Dawn Rider
Dawn Rider (2012), CA Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Western
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von Terry Miles, mit Christian Slater und Donald Sutherland
Christian Slater ist der Dawn Rider in diesem Rache-Western aus dem Jahre 2012.
Nachdem John “Cincinnati” Mason (Christian Slater) einige Jahre in der Fremde sein Glück suchte, kehrt er in sein Heimatdorf zurück, wo er seinen Vater wiedertrifft. Doch die Freude der Familienzusammenführung währt nicht lange, denn der Vater wird bei einem Raubüberfall erschossen, er selber schwer verletzt. Auf der Ranch seines Jugendfreundes Rudd (Lochlyn Munro) wird er von dessen Schwester Alice (Jill Hennessy), seiner Jugendliebe, gesund gepflegt.
Hin und her gerissen zwischen den wieder aufflammenden Gefühlen zu Alice und seinen Rachegelüsten, begibt sich John auf die Suche nach dem Mörder seines Vaters. Was John nicht weiß: Der Kopf der Räuberbande ist ausgerechnet sein alter Freund Rudd!
Hintergrund & Infos zu Dawn Rider
Seit nun knapp 30 Jahren ist der ehemalige Jungstar Christian Slater (Der Name der Rose) im Filmgeschäft tätig. Die Karriere seines Kollegen in Dawn Rider, Donald Sutherland (Der Tag der Heuschrecke), hingegen fing noch einmal dreißig Jahre früher an. Wie schon in Kill the Boss spielt Sutherland auch in Dawn Rider den väterlichen Mentor.
In weiteren Nebenrollen sind Lochlyn Munrow (Freddy Vs. Jason) und Jill Hennessy (Small Town Murder Songs) zu sehen. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Western





















Kommentar — Film: Dawn Rider
Sonnyblack745 Sat, 25 Aug 2012 17:04:22 -0000
Kommentar löschenWenn man die neuen Christian Slater Filme sich anguckt, fragt man sich schon ob er allmälig wirklich jedes Filmangebot annimmt. Egal ob Action/Thriller/Komödie/Horror/Western/Drama. Er macht so langsam in jedem Filmgenre ein Film und ist sich dafür auch nicht zu schade. Auch wenn seine Karriere seit Jahren immer weiter bergab geht, macht er dennoch solide B-Filme und beweist eben, das man trotz vielen Filmen immer wieder was soldies auf die Beine stellen kann. Sowie auch bei diesem Film. Er spielt seine Rolle absolut solide, wenn auch manchmal etwas hilflos und schwerfällig. Doch die Action ist gut in Szene gesetzt. Wenn auch nicht spektakulär. Dafür ist die Inszenierung zu konventionell ausgefallen. Terry Miles hat bei diesem Western versucht die langweiligen und einfältigen Kulissen, mit ein paar Farbspielereien und punktgenauen Zeitlupenszenen etwas zu vertuschen. Doch ganz ist ihm das nicht geglückt. Denn der Film findet keinen richtigen Einstieg. Man hat von Anfang an das Gefühl, es wurde alles sehr schnell abgedreht ohne dabei auf den Feinschliff zu achten. So kommt es häufiger vor, das die Kameraführung mit schlecht gemachten Einstellungen verhunzt wurde. Auch der Schnitt ist sehr lahm und unspektakulär. Schade das man sich in der Post-Produktion nicht mehr Mühe gegeben hat. Denn handwerklich ist der Film absolut okay. Denn das Budget von 5 Millionen Dollar wurde sehr gut eingesetzt. Wenn man bedenkt das Donald Sutherland auch an Bord ist. Somit ist die Besetzung mehr als gut und kann sich für einen kleinen B-Western sehen lassen. Das Schauspiel der einzelnen Schauspieler ist Durchschnitt. Keiner hebt sich über das Niveau und somit sticht keiner aus der Masse heraus, wenn auch vereinzelte Schauspieler nicht ihr ganzes Potenzial genutzt haben. Doch man keinem hier die Schuld geben, denn was will man schon großaritg erwarten, wenn die gegebenen Möglichkeiten von vornherein nicht sonderlich toll sind. Man hat das Beste aus der Sache gemacht. Dafür hat Terry Miles einen durchweg soliden Western abgeliefert, ohne Highlights. Die Blu-ray bietet ein recht scharfes Bild, wenn auch nicht knackscharf. Denn dafür wurden die Farben und der Kontrast zu sehr nachbearbeitet. Somit hat das Bild einen druchweg leichten Rauschfilter und ist nie glasklar. Man hat visuell immer das Gefühl, es wurde nicht das maximum herausgeholt. Auch die Detailzeichung ist nicht mehr gut, denn hier wäre für eine aktuelle Produktion deutlich mehr drin gewesen. Der Schnwarzwert ist eigentlich gar nicht vorhanden durch den zu hohen Kontrast, denn das Bild ist durchweg zu hell. Der Ton ist auch nicht das wahre. Ich habe meine Anlage voll aufgedreht und bis auf die wenigen Actionszenen, ist der Ton druchweg zu frontlastig abgemischt worden. Die Dialoge hören sich teilweise zu künstlich und unspektakulär an. Auch die Musik kommt ziemlich kraftlos daher. Der Bass hält sich überraschenderweise, auch bei den Actionszenen im Hintergrund. Ich konnte zwar ein gewisses Maß an Bass heraushören, doch nicht das was man von einem neuen Film erwartet. Die Revolverschüsse hören sich auch nicht sonderlich toll an. Diese hätten man deutlich besser und räumlicher abmischen können. Somit ist die gesamte Tonkulisse nicht mehr als Standard. Als ich auf dem Cover gelesen habe das es sich um einen HD Master Audio 5.1 Ton handelt, war ich umso enttäuschter, was dabei herausgekommen ist.
Fazit: Ein weiterer Western der nicht viel Anerkennung bekommen wird und somit schneller in die Versenkung geraten wird, wie vieleandere Filme. Für wahre Christian Slater Fans ist der Film unterhaltsam und wird sicherlich ins Regal wandern. Alle anderen können sich diesen Film höchstens einmal ausleihen oder im Internet anschauen, denn kaufen muss man sich diesen Film wirklich nicht.
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