Australia

Australia (2008), AU/US Laufzeit 166 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Historienfilm, Western, Kinostart 25.12.2008

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Kritiker
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von Baz Luhrmann, mit Nicole Kidman und Hugh Jackman

Baz Luhrmann inszeniert seine Landsleute Nicole Kidman und Hugh Jackman in dem Melo-Epos Australia vor grandioser Kulisse.

1939: Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) verdächtigt ihren Ehemann eine Affäre zu haben und reist von London ins ferne Australien (OT: Australia), um diesen dort auf seiner Rinderfarm zur Rede zu stellen. Für den Weg durch das unwegsame Gelände Nordaustraliens wird ihr der Viehtreiber Drover (Hugh Jackman) zur Seite gestellt, mit dem Sarah rein gar nichts gemeinsam hat. Nach dem Mord an ihrem Mann, entscheidet sich Sarah, die Farm selbst zu übernehmen. Das ungleiche Paar gerät heftig aneinander als sich Sarah des verwaisten Aborigine-Mischlings Nullah (Brandon Walters) annimmt, der von der Gesellschaft geächtet wird. Um die räuberische Übernahme ihrer Farm zu verhindern, hat Sarah jedoch keine andere Wahl als Drover um Hilfe zu bitten. Zusammen mit Nullah, Drover und der Unterstützung weiterer Kleinfarmer begibt sich Sarah auf eine ebenso inspirierende wie auch gefährliche Mission durch die atemberaubend schöne, aber unwegsame Landschaft des australischen Outbacks…

Hintergrund & Infos zu Australia
Das historische Epos Australia von Regisseur Baz Luhrmann spielt in der Zeit von 1939 bis 1942 und thematisiert u.a. die japanischen Bombenangriffe auf die Stadt Darwin im Februar 1942. Luhrmann hatte in akribischer Recherche historische Quellen ausgewertet, um mit Australia nicht nur eine monumentale Geschichte zu erzählen, sondern ein bedeutendes Geschichtswerk zu schaffen. Inspiriert wurde Luhrmann in Stil und Epik insbesondere von Vom Winde verweht, aber auch von den Filmen Giganten, Jenseits von Afrika und African Queen. Von Anfang an waren australische Schauspieler für die Hauptrollen vorgesehen und Nicole Kidman hatte bereits ihre Zusage gegeben ohne vorher ein Drehbuch gelesen zu haben. Nachdem sich Russell Crowe (wenn auch gebürtiger Neuseeländer) und Heath Ledger aus dem Projekt zurückgezogen hatten, überredete Kidman Hugh Jackman auf einer Super Bowl-Party die männliche Hauptrolle zu übernehmen und lockte ihn mit Luhrmann als Regisseur.
Da Luhrmann so präzise wie möglich arbeiten wollte und sich die Dreharbeiten zu Australia somit unerwartet in die Länge zogen, stiegen die Produktionskosten ins Unermessliche. Luhrmann musste quasi um finanzielle Unterstützung betteln und einige Kompromisse eingehen, um Australia fertigstellen zu können. Australia erhielt sehr gemischte Kritiken, spielte aber zusätzlich zu seinen Kosten von 130 Mio. US-Dollar weltweit weitere 80 Mio. ein. Kritikpunkte waren in erster Linie die Länge des Films (166 Minuten) und eine zu komplexe Handlung. Gelobt wurden insbesondere die beindruckenden Bilder von Australia und das Zusammenspiel von Kidman und Jackman. Auch der antirassistische Ansatz von Luhrmanns Darstellung der Aborigines wurde positiv hervorgehoben.
Insgesamt hatte Luhrmann sechs alternative Enden für Australia entworfen, von denen drei verfilmt worden sind. Nach eigenen Angaben wählte er jenes Ende aus, dass den Zuschauer am meisten überraschen würde. (JW)

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Cast & Crew


Kritiken (19) — Film: Australia

sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Australia hat zeitweise Längen und eine eigenwillige Specialeffektoptik. Jackman darf in der Originalfassung seinen Ausi-Akzent ausleben. Brandon Walters (Nullah) macht Lust auf mehr.

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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998

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5.0Geht so

Am Anfang dachte ich, das wird eine Komödie, derart überzogen. Einmal mehr bewies Nicole Kidman, dass sie keine Komödiantin ist. Außerdem sollte die Qualität eines Epos nicht epische Länge sein, sondern die Größe einer Geschichte und die war hier leider ziemlich klein.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.5Ausgezeichnet

Baz Luhrmanns "Australia" ist großes Kino, da muss man gar nicht lange drum herum reden. Das es zu dem ganz großen Wurf, quasi zum überzeitlichen Meisterwerk, was „Australia“ zweifelsohne sein möchte, nicht reicht, liegt dann eben auch an der schieren Überladenheit des Drehbuchs. Was in bester „African Queen“ zwischen australischem rauh-charmanten Cowboy (Jackman) und englischer Lady (Kidman) beginnt, wandelt sich schnell zur abenteuerlichen Outback-Romantik, bevor sich „Australia“ in der zweiten Hälfte in den Wirren des zweiten Weltkrieges zum epochalen Melodram auswächst. Und über allem schwebt der Anspruch diese epic Love Story mit einem politischen Statement hinsichtlich des Umgangs der australischen Behörden und Gesellschaft mit den Aborigines zu überwölben. Das ist in der Tat viel narratives Holz, an dem sich Luhrmann in der Summe dann doch ein wenig überhebt. Nichts desto trotz bleibt „Australia“ mit seinen elegischen Bildern, großartigen Schauspielern und dem Mut zurm altmodischen Kino ein mehr als einfach nur lohnenswerter Film, der eben sehr gut, aber nicht überragendes Kino darstellt. Prunkstück von „Australia“ sind neben den immer wieder atemberaubenden Bildern ohne jeden Zweifel seine beiden Hauptdarsteller. Kidman gelingt innerhalb des Films auf eindrucksvolle Art und Weise die Wandlung von der zierlichen und hochnäsigen Lady zur anpackenden und selbstbewussten Frau, und Jackman seht dieser memorablen Performance in nichts nach. Im Nachhinein muss es also als großes Glück bezeichnet werden, dass Russel Crowe im Vorfeld aus dem Projekt ausgestiegen ist, und so für Jackman den Weg bereitet hat.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]"Australia" hat sicher seine Schwachpunkte, die ihn auf der Gefühls- und Mitfühlebene weniger packend machen, als er hätte werden können und als es manches seiner Vorbilder ist. Die Figuren sind einen Tick zu sehr schablonenhaft, er ist voller Klischees, vorhersehbar und kaum tiefer, als ein australischer Fluss während der Trockenzeit. Das alles ist er aber nur, weil er eben nicht vor fünfzig, sechzig Jahren entstanden ist, sondern 2008. Und genau damit hat Luhrmann seine Ziele erreicht. Über dem Gerüst aus filmhistorischer Vergangenheit ist "Australia" nämlich auch ein eskapistisches Werk von teils absolut entfesselter visueller Wucht und inszenatorischer Dynamik. Ein Film von damals für heute und am Ende einen Seufzer des Staunes über die Utopie eines schöpferisch visionären Regisseures und einen des Bedauerns wert, dass es von letzteren viel zu wenige gibt. Oder eben nicht mehr so viele, wie vor fünfzig, sechzig Jahren, als man Klischees noch unter dem Wort Innovationen führte.[...]

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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5.0Geht so

Baz Luhrmanns "Australia" ist mehr als eine Liebesgeschichte, es ist ein Melodram, ein Nationalepos, eine Verbeugung vor den Ureinwohnern Australiens sowie eine Verbeugung vor den großen Hollywoodfilmen der 30er- und 40er-Jahre. Darüberhinaus ist "Australia" aber auch noch ein Western, und wenn der Western-Teil nach etwa anderthalb Stunden vorüber ist, verwandelt sich "Australia" mühelos in einen Kriegsfilm. Mehr Kino lässt sich in einen Film eigentlich kaum stecken.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.5Ausgezeichnet

Baz Luhrman, der das alles zusammengeflickt hat, könnte einem wie eine Art Dr. Film-Frankenstein vorkommen, der sich sein Epos aus den Leichenteilen vergangener Epen zusammensetzt - nur muss man zugeben, dass er ein unendlich viel besserer Chirurg ist. Die Nähte sind kaum zu sehen, und statt eines Monsters ist ein raubeinig-trinkfestes Herz-auf-dem-rechten-Fleck-Wesen entstanden - mit Namen "Australien".

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Jean-Luc Douin: Le Monde Jean-Luc Douin: Le Monde

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8.0Ausgezeichnet

Nicole Kidman, die große Schauspielerin, spielt nicht ohne Humor diesen von der Promiskuität eingeschüchterten Charakter. Mit ihren Perlmutthandschuhen, engen Röcken und Sonnenschirmen, erinnert sie an Katherine Hepburn in African Queen; oder an die verbissene Abenteurerin, die ihre australische Farm durchbringen will, eine Meryl Streep aus Jenseits von Afrika. Selbiges kann nicht von Hugh Jackman behauptet werden, mit seinen glänzenden Muskeln und faden Verführungskünsten.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

[...]Fast perfekte Mischung aus Abenteuerfilm, Romanze und Komödie, die über zwei Stunden lang perfekt unterhält und lediglich zum Ende hin etwas dick aufträgt. Definitiv ein Film, den man nicht nur wegen der schönen Landschaftsaufnahmen im Kino gesehen haben sollte.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Und damit sind sie wieder beieinander, die großen Vier von „Moulin Rouge“: Truth, Beauty, Freedom, and above all things, Love. Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit. Die Schönheit der Landschaften. Die Freiheit des Einzelnen, denn „Australia“ ist auch ein Film über das Gehenlassen. Und: Die Liebe, die hier alle Grenzen überschreitet.. Denn „wenn du keine Liebe im Herzen hast, hast du nichts, keine Träume und keine Geschichte.“ Und dies ist eine gute Geschichte, eine der besten!

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

[...] Nein, ich bleibe dabei: „Australia“ ist für mich ein wirklich krönender Abschluss für das Filmjahr 2008. Das lange Warten hat sich gelohnt. Vielleicht kein Klassiker wie „Vom Winde verweht“, aber zumindest der beste „Vom Winde verweht“-Lookalike des Jahres 2008.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.5Ganz gut

Baz Luhrmann geht es in erster Linie nicht darum WAS er erzählt, sondern WIE er es erzählt. Das war die Essenz des Red-Curtain-Kino, was mit Moulin Rouge! auf die Spitze getrieben wurde. Der Zuschauer war sich immer der Künstlichkeit der Film-Welt bewusst. Luhrmann arbeit mit "verbrauchten" Geschichten verpackt sie kontra-illusionär neu.
Mit "Australia" erschafft Luhrmann das erste postmoderne Epos überhaupt. An sich gilt wieder die Prämisse: Bekannte Handlung neu verpackt! Im Gegensatz zu früheren Filmen orientiert sich Luhrmann nicht mehr am Theater, sondern nutzt das Kino als Zitatepool. Sieht man "Australia", denkt man an David Lean, Victor Fleming, Charles Vidor, die großen Schmacht-Epen der 40er bis 60er Jahre, die mit Landschaften, Historie und Stars die Zuschauer in die Säale saugten. Nur ganz und garnicht altbacken verpackt. Allein der Anfang ist so elegisch, temporeich und klever montiert, dass es Freude bereitet.
Luhrmann mixt "Lawrence…

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

[...] "Australia" ist ganz oft alles und irgendwie auch immer nichts. Er ist Liebesschnulze, nein, Schmachtfetzen par excellence, und er ist auch Kriegsspektakel, Rassismusdrama, Westernabenteuer. Er meint viel über die Kultur seines Landes, die Aborigines, die Kolonialisierung, die Städteentwicklung zu erzählen, und dazu gibt es weite Landschaftsaufnahmen mit untergehenden Abendsonnen und hüpfenden Kängurus, viel Outback-Romantik und noch viel mehr Ethno-Kitsch serviert. Aber eigentlich bildet all das nur historische Kulisse, deren Ausstattungsstaffage einzig Hintergrund sein darf für die mächtige Liebesgeschichte zwischen Nicole Kidman und Hugh Jackman. [...]

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TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Wie schon bereits bei William Shakespeare’s Romeo + Juliet und Moulin Rouge! beeindruckt Luhrmann mit einem visuellen Meisterwerk. Die Ausleuchtungen der Szenen sind sprichwörtlich episch und verleihen dem Geschehen oftmals etwas von einem Gemälde. Hinzu kommen beeindruckende Landschaftsaufnahmen von Mandy Walker, die der Schönheit des fünften Kontinents gerecht zu werden wissen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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4.0Uninteressant

«Australia» ist ganz klar überladen. Während es manchen anderen Filmen mit reichhaltiger Handlung trotzdem gelingt, eine betörende Atmosphäre zu entwickeln, verliert sich der Film von Luhrmann in den vielen überhastet erzählten Strängen. Victor Fleming durfte sich in «Gone with the Wind» noch knapp vier Stunden Zeit lassen, um seine ausufernde Romanze zu erzählen. Da erscheinen die 155 Minuten von «Australia» geradezu mickrig. Darunter leiden vor allem die Nebenfiguren, die zu wenig Raum erhalten und dadurch zwar übertrieben eindimensional gestaltet sind, diese Reduziertheit aber zu wenig übersteigert ausleben können.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Was für ein prachtvoller Film, was für starke Schauspieler, was für anregende Bilder – ja, was für ein mitreißendes, romantisches Melodrama.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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2.5Ärgerlich

Uninteressanter Streifen mit vielen Bildern, die an Marlboro-Werbeclips erinnern. Nicole Kidman sieht schön aus, das ist aber auch schon alles.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.0Sehenswert

Mit seinem neuen, großen Leinwandepos "Australia" kreiert Baz Luhrmann ("Moulin Rouge", "William Shakespeares Romeo und Julia") ein bildgewaltiges Kinoerlebnis, das Romantik, Action, Abenteuer und Dramatik in einer Inszenierung aus klassischem Western, australischem "Pearl Harbour" und "The Long Way Home" vereint. Obwohl man sich während...

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.5Ganz gut

Australia ist groß, mutig und frech - obwohl man nicht weniger vom Regisseur Baz Luhrman erwarten würde, dessen Vokabular Worte wie "zurückhaltend" und "gedämpft" nicht kennt. Das großzügig ausgebaute Möchtegern-Epos, inspiriert von David Lean, liegt weit hinter den Absichten und Erwartungen zurück. Es gibt zahlreiche Probleme: ein abschweifendes Drehbuch, eine zu lange Spieldauer, ein ungleichmäßiger Ton und ein Mangel an realer Emotionalität.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Australia bemüht sich, ein langgezogenes, romantisches Epos zu sein. Stattdessen ist der Film eine melodramatische Übung in Eintöngikeit. Anstatt altmodisch und klassisch zu wirken, ist der Film altbacken und konventionell. Anstatt glaubhafter Romantik bietet er Schmalz und Klischee.

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Kommentare (92) — Film: Australia


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the assassin 666

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Bewertung5.5Geht so

Australia zeigt einige tolle und grandiose Landschaftsaufnahmen, und der australische Junge mit seinem Fantasytouch haben mir wirklich gefallen, aber ein großer Klassiker ist er dennoch nicht, es mangelt an der Dramarturgie und der Geschichte die viel zu gewöhlich un dein wenig langweilig ist. Kidman und Jackman spielt ganz gut.
Ich sehe mir lieber "Vom Winde verweht" oder "Doktor Schiwago" noch einmal an, als Australia.

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thomf

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Bewertung3.5Schwach

Oh ja, man kann sich diesen Film ansehen, aber man muss auf folgende Dinge gefasst sein: künstliche Bilder mit Farbsättigungs- und Künstlichkeitsgrad 150%, eine Märchengeschichte mit furchtbar bösen und mit furchtbar guten Menschen und eine entsetzlich oberflächliche Geschichte über den Umgang mit den Aboriginees. Das Potential dieser Geschichte wurde nicht mal ansatzweise ausgearbeitet. Ich habe dem Film 4 Punkte gegeben und nachdem ich darüber schreibe muss ich das noch ein wenig drücken.

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_Jana_

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach genial, super Story.

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Fabian Maier

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Bewertung5.5Geht so

Der Film geht viel zu lange. Das Ende ist spannend. Der Rest zieht sich hin.

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craax

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Bewertung3.5Schwach

Australia v. „Baz Luhrmann“ (...„Großes Land, große Gefühle, großes Kino“)
Schmalzlocke-Film „Familen“drama. Völlig unverständlicherweise eine Aperitiv- und Nachspann-Erwähnung von wegen der Aborigine- Stolen Generation, die mit diesem Schinken nun doch wahrlich nichts,- aber auch gar nichts zu tun hat. Afrika (out of) is out – back is coming (in). Was für eine Verlügerei mal wieder! Nicole Kidman zeigt einige ihrer bezauberndsten Schielereien in Großaufnahme. Bei kaum einem Film offenbart sie die Grenzen ihrer Ausdrucksfähigkeiten so deutlich wie hier- einfach ein zu dünnes Talent, um eine Leinwand wirklich füllen zu können. Auch Hugh Jackman bleibt klar innerhalb der von Wolverine gezogenen Grenzen, füllt aber wenigstens seine muskulösen (Cowboy)Stiefel. Der Regisseur markiert ebenso sichtlich die Versickerungsendlinien seines erzählerisch epischen Rinnsales. Da hilft auch die Tricktechnik nicht weiter. Ein grandioses Aufgebot vieler Mittel – verschwendet an eine weitere Bonanza-Episode. Dafür sicherlich ein ganz schön teurer Spaß gewesen.
Geradezu lächerlich: die Zu-Bett-Bringens-nach-einem-anstrengenden-Tag Sing-elchen-Szene. Von demselben Fliegengewicht: die Auftaktbilder als blasierter Lady-Adel. Mein Gott wie unvollkommen glaubhaft und unnatürlich. Aber auch als Lagerfeuer-Rauhbein und Naturbürschin dann: es ist, wie wenn eine Vierzehnjährige eine „Große“ darstellen soll. Mein Gott diese Rolle die eine Grace Kelly oder Catherine Hepburn erfordert hätte: das ist ja, wie ein Tropfen Schnaps auf einen Humpen Wasser: und es hätte doch in der Kehle brennen müssen, um zu wirken.
Am eindrücklichsten hängen bleibt aber doch immer das gewesen-bezaubernde Schielen bei Intimszenen von Mädilein blond (fast wie bei einem KraftdurchFreude-Standbild oder in einem Luis-Trenker- oder Piroschka-Film – Nicole Kidman (irgendwie sieht man die geflochtenen Zöpfe). Dünn, dünn, viel zu dünn. Was für eine Klamotte.
(Nichts wird ohnehin bleiben. Rauch ohne Feuer. Outback ohne back.)

Schade, da ich gerade gestern einen anderen, guten Film mit ihrer Anwesenheit sah: ‚Die Dolmetscherin‘ von Sydney Pollack. Da kann man sehen, was ein guter Regisseur bezwecken und erreichen wollen will mit wem auch immer- wenn er vermag. Zuerst kommt doch die Idee! der Rest paßt dazu. Taugt der Inhalt nicht, ist alles Großaufgebot vergebens...
(übrigens innerhalb dieses Films: die Handy-Fenster-zu-Fenster- Szene: das ist (für mir seins) wahrhaft gelungene - ‚Romantik‘!)

-Man versteht allmählich, wie sehr (wieder) sie zu Tom Cruise paßte. Wahrlich ein dream-team aus einem Aufguß. Warum bloß sind die (außer als perfekt vorstellbare Egomaniker) je auseinander gekommen, ein Paar wie die Faust und das blaue Auge, um bitte davonzukommen, in den schmuddeligen Sonnenuntergang hinein?- Oh Herr laß abend werden, und lösche die Projektor-Strahlen...gib uns die Stille und den Glanz deiner Sterne wieder, und erlöse uns von deinem Kitsch. Hollywood! (-soll klingen wie ein Ausspucken, Kopf zur Seite -!) .

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craax

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kenne die (Version) noch nicht ...danke für den Hinweis. Shakespeare paßt ja eigentlich gut in Hollywood-Terrain...(wo auch nicht alles nur platt /wie hier ist) aber bitte in die B E S T E N Hände (?). Ja ok, Madden oder Emmerich geht durch, tatsächlich! - friß oder stirb mich ...

Shakespeares Rede paßt ja prinzipiell in jede (gutgemachte) *Zeit-Umgebung, weil - dazu muß man nichts sagen. An irgendwelche Rede in Australia erinnere ich mich nicht, kann ich also nichts - zu sagen.


styx.canomo

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ich empfand es bei romeo + juliet eher als bizarr


ProsperDune

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Pathos-getränktes Abenteuer-/Liebes-/Kriegsepos, das ich trotz aller Vorwürfe, die man dem Film durchaus machen kann -- zum Beispiel: pathetisch und kitschig, praktisch zwei Filme in einem, der kleine nervige ‚magiebegabte‘ Aborigine-Junge, der mehr als offensichtliche Green-Screen-Einsatz, die nicht-existente aussagekräftige Auseinandersetzung mit dem Titelthema --, sehr, sehr gern habe für seine fast bis zur Künstlichkeit auf großes Kino setzende Emotionalität. Es gibt Filme, die mag ich für ihren Kitsch. Es gibt Filme, die mag ich nicht für ihren Kitsch. Und „Australia“ gehört eben zu ersterer Kategorie. Wieso, weiß ich allerdings nicht genau, ist mir auch nicht so wichtig, ich mag "Australia"...

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emotionfreak

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte den Film bereits im Kino gesehen, da las ich: Wer "Vom Winde verweht " mag,wird diesen Film lieben. Was für eine Frechheit. An das große Epos "Vom Winde verweht", welches einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, kommt "Australia nun wirklich nicht ran, nicht einmal ansatzweise. Das must ich jetzt erst einmal loswerden. "Australia" ist nicht das große Epos, als das es angekündigt wurde, und auch kein Meisterwerk, sondern lediglich ein recht netter Film, den man sich mal angucken kann.

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Growlf

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Bewertung1.5Ärgerlich

Auf Grund der sehr durchwachsenen Kommentare interessiert geworden, habe ich mir den Film als Fernsehaufzeichnung von Festplatte zu Gemüte geführt.
Es wurde ja schon viel zu Klickibunti- Bildern, überzogner und m.E. vollkommen überflüssiger CGI, Überlänge, hölzernen Darstellern ohne Identifikationspotential etc. geschrieben.

Daher mein kurzes Fazit:
wirre Schmonzette ohne Tiefgang. Zum Glück löschbar und kein Geld dafür ausgegeben.

1,5 Punkte für teils ansehliche Bilder und dezente Historien- Einblicke. Den Rest kann man lassen.

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung5.5Geht so

er hätte viel besser sein können .. doch leider wurde daraus nicht viel gemacht ..
ein riesen Problem ist einfach das der Film zu lange geht ...

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Skar

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Bewertung5.5Geht so

Was habe ich mich auf diesen Film gefreut, nachdem ich von "Moulin Rouge" so begeistert war. Nicole Kidman, Hugh Jackman, Australien zur Kriegszeit, Abenteuer, Liebe und Freiheit? Da kann ja nichts schief gehen!
Leider falsch gedacht.
Der Film enttäuscht auf fast allen Ebenen. Angefangen von der völlig unsympathischen Hauptdarstellerin, die von Nicole Kidman mit einem dermaßen großen Overacting gespielt wird, dass es weh tut, über den farblosen Klischee-Cowboy-Rowdy-Helden bis hin zu schlechten Spezieleffekten, welche die Natur Australiens wie ein kunterbuntes Plastik-Paradies aussehen lassen. Dazu kommen skrupellose Bösewichte, zähe Dialoge und irgendwie schafft man es auch noch einen Kriegsfilm draus zu machen, bei dem der Hauptcharakter natürlich den Helden spielen darf.
Selten wurde ich so enttäuscht von einem Film.

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deevaudee

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn man John C. McGinley alias Dr.Cox aus Scrubs kennt, und ab der 4. Staffel seine offene Abneigung zu Hugh Jackman, könnte mit dem Werk durchaus erahnen wieso das so ist.

Aber mal paar nette Fakten. Allein vom Zeitpunkt, und dem Inhalt dieses Films ist er ja mal so gar nicht mein Milieu. Aber in den guten Zweieinhalb Stunden ist man doch in eine recht andere Zeit katapultiert worden, und macht eine Reise, durchs Nordterretorium von Australien. Und geboten wird so ziemlich alles. Action, Drama, Liebe, Sehnsüchte, Hass, Abneigung, Hoffnung, Humor, Kriegsszenario und und und...

Letztendlich ist er nicht der Reisser aber gerade durch Kidman und Jackman doch ein recht gelungener Film, der über Intrigen, und Habgier sowie der Verwurzelung von Aboriginis, mit tollen Landschaftsaufnahmen durchaus aufleuchtet.

Klar wird durch Hollywoodart, etwas viel Melodramatik in den Actionsequenzen verarbeitet, allein bei der Stampede von den Rindern, aber sonst, kann sich "Australien" ruhig sehen lassen.

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mikkean

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Bewertung5.5Geht so

Baz Luhrmann ist kein Freund kleiner Filme. Im besten wie im schlechten Sinne walzt er die Liebes-Erklärung an die eigene Heimat zu einem bildgewaltigen Epos aus. Da bleibt kein Platz für Demut, alles muss Blockbuster-Standards erfüllen und gleich möglichst ein wenig steigern. "Australia" ist Luhrmann's "King Kong". So wie Peter Jackson es schon mit dem Kult-Monster hielt, so greift Luhrmann auf so gut wie alle Tricks des Filme-Machens zurück, um Ausstattung, Settings, Bombardements, Romanze und Natur-Zauber derart überwältigend aufzuziehen. Nicole Kidman ist die schöne Anzieh-Puppe, die dank blassen Teint und Botox, die verwöhnte britische Lady gibt und dann zur unerschrockenen, liebenswerten Frau wird. Nein, ich schätze Frau Kidman sehr, sie wird der Rolle mehr als gerecht. So wie auch Hugh Jackman alles gibt, um als Crocodile Dundee-meets-Bogart-Kreuzung zum Ideal des wackeren, gutherzigen Outback-Juwels stilisiert wird. Schauspielerisch kann an "Australia" ebenso wenig moniert werden wie an der technischen Seite des Films. Hier sorgen alle vor und hinter der Kamera für gewaltig schöne Bilder. Und auch hier ziehe ich Vergleiche zu Jackson's "King Kong", denn auch dort wurden Zeit-Kolorit, Kulissen-Bauten und überhaupt alle Kniffe derart stark umgesetzt, so dass jede Frage nach Sinn von Remakes, Überlänge und den berühmten Gramm Fett zu viel, eigentlich beim Anschauen ausgeschalten wurden. So verhält es sich nun auch irgendwie bei Baz Luhrmann. "Australia" ist eine Love Story der alten Hollywood-Schule, will die Magie der 30er und 40er Jahre beschwören, wird zu einer Art "Australian Queen" und schließlich zum großen Kriegsdrama. Es geht um die Bomben der Japaner, die rassistischen Vorurteile der Kolonial-Menschen gegenüber den Aborigines, den Funkenflug, wie er sich aus anfänglicher Abneigung nur zwischen Leinwand-Traumpaaren entwickeln kann. Ist das bei 165 Minuten vielleicht zu viel des guten? Jein, denn "Australia" ist ein mega-großer Film, der viel Sitzfleisch abverlangt und sicherlich nicht jedem (männlichen?) Zuschauer die selbe Rührseligkeit entlocken kann. Am ehesten erdrückend ist die Tatsache, dass dieser Film in jeder Sekunde aus jeder Pore das Gefühl verströmt, hier soll ganz großes Kino gemacht werden. Und na ja, nicht jedem mag so eine ungehemmt ausgelebte Zielstellung gefallen. Vielleicht auch, weil die Verwendung/Neuprägung von Over The Rainbow als Hoffnungs-Hymne nicht ganz der Magie gerecht wird, die Baz Luhrmann einen regelrecht aufdrückt. Gott sei Dank muss man nicht Fan jeder großen Film-Romanze sein.

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Matty

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Bewertung6.0Ganz gut

Nicht schlecht, aber lange nicht das große Epos was der Trailer vermitteln will.
Hätte nach zwei Stunden ein perfektes Ende gehabt und wird dann leider durch einen neuen Handlungsstrang in die länge gezogen. Die Effekte sind dazu nicht überzeugend.

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vicvega

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Bewertung6.0Ganz gut

Tolle Atmosphäre und Landschaft, sowie eine interessante Thematik, mit der Diskriminierung der Aborigines. Dennoch in weiten Strecken auf zu langatmig, sodass mir einige Male die Langeweile hochkam, zum Ende hin wurde es dann wieder sehenswerter.
Vor allem aber die Darsteller (bis auf David Wenham) haben mich enttäuscht, in erster Linie Hugh Jackman, dem ich die Rolle einfach nicht abkaufen konnte, sodass ich ihn in Australia (aber nicht nur hier) einfach nur schlecht fand!
Hab ja gelesen, dass die Kidman zunächst Russell Crowe für die Rolle des Drover gewinnen wollte und der dann absagte. Meiner Meinung nach hätte der das viel besser hinbekommen.
Alles in allem ganz nett. Anfang und Ende fand ich gut. Wie gesagt Mittelteil = Langweilig.
Kann man sich ansehen muss man aber nicht.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"Australia" tritt in große Fußstapfen und möchte den Platz als Epos des Jahrzehnts gerne besetzen. Der Film ächzt förmlich unter der Last der Vorbilder vergangener Epochen. Was "Vom Winde verweht" für die 30er Jahre war, "Giganten" für die 50er Jahre, "Doktor Schiwago" für die 60er Jahre, "Jenseits von Afrika" für die 80er Jahre oder "Titanic" für die 90er Jahre, soll nun also "Australia" für das neue Jahrtausend sein: Ein überlebensgroßes, epochales Liebesdrama, wie es in jeder Dekade meist nur eines gibt.
Regisseur Baz Luhrman scheitert mit seinem Vorhaben, es mit den großen Vorbildern aufnehmen zu wollen. Zwar nicht auf ganzer Linie, aber zumindest in den Kategorien, in denen sich ein solider Film von einem Meisterwerk unterscheidet, also sich die Spreu vom Weizen trennt. Das Hauptproblem von "Australia" ist, dass sich Luhrman beinahe sklavisch dem Motto verschrieben hat: "Wie inszeniere ich nach Schema F ein imposantes Epos, das an den Kinokassen erfolgreich ist und alle Erwartungen erfüllt." Es dürfte jedoch bekannt sein, dass niemand alle Erwartungen erfüllen kann und wer sich doch daran versucht, in der Regel nichts Halbes und nichts Ganzes zu Stande bringt.
Der Film ist in seiner epischen Breite zu vorhersehbar inszeniert und auf den breiten Publikumsgeschmack hin konzipiert. In jeder Pore des Films spürt man das Kalkül, das hinter diesem Projekt steckt und daher wirkt "Australia" manchmal wie ein Blick auf das offengelegte Stahlgerippe der einzig und alleine am Profit orientierten Hollywoodmachinerie. Geht aber die Seele eines Films verschütt, findet der Zuschauer kaum noch eine emotionale Bindung zu den Protagonisten und der Geschichte und dieser Gefahr ist "Australia" bisweilen ausgesetzt. Innovationskraft sucht man hier vergeblich, vielmehr wird die "sichere" Karte gespielt, was letztlich dazu führt, dass man eine Kopie besserer Filme vorfindet. Positiv muss erwähnt werden, dass der Film weder auf den schmierigen, heuchlerisch verlogenen Hurrapatriotismus eines Machwerks wie "Pearl Harbor" setzt, der mit einer noch viel schmalzigeren Liebesgeschichte aufwartet, noch dem schwelgerischen, aber aufgrundtief langatmigem "Englischen Patienten" nacheifert.
Dennoch ist es gerade die vermeintliche Story von "Australia", die enttäuscht, weil sie viel will, aber trotzdem in einem statischen Zustand verharrt. Eine Adlige, die aus ihrem behütetem Heim ins australische Outback reist, wo natürlich andere Sitten herrschen, ist nun wirklich keine neue Geschichte. Der berühmte Kultur-Clash wurde schon in so manchem Film ausgeforten. Was dann folgt, der Viehtrieb, die Liebesgeschichte inklusive Trennung, der Krieg und schließlich die Wiedervereinigung kann man in beinahe jedem verstaubten, 50 Jahre alten Drehbuch wiederfinden. Und da der Film in Australien spielt, bleibt das Schicksal der "verlorenen Generation", also der "Zwangsassimilation" der Aborigines-Kinder, auch nicht unerwähnt. Zweifellos ein Thema, mit dem man Filme füllen kann. Hier verpasst man jedoch die Chance, dieser Thematik mehr Platz einzuräumen und dem Film mehr Tiefe zu verleihen.
Hugh Jackman nimmt man die Rolle als Viehtreiber Drover tatsächlich ab und auch Kidman verkörpert die englische Adlige souverän. Indes stimmt die Chemie zwischen den beiden Darstellern dennoch nicht und die Liebesgeschichte wirkt zu keinem Zeitpunkt glaubwürdig. Ein sicherlich elementares Problem für ein Werk, welches ein großes Liebesepos sein möchte. David Wenham liefert als Antagonist eine großartige Vorstellung ab, wenngleich seine Figur leider insgesamt zu schwach gezeichnet ist. So erfährt man nie, was ihn wirklich antreibt und woher sein ganzer Hass stammt. Brandon Walters als Aboriginejunge „Nullah“ bietet die vielleicht beeindruckendste Leistung der Akteure und es bleibt zu hoffen, dass dieses Talent noch in vielen weiteren, besseren Filmen zu sehen sein wird.
Insgesamt spülte "Australia" knapp 212 Millionen Dollar in die Kinokassen, was angesichts des Budgets von 130 Millionen Dollar zwar ein solider Erfolg war, aber die Hoffnungen auf einen ganz großen finanziellen Wurf konnten nicht erfüllt werden. Letztlich ist "Australia" ein solider Film mit epischen Bildern, großem Aufwand, souveränen Akteuren, aber schwacher, arg konventioneller Story. Für eine Lauflänge von knapp 166 Minuten hat der Film einfach zu wenig zu erzählen und gerade dies ist bedauerlich, weil die Voraussetzungen für einen großen Film selten so gut waren.

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the assassin 666

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Schöner Kommentar, gefällt mit. :)


Filmkenner77

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Danke dir.


In_Ex_Fan

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Bewertung5.5Geht so

An sich recht unterhaltsam, doch einige Längen machen Australia streckenweise echt so Trocken wie die Wüste im Film ;-)

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JohnWayne44

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Bewertung1.5Ärgerlich

langweilig, einfach nur öde.

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CarrionFairy

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Bewertung2.0Ärgerlich

WTF?
kommt, wir wichsen im kollektiv auf hugh jackman, der sich in zeitlupe durchs geschehen modelt, als sei er claudia schiffer höchstpersönlich. zumindest scheint die botoxentstellte lady kidman ziemlich darauf abzufahren und stolziert schmachtend auf steife terminatorart mit stock im arsch durchs outback.
der junge, eine hochnervige brut mit einem ebensolchen großvater, singt irgendwen irgendwohin (aha, voll politisch korrekt und so). die weißen sind zwar voll böse, aber dennoch wertvoller, deswegen opfern wir hier doch lieber nur einen alkoholiker und ein paar neger - wir haben ja schon gesagt, dass wir voll unrassistisch sind, also wird es schon keiner merken, hihi (vgl. south park, aktion menschliches schutzschild). faramir wird für ein paar krokodilschuhe verhökert und um was ging es da eigentlich? kühe.
das letzte mal hab ich mich so fremdgeschämt, als orlando bloom und keira knightley in fluch der karibik auf dem schiff verheiratet werden. ich stehe bis zum knie im kitsch und fühle mich benutzt und beschmutzt. und zu allem übel ging dieser schmierige epos eeeewigkeiten. ich gehe duschen.
http://leeksy3d.files.wordpress.com/2011/09/dafuq.jpg?w=490&h=226

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CarrionFairy

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http://leeksy3d.files.wordpress.com/2011/09/dafuq.jpg?w=490&h=226 jetzt?


ihre-herrlichkeit

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Si. ^^


8martin

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Bewertung5.0Geht so

Der Funke will irgendwie nicht so richtig überspringen. Zugegeben Melodramen sind eigentlich nicht mein Ding, obwohl ich ’Jenseits von Afrika’ oder ’Vom Winde verweht’ –zig Mal angeschaut habe. Aber bei der Starbesetzung und dem Starregisseur kann man doch nicht schief liegen. Die Geschichte wird in wunderschönen Bildern – vor allem von der Landschaft – erzählt. Fast 2 Stunden lang sehen wir ein Farmer-Epos und Frauenfilm, ein sowohl geschäftliches als auch sexuelles Duell zwischen Kidman und Jackman (Ihn nennt man ’Boss’ sie ’Mrs Boss’). Er ist der handfeste Westerner, sie das Püppchen, das staunt, kreischt und ständig empört ist. Beide machen eine Wandlung im zweiten Teil durch. Und da bekommt der Film vorübergehend auch etwas Tiefe, denn zwischen beiden steht Nullah, ein Junge der Aborigines. Die australische Eingeborenenproblematik wird auch hin und wieder eingestreut und von ihrer rassistischen und ideologischen Seite her beleuchtet. Da ist der Einsatz des ’Rainbow Songs’ schon gelungener; das erinnert dramaturgisch an ’Que sera’ in ’Der Mann der zuviel wusste’. Mit dem furiosen Luftangriff der Japaner (2. Weltkrieg) werden alle in ein apokalyptisches Inferno gestürzt. Und es entsteht kurzzeitig etwas Spannung bevor uns das sich lang hinziehende Happy End erreicht.
Der Unterhaltungswert hält sich im üblichen Rahmen einer Kaffeefahrt, auf der es viele gute Sonderangebote gibt, aber keines davon ist so verlockend, als dass es uns vom Stuhl reisst.

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Ruste

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich war eigentlich gar nicht so scharf auf den Film und hatte eine niedrige Erwartungshaltung. Die letzten Filme von Baz Luhrman hatten einfach nicht meinen Geschmack getroffen. "Australia" hingegen hat mich dann positiv überrascht. Unterhaltsam, kurzweilig, gut gespielt. Ein guter Regisseur war Luhrman schon immer. Er hat tolle Ideen und witzige Einstellungen drauf. Für mich seine beste Arbeit seit seinem Meisterwerk "Strictly Ballroom".

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