Two Lovers
Two Lovers (2008), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
247 Bewertungen
20 Kommentare
Keine
von James Gray, mit Joaquin Phoenix und Gwyneth Paltrow
Der Film dreht sich um Leonard, einen jungen Photographen, der nach einer unglücklichen Beziehung zurück zu seinen Eltern zieht und im Familienbetrieb arbeitet. Seine Eltern wollen ihn mit Sandra, der Tochter einer befreundeten Familie, verkuppeln, und er scheint durchaus Gefallen an ihr gefunden zu haben. Doch dann sieht er eines Tages eine neue Nachbarin, die gerade ins Nachbarhaus eingezogen ist, und deren Wohnung offenbar von einem reichen, verheirateten Mann bezahlt wird.
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Cast & Crew
-
James Gray
-
Joaquin Phoenix
-
Gwyneth Paltrow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michelle
-
Isabella Rossellini
-
Vinessa Shaw
-
Evan Lewis
-
Jeanine Serralles
Regie
Schauspieler
-
John Ortiz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jose Cordero
-
Samantha Ivers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stephanie
-
David Ross
-
Ric Menello
-
James Gray
- Genre
- Liebesfilm
- Ort
- Brooklyn
- Handlung
- Abendessen, Bar Mitzwa, Breakdance, Diskothek, Drogensucht, Familienbetrieb, Große Liebe, Jude, Labiles Verhalten, Mann zwischen zwei Frauen, Mutter-Sohn-Beziehung, Muttersöhnchen, Nachbar, Nervenzusammenbruch, Unsicherheit, Verlieben, Weinen
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
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Kritiken (5) — Film: Two Lovers
Andreas Busche: fluter, Der Freitag Andreas Busche: fluter, Der Freitag
Kommentar löschenGray nimmt sich mit "Two Lovers" einer der ältesten Geschichten der Kinos an, aber es gelingt ihm, der seltsamen Dreiecksbeziehung etwas Neues abzugewinnen. [...] Die leicht depressive Stimmung des Films, irgendwo zwischen Scorsese und Bergman, ist einfach unwiderstehlich. Genauso wie die kurze Breakdance-Einlage von Joaquin Phoenix.
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Silke Roesler: critic.de
Kommentar löschenUm die sperrige Relation zwischen Einsamkeit und Zweisamkeit, die unüberwindbare Differenz zwischen Leidenschaft und Geborgenheit sowie das Verhältnis von Nähe und Distanz geht es auch in Grays Liebestragödie Two Lovers. [...] Dabei inszeniert der New Yorker Filmemacher mit präzisem Blick das Werben, die Balz umeinander in entsprechenden Räumlichkeiten. Diese dienen bei Gray niemals nur als Kulisse für die Handlung, sondern sie prägen sich förmlich in jene ein, bedingen sie und treiben sie voran.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Two Lovers» ist ein intimes Schauspieler-Drama, das durch die berechnende und klischierte Handlung ein wenig an Faszination verliert.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenTwo Lovers ist ein mitreißendes, gut inszeniert und besetztes Drama über eine gequälte Seele und seine Bemühungen um Erlösung. Joaquin Phoenix liefert eine großartig rohe und entsetzlich verletzte Darbietung ab.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenHier kommt ein Film, der Menschen hervorbringt, die wir kennen oder vielleicht einmal waren. Dies ist der dritte Film von James Gray mit Joaquin Phoenix und zeigt sie bei der Zusammenarbeit, um eine Figur zu erschaffen, dessen Persönlichkeit verworren ist, aber mit der man sich identifizieren kann. Der ganze Film ist so gut besetzt und gespielt, dass wir ihn entwickeln sehen, ohne dass uns die Schauspielerei bewusst wird. Sogar das Ende, das in einem minder bedeutsamen Film notwendig sein müsste, ist verdient.
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Kommentare (15) — Film: Two Lovers
Kommentar schreiben_Garfield 2012/03/05 18:05:32
Kommentar löschenJames Gray vollzieht die vollständige Desillusionierung seines Mainstream-Publikums, indem er gängige RomCom-Klischees wiederholt gnadenlos konterkariert und mit einem gut aufgelegten Joaquin Phoenix eine sowohl optimistische, wie auch schmerzhaft ehrliche Liebesgeschichte erzählt. Stark!
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Kubrick_obscura 2012/02/29 00:57:00
Kommentar löschenDie älteste Geschichte der Welt variiert Gray in das schmucklose New York der Gegenwart. Irgendwie hat man das auch alles schon gesehen, doch die formale Strenge und die gleichzeitige Nähe zu den schwierigen Figuren erzeugen einen stillen Sog, den diese Tragödie braucht. Eigentlich hat Gray ein typisches Melodram gedreht, mit Versatzstücken des Noirs, versteht sich, über die Schwierigkeit Liebe und Realität in Einklang zu bringen, ja, aber es fühlt sich nie so an; - Liebe, die keine ist?
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Marcus Nachname 2012/01/17 18:57:05
Kommentar löschenSchöner Film. Hab ihn neulich im TV gesehen und fand ihn echt angenehm ... recht frisch. Mir gefiel die Grundstimmung, die Charaktere und das Ende. Trocken lebensnah, etwas pessimistisch, aber sehr menschlich. Würde ihn jederzeit weiterempfehlen. :-)
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Marcus Nachname 2012/01/17 18:58:30
Antwort löschenPS: Und überhaupt nicht kitschig! Weit weg! Der Film will alles sein, aber nicht kitschig! Sorry, das hatte ich vergessen.
ThomasBenle 2012/01/16 22:36:23
Kommentar löschenObwohl der Film wirklich hervorragend besetzt und gespielt ist und in seinen Einstellungen dank seiner weitgehend ungeschönten Optik sehr lebensnah wirkt, ist es letztlich einfach nur ein Film über Leonard und Michele und die Irgendwie-Ja-Doch-Dreiecksgeschichte mit Sandra wirkt seltsam konstruiert. Im Grunde grätscht sie eigentlich nur dazwischen, um dem Film ein Irgendwie-Ja-Doch-Happy End zu verpassen und erstickt das zuvor mühsam aufgebaute Wechselbad der Gefühle mit einer furchtbar platten Moral im Keim. Schade.
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Andy Dufresne 2012/01/16 21:25:43
Kommentar löschenTwo Lovers ist nicht wirklich besonders atemberaubend oder gar awesome.
Dafür ist er ehrlich,alltäglich,ernsthaft.
Ein sehr lebensnaher Film,getragen von tollen Schauspielern,neben dem immer guten Phoenix und der total für ihre Rolle passenden und überzeugenden Paltrow, freute mich vor allem das Wiedersehen mit Isabella Rossellini als Mutter,man bekommt sie viel zu selten zu sehen.
Zu der (sehr passenden) erzählerischen Schlichtheit kommen zurückhaltende, klirrend winterliche,ebenso schlichte Bilder.
Ein guter kleiner,sehr runder Film!
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8martin 2012/01/16 19:13:37
Kommentar löschenEin äußerst sensibles Drama über enttäuschte Liebe. Joaquin Phoenix steht zwischen zwei Frauen. Die eine ist Sandra (Vinessa Shaw) brav und bieder mit geschäftlichen Verbindungen zwischen den Vätern und die andere ist eine Nachbarin Michelle, (Gwyneth Paltrow), eine hilfsbedürftige aber liebenswerte Chaotin mit anderweitigen Ambitionen.
Mit großem Verständnis für die Leidensfähigkeit der menschlichen Seele beschreibt Regisseur James Gray die inneren Katastrophen, die sich hier abspielen wenn man unter dem Thema ’Liebe’ zwischen Hoffnung und Ablehnung lebt, zwischen emotionaler Abhängigkeit und der Verarbeitung von Frust. Die Qualen der Psyche werden sichtbar gemacht und realistisch nachvollziehbar geschildert ohne kitschig zu wirken. Ein emotionales Psychogramm, das mit seinem genau beobachteten Realismus überzeugt. Wenn man aus der Zeit fällt, als alle Glücksbäume noch in den Himmel wuchsen, sie auf den Märchenprinzen hoffte und er nach seinem Dreamgirl suchte, kann es sein, dass es nur eine Zukunft gibt, die auf faulen Kompromissen aufgebaut ist, nachdem man sich für das kleinere Übel entschieden hat.
Überzeugend realistisch, kitschfrei emotional und anders als das Meiste aus der Branche. Einfach saustark!
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J!GS4W 2011/02/01 04:53:54
Kommentar löschenEin sehr berechnender aber dafür nicht verschönender Film, der eine sehr ernste und realitätsnahe Geschichte abliefert. Zudem ist es interessant zu sehen, dass Joaquin Phoenix nach diesem Film dick und haarig geworden ist um mit seiner "I'm Still Here" Verarsche eine 2-Jährige Auspause als Schauspieler zu nehmen. Joaquin spielt seinen Part durchaus glaubwürdig und verleiht der Rolle eine interessante Note durch Züge wie kindhaftes Verhalten und Naivität.
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stalker 2010/09/09 20:18:38
Kommentar löschenLiebe und so. Sehnsucht. Und ein Gedanke sich mit all dem was ist abzufinden. Ganz große Darstellung, die der Phoenix da abliefert. Und ganz großes kleines Kino und am Ende fließen dann schon die Tränen, weils irgendwie so ist wie es ist.
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marcus-wagenknecht 2011/06/18 12:48:40
Antwort löschenLieber Stalker,
das hast du wieder mal sehr schön knapp zusammengefasst.
In den letzten zwei Einstellungen musste ich mir gedanklich auf den Schenkel klopfen - so werden also solide jüdische Ehen gestiftet!
Die zwei werden wohl für immer zusammenbleiben...
voica-sorin 2010/07/13 18:13:46
Kommentar löscheneinfach nur niveaulos!
es began schwach und endete katastrofal. zwischendurch war es schon mal amüsant aber nichts großartiges. hatte mir mehr von dem film erhofft. wie die LIEBE in den film definiert wird ist einfach nur geschmack los.
SPOILER das ende: da will unser romeo der julia einen heirats antrag machen und mit ihr nach utopien fliehen. da sein plan nicht funktioniert hat weil für julia plan A der fritz war(der übrigens verheiratet ist und ein kind hat), wechselte er zu plan B das war die beate. da macht er der beate einen einen heirats antrag 5min später nach dem es mit der julia nicht geklapt hat. klingt komplizier es ist kompliziert.
und die moral der geschichte ist, ...................................................................................... ahh ich habs!!!..... ne doch nicht, sorry .....
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MovieMuc 2010/09/04 00:15:13
Antwort löschenärgerlich anhran ist dein filmbewertung mit rechschreibung
harperpitt 2010/04/10 22:33:15
Kommentar löschenWunderschönes Ende und Joaquin Phoenix ist anrührend wie selten.
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spanky 2010/03/02 10:05:55
Kommentar löschenDas Thema "Menage à trois" wurde auch schon mal intensiver bearbeitet. Vor allem die farblose Paltrow wäre mal besser in einer lebenslangen Babypause geblieben, wenn's nach mir geht. Tja und um Phoenix ist es natürlich schade, dem ist es hier am Set einfach zu langweilig. Kein Wunder will der nie mehr Filme machen. Aber der wird aus dieser Asche auferstehen, da bin ich mir sicher.
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alviesinger 2010/10/07 23:47:40
Antwort löschentreffend formuliert.
Muffin Man 2009/09/19 20:38:05
Kommentar löschen"Two Lovers" ist ein ruhiges, schlichtes, nüchternes, aber auch recht unterkühltes Liebesdrama mit einem eher schalen Schluss. Umwerfend hingegen Joaquin Phoenix: Sein Leonard ist ein ganz natürlich vielschichtiger Mensch, der sich vom Zuschauer nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt - verletzlich, schüchtern, hingebungsvoll, breakdancend. Eine grossartige Darbietung des Schauspielers, die den Film insgesamt sehenswert macht - aber, wie in einer Kritik im züritipp richtig stand, nicht unbedingt geeignet für's erste Date.
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Benni-THE-KING 2009/09/08 00:53:23
Kommentar löschenEin stiller irgendwie trauriger Film der eine konventionelle aber doch wunderschöne Geschichte erzählt und mit einem sensationell gutem Ende "überrascht".
Außerdem einer der wenigen Filme wo ich mir dachte das er durchaus länger hätte sein können. Vor allem im Mittelteil hätte man irgendwie mehr erzählen können
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annaberlin 2009/09/07 18:20:17
Kommentar löschenIch kann nicht nachvollziehen, dass Two Lovers nie im deutschen Kino lief, denn zum einen sehen wir hier Joaquin Phoenix in seiner letzten Rolle, zum anderen wird einfühlsam ein melancholisches Liebesdrama erzählt und zwar ohne Kitsch und Schmonzette. Die Geschichte hat mich dadurch überzeugt, dass sie genau so hätte stattfinden können.
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Muffin Man 2009/09/07 18:27:36
Antwort löschenDer ist in Deutschland immer noch nicht raus?
annaberlin 2009/12/10 13:18:06
Antwort löschenneee.
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ovgucker 2010/01/13 10:03:55
Antwort löschenDer läuft am 16. Januar nochmal im Babylon Mitte.
Hab ihn gestern dort gesehen ...
hirokazu 2010/01/19 11:38:57
Antwort löschener läuft ab 11.2. in der OmU-Fassung im fsk-Kino am Oranienplatz, Berlin
MovieMuc 2009/07/06 15:19:21
Kommentar löschenFilmfest München 2009
Schade, dass solche Filme bei uns nicht im Kino laufen. "Two Lovers" ist kein lauter Film. Kein Film, der Aufsehen erregt. Er könnte gut in einem kleinen Kino, in einer Nebenstrasse einer Grossstadt laufen. Manche bemerken den Film, manche laufen am Kino vorbei. Und genauso sind auch die Darsteller, bzw. ist die Geschichte.
Personen welche nicht unbedingt auffallen, aber berühren. Aber wenn man sie entdeckt hat, fesseln sie einen. Ein toller, leider Film über Liebe und das Leben. Es gibt eine Grossartige Szene auf dem Dach. Phoenix gesteht seiner Nachbarin seine Liebe ... eine sehr intensive und emotionale Szene - grandios.
Also, wenn Sie in einer Stadt, an einer Nebenstrsse entlang gehen und Sie sehen, dass dieser Film gespielt wird - reingehen!
Schade, dass J. Phoenix keine Filme mehr drehen will ... hoffentlich überlegt er sich das wieder. Es wäre ein Verlust für die Filmwelt.
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