Hard Candy
Hard Candy (2005), US Laufzeit 104 Minuten, FSK 18, Thriller, Kinostart 29.06.2006
31 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4280 Bewertungen
137 Kommentare
Keine
von David Slade, mit Patrick Wilson und Ellen Page
Jeff (Patrick Wilson) ist ein sehr attraktiver und erfolgreicher Modefotograf Anfang 30 und lernt im Internet die 14-jährige Hayley (Ellen Page) kennen. Bei ihrem ersten Treffen in einem Coffeeshop ist Jeff äußerst überrascht: Zum einen, weil ihm gegenüber ein charmantes, kluges und sexuell aufgeklärtes Mädchen sitzt, zum anderen, weil Hayley sofort und ohne Umschweife mit ihm nach Hause gehen will. Nach anfänglichem Zögern willigt Jeff schließlich ein, zumal er vom selbstbewusten Auftritt seiner blutjungen Internetbekanntschaft mehr als angetan ist. In seinem stylischen Luxus-Appartment angekommen, stürzt sich Hayley sofort auf die Bar und beginnt, sich hochprozentige Cocktails zu mixen. Wenig später bietet sie Jeff an, für erotische Fotos zu posieren und beginnt sich auszuziehen. Der Tag scheint also ganz nach Plan zu verlaufen – doch dann wird ihm plötzlich rabenschwarz vor Augen. Als Jeff wieder erwacht, hat sich der Lauf der Dinge unvorhergesehen verändert und ein Katz- und Mausspiel der psychisch härteren Gangart beginnt…
Mehr Bilder (14) und Videos (1) zu Hard Candy
Cast & Crew
-
David Slade
-
Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Geoff Kohlver
-
Ellen Page
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hayley Stark
-
Sandra Oh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judy Tokuda
-
Jennifer Holmes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janelle Rogers
Regie
Schauspieler
-
Brian Nelson
- Genre
- Psychothriller
- Handlung
- Betäubungsmittel, Beweis, Dach, Elektroschock, Erhängen, Folter, Foto, Fotograf, Frühreife, Internet, Kastration, Kinderpornographie, Kinderschänder, Messer, Modefotograf, Psychoterror, Pädophilie, Rache, Rendez-Vous, Sadismus, Safe, Sex mit Minderjährigen, Sexueller Missbrauch, Suizid, Tierarzt, Verdacht, Vermisste Person, Video, Videoaufnahmen
- Stimmung
- Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Hard Candy
Fans dieses Films mögen auch
Fight Club
US 1999
Der Maschinist
ES 2004
Arlington Road
US 1999
Super - Shut up, Crime!
US 2010
Brick
US 2005
Trailer zum Film Hard Candy
Fans dieses Films gefiel auch
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Hard Candy
- Hard Candy: critic.de













Kritiken (7) — Film: Hard Candy
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenEin zwiespältiges, aber hochinteressantes Erlebnis -
Obgleich sich "Hard Candy" stets auf einem dünnen Eis bewegt, und in seiner IKEA-Katalog-Ästhetik und den involvierten Model-Protagonisten nur allzu leicht als Werbeclip des vox populi missverstanden werden kann, ist es doch eine der ambivalentesten Auseinandersetzungen zum Thema "Selbstjustiz", die das Medium Film bisher hervorgebracht hat.
Das titelstiftende Thema der Parthenophilie schwebt zwar wie ein provokanter Schleier über dem gesamten Werk, dient Slade jedoch nur als Aufhänger für seine Auseinandersetzung mit Schuld und Sühne, Selbstjustiz und Selbstgerechtigkeit.
"Wer ist Täter? - Wer ist Opfer?" - "Hard Candy" gibt jene Frage bis zum Ende unbeanwortet an sein Publikum weiter, und kann so zumindest zeitweise eine neue Dimension in der filmischen Aufarbeitung jenes heftig umstrittenene Themenkomplexes sein Eigen nennen.
/p>Slades Film holt - trotz starker…
Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Slevin Kalebra 2010/10/16 23:13:51
Antwort löschenBest Hard Candy Review so far!
Hitmanski 2010/10/16 23:17:31
Antwort löschenSoetwas hört man gerne, Dankeschön!
BigDi 2010/10/17 01:45:52
Antwort löschenHey, den habe ich doch eben geschaut! ;) Deine Review trifft es echt gut, mal schauen, ob ich dem noch etwas hinzufügen kann...
Tytus 2010/10/17 10:22:55
Antwort löschenGut geschrieben!
SiameseAlex 2010/12/20 18:23:12
Antwort löschen"Es gibt kein Mitleid mit dem vermeintlichen Täter - aber es gibt auch keinerlei moralische Legitimation für das Handeln des früheren Opfers - jedem Anflug von Empathie und Sympathie erteilt "Hard Candy" in Sekundenschnelle eine eiskalte Abfuhr. "
-> JA!
