Der Pianist

The Pianist (2002), DE/FR/GB/PL Laufzeit 148 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 24.10.2002

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von Roman Polanski, mit Adrien Brody und Thomas Kretschmann

Warschau 1939: Mit dem Einmarsch der Deutschen in Polen beginnt auch für den gefeierten polnisch-jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman die Zeit des Leids. Tagtäglich wird er Zeuge unerträglicher Demütigung und Brutalität. Nur mit viel Glück und dank der Hilfe des polnischen Untergrunds konnte er der Todesfalle des Warschauer Ghettos entkommen. Voller Angst irrt er allein durch die Stadt, die sich inzwischen in eine leblose, erschütternde Ruinenlandschaft verwandelt hat. Eines Tages entdeckt ihn ein Offizier der deutschen Wehrmacht, der sein Schicksal verändern wird.

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Kritiken (3) — Film: Der Pianist

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Er lässt uns fast 150 Minuten leiden und zeigt uns eine Welt, die so niemand verdient hat. Polanski setzt auf Nähe. Sowohl zu seiner Hauptfigur, die nie aus den Augen gelassen wird, also auch zum Zuschauer selbst. Wir gehen diesen furchtbaren Gang mit Szpilman zusammen. Wir sind keine Beobachter, wir gehen gemeinsam durch eine unvorstellbare Hölle. Immer mittendrin. Polanski macht aus 'Der Pianist', wie gewohnt, einen Film fernab jeglicher Hollywood-Moral oder Glorifizierung. Er zeigt uns beide Seiten, die der Juden natürlich ausführlicher, aber dennoch realistisch und in ihrem vollen Grauen. Völlig verdient konnte Roman Polanski 2004 den Oscar und die goldene Palme von Cannes für seine mehr als exzellente Regiearbeit entgegennehmen. [...]

Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

myrieous

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@SoulReaver: Sorry fürs Off-Topic.
Im Übrigen fand ich deinen Kommentar sehr gut und treffend.


SoulReaver

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@myrieous Ach, Danke noch :)


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.5Herausragend

[...] Polanski bemüht sich vehement, Klischees und Stereotypen zu vermeiden. Seine großartige, beklemmende Inszenierung geht einem nicht aus dem Kopf. Die Bilder vom Leiden der Polen und der Juden, der Holocaust, der Terror der wütenden Faschistenbanden, sind ein Lehrstück, das besondere Beachtung verdient.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

[Der Film] zeugt von jener Direktheit, die so lange vorhält, bis Reflexion einsetzt; ist von jener Nüchternheit, die dominiert, bis sie von Schmerz und Trauer verdrängt wird. Es ist ein Film, wie man ihn sich 1946 hätte vorstellen können, unmittelbar danach, einem Jahr noch der Ungläubigkeit und der Betäubung. ... Man hat, je länger der "Pianist" dauert, desto mehr das Gefühl, nicht einem Stück Unterhaltung beizuwohnen, sondern der Errichtung eines Denkmals.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

amandi

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ich stimme auch voll und ganz zu!


night

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ebenso



Kommentare (122) — Film: Der Pianist


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AcademyAwardFan

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Roman Polanski Film, das berührend und traurig ist. Die Schauspieler spielen ihre Rolle glaubwürdig und ernsthaft. Dieser Film ist einfach nur ergreifend und er gehört auch zu meinen Lieblingsfilmen. Nachdem ich ihn mir angeschaut habe, kam er mir nicht aus dem Gedanken, denn ich war einfach nur erschüttert über die schrecklichen Geschehnisse der damaligen Zeit im 2. Weltkrieg. Bitte unbedingt anschauen!

