Kokowääh

Kokowääh (2011), DE Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 03.02.2011

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5.3
Kritiker
14 Bewertungen
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5.5
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9190 Bewertungen
187 Kommentare
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von Til Schweiger, mit Til Schweiger und Emma Tiger Schweiger

Til Schweiger versucht sich als Koch und Vater, und heraus kommt die Erfolgs-Komödie Kokowääh.

Kokowääh – Kokowas? Das fragt sich auch die kleine Magdalena (gespielt von Emma Tiger Schweiger), die im Mittelpunkt der berührenden Komödie von und mit Til Schweiger steht. Hinter dem mysteriösen Titel verbirgt sich ein französisches Geflügelgericht namens Coq au vin, welches Henry (Til Schweiger) angeblich besonders gut kochen kann.

Um das Pferd jedoch nicht am Schwanz aufzuzäumen: Henry ist Drehbuchautor und kann bisher keine großen Erfolge für sich verbuchen. Seitdem seine große Liebe Katharina (Jasmin Gerat) weg ist, läuft es auch privat eher mittelmäßig bis schlecht. Die große Chance bietet sich Henry, als er an der Adaption eines Bestseller-Romans mitarbeiten soll. Wie sich jedoch ziemlich schnell herausstellt, hat die ganze Sache einen Haken: Die Autorin, mit der er zusammen arbeiten soll, ist seine Ex Katharina. Als wäre das nicht genug, steht plötzlich auch noch ein kleines Mädchen – die achtjährige Magdalena – vor Henrys Tür. Sie behauptet seine Tochter zu sein, leibhaftiges Zeugnis eines vergangenen und längst vergessenen One-Night-Stands. Magdalena will nun bei Herny wohnen, bis ihre Mutter von einer Gerichtsverhandlung aus den USA zurück ist. Für Henry, der mit Kindern ungefähr so viel anfangen kann, wie ein Eskimo mit einem Kühlschrank, ist das jedoch ein Ding der Unmöglichkeit.

Hintergrund & Infos zu Kokowääh
Wie bereits ein Jahr zuvor, bei seinem großen Filmerfolg Zweiohrküken, hat Til Schweiger mit Kokowääh erneut ein großes deutsches Kinoprojekt komplett selbst gestemmt. Neben der Regiearbeit ist Schweiger auch Produzent und Drehbuchautor des Films und spielt – wie gewohnt – ebenfalls die Hauptrolle. Und es gibt eine weitere Parallele zu Zweiohrküken: Auch in Kokowääh ist die Tochter des deutschen Filmemachers, Emma Tiger Schweiger, zu sehen, die diesmal auch die filmische Tochter von Til Schweiger spielt. Kokowääh startet im Frühjahr 2011 in den Kinos und erhofft sich nicht geringeres, als erneut ein großer Erfolg für Til Schweiger zu werden.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Kokowääh

Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

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4.5Uninteressant

Das schweigersche Familienprojekt bietet immerhin einen guten Einblick in die Charts des vergangenen Jahres.

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SoulReaver: CinemaForever

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2.0Ärgerlich

[...] Til Schweiger macht alles wie immer. Süßes Kind, Schweiger spielt sich selbst und hier und da ein prominentes Gesicht. Wobei keiner dem genialen Auftritt von Jürgen Vogel in 'Keinohrhasen' das Wasser reichen kann. 'Kokowääh' will dramatisch und lustig sein. Ist aber nichts von beiden. Um mitfühlen zu lassen ist er viel zu oberflächlich und den Charakteren fehlt der nötige Tiefgang, bis auf Samuel Tinzi, der aber natürlich nicht so viele Szenen wie Til Schweiger bekommt. Um richtig gut zu unterhalten fehlen Leichtigkeit und die nötigen Lacher. Mit zwei Stunden ist er viel zu lang geworden und wird immer zäher und zäher. Am Ende ist dann dann natürlich alles Friede, Freude, Eierkuchen und wir sind alle zusammen glücklich. Den Abspann endlich zu sehen war pure Erleichterung. [...]

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J-Ross

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Genau, was ich irgendwie erwartet habe... Brauch ich also nicht.


fluffysaw

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Ich weis nicht mehr genau wie es ganz am Ende im Abspann stand, aber wir haben es spontan umgedichtet in:

Von Til, für Til.
In Liebe, Til.


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

Ange­sichts des ver­trau­ten Hand­lungs­bo­gens zwi­schen Lek­tion und Läu­te­rung mag das ein­falls­reichste der mit Vaters Vor­zei­ge­ge­richt Coq au vin spie­lende Film­ti­tel sein; durch­weg begeis­tern darf man sich aller­dings für seine süß-​​kesse weib­li­che Haupt­dar­stel­le­rin. Defi­ni­tiv die bis­lang beste Pro­duk­tion aus dem Hause des deut­schen Kinopublikumsgünstlings.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Nein, man muss ihn nicht mögen, diesen Herrn Schweiger, der in Interviews gern mal ein wenig eingebildet rüberkommt. Er darf ruhig etwas unsympathisch wirken wenn er etwas zu sehr von sich selbst eingenommen über seine Projekte spricht. Fakt ist: kein anderer deutscher Regisseur hat so gut verstanden, wie ein unterhaltsamer Mainstream-Film produziert wird. Kein anderer kann aus einem jederzeit sympathischen Cast, einer interessanten und gar nicht allzu flachen Story sowie hervorragend ausgewählter Musik so perfekte Unterhaltungsfilme zimmern. [...]

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ThomasWzS

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Da habe ich schon weitaus besser unterhalten gefühlt ... und sei es nur durch eine Abfolge ein paar netter Musikvideos.


Peter der Große

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Schweiger geh kacken! So ein vorhersehbarer Scheiß: Macho und Lebemann um die 40 kann mit Kindern so gar nicht. Und am Schluss was für ein Schmuuuuuhhh fügt sich alles zum Guten.

Kümmer' dich besser um deine Scheißblagen und mach' bitte keine Filme mehr.


Ba. Schweizerhof: EPD-Film Ba. Schweizerhof: EPD-Film

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7.0Sehenswert

So viel Charme entfaltet Emma, dass man darüber die schmierigen Witze des Drehbuchs vergisst und sich ganz dem Wohlfühleffekt überlässt, den Schweigers viele Stimmungssequenzen feiern: zusammengeschnittene Szenen mit lachenden, sich anstupsenden Menschen beim Eisessen und Bootfahren, auf grünen Wiesen und in gemütlich eingerichteten Wohnzimmern, unterlegt mit flotten Popsongs.

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D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

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6.0Ganz gut

Kokowääh ist herzig, keine Frage. Mit der kleinen Emma Schweiger, die mit ihrer Art über die Schwächen im Drehbuch und die langwierigen Szenen ein bisschen hinwegtrösten mag, hat Papa Til einen Glückstreffer gelandet. Ansonsten gilt inzwischen das Gleiche wie für die meisten Schweiger-Filme: "Hast du einen gesehen, hast du den gemocht, wirst du auch diesen mögen."

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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6.5Ganz gut

Etwas unentschlossen pendelt Kokowääh zwischen Komödie und dramatischer Romanze, lässt die Patchworkfamilie hochleben und nie einen noch so bekannten Gag – hier ist es ein nass gespritzter Polizist – aus. Bissig bis gemein sind die Seitenhiebe aufs Filmgeschäft, schwungvoll und eingängig ist die Filmmusik von Dirk Reichardt, Mirko Schaffer und Martin Todsharow, die den Film auch dann noch vorantreibt, wenn das Drehbuch ins Stocken gerät.

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Ursula Gnadl: Radio Köln Ursula Gnadl: Radio Köln

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Til Schweiger bleibt sich in vielerlei Hinsicht treu: Zum einen, weil er wieder selbst als Drehbuchautor, Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent fungiert. Zum anderen, weil er sich einmal mehr weigert, sein Werk vorab den Filmkritikern zu zeigen.

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Dieter Oßwald: programmkino.de Dieter Oßwald: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Anders als in den gängigen Hollywood Rom-Coms zum gleichen Thema verzichtet der notorisch unterschätzte Schweiger auf den stereotypen Komödienstadl und bietet reichlich Herzblut und Nachhaltigkeit in seinem durchaus pointenstarken Papi-Lustspiel. Eine sympathisch smarte Komödie mit Wortwitz, Tempo und bewegenden Momenten: „Knockin’ on Daddy’s Door“.

