Der Pianist

The Pianist (2002), DE/FR/GB/PL Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.10.2002


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.8
Kritiker
57 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.9
Community
16281 Bewertungen
156 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Roman Polanski, mit Adrien Brody und Thomas Kretschmann

Warschau 1939: Mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen beginnt auch für den gefeierten polnisch-jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman die Zeit des Leids. Tagtäglich wird er Zeuge unerträglicher Demütigung und Brutalität. Nur mit viel Glück und dank der Hilfe des polnischen Untergrunds konnte er der Todesfalle des Warschauer Ghettos entkommen. Voller Angst irrt er allein durch die Stadt, die sich inzwischen in eine leblose, erschütternde Ruinenlandschaft verwandelt hat. Eines Tages entdeckt ihn ein Offizier der deutschen Wehrmacht, der sein Schicksal verändern wird.

  • 37795279001_684475753001_th-684465738001
  • 37795279001_1859528258001_th-506165bcc7e7b0e4792e72d8-1592194018001
  • Der Pianist
  • Der Pianist - Bild 2539711
  • Der Pianist - Bild 2539698

Mehr Bilder (13) und Videos (4) zu Der Pianist


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (149) — Film: Der Pianist


Sortierung

Bleecher

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

SPOILER Mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen und der Errichtung des Warschauer Ghettos geht für den gefeierten polnisch-jüdischen Pianisten Władysław Szpilman das gewohnte Leben zu Ende.
Seine Familie wird in das Vernichtungslager Treblinka deportiert und für ihn selbst beginnt eine lange Zeit des Überlebens.
Vom gut gekleideten Mann wird er zum verschmutzten Ghettobewohner, der in Schränken und Schubladen nach Essbarem sucht. Immer wieder schwebt er in Lebensgefahr und am Ende wird ihm fast noch ein deutscher Offiziersmantel zum Verhängnis.
Dieser Film hat mir wie kein anderer zuvor die Brutalität des Naziterrors vor Augen geführt. Ich hatte gedacht, genug darüber zu wissen und wurde nun eines besseren belehrt.
Ein sehr schöner, wenn auch immer wieder bedrückender Film von Roman Polanski mit einem großartigem Adrien Brody als Władysław Szpilman.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

loveissuicide

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Über das Grauen des WK2 braucht man keine Worte mehr verlieren. Auch gibt es bereits unzählige Filme über dieses Thema, dabei ist eine sehr hohe Anzahl davon von sehr hoher Qualität. So auch Der Pianist. Hier erlebt man den langsamen aber unabwendbaren Absteig in die Hölle der Familie Szpilman bzw. von deren Sohn, dem bekannten Radiopianisten. Polanski hat ein sehenswertes Werk abgeliefert und es bleibt das Fazit, dass bei all dem Grauen mit Musik immer ein klein bisschen Licht im Dunkel ist.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sweeneytodd

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Wenn man einen Holocaust-Film sieht, dann weiß man ja mittlerweile auf was für Szenen man sich damit teilweise einlässt. Dieser Film hat es allerdings nochmal geschafft sich einem nachhaltig ins Gedächtnis einzubrennen. Wenn man mal die gemächlich erzählte Einleitung überstanden hat, nimmt "Der Pianist" nämlich richtig Fahrt auf. Unglaublich zu sehen, wie einem Leben von einer Sekunde auf die andere ein Ende gesetzt wird, und dass nur aufgrund der Frage: "Wo werden wir hingebracht?" Es ist genau diese schockierende Banalität der Nazi-Verbrechen, die diesen Film so besonders machen.
Roman Polanski konzentriert sich vor allem darauf, über Bilder die Zuschauer zu erreichen, was äußerst gut funktioniert. Bemerkenswert finde ich außerdem die Wandlung von Adrien Brody: vom gefeierten Pianisten zum ungepflegten Ghettobewohner. Dass er es in vielen Szenen auch noch schafft, ohne Worte und nur durch seine Mimik diesen Film am Leben zu erhalten, lässt mich seine schauspielerische Leistung noch höher bewerten. Oft reicht ein Blick in seine leeren und hoffnungslosen Augen, um die Atmosphäre dieses Films zu erfassen. Fazit: Den Oscar hat er sich redlich verdient (seine Rede bei der Oscar-Verleihung sollte man unbedingt gesehen haben. Ein echt toller und authentischer Kerl, dieser Adrien Brody).

