Per Anhalter durch die Galaxis

Hitchhiker's Guide to the Galaxy (2005), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Komödie, Science Fiction-Film, Kinostart 09.06.2005

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6.4
Kritiker
59 Bewertungen
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6.7
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133 Kommentare
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von Garth Jennings, mit Martin Freeman und Mos Def

Bewaffnet mit einem Handtuch und dem Reiseführer durch die Galaxis muss sich Arthur Dent nach der Pulverisierung seines Planeten durchs All schlagen.

Arthur Dent (Martin Freeman) wacht eines morgens auf, und muss feststellen, dass sein Haus jeden Moment von einem Bulldozer platt gemacht wird, weil genau dort eine Umgehungsstraße gebaut werden soll. Doch das ist schon bald sein kleinstes Problem, denn bereits zur Mittagszeit wird die ganze Erde pulverisiert, weil durch diesen Teil des Weltraums eine Hyperraumstraße führen soll. Zum Glück hat Arthur den als Mensch getarnten Alien Ford Prefect (Mos Def) zum Kumpel, der ihn in letzter Sekunde auf ein Raumschiff der hässlichen Vogonen rettet. Die Erde wird in die Luft gesprengt und somit kann sich Arthur bei der niedlichen Trillian (Zooey Deschanel) von der letzten Party wohl keine Hoffnungen mehr machen. Schnell lernt er andere elementare Dinge, die er sich niemals hätte träumen lassen: Handtücher sind praktischer als man glaubt, der Sinn des Lebens ist ein Klacks. Und nur ein Buch ist wichtig: Der interstellare Reiseführer “Per Anhalter durch die Galaxis”.

Hintergrund & Infos zu Per Anhalter durch die Galaxis
Schon seit zwanzig Jahren sollte Douglas Adams’ klassische SF-Reihe verfilmt werden, nun ist es endlich vollbracht. Der Film gewann den Golden Trailer Award und war für 2 Empire Awards nominiert.

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Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: Per Anhalter durch die Galaxis

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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9.0Herausragend

[...] Die Puppen aus Jim Hensons Creature Shop sahen unglaublich perfekt aus, die Spezialeffekte beschränkten sich aufs Nötigste und haben damit schon gewaltigen Eindruck erzielt, und alles in allem fand ich den Film, allen anderen Kritikern zum Trotz, uneingeschränkt sehenswert [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Wer Science-Fiction mag, sie aber nicht allzu ernst nimmt, wird diese Komödie einfach lieben. Die Figuren sind wundervoll schräg, der Humor unnachahmlich britisch, und die Spezialeffekte sind für eine Komödie eigentlich viel zu fantastisch.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Fans der Buchreihe müssen auch diesen Film gesehen haben und auch wer noch nie was von "Per Anhalter durch die Galaxis" gehört hat muss sich diesen Film einfach ansehen. Garth Jennings hat einen großartigen Science-Fiction Film erschaffen und die Buchvorlage von Douglas Adams schön adaptiert.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Ich kenne die Bücher nicht und wurde von Fans, eben dieser Bücher, ins Kino gezerrt. Ich wurde herrlich unterhalten. Marvin ist Kult, genauso wie der flippige Bordcomputer Eddy. Mir hat der Film Spaß gemacht, obwohl man merkt, dass da eigentlich noch viel mehr erzählt werden sollte.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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6.5Ganz gut

Wer Douglas Adams' Science-Fiction-Satire "Hitchhiker's Guide To The Galaxy" für unverfilmbar hielt, hatte gute Argumente auf seiner Seite: Das Zukunftsszenario diente lediglich als Bühne, auf der Adams die irrationale Menschheit vorführte, und die stärksten Passagen des Romans sind die, in denen er mit britischer Ironie wunderbar absurde Überlegungen anstellte über das Universum, das Leben und den ganzen Rest.

