Flight
Flight (2012), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.01.2013
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140 Kommentare
Keine
von Robert Zemeckis, mit Denzel Washington und Kelly Reilly
In Flight rettet Denzel Wahsington als Pilot mit einem waghalsigen Manöver das Leben fast aller Passagiere. Doch danach muss sich der gefeierte Held unangenehmen Fragen stellen.
Nachdem es an Bord eines Flugzeuges zu einer Fehlfunktion gekommen ist, schafft es der Pilot Whip Whitaker (Denzel Washington), die Maschine mit geringen Schäden zu landen. Fast alle Passagiere überleben. Er wird daraufhin als Held gefeiert. Untersuchungen fördern jedoch zu Tage, dass er die Maschine unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gesteuert haben soll. Während Whip Bedenken hat, das Etikett des Helden weiterhin zu tragen, will seine Fluggesellschaft die Wahrheit vertuschen, denn es ist eine Menge Geld im Spiel.
Hintergrund & Infos zu Flight
Flight beruht auf einem Ereignis aus dem Jahr 2001, als der kanadische Pilot Robert Piché mit einer ähnlichen Notlandung wie im Film das Leben von 306 Passagieren rettete. Danach wurden seine kriminelle Vergangenheit und Details aus seinem Privatleben von einem Journalisten enthüllt.
Der Regisseur von Flight, Robert Zemeckis, inszenierte zuvor bereits erfolgreiche Filme wie Forrest Gump und Verschollen. Robert Zemeckis verfilmte damit ein Drehbuch von John Gatins, der schon das Drehbuch zu Real Steel – Stahlharte Gegner und Coach Carter entwickelte und in zahlreichen US-Produktionen (Mensch, Dave!, Norbit) auch als Nebendarsteller mitwirkte. (AP)
Mehr Bilder (29) und Videos (14) zu Flight
Cast & Crew
- Genre
- Drama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Atlanta, Flugzeug, Orlando
- Handlung
- Absturz, Alkohol, Alkoholiker, Drogenentzug, Drogenmissbrauch, Drogensucht, Fehler, Flugbegleiter, Flugmanöver, Flugzeugabsturz, Flugzeugunfall, Gefängnis, Geld, Held, Heldentum, Irrtum, Journalismus, Lüge, Missverständnis, Notfallplan, Passagier, Pilot, Rechtsanwalt, Rettung, Schuld, Schuldgefühl, Unfall, Untersuchung, Verhandlung, Vertuschung, Wahrheit


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Kritiken (29) — Film: Flight
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen»No one could have landed that plane like I did. No one.«
Robert Zemeckis dreht dem Motion-Capture-Film längst überfällig den Rücken zu und schon steht eine Handvoll A-Riege-Darsteller Hollywoods bereit, um den Oscar-Regisseur ein „kleines“ Comeback zu bereiten. Allerdings erweist sich „Flight“ nicht als der erwünschte Höhenflug, sondern als ethische Bruchlandung, in der Script und Umsetzung jede Ausgewogenheit verloren gegangen ist. John Gatins möchte viel erreichen, zeigt sich aber vollkommen überambitioniert und speist in einem höhepunktlosen Wirrnis aus Haupt- und Nebensträngen sämtliche Themen ab, die in ihrer nicht vorhandenen Tiefe wieder einmal der stereotypischen Oberflächlichkeit unterliegen. Da gibt es die obligatorische Liebesgeschichte, den Kampf gegen den Alkohol, die berühmte Schuldfrage und die individuellen Moralvorstellungen. Neben den überfrachteten Drehbuch wird noch eine religiöse Note eingestreut, die sich gerne als nuancierter Subtext verstehen lassen würde, dem Zuschauer aber zunehmend in grobschlächtiger und störender Offensichtlichkeit ins Gesicht springt - Gott regelt die Sache schon. Ebenso anspruchslos und monoton zeigt sich Zemeckis' Inszenierung, ohne jeden Pfiff und einprägsame Merkmale werden die Standards gähnend abgespult. „Flight“ ist zerstreuter und realitätsferner Hollywoodbrei, da kann auch ein toller Denzel Washington in der Hauptrolle nicht viel retten.
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
DonChris Sun, 12 May 2013 17:14:32 -0000
Antwort löschenAbsolute Zustimmung!
Oceanic6 Sun, 12 May 2013 17:46:04 -0000
Antwort löschenIch schließe mich dem Don an, auch wenn ich den Film irgendwie noch okay fand....