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MetalFan92

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Unglaublich guter Film. Adrian Brody ist perfekt für die Rolle.
Der Film hat teilweise heftige bis schockierende Szenen. Ich glaube ich wäre nicht ganz so geschockt gewesen, wenn ich nicht wüsste, dass es damals wirklich so zuging.
Ansonsten ein sehr gelungendes Drama, welches mich bis in die letzte Minute in seinen Bann gezogen hat.
Aufjedenfall empfehlenswert.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JohnBishop

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wahrhaft tolles Biopic, das einem die Zeit und die Situation deutlich aufzeigt und auch teilweise einen dies spüren lässt, sicherlich kein Popcorn-Kino, aber große Filmkunst, definitiv einen Blick wert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ArtYunkie

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr aufweckendes Werk von Roman Polanski dass in das Innenleben des damaligen Geschehens vordringt. Von Kriegsbeginn bis Ende begleitet der Film den talentierten Pianisten und lässt wenig Raum für Verständnis dieser Umstände. Pflicht-Medium!!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

brucelee76

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Hallo zusammen,

ein Film der aber so was von volle Kanne in die Magengrube reinhaut!!! Eine beeindruckende On-Man-Show, in der, der Warschauer Pianist Szpilman, sich durch die Hölle durchkämpfen/überleben muss/will.
Schade das der Wehrmachts-Offizier Hosenfeld nicht überlebt hat :(.

Mein Fazit: Polanskis bester Film! Er zeigt wie die Bestie Mensch, organisiert, seinesgleichen schier unmenschliches Leid antut.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MaceWindu1998

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mann ist das ein krasser Film!
Ich war selten bei einem Film so geschockt wie hier!
Der Film hat mich zum Teil echt verstört (Mann im Rollstuhl/Frau, die fragt wo sie hingebracht werden), solche krassen Bilder bei denen man selbst wie gelähmt ist.
Normalerweise halte ich nichts von Adrien Brody, doch in "Der Pianist" hat er mich umgehauen! Unglaubliche Leistung, und den Oscar hat er sich allemal verdient!
Auch Thomas Kretschmann spielt den sympathischen Deutschen hier sehr gut!
Immer wenn ich daran denke, das alles nach einer wahren Begebenheit passierte, muss ich immer wieder über den Film nachdenken, und das zeigt schon, wie sehr sich die Bilder eingebrannt haben!
Ein sehr wichtiger und zutiefst berührender Film!
Ein Meisterwerk!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

(VINCENTVEGA)

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Der Pianist lässt uns miterleben, uns spüren welches Grauen Krieg, mit all seinen widerwärtigen Facetten, ist. Roman Polanski verschönert nichts, mit harten und schonungslosen Bildern trifft er einem direkt in die Magengrube.
Noch nie habe ich einen Film gesehen der Krieg, Mord und Zerstörung in einer solchen Intensität, aber trotzdem mit einer melancholischen Schönheit darstellt.
Adrien Brodys Darstellung des Pianisten, ist beeindruckend. Er steigert sich mit jeder Minute, bis zur Klavierszene mit Thomas Kretschmann. Polanski ist hier ein Meisterwerk gelungen, in allen Bereichen.

Sprachlos.
Ja, wirklich sprachlos war ich.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

brucelee76

Antwort löschen

Der schlägt ein wie ein Bombe! Unfassbar gelungener Film vom Altmeister Polanski.


(VINCENTVEGA)

Antwort löschen

Das absolute Meisterwerk Polanski's Spätwerkes.


Agentin Erdbeere

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe lange über diese Bewertung nachgedacht. Insgesamt finde ich, dass der Film mehr Potenzial gehabt hätte. Die Memoiren Spzilmans sind bestimmt sehr interessant und hätten emotional mitreißend inszeniert sein können: Und genau an diesem Punkt versagt der Film für mich. Er war statisch in Szene gesetzt - es wirkte wie Theater.
Das setzt nicht die wirklich herausragende Schauspielleistung Adrien Brodys herab oder auch die sehr gute von Thomas Kretschmann (obwohl letzterer insgesamt nur ungefähr 10 Minuten zu sehen ist).
Fazit: Die guten Ansätze waren vorhanden, war aber leider nicht durchgehend auf einem hohen Niveau.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Audreyfan

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

» If you prick us, do we not bleed? It you tickle us, we we not laugh? If you poison us, do we not die? And if you wrong us, shall we not revenge? «

Klaviermusik hallt durch ausgebombte, mit Schutt übersäte, grauen Straßen und plötzlich nach Stunden, Jahren des Grauens flattert wieder die lebendige Hoffnung durch diese grässlich gewordene Welt. Und obwohl man den Gedanken hat, dass jetzt alles gut wird, hat man doch Angst und sitzt angespannt da und schaut den Film. Filme sollten eigentlich fiktiv sein, aber dieser Film ist mehr real als fiktiv und manchmal wünsche ich mir beim Schauen, dass diese Geschichte komplett erfunden wäre. Und dann passiert das, was Hollywood-Oscardarling-Filme jedes Mal verzweifelt bei mir versuchen: Ich leide mit und ich mache mir Gedanken, die von Entsetzen über Was-wäre-wenn? bis hin zur Bewunderung für diesen Lebenswillen, diesem Lebensmut von Wladyslaw Szpilman schwanken. Und das Gezeigte Grauen erschüttert mich, macht mich traurig, natürlich das soll es ja auch, alles andere wäre irgendwie merkwürdig. Aber gleichzeitig erweckt dieser Kontrast von lebendiger Musik zum Chaos und Unheil abseits von ihr auch die Lebensfreude in mir und dann bin ich glücklich, dass ich diese Welt nur aus Filmen kenne und nicht miterleben musste und hoffentlich auch niemals werde. Kurzum: "The Pianist" lässt mich in ein Gefühlsbad stürzen.
Ich glaube, alles was der Film beim Zuschauer erreichen wollte, hat er bei mir erreicht und deshalb ist er für mich auch rundum gelungen. Die wunderschöne Klaviermusik zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film. Mal läutet sie das Grauen ein, mal unterstreicht sie es, mal erstickt sie es. Und selbst wenn der Film vollkommen fiktiv wäre, er würde mich trotzdem noch umhauen, denn ich habe selten einen Charakter gesehen mit solch einem Lebenswillen. Natürlich hat er irgendwo auch das Glück an seiner Seite, aber er hatte alles verloren und kann am Ende trotzdem noch lächeln und sich zu einem Sonnenuntergang entspannen. Sein Glaube an die Menschheit müsste komplett zerstört sein und trotzdem vertraut er seinem Feind und sein Feind vertraut ihm. Die Klaviermusik rettet ihm immer wieder das Leben, aber sie könnte auch ersetzt werden durch jede andere lebendige Kunst, die uns im Herzen erwärmt. Und auch wenn er sich den größten Teil des Films über alleine und einsam durch die Welt schlägt, bekommt man doch nie das Gefühl er wäre ein egoistischer Einzelgänger, dazu waren die Szenen des Abschieds anfangs zu schmerzhaft und er hatte zu viele Gewissensbisse nach seiner Flucht und in seinen Verstecken. Und auch wenn der Zuschauer anhand der eingeblendeten Daten weiß, wann es zu Ende sein wird, Wladyslaw selber weiß es nie. Er irrt im nie enden Grauen dieser Welt herum und verliert doch nie seinen Mut, seine Hoffnung, selbst als er krank im Bett liegt, hat man nicht den Eindruck, als ob er je aufgeben würde. "The Pianist" kommt zudem abgesehen von den eingeblendeten Daten und den Zusatzinformationen am Ende vollkommen ohne belehrende Off-Stimmen und konstruierten Erklärdialogen aus, was ich sehr schätze, auch wenn es nicht gerade die fairste Methode ist, Filme zu vergleichen.
"The Pianst" ist ein großer Film, der richtig dosiert, nicht klischeehaft zeichnet und mich so bis ins Tiefste meines Herzens auf verschiedenen Gefühlsebenen sehr stark berührt und deshalb wohl hoffentlich nicht so schnell vergessen wird.

http://planetofpictures.blogspot.de/2014/03/the-pianist-d-fr-gb-p-2002-roman.html

bedenklich? 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

jacker

Antwort löschen

Sehr schön kommentiert. Vielleicht der Anti-Kriegsfilm, der bei mir am allertiefsten in die Seele vorgestoßen ist. Ganz, ganz großes Kino!


Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Eine solche Wirkung wie "Der Pianist" auf mich hatte, konnte bisher nur "Schindlers Liste" entfalten. Eine erschreckend nüchterne Sichtweise auf die Grausamkeiten des Krieges. Jeder einzelne Oscar war mehr als berechtigt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Kevkev151012

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Furchtbar langweiliger Film, der eigentlich nur aus Szenen besteht die man schon 100-mal gesehen hat und Szenen die den Film noch weiter verlängern.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

anonymus0

Antwort löschen

aber sonst ist alles gut bei dir? ja ich weiß eigene meinung hin oder her aber das geht nicht! ja manche kennen solche szenen aber langweilig ist der film nun ganz und gar nicht. ich kenne solche szenen auch und war zutiefst berührt von diesem film. mach hier nicht einen auf "cool" ok?! herzlichen dank.


JonnyvsSherlock

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unfassbar berührendes und gnadenloses Drama, mit grandiosem Schauspiel!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmfuzzy

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Roman Polanski hat lange nach einem neuen Filmstoff gesucht. Mit der Lebensgeschichte des polnischen Pianisten Wladyslaw Szpilman und seinem Überleben im Warschauer Ghetto, hat er ihn gefunden und wurde dafür zu Recht mit der Goldenen Palme von Cannes 2002 ausgezeichnet. In eindrucksvollen und sehr ruhigen Bildern beschreibt Polanski das Leben des Chopininterpreten und seiner Familie von Beginn des Warschauer Ghettos. Wie es ihm und den Seinen gelingt trotz massiver Demütigung immer wieder Mut zu schöpfen und die Hoffnung aufrechtzuerhalten das dieser Wahnsinn bald ein Ende hat. Seine Eltern und Geschwistern werden nach Treblinka ins Konzertrationslager gebracht und sterben dort. Ihm jedoch gelingt es mit Hilfe des polnischen Widerstandes sich vor den Nazischergen zu verstecken. Zum Schluss wird er in einem verfallenen Haus doch noch von einem Offizier der deutschen Wehrmacht entdeckt. Doch dieser zeigt sehr viel Menschlichkeit und verrät ihn nicht, sondern versorgt ihn noch mit Lebensmittel.
Fast dokumentarisch erzählt Polanski die Geschichte seines Landsmannes. Und nach Steven Spielbergs „Schindler Liste“ einer der überzeugendsten Filme zum Thema Holocaust.

Mit Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay und Emilia Fox.

148 Minuten abseits der Meanstreamware und unbedingt ansehen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

timmoe

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Authentisch und schonungslos erzählt, und Brody ist hervorragend.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CrazyWizard

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein ganz großer Film, der größtenteils authentisch darstellt, unter was für unwürdigen Bedingungen Menschen im dritten Reich leben mussten. Ja, natürlich sind die Bilder verstörend, was Menschen anderen Menschen antun können - aber gerade deswegen ist der Film so sehenswert und eigentlich ein Muss für jede Schulklasse, nur um einmal visuell wahrzunehmen, wie es vor nicht einmal 100 Jahren in unserem Land zugegangen ist.
Erschreckende Bilder, grandios inszeniert!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

BergerKing

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film der ein sehr ungutes Gefühl in der Magengrube hinterlässt.

Polanski teilt die Welt hier nicht in Gut und Böse-es ist einfach so, willkürliches Demütigen und Erschießen sind einfach so, die Bestie Mensch ist einfach so-und deshalb kauft man den Film auch (fast) jede Szene ab und ist umso mehr trauig und verstört über das Gesehene.

Einer der ganz großen Filme der letzten zehn Jahre. Ohne Frage.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Centipede

Antwort löschen

Schöner Kommentar nur frage ich mich warum dann 7.5 bei deiner Aussage " Einer der ganz großen Filme der letzten 10 Jahre. Ohne Frage"? ^^


BergerKing

Antwort löschen

Das Einstellen des Bewertungsbalken hat mich wohl überfordert^^


Onefourty

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Überragende Darstellung der geschichtlichen Geschehnisse in Warschau um das Leben des Spielmanns. Unglaublich gut inszeniert. Ein sich selbst übertreffender Brody in der Rolle seines Lebens! Brody verkörpert sehr realistisch einen um sein Überleben kämpfenden Spielmann, der Warschau nicht verlassen will und dabei alles verliert und seine Freiheit sowie seine Passion, die Musik, zurückgewinnt.
Der Film steigert sich kontinuierlich in seiner tragik und dramaturgie. Am beeindruckendsten ist die Szene in der er von Hunger getrieben, zu Tode erschöpft, krank und verletzt, mit einer Dose Gurken im Arm zum Klavierspielen gezwungen wird. Spätestens hier war für mich klar, dass diese Polanski Inszenierung zu den Filmen gehört die jeder gesehen haben muss!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

marvel_master

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Das ist auf jeden Fall ein Film der realistisch aufzeigt, wozu der Mensch in der Lage ist. Jedenfalls kein seichtes Popcorn Kino inkl Gehirn abschalten. Will man entspannen dann ist man hier definitiv falsch. Ist halt ein Film auf Realismus und Authentizität.
Alles ist so klar und detailiert dargestellt, dass man echt nur hoffen kann, dass sich so etwas nicht wiederholt. Ok, ich weiss, ist utopisch. Irgendwann wird auch in Europa wieder ein Schlachthaus sein. Der Mensch ist einfach eine Killerrasse. In Ländern wie Afrika/Nordkorea/etc. werden ja auch im Jahre 2013 noch Leute geschlachtet und zu Schweinefutter verarbeitet. Die Nationalsozialisten waren allerdings sehr viel gründlicher und präziser als es unterentwickelte Länder wie Afrika oder Nordkorea je könnten. Die haben einfach nicht die Gründlichkeit von Nationen wie Deutschland oder anderen westlichen Ländern. Vom Material mal ganz abgesehen.

Wenn man also kein Problem mit echten Gräultaten hat, dann kann man sich den Film gut anschauen. Ist halt mal was anderes als das was immer aus Hollywood kommt (Ausser Schindlers Liste). Einfacher Stoff ist es jedenfalls nicht.

VG
Marvel

PS: Falls sich einige Fragen sollten, wie Menschen überhaupt zu solchen Taten in der Lage sind. Das ist ganz einfach. Durch Erziehung. Man kann jeden Menschen zu einem Schlächter und Killer umerziehen. Auch die freundliche Hausfrau von nebenan. Die Staatspropaganda von 1933 bis 1945 war halt sehr effektiv. Sollte 2020 eine Einheitspartei in Schweden so wie die Nationalsozialisten existieren, dann kann man auch die Schweden alle umerziehen und die werden das selbe machen wie die Deutschen bis 1945. Das liegt in der Natur des Menschen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch