BuzzG

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BuzzG heißt Bastian G.. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 614 Filme bewertet und legendäre 121 Kommentare geschrieben. Rezensieren, Filme Mehr


Noah
Noah

BuzzG 7.0 "Sehenswert"

Für eine teure Hollywood-Produktion erstaunlich wirr und wild - und vielleicht gerade deshalb nicht unbedingt sehr gut aber dennoch ... interessant. Als ob er das kitschigste Blockbuster-Gerüst mit "The Fountain"-Arthouse-Ambitionen kreuzen wollte nimmt der einstige Indie-Darling Aronofsky forsch die, ähm, fantastische Sage des biblischen Noahs für bare Genre-Münze. Inklusive in Stein erstarrter Engel. Abgesehen von Mystik, Drama und viel Radau gibt es die wildeste Schnittmontage des Regisseurs seit dessen Meisterwerk "Requiem for a Dream" - allein diese würde das Ticket rechtfertigen. Wäre da nicht wieder der völlig überflüssige 3D-Aufschlag! Wie gesagt: Schwierig, aber nicht ohne Reiz.

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The Lego Movie
The Lego Movie

BuzzG 8.0 "Ausgezeichnet"

Auch wenn man das "Ralph reichts"-Deja Vu nicht ganz abschütteln kann: Allein ein grummeliger Batman, der finsterste Batman-Song aller Zeiten und die Laser-Haie garantieren einen mächtigen Kinospaß für Jung und Alt ... und alle dazwischen.

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Enemy
Enemy

BuzzG 7.5 "Sehenswert"

"[...]„Enemy“ ist nun sein eigenes Lehrstück in beklemmender Atmosphäre mit individuellem Style. Während die US-Produktion „Prisoners“ an einem etwas löchrigen Drehbuch und dem überflüssigen Rache-Subplot krankte, gelingt es dem Regisseur nun seine inszenatorischen Stärken voll auszuspielen und, von sich ewig erweiternden Handlungssträngen losgelöst, seine Zuschauer in einer völligen schwarzen Ungewissheit zu ertränken. Wohin diese parallele Reise führt, das ist einem zu Beginn so gar nicht klar und vielleicht fragt man sich das sogar noch wenn der Abspann urplötzlich über die Leinwand flackert. Vielleicht bleibt am Ende eine Angst einfach eine Angst. Vielleicht spiegelt sich in Bildern der Charakter der Protagonisten. Vielleicht muss letztlich das Geheimnis gehütet bleiben, damit die schwarze Kinomagie nicht direkt verpufft.[...]"

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

BuzzG

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Fehler gefunden, hab ich in der Kritik bereits korrigiert:
"[...]Während die US-Produktion „Prisoners“ an einem etwas löchrigen Drehbuch und dem überflüssigen FOLTER-Subplot krankte[...]".


Her
Her

BuzzG 10.0 "Lieblingsfilm"

Zu früh für die Höchstnote? Möglich. Aber da ich nicht in die Zukunft sehen kann und mich Spike Jonzes traumhaft-inspirierende SciFi-Liebesgeschichte über das große L im Cyber- und Social Network-Zeitalter so in ihren Bann gezogen und mit den frischesten Frühlingsgefühlen aus dem Kinosaal katapultiert hat, komme ich einfach nicht drum herum. Joaquin Phoenix ist in seiner ungewohnt sensiblen Rolle mit Schnurri fantastisch, muss sich aber dennoch mit einer rein auditiv (!) vertretenen, verführerischen Scarlett Johansson als virtuelle Freundin messen. Nicht minder grandios und stimmig ist der Soundtrack der kanadischen Indie-Durchstarter Arcade Fire und die stilsicheren Bilder vom zukünftigen Christopher Nolan-Kameramann Hoyte van Hoytema. Dass Spike Jonze ein Visionär ist weiss man ja schon lange - so gefühlvoll wie hier war er aber wahrscheinlich bisher noch nie.

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Stefan_R.

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Na toll, jetzt hast du's geschafft: Ich möchte den Film sehen! Werde nächste Woche wohl doch die PV besuchen.


BuzzG

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Solltest du, definitiv! ;-)


Nymphomaniac 1
Nymphomaniac 1

BuzzG 1.5 "Ärgerlich"

Lars von Trier will mal wieder provozieren - und langsam hat man den dauerdepressiven Dänen so gern wie man eben alte Männer hat, die sich nicht vom rebellischen Pubertätsalter lösen können: Da wird gepeitscht, gevögelt und malträtiert als ob es kein Morgen mehr gebe ... doch Wieso und Warum eigentlich? Diese Nymphomanen-Saga ist letztlich so bedeutend wie ein Sack Flöhe, so unterhaltsam wie ein Autobahnstau und so erotisch wie eine Live-Vergewaltigung. Obendrein gibt es noch eine unfreiwillig komische Rahmenhandlung, die den dümmsten unter den Zuchauern noch einmal Licht in die wilde Fickerei bringt, und ein letztlich recht fragwürdig gezeichnetes Frauenbild. Dass von Trier kein wirklicher Nazi sei hat er nach seinem peinlichen Cannes-Fehltritt beteuert - das Bild, das er hier von Schwarzafrikanern und Juden vermittelt, darf man nach Ende des zweiten Teils vielleicht dennoch einmal kritisch hinterfragen.
Mein Fazit: Ein kranker Film von einem kranken und traurigen Menschen.

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Otto Normal

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Nee, ganz schlechter Kommentar. Weil er schon wieder Nazis sehen will, wo weit und breit keine sind. Und weil das mit dem Film nichts, aber auch _NICHTS_ zu tun hat.


BuzzG

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Ich glaube, du möchtest aus dem Text einen Nazi lesen...da steht nämlich nichts davon ;-) Dennoch ist das Bild einiger Minderheiten am Ende diskussionswürdig. Mehr hab ich nicht gesagt.


Nymphomaniac 2
Nymphomaniac 2

BuzzG 1.5 "Ärgerlich"

Lars von Trier will mal wieder provozieren - und langsam hat man den dauerdepressiven Dänen so gern wie man eben alte Männer hat, die sich nicht vom rebellischen Pubertätsalter lösen können: Da wird gepeitscht, gevögelt und malträtiert als ob es kein Morgen mehr gebe ... doch Wieso und Warum eigentlich? Diese Nymphomanen-Saga ist letztlich so bedeutend wie ein Sack Flöhe, so unterhaltsam wie ein Autobahnstau und so erotisch wie eine Live-Vergewaltigung. Obendrein gibt es noch eine unfreiwillig komische Rahmenhandlung, die den dümmsten unter den Zuchauern noch einmal Licht in die wilde Fickerei bringt, und ein letztlich recht fragwürdig gezeichnetes Frauenbild. Dass von Trier kein wirklicher Nazi sei hat er nach seinem peinlichen Cannes-Fehltritt beteuert - das Bild, das er hier von Schwarzafrikanern und Juden vermittelt, darf man nach Ende des zweiten Teils vielleicht dennoch einmal kritisch hinterfragen.
Mein Fazit: Ein kranker Film von einem kranken und traurigen Menschen.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Punsha

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Ohje ... dass man dir und deiner "Meinung" eine Plattform bietet ... ohje.


BuzzG

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Beschwer dich bei der Demokratie ;-)


Gästebuch

BuzzG

Den Erstversuch eines "Kölner Filmpreises" kann man nun unter dem folgenden Link einsehen - die Nominierungen sind bereits veröffentlicht, die Auswertung folgt am 26. Februar ab 17 Uhr auf dem Blog und ab 18 Uhr im Filmmagazin "Filmspur" auf Koelncampus:

http://filmkritikerpreis.blogspot.de/

www.koelncampus.com/filmspur
filmspur.tumblr.com

Anbei meine eingereichnten Vorschläge zur Abstimmung (es zählten die deutschen Kinostarttermine für 2013!):

Bester deutschsprachiger Film:
- entfällt

Beste nicht-deutschsprachige Filme:
- The Place beyond the Pines
- Django Unchained
- Inside Llewyn Davis
-Blau ist eine warme Farbe
- Gravity

Bester Animationsfilm:
- Frankenweenie

Bester Visual-Effects-Film:
- Gravity
- Oblivion
- Star Trek Into Darkness

Bester Dokumentarfilm:
- entfällt

Beste Regie:
- Derek Cianfrance (The Place beyond the Pines)
- Quentin Tarantino (Django Unchained)
- Joel/Ethan Coen (Inside Llewyn Davis)
- Alfonso Cuaron (Gravity)
- Paul Thomas Anderson (The Master)

Bestes Drehbuch:
- The Place beyond the Pines
- Django Unchained
- Inside Llewyn Davis
- The Master
- Blau ist eine warme Farbe

Beste Kamera:
- Gravity (Emmanuel Lubezki)
- The Place beyond the Pines (Sean Bobbitt)
- The Master (Mihai Malaimare Jr.)
- Only God Forgives (Larry Smith)
- Prisoners (Roger Deakins)

Beste Musik:
- The Master (Jonny Greenwood)
- Gravity (Steven Price)
- Oblivion (M83)
- Alexandre Desplat (Zero Dark Thirty)
- Clint Mansell (Stoker)

Bester Schnitt:
- Captain Phillips

Beste Schauspielerin:
- Adèle Exarchopoulos (Blau ist eine warme Farbe)
- Marion Cotillard (Der Geschmack von Rost & Knochen)
- Sandra Bullock (Gravity)
- Mia Wasikowska (Stoker)
- Rooney Mara (Side Effects)

Bester Schauspieler:
- Oscar Isaac (Inside Llewyn Davis)
- Christoph Waltz (Django Unchained)
- Denzel Washington (Flight)
- Joaquin Phoenix (The Master)
- Tom Hanks (Captain Phillips)

Beste Nebendarstellerin:
- Léa Seydoux (Blau ist eine warme Farbe)
- Eva Mendes (The Place beyond the Pines)
- Amy Adams (The Master)
- Nicole Kidman (Stoker)
- Carey Mulligan (Inside Llewyn Davis)

Bester Nebendarsteller:
- Leonardo diCaprio (Django Unchained)
- Ryan Gosling (The Place beyond the Pines)
- Bradley Cooper (The Place beyond the Pines)
- Philip Seymour Hoffman (The Master)
- Garrett Hedlund (Inside Llewyn Davis)

Bestes Ensemble:
- The Place beyond the Pines

Bester Erstlingsfilm:
?

Bester Newcomer:
- in: Adèle Exarchopoulos (Blau ist eine warme Farbe)

Spezial-Preis:
?

Vorfreude 2014:
- Interstellar


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