Alle 7 Antworten zeigen
AndreasG 2011/03/27 16:13:14
Antwort löschenTreffende Kritik.
der cineast 2011/10/11 01:05:07
Antwort löschen<3 !
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Hard Candy ist recht spannend, nicht immer vorhersehbar und auch durchdacht. Die Schauspieler, insbesondere Ellen Page, agieren hier auf ganz hohem Niveau. Doch für einen sehr guten Film reicht es nicht ganz, es fehlt an Intensität und vielleicht auch an etwas Tiefgang. Das Ende ist in meinen Augen etwas fragwürdig, aber insgesamt ist der Film durchaus sehenswert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenEs ist wirklich erstaunlich, dass eine 18-Jährige es schafft, ein vier Jahre jüngeres Mädchen so glaubhaft zu verkörpern. Aber auch sonst zeigt Ellen Page, dass sie über viel schauspielerisches Talent verfügt: sie wechselt von einer gespielten Gefühlslage in die nächste, verknüpft jämmerliches Weinen mit hysterischem Lachen in einem flüssigen Übergang und strahlt eine enorme psychische Überlegenheit aus.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Steve Kmk Desperado 2011/08/07 03:36:00
Antwort löschenNun leider kommt sie in dem Film älter rüber sie wirkt eher wie 18 also ihrem tatsächlichem alter entsprechend wo verkörpert sie bitte eine 14 Jährige glaubhaft.
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenWer sehr zart besaitet ist, der sollte den Film besser auslassen. Es erwartet einen aber auf keinen Fall ein blutiges Gemetzel, sondern vielmehr ein psychologisches Kammerspiel. Und mit dem Wort “Kammerspiel” kann ich auch zu dem Punkt überleiten, der mir neben der Handlung am besten gefallen hat. Die sehr junge und sehr talentierte Schauspielerin Ellen Page, gerade mal 19 Jahre alt, spielt in diesem Film überwältigend gut.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDavid Slade ist gelernter Werbefilmer und versteht sein Handwerk. Die Fahrt Jeffs und Hayleys vom Café in das abseits der Stadt gelegene Landhaus sieht aus, als sei sie einer Autoreklame entsprungen. Auch ansonsten ist der Film hervorragend fotografiert. Doch das visuelle Ambiente wird an ein überambitioniertes Drehbuch verschenkt. Hard Candy wäre, dies merkt man dem Film zu jeder Sekunde an, liebend gern eine düstere Charakterstudie, ein Psychothriller oder ein nervenaufreibendes Schauspielerduell und bleibt doch nur von der ersten bis zur letzten Minute eine unreflektierte, stellenweise offen faschistoide Rachefantasie. Exploitationkino ist eben immer dann am Schlechtesten, wenn es sich selbst zu wichtig nimmt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
al-x
Kommentar löschenEin grandioser Thriller mit schmerzenden Momenten!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBrilliant gespielt, aber inhaltlich fragwürdiges Exploitationfilmchen,. Ein Mann sieht Rot(käppchen)
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (130) — Film: Hard Candy
Kommentar schreibenWu-Tang-Sven 2012/06/01 12:36:39
Kommentar löschenEs ist nun mal so, dass es hier zm größten Teil auf die Dialoge ankommt.
Erst wird man Mitleid empfinden, man macht sich ein eigenes Bild vom Opfer und Täter.
Aber am Ende wird dieses Bild komplett zerstört, weil die Wahrheit der Anfang ist und das ganze Spiel zwischen Anfang und Ende des Films wirklich nur Unerhaltungswert hat und den Zuschauer bewusst verwirrt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marie Krolock 2012/05/22 10:57:04
Kommentar löschenDie ersten 20 Minuten sind wirklich fies. Der Film plätschert vor sich hin und man weiß überhaupt nicht, was einen erwartet. Doch wenn Jeff dann gefesselt aus seiner Ohnmacht erwacht, dann zieht die Spannung gehörig an. Nach einer Weile klopfte mir das Herz bis zum Hals und eine Gänsehaut nach der nächsten beglückte mich mit ihrer Anwesenheit. Ellen Page ist grandios! Böse, fies, dann wieder "lieb Kind" - wahnsinn. Auch Patrick Wilson spielt großartig, lässt sich nicht in die Karten gucken - ist er nun der sympathische Kerl oder nicht? Sehr eindrucksvolles und hartes Kammerspiel. Sehenswert!
bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ichundso 2012/04/26 02:23:40
Kommentar löschenEllen Page ist süß. Eigentlich. Aber sie ist auch ein sadastisches Monster. Ellen Page jagt uns durch dieses verdammte fiese Haus in Pastelltönen, sie weiß alles, hat alles geplant und ist wahnsinnig. Und wenn es irgendjemanden gibt, der innerhalb von zehn Minuten von süß zu sexy zu wahnsinnig wechseln kann, ist es sie. Skript, Soundtrack und Bilder polieren die Mainstream-Fresse auf Hochglanz, in diesem Film, der so sauber und staubfrei und trotzdem so unglaublich dreckig, neu und vielschichtig ist. Man verteilt Sympathien im Minutentakt neu und will irgendwie raus, aber kann nicht. Jede Zeile sitzt wie ein Faustschlag, jede Kamerafahrt ist ein Stoß in die Magengrube, jedes Die-Augen-Aufschlagen eine Würgeattacke.
Ich würde gerne einschlafen können. Raus aus meinem Kopf, Ellen! Ausnahmsweise, bitte!
bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Azazil 2012/04/26 10:43:07
Antwort löschenEllen Page sieht in Hard Candy die Hälfte der Zeit eher wie ein vierzehnjähriger Junge aus :)
Sigmund 2012/04/26 15:25:24
Antwort löschenTreffender und fein formulierter Schmunzeltext von Dirundso, sehr schön!^^
Hagen Hagen 2012/04/24 08:17:42
Kommentar löschenUnglaubwürdig und konstruiert im Großen, wie im Kleinen, aber mit tollen Dialogen und einer grandiosen Ellen Page. Die Bildsprache hat mir auch sehr gut gefallen. Bin ja mal auf das Daredevil Reboot von David Slade gespannt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
los_diamond_w 2012/04/21 00:14:29
Kommentar löscheneinfach nur langweilig....
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Murphante 2012/04/17 22:45:42
Kommentar löschenWarum ist der Film *Ausgezeichnet*
Lag es an ihr ... oder an ihm ...
lag es daran das der Typ meinen Traum lebt ... den ... eines Photographen ...
ja ... nein ... aber es ist immer ein gewisser Reiz, andere Dinge zu photographieren, wie sie halt so sonst nicht zu sehen sind ... und so hatte die angebliche kleine 14jährige, wo ich von ausgehe das dies auch gelogen war ... nur um Zugang zu ihm zu bekommen, wohl auch gedacht, es könnte einen gewissen Reiz haben, mal etwas neues auszuprobieren ... was man so von seinem eigenen Vater beigebracht bekommen hat!
Es war schon sehr gut gespielt von den beiden ... dieses hin und her ... macht sie es, macht sie es nicht ... und die schreienden Geständnisse ... aaaaah ... ich muss sagen das hatte mich schon ein wenig hin und her bewegt auf dem Sofa :D
Aber meine lieben Herren ;-) ich denke ich war da nicht alleine ;-)
Für all diejenigen die schon immer gerne mal ihre Chatpartnerin so richtig gut kennlernen wollten, die schon immer mal wissen wollten wie es sich so gefesselt auf einem Tisch liegen lässt oder wie es sich anfühlt wenn man das Gefühl hat, das die Schlinge um dem Hals immer enger wird!
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
BattlemasterIZ 2012/04/19 21:55:21
Antwort löschenschönes Ding :-)
Ich habe den Film mir ja angeschaut ohne zu wissen um was es sich Drehte... war richtig baaaffffff .... was für ein thrill
Murphante 2012/04/19 23:42:19
Antwort löschenJoahr die meisten finden den Film als guten Thriller und auch gelungen ... naja muss ja nicht jedem gefallen ... aber ich fand es gut wie sich die Charaktere hin und her bewegt haben in ihren Worten ;-)
najaaa baff ^^ war nicht grade ... aber es war ein guter Thrill :D
und das sie 14 ist ... war ganz bestimmt auch gelogen :D
filmfreak23 2012/04/16 13:05:08
Kommentar löschen!KANN SPOILER ENTHALTEN!
Habe ihn gestern nochmal angesehen, diesmal im O-Ton.
Wie so oft bei solchen ehr unbekannteren Produktionen, scheint man sich gedacht zu haben: "Ach komm, den kennt ja eh fast kein Schwein, da brauchen wir uns net so große Mühe mit der Synchro zu geben."
So auch hier.
Wer des Englischen halbwegs mächtig ist, Demjenigen kann ich nur ans Herz legen, diesen Film SO und nicht anders anzusehen.
Das brilliante Schauspiel von Ellen Page und Patrick Wilson kommt gleich nochmal so gut zur Geltung.
Der Film wirkt verstörender und dramatischer.
Zunächst zum Regiestil von David Slade:
Dieser weis zu gefallen.
Actionszenen sind fetzig,- Dialogszenen ruhig aber intensiv inszeniert.
Allgemein zum Film:
Der Zuschauer wird in ein Wechselbad der Gefühle geworfen und kann sich nicht so recht entscheiden ob er jetzt mit Hayley oder mit Jeff oder mit beiden mitleiden soll.
Einerseits kann man die Handlungen Harleys nachvollziehen, andererseits geht sie auch irgendwann etwas zu weit.
Jeff hätte eine schwere Bestrafung verdient, aber den Strick sicher nicht.
Beide Figuren haben irgendwo eine gute und eine schlechte Seite und sind dem Zuschauer auf irgendeine Weise sympatisch aber auch unsympatisch.
Diese Vielschichtigkeit dient keinesfalls nur dazu sich von anderen Psycho/Thrillern hervorzuheben, sondern unterstreicht vielmehr die Antwort auf die Frage:
Wer ist im Recht?
Keiner von beiden!
Das Handeln von Hayley ist zwar menschlich, aber eben genauso falsch was Jeff getan hat.
Fazit:
"Hard Candy" ist einfach ein Filmjuwel mit guten Wendungen, einem sehr dramatischen Höhepunkt und einer wichtigen Botschaft.
Völlig zurecht in der "Kulturspiegel" Kollektion.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Framesurfer 2012/04/15 00:26:34
Kommentar löschenDer Film ist unglaubwürdig. Niemand in diesem Alter bringt eine derartige Energie und Entschlossenheit auf, dieses so konsequent und geplant, zu Ende zu bringen. Rache für die beste Freundin hin und her.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Haschbeutel 2012/04/15 00:48:56
Antwort löschenDarum geht's auch nicht.
derlich 2012/04/15 08:59:20
Antwort löschenunterschätze niemanden "in diesem alter"
Maracaibo 2012/04/16 13:58:01
Antwort löschen"Unglaubwürdig" - auf jeden Fall ein toller Grund gleich den ganzen Film zu HASSEN...
Framesurfer 2012/04/16 15:29:33
Antwort löschenGlaubwürdigkeit der Figuren ist genau wie das Drehbuch das Elementarste eines Filmes. Wenn das nicht stimmt, ist nichts mehr zu retten.
Maracaibo 2012/04/17 21:28:18
Antwort löschenHabe keine Ahnung, was du daran jetzt so unglaubwürdig findest. Und gleich ein "Hassfilm" daraus zu machen, nur weil du es für unglaubwürdig hälst, dass eine 14 Jährige so viel Energie und Entschlossenheit aufbringen kann, ist doch wohl deutlich unangebracht. Einen Film, den man nicht gut findet muss man nicht gleich "hassen". Es gibt nicht nur "schwarz" und "weiss" sondern auch jede menge Grautöne.
Framesurfer 2012/04/17 23:35:34
Antwort löschenDie meißten Moviepiloten bringen ihre Komentare in ähnlichen Sprachmustern, wie sie von Filmkritikern benützt weden. Inklusive einer möglichst fairen Bewertung der unterschiedlichen Leistung aller Beteiligten. Ob das eine erfolgreiche Anpassung oder der Wunsch ist ähnlich Gehör zu finden, bleibt dahingestellt. Tatsächlich ist das ein Forum, in dem sich Film Interessierte austauschen und keine Kaderschmiede künftiger, objektiver Filmkritiker. Das bedeutet auch, dass man lediglich, ganz persöhnliche Eindrücke schildern kann.
Ich persöhnlich habe mich über diesen Film im Kino schwarz geärgert und deswegen Hassfilm.
Bei einem Aktionfilm sieht man gerne, der reinen Unterhaltung willen, über das eine oder andere kleine Logikloch hinweg. Bei einem Horrorfilm ist das sogar völlig schnurz. Bei einem Kammerspiel ist das nicht der Fall. Da muss man genau hinschauen. Es gibt unzählige andere Filme denen es gelingt. Man braucht nicht lange suchen, nimm Juno, gleiche Darstellerin, da stimmt alles. Und die negative Bewertung ist nicht eine Laune, sondern der unmittelbare Vergleich mit den vielen anderen positiven Beispielen.
Maracaibo 2012/04/18 00:41:48
Antwort löschenDu sagst es! Es ist hier ein Forum, in dem sich Intersessierte austauschen dürfen. Ich selbst habe mich hier angemeldet, nicht weil ich ein Filmkritiker werden möchte, sondern weil ich ein Fan bin und gerne die Meinung anderer zu meinen (Lieblings-)Filmen hören wollte.
Leider habe habe ich es mittelerweile sehr oft gesehen, dass Leute nur auf Grund des Titels oder des Covers oder einfach nur "weil es alle machen" gleich einen Film niedrig bewerten (z.B. "Daniel der Zauberer" - den hat garantiert nicht mal die Hälfte gesehen, die ihn bewertet hat!)
Das macht dann für mich relativ wenig Sinn sich überhaupt auf diese Seite zu begeben, wenn (entschuldige bitte den Ausdruck) ein Haufen Idioten einfach irgendwo ihren Senf hinkleksen müssen.
Möglicherweise hast du dir da tatsächlich Gedanken gemacht über deine Kritik. Dann nehme ich meine Vorwürfe zurück und lass dich mal mit deiner Meinung ganz alleine - und einsam.
Alle 9 Antworten zeigen
Framesurfer 2012/04/18 15:31:12
Antwort löschenMeinungsfreiheit find ich gut.
LilApple 2012/04/22 23:59:44
Antwort löschenNaja, ob das eine angemessene Grundlage ist einen Film derart schlecht zu bewerten sei mal dahin gestellt, aber klar, seine freie Meinung sei ihm gegönnt...
Weltenkind 2012/04/14 19:21:46
Kommentar löschenDiese kleine, biestige Ellen Page. Mit knackigen 17 Jahren sieht sie zwar im Film beschissen aus, kompensiert dies aber mit einer schauspielerischen Meisterleistung. Was sie dort abliefert ist bis zum jetzigen Zeitpunkt ihre beste und gleichzeitig überzeugendste Leistung. Sie spielt den gnadenlos überforderten Patrick Wilson knallhart an die Wand. Mit einer FSK 18 ist "Hard Candy" gut bestückt, denn hier wird ein Psychothriller der gehobenen Klasse serviert; kranke Charaktere und kranke Ideen. Der Film nimmt kein Blatt vor den Mund.
Der Fotograf Jeff; Anfang dreißig, gutaussehend, erfolgreicher Fotograf trifft sich mit der Schüchternen Hayley und wird von ihr eiskalt um den Finger gewickelt. Denn nachdem sie Jeff unter Drogen gesetzt hat, offenbart sie ihr wahres Ich: Eine kranke, von Selbstjustiz angeheizte Jugendliche auf der Jagd nach Pädophilen.
Mit einer kalten Optik, welche sich perfekt mit einem interessanten Farbspiel verbindet wird der Großteil der Handlung in einem einfachen Haus vollbracht und unterstütz dahingehend die kranke Atmosphäre des Film.
"Hard Candy" besticht durch seine exzellente Hauptdarstellerin und ihrem fesselnden Psychospiel. Ein moderner, sehr guter Psychothriller.
bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
VisitorQ 2012/03/23 21:05:58
Kommentar löschenMeine Liebe für diesen Film kennt kaum Grenzen. Superkid Ellen Page ist mir das erste mal aufgefallen und ich fand den Film von Anfang bis Ende grandios, wirklich grandios in Szene gesetzt. Habe ihn inzwischen ein paar mal gesehen und bei jeder Sichtung fesselt er mich aufs neue. Ein ganz wunderprächtiges, modernes Meisterwerk.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
the assassin 666 2012/03/20 16:49:13
Kommentar löschenWar ers oder war ers nicht ? Das ist hier die Frage die nicht so ganz geklärt wurde.
Der Film lebt von seinem Thema und seinen ausgezeichnten Hauptdarstellern ganz besonders Ellen Page, hinterläßt aber ein zwiespältigen Gesamteindruck.
Durchaus empfehlenswert aber mit Hitchkocks Filmen kann man diesen trotz vorhandener Qualitäten dann doch nicht vergleichen. :)
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
lieber_tee 2012/03/20 19:22:26
Antwort löschenWer vergleicht den diesen Film mit Hitchkock?
the assassin 666 2012/03/20 21:05:50
Antwort löschenauf der coverrückseite steht "Hichkock hätte dieses giftige Filmchen geliebt" .... eine bisschen hoch gegriffene Werbung... :)
Alle 4 Antworten zeigen
lieber_tee 2012/03/20 23:38:46
Antwort löschenoh Gott, wofür der arme Hitchkock so missbraucht wird. Der würde im Grab rotieren...
the assassin 666 2012/03/20 23:45:22
Antwort löschen...manchmal schon aber in diesem Fall glaube ich nicht... ja wobei Hitchkock ja als Exzentriker galt da kann man man nie wissen ob er nicht doch rotiert hätte.... :)
sanni90 2012/03/07 10:28:04
Kommentar löschen"Hard Candy" schafft es mit wenig Schauspielern und noch weniger Schauplätzen wirkliche Spannung zu erzeugen. Er lebt von den ausgeklügelten Dialogen und den starken Schauspielern.
Der ständige, schnelle Wechsel zwischen eiskaltem, psychisch krankem "Racheengel" und dem süßen, lieben Mädchen von nebenan ist Ellen Page super gelungen. Sie beherrscht ihre Mimik vollkommen und weiß sie einzusetzen.
Auch Patrick Wilson weiß zu überzeugen - man kauft ihm seine Angst ab.
Sollte man nun Mitleid mit ihm haben oder nicht? War er's oder ist er unschuldig? Und selbst wenn er schuldig ist, verdient ein Mensch so etwas?
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oliver0403 2012/02/22 03:16:42
Kommentar löschenAlso wenn ich danach gehe, was auf dem Backcover meines Steelbooks steht:
Alfred Hitchcock hätte dieses giftige Filmchen geliebt...
Ja ne ist klar. Diesen Film mit Hitchcock zu vergleichen, finde ich fast schon eine Frechheit. Alfred Hitchcock war eine absoluter Meister seines Fachs. Das aber kann man von diesem Film nun wirklich nicht sagen. Konnte mit dem Film wenig anfangen. Mag ja sein, dass viele andere von dem Film begeistert waren bzw immer noch sind. Meinen Geschmack hat er nicht getroffen. Aber diese sind ja glücklicherweise verschieden.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
seven 2012/02/20 12:24:41
Kommentar löschenMarkant fies und perfide ist, dass der Regisseur den elementarsten Charakterisierungskern (Gut-Böse) zwecks moralischem Orientierungschaos ebenso berechnend vorenthält wie sein gnadenloser Teenieracheengel eiskalt einen mutmaßlichen Pädophilen bearbeitet. Identifikation ist selbst als vehemente Bestrebung nur labiler Natur, denn nie wird preisgegeben, was mit zunehmender Laufzeit, zunehmenden Schweißausbrüchen, zunehmenden Schmerzensschreien wirklich interessiert. Beruhigtes Zurücklehnen? Forget it! Diese Prämisse macht "Hard Candy" zu einem schwindelerregenden Psychothrillereignis und einem furchtbar cleveren Rachemonstrum. Die Ungewissheit (Foltert das kindliche Opfer den verabscheuungswürdigen Triebtäter oder liegt hier ein kollossaler Irrtum vor?) stößt weitaus desaströser vor den Kopf als der Quälungsakt an sich, der -so viel sei gesagt- zur Genüge weh tut. Man möchte den Blick trotz aller Erniedrigung keine Sekunde abwenden, um ja nicht die eine Szene zu verpassen. Die erklärt, dass hier der Richtige misshandelt wird. Auf den einen Kameraschwenk, der den hilflos gefesselten Mann endlich als Bestie entlarvt. Paradox und auf kranke Weise genial eingefädelt: Man wünscht sich, hier möge ein Pädo liegen, nur um das eigene Gewissen beruhigen zu können. Beide Hauptdarsteller spielen, als gebe es kein Morgen mehr. Ellen Page verkörpert den unerbittlichen Selbstjustizdrang mit einer Radikalität, dass die Spucke wegbleibt. Das Rotkäppchenoutfit katalysiert als ultimativer Unschuldskontrast zu ihrem Handeln das Verstörende nur noch exponentiell nach oben. Ihren ungeheuren Zorn kanalisiert sie in haarsträubender Unbarmherzigkeit als mädchenhaftes Revengegirl; ihre selbstgefälligen Bemerkungen sind höhnisch und gleichermaßen ehrlich. Und doch sieht man den jungen Modefotografen, der sämtlichen Vorurteilen des klassischen Kinderschänders widerspricht, der höllisch leidet und mit Nachdruck beteuert, er sei unschuldig. Es ist der urteilsfreien Regie zu verdanken, aber vor allem dem grenzgenialen Patrick Wilson, dass ich mehr als nur einmal auf seiner Seite stand. Eine massiv bestürzende Entwicklung, wenn man bedenkt, dass es bei einem Internetchat begonnen hat (wo man trotz aller interpretierbaren Schweinereien dennoch das Wörtchen "harmlos" hören wollte). "Hard Candy" ist gezielt provokant, aber es ist nicht so, dass David Slade nichts zu sagen hätte. Internetkontakte bleiben bei aller gefühlten Intimität das, was sie sind: Virtuell. Die Botschaft ist schon verteufelt smart. Zweiflern (Realismus? Glaubwürdigkeit? Klassiker: Wie könnte ein 14 jähriges Mädchen einen erwachsenen Mann überwältigen und mehr?) sagt Slade ins Gesicht: WISSEN tust du überhaupt nichts.
bedenklich? 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
JohnnyKee 2012/02/20 12:47:09
Antwort löschenSehen will. Jetzt! :>
seven 2012/02/20 13:11:34
Antwort löschenSolltest du auch! :)
Punsha 2012/02/20 14:25:50
Antwort löschenKlasse! <3
seven 2012/02/20 14:30:06
Antwort löschenDanke Punsha! :-)
Isolation 2012/02/20 18:42:31
Antwort löschenSehr geil geschrieben - wie immer. :-D
seven 2012/02/20 19:25:38
Antwort löschenIch dank dir! :D
Alle 8 Antworten zeigen
Göksel Algan 2012/03/14 03:46:11
Antwort löschenWie immer, sehr viel Mühe, sehr gut geschrieben.
seven 2012/03/14 09:03:27
Antwort löschenDas freut mich sehr! Thank you! :)
Glücksritter 2012/02/17 13:43:35
Kommentar löschenDie kleine, sonst so sympathische Ellen Page präsentiert in 'Hard Candy' eine ihrer furchterregensten Facetten. Mit unglaublich viel Leidenschaft, Konsequenz und Herzblut verkörpert sie die Rolle des psychopathischen Racheengels, der alles bis ins Kleinste durchdacht und vorausgeplant hat. Der Hass und die Gleichgültigkeit in ihren Augen, wenn die Worte "Das, das war noch garnichts" ihre Lippen verlassen, wirken so bedrohend, dass man sich nicht mal im Entferntesten ausmalen mag, was sie mit dem gefesselten Jeff vorhat. Langsam und perfide kitzelt sie die perversen Geständnisse aus dem einfühlsamen und brav wirkenden Fotograf heraus und bricht ihn letztendlich, sowohl psychisch als auch physisch. 'Hard Candy' ist verstörend und großartig, was nicht zuletzt der knallharten, gnadenlos abrechnenden Vorstellung Ellen Page zu verdanken ist.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MoeJoe 2012/02/16 01:52:42
Kommentar löschen*Spoileralarm*
Der Gedankengang einer Vierzehnjährigen: "Person X, die ich vielleicht kenne oder auch nicht, wurde möglicherweise von Person Y molestiert. Folglich gibt es nur einen Ausweg:
Schnipp! Schnapp! Schnipp! Schnapp!"
Da zieh ich viele Punkte ab...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
MoeJoe 2012/02/18 02:31:36
Antwort löschen"Ich bin übrigens Jahrgangsstufenbeste...Hey, ein Dach! Wahnsinn! Hab ich ja noch nie gesehen! Ich bin zwar gerade dabei Y zu foltern, aber egal, ich wollte schon immer mal auf ein Dach steigen."
MoeJoe 2012/02/18 02:35:52
Antwort löschen"Oh es hat geklingelt... Hi Sandra Oh. Ich lass' grad mal die Tür offen stehen, während meine Geisel innen schreit, damit du's hörst, ok?"
MoeJoe 2012/02/18 02:40:21
Antwort löschen"Ich vernichte im ganzen Haus meine Spuren, aber melde mich am Telefon mit meinem Namen; als Officer Hayley"
Alle 5 Antworten zeigen
Weltenkind 2012/04/14 19:11:22
Antwort löschenZum Letzten: Sie sagte selbst, dass es nicht klar ist, dass sie Hayley heißt.
MoeJoe 2012/04/16 16:16:31
Antwort löschenVielleicht heißt sie Hayley, vielleicht heißt sie Möchthild, vielleicht ist sie auch eine Kartoffel im Kostüm eines Menschen.
Vielleicht ist sie auch gar nicht weiblich, sondern männlich. Oder hab ich die Stelle im Film verpasst, an der ihre zwei X-Chromosome belegt werden konnten?
Pardus 2012/02/12 00:25:53
Kommentar löschender inhalt is krass, aber ich hab mich (zwar abgesehen von der abstoßenden thematik) von der story und den schauspielern gut unterhalten gefühlt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gremlin 2012/02/11 23:30:18
Kommentar löschenAuf 13th Street läuft er gerade! Der arme Kerl! Ich weiß wirklich nicht, wie ich diesen Film jetzt noch bewerten soll, und ich glaube im Moment, daß ich lieber lebendig verbuddelt werde, als in der Gewalt eines psychisch gestörten Teenies zu sein...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Gremlin 2012/02/12 00:08:50
Antwort löschenEin Ende, dass zumindest bei mir viele Fragen offen läßt...
Pardus 2012/02/12 00:17:54
Antwort löschenja, wieso ? is es nicht relativ klar? oder meinst du, woher sie das mädel kannte und alle infos hatte?
Gremlin 2012/02/12 00:23:45
Antwort löschenUm was für eine Tat ging es, die das Mädchen rächen wollte? Vielleicht wurde es erwähnt, und ich habe es nicht mitbekommen? Wer ist dieses Mädchen? Das ehemalige Opfer, oder die Tochter von dem Opfer? Vielleicht schaffe ich es, mir die Fragen beim zweiten Anschauen selbst zu beantworten! Aber die Kastrationssituation hat mir so an den Nerven gezerrt, dass ich den Raum verlassen musste! Aber jetzt bin ich ja vorgewarnt...;-)
Alle 5 Antworten zeigen
Pardus 2012/02/12 00:32:07
Antwort löschenich weiß nur, dass ein Flugblatt mit dem hinweis, dass das mädchen vermisst wird, in dem Cafe hing, in dem die beiden sich am anfang getroffen hatten. Ich geh mal davon aus, dass sie sich entweder kannten oder hailie es zu ihrer aufgabe gemacht hat, die täter gezielt aufzuspüren aus gerechtigkeitsgründen etc.
Gremlin 2012/02/12 00:37:16
Antwort löschenAber darf sie da zu so groben Mitteln greifen? Denn wenn ich das am Ende richtig verstanden habe, gab es da einen zweiten Kerl namens Alan, dem muß sie ja dann genau so übel mitgespielt haben! Als Plädoyer gegen Pädophile kann ich den Film nachvollziehen, aber als ein Film der das Stilmittel des Geschichtenerzählens nutzt, hinke ich etwas hinterher!
Tachitalili 2012/02/04 22:18:26
Kommentar löschenEin sehr zwiespältiges Erlebnis. Ich werde meine Gedanken dazu in Klammern ausführen.
Story: Ein Modelfotograph Anfang 30 trifft sich mit einer 14jährigen, die er per Chat kennengelernt hat.
**Ab hier wird gespoilert**
Sie setzt ihn unter Drogen, fesselt ihn, und versucht, in seiner Wohnung die Beweise dafür zu finden, dass er ein pädophiler Mädchenmörder ist.
(Viele Models sind sehr jung und werden von Männern gerne betrachtet, was ich ABSOLUT nicht gutheiße, aber auch nicht als erwiesene, strafbare Pädophilie betrachte. Im Film macht das Mädchen keinen kindlichen Eindruck, die Schauspielerin war damals 19, und sie redet ebenfalls so. Der Mann macht keinen schuldigen oder boshaften Eindruck. Vielleicht war die Wahl der Schauspielern etwas unglücklich, vielleicht aber auch mit Absicht so.)
Sie findet ein paar Photos, die dem Zuschauer nicht gezeigt werden, so dass unklar bleibt, ob der Mann überhaupt schuldig ist, da das Mädchen zwischendurch absolut überzogen zu reagieren scheint und auch erzählt, dass sie in psychologischer Behandlung ist.
Sie tut so, als würde sie ihn kastrieren, erst später stellt sich heraus dass sie nur so getan hat, als ob. (Die einzige Stelle, wo sie mir sympathisch war.)
Mit verschiedenen Druckmitteln bringt sie den Mann dazu, Selbstmord zu begehen, wobei bis zum Schluß unklar bleibt, wer hier der Täter und wer das Opfer ist und wo die Wahrheit liegt.
***********************
Der Film schafft es, mit den Emotionen des Zuschauers zu spielen, ihn im Unklaren zu lassen, wem er glauben soll.
Wer denkt nicht gern an Selbstjustiz, wenn er "Pädophilie" hört? Aber ich bin kein Fan von Selbstjustiz, die zum Tod verurteilt/anleitet, wenn sie ohne vorgelegte Beweise/Gegenbeweise und unter Folter stattfindet..
Fazit: ein Film über den sich jeder eine eigene Meining bilden sollte.
Meine war: "Und was zur Hölle soll mir das jetzt sagen?"
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
C_C 2012/02/05 19:23:21
Antwort löschenwas sagt dir die Szene als er mit dem Messer auf das Bild einsticht?
Tachitalili 2012/02/06 15:10:06
Antwort löschenWas sollte das beweisen?
C_C 2012/02/06 18:37:13
Antwort löschengarnichts beweisen. etwas zeigen. fand ich beeindruckend.
Alle 5 Antworten zeigen
Mpettel 2012/02/12 00:00:23
Antwort löschenEDIT: Ellen Page war zum Drehzeitpunkt 17. (Jaja klugscheißerei)
Pardus 2012/02/12 00:19:28
Antwort löschen17 :-O.. hätt ich nich gedacht
Gorez33 2012/02/04 17:34:24
Kommentar löschenEin hartes/provokantes Kammerspiel mit einer hochinteressanten Story -
David Slade's (''Breaking Bad'') intelligentes Psycho-Werk lässt einem das Blut gefrieren und zieht mit einem raffiniert konstruiertem Trickspiel die Zuschauer in seinen Bann. Ohne Vorwahrnung variiert die Täter/Opfer-Rolle und verängstigt,schockiert oder täuscht. Es bleibt unklar wen man im Film trauen kann oder wer ein Soziopath bleibt. Mit einer Überdosis Spannung und zwei, drei heftigen sowie intensiven Gewaltszenen ist ''Hard Candy'' keine abartiges Folterszenario, sondern bleibt ein diabolischer Psychothriller, ein moderner Hitchcock, auch wenn die Geschichte alles andere als eine subtile Darstellung von Gewalt ist. Im Ganzen bleibt Slade's Werk provokant, kompromisslos gefilmt, sowie atemberaubend aber auch nicht unantastbar...Ein weiterer Baustein der Psychothriller-Genre dessen tolle Darsteller der Schock-Story eine Seele geben.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten