Jonah Hex

Jonah Hex (2010), US
Laufzeit 78 Minuten, FSK 16, Western, Horrorfilm, Drama, Actionfilm

3.9 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.0 Community
1109 Bewertungen
91 Kommentare
Jonah Hex
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Jimmy Hayward, mit Megan Fox und John Malkovich

Jonah Hex ist der legendäre Antiheld der berühmten Comics und Comic-Romane, ein Vagabund mit vernarbtem Gesicht, der aus Not zum Kopfgeldjäger wird. Jonah wird von seiner Vergangenheit eingeholt, als die US-Army ihm ein Angebot macht: Auch auf seinen eigenen Kopf ist ein Preis ausgesetzt – um nicht im Knast zu landen, muss Jonah den teuflischen Bandenchef Quentin Turnbull unschädlich machen.

  • Jonah Hex - Bild 4230187
  • Jonah Hex - Bild 4230278
  • Jonah Hex - Bild 4230281

Mehr Bilder und Videos zu Jonah Hex


Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Jonah Hex

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
5.0Geht so

Als Mischung aus Comicverfilmung und modernem Italowestern hat JONAH HEX sogar hier und da ein paar gute Momente, erzählerisch ist er jedoch eine Totalkatastrophe. Statt Exposition gibt's mal wieder nen lazy Comicvorspann, lustigerweise beendet mit dem Offtext "This is my story". Story ist nicht, der von den Hektikern Neveldine & Taylor "geschriebene" Knallfrosch reiht einfach eine Gewaltszene an die nächste. Daß all dies unter dem mal-gerade-noch-so-PG13-Level passiert, läßt den Film nur noch kaltblütiger aussehen. Schauspielerisch nicht erwähnenswert. Abendfüllend ist das pausenlose Gehaue nicht: Bei Minute 70 rollt schon der Abspann.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Der scheint ja auch eine ganz üble Produktionsgeschichte hinter sich zu haben.


Spideragent: http://darkagent.blog.de/

Kommentar löschen
5.0Geht so

Die Figur des Jonah Hex spielte bereits 1972 ihre erste Hauptrolle in einer Comicserie herausgegeben von DC Comics (Publisher von Batman, Superman, Wonder Woman, Green Lantern usw.). 2010 wagte sich Regisseur Jimmy Hayward, der zuvor bei zahlreichen Pixar Filmen (nämlich bei Toy Story 1 und 2, Das große Krabbeln, Monster AG, Findet Nemo) in der Animationsabteilung gearbeitet hatte und mit "Horton Hears a Who" erst einen eigenen ebenfalls computeranimierten Film geschaffen hatte, an eine Realverfilmung.

Was daraus geworden ist? Ein von Kritikern gehasster und vom Publikum gemiedener Megaflop. Bei Produktionskosten von 47 Millionen Dollar spiellte der Film im Kino nur circa 10,5 Millionen wieder ein. Was ist nun genau schief gegangen bei diesem Projekt wollt ihr nun sicher wissen. Nun, um das zu verstehen sollte man auch noch daran denken, dass für das Drehbuch die "Crank" Erfinder und Regisseure Mark Neveldine und Brian Taylor verantwortlich waren.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

Kommentar löschen
2.0Ärgerlich

Man weiß bei „Jonah Hex“ von Jimmy Hayward eigentlich gar nicht so recht, wo man anfangen soll, sich aufzuregen. Der Film ist natürlich von den Anfängen seiner Entstehung an unter strengster Beobachtung einer nicht unbedingt freundlichen Menge von Fanboys und -girls gewesen. Wenn man sich das Endergebnis nun ansieht, dann muss man erst mal sagen: Das war viel Lärm um Nichts, aber leider nicht in Shakespeare'scher Qualität, ganz im Gegenteil. An diesem Film stimmt fast nichts, und selbst wer die Besetzung von Megan Fox als „Eye Candy“ begrüßt haben mag, wird bitterlich enttäuscht werden: Denn ihre Rolle in dem mit 81 Minuten eh schon bemerkenswert kurzen Film ist minimal, willkürlich eingefügt und im Wesentlichen: überflüssig.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

