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Zeiten ändern Dich

Zeiten ändern Dich (2010), DE Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 04.02.2010


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1.8
Kritiker
19 Bewertungen
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3.3
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4989 Bewertungen
262 Kommentare
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von Uli Edel, mit Bushido und Elyas M'Barek

Zeiten ändern dich erzählt die Lebensgeschichte des Hip Hop-Stars Bushido.

In Zeiten ändern dich wird dargestellt, wie aus dem jungen Schulabbrecher und Drogendealer Anis Mohamed Youssef Ferchichi der Musiker Bushido und schließlich auch eine Art deutsches Phänomen wird. Zeiten ändern dich ist aber auch die Geschichte eines heranwachsenden Mannes, der sich seinen Dämonen früher oder später stellen muss.

Hintergrund & Infos zu Zeiten ändern dich
Bushido, 1978 geboren als Anis Mohamed Ferchichi, ist mit acht Goldenen Schallplatten und zwei Platin-Schallplatten der erfolgreichste deutsche Hip Hopper aller Zeiten. Er gründete 2004 die Plattenfirma ersguterjunge und verkaufte in seiner Karriere bislang weit über 1,5 Millionen Tonträger. Für seine musikalischen Leistungen erhielt er u. a. den Echo, den MTV Europe Music Award, den Goldenen Bravo-Otto und den Viva-Comet. Im Herbst 2008 erschien seine Autobiographie im riva-Verlag und rangierte wochenlang in den Bestsellerlisten.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Zeiten ändern Dich

Xander8112: Xanders Blog

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2.5Ärgerlich

Bushido wächst im Ghetto auf, lernt dort genug um gestelzt, aber immerhin fehlerfrei, Texte aus dem Off aufsagen zu können und fängt nach 9/11 an zu rappen, weil ihm da der Wert des Lebens bewusst geworden ist. Am Ende singt Karel Gott ein Lied über eine Biene namens Maja. Dabei ist in dem Film viel von Opfern die Rede (“Du bist voll das Opfer!”) , viel von Respekt und Ehre und von der Liebe zur Mutter. Passend, das ich den Film am Muttertag gesehen habe. Wenn ich mit Bushido auch sonst nichts am Hut habe, interessierte mich der Film schon ein wenig. Aber selten erlebt man, wie ein ungelernter Hauptdarsteller einen Film so dermaßen vor die Wand fährt wie hier, wobei das Drehbuch nicht wirklich hilfreich ist. “Zeiten ändern dich” schneidet manches an, lässt das meiste aber unbeachtet und zeigt während der gesamten Laufzeit nur einen arroganten Bushido, der sich für den Mittelpunkt der Welt hält. Definitiv beschränkt sich die Zielgruppe des Films auf Käufer der CDs, denn alle anderen werden dem Machwerk nicht all zu viel abgewinnen können.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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2.0Ärgerlich

Es geht um Respekt und das harte Leben auf den Berliner Straßen – zumindest, wenn man dem wie abgelesen wirkenden Off-Kommentar von Bushido himself glaubt, der ein extrem mieser Schauspieler ist und somit der „Klasse“ dieser krass kalkulierten, kotzigen Kacke in nichts nachsteht.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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3.0Schwach

Ein Biopic mit Anfang 30 bekommt nicht jedermann. Und ausgerechnet Bürgerschreck Bushido, in dessen Weltbild nur Bitches und Mutti existieren, durfte unter die Leinwandhelden gehen. Mit der Verfilmung seiner Autobiografie sucht er den Vollkontakt zum Publikum. Herr Bushido, der sich viel zu jung und äußerlich unverändert selbst spielt, sagt aus dem Off staksig seinen Text auf, deutet aber beim abschließenden Auftritt mit dem neunten Soloalbum samt Karel-Gott-Feature an, warum er es trotz aller homophob-frauenfeindlichen Zeilen vom Bordstein bis zur Skyline bringen konnte.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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0.5Schmerzhaft

Nichts ist wichtiger bei einer Biographie als die Glaubwürdigkeit. Ich will Bushido nicht unterstellen dass er lügt, wenn er seine Lebensgeschichte erzählt, aber da der Berliner Rapper sich selbst spielt und mit der Schauspielerei sichtbar nichts am Hut hat, wirkt der gesamte Film unglaubwürdig, nein sogar überwiegend unfreiwillig komisch.