Trotzdem ist es Garth Jennings gelungen, einen Film zu machen, der in seinen besten Momenten an Werke von Monty Python oder Terry Gilliam erinnert.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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6.5Ganz gut

Zuerst einmal muss man sagen, dass man PADDG definitiv den Respekt für die Vorlage ansieht. Die Rollen sind alle perfekt besetzt, die von der Henson Company designten Außerirdischen sind ein gelungene Abwechslung zu den sonstigen PC-Aliens und auch die liebevoll detaillierte Ausstattung und sonstige Effekte wissen zu überzeugen. Optisch ist der Film ein Hochgenuß.

Leider hat das Ganze ein großes Manko, und das hat vor allem etwas mit dem Timing zu tun. Nur ist gerade das Timing für eine Komödie entscheidend. Im Falle von PADDG wird der Zuschauer von den Gags förmlich erschlagen, und ihm wird keine Zeit gelassen, über den Witz nachzudenken oder die Pointe wirken zu lassen. Gerade bei dem oft ziemlich hintersinnigen Humor von Douglas Adams ein großer Fehler. Das Ganze lässt sich vergleichen mit einem Komiker, der einen Gag nach dem anderen herunterleiert, ohne Zeit für eine Reaktion des Publikums zu lassen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Posthume Schändung eines der witzigsten Werke der satirischen Literatur. Der Film macht alles falsch, was bei einer Verfilmung von Adams genialer Vorlage falsch zu machen geht. Angefangen bei der grimmassierenden Besetzung, die englischen trockenen Witz durch hektisch-hysterisches Herumhampeln ersetzt, bis zum einem fundamentalen nicht verstehen, dessen was die Vorlage ausmacht. Adams Hörspiele und Romane und die TV-Serie bezogen ihren Witz aus den absurd-trockenen Dialogen, die in sich abgeschlossenen kleine Vignetten bildeten, die Story selbst war nur der grobe Rahmen für diese Szenen. Der Film kürzt jedoch ausgerechnet die Dialoge bis zur unkenntlichkeit ein und merkt nicht einmal, daß er das präszise Timimg der Gags dadurch ruiniert. Der intelligente Witz Adams wird ersetzt durch Klamauk und Slapstick und unnötige Spezialeffekt-Kapriolen. Das Ausmaß in dem die Macher die Buchvorlage nicht verstanden haben ist erschreckend. Sei es der Unwahrscheinlichkeitsdrive, der hier völlig unwitzige Verwandlungen auslöst, über die ekelhafte Liebesgeschichte, die die Figur Arthurs pervertiert in der man aus ihm einen klassischen dummen Hollywoodhelden macht, bis zu dem überflüssigen Subplot um John Malkovich (zwar basierend auf einer späten Idee Adams, aber dennoch Schrott). Es ist erstaunlich, wie man eine derart genau getimte und erprobte Vorlage, die einige der besten komödieantischen Dialoge aller Zeiten enthält, derart ignorant und witzlos in einen banalen und peinlichen Effektklamauk verwandeln konnte. Fazit: Lieber noch 10x die klassischen Hörspiele hören, die Bücher lesen und die alte BBC-Serie gucken als sich diesen Anhalter mit Frontallobotomie ansehen.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Beejay

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Ich kann mich Euren Meinungen nur anschließen. Adams Sprachwitz wurde auf ein Hollywoodklamauk-ähnliches Niveau bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und hinterlässt beim Douglas Adams-unerfahrenen Zuschauer wohl vor allem Zweifel an der Genialität seiner Werke. Schade.


