Die Eleganz der Madame Michel
Le hérisson (2009), FR/IT Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 06.05.2010
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
356 Bewertungen
28 Kommentare
Keine
von Mona Achache und Mona Achache, mit Josiane Balasko und Garance Le Guillermic
Madame Michel ist Concierge in einem eleganten Pariser Wohnhaus. Auf den ersten Blick bringt sie alle typischen Attribute mit sich: Sie ist mürrisch, ungepflegt und unscheinbar. Um ihre Ruhe vor den herablassenden reichen Bewohnern des Hauses zu haben, versteckt sie ihre Leidenschaft für Bücher sorgfältig und schlüpft in die Rolle der kratzbürstigen Concierge. Auch die hochbegabte elfjährige Paloma, ebenfalls Bewohnerin des Hauses, lebt in ihrer eigenen Welt. Längst hat sie durchschaut, wie ärmlich ein Leben im Luxus sein kann und beschließt, sich am Tag ihres 12. Geburtstags das Leben zu nehmen, sollte sie nicht etwas entdecken, was das Leben lebenswert macht. Beider Schicksal wandelt sich jedoch mit dem Einzug des geheimnisvollen Japaners Kakuro Ozu. Schon bald bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Denn Monsieur Ozu ahnt, dass sich hinter Madame Michels mürrischer Fassade ein liebenswertes Geheimnis verbirgt und lockt, sanft wie beharrlich, die barsche Concierge aus ihrem Winterschlaf.
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Cast & Crew
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Mona Achache
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Mona Achache
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Josiane Balasko
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Renée Michel
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Garance Le Guillermic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paloma Josse
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Togo Igawa
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kakuro Ozu
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Anne Brochet
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Solange Josse
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Ariane Ascaride
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Manuela Lopez
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Wladimir Yordanoff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Josse
Regie
Schauspieler
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Solange Le Picard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colombe Josse
-
Valerie Karsenti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) la mère de Tibère
-
Gisèle Casadesus
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame de Broglie
-
Jean-Luc Porraz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean-Pierre, le clochard
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Mona Heftre
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame Meurisse
-
Chantal Banlier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maria Malavoin
-
Mona Achache
- Genre
- Coming of Age-Film
- Handlung
- Buch, Clique, Erwachsenwerden, Familienleben, Freunde, Freundschaft, Hausmeister, Igel, Interkulturelle Freundschaft, Japaner, Jugendlicher, Lebensgefühl, Literatur, Mädchen, Nachbar, Neue Freunde, Roman, Selbstmordgefährdet, Sinn des Lebens, Unglückliche Kindheit, ungleiche Freunde
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Eleganz der Madame Michel
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Kritiken (8) — Film: Die Eleganz der Madame Michel
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDie Eleganz der Madame Michel ist ein märchenhaft überhöhter Film mit hohem Wohlfühlfaktor, der es versteht eine warme Atmosphäre heraufzubeschwören und den geneigten Zuseher um den Finger zu wickeln. Negativ ist nur, dass sich das alles reichlich konservativ präsentiert und letztendlich an eine intellektuelle, gutbürgerliche Versuchsanordnung erinnert, die allzu klassisch auf seine Zielgruppe schielt. Sympathisch und charmant bleibt der Film dennoch.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenDer Regisseurin ist es gelungen, die literarische Qualität des Buches und die Poesie der Sprache von Muriel Barbery mit stimmungsvollen Bildern und mit melancholischen Klavierklängen brillant in diesen Kinofilm zu übertragen. Das Ergebnis ist ein Film, der schmunzeln lässt, der nachdenklich macht und der vor allem durch die vielen eindrücklichen kleinen und großen Gesten und Eigenarten der Protagonistinnen zu berühren vermag.
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Thilo Wydra : br-online Thilo Wydra : br-online
Kommentar löschen"Die Eleganz der Madame Michel" ist ein liebevoller Film darüber, wie ein nicht mehr ganz junger Mensch und ein ganz junger Mensch allmählich zu sich selbst finden. [...] Die junge Debüt-Regisseurin Mona Achache hat den populären Bestseller von Muriel Barbery adäquat umgesetzt: subtil und sensibel, hoch sentimental und dabei ganz unaufdringlich. Ein wunderbarer Film über das Leben mit all seinen schönen Höhen und seinen schmerzlichen Tiefen, der noch lange nachwirkt.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenEindrücklich und dennoch nicht sentimental verknüpft „Die Eleganz der Madame Michel“ Schmerzhaftes mit Liebenswertem – der nicht zu knapp geratene, scharfsinnige Humor hilft über mögliche Rührseligkeiten hinweg. Die Kamera von Patrick Blossier bewegt sich meistens in geschlossenen Räumen. Sie entlockt ihnen aber poetische Einstellungen, die von der zurückhaltenden Filmmusik Gabriel Yareds perfekt unterstützt werden. Besonders gelungen ist Regisseurin Mona Achache jedoch die Schauspielerführung. Josiane Balasko macht die langsame Verwandlung der Madame Michel vollkommen glaubwürdig. Der jungen Garance Le Guillermic gelingt insbesondere die schwierige Gratwanderung zwischen Naivität und altklugem Gleichmut vollkommen. Trotz eines durch und durch literarischen Sujets und der damit einhergehenden anspruchsvollen Dialoge wirken die Darstellungen der zwei Protagonisten vorbehaltlos natürlich. So entdeckt Paloma in der Freundschaft mit Madame Michel und Herrn Ozu Dinge, die das Leben lebenswert machen, und sie von ihrem Vorhaben abbringen können. „Die Eleganz der Madame Michel“ ist eine Hommage an die Freundschaft, an die Schönheit und an das Leben.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDie elfjährige Paloma (Garance Le Guillermic) hat es sich ganz fest vorgenommen: Am Tag ihres 12. Geburtstags wird sie sich das Leben nehmen! Obwohl sie in einer wohlhabenden Familie aufwächst, ist sie nicht glücklich und sieht auch keine Chance, dass sich dieser betrübliche Zustand irgendwann zum Besseren verändern wird: Denn die Welt der Erwachsenen ist kleingeistig, verlogen und oberflächlich und somit eine Zumutung. Ihre Mutter redet mit ihren Pflanzen lieber als mit ihrer jüngsten Tochter, der Vater arbeitet als Minister fast rund um die Uhr und ihre zickige Schwester gibt die strebsame Studentin. Da beschäftigt sich das clevere bis neunmalkluge Mädchen lieber mit seiner Videokamera, mit der es jeden und alles filmt, was ihm vor die Linse gerät.
Darunter beispielsweise auch Madame Michel (Josiane Balasko), die Concierge des eleganten Mietshauses, in dem Paloma bei ihren Eltern wohnt. Wobei das mit Madame Michel so eine Sache ist, denn sie ist extrem scheu und darüber…
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenMona Achaches Verfilmung eines französischen Erfolgsromans erzählt von der Trostlosigkeit in einer großbürgerlichen Pariser Familie und vom kleinen Glück, Geschwister im Geiste zu finden.
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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de
Kommentar löschenAber immer dann, wenn es zu haken scheint, kommt ein dramaturgischer Kniff ins Spiel oder entschlüpft eine gut abgehangene Lebensweisheit Balaskos verkniffenen Lippen, weshalb der Erziehung der Gefühle nichts mehr im Wege steht. Dass man dieses zart-vergnügliche Kinodebüt trotz des Fehlens künstlerischer Ambitionen sogleich annimmt, liegt auch an den hintergründigen Dialogen und der subtil humorvollen Erzählweise, mit der sich Regisseurin Mona Achache dem Universum Treppenhaus nähert. Im angenehm entschleunigten Tempo steigert sie ihr Drama der Lieblosigkeit zur Komödie menschlicher Unzulänglichkeiten, plädiert für ein humanes Miteinander und lässt ihre angeschlagenen Helden nach bestandenem Aufwärmprogramm auf der Gewinnerseite zurück.
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David Siems: programmkino.de, epd Film David Siems: programmkino.de, epd Film
Kommentar löschenDen Zauber und die Fantasie, die Begegnungen zwischen extrem unterschiedlichen Charakteren und Generationen haben können, formulierte Muriel Barbery in ihrer Buchvorlage galant wie treffend. Jenen Eindruck lässt die Verfilmung auch deshalb vermissen, weil Regisseurin Mona Achache keine klare Haltung zu ihren drei Figuren einnimmt, die eher wie Geister zwischen den Etagen schweben. Dennoch bleibt der Film sehenswert, der auf dramaturgischer Ebene vielleicht enttäuschen mag, aber von seinen kleinen und detailreichen Beobachtungen lebt. Besonders die Fähigkeit, die Welt aus den Kinderaugen der 11-jährigen Paloma einzufangen, ist bemerkenswert.
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Kommentare (20) — Film: Die Eleganz der Madame Michel
Kommentar schreibendanseuse de rêve 2012/02/12 17:34:17
Kommentar löschen„Aber was wäre würde die Möglichkeit bestehen.. das zu werden was man noch nicht ist?"
Ein Film der uns zeigt dass es nie zu spät ist den Alltag und die Sicht auf sich selbst zu durchbrechen.Dass es niemals zu spät sein kann etwas zu ändern und es nicht primär relevant ist wie lange dieses Leben andauert sondern wie wir es verbracht haben.
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Kloina1893 2012/01/11 16:36:48
Kommentar löschenOha. Ne Vorhersage von satten 10 Punkten. Das ist mir auch noch nie passiert. :o :D
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Aerox96 2011/05/16 22:05:22
Kommentar löschenEin Stimmungsvoller Film mit Gefühl, aber es fehlt an der endgültigen Überzeugung. Es wird nur schwerlich Spannung aufgebaut, jedoch überzeugen die Schauspieler. Ich bin hin und her gerissen - mir fällt es schwer den Film einzuordnen oder ihn zu bewerten. 6,5 ist denke ich mal eine noch gute Bewertung, die vor allem dank der guten schauspielerischen Leistung zustande kommt. Empfehlen würde ich den Film dennoch nicht, da er einschläfernd wirken kann und Film ist nunmal auch Entertainment!
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Magnolia.odora 2011/04/06 10:46:36
Kommentar löschenEin anrührender, nachdenklicher Film über Irrungen des Schicksals, das Leben und die Liebe.
Mona Achache gelingt es, ihren Figuren Konturen zu verleihen, auch wenn Paloma in ihrer Rolle als suizidale Präpubertierende wenig glaubwürdig ist.
Die schrullige Madame Michel nimmt man Josiane Balasko ohne weiteres ab, und fühlt sich ein, in diese zurückgezogene Hinterzimmerwelt.
Die kleinen gezeichneten Animationen geben dem Film etwas sehr liebenswertes, genauso wie der zurückhaltende Soundtrack.
Das Ende, obwohl ich kein Happy-End erwartet hatte, kam dann doch überraschend und lässt den Kinobesucher sehr bedrückt mit dem Abspann allein, darüber tröstet auch die späte Einsicht der Paloma nicht mehr hinweg.
Trotzdem verlässt man den Film mit einem warmen Gefühl irgendwo in der Herzregion und dem guten Gewissen, mal wieder Geld in einen wirklich bewegenden Film investiert zu haben.
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Movieboehmy 2011/02/20 15:07:44
Kommentar löschenWoah – ich bin hier nicht grad der große Schreiber, aber nun muss ich doch mal ein paar Sätze loswerden.
Seit dem Jahr 2000 (für „The Sixth Sense“) hab ich keinen Film mehr mit 10/10 bewertet. Nun ist es doch mal wieder passiert.
Die Geschichte spielt in einem vornehmen Wohnhaus in Paris.
Die Concierge Renée (Josiane Balasko) nimmt nur noch am Rande am gesellschaftlichen Leben teil, die 11jährige Paloma (Garance Le Guillermic) versteht den Sinn ihres Daseins nicht, und plant, an ihrem 12. Geburtstag, sich das Leben nehmen. Der neue Nachbar Kakuro aus Japan (Togo Igawa) verändert, durch seinen Einzug ihn das Wohnhaus, jedoch alles und reißt die beiden aus ihrer Isolation.
Die drei Hauptdarsteller legen allesamt eine mehr als beindruckende und vor allem aber glaubwürdige darstellerische Leistung ab.
Die sensibel und gefühlvoll inszenirte Geschichte wirkt wie ein Wechselbad der Gefühle. Das volle Paket: ich musste nachdenken, lachen, schmuzeln und weinen – und das alles in einem Film.
Wenn das keine 10 Punkte wert ist...
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Avantgarde83 2010/12/30 00:20:33
Kommentar löschen„Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“
genialer film.
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Ms Cupcake 2010/12/28 03:23:31
Kommentar löschenOh wie schade, wie schade! Was wäre das für ein toller Film gewesen, WENN man diese Göre weggelassen hätte. Absolut unnötig und langweilig. Habe diese unerträglichen Monologe einfach übersprungen. Aber was für ein Vergnügen die Madame Michele zu beobachten. Ein wunderbar gezeichneter Charakter mit vielen süßen Datails (die Schokoladentafeln im Kühlschrank :D :D :D) und eine wirklich schöne "Liebes"geschichte.
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reveal 2010/11/14 01:59:12
Kommentar löschenIch wusste, worum es in diesem Film gehen wird und dennoch waren die ersten Sätze des Films, so still und ruhig gesprochen, wie ein Knall. Einen besseren Einstieg hätte man nicht liefern können und so schwebt dieser Knall die ganze Zeit im Hinterkopf rum, lässt einen gefesselt an der dahinschleichenden Handlung teilnehmen.
"Alle glücklichen Familien gleichen sich. Alle unglücklichen Familien sind auf ihre eigene Art unglücklich." Man bekommt nach und nach das Bild vor Augen geführt, welches sich den Hauptcharakteren täglich bietet. Eine Darstellung ihrer Sicht auf die Welt und damit die Erklärung, warum sie sich vor eben dieser Welt verstecken wollen.
Es war besonders interessant zu sehen, wie ähnlich Paloma und René sich sind, obwohl sie unterschiedlicherer Herkunft nicht sein könnten. Ein trauriger Gesang, dass auch intelligente/reiche/starke/... Menschen am Leben scheitern können, wenn ihnen ihr Umfeld keinen Sinn vermittelt, keine Wahrnehmung entgegenbringt. Beide werden sie nicht beachtet, als seltsam und anderes abgestempelt - aus unterschiedlichen Gründen zwar, doch das Gefühl bleibt gleich. Man sieht dem Trauerspiel zu, das seinen Höhepunkt in den Familienbildern von Paloma findet. Es ist erschreckend, wenn eine 11-Jährige den Vater darüber aufklären muss, dass die Mutter sich kaputt aufführt. Noch erschreckender ist es, wenn der Vater es dann mit einem Scherz abtut und ignoriert. Am erschreckendsten ist es, wenn Geschwister und Eltern das Kind als "seltsam" und schlimmeres betiteln, ihm den Mund verbieten und es damit Schritt für Schritt brechen.
Die Hoffnung auf einen Lichblick in dieser Welt findet sich in einem Menschen, der sich auch endlich wie ein Mensch aufführt. - Herrn Ozu, der sowohl für René als auch für Paloma einen Chance auf Erlösong darstellt. Nach seinem Auftauchen dämpft der Knall ein wenig in den Hintergrund ab und dann und wann bekommt man ein kleines Lächeln aufs Gesicht gezaubert, durch das wunderbar mit anzusehende Erwachen von Madame Michele.
Beim Ende bin ich zwiegespalten. Der Anfang des Schlusses hat mich ehrlich positiv überrascht, sowohl der Verlauf als auch die Darstellung. Man könnte auch sagen, ich wurde von der Ehrlichkeit positiv überrascht. Doch bei dem folgenden Teil hätte ich mir ein wenig mehr Länge gewünscht. Es hat mich ein wenig enttäuscht, dass der Film, der sich bis dahin für alles ausreichend bis viel Zeit genommen hatte, auf einmal oberflächlich wirkt und dadurch Intensität vermissen lässt. Nichtsdestotrotz wird das Ende gelungen abgerundet und der Bogen zum Anfang geschlagen.
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adamma 2010/09/18 14:05:19
Kommentar löschenwie realistisch ist es eigentlich, dass eine 12jährige so geschwollen daherredet?
teilweise ganz gut, meistens nur kitsch.
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reveal 2010/11/13 01:30:14
Antwort löschenEs ist untypisch, das macht es aber noch lange nicht sofort unrealistisch. Es gibt 13-Jährige mit Universitätsabschluss in Mathematik, deren Hobbies Astrophysik und Karate sind. Da liegt eine für ihre Umwelt etwas zu intelligente und daher nachdenkliche 11-Jährige noch im glaubhaft denkbaren Bereich.
Zumindest philosophiert die Kleine niemals außerhalb ihres eigenen Erfahrungsbereiches und lernt dazu. Das wirkt im Gegensatz zu vielen anderen Teenager-Sensei Figuren mit allzu großen Lebensweisheiten und vorgegebenem Erfahrungsschatz noch nicht überzogen oder gestellt.