Kommentar löschen
5.0Geht so

Seht "Jonah Hex" als das, was es ist: Einen Probelauf für den großen bösen Western, den Josh Brolin danach gedreht hat - True Grit - und als Versprechen, das wir dort mehr erwarten dürfen. Wir haben unseren neuen Eastwood gefunden, Partner. Wir müssen ihm nur ein paar neue Pferde geben.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
5.0Geht so

So merkt man, dass Josh Brolin ein Filmstar geworden ist: "Jonah Hex" mit ihm in der Hauptrolle hat nicht viel zu bieten. Aber man stelle sich den Film ohne Josh Brolin vor... Vergesst den Gedanken! Vergesst ihn, werft eine Axt auf ihn und verbrennt ihn!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
5.0Geht so

Der Film basiert auf einem DC Comic, was erklären mag, warum die Handlung so unstringent ist. Man hört ja viel von Graphic Novels, aber hier haben wir eher einen grafischen Sammelband bestehend aus einigen okkulten Ideen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
3.5Schwach

Manche Filme versuchen so krampfhaft, einem ganz bestimmten Zielpublikum zu gefallen, dass sie ein Warnschild für alle anderen Menschen haben sollten. Am Anfang von "Jonah Hex" sollte stehen: Achtung! Ausschließlich für ein männliches Teenager-Publikum bestimmt. Nicht geeignet für alle, die Logik, eine originelle Handlung oder interessante Charaktere bevorzugen."

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (84) — Film: Jonah Hex

Kommentar schreiben
Sortierung

SamRamJam

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Marvel haut munter eine Verfilmung nach der anderen raus (und fängt mit Spieder Man einfach mal wieder von vorne an). DC dagegen scheint sich aber eher damit zu begnügen Filme wie ''The Spirit'', ''Watchmen'', ''Constantine'' oder eben ''Jonah Hex'' zu drehen. Filme also die von Nichtkennern nicht unbedingt sofort als Comicverfilmungen erkannt werden. Fehlen hier doch oftmals die bunten Schlüpper über den Strumpfhosen.

Wie auch immer. ''Jonah Hex'' ist ja nicht nur eine Comicverfilmung. Es ist auch eine Ode an den Italo- Western. Und was machte diesen aus? Natürlich die Realitätsferne. Da ging es nicht um Wolfstänzer und wie die Indianer wirklich waren. Da ging es um harte Kerle, wilde Schießereien und was der Actionfilm eben noch so bietet. ''Jonah Hex'' rührt nun noch einige Fantasy Elemente hinzu wie etwa die Möglichkeit mit kürzlich Verstorbenen zu reden. Was dabei herausgekommen ist, das ist meiner Meinung nach Unterhaltung pur.
Durch seine recht kurze Länge von etwas unter 80 Minuten kann eigentlich auch kaum Langeweile aufkommen. Ich hätte mir allerdings doch etwas mehr gewünscht um Stimmungen besser einzufangen. man hätte zum Beispiel die Figur von Megan Fox weiter ausbauen können. Denn eigentlich hat sie hier im Film so gut wie keine Rolle, außer dass sie immer wieder mal in Unterwäsche auf ihrem Bett rumliegt. Aber gut, man kann nicht alles haben. Dafür fetzt vor allem Josh Borlin als Held. Den könnte ich mir auch gut als Roland Deschain in den (wahrscheinlich?!) kommenden ''Dunkler Turm'' Verfilmungen vorstellen.
Einziger echter Minuspunkt ist hier John Malkovich, ein Schauspieler den ich nicht so richtig einschätzen kann. Denn neben ein paar echt guten Rollen scheint er auch immer wieder in eine schauspielerische Lustlosigkeit zu verfallen. So wie hier.