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschenWährend das momentane Filmgeschehen von einer auffälligen Dichte an nostalgisch angehauchten sowie auf händeringend obsolet getrimmten Leinwandausflügen übersät ist, gestaltet sich die Rückkehr von Robert Zemeckis zum Realfilm als überraschend natürliches Ereignis, das den – mittlerweile fast vergessenen – altmodischen Wind des amerikanischen Erzählkinos aufleben lässt. Wie ein Relikt aus vergangenen Tagen entwickelt das Portrait einer Flugzeugkatastrophe sowie die anschließende Schicksalsschilderung des involvierten Piloten die Kinomagie der späten 1980er und 1990er Jahre: Fulminant in der inszenatorischen Größe, mitreißend sowie überschwänglich erzählt und von Denzel Washington kraftvoll getragen. Das Faszinierende an ‘Flight’ sind also die gewohnten Stärken und Schwächen des Regisseurs, der den Blockbuster einst mit selbigen prägte – und diese sind bis zu einem gewissen Grad unwiderstehlich.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFlight ist wohl der beste Film den Robert Zemeckis in den letzten 20 Jahren gedreht hat. Was nicht nur etwas über ihn aussagt, sondern auch über die nach vor unausgereifte MoCap-Technik mit der er seine Animationsfilme in den Sand gesetzt hat.
Was Flight nicht zu einem perfekten Film macht, aber zu einem der mit einem grandiosen Auftakt packt und im folgenden eine zumindest solide Charakterstudie abliefert. Denzel Washington spielt okay und das der Film nicht wirklich absolut mitreisst, liegt eher an der Malen-nach-Zahlen-Storyentwicklung - die wie die Dramaparaphrase von Hero (Ein ganz normaler Held) wirkt, als wie eine wirklich originelle Idee. Vielleicht hat man auch schon zuviele Alkoholiker/Drogen-Dramen gesehen um dieser recht zahmen Variante die ganz großen Gefühle nachzuwerfen. Vielleicht ist es auch ein bißchen der krasse Bruch zwischen dem adrenalinbefeuerten Auftakt und dem langatmigeren Rest, der immer noch hoffen lässt, es würde nochmal etwas aufregendes passieren.
Trotzdem ist Flight solide und zeigt, dass Zemeckis immer noch Spektakel wie Schauspieler führen kann und weiß wie man eine Geschichte erzählt und auch wenn es kein spektakuläres Comeback ist, so doch ein respektables, das beweist das der Regisseur nicht völlig im CGI-Wahn geschmolzen ist.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Der die menschliche Krise einleitende Flugzeugabsturz zu Beginn des Films ist ein Lehrstück dramatischer Spannung, von dessen Eindrücklichkeit "Flight" noch bis zum Abspann zehrt. Zemeckis' intensive Inszenierung dieser Sequenz, die den Nährboden der ganzen Geschichte bildet, mutet wie ein Befreiungsschlag des Regisseurs an, der mit klassischen filmischen Mitteln endlich wieder zu sich selbst findet. Was dann folgt, ist eine nicht immer ganz ausgewogene Mischung aus Charakterdrama und Gerichtsthriller. [...]
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Pfizze Fri, 25 Jan 2013 14:36:57 -0000
Antwort löschenAber dafür stellenweise überraschend lustig.
Kwyjibo Fri, 25 Jan 2013 18:51:14 -0000
Antwort löschenEin Lob für Denzel Washington? Wurde dein Account gehackt?
Alle 4 Antworten zeigen
BlueSquirrel Fri, 25 Jan 2013 20:48:19 -0000
Antwort löschen"Trinkerdrama" :)
Sukram71 Tue, 05 Feb 2013 09:40:40 -0000
Antwort löschenVor allen Dingen finde ich es extrem unsinnig, dass in den USA bei einem Strafmaß angeblich nicht berücksichtigt werden kann, wie hoch die persönliche Schuld eines Piloten ist.