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robin.siebert.5

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Filme

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DeutschePraezision

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ein scheinbar endloser Film, der das Katz-und-Mausspiel zwischen den Nazis und dem jüdischen Pianisten beinhaltet.
Meine Hauptfrage ist: Was soll der Film??
Die super liebe Stimme und der lupenreine Charakters des Pianisten ist äußerst unauthentisch. (Ich verglich den Film mit "Schindlers Liste,- von dem ich mehr abgewinnen konnte. Schindler war ein "normaler Mann" der fremdging, schöne Frauen anschaute und trank. Jedoch ist unser Pianist etwas zu "geleckt" wie ich finde) Evtl fehlbesetzt ? Das Authentische fehlt mir bei dem Film. Ähnlich wie bei "Schindlers Liste" gibt es zu viele grausame, heraufbeschworene Szenen (oftmals im 5-Minutentakt aneinander gereiht), die in der Anzahl überflüssig und zu aufgesetzt wirkten. Irgendwann wirkte alles vorhersehbar und am Anfang jeder neuen Szene konnte man sich denken was passiert. Zb. die Frau die an der Wand saß und immer wieder sagte "Warum hab´ ich das getan". Es war mir so klar, dass sie das immer und immer wieder widerholen würde bis endlich jemand fragt "was hat sie denn getan?" damit wir Zuschauer endlich erneute schreckliche Einblicke bekommen. Ich fand, man bemerkte oft das es sich um Kostüme handelte (ist ja logisch, dass die Statisten usw nicht tatsächlich jahrelang die selben Klamotten trugen. Aber eben DAS sah man, wie ich fande.)

Wenn man diesen Film sieht, würde und sollte man sich am besten selbst bestrafen, dass man damals nicht dabei war und geholfen hat ..... War das der Sinn der Sache?

Aber wie so oft werden wirklich sämtliche Klischees ausgepackt von dummen, oder/und fetten Nazis. (Beinahe den gesamten Film über!) Alles wird/ wurde wieder nur so stark von der einen Seite beleuchtet.

Wenn man weiß das Etwas schlimm oder grausam ist, (Wie die Szene zu Anfang, der Opa im Rollstuhl der aus dem Fenster geworfen wurde, und derartig grausame Szenen oft vorkamen) dann finde ich es blöd das so EXTRA dramatisch darzustellen. Man zeigt im metaphorischen Sinne mit dem Finger darauf und erklärt dem Zuschauer nochmals wie schrecklich das nicht ist. Einen Horrorfilm schau´ ich mir doch auch nicht an, um total übertrieben und aufgesetzt in jeder zweiten Szene erschreckt zu werden. Ein Film sollte und kann auch tiefgang und grausamkeit haben ohne ständige "Extremszenen". Ich weiß nicht ob mich irgend Jemand verstehen kann, aber "Schindlers Liste" empfand ich zT als besser umgesetzt was das anging.

Für wen macht man so einen Film?
Wieviele Menschen gibt es, die unbedingt einen Nazi-Film, mit Juden die fürchterlich leiden, schauen wollen... ? In quasi jeder Szene ein Mensch der leidet oder man hört ein baby das im Hintergrund weint.

Der Pianist war angeblich "schmutzig und dreckig" wie er sagte, doch bis ziemlich der Mitte des Films schien es so als seien Haare und Bart akurat geschnitten .

Ich empfand den Film leider als zu stark Klischee-beladen.
Ich weiß sehr wohl wie empfindlich das Thema des Films ist, aber einen "Schindlers Liste" in Farbe muss ich mir kein zweites Mal antun.

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Mr.GOLD

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Was ist daran falsch schreckliche Taten zu zeigen ausserdem mag ich keine Chips...


DeutschePraezision

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Ich auch nicht unbedingt ;) Ich finds respektlos den Menschen gegenüber. Und irgendwann sollte man sie einfach ruhen lassen. Bei fiktiven Horrorfilmen kann man sich fallen lassen. Bei sowas definitiv nicht!


Alienator

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Bewertung9.0Herausragend

Intensiver als "Schindlers Liste"...