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Kommentare (177) — Film: Kokowääh


Sortierung

bianca.gleissinger

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Bewertung1.0Ärgerlich

Nein, nein und nein zu diesem Film.
Nein zu Til Schwachsinn.
Nein zum unterirdischen Drehbuch.
Nein zu einfach jeder einzelnen komplett unrealistischen Figur.
Nein zu jedem Prequel, Sequel, Whateverquel.
Und vor allem nein zu diesem grottigen Filmfinale.

1 Punkt nur, weil es andere Til Schweiger Meisterwerke gibt, die ich noch schlechter finde.

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LauraMi

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Und trotzdem gucken wir uns alle das Remake an, wenn Bradley Cooper die Hauptrolle spielt ;)


Demine

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Til Schweiger "Meisterwerke"


sam_ace_rothstein

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Bewertung1.0Ärgerlich

Til Schweigers Kinder ähneln in mindestens 2 Punkten ihrem Vater. Sie können nicht schauspielern und sind nervig. Wann begreift der gute Til das endlich und erlöst uns von sich und seinem unbegabten Nachwuchs?

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mikkean

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Bewertung4.5Uninteressant

"Sorry, aber diesen Film habe ich schon mal gesehen ... " - Müsste eigentlich die Reaktion jedes vernünftigen Produzenten lauten, dem Til Schweiger seinen Film pitcht. "Ich hab da die Idee überhaupt! Es geht um einen Mann, der sich auf keine richtige Beziehung einlassen kann. Denn er hat es vor Jahren mit der einen verkackt, aber dann lernt er dazu und will sich bessern. Oh ja, seine Tochter, von der er bisher nichts wusste, hat auch damit zu tun!"
Nun heißt aber nicht nur der Hauptdarsteller Til Schweiger, der Mann vereinigt wiederum Drehbuch-Co-Autor, Produzent und Regisseur in Personal-Union, womit das lästige Problem mit dem Pitch ebenfalls flachfällt. Schließlich spült A Til Schweiger Film regelmäßig Zuschauer und Geld gleichermaßen in die Kinos und Kassen. Wäre jetzt nur noch das räudige Problem mit den Filmen selbst.
Schweiger entführt uns abermals ungehemmt in seine eigene Parallel-Welt. Ein gelacktes, hyper-gestyltes Berlin. Mit schnittigen Taxen, belebten Erlebnis- und Shopping-Meilen, Supermärkten, die selbst das KaDeWe wie einen Tante-Emma-Laden aus der Vorkriegszeit aussehen lassen. Hübschen, bis nicht ganz, aber nicht so wenig hübschen Menschen, die so anerkannte Jobs wie Bestseller-Autor und Zahnarzt, oder sonst was. Sie alle fahren schicke Autos, hausen entweder im großzügig dimensionierten Fabrikloft oder gleich im Stadtpalais, das selbst Politikern die Schamesröte ins Gesicht treibt. Kurzum, Figuren in Til Schweigers Filmen sind selbst für die Bezeichnung gehobener Mittelstand eigentlich viel zu schade. Alles bewegt sich in einer Blase, wie sie hierzulande höchstens ARD und ZDF hinkriegen, und die irgendwie Schweigers Verständnis der typischen Hollywood-Welt entspricht. Interessant, dass der Mann diesen Figuren überhaupt etwas Problematik und inneres Aufwühlen zugesteht.
Das Problem mit dem Problem ist nur, dass "Kokowääh" keinen großen Unterschied zu den anderen Zweifussküken und Dreischwanzfüchsen darstellt. Was nicht zuletzt an Schweiger selbst liegt. Er legt die selbe Performance-Vielfalt wie sonst auf und wo liegt noch mal der Unterschied zu der anderen Rolle? Ach ja, dort war ein Reporter, der sich in billige schnelle Bett-Abenteuer stürzt, bis er entdeckt, dass sein Herz doch echte Gefühle spüren kann. Hier ist er dann ja Drehbuchautor. Neu hingegen ist die Sache mit dem Kuckuckskind, der Tochter, die Schweigers Figur mal gezeugt hat und die sich schließlich als seine entpuppt. Womit eine andere Ehe in die Brüche zu gehen droht, dafür hat der Autor sie ab da an der Backe. Echtes Konflikt-Potenzial, das in Til Schweigers Film-Welt exaltiert rüberkommt, und deswegen auch nicht groß ausgenutzt wird. Häh? Stimmt doch, bei "Kokowääh" wirkt alles gleich wie Abschied, Nah-Tod, Hirnfick, Kollaps - und löst sich doch am Ende in Wohlgefallen auf. Die Ehe wird doch gekittet, es wird eine fröhliche Patchwork-Family gegründet. Alles in Butter, begleitet von Bild-Collagen, die immer dann aushelfen, wenn der Film eigentlich schon zu Ende sein könnte oder sich das Drehbuch erschöpft hat. Da schmeißt Schweiger alles zusammen. Seine Emma in allen strahlenden Posen, Vater-Tochter und Neu-Vater-Tochter-Szenen, die Haustiere, das schöne Berlin, bei dem alles verdächtig nah am Wasser gebaut ist ... Es kann eben alles so schön sein, du musst es nur so filmen. Wen stört es da, dass die kleine Emma - ja, sie hat Charme - immer ein bisschen wie ein dressiertes Kapuziner-Äffchen wirkt, das seine einstudierten Sätze aufsagt. Ganz natürlich ist das, was ihr Knuddel-Faktor ja weitgehend wettmachen dürfte. Bei der Zielgruppe wohlgemerkt.
Wer das ist? Keine Ahnung. Wir wollen ja nicht behaupten, dass Til Schweiger der Hochglanz-Uwe-Boll sei, dass seine Filme von vornherein zu verurteilen wären. "Kokowääh" kann jedem gefallen, der sich für zwei Stunden von der realen Welt und ihren Gefahren abschotten will. Der gern Dramen schaut, die nicht an die Nieren gehen und sogar einHappy End kennen. Alles nicht schlimm. Auffällig bleibt aber, dass "Kokowääh" sich nicht allzu sehr von Schweigers Vorgänger-Erfolg absetzt und lediglich eine Variation dessen darstellt. Und dass sich in diesem Fall die selben Kniffe und Tricks irgendwie abnutzen. Immer den selben Film zu machen, die gleiche Rolle zu spielen, muss doch auch ihm mit der Zeit langweilig werden. Man kann ja schon froh darüber sein, dass Til nicht noch seinen Kumpel Matthias mit ins Bild zehrte. Dieses Mal jedenfalls ...

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

Aber sicher hat Til Schweiger etwas richtig gemacht. Til Schweiger weiss wie man im Kino Emotionen wecken kann. Man brauch sich nur seine ersten drei Regiearbeiten anschauen (Der Eisbär, Barfuss, Keinohrhasen). Sein Stil versetzt den Zuschauer in eine paralleles "Schweiger"-Universum. Man kann diesen Stil nun mögen oder nicht. Die Filme von ihm sind mit einer Prise Humor, ausreichend Schimpfwörtern und viel Stress ausstaffiert. Doch mit Filmen wie "1½ Ritter" und dem schlechten Sequel "Zweiohrküken" schoß sich Schweiger selbst ins Abseits. Zumindest in meinen Augen. Sein letzter guter Film war für mich "Phantomschmerz" (2009).

"Kokowääh" ist eigentlich nicht mehr als nur ein lauwarmer, durchschnittlicher Aufguss seiner Pauschalformel für Familienunterhaltung. Seine Tochter Emma sorgt in Momenten für ein gewisses Wohlfühl-Gefühl in denen man über darüber hinweg sieht, das ihre Sprüche häufig auswendig gelernt wirken. Sollte sie weiter für ihren Vater tätig sein wollen, sollte sie an ihrer Authentizität arbeiten!

Mein Fazit: Macht genauso viel Laune wie der Musikantenstad'l, die Handlungsstruktur ist ein Bauernschwank-Klon. Nur konnte ich Peter Steiner sowieso nie viel abgewinnen und Aufzeichnungen aus dem Ohnsorg-Theater haben mich schon immer besser unterhalten. An dieser Stelle einmal: DANKE, Heidi Kabel.

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RoosterCogburn

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:)


Le Samourai

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Bewertung1.0Ärgerlich

Schon erstaunlich, auf welche Art und Weise man die Kunstform Film doch immer wieder vergewaltigen kann. Ein beispiellos unterirdisches Schwachsinns-Manifest aus deutschen Landen zum Fremdschämen, inklusive gratis DHL-Werbespot. Kino zum Abkotzen. Kokoweh.

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Bubbles

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*fap fap fap wedel wedel wedel*


Brentano

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na bitte!


el_presidente87

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Bewertung5.0Geht so

Emma Tiger(?) Schweiger ist schon absolut bezaubernd in diesem Film, was dann auch tatsächlich den Hauptteil des Charmes ausmacht. Die Besetzung finde ich ansonsten durchwachsen und es sind schauspielerische Höhen ebenso neben den weniger überzeugenden Parts zu finden. Positiv möchte ich hier noch Samuel Finzi herausheben! Fahri Yardim als Pizzabäcker empfand ich auch als sehr nette Beigabe. Grundsätzlich wurde hier versucht ein Feel-Good-Film mit vorgegaukeltem Mehrwert zu konstruieren, was Kamera, Licht und Schnitt bei den lichtdurchfluteten Bildern auch sehr gut gelungen ist. Diese werden dem Zuschauer dann auch in ein paar (Musik-)Clips einfach so vorgespielt, so lassen sich die Autoren auch entlasten! Denn außer dem grundsätzlich hochbrisantem zentralem Spannungsfeld des Films bleibt der Rest der Handlung hoffnungslos dahinter zurück, was mit langweiligen wie unlustigen Running-Gags zu überspielen versucht wir. Es gibt einige Szenen, die ja wirklich liebevoll sind, aber wirklich berührend oder gar authentisch ist das auch nicht.
"Kokowäah" ist eine typisch deutsche Liebeskomödie, die auf einer guten Idee fusst und mit wirklich gutem technischen und schauspielerischem Handwerk auftrumpfen kann. Mangelhafte Dialoge, der fehlende Funke Kreativität und einfach zu leidenschaftslose Umsetzung degradieren den Film dann aber nur zur einer seichten Abendunterhaltung, die kaum im Gedächtnis bleibt.

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Mr. Laurel

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich wollte ich ja gestern den Belmondo Film bei Arte sehen, habe dann aber immer häufiger zu "Kokowääh" gezappt und bin dann bei dem Film geblieben. Hätte nie gedacht, dass ich das mal schreiben würde, aber der Film war richtig gut, viel besser als so manche Familien Komödie aus Hollywood. Technisch (Kamera, Schnitt etc.) professionell, mit sympathischen Schauspielern. Die kleine Schweiger Tochter (der eigentliche Star des Films) ist doch süß und talentiert, warum hätte er da ein anderes Kind nehmen sollen. Die Musik Auswahl war übrigens OK (ich habe schon schlimmere Schnulzen gehört).
4 Millionen(!) Kinobesucher in Deutschland - irgendwas muss der Schweiger doch richtig machen.

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Hushpuppy

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Bewertung9.0Herausragend

Hier meine Korrektur meiner Til-Schweiger-Gedanken/Haltung

Neulich kam ich zufällig auf deutsche Filme und da ich die, die ich eigentlich gucken wollte nicht fand, schaute ich noch mal Keinohrhasen. Ich dachte nach mal gucken, wie ich den jetzt finde.
(Neulich bin ich noch über Tils Tatort hergezogen)
So, da stellte ich schon mal fest, das ist eine echt coole und auch gute deutsche Komödie. Klar Freide Freude Eierkuchen und Klischees, aber das wollen wir doch alle. Und sie sind total gut gemacht! Klasse Film, echt!
Heute dachte ich mir, na gut, dann gucke ich mir doch mal Kokowääh an.
Und nun. 1 A Film. Total aktuelle und ziemlich gut aufgegriffene Thematik. Sehr schön und authentisch behandelt. Auch irgendwie ein mutiger und ehrlicher Blick oder Spiegel des momentanen Zeitgefühls vieler Leute und wie mir schien auch ein wenig von Til Schweigers Stimmung.
Ich sehe auch eine richtige Entwicklung seit Zweiohrküken. Manch einer (und ich vor zwei Tagen auch noch) mag finden, er mache immer das Gleiche, aber ich meine das stimmt gar nicht. Klar, er macht eine ähnliche Art Komödien (wie wir sie auch eigentlich alle lieben). Aber die Schauspieler und Dialoge und auch Til empfinde ich hier zum Beispiel noch natürlicher und er verwendet nicht mehr die gleichen Dauergags (auch, wenn der Trailer erst mal so einen Eindruck verleiht). Die plötzlichen Anschreier, die bei Keinohrhasen populär waren gibt es hier nicht mehr.
Ich finde Til Schweiger ist ein sehr guter Regisseur und Schauspieler und wird völlig zu unrecht unterschätzt.
Vielen Dank.

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RoosterCogburn

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@Hushpuppy: Is doch nur Spaß und keine ernsthafte Beleidigung.
Aber wenn ich bezüglich des Til Schweiger Film Kokowääh lese "Total aktuelle und ziemlich gut aufgegriffene Thematik. Sehr schön und authentisch behandelt." muss ich mich fragen, ob das einverfrühter Aprilscherz war oder das vielleicht sogar jemand mit einem Hang zu ausgesprochener Ironie geschrieben hat. Mit "... ein mutiger und ehrlicher Blick [...] des momentanen Zeitgefühls vieler Leute und wie mir schien auch ein wenig von Til Schweigers Stimmung." hast du es geschafft meine momentane depressive Phase zu beenden. Aber mit "Ich sehe auch eine richtige Entwicklung seit Zweiohrküken." hast du bei mir einen Lachkrampf ausgelöst
:D
Ich steh nicht auf dieses "Til Schweiger Bashing". Ich finde er hat gutes wie schlechtes gemacht, ist als Darsteller mehr als begrenzt in seinen Fähigkeiten und sollte das langsam einsehen. Aber von "Weiterentwicklung" ist der Mann so weit entfernt, wie mein Arsch vom Mond. Es gibt, gerade in den letzten zehn Jahren, einige Filme von Schweiger, die einem auffällig formelhaften Plot folgen und er macht damit auch ständig Kasse. War es bei "Barfuss" und "Keinohrhasen" durchaus noch annehmbare Unterhaltungskost. Wiederholt sich sein unoriginelles Schema mit "Zweiohrküken", "Kokowääh" und mit Sicherheit sieht das bei "Kokowääh 2" und "Keinohrhasen 3" nicht anders aus. Wo ist da die Entwicklung? Das Til Schweiger zählen kann??


doctorgonzo

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Touché.


Matty

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine Komödie von und mit Til Schweiger ist einfach ein sicheres Konzept um uns ins Kino zu locken. Kein großer Wurf, aber dennoch gekonnte Unterhaltung die nicht wirklich etwas neues zeigt.

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aniseda

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Geistige Armut!

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gajer1978

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Bewertung7.5Sehenswert

Klasse...echt klasse.
Der Film gehört in meine "Must have" Liste...könnt mich totlachen über den Streifen!!!
Bin begeistert!

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Dr. Train Spotting

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Bewertung4.0Uninteressant

Wo kriegt man so unterirdische Schauspiler her? Und bitte köpft das Kind. Dieses kleine Mädche sollte niemals Schauspilerin werden. Grottig wäre ein Euphemismus in diesem Zusammenhang

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Dr. Train Spotting

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Kinder sind echt anstrengend..


Murphante

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Joahr ... das stimmt ... ich hab jeden Tag auf der Arbeit mit Kindern zu tun ;-) und die sind nicht einfach ... wirklich nicht einfach :D


r3sortiane

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Hehe ... ist das Absicht, dass hier in der obigen Inhaltsangabe im Namen Henry einmal das "r" und das "n" vertauscht sind und somit englisch gesprochen sowas ähnliches wie Hirny rauskommt ... gut, ist schon bissl konstruiert, aber ich musste trotzdem lachen als ich es las ;-)

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williausphillie

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Mann weiß einfach wie man einen guten Familien Film macht.
Überragender Soundtrack wie in alles seinen Filmen.
Der Soundtrack wird auch immer gekauft.
Passt Super zu in die Szenen die er in den Fokus holt.