Nahtigall

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Als eigenständiger Film betrachtet einfach geniale Unterhaltung. Die Pointen sitzen und die Botschaft ist angekommen: gehe niemals ohne handtuch aus dem Haus. Bin ich froh dass ich das Buch vorher nicht gelesen und die Serie vorher nicht gesehen habe. Denn nur so, kann man Filme mit solcher Vorgeschichte wirklich geniessen. Es tut mir regelrecht leid für alle die den Film an Vorlagen oder ähnlichem Messen müssen. So long, and thanks for all the fish


Rochus Wolff: freier Journalist

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4.0Uninteressant

Die langerwartete Verfilmung des erfolgreichen Romans von Douglas Adams bemüht sich zwar zunächst um Werktreue, streicht die Vorlage dann aber an den falschen Stellen zusammen. Mit Slapstick und Spezialeffekten ist Per Anhalter durch die Galaxis noch leidlich unterhaltsam.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (125) — Film: Per Anhalter durch die Galaxis


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Bewertung0.0Hassfilm

Ich hab ja schon viel Blödsinn gesehen, aber den Mist bis zum Ende anzugucken war mehr als eine Qual. Unglaublich was dem Publikum zugemutet wird.

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kobbi88

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Bewertung7.0Sehenswert

„Es ist natürlich allgemein bekannt, dass unüberlegtes Reden tödlich sein kann, aber das volle Ausmaß dieses Problems wird nicht immer erkannt.“

Ich könnte es aber trotzdem mal probieren. Oder nicht?

Marvin: "Ich könnte dir deine Überlebenschancen ausrechnen, aber du wärst nicht begeistert."

Ach, ich machs trotzdem. Auch auf die Gefahr hin, dass ich nicht mehr lange unter den Lebenden weile.
---
Durchgeknallt. Das ist er. Einfach durchgeknallt. Die Geschichte, die Inszenierung, die Charaktere, der ganze Film.
Die Story selbst ist finde ich schwierig auf einen Punkt zusammenzufassen. Werd ich jetzt auch nicht versuchen, kann man auch gar nicht. Ist das nun gut oder schlecht? Hm, für mich zumindest nicht so besonders gut. Ich bin mir nämlich nicht sicher, auf welches Ziel der Film hinaus will. Für mich fehlt ein roter Faden, fehlt ein gewisser Spannungsaufbau. Vielleicht liegts auch daran, dass ich einfach die Romanvorlage nicht kenne. Im Nachhinein wäre es womöglich hilfreich gewesen.

Was mich wieder besser stimmt ist der All-Star Cast, der am Film beteiligt ist. Neben den Stimmen von Helen Mirren und Alan Rickman als toller depressiver Computer Marvin (dargestellt von Warwick Davis) spielen auch Bill Nighy (wenigstens) und John Malkovich mit. Allerdings ist mir nicht klar geworden, was denn die Figur, die Malkovich darstellte, dem Film bringen sollte. Irgendwie überflüssig. Also, schon mal bei den Nebendarstellern grandiose Namen, aber auch in der Hauptdarstellerriege sind (mittlerweile) extrem bekannte Gesichter mit von der Partie. Zunächst haben wir Martin Freeman, der wieder mal einen total sympathischen, leicht ängstlichen und auch phasenweise trotteligen Kerl spielt. Mos Def ist okay, nervt aber ein bisschen und Zooey Deschanel ist süß, hat aber auch schon bessere Zeiten erlebt. Gekrönt wird dieses Ensemble aber vom für mich darstellerischen Höhepunkt des Films: Sam Rockwell. Den lässt man in diesem Film einfach mal machen. Einmal losgelassen ist er eine extrem durchgeknallte (schon wieder dieses Wort) Figur. Einem solchen Verrückten könnte ich stundenlang zusehen.

Positiv hervorzuheben sind die Effekte, die erstklassig sind und den Film optisch das gewisse Etwas geben.
Leider hab ich mir ein bisschen mehr typisch britischen Humor erhofft, etwas mehr Ironie. Das bietet der Film leider nicht, er ist ganz klar auf viiiieeel Slapstick ausgelegt. Mehr Variation, mehr Abwechslung wäre ganz nett gewesen.
Dafür sind hier auch viele Anspielungen auf Sci-Fi-Klassiker vorhanden. Zumindest hab ich sie (als kein wirklicher Fan von solchen Weltraumgeschichten) als solche aufgefasst. So ist der Computerroboter Marvin eine Parodie auf HAL 9000 (Kubrick) und nicht nur bei der ersten Szene von Nighy war ich an die Star Wars-Reihe erinnert.

Mit Abstand das beste, lustigste, genialste an dem Film, und das zieht den Film für mich noch mal ein gutes Stück nach oben, das ist der Erzähler Stephen Fry und die kleinen erklärenden Zwischensequenzen. Dadurch wird der Film mit seinen manchmal doch etwas an Reizüberflutung grenzenden Szenen wunderbar unterbrochen, gibt dem Zuschauer einerseits Zeit, sich kurz zu erholen, man erfährt so einiges über die unbekannten Begrifflichkeiten und oft sind sie in Kombination mit den Bildern einfach nur witzig (in diesem Zusammenhang: unbedingt den Abspann absitzen!!)

Insgesamt ist „Per Anhalter durch die Galaxis“ ein Film, der total durchgeknallt (hab ich dieses Wort eigentlich schon mal verwendet) daherkommt, leider ein bisschen zu sehr in der Slapstickecke bleibt, dafür aber durch gute Effekte, einen guten Cast (mit einem grandiosen Sam Rockwell) und einem verdammt coolen Erzähler aufwarten kann und so die Unübersichtlichkeit in der Story geschickt kaschieren kann.

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Brentano

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der gesamte Film ist doch echte Ironie: der Doppelkopf, das Politik Bashing, die Raumschleife die "Erderneuerung",..die Chef-Mäuse, die Delphine, etc. nun ja!?


kobbi88

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Ich hab fast den Eindruck, dass wir unter Ironie etwas Unterschiedliches verstehen.
Oder aber, man muss mehr über den Film wissen (also die Bücher kennen), um das als Ironie zu verstehen...


movie.critic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Per Anhalter durch die Galaxis- Es ist genial anzusehen, wie hier Kritik an der Gesellschaft genommen wird. In jeder einzelnen Szene gibt es eine satirische Kritik an dem, was unser Zusammenleben ausmacht.
Dieser Film übertreibt in der Darstellung und ist gerade deswegen eine Satire der ganz besonderen Art. Für mich ein neuer Kultfilm, den ich in der Gänze erst noch erschließen muss.

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Vergalduk

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Bewertung5.5Geht so

Ich will eigentlich kein typischer Fan der Buchvorlage sein, der schon aus Prinzip an der Verfilmung herummotzt. Aber die Umsetzung von Douglas Adams Kultroman kommt zu keiner Sekunde auch nur ansatzweise an das heran, was möglich gewesen wäre (ich schreibe absichtlich nicht "an das Buch heran"). Der knochentrockene britsche Humor findet im Film quasi nicht statt bzw. zünden die Gags selten und enden als flacher Klamauk. Die Darsteller wirken aufgesetzt und auch die deutsche Synchronisation kann nicht wirklich punkten.
Zwar gefallen die Effekte größtenteils und man fühlt als Zuschauer oft wie in einem großen Blockbuster, doch entspricht der Film nicht wirklich dem, was ich erwartet hätte.
Dem Streifen an sich würde ich einen oder vielleicht 1,5 Punkte mehr geben, als Fan der "fünfteiligen Trilogie" kann ich die Schwächen der Umsetzung aber nicht ignorieren.

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bastian.during

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kenne das Buch zwar nicht, aber ich fand den Film recht kurzweilig und witzig. Im Zweifel sollte man sich sowieso zuerst einen Film ansehen, wenn man beides, also Film und Buch noch nicht kennt. Die Erfahrung zeigt: Wer zuerst das Buch liest und anschließend den Film sieht, der wird meist bitter enttäuscht. Insofern habe ich alles richtig gemacht.

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Brentano

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na gut, ich sehe es eher umgekehrt, wer will noch das Buch lesen wenn er/sie den Film kennt? Hast du das Buch inzwischen gelesen? Aber es ist schon "richtig" , das es wenige Filme gibt, die den Buchvorlagen stand halten, oder standhalten wollen. Beim "Mann mit dem goldenen Arm" (ein Erfolg der 60er Jahre) wurde der Autor nach Hause geschickt, da man ihn nicht zur Umsetzung benötigte, etc.


