Vampyr - Der Traum des Allan Grey
Vampyr (1932), FR/DE Laufzeit 83 Minuten, Horrorfilm, Fantasyfilm
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von Carl Theodor Dreyer, mit Maurice Schutz und Sybille Schmitz
Die Antwort des Dänen Carl Theodor Dreyer auf Dracula ist Vampyr. Der Regisseur präsentiert eine klassische Vampyr-Geschichte voller Ellipsen.
Cast & Crew
-
Carl Theodor Dreyer
-
Maurice Schutz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schlossherr
-
Sybille Schmitz
Regie
Schauspieler
- Genre
- Vampirfilm, Fantasyfilm
- Ort
- Frankreich, Schloss
- Handlung
- Anämie, Bestattung, Buch, Kampf, Klassiker, Provinz, Sterben und Tod, Vampir
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Filmdetails Vampyr - Der Traum des Allan Grey
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Kommentare (3) — Film: Vampyr - Der Traum des Allan Grey
Kommentar schreibenIch_mache_Seife 2012/02/15 13:43:03
Kommentar löschenFür mich gehört Dreyer's Vampyr mit Sicherheit zu den interessantesten und wirkungsvollsten Vampirfilmen neben jenen von Jean Rollin. Der Film lebt von seinen tollen Kulissen, die im Zusammenspiel mit der musikalischen Komponente eine ganz großartige von einer surrealen Schönheit durchdrungene Atmosphäre kreieren. Ein Werk, das einlädt sich in seinen unwirklichen Momenten zu verlieren ohne Antworten zu liefern oder seinen wunderbaren Fluss durch unnötige Schockelemente und dergleichen zu zerstören. Trotzdem wird einem das Fürchten in einer Form - einem unwohlsamen, beklemmenden Gefühl gleich - gelehrt, welche das Kino jüngerer Tage leider, so mag es den Anschein haben, schon vergessen hat. Dreyer hat mit dieser für mich grandiosen Inszenierung, an der Schwelle zwischen Stumm- und Tonfilm, viel Mut bewiesen, ohne Kompromisse einzugehen und dabei viele erinnerungswürdige Szenen geschaffen, deren Gehalt man auch noch nach all den Jahren zu würdigen weiß, nein einfach würdigen muss.
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vannorden 2011/08/22 17:20:24
Kommentar löschenIm Grunde ist es kein deutscher Film. Auch kein dänischer. Was Dreyer gedreht hat, ist aus Zeit und Raum gefallen. Es wirkt alt, älter als jeder Stummfilm, aus grauer Vorzeit scheint es zu kommen. Jegliche Regeln des guten Filmmachens über den Haufen rennend, wird die Welt aus den Angeln gehoben. Die Nacht ist taghell und trotzdem nicht die schlechteste amerikanische Nacht der Filmgeschichte. Schatten wandern eigenständig und Bilder laufen rückwärts, doch es sind nicht nur optische Spielereien. Die Realität ist weit entfernt. Im Gegensatz zu Lang, Hitchcock oder Clair experimentiert Dreyer auch nicht mit den neuen Möglichkeiten des Tons, sondern scheint ihn verstecken zu wollen. War La passion de Jean d’Arc ein stummer Schrei aus dem Mittelalter, ist Vampyr ein erstickter Gesang aus einer Zwischenwelt.
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Kubrick_obscura 2009/10/17 17:13:54
Kommentar löschenEndlich ist dieser Film in der Datenbank!!!
Einer der modernsten Horror-/Vampirfilme, die je gedreht wurden. 10 Jahre nach dem Murnau den klassischen Vampirfilm erfand, lieferte Dreyer das moderne Gegenstück. Eine psychologische Parabel über Sehnsucht und Verlangen, ein perfektes Thema für einen Vampirfilm.
Obwohl der Film stumm wirkt, er ist es nicht! Es wird nur kaum gesprochen in diesem frühen Tonfilm. Die paar Wörter die fallen wirken improvisiert, leise geflüstert, als ob sie nicht zum Hören bestimmt wären. Ob der Film nun Traum oder Wirklichkeit, ob der Held tot oder lebendig ist, all das bleibt offen. Ein Film zum immer wieder eintauchen. Hitchcock sagte dazu: "The only film worth watching twice." Amen!
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Kubrick_obscura 2009/10/17 21:46:52
Antwort löschenDen Film gibts in einer tollen DVD-Veröffentlichung beim Masters of Cinema Label. Müsstest du dir allerdings aus Groß Britannien importieren. Ich habe mich nur wegen dem Film Amazon.co.uk angemeldet. :)
pla 2010/03/06 20:53:58
Antwort löschenhust ddl-wrz hust hust