''Jonah Hex''! Den Film kann man sicher als DC Antwort auf Marvels ''Ghost Rider'' bezeichnen. Beide Filme ähneln sich durch ihre Geschichte und auch durch die Optik und Musikauswahl. Beide Filme haben eine lange, quallvolle Vorproduktion hinter sich und beide scheinen von der Masse verdammt zu sein. Ach ja, und beide werden von Sammy gemocht. Das ist doch auch mal was :)

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Keky

Antwort löschen

Schön geschrieben. ;)


SamRamJam

Antwort löschen

Danke dir :)


Filmexperte_Denizcan

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Das Konezpt auf dem Papier sieht eigentlich sehr gut aus: Ein Superheld im Wilden Westen. Und seine Gabe ist auch sehr interessant. Aber was daraus gemacht wurde ist ziemlich mies, wahrscheinlich die schlechteste Comicverfilmung die ich je gesehen habe, da war ja „Ghost Rider“ besser.
Jimmy Hayward, der beim Animationsfilm „Horton hört ein Hu“ Regie führte, schafft den Übergang von Animation zu Action nicht bzw. versagt auf ganzer Linie. Die Regie ist lahm, inszenatorisch wird vieles falsch gemacht und alles wirkt unrund. Einen Originalitätspreis wird der Film auf jeden Fall nicht gewinnen. Auch das Drehbuch ist nicht überzeugend, die klischeehaften Figuren nerven, alles ist sinnlos zusammengewürfelt und macht keinen Sinn.
Josh Brolin spielt Jonah Hex, ein Mann, der unglaubliche Kräfte bestizt und nur eins will: Rache. Er will Turnbull töten, der seine komplette Familie auf dem Gewissen hat. Nebenbei muss er auch die Menschen retten, denn Turnbull plant etwas großes, und dabei hat er Hilfe von einer zerstörerischen Waffe. Josh Brolin gibt wirklich sein bestes um den Film noch zu retten, aber leider gibt das Drehbuch nicht viel her. Trotzdem macht er als Westernheld eine gute Figur. John Malkovich verköpert Quentin Turnbull, ein Konförderierten-General, der nur nach Macht strebt und dafür auch gerne Menschen töten will, die sich ihm in seinen Weg stellen. Malkovich kann nicht viel aus seiner Rolle machen, dafür bekommt er einfach wenig Screentime. Am Ende bleibt ein 0815-Bösewicht. Die schöne Megan Fox spielt eine Prostituierte, die sich gegen Männer, die nicht auf sie hören, durchaus wehren kann. Megan Fox muss im Film nur eins: Schön aussehen, und das schafft sie locker.
Man merkt das der komplette Film nicht durchdacht ist, da fehlt es an allen Ecken und Kanten. Die Hintergrundinformationen sind nicht vorhanden, die Figuren werden nur oberflächlich eingeführt, weswegen man sie nicht gut genug kennt um mit ihnen mitzufühlen. Im Film kommen auch Charaktere hinzu die auch nicht vorgestellt werden, auch nicht gerade hilfreich den Film besser zu machen. Die Handlung ist auch nicht sehenswert präsentiert worden, alles wirkt wie ein ganz großes Chaos, da fehlt jegliche Ordnung. Zudem ist die Liebesgeschichte zwischen Jonah und Lilah überhaupt nicht glaubwürdig, das entwickelte sich mir zu schnell. Die Actionszenen sind aber gut, aber das wars auch mit dem positiven. Hier wurde einfach viel zu viel Potenzial verschenkt, diese Comic-Reihe verdient aber ein Reboot.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ziggiziegler

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Story ist eigentlich ganz gut, bisschen abgespacet aber gut. Hätte man auch deutlich mehr draus machen können...leider durch eine recht flache und vorhersehbare Handlung wurde das Potential der Story nicht ausgenutzt...

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Vanilla Thunder!