Lenz007

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Er kommt (fast) selbstverständlich nicht an das geniale Buch ran, ist aber im großen und ganzen doch unterhaltsam.

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Optimus Daim

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss diesen Film einfach ne´ 10 PLUS <3 geben...

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thedeny

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

super film... mehr gibts da nicht zu sagen, wem er gefällt dem gefällts, wem nicht dem eben nicht....

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AASFRESSER

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Bewertung3.0Schwach

Was immer der Film möchte, dieses Ziel hat er bei mir nicht erfüllt. Wenn mir einer im Bus drei vier gute Witze erzählt, dann ist der Unterhaltunsgwert derselbe...

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KleinerGnom

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Bewertung7.0Sehenswert

Als riesen Fan der Buchreihe muss ich schon sagen, dass mich der Film, trotz des tollen Cast, ein wenig enttäuscht hat.

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Shurtugal

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Bewertung6.5Ganz gut

Wer es aber pur und autentisch mag, der sollte sich nur auf die lektüre des genialen Buches beschränken, das übrigens zu meinen Lieblings-Büchern gehört, beschränken. Und meine u.g. Ausführungen beziehen sich auch eigentlich mehr auf das Buch, als den Film.

Was kann ich über den Film sagen:
Das ist ein Film, der unter dem Namen „Per Anhalter durch die Galaxis“ läuft und in dem das gleichnamige Buch, wie soll ich sagen, „eingewoben“ wurde! Disney, bzw. die Crew haben sich hie einiges an Freiheit herausgenommen (sowas gibt mei mir IMMER Punktabzug!) und einige Albernheiten eingebaut (Thanks for all the fish, ist nur ein Beispiel), vielleicht auch um den Film (Disney) etwas „kindgerechter“ (Disney) zu machen, aber das ist nur eine Spekulation von mir.
Ob Douglas Adams mit dem Film so einverstanden gewesen wäre, da habe ich allerdings meine Zweifel.

In Douglas Adams „Per Anhalter durch die GalaxiB“ geben Außerirdische „die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ in einen Computer ein, der nach 7, 5 Millionen Jahren folgende Antwort ausspuckt: 42.

Das finden die Außerirdischen äußerst unbefriedigend. Da die Frage nicht präzise genug gestellt war, schlägt der Computer vor, einen weit größeren Computer zu bauen, der die Frage herausfindet.

Auch die Leser ließ diese Frage nicht los. Die Suche nach der Frage und der Antwort reicht weit über den Roman hinaus. Sogar mathematische Berechnungen wurden angestellt. Bei Google erhält man heute noch die Antwort 42, wenn man „the answer to life, the universe and everything“ eingibt. Selbst die neue Spracherkennung des iPhones beanwortet diese Frage mit 42.

Douglas Adams hat einmal auf die vielen Spekulationen über die Zahl geantwortet:

„Die Antwort darauf ist ganz einfach. Es war ein Scherz. Es musste eine Zahl sein, eine gewöhnliche, relativ kleine Zahl, und ich entschied mich für diese. Binäre Darstellungen, Basis 13, tibetische Mönche, das ist alles kompletter Unsinn. Ich saß an meinem Schreibtisch, blickte in den Garten hinaus und dachte ‚42 wird gehen‘. Ich schrieb es hin. Ende der Geschichte.“

Douglas Adams wollte damit die Vergeblichkeit unserer Suche nach Sinn zeigen. 42 wird seitdem bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten als Sinnbild des Chaos genannt, in das wir alle gestürzt sind.

So weit, so gut.
Folgende Theorie habe ich hierzu gefunden:

In der Nikolaikirche in Kiel hängt ein Triumphkreuz zwischen Altarraum und Kirchenschiff, das an den Baum des Lebens erinnern soll. Dieser Lebensbaum bezieht sich auf den Stammbaum Jesu im ersten Kapitel des Matthäusevangeliums. Aus dem Kreuz sprießen Blätter, so dass es tatsächlich ein wenig aussieht wie ein Baum. Jedes Blatt an dem Baum steht für einen Menschen aus dem Stammbaum Jesu. Wie viele das sind, kann man bei Matthäus nachlesen. Dort steht: „Von Abraham bis zu David sind vierzehn Glieder. Von David bis zur babylonischen Gefangenschaft sind vierzehn Glieder. Von der babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus sind vierzehn Glieder.“

3 x 14 = 42

Wisst ihr, so etwas hat natürlich keinerlei Beweiskraft und ich werde mich hüten es zum Dogmaa zu erheben. Aber es ist schon seltsam, dass jemand, der die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins in einer möglichst „gewöhnlichen“ Zahl darstellen will, daran scheitert. Er möchte etwas ohne jede Symbolik, schon gar nicht christliche Symbolik, und doch ist es ein Verweis auf Gottes Handeln in der Welt.

Was für Adams das Ende der Geschichte ist, ist der Anfang. 42 – der Baum des Lebens. Die Frage nach dem Leben, dem Universum, und dem ganzen Rest. Jesus ist die Antwort. Wir dürfen dafür sorgen, dass die Menschen davon mehr verstehen als nur eine Zahl.

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bobgirl01

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Bewertung10.0Herausragend

Wahnsinnig toller Film - skuril, süß witzig. Könnte ich mir immer wieder anschauen.

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chmul_cr0n

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Bewertung6.0Ganz gut

Ist schon ganz witzig.
Trotzdem ne gewagte Idee, so ein Buch zu verfilmen.

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DaKo

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Bewertung4.0Uninteressant

Für mich ist es ein Film, der ohne große Highlights dahinplätschert. Richtig langweilig ist er nicht, aber ich kann auch nicht sagen, dass in mir auch nur die geringste Emotion hervorgerufen hat. Wenn mich einer fragen würde, welchem Genre ich diesen Film zuordnen würde, könnte ich es nicht recht beantworten. Er enthält von vielem etwas, ist aber weder Fleisch noch Fisch.

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DaKo

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Ja, das sehe ich auch so.


Simon Moon

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*verbeug*


Bourbon

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Bewertung5.0Geht so

Gestern habe ich mir die beiden Filme "Crank 2: High Voltage" und "Per Anhalter durch die Galaxis" angeschaut. Um ehrlich zu sein, war ich von beiden sehr enttäuscht, vor allem vom Letzteren. Auch gibt es im Grunde nicht viel zu Letzterem berichten, denn den zweiten Teil haben die Produzenten einfach nur sehr schrecklich und dämlich gestaltet. Wie man aus dem guten und erfolgreichen ersten Teil einen so übertriebenen Schlechten machen kann, ist mir ein Rätsel. Man kann gar dies gar nicht in Worte fassen, weshalb man sich selber ein Bild davon machen muss. "Per Anhalter durch die Galaxis" hatte zwar seine eigenen guten Momente - der sarkastische Roboter, die merkwürdig aussehenden Monster -, aber im Grunde genommen gab es eher viel zu viele sinnlose, dämliche und unüberlegte Szenen. Zudem wurde dieser Film viel zu kurz gehalten, denn man hätte sehr viel herausholen können.

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Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Ohne mein wunderbares Handtuch geh ich nirgendwo hin!"