Schließlich war ein technischer Defekt die ermittele Unfallursache und der Pilot hat trotz des Alkohols im Blut absolut alles richtig gemacht. - Selbst in den USA wird das beim Strafmaß berücksichtigt. Im Film ist das aber nicht mal ansatzweise ein Thema. Dabei schreit die Handlung doch geradezu danach. So ein Richter wäge die Höhe der Strafe ja ab. Nix mit 6 Leute tot, Alkohol im Blut, 40 Jahre Knast. Das ist doch unsinnig. ^^
Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter
Kommentar löschenFlight zu sehen, bedeutet, einem Film dabei zuzuschauen, wie er mit großem Stolz auf die eigene Kunstfertigkeit allen Klischees zum Thema ausweicht. Das gelingt an vielen Stellen mit Intelligenz und bewundernswertem Einfallsreichtum. Es nervt aber auch oft - vor allem, weil der Film schließlich doch eher leicht verdaulich gerät und damit dümmer, als er es selbst von sich behauptet.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenTechnisch meisterlich, beklemmend und hochspannend zugespitzt inszeniert der US-Regisseur ("Forrest Gump") den Beinah-Absturz einer Passagiermaschine, [...]. Allerdings entwickelt sich "Flight" teilweise etwas schleppend zu einer dieser hinlänglich bekannten Geschichten des Suchtkranken.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenFlight ist ein Zemeckis-Film von hoher Qualität. Thematisch nicht unwichtig und glänzend dramatisiert. [...] Ein Psycho-, Katastrophen- und Alkoholikerdrama von Rang.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenMit einer grandiosen schauspielerischen Leistung im Mittelpunkt, ist Robert Zemeckis mit Flight ein bemerkenswerter Film gelungen, der allein durch seine erwachsene Herangehensweise an ein erwachsenes Thema aus der Masse der Hollywood-Produktionen herausragt.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDieser filmische Höhenflug von einem oscar-reifen Zemeckis und mit einem ganz gewöhnlich sensationellen Denzel Washington bleibt seinem Dilemma treu wie der Trinker der Flasche. Ein hochgradig gut gemachtes und thematisch extrem spannendes Kino-Muss.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenAuch wenn 'Flight' am Ende sehr amerikanisch wird: Robert Zemeckis Film über die außergewöhnliche Notlandung eines Passagierflugzeugs bietet reichlich Spannung. Und einen begeisternden Denzel Washington in der Hauptrolle des abgewrackten Captain Whip.
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Bettina Friemel: Movie Maze Bettina Friemel: Movie Maze
Kommentar löschenRobert Zemeckis hat mit Flight ein hervorragendes und eindringliches Porträt eines Alkoholikers geschaffen und mit Denzel Washington eine perfekte Wahl für die Hauptrolle getroffen.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenNach einem unglaublichen Adrenalin-Kick zu Beginn wähnt man sich im Action-Kino, bekommt dann aber ein Alkoholiker-Drama zu sehen. Eine raffinierte, überzeugend gemachte Kombi!
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenRobert Zemeckis filmt die Absturzszene ungemein realistisch: Die Kamera von Don Burgess – der mit dem Regisseur bereits in „Forrest Gump“ (1994) zusammenarbeitete – vermittelt dem Zuschauer mit den verwackelten Bildern und den Auf- und Abblenden das Gefühl, den Aufprall hautnah zu erleben. Auch die Bilder mit dem auseinandergerissenen Flugzeug beeindrucken. Dennoch ist „Flight“ kein Katastrophenfilm, sondern die Charakterstudie eines gefallenen Helden. Auch wenn Regisseur Zemeckis etwa vor der entscheidenden Verhandlung Spannung aufbaut, setzt das für den Oscar nominierte Drehbuch von John Gatins insbesondere auf Whips Kampf gegen sich selbst. Er selbst ist davon überzeugt, dass er „die Wahl zu trinken“ hat. Als er sich in ein Landhaus zurückzieht, schüttelt Whip den ganzen Alkohol weg, den er im Haus findet. Bald fängt er jedoch wieder an zu trinken. Seine Behauptung, er selbst würde entscheiden, wann er trinken will oder nicht, entpuppt sich als Selbstbetrug. Dabei hat er noch eine…
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenZwölf Jahre nach „Cast Away“ setzt Robert Zemeckis wieder auf echte Schauspieler und widmet sich mit John Gatins doch recht klapprigem Drehbuch dem persönlichen Drama eines amerikanischen Antihelden. Bei „Flight“ sollten Kinogänger wissen, dass hier die große Denzel Washington-Show gefeiert wird. Das Hoffen und Bangen mit dem ewig strauchelnden Protagonisten und die Schuldfrage in einem korrupten System werden thematisiert. Am Ende geht es um banale Grundfragen nach wie Verantwortung oder Verleugnung – Ethik im ganz großen Hollywood-Gewand. Ob man dafür aber über zwei Stunden benötigt, bleibt offen. Denn Zemeckis liefert Routine-Ware. Der Altmeister inszeniert einfallslos, Emotionen werden mit den Greatest Hits der Rolling Stones erzeugt, die durchaus berechenbare Dramatik wirkt sehr geleckt. Auch das gewollt ambivalente Verhältnis zwischen Washington und dem Kinozuschauer will nicht so 100-prozentig gelingen. Bis der Film seine wahre Geschichte gefunden hat, dauert es ewig, unnötige Haken werden geschlagen. „Flight“ schielt schamlos auf die Oscars, bietet hervorragend gespieltes Hochglanz-Kino, kann als Gesamtpaket weder packen, noch fesseln. Für einen großartigen Regisseur wie Robert Zemeckis ist „Flight“ eine doch recht dürftige Nummer geworden, die nie richtig abhebt, sondern am Ende regelrecht abstürzt.
