Australia

Australia (2008), AU/US Laufzeit 166 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Drama, Historienfilm, Western, Kinostart 25.12.2008


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6.5
Kritiker
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6.3
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4770 Bewertungen
104 Kommentare
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von Baz Luhrmann, mit Nicole Kidman und Hugh Jackman

Baz Luhrmann inszeniert seine Landsleute Nicole Kidman und Hugh Jackman in dem Melo-Epos Australia vor grandioser Kulisse.

1939: Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) verdächtigt ihren Ehemann eine Affäre zu haben und reist von London ins ferne Australien (OT: Australia), um diesen dort auf seiner Rinderfarm zur Rede zu stellen. Für den Weg durch das unwegsame Gelände Nordaustraliens wird ihr der Viehtreiber Drover (Hugh Jackman) zur Seite gestellt, mit dem Sarah rein gar nichts gemeinsam hat. Nach dem Mord an ihrem Mann, entscheidet sich Sarah, die Farm selbst zu übernehmen. Das ungleiche Paar gerät heftig aneinander als sich Sarah des verwaisten Aborigine-Mischlings Nullah (Brandon Walters) annimmt, der von der Gesellschaft geächtet wird. Um die räuberische Übernahme ihrer Farm zu verhindern, hat Sarah jedoch keine andere Wahl als Drover um Hilfe zu bitten. Zusammen mit Nullah, Drover und der Unterstützung weiterer Kleinfarmer begibt sich Sarah auf eine ebenso inspirierende wie auch gefährliche Mission durch die atemberaubend schöne, aber unwegsame Landschaft des australischen Outbacks…

Hintergrund & Infos zu Australia
Das historische Epos Australia von Regisseur Baz Luhrmann spielt in der Zeit von 1939 bis 1942 und thematisiert u.a. die japanischen Bombenangriffe auf die Stadt Darwin im Februar 1942. Luhrmann hatte in akribischer Recherche historische Quellen ausgewertet, um mit Australia nicht nur eine monumentale Geschichte zu erzählen, sondern ein bedeutendes Geschichtswerk zu schaffen. Inspiriert wurde Luhrmann in Stil und Epik insbesondere von Vom Winde verweht, aber auch von den Filmen Giganten, Jenseits von Afrika und African Queen. Von Anfang an waren australische Schauspieler für die Hauptrollen vorgesehen und Nicole Kidman hatte bereits ihre Zusage gegeben ohne vorher ein Drehbuch gelesen zu haben. Nachdem sich Russell Crowe (wenn auch gebürtiger Neuseeländer) und Heath Ledger aus dem Projekt zurückgezogen hatten, überredete Kidman Hugh Jackman auf einer Super Bowl-Party die männliche Hauptrolle zu übernehmen und lockte ihn mit Luhrmann als Regisseur.
Da Luhrmann so präzise wie möglich arbeiten wollte und sich die Dreharbeiten zu Australia somit unerwartet in die Länge zogen, stiegen die Produktionskosten ins Unermessliche. Luhrmann musste quasi um finanzielle Unterstützung betteln und einige Kompromisse eingehen, um Australia fertigstellen zu können. Australia erhielt sehr gemischte Kritiken, spielte aber zusätzlich zu seinen Kosten von 130 Mio. US-Dollar weltweit weitere 80 Mio. ein. Kritikpunkte waren in erster Linie die Länge des Films (166 Minuten) und eine zu komplexe Handlung. Gelobt wurden insbesondere die beindruckenden Bilder von Australia und das Zusammenspiel von Kidman und Jackman. Auch der antirassistische Ansatz von Luhrmanns Darstellung der Aborigines wurde positiv hervorgehoben.
Insgesamt hatte Luhrmann sechs alternative Enden für Australia entworfen, von denen drei verfilmt worden sind. Nach eigenen Angaben wählte er jenes Ende aus, dass den Zuschauer am meisten überraschen würde. (JW)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (101) — Film: Australia


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Schlegel

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Bewertung3.0Schwach

Score-Notiz: David Hirschfelder klaut aus allen Richtungen, verquirlt Bach-Kantaten ("Schafe können sicher weiden") mit Elton John, Arvo Pärt und "Somewhere over the rainbow", am Ende Edward Elgars "Nimrod", aber was hilft es? Der Soundtrack ist wie der ganze Film: zerfasert, bedeutungslos, ein Haufen teures Tralala um garnix.

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MemoriAria11

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schöner Liebesfilm kombiniert mit Abenteuer und Drama ... ein cooler Hugh Jackman und eine tolle Nicole Kidman !!

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Langeweilefreak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Taschentucharlarm!
Sehr liebenswerte Schauspieler allerdings verstehe ich nicht warum dieser Film so in die Länge gezogen wurde.Manche szenen waren einfach nur unötig. Allerdings muss ich sagen das Nicole Kidman für ihre hervorragende Leistung den Oskar verdiehnt hätte...
sie sorgte dafür das die Rolle wirklich sehr sympatisch rüberkommt und mindestens nach der hälfte des Filmes nicht mehr hochnäsig sondern Gutherzig.Nur wenige schauspieler/innen schaffen es eine Rolle so zu spielen als ob man die Person selber wäre.Applaus für Nicole

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sweeneytodd

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Bewertung9.5Herausragend

Zwei große Hollywood-Namen in einer schmalztriefenden Liebesgeschichte - eigentlich nicht meine Welt. Doch die hervorragend eingefangene Stimmung und die unglaublichen Bilder des australischen Outbacks machen den Film wirklich zu einem Erlebnis. Hugh Jackman steht der Outback-Rowdy wirklich gut und auch Nicole Kidman weiß zu überzeugen. Wirklich angenehm, dass hier nicht unbedingt die Menschen, sondern die Landschaft und die Kultur Australiens im Vordergrund stehen. Das macht auch die Figuren gleich viel sympatischer.

Alles in allem ein klasse Film und eine tolle Hommage an Australien und an die Freiheit

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LiaMiller

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Bewertung3.0Schwach

Pew, ich habs geschafft. Nach der ersten Stunde habe ich fest damit gerechnet, dass ich einschlafen werde... Der Film hat es einfach nicht geschafft mich mitzureißen und trotzdem am Ende geheult :D Mag wohl eher daran liegen, dass ich krank bin und sowieso rumjammer...
Der kleine Junge hat mir sehr gut gefallen, ansonsten war das nicht so nach meinem Geschmack.

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natedb

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Bewertung5.0Geht so

Die erste Stunde gefiel mir sehr gut, Nicole Kidman als Etepetete-Fräulein und Hugh Jackman als verwahrloster Outback-Rowdy gaben ein humorvolles Zusammenspiel und der Film nutzte das Schwelgerische, Ausufernde - kurz: den Kitsch - zu seinen Gunsten. Großartige Bebilderung und ein träumerischer Score ließen "Australia" anfangs tatsächlich beinahe im Licht alter, vergangener Leinwandepen erstrahlen. Allerdings ist Baz Luhrmanns Odé an die eigene Heimat arg lang geraten und irgendwann können nicht einmal der immer spärlicher eingesetzte Humor, die schwülstige Musik und die romantische Lovestory den ersten Gähner weiter hinauszögern.
Das bisschen Handlung und Australien-Kultur/Historie, welches um das Schmachtzentrum Kidman/Jackman herumkonstruiert wurde wirkt zu aufgesetzt und gekünstelt, als das es einen wirklich mitfiebern lässt.
Zum Schluss macht es Luhrmann ähnlich wie Michael Bay einst bei "Pearl Harbor" und rüttelt den halb eingeschlafenen Zuschauer mit allerlei Bombast und Kriegsgetöse wieder wach. Insgesamt ist der Film eher für die durchschnittlichen Romantiker/Frauchens wirklich interessant, und obwohl ich gerade das nicht bin und mich vor solcher Sülze normalerweise ekel, war mir das erste Drittel Film durchaus sympathisch (besonders eine Szene mit den Kängurus blieb mir im Gedächtnis), weswegen ich "Australia" noch recht wohlwollend bewerte.

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vanilla

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Bewertung3.0Schwach

Ein Film der sehr groß und lang sein will. Das mit der Länge hat er auch geschafft, doch ein großer Film ist es definitiv nicht.
Trotz gutem Cast und eigentlich den besten Voraussetzungen, schafft er es einfach nicht eine interessante und spannende Geschichte zu erzählen.
Alles wirkt so konstruiert und leer.
Das einzige was richtig gut gelungen ist, sind die teil überragenden Bilder und Landschaftsaufnahmen, das wars aber dann schon mit der Herrlichkeit.
Denn die Handlung ist sowas von lahm und in die Länge gezogen, dass es schon manchmal wehtut, wenn ich wieder daran denken muss.
Ein kleines Highlight war die Szene am Lagerfeuer. Wenn die Ukulele erklingt und man die schöne Natur betrachten darf und die beiden Protagonisten zum Tanz ansetzen, fast schon magisch.
Dann gabs auch Szenen in denen ich nur den Kopf schütteln konnte, weil die so kindisch und märchenhaft waren.
Insgesamt ist "Australia" eine große und lange Enttäuschung.

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TheAvenger68

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Ist bestimmt lecker :-)


vanilla

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na besser die vom Drover als die von King George;-)


Samara23

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich liebe jeden Baz Luhrmann - Film. Irgendwie stimmt da meist alles vom Cast, bis zur Musik und der Darstellung. Auch hier. Ich habe bei dem Film gelacht, mitgefiebert und geheult. Die drei Emotionen in EINEM Film, das habe ich selten.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Armes Australien, du wurdest degradiert. Denn seit Peter Jackson seine Kameras hat über Mittelerde fliegen lassen, wollen doch alle nur noch nach Neuseeland. Aber genug der Härte, Australien ist und bleibt ein Land voller Faszination und ist sicherlich jeden Besuch wert. Baz Luhrmann kann von dieser Faszination zehren und einen abenteuerlichen, spannenden und durchaus epischen Film abliefern. Dem Regisseur angemessen drückt "Australia" eher auf das melancholisch-dramatische Pedal und hätte es das Studio nicht befohlen, so wäre das Ende sicherlich ein anderes gewesen.
Wenn ich mir nochmal die Geschichte durch den Kopf gehen lasse, fällt mir wieder ein, wie dreist und einfach hirnrissig es ist, dass mit Aufschlagen der ersten Siedler in Australien, die Aborigines ihre Rechte an ihr eigenes Land verlieren. Das diese "Rassendiskriminierung" noch bis in die 70er Jahre stattfand und die Entschuldigung der australischen Regierung nochmal fast 40 Jahre auf sich warten lassen musste, zeigt mal wieder die Verkommenheit unserer Kultur.

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BlackAbyss

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Bewertung5.0Geht so

Achtung, möglicherweise kleine Spoiler!
Irgendwie war das ein sehr merkwürdiger Film.
Der Anfang war ziemlich lustig und ich hab mich schon auf mehr solcher Szenen wie der mit dem Känguru gefreut, aber leider wurde ich da enttäuscht.
Dann waren da diese kitschigen Szenen in der Mitte, die geradezu "Hollywood" schrien und dank dem manchmal nervigen Nullah wurde die Liebesgeschichte von Nicole Kidman und Wolv... äh, Hugh Jackman zur Nebenstory.
Aber das Schlimmste ist ja mal das Ende! Es ist Schade, dass Luhrman sein Original-Ende streichen musste, denn das hätte ich viel lieber gesehen.

Was bei mir zum Schluss hängen geblieben ist, ist fast einzig und allein David Whenham, der hier mal nicht den treudoofen Faramir raushängen lässt, sondern überzeugend unsympathisch ist.

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Daymare

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Bewertung4.0Uninteressant

Äußerst behäbiges Epos, dass seine an sich guten Qualitäten unter einer kaum ertragbaren Spieldauer von knapp 170 Minuten begräbt! Der bisher schwächste Film von Luhrmann und das sogar mit Abstand...

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thomf

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Bewertung3.5Schwach

Oh ja, man kann sich diesen Film ansehen, aber man muss auf folgende Dinge gefasst sein: künstliche Bilder mit Farbsättigungs- und Künstlichkeitsgrad 150%, eine Märchengeschichte mit furchtbar bösen und mit furchtbar guten Menschen und eine entsetzlich oberflächliche Geschichte über den Umgang mit den Aboriginees. Das Potential dieser Geschichte wurde nicht mal ansatzweise ausgearbeitet. Ich habe dem Film 4 Punkte gegeben und nachdem ich darüber schreibe muss ich das noch ein wenig drücken.

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_Jana_

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach genial, super Story.

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Fabian Maier

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Bewertung5.5Geht so

Der Film geht viel zu lange. Das Ende ist spannend. Der Rest zieht sich hin.

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craax

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Bewertung3.5Schwach

Australia v. „Baz Luhrmann“ (...„Großes Land, große Gefühle, großes Kino“)
Schmalzlocke-Film „Familen“drama. Völlig unverständlicherweise eine Aperitiv- und Nachspann-Erwähnung von wegen der Aborigine- Stolen Generation, die mit diesem Schinken nun doch wahrlich nichts,- aber auch gar nichts zu tun hat. Afrika (out of) is out – back is coming (in). Was für eine Verlügerei mal wieder! Nicole Kidman zeigt einige ihrer bezauberndsten Schielereien in Großaufnahme. Bei kaum einem Film offenbart sie die Grenzen ihrer Ausdrucksfähigkeiten so deutlich wie hier- einfach ein zu dünnes Talent, um eine Leinwand wirklich füllen zu können. Auch Hugh Jackman bleibt klar innerhalb der von Wolverine gezogenen Grenzen, füllt aber wenigstens seine muskulösen (Cowboy)Stiefel. Der Regisseur markiert ebenso sichtlich die Versickerungsendlinien seines erzählerisch epischen Rinnsales. Da hilft auch die Tricktechnik nicht weiter. Ein grandioses Aufgebot vieler Mittel – verschwendet an eine weitere Bonanza-Episode. Dafür sicherlich ein ganz schön teurer Spaß gewesen.
Geradezu lächerlich: die Zu-Bett-Bringens-nach-einem-anstrengenden-Tag Sing-elchen-Szene. Von demselben Fliegengewicht: die Auftaktbilder als blasierter Lady-Adel. Mein Gott wie unvollkommen glaubhaft und unnatürlich. Aber auch als Lagerfeuer-Rauhbein und Naturbürschin dann: es ist, wie wenn eine Vierzehnjährige eine „Große“ darstellen soll. Mein Gott diese Rolle die eine Grace Kelly oder Catherine Hepburn erfordert hätte: das ist ja, wie ein Tropfen Schnaps auf einen Humpen Wasser: und es hätte doch in der Kehle brennen müssen, um zu wirken.
Am eindrücklichsten hängen bleibt aber doch immer das gewesen-bezaubernde Schielen bei Intimszenen von Mädilein blond (fast wie bei einem KraftdurchFreude-Standbild oder in einem Luis-Trenker- oder Piroschka-Film – Nicole Kidman (irgendwie sieht man die geflochtenen Zöpfe). Dünn, dünn, viel zu dünn. Was für eine Klamotte.
(Nichts wird ohnehin bleiben. Rauch ohne Feuer. Outback ohne back.)

Schade, da ich gerade gestern einen anderen, guten Film mit ihrer Anwesenheit sah: ‚Die Dolmetscherin‘ von Sydney Pollack. Da kann man sehen, was ein guter Regisseur bezwecken und erreichen wollen will mit wem auch immer- wenn er vermag. Zuerst kommt doch die Idee! der Rest paßt dazu. Taugt der Inhalt nicht, ist alles Großaufgebot vergebens...
(übrigens innerhalb dieses Films: die Handy-Fenster-zu-Fenster- Szene: das ist (für mir seins) wahrhaft gelungene - ‚Romantik‘!)

-Man versteht allmählich, wie sehr (wieder) sie zu Tom Cruise paßte. Wahrlich ein dream-team aus einem Aufguß. Warum bloß sind die (außer als perfekt vorstellbare Egomaniker) je auseinander gekommen, ein Paar wie die Faust und das blaue Auge, um bitte davonzukommen, in den schmuddeligen Sonnenuntergang hinein?- Oh Herr laß abend werden, und lösche die Projektor-Strahlen...gib uns die Stille und den Glanz deiner Sterne wieder, und erlöse uns von deinem Kitsch. Hollywood! (-soll klingen wie ein Ausspucken, Kopf zur Seite -!) .

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craax

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kenne die (Version) noch nicht ...danke für den Hinweis. Shakespeare paßt ja eigentlich gut in Hollywood-Terrain...(wo auch nicht alles nur platt /wie hier ist) aber bitte in die B E S T E N Hände (?). Ja ok, Madden oder Emmerich geht durch, tatsächlich! - friß oder stirb mich ...

Shakespeares Rede paßt ja prinzipiell in jede (gutgemachte) *Zeit-Umgebung, weil - dazu muß man nichts sagen. An irgendwelche Rede in Australia erinnere ich mich nicht, kann ich also nichts - zu sagen.


styx.canomo

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ich empfand es bei romeo + juliet eher als bizarr


ProsperDune

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Pathos-getränktes Abenteuer-/Liebes-/Kriegsepos, das ich trotz aller Vorwürfe, die man dem Film durchaus machen kann -- zum Beispiel: pathetisch und kitschig, praktisch zwei Filme in einem, der kleine nervige ‚magiebegabte‘ Aborigine-Junge, der mehr als offensichtliche Green-Screen-Einsatz, die nicht-existente aussagekräftige Auseinandersetzung mit dem Titelthema --, sehr, sehr gern habe für seine fast bis zur Künstlichkeit auf großes Kino setzende Emotionalität. Es gibt Filme, die mag ich für ihren Kitsch. Es gibt Filme, die mag ich nicht für ihren Kitsch. Und „Australia“ gehört eben zu ersterer Kategorie. Wieso, weiß ich allerdings nicht genau, ist mir auch nicht so wichtig, ich mag "Australia"...

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emotionfreak

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte den Film bereits im Kino gesehen, da las ich: Wer "Vom Winde verweht " mag,wird diesen Film lieben. Was für eine Frechheit. An das große Epos "Vom Winde verweht", welches einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist, kommt "Australia nun wirklich nicht ran, nicht einmal ansatzweise. Das must ich jetzt erst einmal loswerden. "Australia" ist nicht das große Epos, als das es angekündigt wurde, und auch kein Meisterwerk, sondern lediglich ein recht netter Film, den man sich mal angucken kann.

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Growlf

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Bewertung1.5Ärgerlich

Auf Grund der sehr durchwachsenen Kommentare interessiert geworden, habe ich mir den Film als Fernsehaufzeichnung von Festplatte zu Gemüte geführt.
Es wurde ja schon viel zu Klickibunti- Bildern, überzogner und m.E. vollkommen überflüssiger CGI, Überlänge, hölzernen Darstellern ohne Identifikationspotential etc. geschrieben.

Daher mein kurzes Fazit:
wirre Schmonzette ohne Tiefgang. Zum Glück löschbar und kein Geld dafür ausgegeben.

1,5 Punkte für teils ansehliche Bilder und dezente Historien- Einblicke. Den Rest kann man lassen.

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung5.5Geht so

er hätte viel besser sein können .. doch leider wurde daraus nicht viel gemacht ..
ein riesen Problem ist einfach das der Film zu lange geht ...

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Skar

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Bewertung5.5Geht so

Was habe ich mich auf diesen Film gefreut, nachdem ich von "Moulin Rouge" so begeistert war. Nicole Kidman, Hugh Jackman, Australien zur Kriegszeit, Abenteuer, Liebe und Freiheit? Da kann ja nichts schief gehen!
Leider falsch gedacht.
Der Film enttäuscht auf fast allen Ebenen. Angefangen von der völlig unsympathischen Hauptdarstellerin, die von Nicole Kidman mit einem dermaßen großen Overacting gespielt wird, dass es weh tut, über den farblosen Klischee-Cowboy-Rowdy-Helden bis hin zu schlechten Spezieleffekten, welche die Natur Australiens wie ein kunterbuntes Plastik-Paradies aussehen lassen. Dazu kommen skrupellose Bösewichte, zähe Dialoge und irgendwie schafft man es auch noch einen Kriegsfilm draus zu machen, bei dem der Hauptcharakter natürlich den Helden spielen darf.
Selten wurde ich so enttäuscht von einem Film.

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