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigensinnig, witzig, philosophisch

Arthur Dent führt ein Faulenzer-Leben. Gerade als sein Haus eingerissen werden soll wird er von einem Anhalter vor grossem Übel befreit. Um eine alte Rechnung zu begleichen, rettet dieser ihn vor der Zerstörung der Erde, die nun einer intergalaktischen Schnellstrasse Platz machen muss. Garth Jennings konnte voll auf den Putz hauen. Modernste Effekte machen die Weltall-Odyssee (grösstenteils) zum Vergnügen. Die Schauspieler liefern gute Arbeit ab, werden jedoch von Marvin in den Schatten gestellt. Er ist die Satire-Version von (HAL-9000). Als hyperintelligenter Computer leidet er unter einer Sinneskrise. Schmerzhaft für den Zuschauer ist hingegen die viel zu kurze Screen-time, die Marvin zugesprochen wurde. Stattdessen verliert sich der Film in der Suche nach dem Sinn des Lebens und Liebe. Die philosophischen Aspekte, die durchaus Bedeutung verdienen würden, nimmt man dem Humor-Movie irgendwie nicht so ganz ab. Sehr schön ist hingegen das Ende des Films, welches kein Klischee zu erfüllen scheint.

Es bleibt eine gute Sci-Fi-Komödie, die jedoch nicht das Optimum aus seiner Vorlage heraus holt.

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Andy Dufresne

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Die Vorlage ist unverfilmbar,zu eigen,abgefahren und komplex.Dafür haben sie es schon ganz gut gemacht :D


Brentano

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kaum ein populärer SF-Film ist trotz (seines interstellaren Sujets) so nahe daran, Sinn, Unsinn und sinnvolles Verhalten in diesem Leben zu erklären und zu beleuchten, wie auch das ebenso interessante Buch dazu.
Neben der kongenialen, früheren Umsetzung dessen im TV Format durch die BBC, ist dieser Film eine geraffte aber ebenso spassige und nachdenklich machende Umsetzung philosophischen Gedankenguts, gepaart mit einer rüden, englisch gefärbten Kritik an diesem einen, alles verwaltenden, Lebens-Freude und jeglichen Spass nachhaltig verderbenden und einäschernden Beamten und Verwaltungsmoloch.
Einer "Organisiation", der es viel weniger lustvoll als etwa der Mafia, daran gelegen ist, uns (wenn man/frau/es nicht aufpasst, ..) von Brüssel bis Athen unter eiserner Faust und Erbarmungs-looser Kontrolle zu halten und zu mästen, ..

darin, in dieser menschenverachtenden Organisationsform, lebt und brodelt übrigens der so geschmähte und (von dahin erziehenden Medien für das "Volk") allseits tot geredete "Staastsozialismus" unvermindert und äusserst munter, wie stupid lebendig, allzeit von überall her beatmet (beamtet?), weiter

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Baumkopf Holzfaust

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Aber sicher. Pflichtprogramm. Marvin taucht sogar in der Neuverfilmung wieder auf.


Brentano

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eben


WhatTheFudge

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich konnte mir diesen Mist wahrlich nicht bis zum Ende anschauen. Der Film überspitzt diesen schrecklichen Nerdhumor und die Story, bei der man nach fünf Minuten das Interesse verliert, weil sie krampfhaft versucht immer hanebüchener und im wahrsten Sinne des Wortes "abgespaceter" zu werden, entbehrt dabei jeglichen roten Faden.

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Drest Dark

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist ganz in Ordung auch wenn man das Buch kennt.
Das Problem ist natürlich, dass wie bei jeder Buch Umsetzung viele Details weggelssen werden müssen .
Wer das erwartet und auf solchen Humor steht kann den Film gut genießen.
Und ein Wal und ein Fliegender Blumentopf, mit dem Gedanken nicht schon wieder, die auf den Planeten krachen, sind nicht zu überbieten.

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Smiyax

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Da stimme ich absolut zu - an das Buch kommt der Film nicht heran, trotzdem ist er wirklich sehenswert. Wobei es meiner Meinung nach gerade bei den Anhalter-Büchern nicht viel macht, wenn die Handlung nicht 1:1 übernommen wird - es geht mehr um die ganz eigene Atmosphäre und den skurrilen Witz. Und den konnten sie im Film zumindest für mich sehr gut rüberbringen.
Schließlich hat auch Douglas Adams selbst nicht gezögert, Änderungen in der Handlung vorzunehmen, um seine Geschichten in ein anderes Medium übertragen zu können.



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