Deutschlands bekanntester Produzent Bernd Eichinger, der sich frühzeitig die Recht an der Biographie von Bushido sicherte und Regisseur Uli Edel, die zuletzt Stefan Austs RAF-Standardwerk „Der Baader-Meinhof Komplex“ verfilmten, liefern mit „Zeiten ändern dich“ einen treudoofen Schnellschnuss ab. Nichts, aber wirklich gar nichts will hier funktionieren. Die Darsteller, auch die, die ihr Handwerk verstehen, agiere wie Knallchargen. Hauptfigur Bushido wird zum unsympathischen, allwissenden Superman aufgebläht. Egal was ihm widerfährt, ihm gelingt einfach alles. Selbst in Prügeleien gegen eine schiere, bewaffnete Übermacht kommt er als Sieger hervor. So werden er und sein Leben innerhalb kurzer Zeit langweilig, uninteressant und darüber hinaus wirkt dadurch alles fiktional.

Damit Super-Bushido aber auch wirklich allgegenwärtig überlegen daher kommt, haben die Macher die Welt um ihn herum wie eine Mischung aus „Verbotene Liebe“ und sozialem Brennpunkt hergerichtet. Entweder er macht sein Ding in den dreckigen Straßen Berlins, oder er wirkt wie ein Messias der Unterschicht. Wenn er in der weißen, ideologisch eingerichteten Villa der Eltern seiner Freundin zum essen eingeladen ist und sich dort nur widerwillig von deren Butler (!) bedienen erinnert „Zeiten ändern dich“ an ein populistische Erklärung gegen die böse, kalte Welt der Oberschicht. Das die Eltern dazu noch aussehen und sich ausdrücken als wären sie untolerante Snobs aus dem Katalog zieht den Film noch etwas mehr in die Lächerlichkeit.

Fans des Berliner Skandalrappers werden wahrscheinlich die notwendige Containerladung Empathie besitzen um dieses schwache Machwerk gut zu finden. Wahrscheinlich wird es sie begeistern und bewegen, wenn Bushido erzählt, dass es die Anschläge vom 11. September waren, die ihn dazu bewegt haben Rapper zu werden, aber ohne funktionierende, emotionale Verbindung zum Zuschauer wirkt dass alles platt, aufgesetzt, billig und wie gesagt unfreiwillig komisch. So gesehen lieferte Bushido mit „Zeiten ändern dich“ vielleicht die beste Parodie auf seine eigene Person. Eine Realsatire, die bestimmt keine seine sollte.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mikkean

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Berlin ist nicht Detroit, Kreuzberg nicht die 8 Mile. Und Bushido ist weder ein deutscher Eminem, noch ein Schauspieler. Wer sollte sich schon für eine von Geisterhand geschriebene Biografie interessieren. Der Schlusssatz übrigens ist großartig, Hochachtung.


Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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1.0Ärgerlich

Eine fulminante Blamage für Bernd Eichinger, der ansonsten gerne als Vorzeigefilmemacher des Landes genannt wird, und den Rest von Cast und Crew, die sich allen Ernstes für diesen Schrott verpflichten ließen. Eichingers Drehbuch ist ein Witz, den jeder GZSZ-Hanswurst mit zwei Liter Schampus im Schädel besser hingekriegt hätte; Regisseur Uli Edel fährt das katastrophale Skript plan-, sang-, klang- und völlig leblos vollends an die Wand. Immerhin: Die Glücklichen vor den Glotzen der Nation amüsieren sich köstlich über einen historischen Moment der Selbstdemontage der Beteiligten, wie es ihn so wohl noch nie gegeben hat.

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Sascha Eggers

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2.0Ärgerlich

Wie schon im Baader-Meinhof-Komplex, dem letzten gemeinsamen Film von Regisseur Uli Edel und Produzent Bernd Eichinger, wird die Geschichte hektisch erzählt und dabei wird versucht nichts auszulassen, wodurch dann aber die einzelnen Momente an Spannung und Dramatik verlieren. Hier trifft das vor allem auf Bushidos Zeit als Drogendealer, das gestörte Verhältnis zu seinem Vater und seinen Aufstieg zum Star zu. Diese Themen werden alle kurz angeschnitten, befriedigend abgehandelt wird keines davon. So wirkt das Ganze mehr wie eine wilde Ansammlung von Anekdoten aus Bushidos Leben denn als richtige Biographie, die Brüche, Hürden und Errungenschaften seiner beruflichen und privaten Laufbahn aufzeigt.

