Vielleicht lieber morgen

The Perks of Being a Wallflower (2012), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 01.11.2012


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7.3
Kritiker
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7.9
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262 Kommentare
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von Stephen Chbosky, mit Logan Lerman und Emma Watson

Vielleicht lieber morgen begleitet das männliche Mauerblümchen Logan Lerman durch sein erstes Jahr an der High School. Dringend benötigte Freunde findet er in Emma Watson und Ezra Miller.

Charlie (Logan Lerman) hat sich viel vorgenommen für sein erstes Jahr an der High School. Nach dem Selbstmord eines guten Freundes möchte Charlie schnell neue Freunde kennen lernen, um das Trauma verarbeiten zu können. Außerdem möchte er sein Dasein als Mauerblümchen gegen das eines beliebten Mitschülers eintauschen. Doch das ist gar nicht so einfach. So wird sein erster Freund ausgerechnet der Lehrer Bill (Paul Rudd).

Doch schnell findet er auch in Sam (Emma Watson) und deren Stiefbruder Patrick (Ezra Miller, We Need to Talk About Kevin) verwandte Seelen, die ihn in ein Leben voller Erfahrungen, positiver wie negativer, einführen und ermutigen, seinem Wunsch, Schriftsteller zu werden, zu folgen.

Hintergrund & Infos zu Vielleicht lieber morgen
Vielleicht lieber morgen (OT: The Perks of Being a Wallflower) basiert auf dem Briefroman von Stephen Chbosky, der seine Geschichte gleich selbst verfilmte. Das Buch wurde 1999 von MTV veröffentlicht.

Vielleicht lieber morgen ist für Emma Watson (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in ihrer Rolle als Teenagerin bereits 22 Jahre alt) nach My Week with Marilyn der zweite Film nach der Ära Harry Potter. Ihr Freund Charlie in Vielleicht lieber morgen wird von Logan Lerman (20 Jahre alt) gespielt, der mit einer weiteren phantastischen Jugendbuchverfilmung als Titelheld Percy Jackson in Percy Jackson – Diebe im Olymp einem größeren Publikum bekannt wurde.

Aber auch die Besetzung der Erwachsenen kann sich sehen lassen: So spielt Paul Rudd in Vielleicht lieber morgen gegen seinen Typ in Gestalt des Lehrers mal ein richtiges Vorbild.
In weiteren Nebenrollen sind Dylan McDermott (Practice – Die Anwälte) und die gebürtige Neuseeländerin Melanie Lynskey (Heavenly Creatures – Himmlische Kreaturen) zu sehen. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Vielleicht lieber morgen
Genre
Drama
Zeit
1990er Jahre
Ort
Schule, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Außenseiter, Beste Freunde, Brief, Erste Liebe, Erster Kuss, Freunde, Freundin, Frühreife, Geistige Krankheit, Heimliche Homosexualität, Highschool, Kindheitstrauma, Liebe auf den ersten Blick, Psychopharmaka, Schulball, Sexueller Missbrauch, Verdrängte Vergangenheit, Verlust der Jugend
Verleiher
Capelight Pictures/Central
Produktionsfirma
Mr. Mudd, Summit Entertainment

Kommentare (233) — Film: Vielleicht lieber morgen


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frenchxxd

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film schafft es einfach alle möglichen Emotionen in 103 Minuten unterzubringen. Liebe, Trauer, Freude, Spaß, Hass, Wut, Angst und und und .. Lange nicht mehr so nen tollen Film gesehen. Lohnt sich echt :)

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Heisenberg1995

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"We can be Heroes, just for one day"

Dieser Song von David Bowie spiegelt den Film irgendwie perfekt wieder. Ich hatte mehrere Gänsehaut Momente in diesem Film. Normalerweise mochte ich den Schauspieler Logan Lerman eher weniger, keine Ahnung wodran genau das lag. Aber nach dem Film liebte ich ihn. Diese eine Rolle hat ihm den Allerwertesten gerettet. In Percy Jackson ist der Junge eine reine Katastrophe. Alle Schauspieler leisten in diesem Film über das Leben, das Erwachsen werden und die Liebe wirklich großartiges. Allen voran Ezra Miller. Der Typ wird noch ein ganz Großer, denn er hat es mehr als verdient.
"Vielleicht lieber morgen" fesselt einen und ist nicht so ein öder Teenie Film wie die Meisten. Er ist einfach menschlicher, voller Emotionen, toller Musik und wunderschönen Bildern. Ich hab mich verliebt. Jedoch erst nach dem 2.mal schauen. Ein Film für jedermann. Hier stimmt einfach alles.
Ab mit dir zu meinem Lieblingsfilmen :-) !!!

