Transformers 4: Ära des Untergangs

Transformers: Age of Extinction (2014), US Laufzeit 166 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Kinostart 17.07.2014


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3.6
Kritiker
25 Bewertungen
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5.5
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542 Bewertungen
186 Kommentare
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Kinostart: 17.07.2014
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von Michael Bay, mit Mark Wahlberg und Jack Reynor

In Michael Bays Transformers 4: Ära des Untergangs treffen Mark Wahlberg und Co. unter anderem auf die guten, alten Dinobots.

Handlung von Transformers 4: Ära des Untergangs
Transformers 4: Ära des Untergangs spielt vier Jahre nach der finalen Schlacht, die im vorhergehenden Film Transformers 3 in Chicago stattfand. Autobots und Decepticons, die für die Zerstörung verantwortlich gemacht werden, sind von der Erde verschwunden und für viele nur noch eine beängstigende Erinnerung.

Auch Cade Yeager (Mark Wahlberg), ein Erfinder, der mit seiner Tochter zurückgezogen in Texas lebt, weiß nicht, dass einige Wissenschaftler noch immer mit allen Mitteln versuchen, das Geheimnis der Transformers zu ergründen und für das Militär nutzbar zu machen. Als er eines Tages einen alten Truck zu ausschlachten auf seine Farm holt, erkennt er bald, dass dies einer der letzten verblieben Autobots ist. Gleichtzeitig schwebt die ahnungslose Menschheit in großer Gefahr, denn eine Armada des Bösen ist auf dem Weg zu Erde, mit einer neuen, noch gefährlicheren Waffe: den Dinobots – Mischwesen aus Auto und Dinosaurier-Roboter.

Hintergrund & Infos zu Transformers 4: Ära des Untergangs
Entgegen vorheriger Meldungen verkündeten Paramount-Produzent Lorenzo di Bonaventura und Michael Bay im Februar 2012, dass Bay auch bei Transformers 4: Ära des Untergangs (OT: Transformers 4: Age of Extinction) Regie führen wird. Transformers 4: Ära des Untergangs wird jedoch höchstwahrscheinlich der letzte Film der Transformers-Filmreihe, bei dem Michael Bay die Regie übernimmt. Ehren Kruger entwickelte das Drehbuch zu Transformers 4, wie bereits zuvor bei Transformers – Die Rache und Transformers 3.

Für die Rolle der Tessa sprachen unter anderem Isabelle Cornish, Margaret Qualley und Gabriella Wilde vor, doch letztlich konnte sich Nicola Peltz gegen die Konkurrentinnen durchsetzen. Auch Dwayne Johnson wurde eine Rolle (Flynn Vincent) in Transformers 4 angeboten, doch aufgrund von Terminkonflikten (Hercules) musste The Rock absagen. (ST)

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Regie
Schauspieler

Kommentare (162) — Film: Transformers 4: Ära des Untergangs


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BobHanson

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film ist echt übel. Meiner Meinung nach kann man sich keinen Film über 2.5 Stunden anschauen, der von jeglicher Handlung befreit ist. Klar ist einiges fürs Auge dabei, aber die Spannung ist am absoluten Nullpunkt. Nach ca. 1 Stunde hat man sich sattgesehen und lässt nur noch minutenlange Action-Sequenzen über sich ergehen. Dabei kommt die Reizüberflutung daher wie eine stundenlange Vergewaltigung durch Megatron höchstpersönlich. Die Dialoge sind dämlich, die Charaktere infantil und lächerlich. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben, aber selbst ein 12-jähriger kommt sich hier glaube ich verarscht vor.

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Binford1000

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Bewertung1.0Ärgerlich

Hätte ja nie gadacht, dass mir mal Action zu viel wird, aber das war einfach nur eine sinnfreie Aneinanderreihung von überladenen Sequenzen. Die Vermenschlichung und der Versuch Mitleid zu erzeugen sind imho absolut daneben gegangen... was soll denn das Gehuste und Gewürge überhaupt??? Was macht der möchte gerne Asia -Shaolin- Ninja da??? Absolut fehl am Platz! Und zu guter letzt noch die Sprüche.... WTF???

