X-Men 2

X-Men 2 (2003), US Laufzeit 138 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Fantasyfilm, Kinostart 01.05.2003


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6.9
Kritiker
67 Bewertungen
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7.0
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17710 Bewertungen
75 Kommentare
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von Bryan Singer, mit Hugh Jackman und Brian Cox

In X-Men 2, dem zweiten Teil der X-Men-Reihe ziehen die X-Men um Professor Charles Xavier in den Kampf gegen General Stryker, der alle Mutanten für immer beseitigen will.

Als der Präsident der Vereinigten Staaten nur knapp einem Attentat entgeht, das von einem teleportierenden Mutanten ausgeführt wurde, steht es nicht gut um die Rechte der Mutanten, für die sich Professor Charles Xavier (Patrick Stewart) seit jeher einsetzt. Während er zusammen mit Cyclops (James Marsden) Magneto (Ian McKellen) in seiner Gefängniszelle aufsucht, da er in ihm den Drahtzieher vermutet, suchen Jean Grey (Famke Janssen) und Storm (Halle Berry) den vermeintlichen Attentäter. Wie es sich herausstellt sind sowohl er, Kurt Wagner alias Nightcrawler (Alan Cumming), als auch Magneto Opfer einer Manipulation geworden. Die Fäden hält ein gewisser General William Stryker (Brian Cox) in der Hand, der über eine Droge verfügt, die die Mutanten zeitweilig für seine Zwecke gefügig macht. Stryker treibt dabei ein ganz persönliches Motiv an, alle Mutanten zu vernichten.

Während er Professor X unc Cyclops gefangen nimmt, startet seine Spezialeinheit einen Großangriff auf die Schule der Mutanten. Nur dank des erbitterten Widerstandes von Wolverine (Hugh Jackman), Colossus (Daniel Cudmore), Rogue (Anna Paquin), Iceman (Shawn Ashmore) und Pyro (Aaron Stanford) verhindern sie Schlimmeres. Derweil gelingt Magneto dank einer spektakulären Befreiungssaktion seitens Mystique (Rebecca Romijn) die Flucht aus seinem Verlies. Er bietet den X-Men Hilfe bei der Verfolgung Strykers und der Befreiung des Professors an, die diese nur mehr als widerwillig annehmen.

Doch die Zeit drängt: Stryker will Professor X mittels der Droge dazu bringen, kraft Cerebro alle Mutanten ausfindig zu machen und auszumerzen. In einer finalen Konfrontation mit Stryker erfährt Wolverine wertvolle Details zu seiner Vergangenheit als Logan. Bevor sich die X-Men retten können, muss einer von ihnen aber noch ein folgenschweres Opfer bringen…

Hintergrund & Infos zu X-Men 2
X-Men 2 (OT: X2) spielte bei einem geschätzten Budget von 110 Millionen US-Dollar allein in den USA mit 215 Millionen US-Dollar das doppelte der Produktionskosten ein und weltweit gar gut 400 Millionen Dollar. Damit war X-Men 2 erfolgreicher als X-Men – Der Film mit 294 Millionen US-Dollar weltweit. 2003 war der X-Men 2 dutzendfach nominiert worden und gewann fünf Preise, der Größte davon war der Saturn Award in der Kategorie ‘Bester Science-Fiction Film’.

Für die Inspiration zu X-Men 2 bediente sich Regisseur Bryan Singer (Die üblichen Verdächtigen) vor allem bei einem Comic-Autoren, der die Genese der X-Men wie kaum ein anderer prägte: Chris Claremont. So verarbeitet X-Men 2 Motive aus dessen epochalen Werk, der Marvel Graphic Novel God Loves, Man Kills aus dem Jahr 1982, in der William Stryker ein Ex-General ist, der nun die Vernichtung der Mutanten als Geschöpfe des Teufels predigt. Die Hintergrundgeschichte Wolverines wurde u.a. von Barry Windsor-Smith in Weapon X aus dem Jahr 1991 angelegt. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails X-Men 2
Genre
Superhelden-Film, Actionfilm, Fantasyfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
Schule, Vereinigte Staaten von Amerika, Weißes Haus
Handlung
Attentat, Attentäter, Außenseiter, Bibel, Blockbuster, Coming out, Dammbruch, Das Weiße Haus, Experiment, Freiheitsentzug, Gebet, Gefängnisaufseher, Gefängnisausbruch, Gefängniszelle, Geheimbasis, General, Gewitter, Held, Hochbegabt, Homosexualität, Internat, Kampf-Jet, Katholische Kirche, Kirche, Krieg, Labor, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Magnet, Magnetfeld, Magnetstrahl , Marvel Comics, Menschenversuch, Mentor, Mutant, Oval Office, Proband, Präsident, Rollstuhl, Schuldirektor, Schüler, Spezialfähigkeiten, Staudamm, Sturm, Telepathie, Telephat, Teleportation, U.S. Präsident, Vater-Sohn-Beziehung, Wasser, Wasserfall, Wettermanipulation, Überflutung, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Aufregend, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm, Teenie-Film
Tag
Blockbuster, Marvel Comics, Sequel
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
20th Century Fox

Kommentare (72) — Film: X-Men 2


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FlintPaper

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Bewertung7.0Sehenswert

"Have you tried not being a mutant?"

Das Coming-Out-Szenario verläuft für Mutanten leider nur bedingt glimpflich. Nicht nur Papa & Mama sehen sich plötzlich mit der 'Strange New World' konfrontiert, sondern auch die Regierung hat mit den demographischen Fakten zu kämpfen. Am Besten gleich ein paar bewaffnete Soldaten bereitstellen, um der 'gefährlichen' und unkontrollierbaren Minderheit entgegenzuwirken. Die Angst vor dem Neuen führt also auch im X-Men-Universum zu Intoleranz und Diskriminierung, letzten Endes Gewalt. Neben dem Appell zum Miteinander spielt im zweiten Teil der Saga nun auch die Paranoia vor Terrorismus eine Rolle, sogar ein False-Flag-Szenario ist mit von der Partie. Konsequente Fortsetzung jedenfalls, ziemlich vollgepackt und mit Sicherheit nicht perfekt, aber doch ein sehenswerter Film mit interessanten Ansätzen, teils sympathischen Darstellern und besserer Action als im Vorgänger.

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howartwollowitz

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Bewertung9.0Herausragend

Tolle Charaktere.Grandiose Effekte.
Und eine solide Handlung.

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Davdav

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Bewertung7.5Sehenswert

Wow. Der erste X-Men war ein klein wenig lahm das haben die Filmemacher und die Fans bestimmt gemerkt und es hat sich schlagartig was geändert. Der zweite beginnt gleich mit einer fetten Actionszene mit einem sich tele portierenden Mutanten. Kompliment an die Filmemacher.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

Nachdem ich durch den Vorgänger dieses Films gut in das X-Men Universum eingeführt wurde, war ich gespannt auf "X-Men 2" von dem ich nun behaupten kann, dass er dem ersten Teil in nichts nachsteht.

Die Figuren um die Mutanten an der Schule von Professor Xavier werden gut weiterentwickelt, während sich der Konflikt zwischen US-Regierung und Magneto weiter zuspitzt, wo beide Parteien sich gegenseitig vernichten wollen, während die X-Men für ein friedliches Miteinander der Mutanten und Menschen eintreten.
Die Geschichte um "X-Men 2" wird geradlinig und spannend erzählt und kann hierbei mit noch mehr Actioneinlagen als der Vorgänger unterhalten, wozu man noch viele Informationen über die Charaktere des ersten Teils erhält.

Teilweise wirkt das Gezeigte wie auch die Fähigkeiten der Mutanten etwas übertrieben oder unausgeglichen aber über mehrere Logiklöcher kann man bei der rasanten Erzählung doch hinwegsehen, denn der Film will nicht mehr als einen durch seine Action und die coolen Figuren zu unterhalten(wo vor allem Magnetos Auftritte wieder großen Spaß machen)
was ihm auf dem gleichen starken Niveau wie dem Vorgänger gelingt, für mich sogar noch etwas besser als Teil 1, wenns für 8 Punkte wegen der etwas zu lang geratenen Laufzeit doch noch nicht ganz ausreicht, vielleicht ja dafür beim dritten Film der Trilogie...

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JackoXL

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Dann mach dich mal auf eine Bauchlandung gefasst. Finde den hier keine Sekunde zu lang und immer sinnvoll genutzt, während Teil 3...wirst du ja selbst sehen.


The Freewheelin Fonda

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Hatte den dritten ja auch schon gesehen, als ich den Text hier schrieb ;)
EIn kompletter Punktabfall nachdem der zweite Teil den ersten noch übertrumpft hatte, ist schon etwas ärgerlich aber ich fand den ja auch noch etwas besser als du :)


MemoriAria11

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Bewertung6.5Ganz gut

eine starke Vorstetzung. Wahrscheinlich der beste der 3 Filme.

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Curryman1312

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Warum hast du dann den Ersten höher bewertet? :P


sachsenkrieger

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Bewertung5.5Geht so

Also jetzt mal ehrlich, das Wahre ist diese Mutanten-Serie ja immer noch nicht, oder? Wenn ich so ticken müsste wie manch anderer hier, wären das alles Hassfilme.

Was mich bei vielen solchen Superhelden-Filme stört, ist die sehr oft unausgewogene Darstellung der Kräfte, wenn man das mal so nennen darf. Im ersten Teil z.B. zerschneidet der "Vielfraß", der eigentlich mehr säuft, wenn er kann, mal im Vorbeigleiten einen halben Meter Metall wie Butter, aber an einem menschlichen Körper hinterläßt er nur Kratzer oder Schnitte. Naja, Schwamm drüber!

Viel schlimmer ist immer noch der unsägliche Mix aus Kinder- und Erwachsenenfilm. Wieder spielt eine ganze Truppe der kleinen Racker nur aufgrund der anscheinend festgelegten Kinderquote. Rogue schafft es gerade mal, ihren Kumpel Iceman fast umzubringen, der bringt es immerhin fertig, für Wolverine ein Bier kaltzustellen. Naja, will mal nicht ungerecht sein, er baut auch noch ´ne Trennwand aus Eis.

Also schön, der Film funktioniert über weite Teile ganz gut, zum Schluss läßt er aber wieder mal stark nach. Identifikationsfiguren sind immer noch Magneto, Xavier und Wolverine, alle anderen bleiben relativ blass, schwach und belanglos. Ein wenig mehr Masse statt Klasse wäre angebracht worden und ein Drehbuchautor, der anständige Dialoge schreiben kann.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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shazad.khokhar

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Bewertung9.5Herausragend

Im zweiten X-Men Teil macht es Bryan Singer alles noch ein bisschen Besser als im ohnehin guten Teil 1. In diesem Film passt alles bis auf dem letzten Stück und ist ohne Frage bis jetzt mein Lieblingsfilm aus den 6 X-Men Filmen...bis jetzt natürlich, denn heute steht ja noch X-Men Days of Future Past an :-).

Im Film fand ich es sehr interessant, wie die Hintergrundgeschichte von Wolverine erneut aufgegriffen wird und die Geschehenisse von damals eine solche Bedeutung auf die Ereignissse des Filmes haben. Somit wird die Suche nach dem Ursprungs Wolverines in diesem Filme im Guten abgeschlossen und ein toller Übergang zu Teil 3 und somit zur Phoenix Saga gestartet, die mit mehreren gut gesetzten Zeichen dargestellt wurde.

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JokerReviews

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist der beste X-Men Film! Bis jetzt. Regisseur Bryan Singer hat aus den kleinen Fehlern, die er im ersten Teil gemacht hat, gelernt und macht hier einfach alles richtig. Hier wirkt Wolverine nicht wie der alleinige Hauptdarsteller, denn hier bekomme ich wirklich das Gefühl, dass die X-Men als Team im Vordergrund stehen. Praktisch jeder Charakter, sei es Storm, Rogue, Jean, Cyklops, Iceman oder eben Wolverine, wird hier hervorragend eingeführt und jeder bekommt seinen eigenen kleinen Showdown.

Diesmal kämpft die berühmte Heldentruppe nicht gegen Magneto, sondern gegen William Stryker, den wir bereits aus "X-Men Origins Wolverine" kennen und verbünden sich sogar mit Magneto und da wird wieder deutlich, dass Magneto kein klassischer Bösewicht ohne nachvollziehbaren Motiven ist. Auch hier wird das Thema Rassismus und Rassentrennung ziemlich clever angekratzt, ohne dabei die Moralkeule übertrieben zu schwingen. Das absolute Highlight für mich in diesem Film ist aber Alan Cumming als Nightcrawler, auch bekannt als Kurt Wagner. Für mich der heimliche Star dieses Films. Noch besser wäre es vielleicht gewesen, wenn er von einem deutschen Schauspieler gespielt worden wäre, da Cummings deutsch doch recht bröckelich ist. Trotzdem liefert er eine tolle Performance ab und ich finde es absolut fatal und unverständlich, wie man diesen tollen Charakter für weitere Filme streichen konnte.

Natürlich ist auch der Rest der Garde absolut hervorragend. Hugh Jackman zeigt in diesem Teil sogar, was für ein Weltklasse Schauspieler er ist. Auch die zuckersüße Oscarpreisträgerin Anna Paquin ist wieder dabei und auch wenn ihre Figur hier nicht so viel Tiefgang erhält muss ich sagen, dass sie einfach herrlich süß in der Rolle als Rogue agiert. Aber auch der Rest macht alles richtig und sogar Halle Berry, von der ich wirklich kein Fan bin, gefällt mir hier erstaunlich gut als Storm.

Fazit : Ganz klar für mich das große Highlight der X-Men Saga bisher. Packend von der ersten Minute an, emotional, vielschichtig, actionreich und ein schockierendes und trauriges Finale. Ich hoffe dass wir eines Tages den Nightcrawler wieder sehen werden.

9/10

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Spike1990

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Bewertung7.5Sehenswert

"X-Men 2" öffnete in den frühen 2000ern zusammen mit der "Spider-Man"-Reihe von Sam Raimi die Türen für alle nachfolgenden Blockbuster, welche auf Comic-Vorlagen beruhten. Beide Reihen einte aber ein Schicksal: Sie wurden beide von einem misslungenen dritten Teil an die Wand gefahren. Die erste "X-Men"-Trilogie genoß bis gestern wirklich kein hohes Ansehen bei mir. Ich hatte jedoch keine Erinnerung mehr an den zweiten Teil der Reihe. Also nahm ich mir gestern die Zeit für "X-Men 2", welcher unter der Regie von Bryan Singer entstand(" Die üblichen Verdächtigen"). Eine Sache möchte ich schon mal vorweg nehmen: Die erste "X-Men"-Reihe, welche zwischen 2000 - 2006 entstand, wird nie zu meinen Favoriten gehören, dennoch ist der zweite Teil recht unterhaltsam. Allein schon wie in der Eröffnungsszene die Kräfte von Nightcrawler zur Schau gestellt wurden war sehr beeindruckend. Unterm Strich ist "X-Men 2" solides Popcorn-Kino und eine runde Sache. Der beste Beitrag in dem Franchise bleibt jedoch "First Class". Ich bin auch schon sehr auf "Days of Future Past" gespannt. Da hat Bryan Singer ja auch wieder seine Finger im Spiel...

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SweetnessRomanoff91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

CGI /Special Effects/ Fights 8/10
Gute CGI und Special Effects, geile Fights

Story:8/10
Diesmal müssen die X-Men gegen einen General bestehen, der die komplette Auslöschung der Mutanten will. Dafür müssen sich Wolverine & Co mit Magneto & Co verbünden

Schauspieler:9/10
Neben den fast gesamten Cast aus Teil 1 nur ohne Toad(Ray Park) und Sabretooth (Tyler Mane).
Neu dafür:
Brian Cox als General Strycker
Alan Cummings als Nightcrawler
Aaron Stanford als Pyro
Shawn Ashmore als Iceman
Kelly Hu als Lady Deathstrike
Katie Stuart als Kitty Pryde

Spannung 8/10

Wird nie langweilig

Humor:8/10

Stellenweise vorhanden

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boob124

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Bewertung6.5Ganz gut

Im zweiten Teil der X-Men Reihe „X-Men 2“ wird der Zuschauer wieder Zeuge des Kampfes der Mutanten und der Menschen. Inhaltlich knüpft man an den ersten Teil an – Die Menschheit steht vor der nächsten Stufe der Evolution, den Mutanten. Doch die meisten Menschen fürchten sich vor diesen und wollen sie daher bekämpfen. Und ganz ohne Grund ist das nicht, denn nicht alle Mutanten sind so friedlich wie Professor X und seine X-Men; Magneto und seine Anhänger wollen die Menschheit vernichten, um die Rasse der Mutanten als einzige menschliche Art zu etablieren. Dieser Kampf zwischen Menschen und Mutanten wird nochmal deutlich besser geschildert als im ersten Teil, hier können wir einen Präsidenten der USA sehen, welcher hin und her gerissen ist und wir sehen im Gegensatz zum ersten Teil, dass es durchaus auch sehr grauenhafte Personen in den Reihen der Menschen gibt. Auch wird parallel hierzu die Geschichte um Wolverine gut weitererzählt, ohne Zweifel die Story, auf welche der Zuschauer, welcher nur den ersten Teil sah, am meisten gespannt ist. Aber auch alle anderen Charaktere, mögen sie im ersten Teil eher unscheinbar erscheinen, wurden gut eingebunden. Das Niveau der Effekte und der Kämpfe, welche noch in meinem Kommentar zum ersten Teil das größte Minus waren, wurden nun viel besser umgesetzt, aber Luft nach oben gibt es immer noch. Der Cast ist nach wie vor klasse und hochkarätig, die Stars sind wieder Hugh Jackman, Patrick Stewart, Ian Mckellen und Halle Berry. Natürlich muss man bei all dem auch immer vor den Augen haben, dass bei X-Men sehr viel Arbeit, eigentlich die ganze Pre-production, nicht Verdienst des Filmes sondern vom großen Stan Lee ist, welcher im Hause Marvel die X-Men erfunden hat. Alles in allem hat sich Fox mit dem Film auf jeden Fall in die Richtige Richtung bewegt welches sich zum Glück mit dem Nachfolger „X-Men: Der letzte Widerstand“ bestätigt :)

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alex023

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Bewertung6.0Ganz gut

alex023 schaut die X-Men (bis auf den neuen Wolverine, weil er darauf keine Lust hat) und das alles ist irgendwann schon mal passiert und wird jetzt veröffentlicht in Vorbereitung auf den Kinostart vom neuen Film #2

»Charles Xavier. Have you come to rescue me?«

Es ist ja so, dass es Fortsetzungen eigentlich einfacher haben müssten: man braucht die Charaktere nicht mehr einzuführen, das Setting, das Thema – alles ist bereits bekannt. Man könnte sofort loslegen und auf eine originelle Story setzen. Oft wird das dadurch revidiert, dass der erste Teil einer Reihe so gut war, dass er nur noch durch das altbewährte „Höher, Schneller, Weiter“-Prinzip „getoppt“ werden kann (natürlich gelingt dies in den meisten Fällen nicht). Was ist denn aber dann, wenn der erste Film eigentlich irgendwie doof war? Genau dann tritt der Fall ein, dass man nur die eine Seite der Medaille betrachten muss: Figuren sind bekannt, Story kann losgehen. Genauso verhält es sich eben bei X-MEN 2.
Wir werden sofort in das Geschehen geworfen, wir kennen Wolverine, Magneto und Co. bereits sehr gut, schon kann eine Story um sie gesponnen werden, die mit Leichtigkeit die schwache des ersten Teils aushebelt. Singer hat hier leichteres Spiel, sowohl mit seinem Anteil am Drehbuch und seiner Inszenierung. Diese wirkt insgesamt etwas offener, dynamischer, aber in großen Teilen immer noch in den Kinderschuhen steckend, sprich behäbig. Die Eintönigkeit und Langeweile ist größtenteils verschwunden, aber begeistern kann Singer damit immer noch nicht.

Die Action ist nicht erinnerungswürdig, die Schnitte eher konventionell und auch die Story verläuft wieder altbekannt, jedoch mit dem Unterschied (zu »X-Men«), dass es jetzt wesentlicher spannender ist und – vor allem – unterhaltsamer. Denn der Entertainment-Faktor ist hier viel, viel größer, was eben auch an den vorher bereits feststehenden Umständen liegt. Die Figuren entwickeln sich alle ein klein wenig, nicht zu extravagant, das würde ja ein gutes Drehbuch verlangen, aber immerhin. In einigen Szenen wird dann aber schön eingefangen, wie Singer – zumindest ein kleines bisschen – die gesellschaftskritischen Aspekte porträtieren will: die Regierung will gegen die Mutanten vorgehen (unbekannte, ungleiche Sonderlinge, die nicht dem einheitlichen Bild entsprechen = Gefahr), General Stryker will sie alle vernichten und dazu einen entsprechenden hinterlistigen Plan ausgetüftelt. Ich muss die plakative Aussage dessen nicht aussprechen, manchmal muss sie aber so sein und hier wird auch noch viel zu gering darauf eingegangen. Wenn sie im Haus von Rogues Freund sind und dessen Mutter fragt: „Have you ever tried not to be a mutant?“ – dann ist dies eine schöne Anspielung, ein Ansatz auf eine kritische Hinterfragung des menschlichen Selbst, Seins und Handelns, wird aber gleich wieder durch überbordende Action aufgelöst.

Fazit: Insgesamt kann man also konstatieren, dass X-MEN 2 den Vorgänger schon übertrifft, aber immer noch bloß mehr oder weniger im Durchschnitt herumdümpelt, da bis auf einen gewiss existenten Unterhaltungsfaktor nicht viel mehr angeboten wird.

[http://planetofpictures.blogspot.de/2014/04/x-men-2-us-2003-bryan-singer-die-zweite.html]

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Filmfan30

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Bewertung7.5Sehenswert

Der beste aus einer wirklich guten Trilogie. Ja, ich weiß, die Reihe beinhaltet mehr, aber der ganze Rest ist für mich nicht erwähnenswert. Billiger Abklatsch, um die Kinokassen noch mal klingeln zu lassen.

X-Men 1, 2 und 3 waren großes Kino. Eine der besten Comicverfilmungen ever!

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LilQ

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Hmmmm Wolverine, ja, ein sehr interessanter Charakter, der übrigens das erste Mal in einem Hulkcomic auftauchte und nicht bei den X-Men :) Ich mag den Hulk-Film mit Edward Norton und bin leider irgendwie die einzigste auf breiter Flur. Der zweite Wolverinefilm ist schlecht. Leider kann ich auch nicht mehr dazu schreiben, weil das schon zuviel ist. Der erste war aber auch nicht der Hit.
Ich muss sagen, dass auch X-Men 2 ein paar fiese Fehler hat, die nur dann schmerzhaft sind, wenn man die Comics kennt. Beispiel?! :) Raven aka Mystique trifft auf Kurt Wagner aka Nightcrawler der im Comic ihr leiblicher Sohn ist. Der scheint aber in X-Men 2 an einem spontanen Ödipuskomplex zu leiden, denn er verkuckt sich ein bissl in sie. Was denken sich Drehbuchautoren denn bei sowas?
Rogue ist Mystiques Adoptivtochter, im Film aber kennen sie sich nicht und mögen sich nicht.
Obwohl sich da nichts wirklich fügt, ähneln sich die Charaktere den Comicvorlagen und ich kann gut damit leben. Leider ist das in First Class nicht so. Was mich ein wenig traurig macht. :(


Filmfan30

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Ich glaub, Drehbuchautoren haben nur ein Farbschema in ihrem Denken und ihrer Fantasie: die Farbe grün. Nein, im Ernst. X-Men wurde halt für ein breites Publikum konzipiert, von dem wahrscheinlich nur ein kleiner Teil tatsächlich die Comics kennt. Alle anderen sind keine ernsthaften Fans, sondern einfach Blockbusterkinoliebhaber, die sich gern seicht unterhalten lassen möchten. Wie gesagt, ich hab die Comics nicht gelesen und hab es auch nicht vor. Für mich war es Popcornkino vom Feinsten. Aber ich versteh dich. Wenn ich ein Buch gelesen und geliebt habe und die machen was ganz anderes daraus, bin ich auch erst mal überrumpelt. Manchmal gefällt mir dann das Ergebnis, manchmal ärgert es mich einfach nur.


Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Steigerung in allem: Bessere Handlung, mehr neue Figuren und ausgefeiltere "Wiederholungstäter", mehr und größere Actionszenen. Singer hat hier alles richtig gemacht.

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Andy_Awesome

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für mich der bisher beste X-Men Film !
http://www.youtube.com/watch?v=w7iEHzY8GjI&list=PLEzfTw0wkMwaLJ3336SqZ82bPa_h4yFdE

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PELANO

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Bewertung7.5Sehenswert

Der erste Teil der „X-Men“ – Reihe startete 2000 und lieferte eine ordentliche Vorstellung. Drei Jahre später erschien schließlich der gleichnamige Nachfolger, der mit deutlich angestiegenem Budget verwirklich wurde. Die Investitionen haben sich gelohnt, so konnten einige Schwächen des Vorgängers diesmal vermieden werden. Erneut kann der Film mit seinen Action- und Kampfszenen punkten, die nochmal etwas dynamischer wirken. Außerdem werden gleich mehrere wichtige Charaktere eingeführt, die allesamt einwandfrei verkörpert wurden. Die Handlung ist einwandfrei. Zwar steht der Konflikt zwischen Mutanten und Menschen weiterhin im Mittelpunkt, Magneto und Xavier verfolgen weiterhin ihre gegensätzliche Ziele, doch Strykers Machenschaften und Wolverines Vergangenheit sorgen für Abwechslung. Wie diese genau aussieht, bleibt allerdings noch verborgen, das macht Laune auf „X-Men Origins: Wolverine“. Insgesamt unterhält der zweite „X-Men“ sehr gut und sorgt mit seinen unverhofften Wendungen für Dramatik und Spannung. Etwas nervig ist das ständige Verwandlungsspiel von Mystique, hier hätte es dem Film gut getan das ein oder andere Mal darauf zu verzichten. Gegen Ende des Films gibt es ein längeres Hin- und Her im Cerebro, das ein bisschen langatmig wirkt, doch davon und ein paar anderen Kleinigkeiten abgesehen, gibt wenig am zweiten Teil auszusezten.

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Eixenxxl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

X- Men 2 kommt wieder mit etwas mehr Action daher aber weiß mit seiner guten Erzählweise immernoch Top zu unterhalten.

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HaudenLukas

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Bewertung7.5Sehenswert

...dank mehr Budget übertrifft dann X-Men 2 seinen Vorgänger in Punkto Ausstattung und Action, hält sich aber auf erzählerischer Ebene auf dem Niveau des Erstlings...

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T00BI

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Bewertung5.5Geht so

General Stryker, ein strikter Gegner unserer X-Men, hat einen hinterlistigen Plan ausgetüftelt um alle Mutanten auf der Erde zu beseitigen. Doch Professor Charles Xavier, Magneto und all ihre Verbündete haben verständlicherweise was dagegen, und stellen sich dem Kampf gegen ihn.

Nachdem "X-Men" mich doch ein klein wenig enttäuscht hatte folgt nun "X-Men 2", der einiges besser macht als sein Vorgänger. Vor allem die Story ist hier um einiges verzwickter und hat die ein- oder andere unerwartete Wendung zu bieten. Mir persönlich haben die (wenigen) neu hinzugekommenen Mutanten auch besser gefallen als im Vorgänger, was dem Filmspaß auf jeden Fall gut getan hat. Als die X-Men Reihe entstanden ist, war die CGI Technik mitten im Wandel, was man hier auch merkt. Die Effekte sind hier ebenfalls ein gutes Stückchen besser als im Vorgänger, wenn auch an einigen Stellen immer noch nicht so richtig zufriedenstellend, dafür sind die Actionszenen hier um einiges besser ausgearbeitet. Ein weiterer Pluspunkt ist die Geschichte rund um Wolverine, die hier richtig gut eingearbeitet wurde und seinen Charakter und Vergangenheit stärker beleuchtet. Zusammen mit einigen humorvollen Momenten kann sich "X-Men 2" auf jeden Fall sehen lassen, ist definitiv ein Film bei dem man über weite Strecken seinen Spaß hat und der auch einige richtig packende Szenen zu bieten hat.

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Bourbon

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Bewertung7.0Sehenswert

"X-Men 2" ist auf jeden Fall ein würdiger zweiter Teil der Trilogie. Nach dem der erste Teil wenig für den Zuschauer geboten hat und sehr kurz rüberkam, macht dies der zweite Teil wett. So bekommen wir mehr Schauplätze zu bieten, die eine ganz andere Handlung und mehr Abwechslung bieten können. So hat die Handlung die eine ondere andere Wendung, die man nicht so erwartet hätte, und geht so tiefer ins Detail zwischen dem Kampf Mutant und Mensch. Vor allem die Vergangenheit von Wolverine macht es zu bestimmten Zeitpunkten spannender. Ferner erfahren wir mehr über die Mutanten selbst – deren Fähigkeiten, Beweggründe und Charaktereigenschaften. Auch lassen die Actionszenen diesesmal nichts zu wünschen übrig, da diese viel besser ausgearbeitet wurden.

Fazit: Mit "-Men 2" hat man dies nachgeholt, was man sich im ersten Teil "X-Men – Der Film" gewünscht hat. Man ist mehr auf das Geschehen und den Konflikt eingegangen. Dadurch wird es tiefgründiger, es lässt den Zuschauer mehr erfahren, aber auch rätseln. Vor allem über Wolverine möchte man mehr in Erfahrung bringen. Ein würdiger zweiter Teil!

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