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Lammbock

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Überragender Soundtrack? Er wird auch immer gekauft, achso. Pietro Lombardi CDs werden auch gekauft, sind sie deshalb gut? Trainspotting oder Garden State stechen durch gute Soundtracks hervor und du nennst ernsthaft diesen Film im Zusammenhang mit einem "überragendem" Soundtrack.
Vielleicht sollte man manchmal ein wenig sparsamer mit den Superlativen umgehen.


doktormovie

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Bewertung6.5Ganz gut

Gute Komödie,mit Herz und Seele...
Mehr muss man dazu nicht sagen...

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theomc

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Bewertung3.0Schwach

Kotz Würg. Nichts gegen ein schönes Ende im Film, aber das,....... schlimmer gehts nimmer......
dass ich überhaupt für diesen Film entwas schreibe, schande

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AwesomeTotoro

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Bewertung6.5Ganz gut

Ja, es ist Til Schweiger. Ja, es ist kitschig ohne Ende. Ja, es ist schauspielerisch bestenfalls mittelmaß. Dennoch müsste ich lügen, wenn ich sagen würde, dass ich den Film komplett scheiße fand.
Er hat ziemlich gute "Kulissen" (Schweigers Wohnung) und sieht ganz abgesehen von Inhalt meiner Meinung nach überdurchschnittlich gut aus.
Zudem kann man Til Schweiger vorwerfen was man will, aber er hat schon ein Händchen für die Auswahl der Songs (wenn er das überhaupt selber macht).
Und die Story...ist halt 08/15-Til-Schweiger, aber ganz ehrlich: da hab ich schon viel, viel, viel schlimmeres gesehen.
Außerdem bekommt der Film noch Pluspunkte, weil er im Vergleich zu "Schutzengel" oscarreif ist.

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TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Zu meiner Verteidigung ist zu sagen: Ich habe den Film mit meinem Babysitting-Kind geguckt :-) Eigentlich das reinste Ohrenkrebsprojekt, wenn man beachtet, dass Emma Schweiger eine ähnliche Stimme und nahezu denselben Sprachfehler hat wie ihr berühmter Papa. Allerdings sind wirklich niedliche Szenen dabei , die Story ist in Ordnung aber komplett ohne Tiefgang. Wie bei fast allen Filmen dieser Art ist auch bei "Kokowääh" die Handlung von vornherein durchschaubar und komplett vorhersehbar. Der ein oder andere Gag ist auch inbegriffen, sodass es insgesamt zu einer durchschnittlichen Wertung kommt. Mein Babysitter-Mädchen hat sich auf jeden Fall richtig abgefeiert bei dem Streifen :-D

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cherubium

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Bewertung6.5Ganz gut

Super einfach gestrickte Story. Die ganzen Schwierigkeiten und Konflikte werden weglächelt.

Filme, in denen Kinder (u.a.) die Hauptrolle spielen, sind nicht selten überhaupt nicht mein Geschmack.
Aber das Kind (Till Schweigers echte Tochter??) versprüht so einen frechen und intelligenten Charme, dass ich die ganze Zeit super unterhalten wurde.

Deshalb vergebe ich eine fast schon überraschend hohe 6,5/10.

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Hzi

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Bewertung6.0Ganz gut

Vorab: Ich mache bei dem allgemeinen Schweiger-Bashing nicht mit und finde seine (schön fotografierten) Filme eigentlich immer wenigstens unterhaltsam (es gibt Ausnahmen: sowas wie die "1 1/2 Ritter" schau ich mir gar nicht erst an ...)

Der durchschnittliche Schweigerfilm-FAN sagt öfters "Boah, ey" oder "Scheisse", bestellt sich auch mal "'ne Pizza", hat für intellektuelles Geschwafel nur Spott übrig und hört gerne "BRAVO Hits" (bzw. die Musik darauf) - und hat bei seinen Filmen dementsprechend ein permanentes wohliges Gefühl des Sich-Wiedererkennens.
Den durchschnittlichen Schweigerfilm-Fan in seinen Filmen (die als eine Art Spiegel fungieren..) aufzuspüren und sich über ihn "lustzuärgern" - DARIN besteht ihr wahrer Unterhaltungswert ...

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