...ist dieser Film, der nicht weniger die hollywoodschen Ansichten des Holocaust zeigt wie eben "Schindlers Liste". Damit meine ich, dass hier weniger auf typische Dramaturgie und Aufbau eines Hollywoodfilms über diese grausame Zeit geachtet wird, sondern Polanski schafft es, in seiner minimalistischen,aber dennoch drastischen Art, das Grauen des Holocaust ein Gesicht zu geben ohne ein direktes Gesicht zu zeigen. Natürlich zeigt Polanski das Grauen in kleinen Episoden und Personen (wie z.B. die willkürlichen Erschießungen), er relativiert sie auch nicht und dramatisiert sie nicht, sondern zeigt sie wie sie passierten: Ohne Chance auf Hoffnung. Die hat er hier vollends verloren. Alles ist deprimierend und dem Untergang geweiht.Bis dann der rettende Deutsche kommt. Das ist der einzige Lichtblick in einer Zeit des Grauens.
Alles was Polanski zeigt, ist die blanke, ungeschonte Wahrheit und dient als Zeichen des "Nie wieder passierens".
Ebenfalls zu empfehlen: "Die Grauzone

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Big T.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leichte Spoiler

Ein Film der einem, zum Glück, die unschönen Wahrheiten zeigt.
Roman Polanski gelingt mit "Der Pianist" ein Werk das Schlicht ist und einen doch dauerhaft Pakt und einem mit jeder Szene mehr runter zieht.
Brody war grandios und die letzten 45 Minuten, besonders als alleiniger Flüchtling, einfach nur herausragend.
Eine sowas von gelungene Szene als Brody, völlig heruntergekommen, sich ans Piano setzt und Kretschmann etwas vorspielt.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Polanski, selbst ja Pole und deshalb vielleicht auch mit persönlichem Interesse am Thema, zeigt das nackte Grauen, die unfassbaren Schrecken und Gräuel des Zweiten Weltkrieges und des Holocausts hier vollkommen ungeschönt, sowie ambivalent in seiner Figurenzeichnung und dadurch auch sehr authentisch, nachdenklich und erschreckend. Die Musik passt zur melancholischen Stimmung und Adrien Brody, den ich nun nicht unbedingt zu meinen ganz großen Lieblingsdarstellern zähle, spielt hier so gut wie noch nie. Ein erschütternder Film voller Tragik, den ich niemandem empfehlen würde und den doch jeder gesehen haben sollte.

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Mr. Pink

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Wow. Dann muss ihm der Film ja sehr am Herzen liegen. Das scheint ja wirklich pure Vergangenheitsbewältigung zu sein. Echt krass.


Andy Dufresne

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Wahrscheinlich (ziemlich sicher) sein für ihn wichtigster Film.
Und ich hab ihn bis Heute nicht gesehen! :(


Punsha

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Zerstörung eines Radiosenders mitten in einer Piano-Aufnahme - Damit beginnt Roman Polanskis preisgekröntes Holocaust-Drama "Der Pianist" und symbolisiert sogleich die nahende Destruktion jeglicher Kultur. In Zeiten des Krieges braucht man schließlich keine Musiker wie Władysław Szpilman, der in diesem erschreckenden Moment noch nicht einmal ahnt, was auf ihn und seine Familie zukommt und zu welchen Untaten der Krieg fähig ist. Wie eindringlich Polanski anfänglich den herannahenden Schrecken, die soziale Ausgrenzung der Juden und die fassungslosen Reaktionen aus der Sicht einer gewöhnlichen Familie schildert, ist schlichtweg herausragend. Erst sind es nur erniedrigende Verbote, dann sterben die ersten Menschen auf offener Straße. Der Zuschauer ist, wie soll es auch anders sein, fassungslos - von den Gräueltaten der Nazis, aber auch von der Illoyalität einflussreicherer Juden. Ohne die Verbrechen des Nationalsozialismus in irgendeiner Weise zu verharmlosen, verschwimmen zunehmend die Grenzen zwischen Gut und Böse. Klare Feindbilder, und das macht diesen Film so ehrlich, existieren nicht. Verstört von schonungsloser Brutalität und ergriffen vom unausweichlichen Schicksal der Juden gleitet der Zuschauer langsam in die zweite Hälfte des Films in der sich seine zweieinhalbstündige Länge hin und wieder bemerkbar macht, denn sie ist bestimmt vom großen Warten: Warten auf das Ende des Krieges, auf Befreiung, vielleicht aber auch nur das Warten auf den Tod. Die vorangegangene Grausamkeit der Nazis rückt wieder etwas in den Hintergrund, allerdings ohne die ständige Angst und Bedrohung zu verharmlosen. Stattdessen widmet sich Polanski in der unabwendbaren Isolation nun ungehindert der Person Władysław Szpilman und seinem unbändigen Überlebenswillen, bestärkt in der Hoffnung endlich wieder Klavier spielen zu können. Dass es schließlich so weit kam, hat er nichtsdestotrotz ausgerechnet einem Deutschen zu verdanken, dessen Wohltat den letztlichen Sieg durch die Alliierten zur Nebensache degradiert und stattdessen das Wesentliche auf den kleinen Menschen lenkt: Die Güte und Vernunft eines Einzelnen kann durch keine noch so starke Ideologie gebrochen werden. Die Geburt eines Helden in einer Zeit, die keine Helden braucht.