Der Film mag vielleicht für Kids zwischen 10 und 12 Jahren ganz nett sein, aber ich kam mir nach drei passablen Teilen bei diesem irgendwie absolut verarscht vor.....

Mark hat für mich den Film noch auf einen Punkt angehoben.

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Magnesium

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Du bist leider auf keine Fragen von mir wirklich eingegangen!

Für den Rest von mir ein großes "OMG"!!

LG


Binford1000

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Na dann...
gl hf Sigmund


kkuehne2

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Scheiß auf die Kritiker.
Du bist ein Fan der Transformers-Trilogie? Dann gehe ins Kino und guck dir diesen Film an, er wird dir gefallen.

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Blade1980

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag die Transformerreihe der 1. bleibt für mich aber immernoch der beste versteh die miese kritik nicht von manchen. Der 4. Teil ist immer noch besser wie der 3. Teil und wehe es fängt jetzt einer an die realität in so einem Film zu suchen. Technisch gesehen ein Meisterwerk die Handlung an sich war jetzt nicht so, wär wahrscheinlich sonst noch länger gegangen. Fazit über 2 Stunden Action und geballer am Stück dem einen gefällts dem anderen nicht.

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Marzellus

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Bewertung7.0Sehenswert

Laut, bunt, extrem krawallig. Überlanger und unglaublich prolliger Showdownmarathon, wie ihn (so) wohl nur Michael Bay inszenieren kann.

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latino221

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein unterhaltsamer Neubeginn mit Marky Mark, Gott sei Dank, ohne den abgew.....sten Shia LeBoef!!!
Wie so oft bahnbrechende Special-Effects und natürlich ein geiler Score ;-)))

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Blade1980

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Shia LeBoef fand ich jetzt gar nicht so übel :D, Mark Wahlberg war aber bei dem 4.Teil die bessere Wahl


hellonearth

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Bewertung1.5Ärgerlich

Es sagt einiges über einen Film aus, wenn man als Zuschauer trotz dauerhaftem Lärm & massenweise Explosionen einschläft.

Lass es endlich sein Bay.

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Troublemaker69

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Was hast du denn von den anderen Teilen gehalten?


hellonearth

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Nicht viel mehr.


DAWE265

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Bewertung4.5Uninteressant

Den 1. Teil fand ich damals grandios, hat mich umgehauen.
Der 2. Teil war einfach mal richtiger Müll.
Der 3. Teil war zwar auch platt und alles, aber es war ein Blockbuster und hat Spaß gemacht.
Der 4. Teil ist nur "krach, bumm peng, Transformium". Der 3D Effekt war ganz nett, aber der Rest des Films echt anstrengend. Waren froh als er zu Ende war. Brauche auch keinen 5. Teil mehr, 3 Filme haben gereicht und man ist nur übersättigt.

Leider wirds noch mehr Teile davon geben und leider werd ich die wohl auch wieder gucken.

BTW, soll das am Ende mit dem fliegenden Prime n beschissener Witz sein? Der hätte sich 3 Filme lang ne Menge unnötiger Arbeit sparen können.

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TheShadowMusic

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Bewertung10.0Herausragend

Einziger Kritikpunkt: Linkin Park fehlt! D:

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HoBBelZ

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das muss ein witz sein.


Magnesium

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Wieso???Darf ihm nur das Gefallen was dir gefällt?


BountyHunter2602

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Zum Anfang sei gesagt, ich saß schon seit Ewigkeiten nicht mehr in einem so vollen Kino.
Und nun zum Film: Ich weiß das ich mir mit den folgenden Aussagen nicht viele Freunde machen werde, aber das ist mir an dieser Stelle auch ziemlich egal. Fangen wir mit den negativen Dingen an und das sind natürlich die Story oder auch die Dialogführung... Aber das Bay darauf keinen Wert legt wissen wir ja alle...
Trotzdem saß ich die 2,45h gefesselt im Kinositz und hatte und hatte an vielen Stellen sogar leichte Gänsehaut. Und wie ich bei Transformers stehts zu sagen pflege: Entweder man steht drauf oder man verabscheut es! Ich war erneut fasziniert von dem was ich gesehen habe und mein Herz hat bei der Ansicht von Optimus, Bumblebee und co. wieder einmal höher geschlagen. Gerade durch Filme wie Transformers macht auch das ins Kino gehen gleich noch einmal 1000 Mal mehr Spaß, da es einen buchstäblich durch den großartigen Sound und den in diesem Fall sogar sehr gut geklungenen 3D aus den Sitzen fegt! Auch was Mark Wahlberg angeht macht er seinen Job sehr solide, nur Nicola Peltz nervt hier und da ein wenig.
Ich könnte jetzt noch ewig so weitermachen. Ich liebe Transformers und habe mich im Kino super unterhalten gefühlt und da bin ich nicht der einzige der so denkt!

Eine Bewertung in der Skala erspare ich mir an dieser Stelle, da ich den Film unmöglich objektiv einschätzen kann und will.

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BastiTheGreat

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Bewertung4.5Uninteressant

Transformers 4

bekommt von mir ebenso 4/10
recht viel muss man nicht schreiben ... Optik, Kameraführung, Effekte Top ... alles andere Schrott!
ganz fiese, peinliche Oneliner, grausige Dialoge und die Story ist noch kürzer als mein Geschreibsel hier.
hatten die Vorgänger noch einen gewissen Humor ist der 'Humor' in diesem Teil einfach nur zum Fremdschämen und völlig unlustig, da haben die peinlichen Oneliner mehr unfreiwillige Komik.
Außerdem ist der Film viel zu lange. Ich hatte keine Probs mit dem letzten Batman oder so, aber hier hab ich doch wirklich öfters aufs Handy geschaut, um zu schauen, wann das Elend eines Films endlich vorbei ist
die 4/10 gibts wirklich nur, weil der Film bzw. die Effekte einfach top aussehen.

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andre.kmann.1

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Bewertung9.5Herausragend

Meiner Meinung nach bester Teil der Transformers Reihe. Natürlich haut es einen nicht mehr so um wie der erste Teil, das liegt aber daran das es nicht mehr neu ist, man hat alles schonmal irgendwo gesehen. Für eine Fortsetzung jedoch sehr gelungen, wenn ich in Transformers gehe dann will ich Rumgeballer sehen und keinen verdammten Film mit Handlung. Als Kinozuschauer kann ich mich doch wohl mittlerweile nach drei Teilen drauf einstellen, was mich bei solch einem Film erwartet. Deswegen versteh ich nicht warum hier einige Leute dennoch da rein gehen und dann am Ende nur den Film runtermachen. Liebe Hater, go fuck yourself und vermiest anderen Leuten nicht die Laune in den Film zu gehen, bleibt nächste mal einfach zu Hause, danke. Mich hat der Film auf jeden Fall gut unterhalten.

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Magnesium

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Da muß ich "Titaneus" leider recht geben,aber gleichzeit gibt es auch intelligente Menschen,die so einem Film was abgewinnen können!Denn ich finde den auch Gut,bin ich dewegen jetzt geistig Deplaziert???
Nich alles so extrem Pauschalisieren lieber "Titaneus"
Aber Vulgärsprache muß absolut nicht sein,da gebe ich dir recht!((-:


Titaneus

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ich meinte freilich in der Welt, Respektive im Rahmen des Kommentars. Ginge man nur von diesem aus, träfe entsprechendes zu. Ein bisschen Satzverwurstung ;)


Thorsten Kahnau

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Bewertung0.0Hassfilm

was ein mist. der schlechteste actionfilm seid rambo 5. meine fresse. technik top, ABER: wenn ich heute noch mal was in zeitlupe sehen muss, kotz ich. und was soll das gegrunze von den bots? und generell die dämlichen oneliner. "ich bin eine fette ballerina!" was soll das rittergelaber? braucht man nicht energon umeinen transformer ans laufen zu kriegen? und in teil vier endlich, haben sie ihre munition verballert! ich hatte mich auch schon gewundert, wo die autobot muni fabrik steht! was ist mit dem nest team? ach, ich könnte ewig so weiter machen!

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Thorsten Kahnau

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dachte ich auch. aber ich drücke dir die daumen das du es nicht so katastrophal erlebst wie ich


Killaseppel

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Wertung egal, aber Rambo 5 kann definitiv noch nicht der schlechteste Actionfilm sein, noch nicht!


Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Feuerwerkskörper Michael Bay hat es wieder getan und mit dem mittlerweile schon vierten Transformers-Film ein Effektspektakel geschaffen, dass den Zuschauer das Gehirn rausvögelt. Bay hat natürlich schon oft bewiesen dass er dazu in der Lage ist und somit weiß man eigentlich auf was man sich da einlässt. Ich persönlich habe ja mit seinen Filmen immer sehr viel Spaß und einzig „Transformers 2“ aus dem Jahre 2009 war kaum auszuhalten.

Bei „Transformers: Age of Extinction“ verhält es sich aber diesmal so, dass es hart an der Grenze ist. Natürlich ist der Film aus handwerklicher Sicht eine Bombe. Die Effekte sind erneut eine Wucht und auch die Action legt die Messlatte ziemlich hoch. Hochexplosives Popcorn-Kino, indem sich schick designte Roboter ordentlich aufs Maul hauen. Kurzweilig ist das allemal und die knapp 166 Minuten vergehen wie im Flug. Unterhaltung muss also wirklich geboten wurden sein oder wurde ich nur so stark von Bay manipuliert? Wie dem auch sei, der vierte Transformers-Angriff auf die Kinos ist streng betrachtet ein seelenloser Action-Overkill, dem sämtlicher Charme der Vorgänger (ganz speziell Teil 1 und 3) fehlt. Strahlten die Vorgänger noch irgendwie so was wie den Stil und den Charme des 90er Jahre Blockbusterkinos aus, so scheint der vierte Film nun endgültig im neuen Kinozeitalter angekommen zu sein. Mark Wahlberg und seine menschliche Darstellerriege sind extrem blass und man brächte sie einfach nicht. Der Film würde wahrscheinlich ohne Menschen besser funktionieren. Die Stars sind hier ganz klar die Transformers, die sogar sympathischer agieren als die realen Darsteller. Über die Story braucht man auch kein Wort verlieren, denn die war diesmal offensichtlich wirklich nicht vorhanden. Jedenfalls könnte ich nicht wiedergeben um was es da ging. Teil 1 und 3 kann der vierte Transformer nicht das Wasser reichen. Dafür überholt er aber den misslungenen zweiten Teil relativ gut.

Was bleibt also von diesem Film noch übrig? Wie oben schon erwähnt, ist der Schauwert einfach grandios. Technik und Action machen Spaß und wenn die Dinobots über die Leinwand rennen, dann möchte man am liebsten die Spielkiste vom Dachboden holen. Das alles ist natürlich immer noch zu wenig für einen guten Film und auch zu wenig für einen guten Blockbuster. Micheal Bay ist hyperaktiv und irre, aber man muss ihm eingestehen, dass er in den letzten Jahren mit das besser Unterhaltungskino gemacht hat, weil er geschickt mit dem Schauwert eines jeden Films arbeiten kann und Musik und Bild gekonnt Hand in Hand laufen lässt.

Damit ist auch die Frage von oben beantwortet. Bay manipuliert, mal besser und mal schlechter. Mich konnte er aber diesmal nicht ganz auf seine Seite ziehen, denn die Transformer-Spielsachen blieben nach dem Kinobesuch in ihren Kisten.

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MUFC

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich mag die Filmreihe und finde auch "Transformers 4: Ära des Untergangs" sehr unterhaltsam.

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Titaneus

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Bewertung0.0Hassfilm

Anmerkung: Eine lange Kritik bzw Auseinandersetzung mit dem Thema, was ich vor Tagen schon auf einem anderen Portal nach drängenden Anfragen schier schreiben musste. Daher auch die Mühe, meine Damen und Herren.

Da gibt es einen reichen Mann, von Beruf Regisseur, der Filme generiert. Filme die im Grunde nur eine Aussage haben, nämlich, dass der Zuschauer aus Sicht dieses Mannes und seiner Geldgeber, ein verachtenswerter Konsument sei, der gemolken werden soll um danach möglichst weniger intelligent zurückgelassen zu werden. Viermal schon findet diese Aussage in nahezu identischer Form statt, viermal das gleiche zelebriert. Beweisbar. Nun, die Leute in Amerika haben diesem Mann am Film-Startwochenende bereitwillig 100 Mio Dollar geschenkt. Und ähnlich einer ordentlichen Zombie-Epidemie, können sich doch soviel infizierte kaum irren: dieser Virus scheint beständig, gar gnadenlos zu sein.

Die Zombies damals bei Romero, die in den Kaufhäusern umher schlürften und sich listigerweise von einer Station zur nächsten locken ließen, um so zur Konsum-Metapher zu werden, erscheinen mir momentan, nach der Sichtung von “Transformers: Age of Extinction” gar nicht mehr so karikiert. Wer braucht heute noch phantastische Film-Epidemien, wenn die Leute doch ohnehin zum lethargischen Konsum-Zombie gemacht werden und tatsächlich der selben Einladung zum vierten Ma(h)l nachgehen. Zynischer als dieser Ober-Zyniker-Zauberer, der uns diese stabile Kultur in Reagenzgläsern verkaufen möchte, könnten alle fürchterlichen Reality-Casting-Bauer-sucht-was-weiß-ich-was-für-Shows zusammen kaum sein.

Freddy Hetchweiler, Schweizer Professor der Strigiformes-Kunde:
“… so folgt also, wer “Transformers 4: Dawn of the Dead” unreflektiert zu sich nimmt, muss der Gefahr ins Auge sehen, mit jedem weiteren Teil ca. 7,2% an Intelligenz zu verlieren. Das wären bei 4 Teilen inzwischen 28,8%, die in den letzten Jahren verloren gegangen sind. Wenngleich sich die Intelligenz im Laufe der Jahre steigern, respektive regenerieren lässt, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass einige Individuen der Zielgruppe diese Möglichkeit durch die Erweiterung des Horizontes (zB. fernab des Hollywood-Kinos) tatsächlich wirklich nutzen oder nutzen werden. Im Vergleich: ein Besuch in der Kirche kostet etwa 0,7%, ein 0,2mm großes Loch im Schädel durch einen Präzisionsbohrer, oberhalb des rechten Ohres etwa 4,6% und ein Uwe-Boll-Film kostet ca 2,3% der Denkfähigkeit. (Eidorap-Werte nach Hans Georg Narrenschlag).”

Transformers 4 erzählt irgendeine Handlung, eine die nicht annähernd belangvoll ist, denn im Grunde werden irgendwelche Menschen in kalkulierten Action-Sequenzen platziert, um als Stichwortregister zu fungieren. Es gibt keine reellen Charaktere oder gar Entwicklungen. Wie in einem Werbefilm, bewegen sich die Figuren weit neben dem Rand der Relevanz – das Produkt steht im Vordergrund, wie damals, als man Trickfilme noch dazu nutzte, Actionfiguren zu vermarkten. Man sieht Sequenzen mit großen Robotern, die sich gegenseitig kaputt prügeln und klischeehafte Sätze von sich geben – das gab es in den anderen Filmen auch schon, sicher, nur hier ist diese Methode quasi wie aus einer Fabrik präzise gefertigt worden – die einzige Brillanz, die man diesem Projekt bescheinigen könnte.

Ich höre schon wieder die üblichen Phrasen, die mir entgegen schallen: man gucke diesen Film nicht ob der Handlung oder es ginge nur um die Effekte; nun, die Effekte lassen sich aber nicht so einfach vom Rest trennen und irgendwie objektiv betrachten: überbordend und einfallslos wurden diese meist mit fehlendem Gespür von Timing platziert. Ich würde gerade Menschen mit Interesse an dieser Materie von diesem Film abraten, zumindest als positives Beispiel. Wer behauptet, “Transformers: Age of Extinction” beherberge adäquate Effekt-Sequenzen, sollte in dieser Branche besser nicht ankern, sonst könnte dieser CGI-Porno-Horror mit der nächsten Generation noch weiter ausufern. James Rolfe hat es relativ passend ausgedrückt; er nämlich verglich einen für diesen Film typischen Effekt-Shot, mit einer Mülltonne, die man in Zeitlupe gegen eine andere volle Mülltonne wirft und dabei zusammenhangslos mit der Kamera wackelt. Musikalisch genügt dann ein generischer Steve-Jablonsky-Videospiel-Mix, der im Grunde aus Abfallprodukten eines Hans Zimmer besteht, um die Baysche Komposition zu vervollständigen. Unübersichtlich, nicht stringent, wenig unterhaltsam und absolut ohne Charme wirken die Sequenzen – “unfilmisch”. Einige bezeichnen diese Schmach sogar als “Männerkino” – ich hoffe dieses Bild des Mannes, der kritiklos jede Form von chauvinistischer Massenscheiße goutiert, ist nicht weit verbreitet. Ja sogar sexuelle Unausgeglichenheit auf Seiten der Kritiker, wird von so manchem Bay-Sympathisanten unterstellt – Ein Sinnbild für die perfekt geformte Zielgruppe und deren messerscharfe Gabe, Zusammenhänge zu deuten. Wohl auch eine Grundvoraussetzung. Was man denn bei einer solchen Ausgangssituation (Roboter aus dem All) erwarten würde, wird man auch gerne gefragt… ein schon grundsätzlich eher wackeliges Argument für eine Sympathie gegenüber einem Film. Es ist ja nicht so, als gäbe es kein positives Beispiel, welches zeigt, dass infantile Handlungen durchaus charmant zu einem Film verarbeitet werden können.

Warum aber der Erfolg, warum sind die Ansichten der Kritiker so weit von jenen Meinungen der Masse entfernt? Meinung oder Geschmack ist in meinen Augen nichts “Gott gegebenes” und auch ist dies nicht irgendwie in den Genen verankert; Geschmack ist ein Produkt, welches sich aus Jahre langer Gewohnheit ergibt, aus Einflüssen anderer Menschen, Eindrücken der Kindheit oder auch Vorzügen der Eltern; lernt der Mensch in einer eingeschränkten Umgebung, die eigenen Affekte abzustumpfen und kommt dazu mit einem entsprechend ähnlichen Umfeld in Verbindung, ist es diesem Menschen gar nicht möglich, über einen Rand zu blicken. Wer sich vor allem, was anspruchsvoll oder anders sein könnte weg duckt, weiß nicht was überhaupt möglich wäre. Hier findet ein Stillstand statt, der von Menschen wie Michael Bay eiskalt durchdacht, gelebt und ausgenutzt wird. Immer nur Feuerwerk, auf welches man quasi konditioniert wird; einzig die Intensität muss von Mal zu Mal gesteigert werden, damit der Effekt weiter anhält. Menschen, die Transformers mögen, sind natürlich nicht per se dumme Idioten, diese sollen aber aus Sicht der Produzenten exakt das werden. Vorwerfen kann man manchen Zuschauern freilich, dass sie sich, wie erwähnt, eben nicht annähernd einer gewissen Bandbreite der Kultur widmen – so schrumpft die Erwartungshaltung auf die Gewohnheit zusammen und eine Forderung nach Qualität oder eine kritische Auseinandersetzung mit dem Medium, findet nur noch sehr selten statt. Wir reden hier nicht von einer Pflicht avantgardistisches Kino systematisch zu analysieren, sondern wir bleiben ganz bodenständig bei normaler Mainstream-Unterhaltung. Man stelle sich einen Kinozuschauer vor, der nach einem schnöden Timur-Bekmambetow-Zeitlupenfilm denkt, dies wäre das beste, was dieses Genre zu bieten hat, ohne dass dieser Zuschauer überhaupt weiß, dass irgendwann einmal ein Film namens “Matrix” erschien oder dass es einst etwas gab, das sich Hongkong-Kino nannte.

