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Flight

Flight (2012), US Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.01.2013


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7.1
Kritiker
37 Bewertungen
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7.2
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5329 Bewertungen
223 Kommentare
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von Robert Zemeckis, mit Denzel Washington und Kelly Reilly

In Flight rettet Denzel Wahsington als Pilot mit einem waghalsigen Manöver das Leben fast aller Passagiere. Doch danach muss sich der gefeierte Held unangenehmen Fragen stellen.

Nachdem es an Bord eines Flugzeuges zu einer Fehlfunktion gekommen ist, schafft es der Pilot Whip Whitaker (Denzel Washington), die Maschine mit geringen Schäden zu landen. Fast alle Passagiere überleben. Er wird daraufhin als Held gefeiert. Untersuchungen fördern jedoch zu Tage, dass er die Maschine unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gesteuert haben soll. Während Whip Bedenken hat, das Etikett des Helden weiterhin zu tragen, will seine Fluggesellschaft die Wahrheit vertuschen, denn es ist eine Menge Geld im Spiel.

Hintergrund & Infos zu Flight
Flight beruht auf einem Ereignis aus dem Jahr 2001, als der kanadische Pilot Robert Piché mit einer ähnlichen Notlandung wie im Film das Leben von 306 Passagieren rettete. Danach wurden seine kriminelle Vergangenheit und Details aus seinem Privatleben von einem Journalisten enthüllt.

Der Regisseur von Flight, Robert Zemeckis, inszenierte zuvor bereits erfolgreiche Filme wie Forrest Gump und Cast Away – Verschollen. Robert Zemeckis verfilmte damit ein Drehbuch von John Gatins, der schon das Drehbuch zu Real Steel – Stahlharte Gegner und Coach Carter entwickelte und in zahlreichen US-Produktionen (Mensch, Dave!, Norbit) auch als Nebendarsteller mitwirkte.

Der Drehbuchautor John Gatkins und Hauptdarsteller Denzel Washington waren 2013 jeweils für einen Oscar nominiert. Denzel Washington musste sich jedoch in der Kategorie Bester männlicher Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis (Lincoln) geschlagen geben. In der Kategorie Bestes Original-Drehbuch gewann Quentin Tarantino mit seinem Skript zu Django Unchained. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Flight
Genre
Drama
Zeit
2000er Jahre
Ort
Atlanta, Flugzeug, Orlando
Handlung
Absturz, Alkohol, Alkoholiker, Alkoholismus, Antiheld, Außer Kontrolle, Drogenentzug, Drogenmissbrauch, Drogensucht, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Fehler, Flugbegleiter, Flugmanöver, Flugzeugabsturz, Flugzeugunfall, Gefängnis, Geld, Gewissenskonflikt, Held, Heldentum, Irrtum, Journalismus, Kontrollverlust, Lüge, Missverständnis, Notfallplan, Passagier, Pilot, Rechtsanwalt, Rettung, Schlechter Vater, Schuld, Schuldgefühl, Selbstkasteiung, Selbstmitleid, Selbstzerstörung, Unfall, Untersuchung, Vater-Sohn-Beziehung, Verhandlung, Vertuschung, Wahrheit
Stimmung
Berührend, Ernst, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm, Pärchenfilm
Verleiher
Studiocanal GmbH Filmverleih
Produktionsfirma
ImageMovers, Paramount Pictures, Parkes/MacDonald Productions

Kritiken (32) — Film: Flight

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Galavorstellung von Washington, die auch über so manch fade Nebenfigur hinwegträgt. FLIGHT schafft es tatsächlich, einem frühen Höhepunkt (Flugzeugcrash) ein weitestgehend stilles und sehr konzentriertes Drama folgen zu lassen, ohne auseinander zu fallen. Dreh- und Angelpunkt ist eine angenehm ambivalente Hauptfigur, der ein easy way out verweigert wird. Daß die Läuterung den Film auf Hollywoodstandard reduziert, ist schade, aber nicht tödlich. Zu beklagen ist allerdings das viehischste Formatradio-Music-Supervising set WATCHMEN: "Sweet Jane", "Under the Bridge", "Gimme Shelter" und zweimal "Sympathy for the Devil"... Hölle.

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Hisayasu S

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Okay, guck ich.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Es ist ja fast schon in Vergessenheit geraten, aber Regisseur Robert Zemeckis ist ein guter Geschichtenerzähler. Davon war in den letzten Jahren allerdings nur wenig zu sehen. Zemeckis konzentrierte sich auf seine Motion-Capture-Filme, die tricktechnische Maßstäbe setzten, aber letztlich nicht mehr waren als erkaltete Computer-Demonstrationen deren zwanghat auf realistische Mimik getrimmte Figuren mehr Unbehagen als Faszination auslösten. Nach „Der Polarexpress“, „Die Legende von Beowulf“ und „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ kehrt Zemeckis nun endlich, endlich, endlich, endlich wieder zurück zum klassischen Kino und statt nur auf großes Spektakel zu setzen, konzentriert er sich auf die Geschichte eines Alkoholikers.

Das „Flight“ ohne Spektakel auskommt ist genau genommen nicht richtig. Im ersten Akt gibt es einen Flugzeugabsturz der durchaus mit realistischer Wucht und Hang zum Buhei inszeniert wurde und wenn man Zemeckis frühere Filme kennt, könnte der Verdacht aufkeimen, dass „Flight“ trotz seines ruhigen Erzähltempos irgendwann noch einmal große Effekte darbietet, doch dies ist nicht der Fall. Ähnlich wie bei Zemeckis anderem großen Absturz-Film „Cast Away – Verschollen“ von 2000, fokussiert sich Zemeckis auf seine Hauptfigur. Der Unterschied zum Survival-Drama ist, dass am Ende von „Cast Away“ es noch einmal dröhnen und krachen darf, „Flight“ behält sich aber seine ruhige Inszenierung bei. Kämpfte der schiffbrüchige Tom Hanks noch gegen die Gezeiten, so zieht Pilot Whip Whitaker hier gegen sich selbst und seine Alkoholsucht in den Kampf, wobei klar gesagt sein sollte, dass er sich zum größten Teil eher in promillehaltige Ausflüchte rettet. Ausflüchte die typisch sind für einen Alkoholiker. Einen Alkoholiker, der hier von seinen Freunden nicht dabei unterstützt wird trocken zu werden, um seines Willen, sondern dazu gedrängt wird seine Krankheit zu verschleiern, damit er sowie seine Arbeitgeber (Fluggesellschaft, Gewerkschaft) keinen Skandal ausstehen müssen. Einzig die heroinsüchtige Nicole versucht Whip wahrhaftig und ehrlich zu helfen.

Die Figur der Nicole ist eine durch und durch spannende. Jedoch verliert der Film, nach dem er sie zu Beginn noch recht ausladend und ungewohnt intensiv vorstellt, sie nach und nach aus dem Blickfeld. Macht es zu Beginn der Beziehung zwischen Whip und ihr den Eindruck, dass es eine unterstützende Beziehung werden kann, so verschwindet Nicole gefühlt fast gänzlich ins Nirwana der Belanglosigkeit. Schade, denn Darstellerin Kelly Reilly verkörpert die gebrochene Frau eindrucksvoll, verletzlich und lässt ihre Rolle immer wieder in wohltuender Hoffnung erstrahlen. Darstellerisch macht „Flight“ aber sowieso nichts verkehrt. Bis zur kleinsten Nebenrolle exquist besetzt, ist es natürlich Denzel Washington, der hier glänzen darf. Washington war schon immer ein mehr als begnadeter Darsteller, doch in den letzten Jahren schien er schauspielerisch selten herausgefordert zu werden. Egal ob „Safe House“, „Book of Eli“ oder „Unstoppable – Außer Kontrolle“, Washington war auf der Schiene des geerdeten Helden festgefahren zu sein. Schön, dass er unter Robert Zemeckis beweisen darf, dass er mehr kann als nur den Tag zu retten, auch wenn er dies in „Flight“ tut, aber in einer dramaturgisch wesentlich reiferen Ausrichtung.

„Flight“ ist ein wirklich gelungenes Drama, welches versucht ehrlich mit seiner Thematik umzugehen, allerdings ist er auch furchtbar pathetisch. Am Ende, die letzten Minuten, wirken wie ein Fremdkörper, wie der Zwang seinem Publikum ein zurecht gerücktes Ende zu präsentieren, damit nach dem Abspann nichts Böses mehr haften bleibt. „Flight“ schafft es wirklich alles was er sich aufgebaut hat, alle seine durchaus mutigen, dramaturgischen Entscheidungen am Schluss wie eine Nichtigkeit aussehen zu lassen. Dabei sieht es im Schlussakt fast danach aus, das Zemeckis sich moralinsaurer Sanktionen dank harter, menschlicher Schwächen entziehen würde. Doch ausgerechnet dann, wenn es nicht unpassender sein kann, wenn „Flight“ zu einem scheinbaren Höhenflug ansetzt, kracht das Drama zusammen. Was bleibt ist das übliche, dramaturgische Hollywood-Tamtam, welches keinen bleibenden Eindruck zulässt, weil es auf der Zielgeraden seine eigene Integrität und damit auch Identität gegen tränenziehenden Massengeschmack eintauscht..

„Flight“ hätte so viel mehr sein können. Eine durchgängige Enttäuschung ist Robert Zemeckis Rückkehr zum klassischen Kino aber keinesfalls. Es sind die Darsteller die das Drama ausmachen und diese machen einen hervorragenden Job. Eine Szene mit Pilot Whip im Treppenhaus eines Hospitals, in der er auf Nicole und einen Krebspatienten (James Badge Dale aus „Iron Man 3“ in einem wunderbaren Kurzauftritt) trifft, gehört zu einer der besten Szene des Filmjahres 2013. Mit mehr Courage der Thematik und seinen Figuren gegenüber hätte „Flight“ aber wahrlich abheben können. So bleibt er bis zum zimperlichen Ende auf einer durchaus sehenswerten Ebene, bis er kurz vor der Landung abstürzt. Ein Film mit Sturzflug im doppelten Sinne. Anschnallen also nicht vergessen.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Bubbles

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ABA ABA ABA DIE SCHICKSE AM ANFANG ALDA! BOAH GEIL EY!


stuforcedyou

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da empfehl ich dir "My Name is Earl"


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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4.0Uninteressant

»No one could have landed that plane like I did. No one.«

Robert Zemeckis dreht dem Motion-Capture-Film längst überfällig den Rücken zu und schon steht eine Handvoll A-Riege-Darsteller Hollywoods bereit, um den Oscar-Regisseur ein „kleines“ Comeback zu bereiten. Allerdings erweist sich „Flight“ nicht als der erwünschte Höhenflug, sondern als ethische Bruchlandung, in der Script und Umsetzung jede Ausgewogenheit verloren gegangen ist. John Gatins möchte viel erreichen, zeigt sich aber vollkommen überambitioniert und speist in einem höhepunktlosen Wirrnis aus Haupt- und Nebensträngen sämtliche Themen ab, die in ihrer nicht vorhandenen Tiefe wieder einmal der stereotypischen Oberflächlichkeit unterliegen. Da gibt es die obligatorische Liebesgeschichte, den Kampf gegen den Alkohol, die berühmte Schuldfrage und die individuellen Moralvorstellungen. Neben den überfrachteten Drehbuch wird noch eine religiöse Note eingestreut, die sich gerne als nuancierter Subtext verstehen lassen würde, dem Zuschauer aber zunehmend in grobschlächtiger und störender Offensichtlichkeit ins Gesicht springt - Gott regelt die Sache schon. Ebenso anspruchslos und monoton zeigt sich Zemeckis' Inszenierung, ohne jeden Pfiff und einprägsame Merkmale werden die Standards gähnend abgespult. „Flight“ ist zerstreuter und realitätsferner Hollywoodbrei, da kann auch ein toller Denzel Washington in der Hauptrolle nicht viel retten.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Oceanic6

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Ich schließe mich dem Don an, auch wenn ich den Film irgendwie noch okay fand....


Le Samourai

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Überaus routiniert inszeniert, fesselnd, überzeugend gespielt. Absolut sehenswertes Hollywoodkino.


Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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6.5Ganz gut

Während das momentane Filmgeschehen von einer auffälligen Dichte an nostalgisch angehauchten sowie auf händeringend obsolet getrimmten Leinwandausflügen übersät ist, gestaltet sich die Rückkehr von Robert Zemeckis zum Realfilm als überraschend natürliches Ereignis, das den – mittlerweile fast vergessenen – altmodischen Wind des amerikanischen Erzählkinos aufleben lässt. Wie ein Relikt aus vergangenen Tagen entwickelt das Portrait einer Flugzeugkatastrophe sowie die anschließende Schicksalsschilderung des involvierten Piloten die Kinomagie der späten 1980er und 1990er Jahre: Fulminant in der inszenatorischen Größe, mitreißend sowie überschwänglich erzählt und von Denzel Washington kraftvoll getragen. Das Faszinierende an ‘Flight’ sind also die gewohnten Stärken und Schwächen des Regisseurs, der den Blockbuster einst mit selbigen prägte – und diese sind bis zu einem gewissen Grad unwiderstehlich.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Le Samourai

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Schön!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Flight ist wohl der beste Film den Robert Zemeckis in den letzten 20 Jahren gedreht hat. Was nicht nur etwas über ihn aussagt, sondern auch über die nach vor unausgereifte MoCap-Technik mit der er seine Animationsfilme in den Sand gesetzt hat.

Was Flight nicht zu einem perfekten Film macht, aber zu einem der mit einem grandiosen Auftakt packt und im folgenden eine zumindest solide Charakterstudie abliefert. Denzel Washington spielt okay und das der Film nicht wirklich absolut mitreisst, liegt eher an der Malen-nach-Zahlen-Storyentwicklung - die wie die Dramaparaphrase von Hero (Ein ganz normaler Held) wirkt, als wie eine wirklich originelle Idee. Vielleicht hat man auch schon zuviele Alkoholiker/Drogen-Dramen gesehen um dieser recht zahmen Variante die ganz großen Gefühle nachzuwerfen. Vielleicht ist es auch ein bißchen der krasse Bruch zwischen dem adrenalinbefeuerten Auftakt und dem langatmigeren Rest, der immer noch hoffen lässt, es würde nochmal etwas aufregendes passieren.

Trotzdem ist Flight solide und zeigt, dass Zemeckis immer noch Spektakel wie Schauspieler führen kann und weiß wie man eine Geschichte erzählt und auch wenn es kein spektakuläres Comeback ist, so doch ein respektables, das beweist das der Regisseur nicht völlig im CGI-Wahn geschmolzen ist.

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Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

"Flight", oder auch: Denzel Washingtons Höhenflug. Man kann es gleich vorneweg sagen, ohne diesen Herren wäre "Flight" ziemlich abgestürzt. Was er hier zeigt, ist locker einen Oscar wert, und nein, damit übertreibe ich nicht. Wer es nämlich schafft, 140 Minuten so überragende Arbeit abzuliefern, sollte solch eine Ehrung in seinen Händen halten dürfen. Er hat zwar schon zwei Oscars, aber er darf gerne noch mehr haben. "Flight" an sich hat jedoch einige Turbulenzprobleme. Nein, Startschwierigkeiten gibt es keine, der Anfang ist wohl das packendste überhaupt, ich meine, diese Flugszene hat auch mir Adrenalin in den Körper gepumpt, doch danach kam eben ein nicht ganz so entspannter Flug. Man möchte nämlich an einfach jeder Ecke übertreiben: An den Charakteren, an den Storyentwicklungen, an...allem einfach. So überrascht auch das Ende nicht, wo man wirklich sehr auf die Tränendrüse drücken möchte, wo man mit dem Moralhammer auf den Zuschauer einschlagen möchte und lauthals die Worte "Immer schön die Wahrheit sagen!" in seinen Ohren klingen hört. Nene, so plump muss es doch nicht immer laufen, aber so ist Hollywood eben, so müssen die Filme aus der Traumfabrik halt aufgebaut sein. Leider.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Deepflight

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Leider hast du Recht, mir hat seine Schauspielerei aber so gut gefallen das ich den Film mit 9 bewerte, im vollen Bewusstsein das ich nach dem FIlmeschauen immer bessere Punkte vergebe xD


Netzmelonenhexe88

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Gebe dir mit jedem Wort recht!!!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

[...] Der die menschliche Krise einleitende Flugzeugabsturz zu Beginn des Films ist ein Lehrstück dramatischer Spannung, von dessen Eindrücklichkeit "Flight" noch bis zum Abspann zehrt. Zemeckis' intensive Inszenierung dieser Sequenz, die den Nährboden der ganzen Geschichte bildet, mutet wie ein Befreiungsschlag des Regisseurs an, der mit klassischen filmischen Mitteln endlich wieder zu sich selbst findet. Was dann folgt, ist eine nicht immer ganz ausgewogene Mischung aus Charakterdrama und Gerichtsthriller. [...]

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

BlueSquirrel

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"Trinkerdrama" :)


Sukram71

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Vor allen Dingen finde ich es extrem unsinnig, dass in den USA bei einem Strafmaß angeblich nicht berücksichtigt werden kann, wie hoch die persönliche Schuld eines Piloten ist.
Schließlich war ein technischer Defekt die ermittele Unfallursache und der Pilot hat trotz des Alkohols im Blut absolut alles richtig gemacht. - Selbst in den USA wird das beim Strafmaß berücksichtigt. Im Film ist das aber nicht mal ansatzweise ein Thema. Dabei schreit die Handlung doch geradezu danach. So ein Richter wäge die Höhe der Strafe ja ab. Nix mit 6 Leute tot, Alkohol im Blut, 40 Jahre Knast. Das ist doch unsinnig. ^^


Tim Slagman: spiegel online, fluter Tim Slagman: spiegel online, fluter

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7.0Sehenswert

Flight zu sehen, bedeutet, einem Film dabei zuzuschauen, wie er mit großem Stolz auf die eigene Kunstfertigkeit allen Klischees zum Thema ausweicht. Das gelingt an vielen Stellen mit Intelligenz und bewundernswertem Einfallsreichtum. Es nervt aber auch oft - vor allem, weil der Film schließlich doch eher leicht verdaulich gerät und damit dümmer, als er es selbst von sich behauptet.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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5.5Geht so

Technisch meisterlich, beklemmend und hochspannend zugespitzt inszeniert der US-Regisseur ("Forrest Gump") den Beinah-Absturz einer Passagiermaschine, [...]. Allerdings entwickelt sich "Flight" teilweise etwas schleppend zu einer dieser hinlänglich bekannten Geschichten des Suchtkranken.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Flight ist ein Zemeckis-Film von hoher Qualität. Thematisch nicht unwichtig und glänzend dramatisiert. [...] Ein Psycho-, Katastrophen- und Alkoholikerdrama von Rang.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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9.0Herausragend

Mit einer grandiosen schauspielerischen Leistung im Mittelpunkt, ist Robert Zemeckis mit Flight ein bemerkenswerter Film gelungen, der allein durch seine erwachsene Herangehensweise an ein erwachsenes Thema aus der Masse der Hollywood-Produktionen herausragt.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.5Ausgezeichnet

Dieser filmische Höhenflug von einem oscar-reifen Zemeckis und mit einem ganz gewöhnlich sensationellen Denzel Washington bleibt seinem Dilemma treu wie der Trinker der Flasche. Ein hochgradig gut gemachtes und thematisch extrem spannendes Kino-Muss.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn 'Flight' am Ende sehr amerikanisch wird: Robert Zemeckis Film über die außergewöhnliche Notlandung eines Passagierflugzeugs bietet reichlich Spannung. Und einen begeisternden Denzel Washington in der Hauptrolle des abgewrackten Captain Whip.

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Bettina Friemel: Movie Maze Bettina Friemel: Movie Maze

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8.0Ausgezeichnet

Robert Zemeckis hat mit Flight ein hervorragendes und eindringliches Porträt eines Alkoholikers geschaffen und mit Denzel Washington eine perfekte Wahl für die Hauptrolle getroffen.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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9.5Herausragend

Nach einem unglaublichen Adrenalin-Kick zu Beginn wähnt man sich im Action-Kino, bekommt dann aber ein Alkoholiker-Drama zu sehen. Eine raffinierte, überzeugend gemachte Kombi!

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José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Robert Zemeckis filmt die Absturzszene ungemein realistisch: Die Kamera von Don Burgess – der mit dem Regisseur bereits in „Forrest Gump“ (1994) zusammenarbeitete – vermittelt dem Zuschauer mit den verwackelten Bildern und den Auf- und Abblenden das Gefühl, den Aufprall hautnah zu erleben. Auch die Bilder mit dem auseinandergerissenen Flugzeug beeindrucken. Dennoch ist „Flight“ kein Katastrophenfilm, sondern die Charakterstudie eines gefallenen Helden. Auch wenn Regisseur Zemeckis etwa vor der entscheidenden Verhandlung Spannung aufbaut, setzt das für den Oscar nominierte Drehbuch von John Gatins insbesondere auf Whips Kampf gegen sich selbst. Er selbst ist davon überzeugt, dass er „die Wahl zu trinken“ hat. Als er sich in ein Landhaus zurückzieht, schüttelt Whip den ganzen Alkohol weg, den er im Haus findet. Bald fängt er jedoch wieder an zu trinken. Seine Behauptung, er selbst würde entscheiden, wann er trinken will oder nicht, entpuppt sich als Selbstbetrug. Dabei hat er noch eine Art Rückversicherung: Sein Kumpel Harling Mays (John Goodman) sorgt mit seinen Kokainlieferungen dafür, dass Whip durch den Rauschgift aus dem Alkoholrausch herauskommt – ein Teufelskreis, den Whip Whitaker nur durch eine radikale Tat durchbrechen kann.

Obwohl diese am Ende etwas plakativ ausfällt, überzeugt insbesondere Denzel Washington in seiner Darstellung von Whip Whitaker, was ihm ebenfalls eine Oscarnominierung eingebracht hat. Dem amerikanischen Schauspieler gelingt es, ohne Manierismen eine durchaus komplexe Figur zu verkörpern, wobei er sich nicht auf die äußeren Anzeichen von Alkoholismus beschränkt, sondern Whips vielschichtige Persönlichkeit einschließt. Denn der Pilot ist ein durchaus angenehmer Zeitgenosse, der ein Held der Nation werden könnte, wäre „sein Problem“ nicht da. Allerdings besteht dieses Problem nicht einfach darin, dass er dem Alkohol verfallen ist. Es geht tiefer, denn Whip ist einfach zu stolz, um die Hilfen anzunehmen, die ihm seine Freunde oder auch Nicole anbieten.

Whips Selbstbetrug steht im Zusammenhang mit einem Thema, das in „Flight“ immer wieder vorkommt: Die Lüge. So spricht einer der Teilnehmer am AA-Treffen davon, dass sein ganzes Leben als Alkoholiker auf der Lüge beruhte. In einer anderen Szene bittet Whip die gläubige Stewardess Margaret (Tamara Tunie), für ihn zu lügen. Die Erlösung bringende Läuterung des Protagonisten besitzt durchaus religiöse Züge. Dass beim Absturz der Maschine ein Kirchturm beschädigt wird, hat Symbolcharakter. Ob es sich um „eine Handlung Gottes“ handelt, wie es ausdrücklich heißt, sei dahingestellt. Jedenfalls spielt der Glaube im Laufe von Whips Läuterung eine entscheidende Rolle, so dass sein „Ich danke Gott dafür“ keineswegs als Floskel gemeint ist.

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alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Zwölf Jahre nach „Cast Away“ setzt Robert Zemeckis wieder auf echte Schauspieler und widmet sich mit John Gatins doch recht klapprigem Drehbuch dem persönlichen Drama eines amerikanischen Antihelden. Bei „Flight“ sollten Kinogänger wissen, dass hier die große Denzel Washington-Show gefeiert wird. Das Hoffen und Bangen mit dem ewig strauchelnden Protagonisten und die Schuldfrage in einem korrupten System werden thematisiert. Am Ende geht es um banale Grundfragen nach wie Verantwortung oder Verleugnung – Ethik im ganz großen Hollywood-Gewand. Ob man dafür aber über zwei Stunden benötigt, bleibt offen. Denn Zemeckis liefert Routine-Ware. Der Altmeister inszeniert einfallslos, Emotionen werden mit den Greatest Hits der Rolling Stones erzeugt, die durchaus berechenbare Dramatik wirkt sehr geleckt. Auch das gewollt ambivalente Verhältnis zwischen Washington und dem Kinozuschauer will nicht so 100-prozentig gelingen. Bis der Film seine wahre Geschichte gefunden hat, dauert es ewig, unnötige Haken werden geschlagen. „Flight“ schielt schamlos auf die Oscars, bietet hervorragend gespieltes Hochglanz-Kino, kann als Gesamtpaket weder packen, noch fesseln. Für einen großartigen Regisseur wie Robert Zemeckis ist „Flight“ eine doch recht dürftige Nummer geworden, die nie richtig abhebt, sondern am Ende regelrecht abstürzt.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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7.0Sehenswert

Denzel Washington spielt den Antihelden in einer der besten Leistungen seiner Karriere [...]. Robert Zemeckis' [Film Flight wird] eine komplexe Ebene [verliehen], in der Schuld und Sühne glaubwürdig und anspruchsvoll diskutiert werden. Es passiert nicht gerade oft, dass man nach einem Actionfilm das Kino nachdenklich verlässt.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Es sind kleine Schwächen [...], die Flight davon abhalten, ein wirklich denkwürdiger, durchweg großartiger Film zu sein. Doch die starke Inszenierung von Zemeckis und vor allem Washingtons Schauspiel-Geniestreich sind immer noch mehr als genug für eine unbedingte Empfehlung.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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7.0Sehenswert

"[...]Zemeckis serviert uns keinen leichtverdaulichen Kinospaß, sondern lässt uns an einer kraftvollen Charakterstudie teilhaben – so häufig bekommt man in der heutigen Filmlandschaft keinen solch ambivalenten Protagonisten geboten, der eine ganze Bandbreite an Emotionen auf uns abfeuert und mit dem man bis zum Schluss um seine Erlösung kämpft. „Flight“ verfügt über klare Stärken, aber auch über vor allem eine definitive Schwäche: Seine nahezu epische Laufzeit von 138 Minuten, die sich leider inhaltlich nicht vollständig begründen lässt und zum Teil überflüssigem Ballast geschuldet ist – wie etwa John Goodmans Figur, die Whip mit Drogen und anderen „notwendigen“ Dingen versorgt.[...]

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Alle Kritiken (32)


Kommentare (191) — Film: Flight


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Murphante

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Bewertung4.0Uninteressant

Film Nummer: 1107
gesehen am: Dienstag, den 15. April 2014
Stimmung: Angespannt und gestresst
Wie oft gesehen: ERSTSICHTUNG !!!
Vorhersage: 7,5 ... dem kann ich gar nicht zustimmen !!!

Dieser Film ist ab 12 Jahren ... der Film fängt grade mal ein paar Sekunden an ... der Film schwenkt von Radiowecker und man sieht ein prächtiges Bildformat !!! Das so wie Gott sie schuf dann auch minutenlang vor der Kamera sich rekelte ... gemischt mit Koks, Alkohol und Pusher ... war hier einzig und allein die Turbulenz und Absturzszene wirklich sehr spannend gestaltet worden ... allem anderen konnte ich gar nicht so recht zustimmen ... wenn der Film wenigstens ab 16 Jahren gewesen wäre ... kam mir hier eher der Ekel hoch !!!
Hier wurde der Film ja so dargestellt das Drogen für alles ja eine Lösung ist ... wieder ins Leben zurück zu kommen !!! Und dann ach sooo TOLL, das große Ende ... der Showdown ... die Wahrheit und ach die Erkenntniss ... bla blaaa blaaa ...
Dies konnte mich alles gar nicht bewegen und war eigentlich nur erbärmlich ... wenn es auch hier gut gespielt wurde von Washington ... aber die Story ... die Langatmigkeit ... als ob man in seinem eigenen erbrochenen gefühlte lange Stunden badet und erstickt ...

Mahlzeit !!!
Dieser Film war mir persönlich zu drogenabhängig ...
sollte ich nächstesmal mehr darauf achten was in den Player flutscht :D ;)

krümelige Grüße
der morphiiii

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pischti

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Jo, wir können dann mit nem Flachmann auf den Film anstoßen :D


Murphante

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^^ jooo dann hau mal rein ;) ich fahr dann mal zum nächsten Setting ;)


Friedsas

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Bewertung7.5Sehenswert

Flight war gut. Äußerst gut! Super Darsteller und ein Auftakt der einen mitreist! Denzel spielt grandios wie so ziemlich immer... Alles ist ziemlich abgefuckt und verdammt toll in Szene gesetzt wie ich finde. Leider fand ich z.B. John Godman jetzt bei weitem nicht so witzig und auch gegen Ende hin wird es etwas langatmig und vorhersehbar!
Herauszuheben ist natürlich auch Don Cheadle der hier als Anwalt super aufspielt.

Grandioser Film, der ein paar kleine Längen hat - einen super Anfang und nicht zuletzt Top Darsteller! Für 9,99 als Blu Ray mehr als empfehlenswert ;)

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f1905

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Bewertung6.5Ganz gut

Gute Story aber leider schlecht umgesetzt.Anstatt der Frau die er zufällig kennenlernt hätte man die Zeit lieber genutzt um die Geschichte und das Alkoholproblem weiter auszudehnen.Denzel Washington retter wieder mal einen Film durch seine hervorragende schauspielrische Leistung und John Goodman erinnert mit seiner Rolle an die Zeiten von The Big Lebowsky und bringt zumindest einige Lacher in den Streifen.

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Chucky89

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut gespielt von Denzel Washington. Die Notlandung und der Flug als solches war dramatisch. Danach wird der Film etwas ruhiger, es geht eher um den alkohlkranken Piloten und sein Leben. Was zeitweilig etwas interessanter inszeniert werden hätte können, aber insgesamt ein guter Film.
An manchen Stellen hatte der Film auch einiges an Situationskomik, z.B. immer wenn John Goodman gekommen ist.

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Ener

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Grundlagen sind richtig gut. Was mich stört, sind Szenen, die mehr oder weniger eher so wirken, als wollte man die Laufzeit strecken. Oder sie beackern einfach nicht in überzeugendem Maße das Suchtproblem. Wirkt bisweilen plan- und hilflos. Und Denzel Washington als Hauptdarsteller nimmt den Ausgang quasi vorweg, so klischeebehaftet ist der Mann. Ohne die Kritikpunkte wärs eventuell ein Spitzenfilm geworden, eine Charakterstudie ums Hauptdilemma hätte viel her gegeben.

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MovieMonster

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Bewertung7.0Sehenswert

Hatte den Film mittendrin einmal unterbrochen, aus Langeweile ;) Passiert mir bei Filmen mit meinem Lieblingsschauspieler Denzel Washington sonst eher nicht. Das erste Drittel ist wirklich noch dramatisch, wenn auch vielleicht ein bißchen übertrieben. Die restlichen zwei Drittel drehen sich dann vollständig um den Hauptdarsteller und seine Entwicklung.

John Goodman's Rolle fand ich ebenfalls etwas übertrieben, irgendwie hat es nicht so in den Film reingepaßt, aber gut gespielt war es trotzdem...

Fazit: Eigentlich solides Drama mit ein paar Übertreibungen und mindestens ebensoviel Längen, der aber dank der tollen Darsteller (Kelly Reilly war ja auch klasse) sehenswert bleibt.

Hoffe, daß Washington's nächster Film mal wieder ein richtiger Kracher wird. :)

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Frankie Dunn

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Bewertung4.5Uninteressant

Vor 200 Jahren haben sie Schwarze noch als Sklaven eingesetzt, mittlerweile sind 90% der amerikanischen Jesusse schwarz. Obama, der Riese aus Green Mile, jetzt der Alki hier....Ich frage mich bei so was immer, ob sie sich über die Bibel lustig machen wollen. Unabhängig davon ist die Story von Flight enttäuschend und einige Nebenfiguren und Nebenhandlungen sind komplett überflüssig, aber Washington spielt großartig und macht den Film unterhaltsam. Regie und Kameraarbeit sind nett, der Soundtrack ist gut. Wenn man nicht zu viel erwartet, bekommt man einen belanglosen, jedoch kurzweiligen und ganz gut gemachten Film mit einem überzeugenden Hauptdarsteller. Ein typischer Zemeckis: Einfaches amerikanisches Hollywood Entertainment mit einfacher Moral für einfache Geister. 4.5 - darauf ein Helles!

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Jerem1ah

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"Vor 200 Jahren haben sie Schwarze noch als Sklaven eingesetzt, mittlerweile sind 90% der amerikanischen Jesusse schwarz. Obama, der Riese aus Green Mile, jetzt der Alki hier....Ich frage mich bei so was immer, ob sie sich über die Bibel lustig machen wollen. "

Bitte was?


Frankie Dunn

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Klingt in der Tat rassistisch, ist aber natürlich nicht so gemeint. Nichts gegen eine Jesus-Quote (wo sind die behinderten lesbischen Jesusse?), aber der Einsatz von Religion in diesem Film kommt doch nicht von ungefähr. Ein bisschen Polemik muss bei solchen konservativ-amerikanischen Moralstücken einfach sein.


Dr.Ben

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker Beginn und starkes Finale! Insofern wurde hier schon mal eine Menge richtig gemacht. In diesen Phasen wurde ich echt mitgerissen. Der ruhigere Mittelteil hat dann eine andere Intensität und Geschwindigkeit. Das ist prinzipiell völlig in Ordnung, nur leider kann hier auch das qualitative Niveau nicht ganz gehalten werden - zu lang und unmotiviert plätschert die Handlung manchmal dahin.
Natürlich ist die Hauptrolle ein Elfmeter für Denzel Washington und er verwandelt ihn traumhaft sicher. Auch John Goodman in einer schillernden Nebenrolle (eine Hommage an den Auftritt von Mr. Wolf in Pulp Fiction) macht eher Laune als peinlich zu sein (das war allerdings knapp!) und verpasst dem Film eine abgedrehte Note.
Ich vergebe fette 8 Punkte, weil Beginn und Finale wirklich ganz großes Kino sind und die eher mittelmäßigen Parts deutlich aufwerten.

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timmoe

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Bewertung5.5Geht so

SPOILER
Die Laufzeit von Flight ist etwas zu lange und die beste Szene ist gleichzeitig die unpassendste: Der zugegebenermaßen lustige Auftritt von John Goodman, um ihn am Verhandlungstag auf die Beine zu kriegen.
Unpassend deshalb, weil sie absolut nicht zum ernsten Ton des Films passt. Dennoch weiß Flight zu überzeugen, denn in solch unausgeglichenen Rollen gefällt mir Denzel Washington immer sehr gut.

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist schön, dass Regisseur Robert Zemeckis mit „Flight“ endlich mal wieder einen Realfilm inszenierte. Seine ganzen Animationsfilme der letzten Jahre waren ja im Großen und Ganzen nicht immer so der Hit. Außerdem bin ich der Meinung, Zemeckis hat an diesen Filmen etwas sein Talent verschwendet.

Nun ja! Mit „Flight“ ist Robert Zemeckis nun also zurück unter den realen Filmemachern und legt damit auch keines Falls eine Bruchlandung hin. Inspiriert durch wahre Begebenheiten, erzählt der Film seine Geschichte durchaus fließend und mit wenigen Zwischenladungen. Im Vordergrund steht aber ganz klar die großartige Performance von Denzel Washington, der endlich mal wieder zeigen darf was er eigentlich kann. Der restliche Cast wirkt dagegen etwas gewöhnlich, was aber eben der Darstellung Washington’s zu schulden ist. Trotzdem, John Goodman, Don Cheadle und Kelly Reilly spielen mehr als solide.

Zemeckis ist es mit „Flight“ definitiv gelungen, dass man mit seinem Hauptdarsteller mitfiebert. Ein Meisterwerk der Filmgeschichte ist dabei freilich nicht entstanden, aber es ist echt sehenswertes Kino aus Hollywood wie es eigentlich immer sein sollte. Tolle Darsteller, eine interessante Story, handwerklich gut umgesetzt und dramaturgisch genau richtig. Danke Mr. Zemeckis, dass sie wieder richtige Filme machen !!!

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Unterm Strich schon gut. Denzel Washington spielt den smarten, luxuriös abgefuckten Alkoholiker überzeugend. Die Geschichte ist auch recht spannend, also nah am Menschen erzählt. Nur gibts leider zwischendrin einige Niveau-Aussetzer, die viel zu mainstreamgefällig sind.

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elisa.hermann.75

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Bewertung5.5Geht so

Schauspielerische Leitung von D. Washington ist grandios!
Aber im Nachhinein muss ich gestehen: nicht mein Thema um gebannt sitzen zu bleiben.
Thema, Umsetzung, Leistung mag ja alles gut sein, aber scheinbar fesselt mich diese Art von "Schiksal" nicht, es stößt mich eher ab, so dass ich irgendwo in der (Verzeihung) "versoffenen" Mitte ein/zwei Kapitel übersprang und die letzte 3/4 Stunde nur noch zuhörte. Beim Putzen.
Ja, zum Filmthema mag es passen - zu mir passte der Film nicht.
Gut:
Das Ende und seine Entscheidung sich für die Wahrheit zu entscheiden und das Ansehen einer Toten nicht zu beschmutzen.

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doeme28

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zuerst dachte ich es handelt sich um ein Actionfilm. Dies war zu Beginn auch so. Sehr spannend und gut gemacht. Dann wechselt der Film zu einem Drama.
Mit Denzel Washington konnte der perfekte Schauspieler genommen werden. Er spielt herausragend!

Wie bereits am Anfang erwähnt war der Film auch von den Bildern und Kameraführung her sehr gut gemacht. Zu Beginn bei den Actionszenen anschliessend bei den emotionalen Szenen.

Teilweise war mir der Film zu langatmig, das war aber nur während kurzer Zeit der Fall. Ansonsten ein Top-Film!

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.5Sehenswert

Bei einem Flugzeugabsturz gelingt es Pilot Whip Whitaker, durch ein waghalsiges Manöver das Leben der Insassen zu retten. Nach der anfänglichen Euphorie über die heldenhafte Tat stoßen die Ermittler bei der Suche nach der Ursache des Absturzes jedoch auf immer mehr Unklarheiten. Vor allem auch im Zusammenhang mit Whips Flugtauglichkeit.

Flight ist ähnlich wie The Impossible kein Katastrophenfilm, aber auch kein Katastrophendrama.Der Film handelt von Whip Whitaker.Er ist Pilot und Alkoholiker.Während eines Fluges kommt es zur Katastrophe.Und die eigentliche Ursache des Unfalls gerät in den Hintergrund.Denzel Washington brilliert wie so oft auch hier als gebrochener Mann, der sich immer mehr in seiner Alkoholsucht in Lügen verstrickt.Die Fluzeugkatastrophe ist hervorragend dargestellt, aber ist nur die Spitze des Eisbergs.Flight ist ein eindringlich, gedrehtes Psychogramm eines Alkoholikers und Robert Zemeckis beweist einmal mehr, daß er ein toller Regisseur ist. 7,5/10

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DKennyK

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Bewertung6.0Ganz gut

Ultrasolides Alki-Drama mit einem brillianten Denzel Washington.
Mit 2 Stunden ist er aber vielleicht ein wenig zu lang, weswegen meine Gedanken im Mittelteil öfters mal auf Wanderschaft gingen. Auch den Handlungsstrang mit Kelly Reilly hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht um die Geschichte zu erzählen, obgleich diese den Film natürlich ein wenig schöner macht. Am überzeugensten gestaltet sich die Aufarbeitung der Tatursachen, die mir gegenüber dem routinierten Alkoholdrama am meisten gefallen konnten.
Nettes Kino ohne Überraschungen.

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BigH

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Bewertung5.5Geht so

nach einem interessanten Auftakt passiert dem Film nach der Absturz-Szene das Gleiche wie dem Flugzeug: Er schmiert ab. Übrig bleibt "nur" ein ganz gewöhnliches Drama über einen Alkoholiker, der mit seiner Sucht kämpt. Ich setze das "nur" in Anführungszeichen, denn immerhin muß man anerkennen, daß der Film gut inszeniert ist und die Darsteller durch die Bank weg überzeugende Leistungen abliefern. Von daher kann man "Flight" keine handwerklichen Vorwürfe machen. Aber die Story - das Leben eines Alkohol- und Drogenabhängigen geht mehr und mehr vor die Hunde, bis er am Ende die Kurve kriegt und geläutert und clean aus den Ereignissen herausgeht - bietet eben nichts wirklich Neues oder Überraschendes. Wer derlei noch nicht im Kino gesehen hat, kann sich bei "Flight" sicher ganz gut unterhalten. Ansonsten hat man es mit einem eher zähen Alkie-Film ohne besondere Höhepunkte zu tun.

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FrDrSeltsam

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow. Wesentlich besser und tiefer, als ich zuerst erwartet habe. Denzel Washington ist der absolute Hammer. Und auch bildtechnisch und von der Kameraführung dauernd starke und krasse Momente, die einen emotional total reinziehen. Einzig die letzte Szene vorm Abspann war mir zu persönlich zu versöhnlich/kitschig/überflüssig. (Nicht die Rede vor den Knastis, das brauch es schon, um die krasse Entscheidung diese kleine Lüge, die ihm den Arsch gerettet hätte NICHT zu erzählen).
Ich verzeihe aber, ob der großartigen Bluesnummern im Score und bleiben bei den 8 Punkten.

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THE_DREAM

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Bewertung5.5Geht so

Die ersten 30min als Kurzzfilm wären sicher 'ne 9.0. Jeder, der diese lebensbedrohlichen Situationen selbst kennt, wird die coole Beherrschung der alptraumartigen Situation lieben. Hier hat der Film seine grosse Stärke.

Für die anschließende, sehr langatmige Sozialtrash-Aufarbeitung habe ich selber nicht mehr den Nerv, zu oft gesehen, und auch schon besser, von Leaving Las Vegas bis Spun im Kino, und viel zu oft im echten Leben.

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Gurkey

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Bewertung9.0Herausragend

Wow!
Ich glaube, ich habe mich noch nie so sehr in einem Film getäuscht wie in diesem.
Bevor ich ihn mir angeschaut habe, dachte ich, es wäre nur irgendso ein Actionfilm; lag aber auch sicherlich daran, dass ich mich (unglücklicherweise) nicht näher über den Inhalt informiert hatte.
Wie sich herausstellte, war das ein großer Fehler!
Was mich allerdings doch vorher an dem Film gereizt und ebenso verwundert hatte, war, dass man für "irgendso einen Actionfilm" zwei Oscars vergeben hatte.
Naja, der Oscar steht, soviel habe ich inzwischen auch mitbekommen, nicht unbedingt für Klasse... aber gleich dazu mehr.
Nun... So ging ich also voreingenommen in den Film... und wurde einfach vom Hocker gerissen! Anders kann ich es nicht beschreiben.
Die Handlung ist einfach großartig, genauso wie die Schauspielleistung. Aber was Denzel Washington hier zeigt, ist einfach grandios!
Das ist genau das, wofür es einen Oscar geben sollte, und glücklicherweise war es auch so.
Ich bin einfach froh, dass ich mir den Film angeschaut habe; denn genau diese Art von Filmen liebe ich, tiefgründige Dramen.
Heißt aber auch, dass man als Zuschauer dieses Streifens so etwas mögen sollte. Denn wer hier einen Actionfilm erwartet, der wird enttäuscht werden. Höchstens die erste halbe Stunde zeigt actionreiche Szenen, alles Folgende ist Handlung mit Tiefgang.

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caccia.dreiachtfunf

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Film..gute Story,toll umgesetzt..Denzel Washington ist absolute Königsklasse... Der Mann ist der Hammer!

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