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Mr.Film: City of Cinema

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0.5Schmerzhaft

Ich finde den Film wirklich sehr schlecht gemacht. Wie kann man blos so schlecht schauspielern? Ich nehme jetzt z.B. mal die Szene wo bushido seine mutter nach geld fragt. Diese fragt wofür er die braucht und bushido antwortet "für drogen". Das komische dabei ist das die mutter ganz relaxt bleibt?!
Einfach nur geschmacklos gemacht und ich denke mal vieles war nicht so wie in seinem echten leben.

Mr. Film

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Darbon

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Kenne ja nur die "Best of"-Peinlichkeiten: Die ewig auf Brunft gespreizte Elsner-Hanne - hier mal als Pocahontas' schmutzige Oma chargierend - sieht auch beim Gemüseschnibbeln aus als lackierte sie sich mal selbst ohne Personal umständlich die Fingernägel. Was will man noch von einer, die Empathie für egomane Sympathie hält, nach Dekaden von Matronen-Schmollmund und ralliger Suffstime erwarten? Das passt: Bushi und Hanne. Irgendwann sollte ich den Schund mal komplett sehen. Ach nee, das "Best of" gereicht dann den Beteiligten genug zur Ehre.


Frank Mehring: http://film-dienst.kim-info... Frank Mehring: http://film-dienst.kim-info...

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1.5Ärgerlich

Wie und weshalb sie bestimmte Beats und Breaks bevorzugen, wie sie sich die amerikanische Musik, ihre Symbole, Gesten und Haltungen aneigneten, weiß der Film allerdings nichts zu berichten. Er wirkt vielmehr wie eine gescheiterte Comic-Adaption – und ist im Grunde als Kinderfilm konzipiert. Nur so macht es Sinn, dass beim Finale Karel Gott vor begeistertem Bushido-Publikum „Und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja“ singt. Viele Dialoge wirken aufgesetzt, als wären sie einer soziologischen Studie samt Glossar mit den Kraftausdrücken der Jugendsprache entlehnt. Die Handlungsabläufe sind unmotiviert und einer allzu durchsichtigen Dramaturgie geschuldet. Angesichts all der verpassten Chancen, über die HipHop-Kultur einen Innenblick auf das gesellschaftliche Umfeld des Rappers Bushido zu werfen, lässt sich der Film unschwer als bloßes Vehikel der auf Kommerz getrimmten Kunstfigur „Bushido“ durchschauen, ohne dass auch nur ein Funke der Provokation aufflackern würde.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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1.0Ärgerlich

[...] Bernd Eichinger hat ein ekelhaftes Drehbuch geschrieben, das sich szenisch im Leben Bushidos vorarbeitet, ohne biographische Zusammenhänge herzustellen, den musikalischen Werdegang schlüssig zu beleuchten oder authentische Situationen zu kreieren. In Dialogen, die bestenfalls zwischen totaler Belanglosigkeit oder einfältigen One-Linern jonglieren, meist aber unangenehm berührend den Slang und Jargon der „Straße“ nachempfinden wollen. In Szenen, deren Gestelltheit und unglaubwürdiges Herantasten an ein ihm offenbar völlig fremdes Milieu noch das geringste Problem sind. In einer letztlich nur auf das gegenseitige Schulterklopfen mit einem, der es auch geschafft, der auch mit Scheiße Millionen verdient hat, ausgelegten Werbestrategie, am Hype eines (für ihn sicherlich faszinierenden) „Jugendphänomens“ (verdammt, doch ein Phänomen?) profitieren zu können. Eichinger hat Bushido diesen Film vor-, er hat dankend zugeschlagen. Mehr Kasse, mehr Dreck. [...]

Kritik im Original 44 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

fkfilmkritik

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Hab mir jetzt mal alles durch gelesen und kann nur sage: Bravo, bravo, bravo. SO ist es. :)


primatemike

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Jetzt hab ich so richtig Bock mir den anzutun...



Kommentare (250) — Film: Zeiten ändern Dich


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uncut123

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Bewertung0.0Hassfilm

schade eichinger...hättest vor dein tot besseres verdient

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-={(TATANKA)}=-

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ey isch muss sagen so isch seh den Bushido jetzz völlisch so anders so.
Voll hart so im Ghetto so.
Respekt!

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luis.norden

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Bewertung5.0Geht so

Ist schon Klar, Bushido kann nicht Schauspielen. Bleibtreu finde ich ganz gut, die Figur des Arafat passt aber nur bedingt. Der beste Schauspieler des Films ist natürlich Elyas M'Barek (Sorry, wenn ich es Falsch geschrieben Habe), ihm nimmt man dieses verbitterte Dealer-Dasein richtig ab. Ich hab auf Wikipedia letztes den Film gesucht und bin unter Kritiken auf das gestoßen:,,So wurde bemängelt, dass die Filmfiguren unsympathisch seien und mit „dummen Sprüchen, falschem Stolz und Aggressivität ihre Zeit verplempern“ Es ist mir so Scheiß egal ob die Kritiker bushido und Co. ,,Unsympatisch" finden, sie haben den Film zu bewerten und nicht die Figuren die sie Darstellen sollen. ich hätte jeden dieser vollidioten gefeuert. ,,dumme Sprüchen, falscher Stolz und Aggressivität? Wtf??!? Ich kann mir den Kritiker genau vorstellen wie er denkt er könnte Bushido mal so richtig eins auswischen, in dem er einfach mal sein früheres leben mit graffiti und seiner Freundin zu Kritisiert. Und damit das ganze auch Gelesen wird, schreibt dieser minderbemittelte Penner ,,Zeiten ändern Dich" drüber. Was ich lustig finde ist das die ich die Meinung der Bild Teile: ,,Es ist Kino zum Nachdenken." Volltreffer! Es ist Klar das es sich hierbei um kein Meisterwerk handelt, dennoch finde ich den Film Interessant und empfehlenswert für keine dummen Ober-Bonzen über 40, sondern für Fans die sich ein kleines Stück Tempelhof zu sich holen wollen.

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Frankie Dunn

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kein Interesse

"Ich bin nicht irgend so ein Scheiß Kanacke, den man das Klo runterspülen kann." (Bushido)

:) Doch.

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kai.lam.161

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Bewertung5.5Geht so

Im Grunde zeigt der Film (und auch die Reaktionen), dass sowas wie Toleranz in Deutschland teilweise ein Mythos ist. Fängt an mit der ersten Szene des Films wo Busido im Deutschunterricht rappt (leider ist diese ziemlich schlecht (lächerlich) gemacht). Der Film wird allerdings besser und spricht weitere Sozialprobleme an. Ich denke dabei unter anderen an die Szene als die heruntergekommene ehemalige Freundin von Bushido diesen nach Geld fragt etc. .
Der Film ist über Bushidos Leben und soll insgesamt helfen Bushido und auch viele andere Menschen aus den unteren Schichten zu verstehen. Der Film verherrlicht auch Bushido nicht unbedingt (zumindest mein ich das). Man sieht wie gewaltbereit Bushido ist und wie gerne er sich als Jugendlicher einfach so prügelt. Am Anfang stellt er echt den typischen "Kanaken" dar. Das ist er, weil er so aufwächst. Auch heute würde sich Bushido wohl prügeln, aber nur wenn es wirklich nötig ist. Im Alltag wird er allerdings sehr zivilisiert sein. Das ist nur ein Beispiel, und ich finde wenn man jemanden verurteilt, sollte man zumindest auch die Gründe verstehen, warum sich eine Person so verhält wie sie sich verhält.
Der Film heisst ja auch Zeiten ändern dich, eben weil sich die Charaktere im Film und ihre Beziehungen sich verändern, weil der Mensch sich verändert.

Der Film hat keinen hohen Spannungsbogen, unterhält nicht unbedingt und teilweise ist die Schauspielleistung auch schlecht. Der Film konzentriert sich aber auch nicht darauf, sondern soll eben die "schwere" Kindheit von Bushido und ihn als Person, sowie einen Teil der Gesellschaft darbieten. Das gelingt meiner Meinung nach gut.

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Hate

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Du meinst also tatsächlich bushido sei sozialisiert und ein jetzt ein ganz guter Junge, ja? Dann bist du entweder naiv, oder nicht umfassend informiert. Bushido hat in einigen Interviews deutlich durchklingen lassen, was für eine Weltanschauung er hat... und dieser Propaganda-Film von ihm ist sicher nicht ungefährlich, ich will aber nicht urteilen, habe ihn nicht gesehen...


kai.lam.161

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Ich merke das ich in meinen Kommentar Ausdrucksfehler sind, bzw Sachen die ich wohl anders geschrieben hätte wenn ich sie rechtzeitig bemerkt hätte. Vielen Danke für die Bemerkung. Der Satz das Bushido im Alltag sehr zivilisiert ist stimmt so überhaupt nicht. Da sollte ein "relativ" anstatt das "sehr" hin. Es ist mir peinlich das, grade weil ich vieleicht nicht jeder Manns Meinung vertreten mag, dass solche Flüchtigkeiten drin stehen. Dafür möchte ich mich entschuligen, und jeden auffordern, dem ebenso wie Hate etwas aufstößt, es in nen Kommentar oder mir als Nachricht zu schreiben.

Nun zum Sachlichen des Kommentars von Hate: Jep du hast recht, das Bushido nicht ein Vorzeigebild ist. Seine Weltanschauung ist nach dem westlichen Grad sehr frauen- und schwulenfeindlich etc..., was meiner Meinung nach auch zurecht kritisiert wird. Nur versteifen sich meiner Meinung nach die Medien und auch der Großteil der Menschen auf diese Aspekte, eben weil sie so kontrovers sind. Nein Bushido ist alles andere als ein guter Junge, aber mein Kommentar war eben nur deshalb geschrieben, damit man auch die weniger kontroversen und offensiven Inhalte bemerkt des Films bemerkt, denn sollte man den Film mit der Einstellung schauen, dass Bushido eh nichts drauf hat und scheisse ist, dann wird man sich direkt nach den ersten Szenen bestätigt fühlen bzw. die Aspekte vom Film die einem nicht gefallen haben dann einen viel größeren Impakt auf einen Selbst.

Wenn du meinst dass der Film ein Propagandafilm ist, musst du ihn nicht schauen (es sei denn du bist ein absoluter Bushidohasser, dann schau ihn dir objektiv an und ignoriere den "schlechten Rap"), meiner Meinung nach ist der Film eigentlich nur eine Biographie Bushidos von sich selbst, mit ein bischen Sozialstudie drin.


primatemike

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kein Interesse

Mic check! Mafia Boy is in the house! Und jetzt die Hände in den Schritt... Alle Schwulen und Lesben machen mit...und Claudia Roth- die mach isch tot. Werft mir eure Kohle in den Rachen, denn isch kann über euch eh nur lachen...

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_QuintusBatiatus_

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Bewertung7.0Sehenswert

Unabhängig ob man Bushido mag oder nicht, hier sollte man den Film bewerten.
Mit dem großen Bernd Eichinger, Ruhe in Frieden, konnte ein Top-Produzent verpflichtet werden, an einigen Ecken sieht man auch deutlich seine Handschrift.
Bushido wurde nicht für die Schauspielerei geboren, ein starker Moritz Bleibtreu reißt einiges wieder raus.
Für mich positiv zu erwähnen, dass sich viele bekannte Gesichter selbst spielen -
Fler, Karel Gott etc.
Das Finish war vorherzusehen, wurde aber gut rübergebracht.

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Laserdance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow was für Wertungen.

Warum ist der Film so schlecht?
Weil man Bushido für ein blödes Arschloch hält?

Und er es wagt, sich nicht als solches darzustellen?

Es ist vollkommen logisch das man, wenn man älter wird, versucht das ganze etwas gerade zu rücken.

Vielleicht finde ich den Film auch gut, weil ich keine persönliche Abneigung gegen ihn habe. Ich mag seine Musik nicht. Mit der Person hat das nix zu tun.

Zum Film man hätte den ein oder anderen Aspekt durchaus noch einbauen können. Also der Anteil der Scheiße, die er gebaut hat, hätte höher sein können.

Es ist aber kein Muss weil das würde kaum was ändern.

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Holden82

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alles was du hier so erzählst läuft ja so mehr oder weniger auf den Begriff "Authentizität" hinaus und authentisch fand ich den jetzt ganz und gar nicht. Wenn deine Schilderungen die Intention dahinter war, dann ist es gründlich schiefgegangen.


Laserdance

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Nun, ich werde es überleben das ich Sie nun nicht von ihre Meinung abgebracht habe. :-)

Das war auch nicht meine absicht.

Jemand hat gefragt was ich gut fand und ich war so freundlich eine Antwort zu geben.


johnathan.hannig

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Bewertung0.0Hassfilm

Richtig übele Kost Punkt

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HxC_Moe

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Bewertung3.0Schwach

Gut, ich hab den Film nicht zuende gesehn. 50 Minuten hab ich mir das angeschaut und dann hat es mich zu sehr gelangweilt als dass ich mir das noch weiter anschauen wollte. Ich hab trotz allem sehr gnädige 3 Punkte vergeben. Das liegt vorallem daran dass ich die ganze Zeit nicht das Gefühl hatte einen wirklich grottenschlechten Film vor mir zu haben. Ich habe in "Daniel Der Zauberer" reingeschaut und verdammt - das ist wirklich grottenschlecht, dass man an Ort und Stelle im Boden versinken will. Davon, so schlecht zu sein, ist "Zeiten Ändern Dich" immernoch ein gutes Stück entfernt. Das liegt vorallem daran dass die Story, so fade und lächerlich sie auch sein mag, wenigstens Sinn macht und nicht jede Menge bescheuerte Szenen aneinandergereiht wurden. Bescheuerte Szenen gibt es dennoch zuhauf. Die ganze Attitüde des Films nervt auch einfach brutal. In u.a. bedeutungsschwangeren inneren Monologen oder relativ dümmlichen Dialogen wird von Respekt gefaselt, von noch mehr Respekt, davon dass die Familie das Größte ist, dass Liebe sowieso überbewertet wird, nur die Liebe zum Rap zählt und alle, die was anderes sagen sind "Opfer". Dabei wird das ganze immer so inszeniert, dass alle die etwas anderes sagen als "Rap ist mein Leben Alter!" als engstirnige Vollpfosten dargestellt werden die keineswegs im Recht sind. Darüber kann man sich übertrieben aufregen, aber ich hatte bereits damit gerechnet, dass sich der Film grenzenlos viel zu Ernst nimmt. Die Schauspielerischen Leistungen sind zwar unterdurchschnittlich, aber nicht so grausam, dass es wehtut. Alles ist einfach so lala, es fehlt an an interessanten Momenten und alles ist so wie man es erwartet hat. Der Film ist einfach öde. Handwerklich ist das ganze relativ gut inszeniert, man hat den Eindruck dass da jemand am Regiestuhl ungefähr Ahnung hatte, was er tut. Auch das war bei "Daniel der Zauberer" nicht der Fall. Der Stil ist also so ganz okay. Das rettet den Film aber auch nicht davon, einfach strunzblöd und langweilig zu sein. Ich bin ein gnädiger Mensch und ich hege keinen Hass gegen Hip-Hop, deswegen kann ich diesen Film einfach nun abhaken und ihn für "echt nicht sonderlich gut" befinden. Herzlichen Dank.

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Dom699

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Bewertung0.0Hassfilm

Echt voll zum kotzen...

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Hanno Jones

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Bewertung0.5Schmerzhaft

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die tatsache, dass im schlafzimmer "Bushidos" erster freundin ein poster vom ärzte album "Das Beste von kurz nach früher bis jetzte" hängt!
so viel geschmack hätte er "Bushido" wirklich nicht zugetraut, verteilt dafür einen ganzen punkt, zieht allerdings für die unverschämtheit, etwas derartig gutes für etwas derartig schlechtes zu missbrauchen einen halben wieder ab!
wenn er die ganze zeit was von respekt labert, dann soll er verdammt nochmal auch respekt vor guter musik zeigen - "das opfer"!

ein film, dessen sehen nur dadurch zu entschuldigen ist, dass man der heißen hiphop bitch von neben an einen gefallen tun möchte, bevor man sie endlich in die kiste kriegt...

und jetzt hätte ich gerne meine lebenszeit zurück!!!

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EVAkuierung

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DEN HAST DU DIR TATSÄCHLICH ANGETAN!?


gil.keller.5

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War ja wohl für 'n guten Zweck;)


BuendelKap

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Bewertung4.0Uninteressant

Zwei mal im Kino gesehen und auf Dvd habe ich den Film auch, allerdings eher aus dem Grund, weil ich gerne Bushido höre und nicht weil der Film sonderlich gut ist.

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firlefant2000

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich bin zwar kein pseudo cooler Gangster, finde Bushido aber nicht gänzlich Scheisse was seine Musik angeht, kann mich zumindest teilweise in die Szene hineinversetzen und es macht mir auch Freude hin und wieder Genreausflüge zu unternehmen, ob im Leben oder im Film.

Was einem hier geboten wird kann man aber wohl weder als cooler Hiphoper noch als Normalo gutfinden. Die schauspielerische Leistung von Bushido ist schlechter als man es von Vorabend Soaps wie Verbotene Liebe oder GZSZ gewohnt wäre.

Die Story ist urig. Urig langweilig. Hab den Film nur zur Hälfte gesehen, selbst wenn er sich in der restlichen Hälfte noch gesteigert haben mag, kann er es nicht aus dem Minusbereich herausschaffen. Es gibt garkein Minus? Na dann eben 0.0

Der Film tut nur weh - und das keineswegs auf amüsante weise. Finger Weg!

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Mac_C_Tiro

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Bewertung0.0Hassfilm

Zeiten mögen Bushido ändern, Talent verleihen sie ihm nicht und wenn er auch 300 Jahre leben mag.

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Chucky89

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Bewertung0.0Hassfilm

Vergesst Ray oder Walk the line, hier sehen wir wirklich eine Filmbiographie eines Sängers die einfach ein Meisterwerk ist. Einfach nur genial gespielt vom feinen Charakterdarsteller Bushido und dazu diese geniale Geschichte, welche im Gegensatz zu anderen Filmen in diesem Genre überhaupt nicht übertrieben und absolut realistisch ist. Auch sehr gut haben mir die Zitate in diesem Film gefallen hier ein Beispiel "Wenn du kein Respekt hast bist du ein niemand, ein Opfer!" einfach nur Klasse !

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primatemike

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Hahahahahaaaaaa... ich piss mir in die Buxe..


DKennyK

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich habe mir seinerzeit »Zeiten ändern Dich« im Kino ansehen dürfen.

Zur Verteidigung kann ich sagen, das ich mit flüchtig Bekannten unterwegs war und mich der Mehrheit beugen musste. Somit war dann auch mein Fluchtweg versperrt und ich musste die gesamten 1,5 Stunden voller gequirlter Scheiße, egozentrischen Pathos und Gags für die angepeilte, hirnresistente Zielgruppe aushalten. Was mich allerdings fast noch viel mehr stört oder vielmehr verwundert, sind die auftretenden deutschen Schauspieler, die ich niemals in so einem Schund erwartet hätte. Was hat Moritz Bleibtreu beispielsweise nur geritten, bei dieser Produktion zu unterschreiben!?
Am Ende ist es der passende Film für die heutige, restlos verdummte Jugend.

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Andre Kriese

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und der passende Kommentar für den typischen Menschen stigmatisierenden 40 Jährigen, der gerade in den Wechseljahren ist. ;-)


DKennyK

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Danke, da habe ich wohl ein gutes Einfühlungsvermögen :-)


larryistpa

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kein Interesse

Ich habe mir diesen Film nie angesehen und werde es auch in Zukunft nicht tun! Ich brauche nur diese zwei Fratzen zu sehen...
Wenn diese "Lieder" voller geistigen dünnschiss und dämlichen Texten sind, dann erwarte ich von diesem Film nichts und verbringe meine Zeit sinvoller!

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Chigurgh

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Bewertung0.0Hassfilm

Dies ist jetzt vielleicht kein guter Kommentar,aber dieser Film hat keine Worte verdient...
Schaut den Trailer,und danach solltet ihr euch einen guten Musikfilm anschauen zB "Controll","Berlin Calling","Walk the Line" oder meinetwegen auch "Walk Hard",(wenn das sechste Bierchen schon gekippt wurde...)

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brasco91

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Bewertung0.0Hassfilm

"Bushido" taugt als Schauspieler genauso wenig wie als "Rapper".
Wenn man das was er macht als "Rap" bezeichnen darf . . .

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