jude Law und die überragende Chloë Grace Moretz können in ihren teilweise viel zu kleinen Rollen vollends überzeugen, während der Hauptdarsteller Asa Butterfield mit seinen seltsamen vom Computer aufpolierten Augen von praktisch jedem anderen Schauspieler in Grund und Boden gespielt wird.

Zusätzlich sind die Figuren, mit Ausnahme von Papa Georges, Hugo und Isabelle nur Abziehbilder. Die ganzen Nebenfiguren am Bahnhof, die jeweils eine kleine Geschichte erleben, sind aufs nötigste simplifiziert, diese Nebenhandlungen triefen vor Kitsch und einen wirklichen Zweck erfüllen sie auch nicht. Am schlimmsten ist der von Sacha Baron Cohen gespielte Bahnhofsvorsteher. Er wirkt wie aus einem Samstagmorgencartoon entsprungen und tut im gesamten Film nichts anderes als für billiges Comic Relief und sinnlose Unterbrechungen der Haupthandlung durch aufgesetzte Verfolgungsjagden zu sorgen.

Noch so ein zweischneidiges Schwert ist die Optik des Films.
Einerseits ist das Innere des Bahnhofs wunderschön gestaltet. Die Kulissen sind aufwendig und wirken wie aus einem Bilderbuch und die Architektur und das Design des Bahnhofs, der Geschäfte und Uhren ist zauberhaft schön.
Wenn sich die Handlung allerdings nach draußen verlagert und alles in einem seltsamen CGI-Look erstrahlt, wirkt das ganze plötzlich nicht mehr so überzeugend. Fast alle Szenen in Außenarealen, aber auch einige im Bahnhof sind so mit warmen Farben, CGI-Glitzerstaub und Schnee aus dem Computer vollgepackt, dass es für mich zu überladen-kitschig und einfach "Over the top" wirkt.

Auch kann ich nicht verstehen, wie Scorsese sich im kompletten Film vor Méliès verbeugen kann, dem Mann, der vor allem für Kreativität und revolutionäre praktische Effekte bekannt ist, und es dann fertigt bringt, seinen Film mit schlechtem CGI nur so vollzuschießen.
Allein die hingeschluderte Anfangskamerafahrt sieht sehr offensichtlich nach CGI aus. Und auch seine Anspielungen auf frühe Filmklassiker schaffen es nicht, deren Wirkung erneut hervorzurufen. Wenn Hugo offensichtlich vorm Greenscreen an einer Uhr hängt, hat das nicht den gleichen Effekt wie damals bei Harold Lloyd. Und auch ein computergenerierter Zug, der einen kompletten Bahnhof zerstört, kann nicht die selbe Wirkung hevorrufen, die einst "Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat" bei den ersten Kinozuschauern hatte.

Alles in allem ein viel zu langer, über Phasen ziemlich dröger Film, der sich nicht wirklich entscheiden kann, ob er Kinderfilm oder eine Ode ans Kino für Cineasten sein möchte. Ich hätte eine aufgeschmückte Biographie von Georges Méliès deutlich spannender gefunden. So bleibt das beste an diesem Film das großartige Ensemble, die wohlige Atmosphäre und Ausschnitte aus Georges Méliès' Filmen, die auch heute noch verzaubern.

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StrykeOut

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Das kann durchaus so sein. Ich hab den Film aber (leider) auf DVD gesehen und kann ihn dann auch nur so bewerten. Man sieht zwar an einigen Szenen, wo 3D zum Tragen gekommen wäre, ich kann den Film aber eben nur in der Fassung bewerten, in der ich ihn gesehen habe.


HansNase

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Klar, kein Ding ;)


J_Mc_C

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Richtig schöner Film ☺️

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ricomaren

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand den Film wirklich wunderschön, jedoch zieht er sich manchmal wirklich in die länge.
Ich meine aber wer wirklich interessiert ist an einer wundervollen Geschichte sollte sich eine Tasse Tee und eine Decke schnappen und diesen film unbedingt gucken.
Zudem lassen die zahlreichen Bilder von Paris im Winter jeden regnerischen Tag gemütlich werden.

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benjamin.zahnd

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Schöner, gut gemachter Film, eine schöne Geschichte erzählt....

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KAbitz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herzliche und grandios fotografierte Liebeserklärung an den Film.

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timmothi

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiß gar nicht was Ich sagen soll mich hat der Film überhaupt nicht berührt.
Die Story ist meiner Meinung nach viel zu schleppend.
Naja Vielleicht mag das auch daran liegen Das die Academy diesem Film einen Oscar für Beste visuelle Effekte gegeben hat und ich das einfach nicht nachvollziehen kann. Besetzung und die Darstellung der Charaktere war sehr gelungen genau so der Sound.
aber für mich ein Film denn man nicht unbedingt gesehen haben muss.
aber Ich wünsche allen die ihn doch gucken viel vergnügen.

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Travis1995

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hugo Cabret entführt einen zwei Stunden lang in eine andere Welt. Robert Richardsons Bilder suchen ihresgleichen; Sacha Baron Cohen stiehlt allen anderen fast die Show; und dann der Score von Howard Shore ...
ABER: Ich konnte beim besten Willen nicht glauben, dass ich da einen Film von Scorsese (dem Mann, der uns Travis Bickle und Jake LaMotta geschenkt hat, dessen nächster Film The Wolf of Wall Street beinahe keine Jugendfreigabe bekommen hätte) gesehen habe. Meiner Meinung nach tanzt dieses Werk bei Scorseses bisheriger Filmografie etwas aus der Reihe.

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96erFilmChecker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Martin Scorsese hat mit Hugo Cabret einen Kinderfilm geschaffen, der auch für Erwachsene sehr zu empfehlen ist. Dieser Film erzählt die Geschichte von Hugo, dessen Vater bei einem Feuer verstirbt. Um die riesigen Bahnhofsuhren weiter laufen zu lassen, führt Hugo die Arbeit seines Vaters weiter. Bei dieser Arbeit lernt er seine beste Freundin Isabelle kennen. Zusammen beginnen Sie den alten Roboter von Hugos Vater zu reparieren. Hugo Cabret ist eine Hommage an die Freundschaft und an die Filmemacher der alten Zeit. Ich gebe für diesen herrlichen Film 8/10 Punkte. Eine Schande, das so ein Film nie bei Sky laufen wird.

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udowegener

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Bewertung7.5Sehenswert

Sicherlich ein Meisterwerk. Aber ZU Perfekt und zu clean.

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Shady95

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich sind es die Gangsterfilme, die ich am liebsten von Meisterregisseur Martin Scorsese sehe, aber auch Hugo Cabret habe ich nach den vielen Lobeshymnen eine Chance gegeben. Zuerst muss ich gestehen, dass ich lange kein so tolles Bild sowie Kamerafahrten auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm sehen durfte. Zum 3D-Effekt kann ich nichts sagen, aber jede einzelne Szene sah einfach großartig aus. Man merkt dem Film an, dass er eine Hommage an das Kino selbst ist und sehr viel Kinomagie ausstrahlt. Alle Darsteller sind überzeugend aber besonders Ben Kingslay und Chloe Moretz sind mir im Gedächtnis geblieben. Hugo Carbet ist ein Familienfilm, der besonders visuell überzeugen kann, aber auch in seiner Erzählweise sehr verspielt ist und in jeder Minute aufzeigt, wie schön Kino sein kann. Dabei kommt zwischenzeitlich leider etwas Langeweile auf und es wird zum Teil langatmig, da nicht wirklich viel passiert. Leider hat mich auch die Story des jungen Hugo nicht packen können und ich habe mich viel mehr für das Schicksal des Papa Georges (Ben Kingsley) interessiert. Schöne Bilder sind eben nicht alles, aber dennoch ein sehenswerter Ausflug in die Magie des Kinos vom Meister Martin Scorsese!

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WhatTheFudge

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Schöner Kommentar, du hast genau auf den Punkt gebracht, was ich mir auch gedacht habe. Zudem ist mir Helen McCroy unglaublich stark aufgefallen. Auch ich finde es schade, wieso die Geschichte des Jungen nicht stärker behandelt wurde, (Jude Law als toller Erfinder-Papa) bzw. gab es dafür gar keine Klimax oder genaue Erläuterung. (Bsp: Wieso ist er genau gestorben? Was genau hat er mit Melies zu tun gehabt, bzw wieso hat er dem Robotermenschen diese Nachricht konstruiert. Hab ich gepennt?)


MKF

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Bewertung9.0Herausragend

Hugo Cabret ist ein wirklich außergewöhnlicher Film , und dass im positiven Sinne!!
Martin Scorsese hat hier wirklich ein Meisterwerk geschaffen.
HUGO entführt den Zuschauer in eine Traumwelt und lässt ihn noch einmal Kind sein.
Die Bildaufnahmen die man zu sehen bekommt sind wirklich einzigartig und wurden sogar mit dem OSCAR ausgezeichnet.
Hugo Cabret ist ein Abenteuer - Drama und Fantasyfilm der in seinen 127 Minuten NIE langweilig wird.
Die Besetzung hätte nicht besser sein können ! Asa Butterfield der mit Hugo seinen Durchbruch feierte ist wirklich geschaffen für diese Rolle und spielt sehr überzeugend.
Chloe Grace Moretz war wie immer faszinierend !!! Es ist unglaublich wie sie immer wieder in komplett unterschiedliche Rollen schlüpft und diese dann perfekt umsetzt, ist wirklich beeindrucken. Ben Kingsley hat natürlich eine grandiose Darstellung abgegeben wie man sie nur von ihm kennt. Die Rolle des Gesetzeshüter musste man einfach Sacha Baron Cohen geben , denn er verleiht seiner Rolle eine witzige und tollpatschige Ader an die man sich noch lange erinnern wird.
Die Filmmusik muss man hier auch erwähnen ,denn sie war wirklich wunderschön und beruhigend . Man hat sie perfekt mit den Traumbildern inszeniert . Auch dafür gab es einen OSCAR !
Insgesamt wurde Hugo Cabret mit 5 Oscars ausgezeichnet , die er sich auch verdient hat.

Für diese fantastische Reise gibt es von mir 9 Punkte !

P.S - Blu Ray ist bei diesem Film ein absolutes MUSS !

MovieKingFilms

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CptFullbody

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hugo Cabret ist ein Film für die ganze Familie, denn eben genau darum geht es auch in diesem Film. Der arme Hugo hat schon als Kind seine Eltern auf tragische Weise verloren und dieser Film erzählt davon wie er sein Glück findet.
Zuerst freundet sich Hugo mit einem jungen lebhaften Mädchen an, welches öfters im Bahnhof in dem er die Uhren aufzieht umhertollt, da dort ihr "Vater" wohnt. Zusammen mit ihr durchlebt Hugo viele Abenteuer und gewinnt wieder die Freude am Leben zurück.
Aus diesem Stoff sind schon so viele Filme gemacht worden und dennoch begeistert mich Hugo Cabret auf eine ganz besondere Weise.
Tolle Bilder und eine wunderbare Geschichte, ein modernes Märchen dass hier geschaffen wurde.
Des weiteren kehrt Hugo Cabret mit seiner Aufmachung und Story zu den Wurzeln der Filmgeschichte zurück und ist einfach eine wunderschöne Hommage an das Medium Film.

Ausserderm einer der wenigen FIlme bei denen die 3D-Effekte gut genutzt wurden.

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timmoe

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein schöner Film über die Romantik des frühen Kinos, sehr gut besetzt!

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vega_vincent

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein guter, gut gemachter Film. Richtig in den Bann gezogen hat er mich leider nicht, wobei ich keine Gründe dafür anführen könnte.

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vega_vincent

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Wer weiss? Er ist schon gut gemacht, aber der Funke hat nicht ganz gezündet. Wann zeigst du dein Feivel-Bild? ;-)


Lydia Huxley

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Hehe ^^ Hatte am Wochenende leider noch keine Zeit in unserer riesen Fotokiste zu kramen. Aber ich denke, dazu komme ich noch... :)


malte.fischer.9404

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ein Fantasy-Abenteuer mitten im pariser Bahnhof; - und ein Film erzählt über Filme!"

Hugo Cabret (OT) ist nur zu empfehlen! Er ist eine Art Abenteuerfilm mit Fantasyelementen und Anspruch. Viele Leute stehen dem CGI oder den Animationen kritisch gegenüber, aber hier ist es so liebevoll und detailgetreu gemacht, dass man darüber nur noch staunen kann. Gut, es kann sein, dass es ein wenig zu viel ist.
Ein Abenteuer muss auch spannend sein. Ja, das ist es, denn man will wissen, was Hugos Vater seinem Sohn hinterlassen hat. Darum geht es auch eigentlich. - Um ein
Abenteuer und einen Jungen, der mithilfe von einem Mädchen ein Geheimnis zu lüften.
Am Ende gibt es ein Happy End. Ich bin mir sicher, dass es in diesen Film auch reingehört.
Neben dem Abenteuer lernt man in diesem Film auch viel über Filme. Z.B wie sie gemacht werden, usw. Es ist in dem Film so perfekt verpackt, dass man auch nicht darüber meckern sollte. Schließlich macht dies auch den Film zu etwas Besonderen!

Und, noch was, bevor ich 8.5/10 Punkten gebe:
Der Film ist, wie viele sagen, etwas lang gezogen. Ich habe auch mitgekriegt, dass Anderen die Thematik nicht gefällt.
Wem die Thematik nicht gefällt - Pech gehabt! So geht's mir in anderen Filmen auch ab und zu. Wegen der Länge (126 min) ziehe ich nur ein paar Punkte ab.
Ok, trotzdem ist es einfach ein fantastischer Film, der in der besten Stadt der Welt, Paris, spielt!

Falls jemand wegen der Länge meiner Kritik am meckern ist:
Ich musste einfach nur alles Gute mit reinkriegen und das Schlechte dann auch noch erwähnen.

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dAShEIKO

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicherlich kein typischer Scrosese Film. Gefühlt bewegt er sich eher irgendwo zwischen einem Jean Pierre Jeunet (Fabelhafte Welt der Amelie) und in imposanten Fantasieszenen im gediegenen Größenwahn eines Tim Burton. Und das ist durchaus als Kompliment zu verstehen.
Neben den bekannten Filmgrößen Kingsley, Cohen und Moretz, weiß vor allem der junge Butterfield als Hugo zu fesseln und zu überzeugen. Bereits Jahre zuvor spielte er diese besondere Art Junge in "Son of Rambow" mit Bravour. Und dass man auch in Zukunft mit ihm rechnen muß, zeigt er ebenfalls sehr eindrücklich in "Enders Game" auf Augenhöhe mit Harrison Ford.
Wenn Scorsese mit diesem Film sein Publikum verzaubern wollte, so ist ihm das gelungen.

Ich hatte den Film im Kino verpaßt und eigentlich nur ein Testmedium für meinen neuen 3D-Blurayplayer gebraucht - Test bestanden ! ;-)

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Lydia Huxley

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"We can get into a trouble."
"That's how you know it's an adventure."

So märchenhaft, so expressiv, so viele feinfühlige Worte!
Und das von Martin Scorsese - bin ich von ihm doch ganz andere Tendenzen gewohnt.
Hugo Cabret ist eine Huldigung an den Film, seine Entstehung und seine Bedeutung für die Menschen, die mit Freuden dem Zauber des bewegten Bildes verfallen.
Mir gefällt die Vorstellung sehr, dass in den Anfängen des Films er ebenso als Kunst wie als Unterhaltungsmedium galt und trotzdem keinerlei intellektuellen Standards unterlag.
Künstler schufen ihre Werke als Zeugnis von Fakt und Fiktion, mit dem Bedürfnis Wissen, Freude und Magie an ein erwartungsvolles Publikum weiterzugeben.
Mehr als 100 Jahre später wird oft jede naive Leidenschaft verleugnet und jedes Werk unerschöpflich zu Tode interpretiert.
Doch dieser Film macht es einem leicht mal nicht großspurig zu schwadronieren sondern sich einfach zurückzulehnen und zu genießen, während Hugo uns auf seine Entdeckungsreise durch Paris mitnimmt.
Leichtfüßig, geistreich und farbenfroh führen uns alle Hinweise zum selben Schluss:

"Films have the power to capture dreams."

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dareiDi

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Geplant ist er schon lange. Das hab ich schon gehört und erwarte ich von dem Film auch nicht. Schauen wir mal. Für nen verregneten Nachmittag mit schlechter Laune, hab ich jetzt nen Scorsese-Märchenfilm im Hinterkopf! Ist doch auch was Gutes. :) LG und danke für den Tipp.


Lydia Huxley

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Stets zu Diensten, Sir reiDi!



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