Hard Candy

Hard Candy (2005), US
Laufzeit 104 Minuten, FSK 18, Thriller, Kinostart 29.06.2006

7.4 Kritiker
32 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
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von David Slade, mit Patrick Wilson und Ellen Page

Jeff (Patrick Wilson) ist ein sehr attraktiver und erfolgreicher Modefotograf Anfang 30 und lernt im Internet die 14-jährige Hayley (Ellen Page) kennen. Bei ihrem ersten Treffen in einem Coffeeshop ist Jeff äußerst überrascht: Zum einen, weil ihm gegenüber ein charmantes, kluges und sexuell aufgeklärtes Mädchen sitzt, zum anderen, weil Hayley sofort und ohne Umschweife mit ihm nach Hause gehen will. Nach anfänglichem Zögern willigt Jeff schließlich ein, zumal er vom selbstbewusten Auftritt seiner blutjungen Internetbekanntschaft mehr als angetan ist. In seinem stylischen Luxus-Appartment angekommen, stürzt sich Hayley sofort auf die Bar und beginnt, sich hochprozentige Cocktails zu mixen. Wenig später bietet sie Jeff an, für erotische Fotos zu posieren und beginnt sich auszuziehen. Der Tag scheint also ganz nach Plan zu verlaufen – doch dann wird ihm plötzlich rabenschwarz vor Augen. Als Jeff wieder erwacht, hat sich der Lauf der Dinge unvorhergesehen verändert und ein Katz- und Mausspiel der psychisch härteren Gangart beginnt…

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Kritiken (7) — Film: Hard Candy

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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7.5Sehenswert

Ein zwiespältiges, aber hochinteressantes Erlebnis -

Obgleich sich "Hard Candy" stets auf einem dünnen Eis bewegt, und in seiner IKEA-Katalog-Ästhetik und den involvierten Model-Protagonisten nur allzu leicht als Werbeclip des vox populi missverstanden werden kann, ist es doch eine der ambivalentesten Auseinandersetzungen zum Thema "Selbstjustiz", die das Medium Film bisher hervorgebracht hat.
Das titelstiftende Thema der Parthenophilie schwebt zwar wie ein provokanter Schleier über dem gesamten Werk, dient Slade jedoch nur als Aufhänger für seine Auseinandersetzung mit Schuld und Sühne, Selbstjustiz und Selbstgerechtigkeit.

"Wer ist Täter? - Wer ist Opfer?" - "Hard Candy" gibt jene Frage bis zum Ende unbeanwortet an sein Publikum weiter, und kann so zumindest zeitweise eine neue Dimension in der filmischen Aufarbeitung jenes heftig umstrittenene Themenkomplexes sein Eigen nennen.
Slades Film holt - trotz starker…


Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

AndreasG

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Treffende Kritik.


der cineast

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<3 !


Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]
Hard Candy ist recht spannend, nicht immer vorhersehbar und auch durchdacht. Die Schauspieler, insbesondere Ellen Page, agieren hier auf ganz hohem Niveau. Doch für einen sehr guten Film reicht es nicht ganz, es fehlt an Intensität und vielleicht auch an etwas Tiefgang. Das Ende ist in meinen Augen etwas fragwürdig, aber insgesamt ist der Film durchaus sehenswert.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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8.0Ausgezeichnet

Es ist wirklich erstaunlich, dass eine 18-Jährige es schafft, ein vier Jahre jüngeres Mädchen so glaubhaft zu verkörpern. Aber auch sonst zeigt Ellen Page, dass sie über viel schauspielerisches Talent verfügt: sie wechselt von einer gespielten Gefühlslage in die nächste, verknüpft jämmerliches Weinen mit hysterischem Lachen in einem flüssigen Übergang und strahlt eine enorme psychische Überlegenheit aus.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Steve Kmk Desperado

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Nun leider kommt sie in dem Film älter rüber sie wirkt eher wie 18 also ihrem tatsächlichem alter entsprechend wo verkörpert sie bitte eine 14 Jährige glaubhaft.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

Wer sehr zart besaitet ist, der sollte den Film besser auslassen. Es erwartet einen aber auf keinen Fall ein blutiges Gemetzel, sondern vielmehr ein psychologisches Kammerspiel. Und mit dem Wort “Kammerspiel” kann ich auch zu dem Punkt überleiten, der mir neben der Handlung am besten gefallen hat. Die sehr junge und sehr talentierte Schauspielerin Ellen Page, gerade mal 19 Jahre alt, spielt in diesem Film überwältigend gut.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.0Schwach

David Slade ist gelernter Werbefilmer und versteht sein Handwerk. Die Fahrt Jeffs und Hayleys vom Café in das abseits der Stadt gelegene Landhaus sieht aus, als sei sie einer Autoreklame entsprungen. Auch ansonsten ist der Film hervorragend fotografiert. Doch das visuelle Ambiente wird an ein überambitioniertes Drehbuch verschenkt. Hard Candy wäre, dies merkt man dem Film zu jeder Sekunde an, liebend gern eine düstere Charakterstudie, ein Psychothriller oder ein nervenaufreibendes Schauspielerduell und bleibt doch nur von der ersten bis zur letzten Minute eine unreflektierte, stellenweise offen faschistoide Rachefantasie. Exploitationkino ist eben immer dann am Schlechtesten, wenn es sich selbst zu wichtig nimmt.

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al-x: blog:x - Royal with cheese

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9.0Herausragend

Ein grandioser Thriller mit schmerzenden Momenten!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Brilliant gespielt, aber inhaltlich fragwürdiges Exploitationfilmchen,. Ein Mann sieht Rot(käppchen)

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Kommentare (113) — Film: Hard Candy

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Tachitalili

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein sehr zwiespältiges Erlebnis. Ich werde meine Gedanken dazu in Klammern ausführen.

Story: Ein Modelfotograph Anfang 30 trifft sich mit einer 14jährigen, die er per Chat kennengelernt hat.

**Ab hier wird gespoilert**

Sie setzt ihn unter Drogen, fesselt ihn, und versucht, in seiner Wohnung die Beweise dafür zu finden, dass er ein pädophiler Mädchenmörder ist.

(Viele Models sind sehr jung und werden von Männern gerne betrachtet, was ich ABSOLUT nicht gutheiße, aber auch nicht als erwiesene, strafbare Pädophilie betrachte. Im Film macht das Mädchen keinen kindlichen Eindruck, die Schauspielerin war damals 19, und sie redet ebenfalls so. Der Mann macht keinen schuldigen oder boshaften Eindruck. Vielleicht war die Wahl der Schauspielern etwas unglücklich, vielleicht aber auch mit Absicht so.)

Sie findet ein paar Photos, die dem Zuschauer nicht gezeigt werden, so dass unklar bleibt, ob der Mann überhaupt schuldig ist, da das Mädchen zwischendurch absolut überzogen zu reagieren scheint und auch erzählt, dass sie in psychologischer Behandlung ist.

Sie tut so, als würde sie ihn kastrieren, erst später stellt sich heraus dass sie nur so getan hat, als ob. (Die einzige Stelle, wo sie mir sympathisch war.)

Mit verschiedenen Druckmitteln bringt sie den Mann dazu, Selbstmord zu begehen, wobei bis zum Schluß unklar bleibt, wer hier der Täter und wer das Opfer ist und wo die Wahrheit liegt.

***********************
Der Film schafft es, mit den Emotionen des Zuschauers zu spielen, ihn im Unklaren zu lassen, wem er glauben soll.
Wer denkt nicht gern an Selbstjustiz, wenn er "Pädophilie" hört? Aber ich bin kein Fan von Selbstjustiz, die zum Tod verurteilt/anleitet, wenn sie ohne vorgelegte Beweise/Gegenbeweise und unter Folter stattfindet..

Fazit: ein Film über den sich jeder eine eigene Meining bilden sollte.
Meine war: "Und was zur Hölle soll mir das jetzt sagen?"

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Tachitalili

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Was sollte das beweisen?


C_C

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garnichts beweisen. etwas zeigen. fand ich beeindruckend.


Gorez33

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein hartes/provokantes Kammerspiel mit einer hochinteressanten Story -
David Slade's (''Breaking Bad'') intelligentes Psycho-Werk lässt einem das Blut gefrieren und zieht mit einem raffiniert konstruiertem Trickspiel die Zuschauer in seinen Bann. Ohne Vorwahrnung variiert die Täter/Opfer-Rolle und verängstigt,schockiert oder täuscht. Es bleibt unklar wen man im Film trauen kann oder wer ein Soziopath bleibt. Mit einer Überdosis Spannung und zwei, drei heftigen sowie intensiven Gewaltszenen ist ''Hard Candy'' keine abartiges Folterszenario, sondern bleibt ein diabolischer Psychothriller, ein moderner Hitchcock, auch wenn die Geschichte alles andere als eine subtile Darstellung von Gewalt ist. Im Ganzen bleibt Slade's Werk provokant, kompromisslos gefilmt, sowie atemberaubend aber auch nicht unantastbar...Ein weiterer Baustein der Psychothriller-Genre dessen tolle Darsteller der Schock-Story eine Seele geben.

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Guardian23

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein spannender Thriller, mit überzeugenden Darstellern.
Die Spannung wird so sehr ausgereizt, dass einem fast schlecht wird.
Ohne Frage, es ist ein sehenswertes Psycho - Schauspiel, doch die Story ist insgesamt zu sehr an den Haaren herbei gezogen und wirkt zu ausgefeilt, als dass man Logikfehler verzeihen könnte.

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xsite

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Bewertung0.0Hassfilm

Die schauspielerischen Leistungen sind gelungen, Kamera und Schnitt sind in meinen Augen auch ziemlich gut. Aber ich kann keinen Film bewerten der als Hauptinhalt die Folter beinhaltet, als ach so adäquates Mittel um Vergewaltigter zu erziehen/hinzurichten. Undifferenzierter Film und für Unterhaltung/Thriller - in meinen Augen - unter der Gürtellinie.

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Tyler Durden 80

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gut beurteilt KASAKA ;)


donatboy

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Lächerlich wie manche Filme auf banales minimieren um sie schlecht zu reden. Hard Candy ist sehr gelungener Thriller mit großartigen Schauspielern. Ein fiktionelles Werk! Oder sollen alle Christen Stanley Kubricks: 2001 0 Punte geben, weil es Evolution als Hauptinhalt benutzt. Oder 0 Punkte für Hotel Ruanda wegen des Genozidinhaltes.


AddictedToIan

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Bewertung9.0Herausragend

ENTHÄLT SPOILER!

Wow. Was für ein Film. Kennt ihr das, wenn ihr so überwältigt seid, dass ihr glaubt es gäbe keine Worte die es würdig wären eure Gedanken zur Sprache zu bringen? So fühle ich mich gerade.

"Hard Candy" ist absolut nicht das, was ich erwartet habe. Ich habe mit schnellen Cuts gerechnet, Action, Drama, einer ausgeklügelten Hintergrundgeschichte. Aber es gibt nichts Dergleichen zu sehen. "Hard Candy" steht für mich für die erschreckende Wahrheit. Schamlos, kalt und gemein wird abgerechnet. - ... der Film lehrt, dass alles was man tut Konsequenzen hat. Manchmal sogar in Form eines kleinen, süß und naiv scheinenden Mädchens.
Der Hauptfokus liegt auf Jeff und wie Hayley ihm klar macht, dass das was er tut falsch war- auf gramsamste Art und Weise. Aber wieso tut sie das? Wer ist sie eigentlich? Will sie Rache für Donna? Und wer zum Teufel hat Donna jetzt getötet? War es Aaron? Oder doch Jeff? Fragen, die nicht beantwortet werden. Weil es auch nicht weiter wichtig ist. In "Hard Candy" geht es nicht um die Story. Der Plot ist eine Metapher. Um es in einfachen Worten auszudrücken. -
Karma is a bitch.

Eigentlich gibt es nicht viel über "Hard Candy" zu sagen. Warum ich so fasziniert bin? Keinen blassen Schimmer. Vielleicht ist es die Einfachheit. Die unbeschönigte Wahrheit. Oder einfach nur Ellen Pages unglaubliche Schauspielleistung.
Auf der einen Seite steht Hayley, die unberechenbar, offensichtlich psychisch geschädigt aber auch auf eine verquere Weise nachvollziehbar handelt. Und auf der anderen Seite Jeff- gutaussehend, sympathisch und der wahrscheinlich Letzte, den ich für einen Pädophilen gehalten hätte. Der Film spielt mit der Ironie der Figuren- ein kleines Mädchen als kaltblütige Wahnsinnige? Ein erfolgreicher gutaussehender 30-jähriger Fotograf als Perverser & Opfer gleichzeitig? Schlichtweg genial.

Nebenbei: Wieso finden alle es so abwegig hier, dass sich ein junges Mädchen sowas ausdenken kann? Wahrscheinlich wurden die Kommentare von Männern verfasst. Finde ich gar nicht so abwegig. Es gibt genug Wahnsinnige. Auch in der Gestalt von süßen Kindern. ;)

Das Einzige, was ich auszusetzen habe... hmm.. ja was ist das eigentlich? Vielleicht, dass es mich innerlich ein wenig wurmt, dass sie Sache mit Donna nur angeschnitten wurde und man nichts über Hayleys Beweggründe erfährt. Aber das war's auch. Und das ist nicht wirklich ein Kritikpunkt. Die Spannung hat auch in der Mitte einen kleinen Knick gehabt, was mich demotiviert hat.. mehr Negatives fällt mir aber nicht ein. Ich bin gerade einfach nur ...beeindruckt. Ein Wahnsinnsfilm.

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HxC_Moe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bitterböser Thriller mit Messerscharfen Dialogen und grandiosen Darstellern. Filme, die ohne viel große Action oder Brutalität auskommen und sich bloß auf Dialoge verlassen, gibt es selten. Und wenn, dann müssen sie schon so gut sein wie dieser Film.

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Shawnee

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Kastrationsszene bringt ein unbehagliches Gefühl, das sich durch den gesamten Körper zieht! Unfassbar, Patrick Wilson kann ja wirklich überzeugen und Ellen Page ja sowieso. Diese Szene habe ich auf YT gesehen und später auch den Film. Zum Ende hin fand ich ihn leicht "verwirrend" und ein wenig langatmig, aber einschließlich der oben angesprochenen Szene ein tolles Psycho-Spielchen, welches es anzuschauen gilt.

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dave0407

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Bewertung3.0Schwach

Unglaubwürdige Story (welches 14-jährige Mädchen macht so einen perfiden Plan) und wie ich finde auch etwas undurchsichtige Story. War extrem enttäuscht.

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Mpettel

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Woher weißt du dass sie 14 ist? Das lässt der Film zum Schluss ja offen. Wer macht so einen perfiden Plan? Eine geistes gestörte! Höhö


Momentanaufnahme

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hayleys und Jeffs Geischt in Detailaufnahme, ihr Blicke springen hin und her, ebenso ihr Gespräch: Hayley wechselt immer wieder zwischen anständigen Smalltalk über ihre Jugendidole und doppeldeutigen Anspielungen, Jeff versucht auf dieses Spiel möglichst geschickt einzugehen. Merkwürdig daran: Hayley ist 14, Jeff 32 Jahre alt und erfolgreicher Model-Fotograf. Letztlich landet das ungleiche Duo bei ein paar Cocktails in Jeffs Villa, Hayley bewundert die scheinbar erotischen Aufnahmen des Fotografen und posiert selbst.

Was zunächst nach einer großen Teenager-Dummheit und einem zumindest in Ansätzen pädophilen Jeff klingt, ist in Wahrheit komplizierter: Die Sicht des Fotografen trübt sich, er verliert das Gleichgewicht – die von Hayley gemischten Drinks zeigen Wirkung. Hayley ist nach 4 von 5 Ärzten wahnsinnig. In den kommenden Stunden wird sich Jeff in der Gewalt des Kindes wiederfinden und auf sehr schmerzliche Art und Weise mit seiner Neigung zu jungen Mädchen konfrontiert werden.

Überzeugend ist allem voran die hohe Grundspannung David Slades „Hard Candy“. Das Geschehen erscheint wie ein Spiel mit ungewissen Ausgang, dessen Gewinner ständig wechselt. Dem Zuschauer werden dabei kleine Details vorenthalten, er ist nicht mehr allwissend, sondern muss sich auf die gegensätzlichen Aussagen der beiden Handlungsträger verlassen.

Dieser Nervenkitzel wird technisch sehr gut untermauert. Die wenigen hektischen Szenen des Films werden in ebenso überstürzten und unglaublich schnell geschnittenen Bildern umgesetzt, wobei die Kamera ständig sehr nah an den Charakteren verweilt. Zu Anfang zeichnet sich die Kameraführung durch sehr viel Detailaufnahmen aus: Beim ersten Zusammenkommen von Hayley und Jeff in einem Cafe wechselt die Ansicht immer wieder zwischen den beiden Gesichtern, jeder Blick und jedes Zwinkern wird gekonnt ins Szene gesetzt. Später lässt diese intensive Kameraführung leider etwas nach.

Die mittlerweile 24jährige Ellen Page passt perfekt in die Rolle der gewitzten Hayley, die sich im Laufe des Films als unglaublich kühl und durchaus wahnsinnig herausstellt. Im allgemeinen scheinen dem Schauspieltalent ähnlich überdrehte Rollen gut zu stehen, in „Super“ konnte sie zumindest ebenfalls überzeugen. Patrick Wilson's Performance sticht für mich zwar nicht ganz so heraus wie die von Ellen Page, ist aber dennoch durchweg ordentlich. Auch seine Rolle ist gut durchdacht, Jeff hebt sich vom Klischee eines Pädophilen ab.

So verdient die gelungene Komposition der Handlungsträger ein weiteres Lob: Bis zum Schluss bleibt unklar, wer von den beiden nun wirklich Gewalt und Perversion verfallen ist.

Es fällt mir schwer an „Hard Candy“ ernsthaft Kritik zu üben, David Slades Drama hat mich vollends überzeugt. Der Film setzt seine Grundidee wirklich gekonnt um und wartet mit frischen Ideen zu einem immer noch aktuellen Thema auf. So kann ich diese 100 Minuten Nervenkitzel wärmstens weiterempfehlen, einen Film mit Tiefgang und hoher Spannungskurve findet man schließlich selten.

Mehr auf meinem Blog: http://time-killing.tumblr.com/

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Katdamon4

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Bewertung5.5Geht so

Ich war enttäuscht, ich habe mir mehr erhofft, es war zwar nicht schlecht und teilweise spannend und echt verstörend (obwohl es für meinen Geschmack nicht krank genug war) aber es hat gestört das man fast garnichts über das Mädchen erfahren hat. Und das es eigentlich nur um die Handlung ging und nicht um die Personen.

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Tyler Durden 80

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Bewertung9.0Herausragend

Was ein kranker, verstörender Film.
Bei manchen Szenen hab ich richtig mitgefiebert, es war eine Spannung vom allerfeinsten.
Ellen Page zeigt damit, dass aus ihr mal eine ganz "Große" werden kann.

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cpt. chaos

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Da muss die Kleine aber zunächst nochmal gehörig wachsen... ;o)))


Tyler Durden 80

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Sicher sicher...wird alles noch kommen.
Mit Inception hat sie schon ma in einem großen Film mitgemacht.


Sumsi79

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"4 von 5 Ärzten sind der Meinung ich bin echt geisteskrank." Hayley (Ellen Page)

Wer sich von dialoglastigen Kammerspielen mit Schauspielern in Topform begeistern läßt, der kommt hier voll auf seine Kosten. Ein kleines, aber feines Meisterwerk der Zuschauermanipulation.

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Ugly_Honey

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Noch nie hat mich ein Dialog so gebannt wie in Hard Candy. Man ist ständig gespannt was als nächstes kommt. Da hat sich jemand wirklich ordentlich Mühe gegeben. Und Elen Page hab ich langsam echt liebgewonnen. Sie spielt richtig klasse. Kann den Film nur weiterempfehlen.

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Hooded Justice

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Bewertung9.0Herausragend

Während er zu Anfang noch gar charmant daher kommt, stürzt sich die "harte Süßigkeit" immer weiter ins unerträglich packende Desaster, das vielleicht nicht sichtbar, aber allemal spürbar mit "keiner Jugendfreigabe" berechtigt ausgezeichnet ist. Irgendwo zwischen Gerechtigkeit ihrerseits, sich im Namen zig anderer Mädchen an ihm zu rächen, und Recht seinerseits, zu leben; aber in umgekehrter Weise ihrer Rechtswidrigkeit, ihn zu quälen, und seiner Missetat, sich an Minderjährigen zu vergreifen. Abgesehen von dieser "keiner ist unschuldig und gleichermaßen schuldig"-Zwickmühlentheorie ist HARD CANDY allein aufgrund seiner Thematik ein außergewöhnlich stichhaltiges Phänomen. Nicht gerade zuletzt kann er vor allem schauspielerisch dermaßen viel herausholen, dass er auch so gar nicht wie ein Möchtegern-Psycho-Spielchen rüberkommt, weil alles absolut gekonnt, gewollt und überlegen gespielt und gemacht ist – eines hervorragenden Patrick Wilson und einer ihm womöglich überlegenen Ellen Page sowie der gelungenen Regie durch David Slade sei Dank. Hartes Zeug, hartes Seelenzeug, harte Süßigkeit. Achtung! Wirkt gar akut bei persönlicher Bitterkeit.

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JohnnyKee

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Großartiger Komm. Schieb den auch schon viel zu lange vor mir her... ;)


SpiceWeasel

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Schöner Komm. und toller Film!


Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Positive vorweg: "Hard Candy" ist vor allem ein Film, der mit starken Schauspielerleistungen aufwartet. Patrick Wilson als vermeintlich Pädophiler Jeff und Ellen Page als Selbstjustiz übendes minderjähriges Mädchen Hayley liefern eine Performance ab, die sich sehen lassen kann. Die Dialoge fesseln zudem und somit sind eigentlich die wesentlichen Voraussetzungen für einen gelungenen Psychothriller gegeben. Nun kommen wir allerdings zum großen Problem des Film, das da "Unglaubwürdigkeit" lautet. Ein minderjähriges Mädchen, das einen augeklügelten Plan entwickelt, einen Pädophilen in die Falle zu locken, Macht über ihn zu erlangen und ihn schließlich hörig zu machen, ist dann doch ein wenig zu viel des Guten. Der erwachsene Mann präsentiert sich wie ein Waschlappen, der sich von einem Mädchen nach Strich und Faden manipulieren lässt und schließlich zum Äußersten getrieben wird. Zudem kann der Zuschauer niemals wirklich Sympathie für eine der beiden Seiten entwickeln. Ob Jeff wirklich die Bestie ist und vieles von Hayley lediglich überinterpretiert wird oder ob Hayley am Ende möglicherweise selbst ein psychologisches Problem hat, ob der Film Selbstjustiz als geeignetes Mittel ansieht oder dies im Gegenteil gar als falschen Weg betrachtet und dies anhand des Films demonstrieren möchte, bleibt offen wie vieles andere auch. Der Film legt sich nicht fest und wird daher für den Zuschauer niemals richtig greifbar. Dies mag in manchen Fällen ganz gut sein, aber hier bleibt der Eindruck, dass der Regisseur selbst nicht so recht wusste, wohin der Weg führen sollte. Und dies ist gerade bei solch einem Thema nicht besonders gut. Das Ende enttäuscht und hinterlässt einen faden Beigeschmack.

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Filmkenner77

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Danke. Freut mich.


SarahW

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Kann mich nur anschliessen !


Sakuran

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Bewertung3.5Schwach

Ellen Page zeigt zwar eine herausragende schauspielerische Leistung, ist aber als 14jähriges Mädchen nicht glaubwürdig. Ebenso ist die Story nicht sehr glaubwürdig, Hayleys Motive sind undurchsichtig. "I am every girl, that has been touched, hurt, screwed, killed.." das ist meiner Meinung nach ein zu schwaches Motiv, es hat (scheinbar) nichts mit Hayley persönlich zu tun.
Das ohnehin schon empfindliche Thema wird hier nicht sehr differenziert dargestellt, sondern dient lediglich dem Motiv der Rache.
Kameraarbeit ganz ok, Soundtrack vergisst man gleich wieder.

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Sakuran

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Ja weil Hayley scheinbar nicht von Jeffs Taten persönlich betroffen ist. Man nimmt an, dass sie sich für den Tod ihrer Freundin Donna rächen will, aber sie sagt ja selbst am Ende, dass sie Donna möglicherweise gar nicht kennt. Sie stellt sich als Rächerin für die Allgemeinheit seiner gequälten Opfer dar. Meiner Meinung nach kann man aber so eine persönliche Rachetat nur aus Gründen begehen, wenn man selbst involviert ist.


C_C

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ja, das ist nachvollziehbar, was du da sagst. Ich dachte dabei aber eher daran, daß es um ein zusätzliches Verwirrspiel geht...


*frenzy_punk<3

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Bewertung3.5Schwach

"Hard Candy" langweiliger Psychothriller, der binnen Sekunden in eine Rachestory zerläuft.

Brian Nelson richtete das Augenmerk auf die Grausamkeit der Pädophilie und rechtfertigt diese mit Folter und Verstümmelungen. Hier hat Moral keinen Platz, denn in "Hard Candy" wird unrechtes mit einer weiteren Straftat vergolten. Zudem wird das Thema nicht wirklich erfasst. Nelson ist hin- und hergerissen zwischen einem Mord und Pädophilie und weis nicht, was er nun an den Pranger stellen will.
So wird sich der Film auch nicht einig, ober er nun ein Rache- oder Psychothriller sein will.
Zwischendrin schellt auch noch die Kelle gegen Kinderpornografie, aber durchleuchtet wird gar nichts. Es wird einfach nichts auf den Punkt gebracht, alles wird zu oberflächlich dargestellt, es gibt zu viel zu hinterfragen und nichts wird klar erfasst. Wenn man sich einer solch wichtigen Thematik widmet, dann sollte man diese auch glaubhaft und ernst rüber bringen. Es scheint beinahe, Nelson und auch Slade haben davon wenig Ahnung.
Was richtet es bei den Opfern an?
Diese kommen nicht wirklich zur Sprache, werden eher in den Hintergrund geschoben. Klar, denn Slades Hauptdarsteller sind mehr damit beschäftigt, in Kontroverse zu geraten und Katz- und Maus zu spielen.
Die Darstellung ist zwar gut, doch spielt Page (Inception) nicht so glaubhaft, wie sie wollte. Zugegeben nervte sie tierisch, ihre Mimik war regelrecht anstrengend. Patrick Wilson (Watchmen) dagegen wirkte "echter", seine Panik und Verzweiflung kaufte man ihm ab.

Musikalisch ist "Hard Candy" auch keine Bombe, denn der Soundtrack ist schnell vergessen. Außer ein paar Techno-Beats bleibt nichts davon im Gedächtnis. Dafür wertet Jo Willems' Kamera den Film auf. Faszinierend setzte er die Darsteller in Szene und lieferte fabelhafte Einstellungen. Die Perspektiven gestalten das Bild interessant und lassen den Zuseher das Wesentliche erblicken.

"Hard Candy" wirkt trotz der geringen Laufzeit enorm lang. Das Spiel zieht sich dahin. Der Zuschauer schaut eigentlich nur noch weiter, um den Hintergrund zu erfahren. Die Faszination und das Interesse verebbt in dem Moment, in dem Ellen Page beginnt, pausenlos zu quatschen.

"Hard Candy", ein Racheengel auf Beutejagd.

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Mpettel

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Du hast den Film anscheinend nicht wirklich verstanden.


*frenzy_punk<3

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Mh ja. Das ist der typische Satz, den Leute bringen, wenn sie es nicht ab können, dass man einen Film, den sie gut finden schlecht bewertet. -.-
Was bitte konnte man an diesem Film NICHT verstehen?


Arrow-Gunz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was ein Weichei.

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Ichundso

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderbares Beispiel dafür, dass Indie viel mehr ist als mit Indiepop unterlegte Kussszenen, ist Hard Candy, ein wirklich außergewöhnlicher Film, der gezielt mit den Erwartungen des Zuschauers spielt und dabei keinen Stein auf dem anderen lässt.
Ellen Page, die großartigste Schauspielerin jen- und diesseits des Neckar, spielt diese Rolle so vollkommen anders als all die Figuren, für die sie bekannt wurde und trotz ihrer unauffälligen Erscheinung trägt sie den Film alleine. Sie hat die Präsenz, die Ausdauer und die Fähigkeit, ihren Charakter noch vielschichtiger zu spielen, als er vermutlich ist.
Mir fällt noch ein, dass ich Hard Candy sehr gerne im Kino gesehen hätte, um die Reaktionen im Publikum zu hören. Aus ein paar Gesprächen habe ich mitbekommen, dass viele Leute, insbesondere Männer, ziemliche Probleme mit dem Film haben, weil er eben doch den Spieß umdreht, die Mainstream-Fresse auf Hochglanz poliert und in alledem immer noch diesen leichten Duft nach erfrischend neuem hat. Und manchmal muss man sich an Gerüche gewöhnen.

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KASAKA

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"die Mainstream-Fresse auf Hochglanz poliert" mehr als nur treffende Beschreibung für dieses Meisterwerk! Schade das es nicht zum Lieblingsfilm gereicht hat ;)


lopalopa

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bullseye... toll geschrieben ;)


ash-williams

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Bewertung7.5Sehenswert

Hard Candy ist ein gelungenes Werk zum Thema Selbstjustiz, dass den Zuschauer einiges abverlangt, da es ihm nicht erlaubt sich in Schwarz/Weiß-Malerei zu flüchten, sondern Mitdenken, Mitfühlen und die Fähigkeit sich ein eigenes Urteil bilden zu können fordert. Mit letzterem tut man sich bei diesem Film besonders schwer, da einem beide Charaktere irgendwie sympathisch sind und man sich nicht für eine Seite entscheiden kann. Man fühlt mit dem vermeintlichen Bösen, da dieser wehrlos und dem Spiel der selbstjustizsuchenden Hayley ausgeliefert ist, aber gleichzeitig versteht man Hayleys Motivation nur zu gut. Dieser Zwispalt ist in der ersten halben Stunde besonders groß. Schauspielerisch liefern beide Protagonisten eine gute Leistung ab und machen den Film zu einem stimmigen Werk mit interessanter Optik, die zwar auch durchs Setdesign sehr steril wirkt, jedoch mehr zu bieten hat als man vielleicht nunächst denkt. Somit ist Hard Candy ein interessanter Film mit guten Darstellern, der einen lange nach der Sichtung noch in seinem Bann hat.

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ash-williams

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@ Greetling: Ich fand es teilweise ganz ambivalent. Ich konnte mich beim besten Willen nicht entscheiden wessen Seite ich einnehmen soll....


Sigmund

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Finde, für einen Genre-Film ist HARD CANDY sogar unglaublich differenziert. Durch seine geschickte, wendungsreiche Spannungs-Dramaturgie gelingt es ihm, diverse Facetten seiner Pädophilie- und Schuld-Thematik im Kopf des Zuschauers zu erwecken. Mich persönlich hat zwar die Kamera genervt, aber was die Geschichte selbst betrifft: Die ist schon sehr gekonnt erzählt.


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