Ich sehe den Mann deiner Träume
You Will Meet a Tall Dark Stranger (2010), US/ES Laufzeit 99 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 02.12.2010
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67 Kommentare
Keine
von Woody Allen, mit Antonio Banderas und Freida Pinto
Im Mittelpunkt von Woody Allens neuem Film Ich sehe den Mann deiner Träume stehen zwei verheiratete Paare: Alfie (Anthony Hopkins) und Helena (Gemma Jones) sowie deren Tochter Sally (Naomi Watts) und ihr Ehemann Roy (Josh Brolin).
Nach vielen Jahren der Ehe verlässt Alfie plötzlich seine Frau und lässt sich mit dem Callgirl Charmaine (Lucy Punch) ein, um seine verlorene Jugend nachzuholen. Die verlassene Helena stürzt daraufhin in eine tiefe Krise, die sie dazu veranlasst, ihr Leben entgegen aller Vernunft in die Hände einer durchtriebenen Wahrsagerin zu geben.
Auch ihre Tochter Sally hat genug von ihrem Ehemann, dem gescheiterten Schriftsteller Roy. Sie fängt einen Job in einer Galerie an und hat schon wenig später die Augen auf ihren gutaussehenden Chef Greg (Antonio Banderas) geworfen. Und während Roy in “Ich sehe den Mann deiner Träume immer noch nervös auf eine Antwort zu seinem letzten Manuskript wartet, lässt er sich von seiner heißblütigen Nachbarin Dia) den Kopf verdrehen.
Mit Ich sehe den Mann deiner Träume entführt uns Woody Allen einmal mehr in die Irrungen und Wirrungen zwischenmenschlicher Beziehungen und zeigt uns Figuren, die eher Illusionen hinterher jagen, als sich der Wirklichkeit zu stellen.
Nachdem der Regisseur und Autor von Ich sehe den Mann deiner Träume sein Leben lang nur in New York gelebt und gearbeitet hatte, ging er 2005 mit Match Point, der in London spielt und auch komplett dort produziert wurde, erstmals andere Wege. Seitdem ist der Altmeister Europa erstaunlich treu geblieben, die einzige Ausnahme bildet Whatever Works – Liebe sich wer kann, den Allen mit Larry David (Lass es, Larry) in der Hauptrolle 2009 in New York drehte. Ich sehe den Mann deiner Träume reiht sich somit ein in die britische Phase seines Schaffens (nach Match Point spielten dort auch Scoop (2006) und Cassandras Traum (2007)).
Für die Rolle des Callgirls Charmaine war ursprünglich Nicole Kidman vorgesehen, musste jedoch wegen Terminproblemen absagen, so dass schließlich Lucy Punch (Dinner für Spinner) bei Ich sehe den Mann deiner Träume einstieg und ihre Rolle übernahm. (TM)
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Cast & Crew
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Woody Allen
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Antonio Banderas
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Freida Pinto
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Josh Brolin
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Anthony Hopkins
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Gemma Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helena Shepridge
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Naomi Watts
Regie
Schauspieler
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Pauline Collins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cristal Delgiorno
-
Eleanor Gecks
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Rupert Frazer
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Jonathan Hearn
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Neil Jackson
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Theo James
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Christian McKay
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Pearce Quigley
-
Jonathan Ryland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike Prinz
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Katy Barker
-
Alice Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Shopperin
-
Woody Allen
- Genre
- Romanze, Romantische Komödie, Melodram, Erotikkomödie
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- London
- Handlung
- Dreiecksbeziehung, Ehekrise, Familienfest, Flirt, Galerie, Geliebte, Geschwister, Identitätskrise, Lebenskrise, Mann-Frau-Beziehung, Mutter-Tochter-Beziehung, Neurose, Panik, Schriftsteller, Seher, Verlassen Werden, Verlieben, Wahrsager
- Stimmung
- Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ich sehe den Mann deiner Träume
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Kritiken (27) — Film: Ich sehe den Mann deiner Träume
Candide: Film-Rezensionen.de
Kommentar löschenWahrlich nicht Woodys bester Streifen. "Ich sehe den Mann deiner Träume" präsentiert sich nämlich nur als nette Seifenoper mit Stil für Zwischendurch, die allerdings kaum Leute erreichen wird die bisher schon nicht viel mit Woody Allens (neuzeitlichen) Filmen anzufangen wussten.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenAuch ein schlechter Woody-Allen-Film ist ein guter Kinofilm, heißt es! Das kann ich nicht unterschreiben. (...) Dieses jüngste Werk des New Yorkers ist für mich eine große Enttäuschung. Eine lieblose Charakterzeichnung, hysterische Darsteller, die an allem verzweifeln, auch an ihrer lieblosen Rolle und vor allem ein Drehbuch, das wahrscheinlich um die bekannten Darsteller herum konzipiert wurde und nicht umgekehrt. Mann, ist das ein Flop. Kann passieren, Mr. Allen!
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Sigmund 2011/02/19 12:30:26
Antwort löschenSoll das ein Witz sein? Warum sollte Woody Allen ein Drehbuch "um die bekannten Darsteller herum konzipieren"? Als einer der größten lebenden Künstler braucht der Mann nur mit dem Finger zu schnippen um so ziemlich jeden ernsthaften Schauspieler der Welt zu bekommen. Der kann sich ganz auf seine Geschichten konzentrieren. Und die erzählt er auf eine so selbstverständliche und natürliche Art, dass so mancher ihre virtuose Struktur, ihre vollendeten Dialoge und ihre ironische Schicksalhaftigkeit gar nicht mitbekommt.
Christian von mehrfilm.de 2011/02/27 15:57:28
Antwort löschenO-Ton von Woody Allen aus dem Presseheft: "Ich wollte unbedingt einen Film mit der großartigen Naomie Watts und dem großartigen Josh Brolin machen. Und ich hatte schon lange die Idee eines erfolglosen Schriftstellers im Kopf, der alles unternimmt, um seiner erfolgreichen und schönen Frau zu gefallen."
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Diesen Erzählungen begegnet Allen mit seiner bekannten Routine. Doch tatsächlich mögen uns seine Figuren fremd bleiben. Vermutlich deshalb, weil man sie schon aus anderen Filmen kennt. [...]
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenMit Good Old Woody ist’s immer nett oder absolut unerträglich. Mal amüsieren die hübschen Geschichtchen für Bildungsbürger, die milden Dialogfetzchen und das gekonnte Jonglieren mit leichtem Witz und Figuren vom Reißbrett. Mal nerven die gestrigen Altmännerposen, der quirlig verkleidete Sexismus und die endlosen Laber-Rhabarber-Schleifen. Ein schmaler Grat. Aber Europa liegt wieder einmal zu Woodys Gunsten vor: In London hat’s noch immer was Frisches, das übliche Beziehungstheater des Stadtneurotikers. Alles ist gewohnt gewitzt und das ungewohnt gewitzt. Gute Besetzung, wie so oft. Jeder zeigt, was er kann, und hier können alle was. Also nett. Der Film macht Spaß, er amüsiert, er ist leichte Kost und so weiter. Heitere Comedy im besten Sinne, ein lockeres Geschäft, für Weinkenner ein Muss. Und tatsächlich ziemlich komisch, auch wenn’s um nix geht. Ich habe mich wunderbar unterhalten und den Film jetzt schon wieder vergessen – perfekt.
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Heavy_Metal 2010/12/20 19:07:43
Antwort löschenich fand ihn kaum witzig, und weil das fehlte wirkte er ziemlich bitter, was ich wiederum gut fand.
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Mr Vincent Vega 2010/12/20 19:10:18
Antwort löschenJa, bitter war er auch etwas. Sind aber viele Allens. Bitter, heiter, frivol, das ganze Latte-macchiato-Programm halt. :)
Mr Vincent Vega 2010/12/20 20:18:45
Antwort löschenNee nee, ist schon richtig so. :)
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEine doofe Blondine, eine ältliches Muttchen, das der Esoterikscharlatanerie erliegt, ein Schriftsteller in der Krise, der die Nachbarin umwirbt: Dies alles ist nicht wirklich originell und ziemlich abgenutzt, der Humor somit auch absehbar. An den Geist und Witz von Woody Allens früheren Filmen reicht dieser mitnichten heran. Schade.
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A. Resch
Kommentar löschenWas bleibt, ist die Erkenntnis, dass Woody Allen durchaus noch in der Lage ist, in Maßen Neues auszuprobieren, und dass sein neues Werk zu seinen besseren zählt - sofern man den Blick nur auf jene Filme richtet, die er in jüngerer Zeit, seit den Neunziger Jahren gedreht hat.
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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenIch sehe den Mann deiner Träume lehrt zweierlei. Bei Allen machen sich erstens sämtliche Stars gern zum Affen, und man schaut ihnen gern dabei zu. [...] Zweitens hüte man sich vor Allens albernen Scherzen. Der ganze Spaß mündet am Ende in echte Bösartigkeiten.
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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard
Kommentar löschenEin Off-Erzähler führt die Personen ein, er hält den Überblick und die Überleitungen bereit. Den Figuren wird damit ein Teil der Profilierungs- und Erzählarbeit abgenommen. Sie wirken dementsprechend stereotyp - und die Darsteller stellenweise etwas unterbeschäftigt. Zumindest in der ersten Hälfte des Films. Dann allerdings ändert sich die Gangart rapide, vermeintliche Harmloses bekommt scharfe Kanten: Wie der nunmehr 75-jährige Autor und Regisseur die Geschichte zügig zuspitzt - und zwar auf jeder Ebene -, in welche ausweglosen Konflikte er seine Geschöpfe nahezu ausnahmslos verstrickt, das ist unbedingt sehenswert. Einen böseren Woody Allen hat es lange nicht gegeben.
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S. Rybkowski: Filmszene.de S. Rybkowski: Filmszene.de
Kommentar löschenWas Allen in seinen vorherigen London-Filmen noch gelang, nämlich [...] jene Verbindung von Drama und Komödie, will in seinem Neuesten nicht gelingen. Zu unausgegoren und farblos bleiben die Figuren, zu trivial die Geschichte, die er mit ihnen erzählen will. Auch wenn Allen hier Mittelschicht und Bildungsbürgertum in den Fokus rückt, bleibt der fade Beigeschmack, dass es sich hier dennoch um Luxusprobleme der Elite handelt, zu denen man einfach keine emotionale Beziehung herstellen kann und die nicht etwa humoristisch, sondern vielmehr lächerlich anmaßen.
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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt
Kommentar löschenLeider zu selten gibt Allen seinem namhaften Ensemble die Gelegenheit, sich aus der starren Dramaturgie freizuspielen. Die stärksten Szenen sind dann auch die energischen Wortgefechte zwischen Gemma Jones' Helena, ihrer Tochter Sally, verkörpert von Naomi Watts, und Josh Brolins Roy, die mit wackliger Handkamera das fragile Beziehungsgeflecht torpedieren, bis jeder von ihnen sein Heil in einer Affäre sucht.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenIn den Augen des Regisseurs sind die Dramen des Lebens [...] nur Schall, Wahn und viel Lärm um nichts. Wie der Regisseur jedoch dieses mit Pessimismen angereicherte Nichts dem Publikum unterjubelt, ist trotz aller künstlerischer Bequemlichkeit auch hier so amüsant wie eh und je.
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Chr. Buß: Spiegel Online Chr. Buß: Spiegel Online
Kommentar löschenMit Ich sehe den Mann deiner Träume hat der New Yorker Regisseur nun zu einer gewissen Balance zurückgefunden. Zugegeben, ein zweites Match Point, jenes späte Meisterwerk aus dem Jahr 2005 über Glück und Gier, ist dieser souverän hingeworfene Film nicht geworden. Aber die Beiläufigkeit, mit der er hier große Metaphysik als Abfolge kleiner Pointen präsentiert, erinnert gelegentlich trotzdem an seine besten Tage.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenDie randalierenden Figuren in Allens neuestem Film versuchen verzweifelt, ihrem Leben mehr Sinn zu verleihen, als es für sie geben kann. Sie verfolgen lauter dubiose Ziele wie Erfolg, Geld und Liebe. Sie puzzeln, verletzen und produzieren Fehler, von denen jeder das Ende bedeuten kann.
Der Morgen nach der Party? Bald, sagt Regissseur Allen, "wird jeder, der auf der Erde gemeinsam mit ihnen gelebt hat, nicht mehr da sein, und nach 100 Jahren wird es kompett andere Menschen auf der Erde geben".
In vielen Jahren sei die Sonne vermutlich ausgebrannt und die Erde verschwunden. Ein paar Jahre drauf sei dann das komplette Universum weg. Auf die Frage, wieso man da noch Filme machen solle, sagt Allen: "Es lenkt ab."
Welch’ hoffnungsfrohe Kunst.
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Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenDie Exposition ist mit ihren schwerelosen Rückblenden und leichthändig hingetupften Akzenten, mit ihrem leichtfüssigen Geplänkel und Getändel eine magistrale Demonstration von Allens Inszenierungskunst. Doch das Komische erhält etwas Mechanisches, zunehmend dominiert das Bittere, ohne doch Züge des Tragischen annehmen zu wollen.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenTypisch und doch wieder wunderbar ansprechend - dieser bekannte listige, komische, tragische, bissige Woody Allen-Kosmos. Man liebt sich "falsch", man liebt sich vielleicht, entwickelt Ideen, Hoffnungen, Glauben, jetzt endlich in den "richtigen Lebenslauf" zu geraten. Pustekuchen. Oder auch nicht.
Das wird fein-locker, keck-doppelbödig, fein nuanciert und pointiert erzählt - mit sehr viel Wort-Performance. Und stimmiger, stimmungsvoller Verbal-Atmosphäre. Der neue Allen ist eine burleske Spott- und Charme-Show. Mit viel persönlichem Widererkennungspotenzial. Und schmeckt wie ein alter feuriger Wein, der gut über bzw. in die Jahre gekommen ist.
Es menschelt reichlich seelen-tiefsinnig-pur bei, mit und in dieser köstlichen neuen Woody-Allen-Spaß-Farce à la : "Neulich sagte jemand zu mir, dass ich in den Herzen meiner Landsleute weiterleben werde. Ich will aber in meinem Appartement weiterleben!"
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenIn dem Welt-Theater, durch das Drehbuch-Gott Woody Allen seine Helden und Heldinnen irren lässt, machen zwangsläufig alle eine recht lächerliche Figur. Am meisten in diesem Fall Anthony Hopkins. Herrlich, wie sich der Edel-Mime hier zum Deppen macht – auch wenn er mit seiner Figur natürlich alle Klischees bedient: Ein alter Mann, der seinen dritten Frühling mit einer knackigen, reichlich unterbelichteten Blondine erlebt – nicht ahnend, dass diese selbst verordnete Verjüngungskur ihn schnell noch älter aussehen lässt… [...]
Sämtliche Figuren verbergen hier ihre Heimlich- und Peinlichkeiten: Schriftsteller Josh Brolin seine Inspirationslosigkeit, Film-Ehefrau Naomi Watts die Teenager-hafte Schwärmerei für ihren Kunst-Galeristen. Man lügt sich ins Gesicht oder in die Tasche. Nichts, was man nicht schon aus Dutzenden von Allen-Filmen kennen würde, aber wieder mit einer so großen Freude am Irrsinn zusammen gesponnen und von den erlesenen Schauspielern so launig präsentiert, dass man gar nicht anders kann als schmunzeln.
Ja, Woody Allen erzählt immer wieder das Gleiche, aber immer wieder amüsant!
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenEs gab eine Zeit, in der Woody Allens Filme schon allein wegen ihrer visuellen Kraft Wiedererkennungscharakter besaßen. Dies hing im Wesentlichen damit zusammen, dass der New Yorker Regisseur über einen langen Zeitraum hinweg mit demselben Kameramann zusammenarbeitete: Von 1977 bis 1985 fotografierte ausschließlich Gordon Willis seine Filme. In den Filmen, die Woody Allen von 1986 bis 1998 drehte, führte Carlo di Palma elfmal, Sven Nykist – der inzwischen verstorbene Haus-Kameramann von Ingmar Bergman – viermal die Kamera. Seitdem arbeitet der Altmeister mit wechselnden „directors of photography“ zusammen. In „Ich sehe den Mann deiner Träume“ übernimmt diese Aufgabe Vilmos Zsigmond, der bereits in Woody Allens „Melinda und Melinda“ (2004) und „Cassandras Traum“ (2007) mitgewirkt hatte. Die von Zsigmond bevorzugten satten Farben kontrastieren derart mit den entsättigten Bildern eines Carlo di Palma und vor allem eines Sven Nykist, dass auf der Bildebene wenig…
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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal
Kommentar löschenIch sehe den Mann deiner Träume zeigt auf schrecklich berührende und gleichzeitig unterhaltsame und lehrreiche Weise, wie ein jeder darum kämpft glücklich zu sein und warum es ausgerechnet den verrücktesten Leuten gelingt.
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Michael O'Sullivan: Washington Post Michael O'Sullivan: Washington Post
Kommentar löschenIch sehe den Mann deiner Träume ist vollgepackt mit Leuten, die in einer unglücklichen Beziehung feststecken, gerade eine solche beenden oder aber beginnen. Der Film ist verbissen und teilweise unglaubwürdig, wenn auch nicht über die gesamte Dauer hinweg. Es ist eine intellektuelle und romantische Komödie, der die Lacher allerdings völlig fehlen.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[...]Klingt konstruiert und ein bisschen lächerlich und ist es auch. Die Handlung ist eine Farce, die Figuren Karikaturen, daran ändern auch die allesamt gute Arbeit leistenden Darsteller nichts. ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME ist ein Schaulaufen von Allen-Typen, von Charakteren, die wirken wie Parodien auf seine früheren Filme. Zentral ist dabei keine der Figuren und auch für Sympathien (oder Antipathien) ist kein Platz: Das Geschehen auf der Leinwand und seine Akteure sind so beliebig, so austauschbar, dass man gar nicht groß darüber urteilen, geschweige denn mitfühlen möchte. Und dann, wenn es gerade interessant wird, wenn besonders Roy fast zu einer nachvollziehbaren Figur wird, für die auch noch etwas auf dem Spiel steht, hört der Film einfach auf. Bedeuten, so der Erzähler am Ende, soll dass alles ohnehin nichts, warum also auch nicht an dieser Stelle zu den Credits wechseln?
Und doch: ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME unterhält, hat stellenweise sogar wirklich grandiose Momente. So ziellos, so wenig zwingend die Handlung ist, so amüsant sind die einzelnen Szenen, die pointierten Dialoge.[...]
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Alle Kritiken (27)
Kommentare (40) — Film: Ich sehe den Mann deiner Träume
Kommentar schreibenMoe 2012/04/15 23:45:41
Kommentar löschenWoody Allen war bis Midnight in Paris für mich abseits meiner Wahrnehmung. Ja, sowas ist schon heftig, ich verstehe es selber nicht. Gänzlich unbekannt war er für mich nicht, ich wohne ja nicht hinter dem Mond.
Aber nachdem ich Midnight in Paris gesehen habe, habe ich mir den hier angeschaut.
Positiv für Allen, er hat sich gesteigert. Negativ für mich, ich hatte mit mehr gerechnet.
Der Cast ist gut, keine Frage, aber irgendwie berührte mich das Ganze nicht sonderlich.
Hier und da kam was Gutes zum Vorschein, die Mutter mit dem ganzen Hokus Pokus, die lockerte schon ordentlich auf.
Doch insgesamt blieb der Film einfach blass.
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Joeyjoejoe17 2012/04/04 14:21:56
Kommentar löschenEin schöner Film mit tollem Drehbuch, dem es aber an Witz und Herz fehlt, sodass die namhaften Schauspieler für nicht mehr als nur nette und größtenteils kurzweilge Unterhaltung sorgen können. Einer der schwächeren jüngeren Filme von Woody Allen, ganz klar, aber dank des wunderbaren Scores und der schönen Geschichte eine ganz gute Liebeskomödie mit etlichen Verwirrungen.
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Sigmund 2012/04/04 19:28:59
Antwort löschenDass die Mehrheit seiner Zuschauer YOU'LL MEET... für einen der schwächeren Allen-Filme hält, ist wohl eine Tatsache. Aber bekanntlich treibt die Mehrheit oft seltsame Blüten!
Ich steh total auf den Film.
Joeyjoejoe17 2012/04/04 20:40:51
Antwort löschenDiesmal geh ich d'accord mit der Masse, aber 6 Punkte bedeuten ja keinen schlechten Film.
Mir hat halt das gewisse etwas und der Biss in der Inszenierung gefehlt, unterhalten hat er mich aber.
LynchFan1706 2012/02/05 12:35:29
Kommentar löschenLondon oder Paris oder Rom oder oder... Ein älterer Mann verlässt seine Frau, um eine Prostituierte aus niedrigen sozialen Verhältnissen zu heiraten, seine Ex-Frau tröstet sich mit Hilfe einer Wahrsagerin und Alkohol und geht ihrer Tochter und dessen Mann auf die Nerven... In der Zwischenzeit kämpfen ihre Tochter eine Kunsthändlerin, und ihr Mann, ein erfolgloser Schriftsteller um ihre Ehe, streiten und verlieben sich in andere... Man muss schon sehr viel Fantasie besitzen sein, um diese klischeehafte Geschichte als etwas Sarkastisches oder Besonderes zu betrachten... Ich sehe das bei Allen schon lange nicht mehr...
Das Skript wirkt gestelzt, hölzern und flach und deutet auf einen völligen Mangel an Neugier auf die dargestellten Personen hin... als Folge fehlt dem Film und den Charakteren jeglicher Humor, Biss oder gar früherer Zynismus...
Und Woody Allens London ist wie eh und je, fade... Es ärgert schon fast, dass er die Schauplätze und Locations als Allheilmittel für seine mittlerweile belanglosen Filme benutzt...
Woody Allens Themen: älterer Mann und jüngere Frau, erfolgloser Schriftsteller, das kultivierte Großbürgertum, Jazzmusik und Amerikaner im Ausland werden zusammengemischt und damit reproduziert er eine zunehmend offensichtliche Müdigkeit bei jedem seiner neuen Filme... Gute Schauspieler verbraten in einer nichts sagenden Geschichte...
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cannibal83 2012/01/06 11:54:46
Kommentar löschenLondon scheint ein guter Ort für Woody Allen zu sein. Sein letztes Meisterwerk "Match Point" spielte schon in der europäischen Metropole, und mit "Ich sehe den Mann deiner Träume" liefert der Altmeister mal wieder einen ausgezeichneten Streifen ab.
Nein, Allen macht auch hier nichts anders als in vielen seiner letzten Filme. Seine Charaktere trinken Rotwein, rennen in die Oper, erleben Männer-Phantasien und werden mal zum Schlechten - und mal zum Guten vom Schicksal berührt.
Dennoch fühlt sich in "Ich sehe den Mann deiner Träume" alles homogener und runder an als man es aus einigen der Woody Allen - Werke ab 2000 kennt. Allen gelingt es hier seine Figuren besser zu zeichnen als zuletzt, der Film wirkt realistischer, was auch daran liegt das überirdische Themen, wie z.B. aus "Im Bann des Jade Skorpions" oder "Scoop" bekannt, diesmal nur eine untergeordnete Rolle spielen. Der harmonische Cast um Banderas, Brolin, Pinto und Watts tut sein übrigens.
Somit finde ich das erneut ein neuerer Allen-Film etwas unterbewertet wird. Natürlich muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, das hier mal wieder nur alter Wein in neuen Schläuchen präsentiert wird. Doch nur weil dieser Film in dem Kosmos Allen's betrachtet keine Innovationen bietet, so bleibt er in der gesamten Film-Welt dennoch einzigartig. Lockere - jedoch trotzdem zu gewissen Grad tiefsinnige, Komödien mit immer überzeugenden Dialogen und 1a Darstellern, gibt's halt nur von Woody Allen. Und das lässt seine Filme, zumindest in meinen Augen, immer wieder vergleichsweise frisch wirken.
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Le Samourai 2012/01/06 12:02:52
Antwort löschenSigned! Genau so gings mir auch, absolut unterbewertet! Vor allem wenn man sieht, was sonst so an modernen Beziehungskomödien vorhanden ist...
Sigmund 2012/01/06 12:06:00
Antwort löschenAbsolut, da unterschreibe ich euch gleich beide. Unfassbar, wie schlecht diese filmische Perle hier großteils wegkommt.
Benjamin Barker 2011/10/29 14:42:07
Kommentar löschen"Do you see how ironic and wonderful life is?"
Jeder Regisseur hat Gewohnheiten, daran gibt es nichts zu leugnen. Aber warum sollte man das auch? Natürlich, "You Will Meet a Tall Dark Stranger" unterscheidet sich nicht radikal von Allens anderen Werken. Aber da man das ja bereits von ihm kennt, darf niemand sagen, er wäre böswillig getäuscht worden.
Ich persönlich finde es eher bemerkenswert, wie er immer wieder aufs neue den quasi gleichen Film dreht, ohne dabei auch nur Ansätze von Abnutzungserscheinungen aufkommen zu lassen. Seine Figuren sind immer wieder erfrischend, ihre Verwicklungen immer wieder interessant zu beobachten. Man braucht hier bei der Fülle der Figuren zwar ein bischen Zeit, um 100%ig reinzufinden, doch dann verfolgt man das bunte Treiben mit wachsendem Interesse.
Und hinter der luftig-leichten Inszenierung verbirgt sich, wie immer bei Allen, ein bitterböser Kern, der hier gerade im letzten Drittel nach und nach zum Vorschein kommt. In diesem Teil werden alle Figuren für ihr Verhalten zur Rechenschaft gezogen, mit meistens nicht immer ganz positivem Ausgang. Dort gipfelt dann auch der pointierte Dialog-Humor, der den Film durchgehend ausmacht, in mehreren Höhepunkten. Gerade Naomi Watts, die mich hier positiv überrascht hat, darf noch 2 Mal ganz groß aufspielen, zum einen im Abschlussgespräch mit ihrem Boss (in welchem beide königlich aneinander vorbeireden) und zum anderen beim Wutausbruch bei ihrer Mutter. Dort scheint wieder der typische Allen-Humor durch und brachte mich wiederholt zu herzhaftem Lachen.
Wenn Woody ruft, kommen sie alle. Das war schon immer so und auch hier vereint er wieder ein beispielloses Staraufgebot. Banderas, Brolin, Hopkins, Jones, Pinto und Watts. Ein Cast zum "Mit der Zunge schnalzen", die alle in ihren Rollen glänzen. Abgesehen von Lucy Punch, die mir so sehr auf den Geist gegangen ist, wie lange kein Filmcharakter (oder auch echter Mensch) mehr. Natürlich gehört das zu ihrer Rolle, doch ich befürchte, dass sie eher wirklich so ist, als so eine gute Schauspielerin.
Lansam aber sicher werde ich wohl Woody-Allen-Fanboy. Jedenfalls freue ich mich auf seine weiteren Werke - auch wenn ich weiß, dass sie das Rad wohl nicht neu erfinden werden. But...
"..sometimes the illusions work better than the medicine."
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veseria 2011/10/07 15:44:28
Kommentar löschenLeider sehr durchschnittlich. Nichts neues, keine Höhepunkte, hauptsächlich langweilige, flache Charaktere. Ledigliche einige Male scheinen lustige, unterhaltsame Wehrmutsstropfen aus den Charakteren und Situationen hervor die allerdings den Film nicht retten können. Schade bei dem Cast.
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Sonse 2011/09/13 17:17:53
Kommentar löschenWoodys Vorletzter ist ihm etwas unvollkommen und lustlos vom Fließband gefallen. Jedem anderen würde man den leider recht langweiligen "You Will Greet a Small Shark Danger" um die Ohren hauen, aber hey, selbst ein misslungener Allen kann meist noch sehenswert sein und zumindest ich bin froh, dass er in seinem Alter noch fleißig weiter dreht.
Diesmal fehlt es mächtig an Witz, nur Gemma Jones' "He left me for another woman… a deceased one. They're often the stiffest competition" rang mir als Echo alter Allen-Wisecracks als einziges einen Lacher ab. Der Rest ist ein Sammelsurium gewohnter Themen vom Beziehungsringelpiez (mehrheitlich ohne Anfassen), über Altherrenfantastereien hin zur Bedeutungslosigkeit des Lebens.
Die in Macbeth-Bezügen verpackte ironische, fatalistische Botschaft des Films ist sowohl hoch moralisch als auch deprimierend. Nur so und in Verbindung zu Allens Gesamtwerk, kann man "You Will Meet A Tall Dark Stranger" etwas abgewinnen, sonst regiert ein Gefühl der Belanglosigkeit.
Ich gestehe, mir den Film vor allem aufgrund seiner Old Vic-Connection angesehen zu haben. Das Theater muss hier kurz als "Oper" herhalten und kürzlich habe ich Gemma Jones' als Queen Margaret in "Richard III" auf eben jener Bühne gesehen. In Woodys Film ist sie diejenige, die mir aus dem Ensemble positiv in Erinnerung bleiben wird.
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Le Samourai 2011/08/22 14:58:05
Kommentar löschenEin für mich unverständlicherweise etwas unterbewerteter Woody. Gewohnt bissig und subtil zynisch zeichnet er einmal mehr das Bild der neurotischen, unzufriedenen, leicht pessimistischen Großstädter. Auf seiner Europaexkursion ist zum bereits vierten Mal London Schauplatz seines ironischen Ensemblestückes. Gewohnt souverän führt Woody seine Schäfchen - u.a. Naomi Watts, Anthony Hopkins, Antonio Banderas, John Brolin - durch die Irrungen und Wirrungen des zwischenmenschlichen Zusammenlebens.
Klar, auch in seinem bereits 41. Film erfindet Woody das Rad nicht neu und seine Themen bleiben die alten, jedoch liefert er auch hier wieder überdurchschnittlich intelligente, auf jeden Fall sehenswerte Komödienkost ab.
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Dachsman 2011/08/03 23:13:42
Kommentar löschenAlles sehr fluffig, recht amüsant. Gute gespielt, keine Frage. Locker-leichte Unterhaltung.
Das kann aber auch nur bedingt verschleiern, dass sich Woody Allen (in meiner Wahrnehmung) seit jetzt bald 6 Jahren vollkommen um die eigene Achse dreht. Britische Mittel- oder Oberschicht, intellektuell, jung gut aussehend und deren Probleme. Die bewährte Rezeptur funktioniert mal mehr (Match Point) mal weniger (Vicky Cristina Barcelona) gut und den Vorwurf der "verfilmten Altherrenphantasie" muss sich Herr Allen einfach gefallen lassen.
So ist auch "You'll meet a tall dark stranger" gelungen, aber irgendwie auch herzlich egal. Kurz gekaut, schnell verdaut und [für immer] vergessen (um mal die Berliner Schnauze zu Wort kommen zu lassen). Die titelgebende Vorhersage, die Wahrsagerin und Gemma Jones ist dabei Comedy, dafür aber auch recht lustig, auch wenn das ganze eher Sitcom-Charme versprüht, wobei man hier wohl davon ausgehen kann, dass der Charakter als Comic-Relief angelegt ist. Was man von der Posse, in die sich Anthony Hopkins reinstürzen muss (leider!) nicht behaupten kann. Das hätte, wenn überhaupt, wirklich höchstens als reine Karrikatur funktioniert. Der Rest ist recht egal, wie oben geschrieben, Dienst nach Vorschrift. Das ist nicht schlecht, aber eben auch nicht sonderlich aufregend.
Schließen wir diese kleine Review mit einem heiteren Spaß:
Tja, Herr Allen, da sind sie momentan wohl nur der zweitbeste Woody im Filmgeschäft. Ha, ha, ha...
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Der Franzose 2011/06/16 00:33:24
Kommentar löschenIch sehe den ersten Flop nach dem grandiösen Match Point !
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Mr. Pink 2011/06/10 14:32:14
Kommentar löschenAnthony Hopkins als Alfie Shebritch hat mir sehr gut gefallen und macht den Film ziemlich sehenswert. Ansonsten ganz nett, aber auch nichts für die Ewigkeit...
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JoeKramer 2011/06/03 22:44:20
Kommentar löschenLeider kommt der Film nicht annähernd an die letzten Woody Filme ran. Sehenswert ist er eigentlich nur wegen A. Hopkins
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schnix84 2011/05/20 23:24:42
Kommentar löschennett anzuschauen, aber leider ein relativ enttäuschendes ende... schade.
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Benni-THE-KING 2011/05/08 16:58:05
Kommentar löscheneiner der schwächeren Woody Allen Filme
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Kill_Diether 2011/05/06 16:02:00
Kommentar löschenAus der richtigen (Allen)-Perspektive gesehen ist das ein runder, sehr unterhaltsamer Film. Aus der eigenen Perspektive betrachtet gibt es wieder diesen speziellen Relationship-Citizen-Society-Humor, der zwar öfter zündet, aber auch einiges Überzogenes oder Uninteressantes enthält. Aufgrund der zigfachen Beziehungsverästelungen kommen die wirklich guten, wie Anthony Hopkins, leider zu kurz.
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Tuvok 2011/05/05 20:22:25
Kommentar löschenWow was für eine Handlung. Also da ist mal ALFIE, erist 73 und Anthony Hopkins spielt ihn, tja der Ex Hannibal. Der sieht wirklich aus wie 73. Also dass der sich noch verliebt, Also bitte, ja Vielleicht gibt es so was, aber mit 73 denkt man normal an Altersheim, an die nicht funktionierende Prostata, aber doch nicht an Sex noch dazu mit so einer geilen Hure namens CHARMAINE die ja sich als Schauspielerin ausgibt. Ja die ist nett, so ein richtig süßer Prolet der 500 US $ für die Nacht nimmt wo sich ALFIE denkt, ja wie kriege ich den hoch? Allerdings sieht man das ja im Film nicht so, denn der ist von Woody Allen der seit 1962 im Filmgeschäft ist.
Der 1935 geborene Jude hat 35 Preise bis jetzt gewonnen, ja irre was der hat, er hat einen super Witz und er ist Klarinettist und hat ne eigene Band und ne furchtbar hässliche Frau. Er hat ja 1997, die 3. Frau geheiratet, die Soon-Yi Previn, ja die ist hässlich. Tja sie haben 2 Kinder adoptiert das macht wohl Furore, weil alle jetzt Kinder adoptieren.
Weiter zum Film, Also HELENA hat er ja im Film verlassen, und die will sich umbringen, checkt das nicht, übrigens Gemma Jones spielt sie, ich muss sagen ,anspruchsvoll, nett und authentisch aber nicht perfekt, Die ist 1942 übrigens geboren, Also die HELENA im Film will sich umbringen, schafft es nicht, ist ja sehr schwer so was und landet bei Okkultismus. Sie hat ne Masseuse und will zu einer Wahrsagerin, tja man hört halt auf Masseusen, die haben nämlich so schöne M…..
CRISTAL heißt die Kuh, und die ist wirklich etwas dämlich, Also mir kommt sie so vor. Und diese HELENA die alles macht was CRISTAL sich einbildet, was aber nicht so verfilmt wurde als wäre es verrückt sondern eher ernst verfilmt, mit einem leichten Unterton von Sarkasmus, Also da lernt HELENA den JONATHAN kennen. Mit dem will sie zusammen und kommt zusammen. Ein Hoch auf die komischen Wahrsagerinnen.
Die 2, HELENA und ALFIE haben ja ein Kind, SALLY, Naomi Watts spielt die Tochter, recht süß sogar, ja Naomi Watts ist ne Gute Schauspielerin, die will ne Familie haben, und die ist froh dass es der MAMA gut geht. SALLY hat Troubles. Sie ist mit ROY liiert, der wird von Josh Brolin gespielt, der wieder aussieht wie so ein versteckter Mörder, der seine Frau am liebsten schlagen würde wenn sie Migräne hat, was ja SALLY nicht hat, denn wir Männer wissen, sind Frauen blöd wie oft, spielen sie dir Migräne vor, und als ich dass dann sagte, ja meine Freundin wollte mir eine Scheuern, aber ich wich gut aus und landete auf dem Glas eines Zusehers, der dann nicht froh war dass sein Kirschensaft am Boden war, und ja dann war eh alles rot.
ROY ist Mediziner und schreibt ein Buch, und bei seinem schon 2. Buch hat er Probleme der ROY, Ja der Arme, kein Geld, und Naomi Watts brauch aber Geld im Film wie jede schöne Frau. Allerdings spielen die 2 nicht so als wären sie ein Verrückter DAVID Beckham und ne Victoria aus England, sondern sie stellen so Ihre Figuren da als wären sie einfach normale Leute die ein bisschen Geld gewohnt sind. Die Mutter, HELENA, von SALLY ist irre, die meint dass sie schon Mal gelebt hat, tja, ROY will HELENA am besten umbringen, weil er sauer ist, weil dass 2. Buch von ROY nicht genommen wurde, übrigens CRISTAL ist für HELENA so was wie die Nummer 1 im Leben, bei jedem Wort erwähnt sie die blöde Sumpfkuh. Schlimm so ne Alte Schachtel.
SALLY hat übrigens wenig Geld, nur dass was sie als Sekretärin von GREG CLEMENTE verdient, den ja Antonios Banderas verkörpert, der hat ne Galerie und ich Glaube er ist irgendwie scharf auf SALLY was ja kein Wunder wäre, weil Naomi Watts ne schöne Frau ist. Sie gewann 7 Preise und ist 1968 geboren, sie sieht in echt total unscheinbar aus und gar nicht hübsch und wie in Hollywood üblich, die meisten Schauspielerinnen sind einfach nur gewöhnlich, aber geschminkt ne Wucht.
Übrigens ROY hat ein Mädchen entdeckt, eine Musikwissenschaftsdoktorandin namens DIA, die von Freida Pinto verkörpert wird, und die gerne Musik macht. Na Ja was macht jetzt ROY? Er liebt eine Inderin und ist verheiratet, Also da ist guter Rat teuer. Und dann passiert es dass ROY und SALLY sich trennen. Und was macht DIA als sie das erfährt? Sie heiratet den Diplomaten ALAN doch nicht, der von Neil Jackson verkörpert wird, und will doch ihn. Dann kommt es dicke. HENRY STRANGLER ist ein Freund von ROY, der ist Schriftsteller und hat ROY oft geholfen, vor allem beim 1. Romanbuch das er schrieb.
Und was macht er? Na ganz einfach, er gibt das Buch von HENRY als dass eigene aus und versucht so zu Ruhm zu kommen. DIA hat einen PAPA, der ist Übersetzter und der ist ganz angetan vom Buch von ROY, Na Ja eh klar, ist ja auch von HENRY. Und was kommt dann? Das unerwartete, HENRY ist gar nicht tot, ROY glaubte das nur, HENRY liegt im Koma und wird bald gesund.
Nun wird es schwierig, SALLY ist irgendwie in GREG verliebt, tja Antonia Banderas kann einfach niemand widerstehen der weiblich ist. Nur ist er ein Depp, er mag sie, kann es nicht zeigen, gibt sich so als ob er sei nicht mag, oder mag er sie doch nicht? Keine Ahnung, habe ich nicht kapiert, jedenfalls ist er blind, da ist so eine hübsche Naomi Watts und er checkt das nicht, ja egal, GREG in Wirklichkeit steht nämlich auf IRIS, nicht so ganz auf SALLY, dachte ich jedenfalls aber IRIS mag er wirklich. Und die ist ne Bekannte von SALLY, die hat nämlich die Freundin IRIS in die Galerie von GREG vermittelt. SALLY verlässt daraufhin den Gedanken, Banderas hin oder her, mit einer Freundin macht sie sich selbständig und braucht von MAMA HELENA natürlich Geld.
Jetzt wird nur noch eines wichtig, was wird mit ALFIE und HELENA oder der Hure CHARMAINE?
Im Film hört man dauernd ein Off, das ist gut, so braucht man sich weniger zu konzentrieren und irgendwie ist das einfach besser. Tja ich persönlich mag Woody Allen Filme aber irgendwie ist der nicht so das wahre, er ist nett, er hat sicher einen Witz, aber ich entdeckte ihn nicht so sehr, auch den intelligenten Witz nicht. Ich mag die Frauen in dem Film. Sie sind alle schön, was mich wundert, denn es gibt wohl keine Filme mit hässlichen Frauen, außer in echt wenn sie ungeschminkt sind, aber in dem Film sind alle irgendwie schön, keiner ist so richtig arm und dass finde ich schade dass man nicht mehr sieht von dem realen Leben. Das ganze ist so richtig Hollywood, so 30 er Jahre mäßig, denn die Alte Musik und die Leute, das ganze Gewand, ja es sieht nicht altmodisch aus aber jeder läuft so rum als wäre er auf einer wichtigen Party, Also schön halt, nichts ist dreckig, ja einfach unrealistisch. Der Film hat übrigens 22 Mille gekostet und 4 Mille in den USA eingespielt. Und warum? Weil er langweilig war, ja für mich halt.
Was in dem Film witzig ist, DIA will ja wem anderen heiraten da sie sich ja verliebt hat in ROY und irgendwie merkt man, he da ist Indisches Blut in Ihr und der Familie, jeder regt sich auf als wäre dass das Ende der Welt, schließlich sind die Inder ja Menschen die Ihr ganzes Leben nur ein Ziel haben, Kinder kriegen, so an die 20 und dann eine Familie gründen um den kleinen Staat Indien größer zu machen. Nun ja schätze ich Mal. Meine Holde will keine 20 Kinder, ich will lieber 20 x Sex am Tag. Na Ja die Zeiten sind auch bald vorbei, man wird schließlich älter.
Nun der Film ist ja nicht übel, CHARMAINE spielt so ein geiles Kathy Price Luder, ja sie macht das nett, aber nicht perfekt, aber trotzdem nett genug um im Fitness Center einige Blicke auf sich zu ziehen, sie wirkt geheimnisvoll und ist mir nach Anthony Hopkins im Film am liebsten. Der wiederum hat ja Schulden weil er spielt, wie es halt so ist. Der Film hat noch was wichtiges, er ist charmant, nur kann er so was nicht so umsetzen, und ich bin überzeugt, hätte man diese langweilige ganze Mischpoke von einem anderen Regisseur verfilmen lassen wäre der Film noch langweiliger geworden, Woody Allen versteht es Filme zu drehen, er macht sie witzig aber nicht zu sehr und anspruchsvoll, leider habe ich mich nicht amüsiert, er war für mich eher langweilig.
Am coolsten fand ich als Naomi Watts zu Banderas meinte, sie ist reif für ne Affäre, ja die Frau ist irre, so was möchte man treffen. Wow, ne tolle ehrliche Frau, ich mag ehrliche Frauen, die Lust auf Sex haben. Paradox war es als Banderas meinte dass sie Kollegen waren und es immer sind und was weiß ich was der redet aber Naomi Watts als Freundin mag er nicht. Nun nach 100 Minuten oder so ist der Film aus und ich kann sagen, ich vermisse ihn nicht. Er läuft natürlich auf ein Happy End aus, wie man halt dass bei solchen Filmen gewohnt ist. Leider ist er wie gesagt nicht perfekt aber auch nicht blöd. Er ist einfach nett.
Ich denke er ist ein Frauenfilm und er ist anspruchsvoll aber leider nichts für mich und für einen spannenden Abend, er ist eher seicht aber ein Woody Allen Film, der mir eigentlich eher egal ist. Darum nur 60 von 100 Punkten.
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Le Samourai 2011/08/22 14:44:31
Antwort löschenEy, jetzt mal im Ernst?! Wer steckt hinter diesem Profil?! duffy, Hitmanski, Vega, ...????!
KokoBanana 2011/03/07 21:35:15
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julia-regina 2011/03/03 09:52:48
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Was war da los, mit dem sonst so intelligenten, spritzigen Allen, dass er es nicht geschafft hat, aus diesen hochwertigen Zutaten einen anregenden Film zu zaubern, sondern nur einen faden Abklatsch von früheren Werken - wie aufgewärmte Burger.
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Fatzenbolt 2011/02/19 20:00:25
Kommentar löschen"... Out, out, brief candle!
Life's but a walking shadow,
a poor player who strets and frets his hour upon the stage
and then is heard no more.
It is a tale, told by an idiot,
full of sound and fury - signifiing
nothing "
Schöne Hommage. Ich bin für mehr Filme mit Erzählstimme ;)
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phoenix409 2011/01/19 16:48:25
Kommentar löschenWoody versetzt mal wieder eine prächtige Darstellerriege in die Wirren der Liebe, das Dilemma des Verlangens nach fremden Partnern außerhalb der eigenen verwelkenden Ehe. Typisch für Allen gestaltet sich das Ganze gleichermaßen pessimistisch wie auch bissig zynisch, aber "You Will Meet a Tall Dark Stranger" braucht einfach zu lange, um mit seiner Figurenkonstellation wirklich in Fahrt zu kommen und so bleiben wohl nur die letzten 30-40 Minuten, die mehr als "ganz o.k." sind, weil Allen die meisten seiner Figuren in tierisch unangenehmen Situationen zurücklässt. Und diese fiesen Kniffe machen dann eben doch Spaß.
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