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adamma 2010/11/13 10:40:23
Antwort löschenja, kann sein, vielleicht war sie mir einfach nur unsympathisch.
vielleicht war ich ja nur neidisch. bin schließlcih nicht mehr 12 und trotzdem nicht so schlau.
reveal 2010/11/14 01:02:36
Antwort löschenHm ok. Der Aspekt, dass sie dennoch im Film nicht über- oder unmenschlich rüberkommt, war mir sympathisch.
tingeltangelman 2010/09/12 21:49:22
Kommentar löschendiesen Film zu sehen war eine Kollesare geld verschwendung
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doctorgonzo 2010/09/13 17:10:20
Antwort löschenwas ist "kollesar"?
reveal 2010/11/15 16:23:08
Antwort löschen"Kolossal" würd ich tippen. Wobei ich dann weiter tippen würde, dass man ihm Geld gegeben hat, damit er den Film guckt. Folglich wurde das Geld wirklich verschwendet, da der Film an ihn vergeudet wurde oder er ihn ja ohnehin unbedingt hätte sehen wollen. Alles andere wäre mir zu abwegig.
Anastasius 2010/07/12 05:36:50
Kommentar löschenEin Film, der auf stille und unspektakuläre und ebenso tragische Art und Weise die Bedeutung des Lebens portraitiert.
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ellen_ripley 2010/07/04 21:15:40
Kommentar löschenSeichte Unterhaltung. Schrecklich wie die Musik immer einsetzt und uns mitteilt: Achtung traurig... bähhh
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Sanylein 2010/06/27 00:49:47
Kommentar löschenIn der ersten halben Stunde war ich noch total begeistert und hätte gedacht ich geb dem Film mindenstens 8,0 Punkte. Nach und nach wurde der Film aber immer uninteressanter für mich. Mal ne Abwecgslung zu anderen Filmen, aber nichts was man unbedingt sehen muss.
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stalker 2010/06/20 21:49:26
Kommentar löschenZu zweit im Kino. Wie ärgerlich, aus Anstandsgründen nicht einfach gehen zu können, raus aus diesem langweiligen, klugschwätzenden und arg konstruierten Seelenratgeber, schablonenhafte Charaktere, öde Musik, meine Begleitung fands toll, hat geweint. Frag ich mich, wo meine Sensibilität geblieben ist, schließlich heule ich doch auch bei RTL2-Reportagen.
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Der_Phil 2010/06/20 10:51:04
Kommentar löschenIst das wieder mal das "Love Exposure Phänomen" ?
... ich hab ne Vorhersage von glatt 10 Punkten für diesen Film.
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asscobra 2010/06/05 12:21:27
Kommentar löscheneine 10er vorhersage? kann doch gar nicht seinn ich steh doch nur auf geballere und titten
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shiva2012 2010/06/07 00:48:00
Antwort löschenbei mir siehts ähnlich aus - hat moviepilot da einen neuen nebenverdienst?
Katzecko 2010/06/12 17:49:39
Antwort löschenIch hab auch ne 10! :D
smu137 2010/06/14 19:58:54
Antwort löschenEbenso.
Potti 2010/06/15 18:31:54
Antwort löschenNur 9,9 :D
smu137 2010/06/15 18:33:38
Antwort löschenMittlerweile hab ich eine 7,9.
smu137 2010/06/16 19:47:18
Antwort löschenUnd wieder eine 9,0. Ein Auf und Ab hier.
asscobra 2010/06/16 21:15:27
Antwort löschenich hab inzwischen gar keine vorhersage mehr, da steht nur ein ? oO
smu137 2010/06/16 23:22:56
Antwort löschenUnd wieder eine 7,9. Entscheidungsfreudig!
jannis 2010/06/17 09:13:53
Antwort löschenUi, ich hab 'ne 9.9. Moviepilot hat garantiert keinen Nebenverdienst, die Vorhersagen sind nie manipuliert! Aber warum ich hier 'ne 9.9 habe, ist mir auch ein Rätsel :-)
Aber ich kann euch verraten: Bald wird das alles etwas transparenter, noch 1-2 Wochen Geduld, bitte!
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philopee 2010/06/19 15:37:06
Antwort löschenUhh da freu ich mich schon ;)
Fizzy 2010/06/19 20:05:49
Antwort löschenich hab auch ne glatte 10.verstehen muss man das nicht
nurleben 2010/06/04 21:19:46
Kommentar löschenMann ist der schwer zu bewerten ...
Ein äußerst subtiler Film, der die Annäherung dreier Persönlichkeiten, mindestens zwei von ihnen ziemlich einzelgängerisch, beobachtet. Wunderbare Kameraführung, schöne kleine Blicke die einem da gegeben werden, humorvoll und sehr wohlwollend seinen Protagonisten gegenüber. Schade Sache, dass wir nicht noch mehr über die drei erfahren haben, dass manche Momente unter ihnen blieben, fern den Augen der Filmzuschauer, deren Fantasie überlassen ...
GROßE SPOILER AB HIER!
Und seltsamerweise hat mich der Tod einer Figur am Ende nicht sauwütend auf den Erzähler gemacht, wie sonst doch so oft. Es passierte einfach. Und wir kriegen auch keine melodramatische O-Gott-die-Figur-ist-tot!-Montage, der Film drückt nicht auf die Tränendrüse. Ich weiß noch nicht recht, was ich von diesem Ende halten soll, aber Palomas Schlusswort mag ich auf jeden Fall :). Ich hoffe sie und Herr Ozu kommen gut miteinander aus :).
Mir wär es wahrscheinlich lieber gewesen, wenn mal keiner aus heiterem Himmel stirbt, aber das zerstört nicht die Freude, die mir der Film bereitet hat in den vielen schönen Szenen des kennenlernenes und der annäherung, des abblickens, abfilmens, verstohlen beobachtens und aufeinanderzugehens. Und des lächelns :).
SPOILER ZUENDE.
Wer wunderschön subtiles, humorvoll-melancholisches europäisches Kino mag, dem dürfte dieser Film gefallen :). Er hat mich aufjedenfall berührt, und ich weiß noch gar nicht so recht wo und wie überall, aber irgendwie hat er mir gefallen :D :).
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Tyler 2010/06/05 07:50:55
Antwort löschenTolle Kritik von dir, muss ich sehen :)
nurleben 2010/06/07 18:13:06
Antwort löschendanke danke ^^ :)
Ronon_Dex 2010/06/02 13:58:15
Kommentar löschenoha bei mir steht als vorhersage 10.0! das war bisher noch bei keinem film so...und da die vorhersagen oft stimmen werd ich ihn mir mal ansehn^^
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Xebeche 2010/05/26 19:56:25
Kommentar löschenMal wieder 'ne 10er-Vorhersage!^^
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BettyMakaBoop 2010/05/27 19:08:29
Antwort löschenAuch bei mir, das hatte ich noch nie! Das fordert aber hohe Erwartungen heraus.
maeh 2010/05/27 21:11:49
Antwort löschensame
xlkmx 2010/05/27 23:10:23
Antwort löschenBei mir ebenfalls, aber früher öfter mal bei Familien- oder Liebesfilmen, welche mir eigentlich so überhaupt nicht liegen.
okami6 2010/05/28 15:45:48
Antwort löschenBei mir auch zum ersten Mal, wie kommt das?
BettyMakaBoop 2010/05/28 21:11:22
Antwort löschenDa hat wohl jemand was bezahlt!? 8D
Xebeche 2010/05/28 21:29:42
Antwort löschenDer ist erst von 7 Kritikern und 9 Mitgliedern bewertet worden. Mein Tipp ist: man hat eine hohe prozentuale Übereinstimmung mit 2,3 Mitgliedern, die mit 10.0 gewertet haben und dadurch kommt eine solch hohe Vorhersage heraus. Ist bei der geringen Anzahl von Bewertungen noch nicht sehr aussagekräftig.
dracula007 2010/05/29 13:12:14
Antwort löschenjeder? ich hab auch n 10ner. naja.. ma abwarten bei nightmare sank es bei mir auch von 5.5 auf 3.0 xD
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FilmVlin 2010/06/02 00:44:24
Antwort löschenbei mir auch 10-er-vorhersage, lol, wird vorraussichtlich 8 -) oder 7
BettyMakaBoop 2010/06/05 23:21:34
Antwort löschenJetzt habe ich Splice gesehen und bewertet und nun sind es nur noch 9,9! ;)
lucie 2010/05/10 14:55:29
Kommentar löschenEin typischer französischer Film, der mit einer Leichtigkeit erzählt wird aber nie oberflächlich ist. Wie schön, es mit ansehen zu dürfen, wie zwei unterschiedliche Kulturen sich zart annähern, als sie nach ihrer ersten Begegnung eine Seelenverwandschaft vermuten. Die langsame Erzählweise ist nie langweilig. Dieser Film tut einfach gut in der heutigen Zeit.
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