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ich fand irgendwie die Geschichte von einem Comichelden mit übermenschlichen Fähigkeiten in der Atmosphäre des Wilden Westens ansich schonmal sehr spannend, dass so gewisse Punkte von mir schon dadruch vergeben sind.
Beginnt gut, allerdings ist die Handlung sehr vorraussehbar, nicht besonders spannend und auch recht kurz und flach.
Der Film ist gut besetzt, wobei John Malkovich schon sehr viel besser gespielt hat.
Merkwürdigerweise hat mich der Film besser unterhalten als ich eigentlich eingestehen will, liegt wohl an meinem Faible für Comicverfilmungen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Keky

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also ich ging mit wenig erwartungen an die sache heran und wurde überrascht. Zum größtenteil ist der film Effect Kino. Die Handlung ist leider ein wenig klischebehaft und verhersehbar. Alles ein wenig zu sehr auf cool getrimmt. Obwohl eine gewisse Grundatmosphäre bereitz da war. Also eine gute wahl für abende für lauter krach bum. Leider ist der Film sehr kurz, man hätte mehr in die tioefe legen sollen und ihn so mit länger und besser machen könen, so bleibt er eher eine wahl für ein Double Feature mit irgend eine anderen kurzen Film zusammen...!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mj1978

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

gäähhnnnn... das thema hätte evtl was hergegeben... aber es wurde nur wenig daraus gemacht

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mj1978

Antwort löschen

richtig... lol


Reload

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

*Ich will mit ihm reden.
Er ist tot, Hex.
Ja, ich will ihn trotzdem kurz sprechen.*

Mir gefällt „Jonah Hex“, obwohl er wohl bei vielen Usern hier durchgefallen ist. Gut, die Vorlagen kenne ich nicht, aber das geht wohl auch anderen so. Ich beschränke mich bei diesem Kommentar rein auf den Film. Und der weiß zu gefallen.

Jonah Hex, nach dem Ermordung seiner Familie durch General Turnbull, zieht als ruchloser Kopfgeldjäger durch den Westen, auch selbst immer auf der Schwelle mit dem Tod. Als sein tot geglaubter Erzfeind wieder auftaucht, muss er natürlich die alte Rechnung begleichen und nebenbei die Vereinigten Staaten retten…

Ok, die Story ist dünn. Sehr dünn. Der Gute jagt den Bösen. Und hilft dabei seinem Land. Das ist der rote Faden, ziemlich geradlinig, ohne irgendwelche Nebenschauplätze. Trotzdem geht es manchmal chaotisch zu, man merkt, dass bei der Produktion einiges drunter und drüber ging. Aber das lässt sich verschmerzen, der Unterhaltung tut das keinen Abbruch. Die Action des Films ist zwar kurz, macht aber Spaß. Wenn es mal laut wird, dann knallt auch einiges. Dabei gibt es noch eine chillig-coole Sargsequenz. Das alles zum großen Teil unterhaltend ist, liegt vor allem an Josh Brolin. Er ist einfach ne coole Sau, die Rolle des Jonah Hex ist ihm wie auf dem Leib geschrieben. Auf der Suche nach seinem Widersacher hinterlässt er eine Spur der Verwüstung, immer mit einem Oneliner auf den kaputten Lippen. Auch Malkovichs Spiel finde ich klasse. Er bringt den Bösewicht diabolisch fies rüber, des weiteren sieht er mit der Frisur+Bart wunderbar schräg aus. Und selbst Megan Fox nervt nicht so wie sonst. Wenn sie zu sehen ist, steht sie zumeist wie so oft künstlich hübsch in der Gegend rum. Das kommt zum Glück selten vor, sie ist ertragbar, ein lauter Kritikpunkt ist sie nicht.

Fazit: „Jonah Hex“ ist ein kurzweilige, actionreiche Comic-Verfilmung mit vielleicht einigen Drehbuch- sowie Produktionsschwächen, das Endprodukt rockt trotzdem. Hell Yeah!

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Reload

Antwort löschen

Schankedön. :)


M4x1k1ng

Antwort löschen

Kann ich mich nur anschließen, besser hätte man es nicht formulieren können. :)


Chewbacca

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Josh Brolin ist die perfekte Inkarnation eines halbtoten Kopfgeldjägers im Wilden Westen, der einsam mit zerfranster Fresse durch die Prärie reitet und allerhand Schergen bei Seite räumt um sich an Turnbull zu rächen. Als Gegenspieler tritt ihm ein irrer Michael Fassbender entgegen, der dafür mehr Charisma einheimst als der große John Malkovich.
Diese beiden heben diesen Wild West Max Payne etwas aus dem Staub, denn viel mehr Positives gibt es nicht zu sagen.
Die Story ist leider sehr seltsam, die Handlung wirkt unfertig und Megan Fox zeigt wieder einmal, wie sehr sie doch überschätzt wird.

Eigentlich wäre mehr drin gewesen, doch ist der Film an vielen Stellen zu überdreht und nimmt sich nicht ernst, während er sonst zu realistisch sein will. Es fehlt auch das gewisse Etwas, das einen irgendwie vom Gegenteil zu überzeugen vermag, so bleibt einem nur der Gedanke, dass nach 78 Minuten schon alles vorbei ist und ein zweiter Teil nie produziert werden wird.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Yvonne_Kol

Kommentar löschen

Schade, schade: Eine Top-Besetzung, ein großzügiges Budget und eine erstklassige Comic-Vorlage, eigentlich alles Zutaten für einen gute Action-Western, aber dann diese ärgerlich-amateurhafte Umsetzung: ein drittklassiges Drehbuch, lieblose Charaktere und der Vorgeschichte hat man auch kaum Raum gelassen. Insgesamt eine enttäuschende Fließbandproduktion ohne Herz & Hirn...

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Yvonne_Kol

Antwort löschen

@Stefan: Ganz deiner Meinung, der Film war, v.a. für Comic-Verhältnisse, sehr kurz, aber bei dem Drehbuch bereits zu lang. Aber bei der Vorgeschichte wundert es mich nicht, war ja bei Alien 3 genauso...


duffy

Antwort löschen

Guter Film. Ist genau das, was er sein will und das mit Anstand.


Bandrix

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

„Jonah Hex“ ist leider zu Recht geradewegs auf DVD veröffentlich worden.
Leider überzeugt die Comicadaption in den seltensten Fällen.
Zwar konnten hier wirklich viele hochkarätige Namen an Land gezogen werden, doch wirklich nützen tut es nicht.
„Jonah Hex“ versprüht zu keinem Zeitpunkt die Ambitionen mal wirklich mehr zu wollen, als nur Schauwerte zu vermitteln. Die Story ist völlig uninspiriert und hangelt sich von einer Explosion zur nächsten. Die interessanten Eckpunkte der Geschichte werden in ein paar Sekunden abgehakt, unwichtiges erhält viel Raum.
Man merkt deutlich, dass das Drehbuch oft geändert wurde und der Regisseur eine Last Minute- Besetzung war. Denn so unzusammenhangslos wie sich einiges hier präsentiert, kann dies nicht anders erklärt werden.
Dennoch, das muss man dem Film lassen, versprüht er Kurzweil und ist nicht langweilig.
Das liegt zum einen natürlich an Josh Brolin, ohne den hier nichts funktionieren würde. Es macht einfach Spaß ihm mit vernarbtem Gesicht zuzusehen, wie er sich durch Reihen von Gegnern pflügt. John Malkovich ist blass wie zuletzt immer, Michael Fassbender stiehlt ihm als irrer Killer völlig die Show. Megan Fox ist eine einzige Enttäuschung. Zu mehr als bloßem Eye Candy taugt sie nichts, was sie hier wieder mal eindrucksvoll unter Beweis stellt. Zum Glück ist sie in den ohnehin kurzen knapp 80 Minuten kaum zu sehen.
Mit mehr Mut zur Eigenwilligkeit hätte hier ein Film vom Format eines „The Crow“ entstehen können. Doch es wird zu sehr auf Familientauglichkeit gesetzt, was sich vor allem in den Actionszenen niederschlägt, die einen höheren Blutgehalt verdient hätten.
Somit ist „Jonah Hex“ weder Fisch noch Fleisch, will mal mehr, mal weniger und geht unter in seinem Sumpf der verpassten Chancen.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Drogba11

Antwort löschen

Vielleicht hat jemand das Drehbuch fallen lassen und die einzelnen Seiten wieder aus ihrem zusammenhangslosen Zustand befreit, also beliebig zusammengetackert? ^^


Bandrix

Antwort löschen

@drogba: Genau so ist es auch!
@Stefan: Ups, da war wohl der kleine Fehlerteufel unterwegs. ;)


icefire2206

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Es wäre bei mir ein absoluter Tabubruch einen Film einfach abzubrechen. Bei dieser Verwurstung von einem Film habe ich aber mittendrin angefangen zu putzen. Und ich hasse putzen...
Ich habe den Tisch gesäubert, meine Standlautsprecher, die Kästen abgestaubt und gerade als ich den Staubsauger holen wollte war der Film Gott sei Dank vorbei.
Auch wenn ich mir die Buchstaben spare um auf den Film einzugehen sollte das als Kritik reichen.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ewigkeit

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Noch während des Guckens dacht ich mir, wer sowas (Skript & Regie) wohl verbrochen haben kann. Und was les ich beim Abspann? Na klar - Skript: Neveldine und Taylor. Der werte Herr Hayward sollte in Zukunft auch eher bei Animationsfilmen bleiben, wobei jedem mal ein Ausrutscher passieren kann - von der Sorte haben sich sich Neveldine und Taylor mittlerweile aber schon zwei very Unterirdische (Jonah Hex & Crank 2) geleistet - die beiden sind ganz kurz davor Uwe Boll-Level zu erreichen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pilzhut15

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

In der Videothek ausgeliehen, ohne je davon gehört zu haben. Ich muss sagen der Film hat mich gut unterhalten. Sicher es gab einige Klischees und Tiefgang sucht man vergebens, jedoch haben mich die bissigen Sprüche und die Geschichte mit den Toten wieder auferstehen gut unterhalten und ich fand den Film für einen netten Abend durchaus sehenswert.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Filmpapst

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Einfach nur laaaaangweilig 8( , da helfen auch keine Leinwandhelden ,
vorhersehbar , es gibt auch heute noch viele bessere " Western " tut das euch nicht an !
Guckt TRUE-GRIT der Coen Brüder !!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Martin Jurgeluks

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Joa alles in allem ganz ok! Brolin macht seine Sache ganz gut. die sache mit den toten (zeig mir den weg) find ich schon irgendwie klasse umgesetzt

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmschauer

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Obwohl vielerorts gewarnt wollte ich diesem "Jonah Hex" wenigstens eine Chance geben. Möglicherweise ist der ja doch ein amüsantes und kurzweiliges Popcorn-Westernabenteuer, der bei der Sichtung des Trailers immerhin mal gar nicht so unappetitlich aussah. Leider funktioniert dieser Film eher in Form eines Durchlauferhitzers als ein spannender Genreflick: Das ist ein so emotionsloses Geplänkel, bei dem man als Zuschauer (ich zumindest) zu keiner Zeit einen wirklichen Zugang zu diesen Comicfiguren bekommt. Mit 78 Minuten zwar äußerst kurz gehalten, aber dafür auch umso belangloser in seiner Prämisse sowie seiner Ausgestaltung, sodass man bemerkenswert schnell dieses Werk aus dem cineastisches Gedächtnis verdrängt hat. Schade um die nicht uninteressante Darstellerriege, schade um das nicht funktionierende Style-over-Substance-Prinzip, falls überhaupt beabsichtigt. "Jonah Hex" ist vielleicht kein kompletter Totalschaden mit großem Ärgernisfaktor, aber im Grunde so vergessenswert, weshalb ich mir an dieser Stelle weitere Ausführungen dazu sparen werde.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

filmschauer

Antwort löschen

Danke! Mein Einleitungssatz bezog sich übrigens auch auf deine ziemlich harschen Worte von vor zwei Wochen.


horro

Antwort löschen

Hoffe ich hab dich da nicht zu unrecht beeinflusst ... na, scheinbar nicht :)


vuvuzela

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

was war das eigentlich, ein Mysterywestern? nee das war gar nichts!!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

horro

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Fantasy-Western der viele Klischees bedient. Der Bürgerkrieg, Indianerkrieg oder whatever-Krieg sieht aus wie derjenige im Vietnam der Sechziger. Die Story ist unglaublich schleppend und plump. Einzig die aufgespritzten Hauptakteure vermögen dem ganzen noch einen Hauch von Schaulust zu verleihen; Brolin macht grossen Spass, Fox ist eher etwas für die Testosteron-Ecke und Malkovich wurde brutal an diese Rolle verschwendet ... wie so oft in letzter Zeit notabene ... es macht sich bei ihm eine gewisse Torschlusspanik bemerkbar ... nicht ganz unbegründet ... anyway ... der Film erinnert mich leider stellenweise an "wild, wild, West" ... und das tut weh. Schwache, lahme Sache ... bäääh

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

horro

Antwort löschen

Das ist gar nicht so unmöglich, konnte mich eigentlich immer für die MI's begeistern, mein Favorit bisher ist MI2


Marie Krolock

Antwort löschen

Da denkt man, man macht einen Scherz.... :) MI 2? Den mag doch sonst keiner (meine Wenigkeit ausgeschlossen). Finde ich super :)


Pardus

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

hat leider nicht so viel zu bieten. außer megan fox brüste und lasziv geöffnete lippen.. mehr geht bei ihr schauspielerisch nicht. aber dafür habe ich mittlerweile verständnis :). die handlung von jonah hex ist lahm und aus dem plot wurde nicht viel rausgeholt. schade ist nur, dass john malkovich seinem ruf nix gutes tut, in diesem machwerk dabei zu sein. aber vielleicht wollte er noch mal cowboy sein. also hab ich auch dafür verständnis :)

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Der Franzose

Antwort löschen

ich weiss du bist kein Fan von Megan Fox, aber sie hätte dem Film besser getan ;-)


Pardus

Antwort löschen

rein optisch bin ich fan :-) sie ist vielleicht keine meryl streep, aber anner stange dürft sie schon tanzen und ich würds nett finden :-D


mikkean

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Was macht eigentlich eine filmische Katastrophe aus? Bei "Jonah Hex" deuteten alle Anzeichen auf ein eiliges: "Dreh dich schnell um und lass die Finger davon!" Eine hierzulande gänzlich unbekannte Comic-Figur als Vorlage, Megan Fox, schauspielerische Lieblings-Zielscheibe vieler Kritiker und zur Krönung ein echt miserables Einspiel-Ergebnis. Diesen Jonah wollte ich trotzdem mal sehen, immerhin klingt die Idee eines entstellten Anti-Westernhelden mit einem sprichwörtlichen Händchen für Tote morbide und faszinierend. Und, um es gleich vorwegzunehmen, "Jonah Hex" ist für mich kein Desaster, aber ein Film mit erheblichen Mängeln. Auf der Habenseite der Haupt-Gewinn, Josh Brolin mit markigen Sprüchen und schön entstelltem Gesicht. Herrn Brolin kann ich nun wirklich gut leiden, leider wird er hier Opfer der Umstände. Der Einstieg macht Laune, da erleben wir im Abriss das Drama des ehemaligen Südstaaten-Kämpfers Hex, der entstellt wird und miterleben muss, wie seine Familie verbrannt wird. Halbtot von den Crow-Indianern gepflegt, kann unser vernarbter Held seither Tote kurz wieder beleben, was seiner Tätigkeit als Kopfgeldjäger sehr zuträglich ist. Soweit, so gut, aber worum geht es in dem Film denn noch? Na ja, wie jeder gute/böse/zwiespältige Held hat auch Jonah seine Nemesis. Seinen ehemaligen Vorgesetzten aus Bürgerkriegszeiten, Quentin Turnbull. John Malkovich müht sich mal mehr, mal weniger motiviert ab, diesem vollends entmenschlichten Bastard Leben einzuhauchen. Der Mörder von Hex Familie plant für die verhasste USA nämlich ein besonderes Feuerwerk zur Hundertjahr-Feier. Jede weitere Ausführung wäre an dieser Stelle zu viel, aber nicht nur, weil der Film eher überraschungsarm daherkommt. Er ist auch noch verdammt kurz. Keine 90 Minuten geht das leider verkappte Spektakel und das schon allein macht irgendwie deutlich, ein Film mit Fokus ist nicht gleich ein Film mit Fokus. Die Figuren und ihre finale Konfrontation scheinen schon zu etabliert, um uns gebührend ins Geschehen einbinden und fesseln zu können. Jedenfalls kam es mir so vor, als hätte man hier das letzte Kapitel eines Zyklus verfilmt. Als würden ein kurzer Anriss der Vorgeschichte und die Ansage: gut ist gut, böse halt böse und Jonah darf irgendwie beides sein. Eines ist klar, ein dreckiger Prärie-Held mit Horror-Touch und wenig Inhalt ist keine schlechte Absicht. Immerhin kann sich ja nicht jeder solch ausgearbeitete Storys wie Spider-Man oder Batman leisten. Mehr Schießen, weniger Fragen, kein Problem. Aber, ich werde das Gefühl nicht los, dass hier entweder zu viel Insider-Gags verbraten wurden oder zu wenig Vorstellungs-Kraft beim Potential der Figur. Denn "Jonah Hex" hat durchaus einiges an Kult-Appeal, so eine Art "Wild Wild West" mit ebenso überdrehten Gimmicks und Waffen-Systemen mit Steam-Punk-Einsatz und dem schön schaurigen Untoten-Einschlag. Das hätte es werden können, ist es auch. Nur mit einigen unschönen Abstrichen. Und überhaupt, "Horton Hört Ein Hu!"-Regisseur Jimmy Hayward hätte sich bei seinem ersten Real-Film mal entscheiden können, ob er dem Studio nun ein etwas düsteres Helden-Geschichtchen für Zwölfjährige oder ein erwachsenes Underground-Comic-Ding im Geiste von "The Crow" verkauft. Denn da versagt ebenfalls, beschwört Massenmord und lässt es doch gänzlich clean am Zuschauer vorbei rieseln. Hier hätte sich etwas mehr Mut zur Brutalität vielleicht ausgezahlt. Ich spreche nicht von blutigsten Shoot-Outs oder Splatter. Eher von einem Verzicht auf das Familien-Publikum, dem das hier wohl ganz abgehen dürfte. Mit der Bekenntnis zum Erwachsenensein hätte "Jonah Hex" wahrscheinlich mehr Chancen auf einen Geheim-Tipp gehabt. So bleiben nur ein paar Running-Gags wie Jonah's Abgänge, bei denen er immer brennende Gebäude etc. hinterlässt und zwei, drei mittelprächtige Schießereien mit ganz schönem Spielzeug. Ansonsten aber auch recht überflüssige Figuren, wie Megan Fox (da haben wir sie ja endlich!) als schlagkräftige Dirne und Teilzeit-Kompagnon, Michael Fassbender als Killer mit Gesichts-Tätowierung, den sonst ganz lustigen Will Arnett, der als Lieutenant wirklich nichts beitragen darf oder auch, und das kam recht nice, Aidann Quinn als Präsident Ulysses S. Grant. Warum aber dann bei so vielem milden Rumgemotze dann eine 5,5? Na ja, mal ehrlich, das ganze ist auch recht kurzweilig, überhaupt nicht ernst zunehmen und ist trotz aller Makel besser gelungen als, sagen wir, "Spawn", der war wahrlich ein übles Flickwerk von Tricktechnik, Story-Gemansche und und und. Solch misslungenen Abführmitteln hat der Toten-Flüsterer Hex nun doch einiges voraus. Deshalb: Habt Spass damit und zählt danach weiter die Tage bis zum nächsten Dunklen Ritter.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch