Die Kunst des negativen Denkens

Kunsten å tenke negativt (2006), NO Laufzeit 79 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 18.09.2008

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7.0
Kritiker
14 Bewertungen
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7.2
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47 Kommentare
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von Bård Breien, mit Fridtjov Såheim und Kjersti Holmen

Geirr, 33, steht auf “Apocalypse Now”, Knarren und fette Joints. Dazu dröhnt düster Johnny Cash aus den Boxen – denn Geirr sieht die Welt in schwärzesten Farben, seit er nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt. Seine Freundin Ingvild hält die üble Laune bei aller Liebe kaum noch aus und lädt darum die Gruppentherapeutin Tori samt ihrer Truppe vorbildlich Behinderter ein, alle mit zuckersüssem Lächeln und eiserner Hand darauf getrimmt, ihr Schicksal “positiv” zu sehen. Als das Feelgood-Kommando gegen Geirrs Widerstand die Villa entert, dreht er den Spiess um und pariert Toris Psycho-Phrasen mit rabenschwarzem Sarkasmus und schlagenden Argumenten. Bald kommt es zum Aufstand gegen die Sozialdompteuse und alle verordnete Heuchelei. Dies ist die Stunde der bissigen Wahrheiten, eine wüste Nacht voller Sex, Drugs & Rock’n’Roll – und unerwarteter Einsichten.

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Kritiken (5) — Film: Die Kunst des negativen Denkens

Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.0Ganz gut

Bei diesem Film bin ich hin- und hergerissen, alles in allem aber eher enttäuscht.

Dabei liegt das nicht an dem schwarzen Humor, den ich eigentlich recht gerne habe (und den der Film sehr gut hinkriegt), sondern von einer gewissen Inkonsequenz des Films und der Tatsache, dass er komplexe Zusammenhänge teilweise zu simpel darstellt.

Bei aller Kritik an der Verlogenheit in Beziehungen zwischen Behinderten und Nichtbehinderten und den angrenzenden Themenfeldern ist es eben nicht damit getan, einfach mal ein bisschen die Sau rauszulassen und dann ist alles gut.

Ich gehe D`accord mit dem Spott gegen die karrieregeile Gute-Laune-Therapeutin, aber nicht mit der doch sehr verkürzten Message am Ende. Bei allem, was der Film an schweren Themen anreisst und wie er diese mit Sarkasmus und Offenheit ans Tageslicht befördert, kommt mir der Schluss persönlich viel zu simpel (und auch viel zu positiv) rüber.

Genial sind wiederum die Charaktere und ihre Darsteller sowie die Art und Weise, wie der verlogenen Gesellschaft etc. bitterböse der Spiegel vorgehalten wird. Auch das Konzept (die Grundidee) und die Umsetzung an nur 2 oder 3 Lokationen hat mir sehr gut gefallen, aber das ganze wurde nicht konsequent bis zum Ende durchgehalten, zumal der Film am Ende fast zu kurz und überhastet (74 Minuten) wirkt...

Gerade WEIL ich skandinavische Filme/Komödien so mag, hatte ich viel erwartet und bin dementsprechend relativ enttäuscht. Ein schlechter Film ist "Die Kunst des negativen Denkens" deshalb nicht, dafür hat er zu viele gute (schonungslose) Momente und zu interessante Charaktere und Schauspieler....

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

psuch

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Du sprichst mir aus der Seele!


