Vincent
Vincent (1982), US Laufzeit 6 Minuten, Fantasyfilm
8.8
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mit Vincent Price
Die Handlung dieses Kurzfilms, eines der ersten Werke Tim Burtons, dreht sich um einen Jungen namens Vincent, der davon träumt, so zu sein wie Vincent Price.
Cast & Crew
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Vincent Price
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Schauspieler
- Genre
- Fantasyfilm
Filmdetails Vincent
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Kritiken (1) — Film: Vincent
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen"Vincent" ist Tim Burtons früheste erhältliche Filmarbeit. Es ist eine sonderbare Liebeserklärung, eine überhöhte Verneigung vor Vincent Price, seinem großen Vorbild und Freund. Und es ist ebenso eine spielerische Wiedergabe von Autobiographie, in der sich die stilisierten, das Bild vom Künstler als Kunstfigur entwerfenden Details spiegeln, die die Obsessionen des Regisseurs und ewigen Außenseiters Tim Burton ausgebildet und vorangetrieben haben. [...] Dass die Zusammenarbeit zwischen Burton und Price hier einen besonderen Punkt markiert, wird später "Ed Wood" zeigen, in dem Burton die stille Verbundenheit des exzentrischen Regisseurs Ed Wood mit dem einstigen Horrorstar Bela Lugosi herausarbeitet. Die Ähnlichkeiten sind nicht zufällig: Wood schenkte Lugosi einen letzten würdevollen Auftritt in seiner schrägen Sci-Fi-Groteske "Plan 9 from Outer Space", Burton besetzte Price als romantischen Mad Scientist und Schöpfer in "Edward Scissorhands", seiner letzten Rolle. "Vincent" ist deshalb in mehrfacher Hinsicht einer der persönlichsten Burton-Filme: Eine Selbsterklärung und Vorstellung, ein eskapistisches Filmgedicht über Eskapismus und zugleich auch ein wunderbar surrealistisches Kleinod.
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
der cineast 2011/02/09 20:09:53
Antwort löschenDer Kommentar ist schön.
Royal mit Käse 2011/08/04 17:41:07
Antwort löschenNichts weiter hinzufügen! Vielen Dank für das Musterkommentar.
Kommentare (18) — Film: Vincent
Kommentar schreibenIubar 2011/09/05 23:20:39
Kommentar löschen6 tolle Minuten. Der beste Kurzfilm den ich je gesehen habe...
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riseoner 2011/07/27 22:57:32
Kommentar löschenRecht unterhaltsam, aber nichts besonderes.
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MikeC. 2011/07/16 22:07:32
Kommentar löschenKurz und knackig, mit dem typischen Burton-Style.
Eine nette Gruselgeschichte mit Augenzwinckern.
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Schloøpselcki 2011/05/12 16:12:49
Kommentar löschenEiner der besten Kurzfilme, die ich je gesehen habe und Auslöser für meinen Burtonwahn. Perfekte visuelle Umsetzung, wunderbar geschrieben (natürlich im Original), und sehr passende Musik. Mehr gibt es nicht zu sagen.
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Joe Gillis 2011/05/07 00:45:17
Kommentar löschen»Vincent« ist vielerlei, vor allem aus der Rückschau, also in Kenntnis eines einzigartigen künstlerischen Lebenswerkes (ein Begriff, der auf das Schaffen Tim Burtons, auch wenn da noch einiges kommen mag, durchaus schon zutrifft): »Vincent« – die lyrische Animationsminiatur über den siebenjährigen, explosiv frisierten Vincent Malloy, der, anstatt draußen zu spielen und Spaß zu haben, lieber im Dunkel seines Zimmers dem Weltschmerz frönt, Edgar Allen Poe verehrt und sich einbildet, er sei Vincent Price, sei besessen und verdammt – ist Visitenkarte und Standortbestimmung, Vorgriff und Versprechen, Autobiographie und Selbsterfindung, Hommage und Schöpfung, Test und Meisterwerk. In »Vincent« – diesem fünfminütigen Analogon zu einem anderen großen Debüt der Filmgeschichte: »Citizen Kane« – finden sich, in höchster Verdichtung, all die großen Themen, die Burton in den folgenden Jahren und Jahrzehnten ausformulieren, all die Leidenschaften, denen er erliegen wird: Unverstandensein und Einsamkeit, Einzelner und Gesellschaft, gotischer Horror und everyday life… dazu der ausgeprägte Sinn für Atmosphäre und die erzählerische Sprunghaftigkeit, die glückhaften Schußfahrten in die Abgründe in die Phantasie und das Erwachen, das nur ein böses sein kann: »And my soul from out that shadow that lies floating on the floor / Shall be lifted – nevermore!«
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Schlegel 2011/05/07 17:27:34
Antwort löschenIch bin ja Fan vom "Family Dog", auch eine Perle aus Burtons Anfängen. Inszeniert hat zwar Brad Bird, aber das Design stammt von Burton und die Musik bereits von Elfman. Der Film war Teil der Spielberg-Serie "Amazing Stories"; später bekam der Hund noch eine eigene kurzlebige TV-Show.
http://www.youtube.com/watch?v=kEu2upXjOac&feature=related
Joe Gillis 2011/05/07 19:53:31
Antwort löschenVielen Dank für Tip & Link! :) Hatte eh schon überlegt, ob ich der Burton- eine Bird-Retro folgen lasse...
Jack_Torrance 2011/03/06 11:46:14
Kommentar löschenDurch diesen Film verstehe ich nun endgültig, warum alle Tim Burton so lieben. Eine grandiose, expressionistische und melancholische Studie über Träume und Illusionen !
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der cineast 2011/02/09 20:11:19
Kommentar löschenSchaurige Verneigung vor einem Idol im Form eines Kurzfilms, der beachtlich traurig und poetisch daherkommt.
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Pygar 2010/10/27 10:27:51
Kommentar löschenVom Idol gefesselt und seinem Wesen inspiriert. Scheinbar unrettbar verloren in den Welten bedrückender Literatur und gefangen in düsteren und quälenden Gedanken. Statt heiterem Sonnenschein, überall nur gewähltes Leiden. Die Faszination des ausgekosteten Andersseins. »Vincent« ist durchdrungen von offenbarter Liebe zur schaurigen Literatur wie deren reißerischen Adaptionen und eine selbstredende Hommage an die unantastbare Verkörperung zerrissener Horrorgestalten.
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Hypnohouse 2010/09/23 04:53:43
Kommentar löschenGlücklicherweise konnte ich der Versuchung diesen Film anschauen zu müssen, nicht widerstehen. Schlicht und einfach zum verlieben, dieser düstere Kurzfilm.
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the traveler 2010/09/13 18:30:48
Kommentar löschen„Vincent“ ist ein kleines Kunststück von Tim Burton. Tolle, von Ideenreichtum geschwängerte Stop-Motion, mit düsterer Optik und Gruselsound verfeinert und angereichert mit einer fließenden, poetischen Lobhuldigung an Vincent Price, von eben Diesem selbst gesprochen. Kann man sich immer wieder vorm Schlafen gehen angucken.
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JimiHendrix 2010/08/23 19:26:17
Kommentar löschenDer wertvollste und schaurigsten Kurzfilme, den der wohl berühmteste Märchenonkel der Filmgeschichte bisher kreiert hat und außerdem ein schwarzer Edelstein des Genres.
Der mit Stop-Motion-Technik gedrehte Film, der ja als Special in der "Before Nightmare"-DVD vorliegt, hat mich schon beim erstmaligen Ansehen voll in sein dunkles Herz geschlossen.
Mit so viel Liebe zu den einzelnen Bildern und dem versvorgetragenen Text, den man unbedingt nur im Original konsumieren sollte, schaffte es Tim Burton, seinem Lieblingsdarsteller Vincent Price eine finstere Huldigung zukommen zu lassen.
Und in jeder einzelnen Einstellung läßt sich Burtons Handschrift unausweichlich heraus lesen.
Auch die Musik, hier mal nicht von Danny Elfman, sondern von Ken Hilton, läßt einem das Blut in den Venen erstarren, einfach großartig.
Für alle Fans von Burton, ein unbedingtes muss-sehen.
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BigDi 2010/08/23 21:54:32
Antwort löschenBurtons Bester! ;)
mikkean 2010/08/31 00:23:25
Antwort löschenEin klasse Frühwerk von Burton.
Kubrick_obscura 2010/03/27 20:42:38
Kommentar löschenBurton in seinen Kinderschuhen, die ihm schnell zu klein wurden.
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BigDi 2010/03/27 13:08:55
Kommentar löschenDie Geburt eines tollen Regiesseurs und ein Ausblick in sein späteres Schaffen, ob nun "Edward mit den Scherenhänden" oder auch "Big Fish". Morbide, abwechslungsreich, wunderbar (selbst-) ironisch, hintersinnig und mit einer perfekten Musikuntermalung. Und da man hier auch nicht von geringer Abwechslung reden kann, gibt´s von mir auch die bisher höchste Burton-Wertung.
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Xebeche 2010/03/26 23:31:04
Kommentar löschenHeute hatte ich Kurzfilm-Abend und "Vincent" war mit Abstand der beste! Dieses Frühwerk von Tim Burton ist absolut stimmig. Tolle Schwarzweiß-Optik und Vincent Price, den Burton hierfür gewinnen konnte: es hätte nicht besser inszeniert werden können. Hat durch Vincent Price als Erzähler dieser Geschichte um den siebenjährigen Vincent Malloy, der gerne wie V. Price sein möchte, einen Hang zur Selbstironie.
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Tyler__Durden 2010/03/24 21:53:40
Kommentar löschenExpressionistischer und wunderbar skurriler Kurzfilm. Wie ein Gedicht wird die Geschichte von niemand anderem als Vincent Price erzählt. Vincent IST Tim Burton und alles was seinen Stil später so einzigartig machte.
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*frenzy_punk<3 2010/03/11 23:16:22
Kommentar löscheneine der ersten schöpfungen burtons und schon damals konnte er wunderbare animationen schaffen. die düstere atmosphäre, die wir burton-fans so lieben ist auch schon in diesem film vorhanden und die wunderschöne musik von ken hilton harmoniert perfekt dazu. für jeden burton-fan absolut sehenswert!
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Aufgabe 2009/11/30 17:55:47
Kommentar löschenist das toll. schon dreimal geschaut. kleiner ringel vincent.
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suzee 2009/12/01 00:51:09
Antwort löschenhast herrn price erkannt? =D
Aufgabe 2009/12/01 01:57:49
Antwort löschenja. was eine stimme... besonders das ende:
"and my soul from out that shadow that lies floating on the floor shall be lifted - neverrrrrrrrmorrrrrrrrre!"
wahrrrlich herrrlich!
blackholebird 2009/11/21 18:42:36
Kommentar löschenEine grandiose Verbeugung vor Vincent Price und Edgar Allen Poe.
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