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Michael Ranze: film-dienst Michael Ranze: film-dienst
Kommentar löschenDenzel Washington spielt den Antihelden in einer der besten Leistungen seiner Karriere [...]. Robert Zemeckis' [Film Flight wird] eine komplexe Ebene [verliehen], in der Schuld und Sühne glaubwürdig und anspruchsvoll diskutiert werden. Es passiert nicht gerade oft, dass man nach einem Actionfilm das Kino nachdenklich verlässt.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenEs sind kleine Schwächen [...], die Flight davon abhalten, ein wirklich denkwürdiger, durchweg großartiger Film zu sein. Doch die starke Inszenierung von Zemeckis und vor allem Washingtons Schauspiel-Geniestreich sind immer noch mehr als genug für eine unbedingte Empfehlung.
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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...
Kommentar löschen"[...]Zemeckis serviert uns keinen leichtverdaulichen Kinospaß, sondern lässt uns an einer kraftvollen Charakterstudie teilhaben – so häufig bekommt man in der heutigen Filmlandschaft keinen solch ambivalenten Protagonisten geboten, der eine ganze Bandbreite an Emotionen auf uns abfeuert und mit dem man bis zum Schluss um seine Erlösung kämpft. „Flight“ verfügt über klare Stärken, aber auch über vor allem eine definitive Schwäche: Seine nahezu epische Laufzeit von 138 Minuten, die sich leider inhaltlich nicht vollständig begründen lässt und zum Teil überflüssigem Ballast geschuldet ist – wie etwa John Goodmans Figur, die Whip mit Drogen und anderen „notwendigen“ Dingen versorgt.[...]
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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch
Kommentar löschenFlight ist ein stark gespieltes Drama über Alkoholsucht und das Heldendasein. Zemeckis‘ Film gefällt über weite Strecken, auch wenn gewisse Längen nur schwer abzustreiten sind.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] „Flight“ funktioniert immer dann hervorragend, wenn aktuelle Probleme angesprochen werden. Illegalitäten, die es zu verstecken gilt. Beweise, die beseitigt werden müssen. Mehr als angedeutet werden diese Themen aber nur selten. Stattdessen fällt die Geschichte unnötigen Nebenhandlungen in Form von einer Liebesgeschichte und Familienpathos zum Opfer. Und auch wenn Denzel Washington den alkoholsüchtigen Piloten zwar mit größter Glaubwürdigkeit spielt, schauspielerische Leistungen alleine entschädigen leider nicht für einen Film, der die Hälfte seines Potenzials auf der Strecke liegen lässt und letztendlich nur eine weitere Geschichte erzählt, in der jemand gegen seine Alkoholsucht kämpft.
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Keith Phipps: The Onion (A.V. Club) Keith Phipps: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschen'Flight' macht deutlich, dass jede Entscheidung zählt, ob auf dem Boden oder in der Luft, ein falscher Entschluss kann alles auf die Kippe stellen.
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Alle Kritiken (29)
Kommentare (111) — Film: Flight
Cellmorbasg Fri, 17 May 2013 19:13:17 -0000
Kommentar löschenDer Einstieg mit dem Flugzeugabsturz könnte sehr gelungen sein, wenn da nicht der ständige Schwenk zu Nicole wäre. Ein Wechsel der nicht nur die Atmosphäre stört, sondern sich im Nachhinein auch als überflüssig herausstellt. Aber sei es drum, der Teil der Einführung in die Geschichte von Pilot Whip ist gelungen und folgt den Erwartungen die ich aus dem Trailer gewonnen hatte. Danach aber schlägt der Film eine unerwartete Richtung ein, die sich dem Kampf gegen die eigenen Dämonen widmet. Dabei gibt es eine Prise Humor, Herzschmerz, Rückschläge und am Ende ein paar Einsichten. Das ist alles ist ein bisschen konventionell, hätte aber noch schlimmer kommen können. Eine Sache die mich aber sehr genervt hat, war die ständige Wiederholung, dass nur dieser Pilot in der Lage war, das Flugzeug zu landen. Aha. Immerhin um diese Erkenntnis konnte mich der Film bereichern. Ein Lob an Denzel Washington.
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dinev Fri, 17 May 2013 03:05:49 -0000
Kommentar löschenmeh...
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KoalaDead Mon, 13 May 2013 20:39:34 -0000
Kommentar löschenFängt actionreich an, wird dann immer ruhiger.....ABER nicht schlechter.
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TheFahil Mon, 13 May 2013 20:24:55 -0000
Kommentar löschenAn manchen Stellen kann der Pilot ganz schön nervend sein.
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KoalaDead Mon, 13 May 2013 20:37:10 -0000
Antwort löschenStimmt, ist manchmal fast nicht mitanzusehen wie er immer und immer weiter trinkt.....
DasEtwasHochDrei Mon, 13 May 2013 11:04:41 -0000
Kommentar löschenUnglaublich langweiliger Film. Die einzig gute Szene ist die Flugszene und das war's auch schon.
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thunderbyakkou Wed, 01 May 2013 01:24:41 -0000
Kommentar löschenum kurze stellung zum kommentar von ShayaNova zu nehmen:
uninteressant ist in diesem falle, wie in jedem falle, eine stark subjektive meinung. es geht im prinzip um die vollstreckung und waltung von recht - im sinne der justiz und der moral - im starken kontrast zu ruhm und laster.
über die übertriebene drogeneinwirkung und über den geschmack der frauen lässt sich streiten, zumal drogen bei jedem menschen ein anderes ausmaß an wirkung haben und da viele im publikum auf "unechte" frauen abfahren. (wobei die titten eigentlich ziemlich echt aussahen, aber das sei mal dahingestellt ;])
kreischende stewardess ist zwar richtig, dennoch möchte ich in einer solchen situation einen menschen sehen, der vollkommen gelassen auf so ein unglück reagiert. von daher ist das hysterische kreischen doch nicht ganz so unrealistisch, obwohl natürlich die gelassenheit von denzel washington und die ganze situation im allgemeinen auch an realismus zweifeln lässt.
das thema religion bzw. glaube lasse ich bewusst aus, da dies der aller größte subjektive tick des menschen ist und somit unangefochten ein individueller aspekt des denkens bleibt.
um zum punkt zu kommen:
ein auf jeden fall sehenswerter film, mit schönem moralischem hintergrund.
möglicherweise an einigen stellen kitschig, an anderen etwas zäh, aber im grunde ein film der sich gut angucken lässt. es gibt schlimmeres ;]
mir jedenfalls hat er gefallen!
so viel von meiner seite :]
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AgentSmith8 Mon, 15 Apr 2013 17:03:08 -0000
Kommentar löschenEnthält kleine Spoiler: Toll inszeniertes Drama, das sich ab und an ein wenig zieht, mit einem großartig aufspielendem Denzel Washington. Den krankhaftigen Trinker habe ich ihm zu jeder Sekunde abgekauft. Ganz groß.
Schön auch, dass sich Flight nicht dazu hinreißen lässt, den einfachen Weg nach dem Motto "Und dann riss er sich ein wenig zusammen und schon musste er nicht mehr trinken. The End" zu gehen. Der Alkoholismus wird mit samt seiner Auswüchse ungeschönt dargestellt.
Einen Extrapunkt gibts für John Goodman, dessen Figur geradewegs aus The Big Lebowski entsprungen zu sein scheint.
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ShayaNova Sun, 14 Apr 2013 15:14:04 -0000
Kommentar löschendieser film hat es echt geschafft, mir in den ersten zwanzig minuten alles zu servieren, was ich an hollywoodfilmen verabscheue: überzogen dargestellte drogeneinwirkung, eine nackte frau noch vor ende der ersten minute(!), überhaupt ausgemergelte frauen mit großen unechten titten, eine kreischende stewardess, und christliche gutmenschen-kackbratzen. dazu kam dann noch später eine riesenportion pathetik. denzel, goodman und die gute musik lassen mich dem ganzen 4,5 punkte geben, aber nur mit hängen und würgen.
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Poor Boy Sun, 14 Apr 2013 15:16:06 -0000
Antwort löschenwusste ich doch das der Film nicht lohnt,danke für die Warnung
Rob Stark Sun, 14 Apr 2013 07:37:16 -0000
Kommentar löschenSehenswerter Streifen mit einem großartigen Denzel Washington. Es gibt viele Szenen die mir gefallen haben. Besonders der Anfang ist gelungen und ist beeindruckend zu sehen, wie die Welt der Piloten so aussieht. Ich hatte das Gefühl ich bin selbst im Cockpit und bekomme die Turbulenzen mit. Gut, hier und da gibt es ein paar sehr ruhige Momente. Ich finde das war aber in Ordnung und passend zum Verlauf ohne dabei zu zäh zu wirken.
Der Film "Flight" handelt im Prinzip über das Leben eines Piloten. Das ist ein Job der anerkannt, begehrenswert und gut bezahlt ist. Aber welche Schattenseiten er mit sich bringt, zeigt "Flight". Man hat die Verzweiflung von Whip Withaker (D.Washington) sehr wohl angesehen. Obwohl man den Absturz mitbekommen hat, wurde man teilweise unsicher, ob der Absturz wirklich durch technischen Versagen verursacht wurde.
"Flight" ist ein spannender ernstzunehmender Pilotenfilm, dem ich jeden empfehlen kann. Besonders Flugfilm- und Denzel-Washington-Fans!
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102milo Mon, 08 Apr 2013 02:13:11 -0000
Kommentar löschen***SPOILER***
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"Aber wenigstens bin ich trocken. Dafür danke ich Gott, ich bin Ihm sehr dankbar dafür.
Und das klingt jetzt ziemlich dämlich von einem Mann der im Gefängnis eingesperrt ist, aber ich bin zum ersten Mal in meinem Leben frei."
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smu137 Sun, 07 Apr 2013 19:37:28 -0000
Kommentar löschenStarker, tränenaufrührender Auftakt, danach niedrigeres, aber ebenfalls hohes Niveau mit konstanter Leistung.
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frank-br Mon, 01 Apr 2013 17:48:43 -0000
Kommentar löschenDer Film hat eine lange Laufzeit, aber sie ist für diese Art Film absolut in Ordnung. Die Entwicklung der Figur des Pikoten braucht Zeit um dann umso intensiver zu wirken. Denzel Washington spielt sehr gut. Ein Film mit Tiefgang, dem man gefesselt folgt.
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Martyman Mon, 01 Apr 2013 13:59:54 -0000
Kommentar löschenNach diesem Meisterwerk hat man wahrlich Flugangst...
Stimmiges, mitreißendes Drama - mit packender Story, ausgezeichneten Dialogen, einem überirdischen Hauptdarsteller (der Oscar wäre wieder mehr als verdient gewesen!), exzellenten Bildern und einer ordentlichen Portion Philosophie - das einen die Kinnlade herunterklappen lässt.
Die Absturzszene ist eine der besten Sequenzen der Filmgeschichte.
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Eigenbrötler Wed, 27 Mar 2013 12:40:00 -0000
Kommentar löschenDenzel Washington spielt gewohnt gut, keine Frage, genau wie John Goodman (*___*). Der Rest der Darstellerriege bleibt allerdings sehr farblos. Dem Film geht erwartungsgemäß in sehr kurzer Zeit die Luft aus, zudem stößt mir persönlich das arg pathetische "Leiden" Captain Whitakers etwas sauer auf. Ich hatte da doch mehr erwartet.
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Angus67 Sun, 24 Mar 2013 01:01:25 -0000
Kommentar löschenAlso die Rolle des Alkoholkranken Piloten der durch seine Fähigkeiten ein Katastrophe verhindert, wird von Denzel Washington sehr gut gespielt. Andererseits würde ich mal bezweifeln, das so ein Flugmanöver überhaupt möglich wäre. Aber hey - es ist Kino. Hat mich also im Endeffekt sehr gut unterhalten.
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Schmoney Tue, 12 Mar 2013 00:03:14 -0000
Kommentar löschenDieser Film bettelt geradezu nach einem Verriss. In 138 Minuten werden keine Kosten und Mühen gescheut so viele klischeehafte Handlungsstränge wie möglich einzubringen, von denen einige dann nach der Hälfte wieder achtlos fallen gelassen werden.
Das beste Beispiel ist wohl Nico, deren generische Sex-Drogen-blablabla Geschichte von Beginn an zu langweilen weiß, sodass man sich sehnlichst ins Cockpit zurückwünscht. Schließlich kommt es zum Treffen zwischen Whip, Nicole plus einem Krebskranken, wobei letzterer mit seinem leicht zynischen aber doch sehr weisen Monolog den Protagonisten wieder den Wunsch nach Leben einhaucht. In Erwartung auf "Vincent will Meer" macht der Film aber eine 180° Drehung und möchte lieber "Requiem for a Dream" sein. Zwei Charaktere, die zueinander hingezogen sind, gleichzeitig aber auch zu Drogen und überhaupt isoliert vom Rest der Welt und grundsätzlich abgefuckt. Dann geht Nicole weg. Für immer. Ende.
An dem Punkt kommt Whips Exfrau + Sohn ins Spiel, was genauso abgedroschen ist, wie es sich anhört. Obwohl die Beiden gefühlte 5 Minuten vor Schluss erstmals auftauchen, wird ihnen das ebenfalls abgedroschene und wirklich wirklich dämliche Ende spendiert.
Gottseidank gibt es parallel zu den oben genannten Ereignissen auch noch die Geschichte rund um den Absturz und den Kampf um Whips Unschuld. Sämtliche Action findet gleich zu Beginn statt, was natürlich die Gefahr birgt, dass der darauf folgende Teil totlangweilig wird, gerade die sehr guten schauspielerischen Leistungen sorgen aber für einen guten und fesselnden Übergang vom Katastrophen- zum Anklageteil. Nur wollte man sich darauf scheinbar nicht verlassen, weshalb irgendjemand auf die blöde Idee kam, den völlig deplatzierten Drogendealer einzubauen, der für ein paar Lacher gut ist, dadurch aber gerade am Ende effektiv die mühsam aufgebaute Atmosphäre zerstört. Überhaupt ist die Darstellung von Drogen im Film sehr fragwürdig. Nicht nur, dass darauf geachtet wurde, so viele Drogen wie möglich einzubringen (Alkohol, Zigaretten, Heroin, Cocain), vor allem letzteres scheint eine hervorragende Droge zu sein, die fit und stark macht. In einem Film über Drogenabhängigkeit ist eine solche Ambivalenz, egal ob realistisch oder nicht, unpassend (Nicht aus moralischen Gründen!)
Zurück zu den Frauen: Es ist bemerkenswert, dass die wohl interessanteste weibliche Person im Film eigentlich nur ein Körper ist, der in der ersten Szene ausgestellt wird. Trotzdem kreiert genau diese Unwissenheit, gepaart mit der sporadischen Erwähnung ihres Namens, gerade im entscheidenden Verhör das Gefühl einer starken Verbindung zwischen dem Protagonist und seiner Geliebten. Retrospektiv scheint es der Körper gewesen zu sein, der Whip in der Realität verankert hat und zudem Whip, um Erlösung zu erhalten, zurückfinden musste. Sex als Widerspruch zu Drucks und Rock & Roll.
Auch hier untergräbt sich der Film natürlich selbst und spendiert der Stewardess noch eine Kindrettungsszene, trotzdem bleibt ein anderer Eindruck in Erinnerung, der den Film trotz seiner Schwächen interessant macht-
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RaZer Sun, 03 Mar 2013 18:44:20 -0000
Kommentar löschenEin Film, der seinen Höhepunkt schon zu Beginn ausspielt, hat es natürlich nicht ganz leicht im restlichen Verlauf dann den Zuschauer bei der Stange zu halten. Nach den grandiosen ersten dreißig Minuten, die wirklich jede Sekunde wert sind, beginnt die Charakterstudie des "Helden". Da sind dann natürlich keine Adrenalinstöße mehr zu erwarten und deshalb kann das dann etwas fade wirken. Ich empfand es zwar nicht unbedingt als langweilig, was nach dem Absturz so abgelaufen ist, schon weil Denzel Washington wiedermal zur Höchtform aufläuft, doch so ganz verstehe ich die Intention nicht. Irgendwie versucht Robert Zemeckis die Suchtproblematik sowohl von der humoristischen Seite, als auch von der ernsten Seite zu betrachten. So ganz findet er den Mittelweg aber nicht. Somit wirkt die ganze Verantstaltung etwas unreif. Irgendwie sehr schade, denn sowohl die Story, als die die Charaktere sind richtig interessant. Die Moralkeule am Ende fand ich dann doch sehr gestelzt.
Eigentlich ein richtig guter Film mit interessanter Geschichte und tollen Darstellern, leider mit tüchtigen Abzügen in der B-Note.
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Simon Moon Sun, 03 Mar 2013 19:03:41 -0000
Antwort löschenJup! Das Ende ist so Hollywood (im schlechten Sinne), aber der Herr Washington (sonst nicht gerade einer meiner Lieblingsschauspieler) trägt den Film dann doch und der respektlose Einsatz von John Goodman sowieso. Als Drama oder Betroffenheits-Kino völlig untauglich, aber sehr unterhaltsam.
RaZer Sun, 03 Mar 2013 20:10:56 -0000
Antwort löschenGenau so! Aber Goodman war echt der Hammer.
KlausTrophobie2011 Fri, 01 Mar 2013 17:31:01 -0000
Kommentar löschenOb der im Film zu betrachtende Flugzeugabsturz auch gleichsam Absturz des Filmes selbst ab jener Szene ist, das bleibt individuell zu beurteilen - klar ist jedoch, dass zu dieser Betrachtungsweise Anlass geboten wird. Die Intensität eines Films ist weniger eine Frage des bedienten Genres als der Inszenierung. An die Action des Blutsverwandten Beginns kommt die Dramatik innerhalb der restlichen Filmabschnitte nicht ran. Wie in den Kammerspielen nur ein einziger Raum Schauplatz des Geschehens ist, so könnte Denzel Washingtons persönlichstes äußeres Merkmal, sein Gesicht, dasselbe sein - das er dies unter Beweis stellt, ist noch am nennenswertesten und lobenswertesten an Flight.
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Thomas479 Wed, 27 Feb 2013 18:16:00 -0000
Kommentar löschenDenzel Washington ist einer der konstantesten Schauspieler Hollywoods. Er ist regelmäßig auf der Leinwand zu sehen und richtige Flops sind ihm eigentlich fremd. Es gibt natürlich auch bei ihm gute und weniger gute Filme. Doch er hat ein unglaubliches Charisma und so werden oftmals auch durchschnittliche Produktionen durch ihn noch gerettet. „Flight“ ist sein neuestes Werk und gehört ganz sicher zu den besseren Filmen. Doch es bleibt auch hier der Verdacht, dass dieser Film ohne einen Denzel Washington nur halb so intensiv geworden wäre. Der Lohn war dann auch eine verdiente Oscar-Nominierung als Bester Hauptdarsteller.
Es geht um den Piloten Whip Whitaker, gespielt von Denzel Washington, der bei einem Flugzeugabsturz zum tragsichen Helden wird. Dank einer waghalsigen Rettungsaktion überleben 96 von 102 Insassen überleben. Doch direkt nach dem Absturz werden dem nur leicht verletzten Piloten im Krankenhaus Blut entnommen. Das Ergebnis: nicht unerhebliche Mengen Alkohl und Kokain. Es stellt sich heraus, das Whittaker ein extremes Alkoholproblem hat. Seine Versuche, dieses Problem in den Griff zu bekommen scheitern allesamt kläglich.
Der Film beginnt ohne großes Anklopfen direkt mit einem völlig zugedröhnten Whip Whitaker alias Denzel Washington, zwei Stunden vor dem verhängnisvollen Flug. Dann zeigt Regisseur Robert Zemeckis den Flugabsturz derart intensiv, dass einem im Kinosessel fast schwindelig wird. Anschließend entwickelt sich „Flight“ zu einem intensiven Trinkerdrama. Hier läuft Denzel Washington zu Hochform auf. Regisseur Zemeckis konzentriert sich ganz auf seine innerlich zerissene Hautpfigur und zeigt dessen Probleme schonungslos auf. Zemeckis scheut dabei auch vor krassen Einstellungen und Dialogen nicht zurück. Eine der schönsten und zugleich traurigsten Szenen des Filmjahres 2013 spielt im Treppenhaus eines Krankenhauses, wo Whittaker auf eine drogensüchtige Frau und einen krebskranken jungen Mann trifft.
Dazu bekommt der Zuschauer eine harte Nuss zu knacken: auch wenn der Pilot großartiges geleistet hat und er am Absturz eindeutig nicht Schuld war: kann man es durchgehen lassen, das er fahrlässig gehandelt hat, indem er stark alkoholissiert ein Flugzeug mit 102 Insassen geflogen ist? Diese Frage muss der Zuschauer selbst beantworten. Denzel Washington tut das jedenfalls und so findet der Film zu einem überraschend unkitschigen und ungeschöntem Ende. „Flight“ ist großes Schauspielkino, das bis auf Ausnhame zu Beginn eher ruhig daherkommt und gerade dadurch sehr aufwühlend ist. Durch Denzel Washington wird „Flight“ letztendlich zu einem besonderen Filmerlebnis.
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Setric Mon, 25 Feb 2013 20:20:20 -0000
Kommentar löschenBei mehr als 1000 Filmen im Hinterkopf erscheint mir das Motiv vom reuigen Sünder mehr als redundant. Nach einem furiosen Auftakt des Films, dem aus Trailern bekannten Flugzeugabsturz, erwartet man irgendwie, dass noch mehr kommt als die ewige schon oft thematisierte Leier vom Kampf gegen die Droge.
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