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Benjamin Barker

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Meinst du wegen meiner Haltung gegenüber Kriegsfilmen? Denn die bezieht sich nur auf jene im klassischen Sinne, also Schildern der Einsätze an der Front und nicht auf jegliche Filme mit Kriegsthematik. "The Messenger" zum Beispiel war genau richtig dosiert und etwas ähnliches erhoffe ich mir auch hier.


Punsha

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Achso. Ja, da könntest du "Glück" haben, denn die komplette Handlung spielt sich im Warschauer Ghetto und naher Umgebung ab. Ähnlich wie bei "Schindlers Liste" siehst du hier nichts von der Front, aber im Unterschied zu ersteren wird hier auch nicht der Holocaust bis ins Letzte ausbuchstabiert. Wie gesagt: Die Handlung verlässt Warschau nicht. "The Messenger" liegt noch vor mir. Daher kann ich dir nicht genau sagen, inwieweit sich die Filme ähneln.


Imhotep

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Bewertung9.0Herausragend

Mein must have in vielerlei Hinsicht...

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NWO@Movie

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Bewertung5.5Geht so

Im Rahmen der Oscars, enttäuschend.

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Graf Krolock

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Zwei-Stunden-Ausschnitt aus der ungeliebten deutschen Geschichte, mitreißend und ergreifend. Aber das ist so wirkungsvoll wie mit einem 45 Min. Bericht über den Irak- oder Afghanistankonflikt im ARD Sonntagvorabendprogramm. Die Realität ist weitaus grausamer, schockierender und unbegreiflicher. Zum Glück ist es nur ein 45 Min. Bericht und um 20.15 kommt Batman Begins. Wir haben es alle sehr, sehr gut!

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craax

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Bewertung9.0Herausragend

Das ehrenvolle Scheitern bei dem Versuch, die äußere Larve eines Bildes wiederzugeben, das nicht wiedergebbar ist. Die Shoah ist ein inneres Erblicken, keines der fleischlichen Augen. Aber so weit das Unsagbare sagbar wird, ist es hier gesagt, und es ist nötig, sich dem Versuch, es sagen zu müssen, obwohl man es nicht sagen kann,- zu stellen.
Hier meckere ich nicht, sondern schweige. Mein Paß ist deutsch, meine Sprache. Ich schweige nicht, weil ich nichts sagen dürfte und den Mund zu halten habe, sondern aus Scham und Hilflosigkeit, und weil mir nichts einfällt, was zu sagen – so – hier - möglich wäre. Ich schweige, nicht als Deutscher, sondern als Mensch. Und ich schäme mich. Und ich möchte nicht da sein. Aber ich bin es. Und wie man im Angesichts dessen, auf diesem Planeten zurückbleiben kann, bin ich es. Ich lebe mit diesem, immer, jeden Tag. Aus Diesem heraus existiere ich. Das ist alles, was noch bleibt: die Schuld ist zu sühnen – nicht von Deutschen, sondern von Menschen. Nein, nicht nur von Deutschen: da bin ich so schuldig oder unschuldig wie Sie. Verstehen Sie? – Sonst schauen Sie die Bilder. Man kann nur schauen. Man kann nur scheitern. Und doch sind diese nachgestellten Bilder da. Als verwehte Worte, als ein schwaches Echo, das von einer gegenüberliegenden Felswand, undeutlich, verwischt, und unverstehbar, zurückgeworfen wird. Nur wer die ursprüngliche Botschaft hörte, kann sie entziffern. Die anderen hören nur einen Schrei, eine Stimme, ohne zu verstehen. Man muß diesen Versuch wagen: zu beweisen, das dort ein Gesprochenes war, wenn auch nur noch die Stimme zu hören ist, welche murmelt. Wir müssen dieser Stimme lauschen: und versuchen, den alten Satz wieder zu entschlüsseln. Wer dieser Stimme Raum gibt, handelt nicht verkehrt : auch wenn er den Satz nicht sagt. Er sagt wenigstens: hier war ein Mensch –und ist es noch.

Verstehen tun wir nicht, wenn wir auf diese Stimme außer uns hören, egal wie krampfig wir uns konzentrieren – wir verstehen, was sie sagte, wenn wir auf unser Inneres uns wenden und dort das Echo der Stimme an ihrem Klang in uns selbst zu erwecken versuchen. Was würden w i r sagen, wenn wir so klängen? In was für Erlebnissen steckten wir, die u n s e r e Stimme so modulierte? S o müssen wir versuchen, uns in diese Stimme zu versetzen, um zu verstehen, was sie sagt. Aber das wir so zu tun versuchen, d a s die Aufgabe besteht,- daran erinnert nur die Aufforderung, die im Hören der S t i m m e liegt. Wir hören und erwachen, weil wir diesen S c h r e i vernehmen. Und wenn wir dann lauschen,- antwortet die Stimme in uns, und sagt den Satz darauf, den wir sonst nicht vernehmen würden. Beides ist nötig und notwendig: der Sporn – und unsere Bereitschaft, innen zu antworten. Und so ist beides in sich enthalten und zu eins vereint: im Schrei, der Sinn, und im Sinn: die Veranlassung, die wir lieber nie vernähmen -, die aber einmal sich ereignete, und von nun für alle Zeit,- zusammen enthalten ist, ein Paar, verschmolzen, vereint.
Mehr ist nicht vorhanden ; und man muß an diesem zweigeteiltem Thema nicht scheitern, wie im anderen genannten Film-Zitat kläglich zuvor.

Ich schäme mich, und ich arbeite, und ich schweige. Nichts ist unausweichlich, und nichts ist untragbar. Schweigen wir, bis gesühnt ist. Sühne ist, wenn Frieden herrscht; nicht weniger ist die Aufgabe, und vorher ist nichts und nie gesühnt. Wir alle sind verantwortlich, die Guten wie die Bösen; die Guten, die gut sind, weil es ihnen gut geht, sind für das Leiden der Bösen mitverantwortlich; sonst zerfällt das Sein für immer in zwei Hälften, die sich gegenüberstehen, und Frieden ist nur vereint, der Zerfall verteilt und scheidet notwendig, und wie vermessen ist es, für sich das Gute wählen und andere mit dem Übleren sich begnügen zu lassen! Die Guten können den Bösen nicht aus dem Wege gehen: solange Der, nicht das, Böse noch existiert, kann kein Guter in Frieden allein gut für sich sein. Wir müssen das Böse heilen, das ist unsere Aufgabe, wenn wir gut sind; und wir können das Böse nie vernichten, in einem Menschen. Das Böse kann nicht vernichtet werden indem man seine menschliche Hülle zerstört ; dadurch nährt es sich, das ist sein Trugschluß. Das Böse nicht nähren, indem man sich dem Bösen versagt, und ihm doch die Hand bietet. Der Böse kann nur vermindert werden, indem das Gute in ihm gestärkt wird. Dazu muß man ihn berühren, wie einen Leprakranken, den man pflegen will. Bleibt das Böse stark: haben die Guten versagt, aber nur der Tod oder unser Entschluß kann uns hindern. Nur wer diese Aufgabe als seine erkennt, trägt zur Einheit bei. Und erst die Einheit, die Heilung des Zerfalls der Welten : wird den Frieden bringen. Niemand kann für sich gut sein: wir können es nur zusammen – werden.

Und der Ruf bleibt die Mahnung : nicht für sich, in seinem kleinen Zimmer des Guten, allein zu verbleiben. Der Ruf dringt von außen, von der Welt außerhalb dieses kleinen abgeschlossenen Ortes des Reiches des Ich, hinein: und der Ruf bringt den Ausdruck des menschlichen Leides zu uns her: und nur, wer diesem Ruf, vernommen, Folge leistet, und sich erhebt, und die Tür seines Guten Ich öffnet, und sich nach draußen begibt, auf die Suche nach der Herkunft dieser schmerzerfüllten Stimme,- um zu lindern,- hat die Chance, Hilfe zu bringen,- oder zu erfahren, was immer die Begegnung mit dieser Stimme mit sich bringt. Nur eines ist nicht möglich: sie zu hören, und sitzen zu bleiben, dort in diesem kleinen Raum, hinter den noch so dicken und scheinbaren Mauern des unbescholtenen Ich. Die Macht der Stimme wird wachsen und deinen Schlaf und jegliche Ruhe rauben, dich mit Angst erfüllen: wenn du, aus Furcht um dich,- dich der Aufgabe, zu Hilfe zu kommen, versagst. Dann, erst, wird dein Schicksal furchtbarer als jede Gefahr werden. Wer den Ruf der Menschlichkeit vernimmt, und ruht, und nicht antwortet, dessen Schicksal wird grausamer erlitten sein als der Tod. Und deswegen ist es wichtig, diese Stimme ertönen zu lassen, und nicht zu leugnen; und dieser Film sagt, „Der Pianist“,- einer zum anderen: „Still! Hast du nicht gehört? Dort war ein Schrei-! Hörst du nicht?“ Was antwortest du: „Still, du phantasierst?“ „Dort ist nichts“ „Nein, ich höre nichts?“ – oder: Ja, dort ruft etwas. Laß uns gehen und sehen, was wir finden; es scheint Hilfe zu gebrauchen, ich höre es – anhand dieser Bilder. Wir suchen und finden das Böse, es war es, das um Hilfe ruft. Der Rest liegt bei uns. Mehr soll der Film nicht tun. Und es ist möglich. Und jetzt genug, höre selbst. Ich schweige, damit du verstehen kannst.

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cemo1981

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der einen zum Weinen bringt wie soll man so ein Film beurteilen ?Einmal kann man sich den anschaun aber aber ein zweites mal wird es bei mir nicht geben denke ich.Dieser Film ist sehr Traurig also nichts für ein Video Abend.Was die Mensche damals erlebt haben ist unfassbar Grausam wie konnten die Deutschen damals zu solchen unmenschen werden sehr Traurig.Roman Polanksi hat eindrucksvoll gezeigt wie die Juden behandelt wurden nichts für Schwache Nerven .Jeder der mal ein paar Tage nichts zu Essen hatte kann nachvollziehen was für ein gefühl das ist.Die Menschen die es geschafft haben zu Überleben waren permanent Physischen und Psyschologer Folter ausgesetzt.So was darf sich nie wieder wiederholen dafür müssen wir sorgen.Umso entsetzter bin ich das es in Deutschland immer noch Nazis gibt.

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k-k

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das ist die Art Film, bei dem dich die Scham ein Mensch zu sein, direkt ins Gesicht schlägt

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deinvaddah

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk der Tragik. Obwohl ich meine selbst Hartgesotten zu sein und mich mit allerlei Idioten schon geschlagen habe, ist der Film nah dran mir Tränen in die Augen zu Treiben. Der Nürburgring-artige Spannungsverlauf ist wirklich fässelnd und lässt den Zuschauer seine eigenen vier Wände rund herum vergessen. Der Film Katapultiert einen direkt in die Handlung und lässt selbst einen Eisberg mitfühlend werden.