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Obschon der Film sich mit einem ziemlich niederschlagenden Thema befasst, bleibt noch genügend Raum für Humor. Der ist zwar sehr schwarz, aber auch sehr ehrlich.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Mit schwarzem Humor passt sich der Film der bitteren Stimmung von Geirr an. Schnell zeigt sich, dass die Liebe von Geirr und Invild das Stärkste und Gesündeste in der Versammlung belasteter Beziehungen ist. Doch erst müssen die anderen abgeklopft werden, muss die gelähmte Marte heraus schreien, was sie von ihrem sorgenden Mann Gard, der für ihren Bergunfall verantwortlich ist, hält. Dass nicht weinerlich mit Behinderungen und Behinderten umgegangen wird, könnte man dem Film zugute halten. Dass er seine Figuren doch eher oberflächlich und reduziert zeichnet, beschränkt das Vergnügen am schwarzen Humor. Am nächsten Morgen ist dann eigentlich nicht viel passiert. Nur der recht kurze Film ist am Ende.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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9.0Herausragend

In Deutschland würde solch ein bissiges und bitterböses Projekt wohl bereits am energischen Widerstand von Filmförderern und Fernsehredakteuren scheitern. Das ist aber auch schon das Einzige, was an diesem Film traurig stimmt – selten wurde ein ernstes Thema so respektlos verhandelt wie hier. Wer also schwarzen Humor auf den Tod nicht ausstehen kann, der sei eindringlich vor dem Besuch dieses Films gewarnt. Alle Anderen aber werden ihren Heidenspaß an dem wüsten Treiben auf der Leinwand haben.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.5Sehenswert

Es ist nicht leicht, aus diesen heiklen Zutaten eine hervorragende Komödie zu machen. Die sich zu jedem Zeitpunkt die Sensibilität bewahrt, ihre Handlungsträger nicht preisgibt und ohne falsche Sentimentalität komisch bleibt. Allerdings kann Regisseur Bard Breien hier auf eine Tradition zurückgreifen: Der skandinavische Humor hat dem gefürchteten britischen, was Ehrlichkeit und Direktheit betrifft, längst den Rang abgelaufen.

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Kommentare (42) — Film: Die Kunst des negativen Denkens


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Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine Tragikomödie mit tiefschwarzem, skandinavischen Humor. Die Riege der kuriosen Gestalten wird durch die gut aufgelegten Darsteller getragen, zuweilen wirkt der Film aber auch ein wenig verstörend. Aber das darf er ruhig, denn es ist kein Feel-Good-Movie, auch wenn "Komödie" draufsteht. Wie gehen zutiefst kranke - körperlich, aber auch geistige - Menschen mit ihrem Schicksal um? Ist es vielleicht nicht einfacher, sich den Frust von der Seele zu laden, statt nur positiv denken zu wollen?
So verrückt "Kunsten å tenke negativt" auch ist, es ist einer der besten norwegischen Streifen der jüngeren Vergangenheit.
Möglicherweise bin ich auch nur angetan, weil das auch mein Lebensmotto ist: "Die Kunst des negativen Denkens".
Kleine Kritik: Aus den hervorragenden Ansätzen wird nicht immer alles herausgeholt. Obwohl die Laufzeit stimmt. Eine noch längere Dauer hätte eher geschadet, aber der Aufbau hätte vielleicht ein bißchen anders gestaltet werden können. Wendungen hin oder her - irgendwann wird auch diese Karte zu oft ausgespielt.
Dennoch für Liebhaber kruder Komik empfehlenswert.

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Rabenschwarzer Sarkasmus trifft auf Zufriedensein-Theorien. Gute Schauspieler, heikles Thema und Tabubrüche. Ein Satz für die Top 10 der Feststellungen:
***SPOILER***
"...Bis auf Aussehen, Intelligenz und Persönlichkeit hast du doch alles was man sich wünschen kann...".
Für diese Aussage und die schlagfertige Antwort an die Therapeutin gibts einen Extrapunkt!

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Reli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

so ein Film ist wie früher als Kind bittere Medizin schlucken zu müssen - das erfolgte meist mit etwas Süßem. Genauso ging es mir mit diesem Film: hart, bitterböse und doch "schluckbar" sprich amüsant. Die behutsame und meist idiotische filmische Auseinandersetzung mit diesem Thema erfolgt hier eben nicht sondern man wird als Zuschauer gnadenlos dem Ganzen ausgesetzt - und am erstaunlichsten ist für mich immer noch, dass der Film jedesmal die Kurve bekommt und eben nicht ins Kitschige, Gefühlsduselige oder Selbstmitleidzerfließende abrutscht. 1 Extrapunkt gibt es für das gelungene Ende.

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Istirion

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Die Kunst des negativen Denkens" ist ein bitterböser Film, bei dem der Umgang der Mitglieder einer Selbsthilfegruppe mit sich und ihrer Umwelt im Mittelpunkt steht. Der Film überzeugt durch geniale Charaktere, harte Dialoge so verletzend wie Faustschläge und am Ende einen bitteren Nachgeschmack auf der Zunge. Passend in die Handlung eingestreute Szenen verursachen Schockmomente und zeigen die Abgründe der menschlichen Seele. Ohne zu Spoilern möchte ich nur auf die Badszene zwischen Lillemore und Asbjörn verweisen (und die Dialoge danach!), auf die Küchenszene mit Geirr und Marte oder die Fensterszene mit Gard und Ingvild. Wer bei diesem Film eine lustige, flache Komödie erwartet (hat), sollte sich schnell von dieser Vorstellung verabschieden und den Tatsachen ins Auge blicken: "Die Kunst des negativen Denkens" ist ein schwerer Film, bei dem dem Zuschauer oft das Lachen im Halse stecken bleibt. Gleichzeitig lässt er die eigentlich gesunden Charaktere durch ihre unmenschlichen Handlungen im Vergleich zu den Kranken bzw. Behinderten wirklich krank aussehen, die nur versuchen das Beste aus ihrem Leben zu machen. Wirklich sehr, sehr sehenswert!

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Istirion

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Fast vergessen! Auf gar keinen Fall einen Trailer vorher anschauen, da der Film von unvorhersehbaren Wendungen lebt, die im Trailer gepoilert werden.


JoeKramer

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Bewertung9.0Herausragend

Die Kunst ein solch schweres Thema so witzig und leicht zu verpacken. Einfach großartig und es bleibt nachhaltig was hängen.

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Tom S. Jaeger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das ist vielleicht der beste Film des Jahres für mich. Schon beim Titel klickte bei mir die Räder ineinander. Und ich verliebte mich mit jeder minute mehr in dieses meisterwerk der cinematographie. Grade für Menschen die eben zu depressionen und persönlichkeitsstörungen leiden- einj hartes Schicksaal ertragen mussten etc. ist dieser Film DER pflichtfilm. Schauspielerisch genial.Menschlich genial. Aussage? Genial. Drehbuch? Genial. Dialoge? Genial. Sicher gibbet einige sachen die dem film ansich wieder punkte abziehen wie zt. sehr skuriel anmutende entwicklungen etc. - aber da er im gesamten so eine Einschlagswirkung bei mir hatte kommt er in die Liste der Liebslingsfilme. Selten einen Film gesehen in dem ich mich so sher wiedererkennen konnte.Ein Film der zum lachen und zum weinen animiert. Das klassische Drama. Errinert zt. mehr an ein theaterstück. Der Film ist ähnlich wie der Gott des Gemetzels aber unterscheidet sich auch krass von ihm. Er ist eine Chrackterstudie. Und zwar nicht über einen chrackter. Sondern über jeden der vorkommt. Ein klassischer Film im stil einer sozialstudie - "Was passiert wenn wir die, und die in einen raum setzen". Und das ganze so guuuuuut. Sicher ist der Film nicht für jeden etwas. Aber wenn ihr zu denen gehört die auch ma tagelang im abgedunkelten zimmer sitzen - sich einen film nach dem anderen reinziehen - das leben und die glücklichen menschen verfluchend - dicke tüten rauchend... nundenn dann is das euer film. (sicher ist das kein großer antteil der bevölkerung - aber nunden: bei dem film geht es ja nicht um die Masse sondern um die Problemkinder mit denen keiner spielen will. I FUCKIN LOVE DIS MOVIE!:D

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Bandrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Die Kunst des negativen Denkens“ ist mal wieder eine absolute Überraschung aus norwegischen Gefilden.
Da wird in gerade mal 79 Minuten mehr Menschlichkeit auf Bild gebannt als sämtliche Hollywoodfilme des letzten Jahres es vermochten.
Durch „Ziemlich beste Freunde“ sind Filme über Behinderte sowieso gerade aktuell.
Wo dieser jedoch aufhörte, fängt „Die Kunst des negativen Denkens“ erst an.
Manches mal bleibt einem das Lachen sprichwörtlich im Halse stecken, so derart politisch unkorrekt geht es hier zu.
Da zeigt sich, dass „normale“ Menschen gestörter sind, als Behinderte. Dass alle ihre Fehler haben und niemand perfekt ist.
Dass das Leben doch überhaupt nicht lebenswert ist. Bringt man sich doch lieber um, oder?
Genau an diesem Scheidepunkt begegnen wir der Hauptfigur Geirr, der seit kurzer Zeit im Rollstuhl sitzt.
Zusammen mit einer Gruppe anderer Behinderter, seiner Frau und einer Psychiaterin versucht er sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Aber eigentlich stimmt das gar nicht, denn seine Frau versucht das.
Er hat nur keine Lust mehr. Auf gar nichts mehr. Ist doch sowieso alles egal.
Als dann die Gruppe bei den Zweien auftaucht, eskaliert die sowieso schon angespannte Situation vollends...
„Die Kunst des negativen Denkens“ ist ein wahres Sammelsurium an verschiedenster Filmgenres.
Komödie. Drama. Thriller.
Alles dabei.
Dass das alles in gerade mal 79 Minuten dermaßen gut gemixt wird, ist ein Kunststück. Schonungslos und mit demselben trockenen Humor ausgestattet wie sein Hauptcharakter, erobert „Die Kunst des negativen Denkens“ das Herz seiner Zuschauer im Sturm.
Eine weitere schwarze Perle aus Norwegen.

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Bandrix

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Verdammt, beim Drüberlesen hab ich mich genau das noch gefragt. Sorry! :D


Einar

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Norweger sind immer witzig. Nur eben sehr krude! :p
@ Andy: Mach das, wirst du bestimmt nicht bereuen. Erwarte aber nicht allzu viel. Ich habe mir ein bißchen mehr erhofft. Und mit knapp 80 Minuten ist der auch nicht lang...


ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

Schwarze Komödie? Ich bin mir gar nicht mal so sicher. Klar es gibt hier den einen oder anderen Running Gag, es gibt absurde Situation en masse und auch die Figuren sind teilweise doch sehr überzeichnet (oder ich kenn glücklicherweise einfach niemanden wie Gard!)...aber: Irgendwo kratzt das Alles doch viel zu oft und zu sehr an der Wirklichkeit, als das es wirklich witzig sein könnte. Aber nein, ein Drama ist "Kunsten a tenke negativt" genauso wenig. Und vielleicht sind es doch diese 2 Pole, zwischen denen das Leben der Protagonisten pendelt. Vielleicht ist so ein Schicksal ein Tragödie, vielleicht ist gleichzeitig lächerlich und absurd.
Wirklich realitätsfern, wirklich sozial gestört und teilweise auch völlig unmenschlich sind hier aber die "gesunden" Menschen. Während die Behinderten dazu übergehen ihr Schicksal anzunehmen, ihr Dasein zu feiern, auch wenn es vielleicht keine wundertolles Leben ist, suhlen sich die Gesunden in Selbstmitleid, fühlen sich unverstanden und sind sich meist überhaupt nicht bewusst wie verletzend sie doch eigentlich ständig sind.
Die Sympathien sind hier jedenfalls klar verteilt. Während die einen das was man "glückliches Leben" nennt auf Gedeih und Verderb retten wollen, beginnen die Behinderten zu Leben. Auszukosten was da ist. Und das scheint echter zu sein, als das was denn Gesunden bleibt...billiger Sex als Ersatz für Emotionen.
Nicht zurückschrecken..."Kunsten a tenke negativt" ist gar keine sooo schwere Kost. Er lädt durchaus zum bösen Schmunzeln ein, da hat die Werbung ja durchaus recht. Und wenn die 4 Party machen, dann hat das einfach etwas fast schon anarchistisches. Aber der Film war für mich aber eben auch sehr das, was man thought provoking nennt. Er tritt einige Gedankengänge los, teilweise fernab vom im Film behandelten Thema.
"Kunsten a tenke negativt" schafft das...und er unterhält dabei sogar! Also muss er ein guter sein!

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JackoXL

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Bewertung7.5Sehenswert

Clash zweier komplett verschiedener Lebenseinstellungen: Seit einem Unfall ist Geirr auf den Rollstuhl angewiesen. Er hasst sein Leben und versucht auch gar nicht erst, das zu verbergen. Ein verbitterter Zyniker, der sich mit Joints und Kriegsfilmen durch den Tag schleppt, seine Ehe dadurch praktisch am Ende.
Das extreme Gegenteil stellt die Selbsthilfegruppe dar, die seine Frau als letzte Chance einlädt, um Geirr neuen Lebensmut zu geben. Deren Mitglieder haben sich das positive Denken auf die Fahne geschrieben. In allem wird krampfhaft das Gute gesehen, Haptsache gut drauf, egal wie die Situation ist.
Tja, in einem konventionellen Ami-Film wäre Geirr am Ende bestimmt auch ganz dolle happy und würde sein Leben mit aufgesetzten Optimismus führen. Von so was scheint der Skandinavier nicht viel zu halten. Stattdessen dreht Geirr den Spieß um und reißt der angeblich so heiteren Runde ihre fröhlichen Masken runter.
Mit viel schwarzen, bissigen Humor kann "Die Kunst des negativen Denkens" prächtig unterhalten und ist in dabei seiner überspitzten, manchmal auch bösen Art doch viel ehrlicher und menschlicher, als so mach braverer Film.

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Markbln

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Eigentlich denkt nur Therapeutin zwangs "positiv", weshalb sie's erfreulicherweise am fettesten abkriegt. Ein herrlicher Film.


JackoXL

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Stimmt, aber sie drückt es ihrer Gruppe (zu Beginn) auf. Der Alten hab ich es wirklich gegönnt.


Sufu

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Bewertung9.5Herausragend

"Erzähl dem Kotzbeutel was dich runterzieht."
Ein bitterböser Cocktail aus Selbstmitleid und struktureller Unzufriedenheit in der einen Hand und einem Joint in der anderen.
Frei nach dem Motto: Pessimismus aus Leidenschaft, denn die Party hat gerade erst angefangen. That's Punk.

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CoOLik

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Protagonist ist Klasse, die Idee ist auch in seiner simplen Form genial. Allerdings ist der Film ein wenig zu "schnell". Und ein paar mehr Orte hätte man zudem mit einer kleinen Storyerweiterung auch noch einbauen können. Nichtsdestotrotz ist der Rollstuhl-Lebowski sehenswert!

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Markbln

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das, was Lars von Triers IDIOTEN gerne gewesen wäre.
Schwarz, aufrüttelnd, kontrovers, toll.

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KASAKA

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Bewertung7.0Sehenswert

Meine eigene Kunst des negativen Denkens hat mich persönlich davon abgehalten diese kleine Perle, des schwarzen Humors, aus Skandinavien zu sehen. Da mir das alles doch zu seicht klang, denn eine schwarze Komödie über Behinderte kann auch voll nach hinten losgehen und ins lächerliche bzw. niveaulose rutschen. Das Spielfilm-Debüt von Bård Breien schafft es dieses Problem vollends zu umgehen, was natürlich dazu führt, dass man bei einigen Szenen nicht weiß ob man, der politischen Korrektheit zur liebe, das Lachen lieber unterdrücken sollte. Dieses Problem hatte ich zum Glück nicht, da mir politische Korrektheit in meinen eigenen 4 Wänden relativ egal ist. Aus diesem Grund habe ich mich auch köstlich amüsiert und kann jedem Fan von Galgenhumor "Die Kunst des negativen Denkens" (den Film/die Aussage des Titels) nur ans Herz legen.

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Mr.Film

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Naja, seine Seite sagt ja alles, da braucht man gar nicht drauf eingehen :)


KASAKA

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ich weiß, wollte trotzdem zurück "trollen" :)


JimiHendrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine rabenschwarze Komödie aus dem hohen Norden, mit einem staubtrockenen Rollstuhl-Lebowski, der sich dem Pessimismus verschrieben hat und unter Garantie kein Simulant ist.

Als waschechter Liebhaber von skandinavischem Kino, konnte ich mir auch diesen Film nicht entgehen lassen. Und ich wurde hier nicht enttäuscht, denn dieser Streifen hat alle genrebedingten Eigenschaften, die man sich als Sarkasmus-Fetischist nur wünschen kann.

Die Story an sich ist schon mal sehr strange und auch die Protagonisten sind fabelhaft bemitleidenswert und dennoch lustig dargestellt. So läuft der Streifen schnell in eine ausgewogene Mischung aus Witz, Ironie, Drama und Liebenswürdigkeit, wo einem an manchen Stellen das Lachen im Halse stecken bleiben könnte.

Geirr, die Hauptfigur des Streifens, ist mit Fridtjov Såheim sehr stark besetzt. Er vereint Traurigkeit und trockenen Humor perfekt miteinander durch seinen Hang zu direkter und schonungslosen Meinungsäußerung. Er macht als desillusionierter Neo-Hippie, mit Hang zu Antikriegsfilme, Joints und Johnny Cash eine blendend unterhaltsame Figur auf Rädern. Såheim füllt mit dieser Rolle einen Großteil des Films und durch seine Präsenz und seine Dialogbeteiligung, sorgt er automatisch für rabenschwarze Gags.

Die anderen Hilfsgruppenmitglieder machten ihre Sache auch nicht schlecht, obgleich mir Marian Saastad Ottesen als Marte von dieser Gruppierung am besten gefiel. Ebenfalls witzig war die Therapeutin, welche mich sehr stark an die Oberschwester bei "Einer flog über das Kuckucksnest" erinnerte.

Die Tatsache, dass der Streifen fast nur in einer Lokation spielte, machte es umso erstaunlicher, dass hierbei keine Langeweile aufkam. Um dies zu erreichen, musste also eine relativ dichte Atmosphäre geschaffen werden, um die Einfältigkeit des Drehorts zu kompensieren, was durch die interessanten Charaktere wunderbar erreicht wurde.

Und die Moral von der Geschichte: Geistig traumatisierte Behinderte können sich am besten selber therapieren und brauchen dafür keine Hilfe von Menschen, die nicht wissen können wie es ist, im gelähmt zu sein.

Ich würde diesen Film nur Profis auf dem Gebiet der Komödie aus Skandinavien empfehlen, da die Witze vom Humor her schon tief schwarz getränkt sind. Wer skurrilen und makaberen Witz schätzt ist hier bestens aufgehoben, immer wieder eine Sichtung wert!

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JimiHendrix

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das ganze black-humor-danish-dynamite also "adams äpfel", "dänische delikatessen", "flickering lights", "in china essen sie hunde" oder auch "wilbur want to kill himself".. wie gesagt, man muss halt über den teils sehr schwarzen humor lachen können. man sollte aber die skandinavier nicht hinten runder fallen lassen. die sind eine echte bereicherung des europäischen films ;)


hoffman587

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Okay, schon klar^^
Werde dann mal versuchen die alle irgendwann zu sichten. ;D


loveissuicide

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Bewertung5.0Geht so

Mich hat der Film nicht wirklich überzeugt. Die Grundthematik fand ich ganz oke, aber irgendwie ist der Funke nicht so übergesprungen.

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antaris

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Bewertung4.0Uninteressant

Wirklich erstaunlich, dass alle hier den Film mochten. Als eingefleischter Fan des skandinavischen Films, der sich in schwarzem Humor nur so suhlt, habe ich immer behauptet: Es gibt keine schlechten Filme aus dem Norden. Bis ich diesen hier sah. Gewiss hab es den einen oder anderen Lacher, manche Momente sind herrlich, weil ehrlich und brutal. Aber die gute Idee wurde hier eindeutig durch die miese Umsetzung versaut. Abgesehen von Kleinigkeiten wie Anschlussfehler und diese miese Perrücke, die einen ständig aus dem Film herausreissen, schafft der Film auch auf der höheren Umsetzungsebene keine Abhilfe. Völlig redundante Dialoge handeln Clichés ab, während die Figuren blass und unnachvollziehbar bleiben. Deren Scheitern oder Bestehen ist einem übringens auch völlig gleichgültig, da keine Figur Empathie erwecken kann. Schade, die Prämisse wäre da gewesen, hätte man bloß besser am Drehbuch und an der Regie gearbeitet...

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Chris12zero

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vorgemerkt

Wenn du denkst du denkst,
dann denkst du nur du denkst !!
Denn das Denken der Gedanken
ist Gedankenloses Denken !!
Denk dran !! ^^

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servo80

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guter Film übrigens...


Chris12zero

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das hoff ich !! ;)
Ich liebe schwarzen Humor !! ;)


Murphante

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Bewertung9.0Herausragend

Also erstmal zum Film ansich ... Hammer ... der Film hat so schnelle Höhen und Tiefen das ist echt krass ... von der Depriphase auf dann Happy Glücklich, dann wieder bitter böse und schwarz ...also der hat mich rumgeschaukelt im Sofa wie auf ner Achterbahn auf/ab mit Drehung links und rechts und über Kopf und wieder grade aus ...

den sollte man sich aufjedenfall mal anschauen ...

einen halben Punkt zieh ich ab für die Szene im Bad ... die fand ich eklig
einen halben Punkt zieh ich ab für den Spruch auf
der Rückseite der DvD-Packung
[ Nach Adams Äpfel der neue Skandinavische Komödien Hit ]
also sich immer mit fremden Lorbeerblättern schmücken find ich echt dumm was soll das immer ...

aber egal auf den einen Punkt kommt es nicht an ... ^^

Für all diejenigen die mal neue Blickwinkel in ihrem verkorksten Leben finden wollen um mal herraus zu finden ob sie eigentlich glücklich oder doch unzufrieden sind mit ihrem Leben um genau zu wissen ... wem geht es eigentlich schlechter ...

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Fernschreiber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Die Kunst des negativen Denkens" - schon der Titel macht neugierig. Dazu noch eine schwarze Komödie und aus Norwegen - da kann doch nicht viel schief gehen. Und das tut es auch nicht. Aber der Begriff Komödie muss für diesen Film doch sehr gedehnt werden, da einem häufig das Lachen im Hals stecken bleibt.
Zwei Welten treffen aufeinander. Die Gruppe von Tori, die eine Gesprächstherapie leitet, auf der einen Seite. Darin sind Lilemor, die wohl mehr psychische als physische Probleme hat, Asbjorn, der Job und Familie verloren hat, was zum Alkohol führte, der wiederum einen Schlaganfall verursachte. Jetzt sitzt er im Rollstuhl und kann scheinbar nicht sprechen. Auch im Rollstuhl sitzt Marte, die vom Hals abwärts gelähmt ist und trotzdem recht positiv rüberkommt. Gard komplettiert die Gruppe. Er ist der Freund von Marte und er war es auch, wegen dem sie beim Klettern den Unfall hatte, der sie zudem machte was sie heute ist.
Die Gruppe fährt auf einen Hausbesuch zu Geirr und seiner Frau Invild. Auch Geirr sitzt im Rollstuhl und kompensiert dies hauptsächlich durch Schnaps, Gras und Actionfilmen, worunter natürlich die Ehe leidet. Aber er will keine Hilfe, er will leiden.
Der Film lebt davon, dass die Figuren aufeinander treffen. In der ersten Hälfte vor allem durch die Gegenspieler Geirr und Tori, ab der Mitte artet das ganze dann in eine sehr wilde Nacht aus. Eine sehr gute Idee ist es, einen Treppenlift in den Mittelpunkt der Handlung zu setzen. Dieser sorgt immer wieder für skurrile Situationen und dafür, dass die Geschwindigkeit raus genommen wird. Auch versinnbildlicht er das nicht weglaufen können vor der Situation.
Die schauspielerischen Leistungen überzeugen und haben einen großen Anteil an dem Unbehagen, das der Film ausstrahlt. Zwar muss man häufig laut lachen, aber meist kommt kurz danach wieder ein Moment, wo man denkt: "Ach du scheiße, das ist heftig." Das Drama in diesem Film überwiegt sehr und wird vor allem auch sehr schonungslos gezeigt, sodass man am Ende mit keinem guten Gefühl zurückgelassen wird.
Die Auswahl der Musik ist eigentlich ganz gut, es gibt zum Beispiel viel Johnny Cash, aber der Einsatz hat mir nicht ganz so gut gefallen. Das wirkte oft etwas gekünstelt und übertrieben. Vielleicht wäre es noch einprägsamer gewesen, hätte man den Film im Stil von "Das Fest" gemacht. Also auf Soundtrack verzichtet und viel mit Handkamera gearbeitet, sodass man noch mehr das Mittendringefühl gehabt hätte.
Auch sind zwar die Charaktere sehr fein und tief ausgearbeitet, einige ihrer Handlungen und Beziehungen untereinander sind eben manchmal doch nicht ganz nachzuvollziehen. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die ich an diesem wirklich guten Film auszusetzen habe. Viel schwerer wiegt da doch der Schluss. Es stört nicht, dass dieser schon nach 75 Minuten kommt. Im Gegenteil, das bewerte ich sogar ganz positiv, da es so zu keinem überflüssigem Hänger kommt. Aber die Art, wie das ganze am Ende aufgelöst wird hat den Rest des Films doch ein wenig kaputt gemacht. Ohne zu verraten was passiert, wäre es doch wünschenswert gewesen, die Schonungslosigkeit bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Das wurde nicht gemacht. So wird zwar thematisch positiv abgeschlossen, als Zuschauer brachte das für mich aber einen negativen Beigeschmack. Aber vielleicht habe ich zu schnell vom Film gelernt, wie man negativ denkt.

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Observer

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Bewertung7.5Sehenswert

Gerade die Skandinavier gehen mit ihren behinderten Mitmenschen sehr speziell um, aber dieser norwegische Film scheißt drauf!

"Die Kunst des negativen Denkens" ist, abgesehen vom Ende, äußerst schwarz und schlau gestaltet. Man kann das trostlose Haus gerne mit dem Folsom Prison vergleichen. Geirr scheint dem mütterlichen Rat aus Johnny Cash`s Klassiker ebenfalls nicht zu folgen, und schon hat man Szenen die seine Depressionen offenbaren. Der schwarze Humor ist ganz gut, hätte allerdings ein wenig öffter eingesetzt werden sollen.

Es muss nicht immer Hollywood sein.

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