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Rennradler

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Auf Grund deines Kommentares habe ich mir den Film angeschaut und bin auch sehr begeistert. Ich konnte den Hauptdarsteller jedoch auch vorher schon "leiden".

Danke, ich fand den Film auch sehr gut! Auch von mir eine Empfehlung!


4rM

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hab den 3 mal in 2 Jahren gesehen und ich hab das Gefühl bald ist es wieder soweit :)


quastenflosser

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Bewertung9.0Herausragend

Was für ein unglaublich guter Film!
Ehrlich gesagt bin ich sehr verwundert darüber das Ich den Film erst jetzt gesehen habe da das genau meine Art von Lieblingsfilmt ist. Vllt liegt es daran, dass ich nie viel von Emma Watson gehalten habe. Das hat sich mit diesem Film aber völlig geändert und jetzt verstehe ich auch, warum Sie so viele Fans hat, auch wenn die meisten davon diesen Streifen wahrscheinlich gar nicht kennen werden. Eigentlich habe ich ihn nur wegen Ezra Miller angeschaut, den erst letzte woche in 'We need to talk about Kevin' entdeckt habe. Die Geschichte ist zwar nichts neues und einige Handlungsstränge werfen bestimmt Fragen auf, dennoch finde ich das man hier das Bestmögliche rausgeholt hat. Die Musikalische Untermalung könnte nicht besser sein, die Dialoge sind so schön und wahr das man sich selbst einfach perfekt in die Situation hineinfühlen kann. Dies gelingt meiner Meinung nach nur wenigen Filmen. Dazu kommt sicher auch das ich mich ab und zu in Charlie wiederentdecken konnte.
Ich werde mir den Film sicher noch ein paar mal ansehen und vllt. bekommt er dann sogar das Herz, wahrscheinlich hat er es verdient.

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quastenflosser

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Oh man, die Rechtschreibung. War noch nie so mein Ding...


carlaluise

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist echt einer meiner Lieblingsfilme. Es ist einer dieser Filme, über die man nachdenken muss und es ist eine berührende Geschichte.

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LennartG

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Bewertung9.0Herausragend

Mir steht noch die Träne vom Ende im Auge.
Ein Film zum mitfühlen. Man spürt die Introvertiertheit von Charlie.
Ich bin hin und weg und wenn ich nicht lieber lachen als weinen würde wäre es auch meine Lieblingsfilm.
Diese Geschichte reist einfach mit und wenn man mal beim DVD Abend nachdenken will und nicht nur Explosionen sehen will ist das genau das richtige.
Charaktere zum anfassen, jeden kennt solche Leute, und ein eine Rolle die Kein anderer hätte spielen können...

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WNKino

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein Frauenfilm mit gutem Soundtrack und guten Schauspielleistungen. Aber irgendwie passiert nichts und der Film hat lange Längen. Außerdem muss man den Film zweimal schauen, um wirklich zu verstehen, was da wirklich "los" ist.
Nur für Frauen bzw. Cineasten, für alle anderern mit vorsicht zu genießen.

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JonnyvsSherlock

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Eine RomCom oder allgemein Liebesgeschichten werden ebenfalls gerne von männlichen Personen geschaut. Ein Frauenfilm dagegen kennzeichnet sich dadurch aus, dass die Männer in ihnen entweder viel Waschbrettbauch zeigen oder unglaublich romantisch sind. Oder aber er beschäftigt sich ganz viel mit den sozialen Poblemen von Frauen und wie sie damit umgehen oder darüber reden. Das mag zwar bei einem großen Teil von Liebesfilmen zu treffen, schert sie aber trotzdem nicht über einen Kamm. "The Perks of Being a Wallflower" ist schon mal eher nichts dergleichen...


tschuja

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lange längen


zava

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Perks Of Being A Wallflower ist mir dauerhaft im Gedächtnis geblieben. Als Mensch der selber mit einer schweren Kindheit zu kämpfen hat und bis vor kurzem noch nicht einmal wusste dass er das überhaupt tut finde ich mich zu 100% in Charlie wieder. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass der Autor hier eine subtile Auto-Biographie geschrieben und auch enthusiastisch Regie zu dem Film geführt hat.

Die menschliche Psyche hat tausende unterbewusste Schutzmechanismen in Petto und manchmal bedarf es der selbstlosen Liebe von Mitmenschen um die Hülle soweit zu durchbrechen dass ein traumatisiertes Individuum die Kraft schöpfen kann sich den Dämonen zu stellen.

Und dieser Kampf wird in vollster Härte in einem Paradebeispiel für schlechte deutsche Übersetzung wiedergegeben.

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zava

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Lieblingszitat und Gesichtsausdruck: "Touch my friends again and I'll blind you."


JokerReviews

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kann mich mal bitte irgendjemand kneifen? Das war wirklich Logan Lerman der hier eine Weltklasse Performance abliefert? Der Logan Lerman, den ich noch in Percy Jackson (als Percy Jackson) scharf kritisiert habe? Ich konnte es zunächst nicht fassen, aber er ist es tatsächlich und hier wird deutlich, dass Percy Jackson wohl eher auf Grund mangelnder Regiearbeit bei mir durchgefallen ist, denn Lerman liefert hier eine Performance ab, so wie noch 2 andere Darsteller, die ich so in der Form selten derart authentisch gesehen habe.

Hier geht es um Charlie, der nicht gerade ein einfaches Leben hinter sich hat. Der erste Tag in der Highschool steht ihm bevor, doch Charlie ist ein sehr zurückhaltender Junge. Ihm fällt es schwer auf Menschen zuzugehen, kriegt sein Mund nicht auf und wird teilweise schwer gehänselt. Bis er eines Tages den aufgeweckten Patrick und seine wunderschöne Stiefschwester Sam kennenlernt.

Erst mal muss ich meine Empörung über diesen deutschen Titel aussprechen, der für mich eine riesige Sauerei ist und gänzlich, absolut gänzlich unpassend für dieses Meisterwerk ist. Wie kommt man vom fantastischen Original Titel "The Perks of being a Wallflower" auf "Vielleicht lieber morgen?" Diese Worte haben rein gar nichts mit dem Inhalt dieses Films zu tun und machen für potenzielle Käufer den Film total nichtssagend. Eine riesige Unverschämtheit wie ich finde.

Aber das erneute Versagen der deutschen Übersetzer kann ich natürlich dem Film nicht ankreiden, denn der Film ist ohne Übertreibung der beste Film den ich dieses Jahr gesehen habe, auch wenn ich natürlich weiß, dass der Streifen von 2012 ist. Seit "Stand by me" hat mich kein Jugenddrama so gepackt und gefesselt und so sehr zu Tränen gerührt. Es gab bisher keinen Film in dem ich so viel von mir selbst wiedererkannt habe und der so authentisch mit dem Thema Jugend umgeht. Hier wird nicht gleich mit dem Zeigefinger gehoben, wenn die Kids Drogen nehmen, stattdessen lässt man einfach einen neutralen Blick drauf scheinen. Das macht das Ganze noch viel authentischer und vor allem echter. Wir brauchen nicht immer diese massiv schwingende Moralkeule.

Emma Watson liefert hier die beste Leistung ihrer Karriere ab. Hermine ist zwar ihre Parade Rolle, aber ihre besten Qualitäten als Schauspielerin zeigt sie hier und ich habe nicht eine Sekunde an Hermine denken müssen und das zeichnet eine begabte und facettenreiche Schauspielerin aus und spätestens jetzt hat sie mein Herz erobert. Auch Ezra Miller spielt unfassbar gut und fast am besten von allen Dreien obwohl das schwer zu definieren ist, da alle drei oscarreif agieren. Ich habe Miller die Rolle stets abgenommen und nie an der Glaubwürdigkeit gezweifelt. In einer kleineren Nebenrolle sehen wir noch den zukünftigen Ant-Man Darsteller Paul Rudd als sympathischer Lehrer, der mir bei jedem Auftritt gut gefallen hat. Ich muss auch den Mut den Regisseurs bewundern, denn hier führt der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, selbst Regie. Mut wird belohnt!

Fazit : Im Jahr 2013 habe ich nicht 1x die Höchstnote ausgegraben obwohl es viele hochkarätige Meisterwerke gab. Ich vergebe diese Note auch höchst selten, da muss ein Film mich regelrecht umhauen, sodass er mich auch ein Stück prägt. Genauso war es hier. Dieser Film ist zusammen mit Stand by Me das beste Jugendrama was ich jemals gesehen habe. So authentisch wie diesen Film fand ich bisher Keinem mit solch einer Thematik. Absolut grandios und auf den Punkt gespielt. Eine Schande dass er bei den Oscars übergangen wurde.

10/10

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littledrummerboy01

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Perks of Being a Wallflower" ist ein bisschen wie sein Protagonist, nicht perfekt, aber liebenswert. Und gerade Logan Lerman als Charlie liefert eine tolle Performance ab. Emma Watson sieht man leider zu oft etwas zu sehr an, dass sie sich einfach ein bisschen zu viel bemüht auch wirklich alles zu geben, und so gehr ihre Darstellung hier und da mal over the top, aber das tut dem Film nichts. Die wirklichen Schwachpunkte sind da eher sich komisch wie Pausen anfühlende kurze Tiefpunkte hier und da und doch relativ viele Highschool-/Coming-of-Age Film Klischees. Außerdem scheint der Film ab und an immer wieder mal erinnern zu wollen: Hey, ich bin ein Indiefilm! Aber letzten Endes macht das wenig, wenn David Bowie dann voll aus den Boxen dröhnt, der Tunnel super aussieht und man spürt, mit wie viel Herz das Ganze eigentlich gemacht worden ist. Von daher würge ich den Analytiker in mir jetzt mal ab und genieße einfach dieses wohlige Gefühl von Freiheit und Freundschaft, das der Film am Ende hinterlässt. :)

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MetalFan92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film der eine Top-Bewertung sichtlich verdient!
Meiner Meinung nach einer der besten emotionalsten Filme die mir bis jetzt begegnet sind. Dieser Film enthält einen super Soundtrack, eine super Besetzung und soviel Gefühl, dass man einfach eine Sympathie für Charlie aufbaut und mit ihn mitleidet.
Ich habe gegen Ende des Films weinen müssen und wenn ein Film das schafft .. ja, mehr muss ich dazu nicht sagen.
Einfach nur zu empfehlen !

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BenAffenleck

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Bewertung9.5Herausragend

“Willkommen auf der Insel der ungeliebten Spielsachen”

VIELLEICHT LIEBER MORGEN braucht ein wenig bis er einen hat. Ich rede aber nicht von Langeweile, sondern einer Charakterzeichnung, die sich Zeit lässt. Und das tut dem Film sowas von gut. Ich liebe diese Clique von Aussenseitern und Sonderlingen, und noch mehr wenn man weiß wie es ist, nicht immer dazu zu gehören und das irgendwann auch garnicht mehr zu wollen, da man seinen eigenen inneren Kreis an Vertrauten gefunden hat. Im besten Sinne: erhobener Mittelfinger an den Rest!

Ich habe so dermaßen mit Charlie mitgefiebert und gelitten, aber auch gefreut. Ich liebe es, wenn Filme mich so emotional mitziehen. Da kann man echt jeden Blockbuster für an die Wand klatschen. Einige Male hatte man wirklich Tränen in den Augen, am Ende saß ich nur noch völlig verdattert vor meiner Leinwand. 1000 Gedanken an die eigene Jugend, an die Freunde, an die Möglichkeiten, an die richtigen und falschen Entscheidungen, an das eigene Leben. Und dazu David Bowie’s HEROES in voller Lautstärke.

Dieser Film hat wirklich alles. Grandiose Jungschauspieler, ein irrer OST, Drama, Humor und das Herz definitiv am rechten Fleck. Sehr zu gute halte ich ihm auch, das er gerade in seiner Machart nicht den Mainstream bedient. Die Flashbacks muss man manchmal auch etwas aus der Handlung herausfiltern und wieder zusammen setzen, halt zwischen den Bilden sehen können.

VIELLEICHT LIEBER MORGEN werde ich mir schnellstens für meine Sammlung besorgen. 10 Punkte nach dem ersten Ansehen bekommt sonst eigentlich nie ein Film bei mir. Hier ist es aber passiert, und der Sprung zum Herz und damit zum Lieblingsfilm wird bestimmt nicht lange auf sich warten lassen.

Große Emotionen und ganz großes Kino. Danke dafür und 10 zugerotzte Taschentücher für VIELLEICHT LIEBER MORGEN

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cpt. chaos

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Echt, ist der so gut??? Ich hab gedacht, dass sei ein reiner Coming of Age-Streifen fürs jugendliche Publikum, daher habe ich bislang einen großen Bogen drum gemacht. Muss ich mir dann wohl schleunigst mal antun, wa?!? ;o)


vanilla

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Auf alle Fälle Uwe, der ist der Hammer.
Schätze mind. ne 7 bei dir;-)


Slevin_Kelevra23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Emma Watson ist einfach eine heiße Schnecke!
Und "Vielleicht lieber morgen" ein echter Geheimtipp!
Dieses Drama überzeugt einfach auf so vielen Ebenen: Die Schauspieler Lerman, Watson und Miller spielen ihre Rollen unglaublich einfühlsam. Der Film strahlt eine ganz besondere mitfühlende Ruhe aus, sodass man glaubt sich direkt in ihm zu befinden.
Die Geschichte um den schüchternen High-School Freshman Charlie ist wie aus dem Leben gegriffen und doch bedrückt sie zutiefst.
Hat man dieses Drama erst einmal gesehen kann man die tollen intensiv gefilmten Szenen kaum mehr aus dem Kopf bekommen.
Vor allem Logan Lerman ist für seine Rolle ein großes Lob auszusprechen. Ich kann kaum glauben, dass er den Schritt vom Teeniestar aus "Percy Jackson" zu dieser Top-Performance in "Vielleicht lieber morgen" geschafft hat, dafür Hut ab!
Für allen anderen gilt: Dieser Film darf einem Filmfan auf keinen Fall entgehen!

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vanilla

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Ich finde das ist mehr als nur ein Geheimtipp, der wird dein Herz erobern Kobbi, bin mir da fast sicher;-))
Waaaas wie geht denn das???
Lethal Weapon???
Nicht dein ernst.


kobbi88

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Nope, hat 9,5 ;)

Und... hm.... das geht schon... aber wie, da bin ich überfragt


Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ach ja, an manchen Momenten bin ich wirklich richtig, richtig froh mich damals hier auf Moviepilot angemeldet zu haben. Warum? Ganz einfach, die Seite und vor allem die Community selbst sind einfach super toll, und nebenbei entdecke ich durch Moviepilot immer mal wieder Filme die mir bis vor kurzem sogut wie gar kein Begriff waren bzw. ich noch nie etwas über sie gehört hatte.
"The Perks of Being a Wallflower" ist einer dieser Filme, und ich kann jetzt schon sagen das es gestern DEFINITIV die richtige Entscheidung war mir diesen Film zu kaufen!
Wie gesagt, ich wusste nichts über diesen Film, bin nur auf ihn aufmerksam geworden als ich ihn bei ein paar meiner MP Freunden auf deren Lieblingsfilmliste gesehen habe. Ich muss auch zugeben, dass ich im Vorfeld ein paar bedenken zu "The Perks of Being a Wallflower" hatte, da ich die Befürchtung hatte, das sich der Film als stereotypische US-Highschool Komödie abstempelt. Aber alle Bedenken erwiesen sich als absolut grundlos, denn dieser Streifen ist einfach wunderbar, in allen belangen! Die Geschichte ist an sich zwar nichts was man nicht schon oft genug gesehen oder gehört hat, doch die Umsetzung und die Art wie man sich an die Story herangewagt und sie letzlich umgesetzt hat, ist einfach nur schön und vor allem eines: Realitätsnah und menschlich! Ich denke, jeder kann sich mit mindestes einem der vielen Charaktere mühelos identifizieren, hat eventuell ähnliches erlebt wie einzelne Charaktere, kurz gesagt: Man findet von Anfang an Zugang zur den Figuren. Ich meine, jeder kennt eigentlich dieses Gefühl, irgendwo neu zu sein und verständlicher Weise von Anfang an nicht gleich einen Zugang zu anderen Leuten gefunden zu haben und mit der Situation das Anfangs alles oder vieles Fremd ist ein wenig überfordert ist.
So geht es auch Charlie, dem der Start an der Highschool bevorsteht und der alles andere als Begeistert davon ist. Schon bevor alles überhaupt richtig anfängt, zählt er die Tage bis seine Highschool Zeit endlich vorbei ist, andere Mitschüler verachten ihn und Charlie steht als Außenseiter da, mit dem scheinbar keiner etwas zu tun haben will. Er ist ruhig, zurückhaltend, ja sogar schüchtern. Einzig mit einem seiner Lehrer kommt er von Anfang an gut klar. Also, die Highschool Zeit scheint für Charlie zur Qual zu werden... Doch alles ändert sich als Charlie eines Tages auf den smarten Patrick und dessen Stiefschwester Sam trifft. Zwischen den drei entwickelt sich schnell eine tiefe Freundschaft, Charlie kommt endlich völlig aus sich raus und lernt das Leben mit ganz anderen Augen zu betrachten.
Und auch wenn die Freundschaft des Dreiergespanns auch ihre Höhen und Tiefen hat, die Gefühle verrückte spielen, Missverständnisse entstehen und alle anderen typischen Pubertätsprobleme ihren Lauf nehmen, am Ende kann sie trotzdem nicht's trennen, nichts ihre Freundschaft zerstören, und vielleicht entwickeln sich zwischen Sam und Charlie tatsächlich so etwas wie Liebe... Wer weiß?;)
Die Story ist wirklich sehr gut inszeniert worden, und sollte nicht nur den Geschmack der jüngeren Generationen treffen, denn wenn man sich voll und ganz auf den Film einlässt, dann erwartet einen eine perfekt gelungene Mischung aus lockerem Teenie Spaß und ernstem Jugenddrama, das dabei nie in's lächerliche fällt. Dieser Spagat hat mir wirklich sehr gut gefallen, und an vielen Stellen schafft es "The Perks of Being a Wallflower" einen richtig zu berühren und emotional mitzunehmen! Das liegt auch vor allem an den durchweg sympathischen und tollen Schauspielern , die ihre Rollen allesamt mit bravour gemeistert haben und immer glaubhaft wirken. Logan Lerman, den ich auch vor dem Film als einen ernstzunehmenden Nachwuchsschauspieler angesehen habe, spielt hier als Charlie seine wie ich finde bisher beste Rolle und beweist nochmals das er sich für künftige Filme durchaus empfehlen kann. Aber auch Ezra Miller konnte mich als Patrick voll von sich überzeugen und hat mir richtig gut gefallen! Wer es mir aber sprichwörtlich angetan hat, ist Emma Watson! Zwar gehörte sie schon vor dem Film zu meinen Lieblingsschauspielerinnen, doch durch ihre Leistung hier hat sich dies nur nochmal durchweg bestätigt und jeder der bisher Zweifel an ihr hatte, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen und seine Zweifel von dannen ziehen lassen...! Emma Watson passt einfach von vorne bis hinten perfekt in die Rolle von Sam, und kann deren Eigenschaften etc. wunderbar zur Geltung bringen. Sie spielt ihre Rolle mit so einer Leidenschaft, sie sieht so unglaublich Süß aus, dass ich mich fast selbst ein wenig in sie verguckt habe.
Zum Abschluss bleibt noch zu sagen, das man den Soundtrack ebenfalls sehr passend ausgewählt hat und er meinen Geschmack vollends getroffen hat. Top!

Fazit: "The Perks of Being a Wallflower" hat mich komplett begeistert und ich bin froh mir diesen tollen Film zugelegt zu haben. Die Atmosphäre ist Spitze, die Story kann ebenfalls überzeugen und geht auch mit Themen wie Homosexualität stets respektvoll um, die Schauspieler sind auch stark ( Emma Watson <3) und zeigen tadellose Leistungen und der Soundtrack ist vom allerfeinsten! Ich werde mir den Film so schnell wie möglich nochmal ansehen, da ich jetzt schon wieder unglaublich viel Lust drauf habe und bin fest davon überzeugt das meiner Wertung sich dann auch noch verbessern wird! Ein sehr schöner Film.

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Stooorm

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderschöner Film mit tollen Schauspielern. Mehr muss man dazu einfach nicht sagen.

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wenzel.venohr

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Bewertung7.0Sehenswert


Vielleicht lieber morgen war ein wirklich schöner Film, wenn ich auch finde, dass er etwas überbewertet wird. Der Film ist erneut eine Coming of Age geschichte, voller melancholie und bewegt sich ihn ähnlichem Fahrtwasser wie etwa (500) Days of Summer oder Submarine, reicht aber nicht an deren Qualität heran. Größtes Plus bei dem Film sind wohl die durchweg sympathischen Darsteller. Besonders Emma Watson ist hier wiedermal bezaubernd anzusehen, aber auch ihr Stiefbruder, gespielt von Ezra Miller kann überzeugen. Logan Lerman funktioniert sehr gut als Hauptfigur, mit der man sich identifizieren kann, allerdings hätte er ruhig schon vor dem Ende etwas mehr Emotionen zeigen können – sein Gesicht wirkt oft einfach sehr monoton.
Die Geschichte selbst ist wohl nichts besonderes, aber die Art wie diese präsentiert wird ist einfach schön! Zwar verzichtet man hier auf viele Stilmittel, wie in den oben genannten Filmen, aber trotzdem schafft es der Film eine wohlig melancholische Stimmung zu erzeugen, besonders durch den großartigen Soundtrack. Und auch die Überbelichtung des Films hat mich mal nicht so gestört, wie in etwa bei Krieg der Welten oder Drecksau. Besonders toll ist, wie respektvoll hier mit Themen jugendlicher umgegangen wird, wie etwa Homosexualität, ohne sich darüber lustig zu machen – aber gleichzeitig hat der Film auch noch Humor und Spaß an der Sache. Trotzdem fehlte für mich trotz all der Atmosphäre irgendwo die wirkliche ernsthaftigkeit. Das war alles ein bisschen zu „knuffig“ und zu „fluffy“. Was dann gar nicht funktioniert hat war die Backstory von Charlie. Man versucht hier so ein bisschen einen Donnie Darko-Vibe zu kreieren, aber das wirkt hier einfach unpassend. Viel zu separat ist dieser Handlungsstrang und hat so den Anschein, als würde er nicht zum Film gehören.
Trotzdem war Vielleicht lieber morgen ein wirklich schöner Coming of Age Film, mit guten Themen und einer schönen Atmosphäre.

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WhatTheFudge

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Bewertung6.0Ganz gut

Hätte ich nicht bis zum Ende durchgehalten wäre die Wertung rigoros schlechter ausgefallen. Der Anfang geht nämlich sehr in Richtung Neo-Nerd Komödie, die sich abgesehen vom Indie-Soundtrack von der Dumpfheit zahlreicher High School Komödien kaum unterscheidet. Der Film bietet aber nach einiger Zeit ein wenig mehr Tiefe, die ihm gut tut.

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Viktooria

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Bewertung9.0Herausragend

„Vielleicht lieber morgen“, so der Titel des Films, während der Titel des Buches komischerweise „Das ist also mein Leben“ lautet. Nicht zum ersten Mal frage ich mich an dieser Stelle, wer zum Teufel auf die brillante Idee gekommen ist, den bereits ins deutsche übersetzten Titel noch ein weiteres Mal zu verändern (der eng. Originaltitel des Buches und des Films ist „The perks of being a wallflower“, nebenbei bemerkt mal wieder um eeeeeeiniges origineller als die deutsche Variante;)). Aber genug gemeckert, nun zur Handlung: Charlie ist anders, er ist ein Mauerblümchen, das sich ganz und gar von seinen Mitschülern unterscheidet. Er findet anfangs weder Anschluss, noch Freunde als Frischling in seinem ersten Jahr an der High School. Doch er ist nicht der einzige, der anders ist. Eines Tages lernt er die Halbgeschwister Sam und Patrick kennen und damit endlich Freunde, mit denen er seine Jugend genießen kann. Wie jeder Teenager macht er seine Erfahrungen mit Sex, Drogen und der Liebe und lernt, dass hinter diesen Dingen nicht nur viel Aufregung und Euphorie, sondern auch Trauer und bittere Enttäuschung steckt. Regisseur Stephen Chbosky(übrigens auch der Autor des Buches), hat ein wahres Meisterwerk eines Coming-of-Age-Films (und -Romans) kreiert. Völlig hingerissen durchlebt man Charlies Achterbahn der Emotionen und kann sich nicht nur einmal in eben die Situation hineinversetzen, die man vielleicht erst letzten Sommer auch erlebt hat. „Vielleicht lieber Morgen“ ist ein unheimlich einfühlsamer Film, voller tragischer Komik, was ihm etwas ganz besonderes verleiht. Und fast hätte ich die fantastisch besetzten Hauptcharakteren vergessen. Charlie wird von Logan Lerman („Percy Jackson“) gespielt und die Geschwister Sam und Patrick von Emma Watson (Hermine Granger) und Ezra Miller. Die Chemie zwischen den dreien stimmt einfach so gut, wie man es eigentlich nur von erfahrenen Schauspielern gewohnt ist und sie verkörpern ihre Rollen mit solch einer Leichtigkeit und Authentizität, dass man fast schon das Gefühl hat, eine versteckte Kamera hätte sie begleitet. Zum krönenden Abschluss meiner Schwärmerei wurde der Film mit DEM perfekten Soundtrack untermalt, auf jede Szene wurde der perfekte Song abgestimmt, was den Effekt der perfekten Atmosphäre auslöst.
Auch wenn ich von bisher fast allen Buchverfilmungen bitter enttäuscht wurde, war es hier ganz und gar nicht der Fall. Ich rate ganz klar dazu, sich den Film anzuschauen, jedoch trotzdem zunächst das Buch zu lesen ... Denn Logischerweise werden im Buch die Nebencharaktere -wie Charlies Familie- alle viel näher beschrieben, was ein noch klareres Gesamtbild darstellt und es scheint mir einfach, als würde man den Film auf eine noch intensivere Weise genießen können, wenn man das Buch zuvor gelesen hat. Ich persönlich hatte sogar zuerst den Film gesehen und dann erst das Buch gelesen, als ich dann den Film erneut gesehen hab fand ich ihn einfach noch besser. . Ich lege also allen diesen unglaublich tollen Roman -und mein persönliches Lieblingsbuch, ans Herz....so ganz nebenbei. ich weiss es heißt MOVIEpilot nicht bookpilot heh

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adrian.hornung1

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Bewertung9.0Herausragend

Dramen gefallen mir selten, meistens überhaupt nicht. Aber dieses hier hat mir gefallen.
Wirklich guter "Slice of Live"- Film, mit gut geschriebenen, logischen Charakteren, die grandios besetzt sind. Außerdem: Emma Watson. Muss ich mehr sagen?

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travelpussy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Ich weiß nicht, ob ich die Zeit haben werde, weiterhin Briefe zu schreiben, weil ich vielleicht zu beschäftigt damit bin, mich zu beteiligen. Wenn das hier also der letzte Brief sein sollte, dann will ich, dass du weißt, dass es mir vor der Highschool sehr schlecht ging, und du mir geholfen hast. Selbst wenn du nicht wusstest, worum es geht, oder niemanden kanntest, der so etwas durchgemacht hat. Du hast mir das Gefühl gegeben, nicht allein zu sein. Ich weiß, manche Leute sagen, dass es so etwas gar nicht gibt. Und es gibt Leute, die vergessen, wie es ist, sechzehn zu sein, sobald sie siebzehn werden. Ich weiß, irgendwann sind es nur noch Geschichten. Und unsere Bilder sind dann alte Fotos. Und wir werden alle die Mom oder der Dad von jemandem sein. Aber jetzt gerade sind diese Momente keine Geschichten. Das hier passiert gerade. Ich bin hier, und ich sehe sie an. Und sie ist so wunderschön. Ich kann es jetzt sehen. In diesem einen Moment, wenn du erkennst, dass du keine traurige Geschichte bist. Da lebst du. Und du stehst auf und siehst die Lichter der Hochhäuser und alles, was dich staunen lässt. Und du hörst diesen Song, bist unterwegs mit den Menschen, die du mehr liebst als alles auf der Welt. Und in diesem Augenblick, ich schwöre es, sind wir unendlich."
Das und mehr Zitate zeichnen den Film einfach aus. Er ist fantastisch, ehrlich.. die Welt wie sie Charlie sieht. Bin absolut begeistert und die Schauspieler sind einfach top, ehrlich großes Lob!

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Tommysomething

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vorne weg, ich hab nicht das Buch gelesen, sondern nur den Film gesehen und von diesem Standpunkt werde ich auch kommentieren. Los gehts.

Ich mochte den Film, deswegen auch die 8,5 Punkte. Die Geschichte ist gut erzählt und die Charaktere interessant/verrückt genug, dass man ständig bei der Geschichte bleibt und sogar hin und wieder ein gewisses "Teenager Herzklopfen" bekommt, weil man schon in so einer Situation war, oder sich zurückversetzt fühlt. Ich rede vom ersten Kuss, das erste Mal, die erste große Liebe, solche Sachen eben.

Am Anfang des Films war ich sehr von Logan Lermans Performance enttäuscht, nicht weil ich etwas erwartet habe, sondern weil es so verdammt wenig war, so verdammt gefühlskalt wirkt. Man bekommt nicht wirklich einen Einblick in seine Person, oder in seine Vergangenheit. Vielmehr werden ständig neue Fragen gestreut, da neue Elemente zu diesem Charakter kommen, welche erstmal nicht erklärt werden. Erst am Ende macht alles wirklich einen Sinn und der Film entwickelt seine volle Wirkung, in dem Moment an dem wir verstehen, was es mit dem Protagonisten auf sich hat. Ein sehr schöner Aufbau und definitiv das Element, was den Film sehenswert macht.

Was ich nicht so mochte war, das gewisse Handlungsstränge vernachlässigt wurden und die Beziehungen nicht klar definiert wurden. Ich bin mir sicher, diejenigen die das Buch gelesen haben, wissen mehr. Aber ich hätte mir wirklich ein/zwei Szenen mehr mit dem Lehrer gewünscht, oder mit seiner Familie, kann aber durchaus verstehen, dass so etwas in einem fast zwei Stunden Film nicht unterzubringen ist. Vielleicht sollte ich mir einfach das Buch holen.

Allen anderen, die einen etwas anderen "Coming of Age"-Film sehen wollen, greift zu. Seht ihn euch an, lest bloß keine Zusammenfassung und lasst euch überraschen ;)

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