Um doch etwas konstruktiv zu sein, empfehle ich (freilich nach wie vor subjektiv): wir sollten echte neue Ideen hin und wieder lauter beklatschen, mutigen Künstlern Chancen einräumen, uns auf neues einlassen und jenes, immer wieder aufgewärmte irgendwann ein bisschen weniger kritiklos zurück weisen oder uns davon erst gar nicht verführen lassen. Auch kann es hilfreich sein, bereits grandioses, neu zu entdecken. Das ist alles gar nicht schwer: kulturelle Bildung und ein bisschen den filmischen Horizont erweitern: schon bemerkt man, was möglich wäre und was einfach nur stagniert. Aus einer solchen Perspektive ist es zudem dann auch möglich, die Emotionen genauer zu beschreiben. Mit der Vielfalt lässt sich der Anspruch steigern – wer hingegen stehen bleibt, läuft Gefahr kritiklos zurückzubleiben. Und kritiklos zu sein, bedeutet irgendwann tot zu sein, Zombie zu sein.

Es mag einen bittern, ja heuchlerischen Beigeschmack haben, als Kritiker nach nunmehr drei nahezu identischen Teilen, nach wie vor zu betonen, wie sehr man diese Farce ablehnt, Gründe sucht, systematisch die Fehler analysiert oder beschreibt, wie sehr man vom Negativen beeindruckt wurde. Als jemand, der sich gewiss weit mit der Konsumgesellschaft arrangiert, ist man natürlich auch als Kritiker Bestandteil dieser Zombie-Gesellschaft, die sich durch die Shopping-Malls schleppt und von Luxusartikeln anlocken lässt. Ganz freistellen kann sich also keiner davon. Der Unterschied ergibt sich aber in der Möglichkeit zu reflektieren und weil es selbstverständlich unterschiedliche Grade der emotionalen Reaktion gibt, die sich ob der Dreistigkeit immer wieder steigern lässt, ist es ganz speziell bei diesem Beispiel wichtig, dies zu tun. Zum anderen steht “Transformers: Age of Extinction” extrem im Mittelpunkt der öffentlichen Interesse und spielt einfach zu viel Geld ein, um dies als Kritiker zu ignorieren. In diesem Fall ist die logische Grundvoraussetzung von Kritik -das kritisierte leider auch gesehen haben zu müssen- das Problem und so wird man paradoxerweise quasi bereitwillig zum “Hirntoten”. Dieser Effekt wird, und dass ist eher selten, tatsächlich einkehren, denn nach 60 Minuten schon, findet man sich nur noch in einem Tunnel wieder oder wie unter einer Glasglocke; abgestumpft, lethargisch, verwandelt.

Freddy Hetchweiler weiter:
“…daher gilt, Wer ohnehin nur noch pathetische, aufpolierte Hollywood-Fortsätze konsumiert, jede kritische Frage weglacht und bei militärischen Märschen während ochlokratischen Helden-Ansprachen eine Piloarrektion bekommt, könnte sich nach “Genuss” dieses Filmes eventuell tatsächlich vollkommen das Hirn ausschütten, da braucht es dann auch keine weiteren Ausreden wie “ich will mein Gehirn ausschalten”.

Nichts hat Relevanz, kein Effekt hat Wirkung, kein Ton der Musik ist nicht pathetisch überbordend, keine Leistung ist erwähnenswert, alles ist Egal. “Transformers: Age of Extinction” betont in jeder Szene, wie sehr seine Macher das Kino verachten und wie gern diese ihr Publikum infantil bevorzugen würden. White-Trash-Luxus oder konsequent zynisches Produkt der oberen Alright-Generation. Keinen Punkt von 10, trotz der Indikator-Wirkung und dem USA-Flaggen Zählspiel: ich hatte 87 gezählt (ungelogen).

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Titaneus

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Danke Magnesium, selbstverständlich gibt es das, was du ansprichst auch. Grundlegende Intelligenz lässt sich nicht immer vom Mögen eines einzelnen Filmes ableiten. Allerdings sind die meisten Menschen, die diesen Film mögen, die ich kenne und für intelligent halte, sich der im Grunde niveaulosen Unterhaltung durchaus bewusst - der Film spricht dann halt trotzdem irgendetwas an, was im Gusto des einzelnen tief vergraben war. Hier allerdings sehe ich in Beiträgen mit höherer Bewertung viel Hetze und Beleidigung. Weiter oben sollen sich Kritiker zB. selber Fi... das ist doch eher unschön und recht ignorant.


Magnesium

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Da kann ich dir nur Beistimmen und halte diese Zitate(Vulgärsprache) auch für Deplaziert!

Aber solche Menschen sind Berechenbar und katapultieren sich selber ins Abseits!
Geschmacksrichtungen sollte und kann man nicht mit "Globalverdummung" gleichstellen,so deine Kernaussage!
Aber da rennen wir gegen eine Wand,die so ausgehärtet ist,daß man sie Umgehen sollte!
Traurig aber Wahr!


MaximusDezimusThomas

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Bewertung6.5Ganz gut

Geniale Spezialeffekte! Diesen Film muss man sich in einem guten großen Kino mit Dolby Atmos anschauen! Die Story und die Schauspieler sind natürlich hier nicht das Wahre aber man schaut sich Transfomers auch nicht wegen der Schauspielerischen Glanzleistungen an sondern wegen der Action und der Effekte! Hat Spaß gemacht!

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Michael Bay hat es wieder getan. Nachdem er eigentlich zum zweiten Mal gesagt hatte, keinen Transformers-Film mehr zu drehen, liegt uns jetzt sein mittlerweile 4. Film des unglaublich erfolgreichen Spielzeug-Franchise vor. Und auch wenn die Kritiken (wie bei einem Bay-Film wohl schon üblich) wieder schlecht ausfallen, tut dies dem Erfolg an den Kinokassen keinen Abbruch. Wenn Michael Bay ruft, strömen die Zuschauer eben doch scharenweise ins Kino. Und auch ich wurde wieder trotz Überlänge und einer oft wirren und ausufernden Handlung super unterhalten. Der Film wirkt alles in allem "erwachsener" und somit auch frischer als die Vorgänger-Trilogie. Das liegt zum einem sicherlich am Wechsel der Darsteller, zum anderen an der düsteren Ausgangssituaion im Film. Hier werden nun die bisher verbündeten Autobots von skrupellosen CIA-Agenten gejagt. Der titelgebende "Untergang" hat begonnen. Mehr muss man zur Handlung eigentlich auch nicht wissen. Denn was folgt, sind 165 Minuten pures Eye-Candy mit perfekten Effekten, sensationellen Actionszenen und grandiosem Sound(-track). Ich hab mich bei vielen solcher Szenen wirklich gefragt, wie dies bei einem anderen Regisseur aussehen würde und bin zu dem Schluss gekommen, dass wohl nur Bay die Transformers so grandios in Szene setzen kann. Die menschlichen Darsteller konnten alle überzeugen, wobei Wahlberg und Tucci für mich die eindeutig besten Leistungen abgeliefert haben. Alles in alleim ein sehr gelunger Start einer neuen Trilogie, der Lust auf mehr macht.

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Shepard288

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Bewertung7.5Sehenswert

Merkwürdig gut für einen Michael Bay-Film

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Mick2K

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der Film is ne frechheit. Ich fühl mich persönlich angegriffen von dem Schwachsinn der da über den Bildschirm flimmert.
Aber eins muss ich zugeben. Michael Bay scheint ein Genie zu sein. Der scheißt einen Haufen aus und verschmiert den 2 1/2 Stunden vor der Kamera und trotzdem werfen ihm Millionen Menschen das Geld direkt in den Hals.

Kennt ihr den Film "Jay und silent Bob schlagen zurück"? Da gibt es eine Szene in der auf einem Filmset der fiktive Nachfolger zu " Good Will Hunting" gedreht wird und die Hauptdarsteller den Regisseur nach Anweisungen fragen. Als dann die Kamera den Regisseur zeigt, sitzt der da, zählt Geld und sagt gelangweilt er habe keine Zeit.
Genau so stell ich mir Michael Bay bei den Dreharbeiten zu diesem Schund vor.

Ich könnt noch ewig so weiter machen aber ich glaub das reicht erst mal.

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