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jacker

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Bewertung10.0Herausragend

"Der Pianist" macht mir eines schmerzhaft bewusst:
Film ist Fiktion, doch bei allem was diese Fiktion bewirken kann, nichts schlägt auch nur im Ansatz so zerstörerisch ein, wie die ungeschönte Wahrheit.

Und dies ist eine Wahrheit, die zu begreifen man heutzutage kaum noch imstande ist, die so unmenschlich und kaltherzig ist, dass die Worte fehlen um sie zu beschreiben. Darum zeigt Polanski sie in unglaublich harten Bildern. Bilder die sich einbrennen, die die Tränen in die Augen schießen lassen, die eine hilflose Wut und Trauer erzeugen.

Menschlichkeit, Güte, Würde..
Begriffe die in der NS-Zeit nahezu vollständig ihre Bedeutung verloren haben. Der Mensch zum wertlosen Stück Fleisch degradiert, zum Töten des Spaßes halber freigegeben, Sadismus als Freizeitbeschäftigung.
Wie es soweit kommen konnte ist zwar historisch belegt, für mich allerdings trotzdem schwer nachvollziehbar. Wie kommt es dazu, dass Millionen von Menschen ihre Menschlichkeit ablegen?
Diese Fragen sind nicht logisch zu beantworten und das macht das Resultat nur umso grausamer!

Es sind nicht nur die extreme, offensichtliche Gewalt, die willkürlichen Erschießungen die schockieren und dem Zuschauer einen Keil in die Magengrube rammen. Genau so intensiv und schrecklich sind die kleinen, aber umso verletzenderen Demütigungen die diese Menschen, eingesperrt wie die Tiere im Gehäge, täglich über sich ergehen lassen mussten ('Tanzt!').

Und eben weil "Der Pianist" dieses genau so detailiert und ungefiltert zeigt wie die alltägliche Gewalt, die Todesangst, die ewige Flucht und den ewigen Hunger ist er ein Film, der diese Zeit so intensiv portraitiert, dass er auf einer Ebene funktioniert, auf der es schon längst nicht mehr um das filmische geht.

Es ist egal ob jeder Schauspieler seine Rolle zu hundert Prozent authentisch spielt, ob irgendeine Handlung verfolgt wird, oder handwerkliche Stärken oder Schwächen zutage kommen.
Es ist kein Film der existiert um ein guter, oder schlechter Film zu sein.
Es ist statdessen ein Film der uns qualvoll vor Augen führt warum Toleranz und Respekt das wichtigste Gut der Zivilisation sind und warum dies zu schützen und zu bewahren das Wichtigste bleiben muss.
Ein Film der uns nachdenken lässt über das was wahr, was ist und was noch kommen wird, ein Meisterwerk für die Menschlichkeit und (so verbraucht diese Phrase auch sein mag) gegen das Vergessen.

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rubelzar

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Verstehe nicht, wie du den Pianist höher bewerten kannst, als Schindlers Liste.
Der Pianist ist gut, hat aber keinesfalls die morbide Ästhetik und den Gutpunch wie Spielbergs absolutes Meisterwerk.


jacker

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Ganz einfach: "Schindler's Liste" habe ich früher mal gesehen, kann mich erinnern, dass ich ihn gut und bewegend fand, aber nicht mehr an alle Details, etc. und vor allem weiß ich, dass er auf mich definitiv nicht die Wirkung wie dieser hier hatte.
"Der Pianist" hat mich nämlich auf die negativste mögliche Art umgehauen und zwar nachhaltig. So intensiv und schmerzvoll, dass nichts anderes als 10Punkte gehen!
Kann sein, dass das bei Spielberg's Film heute bei mir genau so wäre, dafür muss ich ihn aber noch mal sehen und dann wird er neubewertet und das in nem Kommentar begründet ;)

Nach Bob_Loblaw's Lobhymnen, die ich hier ständig von ihm auf Spielberg lese, wollte ich eh demnächst mal den anderen seiner Filme wieder sehen!


Ener

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz schwer einzuordnen. Im Vergleich zu Schindlers Liste ist er nochmal eine Spur 'härter'. Da wäre zum einen die Szene mit dem Kind und dem Vogelfäfig, zum Anderen die mit der Marmelade... Junge Junge, die sind ne Ansage. Polanski hat aber auch grundsätzlich das Talent, in seinen Filmen immer wieder mal zeitweilig in Überflüssigkeit und Belanglosigkeiten zu versinken. Erzählen tut der Film ohnehin nichts Neues. Das Thema wirkt irgendwo ausgelutscht. Aber gut ist er, keine Frage. Sehr gut.

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Naxoron

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bei diesem Film stimmt einfach alles. Die schauspielerische Kunst, die Atmosphäre, der Soundtrack. Meiner Meinung nach, in allen Belangen, ein wahres Meisterwerk.

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LukasM91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich ein toller Film, absolut sehenswert für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Etwas schade, dass das Schicksal der restlichen Familie innert einer halben Minute erledigt ist.
Dass ich eingeschlafen bin während dem Film, ist wohl eher daran gelegen, dass es spät abends bzw. früh morgens war :-)
Ach ja: Der Pianist spielt echt gut Piano :)

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DN

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist gut und sehenswert, (SPOILER) allerdings ist der "Klappentext" etwas unpassend: »Eines Tages entdeckt ihn ein Offizier der deutschen Wehrmacht, der sein Schicksal verändern wird.« Dieser Teil ist so "unnötig" da er kaum einen Teil des Films ausmacht... // Trotzdem ein sehr zu empfehlender Film.

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Mamed 'Baretta

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Es ist aber so ziemlich genau so passiert.
Der Deutsche Offizier führte ein Tagebuch, deswegen weiß man dies heute. Wilm Hosenfeld war der Name von diesem Offizier.
Kannst viel im Google nachlesen über ihm.


based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut, aber meiner Meinung nach nicht der beste Film zum Thema 2. Weltkrieg.

Władysław Szpilman verdient sein Geld als Klavierspieler in Warschau. Als die Deutschen Polen übernehmen, nehmen seine Rechte (er ist Jude) systematisch ab. Erst kann darf er nicht mehr ins Lieblingsrestaurant und hat einen Stern zu tragen, später muss er ins Ghetto. Dank guter Kontakte, Glück und seiner Musik schafft es der Pianist immer wieder aufs Neue zu überleben. Bis er einen deutschen General kennen lernt.

"Der Pianist" ist weder der erste noch der beste Film auf seinem Gebiet. Er schildert den persönlichen Niedergang Szpilmans auf sehr gute Art und Weise. Und da der Film auf wahren Begebenheiten beruht, kann man auch sagen, dass er über weite Strecken glaubwürdig wirkt. Handwerklich ist "Der Pianist" sehr gut abgedreht. Gute Kulissen, Kostüme, Make-Up, aber auch Kamera und Ton, machen den Film erst recht sehenswert. "Adrien Bordy" vermochte mich genauso zu überzeugen und gehört zu den besten Schauspielern der Gegenwart, meiner Meinung nach.
Was ich trotzdem zu bemängeln habe, ist die zu lange Laufzeit, die das Werk schwerfällig macht. Und irgendwie besteht trotz den super Darstellern teilweise eine gewisse Distanz zwischen dem Protagonisten und dem Zuschauer. Ob gewollt oder nicht, mir hat dieser Aspekt nicht gefallen.

Trotzdem bleibt "der Pianist" sowohl einer der besten Filme Polanskis als auch einer der besten "2. Weltkriegs-Filmen"

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pelx99

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Welchen Film findest du persönlich denn noch besser der das Thema Zweiter Weltkrieg auf dieser ebene thematisiert?



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