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World War Z

World War Z (2013), MT/US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Drama, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 27.06.2013


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6.2
Kritiker
51 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
8531 Bewertungen
510 Kommentare
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von Marc Forster, mit Brad Pitt und Mireille Enos

Brad Pitt kämpft in World War Z gegen eine globale Bedrohung der untoten Art, als eine weltweite Epidemie die Menschen in blutgierige Zombies verwandelt.

In nicht allzu ferner Zukunft ist nicht mehr der Mensch des Menschen Wolf, es herrscht ein globaler Krieg der Menschen gegen Zombies: World War Z.

Abweichend von der Buchvorlage setzt die Handlung mit dem Ausbruch der Pandemie ein, nicht wie dort zehn Jahre danach:
Ex-UN-Mitarbeiter Gerry Lane (Brad Pitt) befindet sich mit seiner Familie gerade in Philadelphia, als die Hölle um sie herum losbricht. Was nach dem typischen Stau zur Rush Hour aussieht, entpuppt sich als Vorbote der Apokalypse. Horden von Untoten stürzen die Welt, wie Lane sie kannte, ins Chaos. Nur mit Glück gelingt ihm und seiner Familie die Flucht, doch kurz nach ihrer Rettung durch Lanes früheren Arbeitgeber wird ihm eine schwere Aufgabe auferlegt: Will Lane seine Familie dauerhaft in Sicherheit wissen, muss er seinen alten Job wieder annehmen und in einer riskanten Mission die Ursache der Katastrophe ergründen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Infektion breitet sich rasend schnell aus…

Hintergrund & Infos zu World War Z
World War Z basiert auf dem gleichnamigen Buch von Max Brooks, welches wiederum auf einem Buch basiert. Zumindest wurde Brooks, Sohn des Komikers Mel Brooks, von dem Autoren Studs Terkel und dessen Revision des Zweiten Weltkrieges, The Good War, in Stil und Thematik beeinflusst. Weitere Inspiration zog Max Brooks aus dem Werk des George A. Romero. World War Z ist der Nachfolger des Pseudo-Ratgebers The Zombie Survival Guide. Im Zuge des Erfolges als Bestseller entbrannte ein regelrechter Streit um die Sicherung der Filmrechte. Leonardo DiCaprio mit seiner Produktionsfirma Appian Ways hatte das Nachsehen, Brad Pitts Plan B und Paramount erhielten letztlich den Zuschlag.

Mit Schauspielstar Brad Pitt (Oscar-nominiert für u.a. Die Kunst zu gewinnen – Moneyball und 12 Monkeys) vor und Ausnahmeregisseur Marc Forster (Golden-Globe-Nominierung für Wenn Träume fliegen lernen) hinter der Kamera prominent besetzt, schien World War Z ein sogenannter Shure Shot.
Doch Berichte von Problemen bei der Umsetzung, die bis hin zu umfangreichen Nachdrehs reichten, führten dazu, dass World War Z ein geeigneter Kandidat für ein weiteres Kapitel von Tales From Development Hell von David Hughes hätte werden können. Davon zeugen auch die zahlreichen Drehbuchautoren, die bis zum drehreifen Skript an der Adaption arbeiteten, wie Damon Lindelof (Prometheus – Dunkle Zeichen), Matthew Michael Carnahan (Von Löwen und Lämmern) und Drew Goddard (The Cabin in the Woods).

Um so überraschender war dann doch das Einspiel an den Kassen: Während World War Z innerhalb von knapp anderthalb Monaten immerhin nahezu 200 Millionen Dollar einbrachte, kamen seit dem internationalen Start Mitte Juni bis Mitte August 2013 weitere 270 Millionen Dollar hinzu. Auch wenn nach wie vor über das Budget unklare Angaben herrschen (so gibt es Schätzungen, die von 125 bis 400 Millionen Dollar reichen), wird World War Z nicht als der Flop in die Filmgeschichtsbücher eingehen, als der er während seiner Produktion gehandelt wurde. (EM)

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Mehr Bilder (22) und Videos (28) zu World War Z


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails World War Z
Genre
Actionfilm, Drama, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Zombiefilm, Endzeitfilm
Zeit
Gegenwart, Nahe Zukunft
Ort
New York City
Handlung
Angriff, Angst vor dem Tod, Apokalypse, Armee, Atomare Strahlung, Ausrottung, Bedrohung, Buch, Ende der Menschheit, Endzeit, Erfahrungsaustausch, Flucht, Invasion, Kampf, Kannibale, Kannibalismus, Krieg, Leben und Tod, Marine Corps, Menschheit, Militär, Pandemie, Politik, Post-Apokalypse, Regierung, Rettung der Menschheit, Roman, Schuss, Soldat, Tod, Untergang, Vereinte Nationen, Virus, WHO, Wettlauf gegen die Zeit, Zombie, globale Bedrohung, lebendig gefressen, Überleben, Überlebenskampf
Stimmung
Aufregend, Ernst, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
3D Konvertierung, Literaturverfilmung
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
Apparatus Productions, GK Films, Hemisphere Media Capital, Latina Pictures, Paramount Pictures, Plan B Entertainment, Plan B Films, Skydance Productions, UTV Motion Pictures

Kritiken (40) — Film: World War Z

evants.com: eventsandtrends.com

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6.5Ganz gut

Regisseur Marc Forster ("Ein Quantum Trost") inszeniert einen Horror-Thriller, in dem Superstar Brad Pitt als ehemaliger Ermittler der Vereinten Nationen im Mittelpunkt steht, auf der Suche nach dem Ursprung der Zombie-Pandemie. Die weiteren Charaktere sind eher nebensächlich - Forster setzt auf den Kampf Mann gegen Zeit und auf viele Massen- und Actionszenen, die sehr bildgewaltig sind. Da erwartet der Zuschauer keine tiefgehende Handlung und Charakterzeichnung. Allerdings darf der geneigte Horrorfreund auch nicht auf allzu viel Filmblut hoffen - Stichwort Blockbusterkino. Leider wirken deshalb manche Schnitte unpassend und der Film ist trotz seiner Thematik an manchen Stellen blutarm. Die Spannung beeinträchtigt dies aber nicht.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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5.0Geht so

[...] Mittendrin reist ein routinierter Brad Pitt, der schon als Produzent des Films viel zu tun hatte, ziemlich plump begründet rund um die Welt, damit viele Schauwerte zusammenkommen. Mireille Enos („Gangster Squad“) macht ihre Sache als zurückgelassene Ehefrau gut, doch so wie die meisten ihren Namen zuvor nicht kannten, wird man sich ihn nach dem Film auch nicht gemerkt haben. Der Fokus liegt ohnehin ganz auf Pitt und seiner banalsten Rolle seit Langem. Retter in der Not sind die visuellen Effekte, die sich durchaus sehen lassen können. Das Konzept der CGI-Zombies ist weniger schlimm als es klingt, und die apokalyptischen Szenarien wirken eindrucksvoll. [...]

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alviesinger

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Enos kannte man zuvor schon aus erfolgreichen Kabel-Shows wie "Big Love" oder "The Killing"


Flibbo

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Das ist mir hierzulande nicht bekannt genug, kenne ich selber auch nicht...


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

„World War Z“ beginnt durchaus gelungen. Schnell wird das Druckventil geöffnet und die Bedrohung donnert über den Film hinweg. Doch was danach kommt sind wenig erquickliche Actionpassagen, gedämpfter Horror und ein Soundtrack der mal wieder nur das monotone Blockbuster-Horntröten abspult. Größtes Problem: „World War Z“ wirkt viel zu synthetisches. Egal ob CGI-Zombiewellen, die Von-A-nach-B-Geschichte oder Brad Pitt, der als mimisch gehemmter Supermensch noch monströser wirkt als die Horden an Zombies, die durch Städteschluchten preschen und für Chaos, Tod und Zerstörung nicht aber für Adrenalin, Spannung und Furcht sorgen.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

lieber_tee

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Ich dir auch...;)


Tytus

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So oft wie das Schiffshorn zum Einsatz kommt muss in Hollywood der Besitzer jetzt Millionär sein


JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.5Uninteressant

Wer bei "World War Z" einen typischen Zombie-Streifen erwartet sei vorgewarnt, obwohl das nach der üppigen Promotion im Vorfeld eigentlich jedem klar sein sollte. Parallelen zum klassischen Material, speziell zur Endzeitstimmung eines George A. Romero, sind zwar vorhanden, doch Marc Forster versteht seinen Film eher als apokalyptisch angehauchtes Katastrophen/Seuchen-Szenario. Das Vorhaben ist gar keine schlechte Idee, spielt es doch mit aktuellen und zeitlosen Ängsten. Eine Epidemie als globaler Terror, die Zivilisation am Rande des Kollaps. Die Zombies könnten prinzipiell durch den Faktor X ersetzt werden, zumindest weitestgehend. Vielleicht wäre das sogar die bessere Lösung gewesen, so würde der Film wohl nur in eine Richtung enttäuschen. So gibt es zwei Felder zu beackern, die nach knapp zwei Stunden kaum Früchte tragen.

Am besten funktioniert "World War Z" noch am Anfang, der sich wenig Vorlauf gönnt und den Zuschauer explosiv-rasant in einen hektischen Hexenkessel wirft. Forster macht das recht geschickt, in dem er die Szenen so wild und zum Teil unübersichtlich schneidet, das die panische Unruhe der Protagonisten sich konsequent überträgt. Was ist hier eigentlich los, wer ist Freund und Feind und warum passiert das alles? Zackig, treffend, gut gemacht. Diese Momente sind schnell vorbei und mit diesem Tempo büßt der Film seine größte Stärke ein. Brad Pitt gibt den geliebten Helden des US-Mainstreamkinos. Kann alles, weiß alles, hat den vollen Durchblick während die restliche Welt dem Treiben hilflos gegenüber steht. Um seine Familie zu retten begibt er sich auf eine Schnitzeljagd um den halben Globus, überlebt jede noch so brenzliche Situation, während um ihn herum die unwichtigen Nebenfiguren keine Rolle spielen oder abnippeln. Selbst die halsbrecherischsten und dämlichsten Aktionen (was man in einem Flugzeug definitiv NICHT machen sollte) sorgen mit etwas Pech für kleiner Blessuren. So ein Glückspilz. Mit solchen Details müsste sich ein reiner B-Zombie-Matscher kaum kritisch konfrontiert sehen, doch das wird ja bewusst vermieden. "World War Z" soll wohl ernst genommen werden und haut dann trotzdem solche Dinger raus. Unglücklich.

Spannend ist das Jetset-Szenario ohnehin nicht wirklich, ab und zu müssen dafür die Zombies wie die CGI-Ameisen über etwas herfallen. Zumindest Face-to-Face sehen die Untoten schön garstig aus, als großes Computer-Dingens machen die weniger Spaß. Beklemmende Bedrohlichkeiten und echte Survivalstimmung mag da kaum aufkommen. Da die Kinofassung zudem sich noch jeden Anflug von Gore ausspart, dürften Freunde des Zombie-Horrors ziemlich in die Röhre gucken. Aber wie gesagt, soll ja nicht nur in diese Richtung gehen. Nur auch als Katastrophenfilm passiert da nicht viel. Bis auf Pitt sind alle anderen Personen total egal, das Schicksal der Menschheit ist Nebensache, kommt zumindest so rüber. Das unspektakuläre Finale, gekrönt von einem sehr spekulativen Geistesblitz von Allroundtalent (der sich natürlich als DIE Lösung erweist, wer hätte daran gezweifelt), plätschert so dahin und am Ende stehen alle Türen offen für das Sequel, welches eigentlich nur besser werden kann.

"World War Z" will zu viel und zeigt dafür viel zu wenig. Kein guter Horrorfilm, eine mäßig spannender Katastrophenfilm, doofe Figuren und keine echten Highlights. Das sieht mal ganz gut aus, kann aber nie bewegen, mitreißen, schocken oder verstören. Verschenktes Potenzial getarnt als riesen Blockbuster-Spektakel. Enttäuschend.

38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 26 Antworten

lieber_tee

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Hinzu kommt das nicht die Mehrzahl den Film schlecht finden, der Durchschnitt ist o.k und die Besucher, Verkaufszahlen enorm. Da wird nix geschädigt...


zmpfl

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Ich kann jetzt nur von mir ausgehen: Ich finde den Film grottig (siehe Kritik) und hätte nie einen Blick in das Buch geworfen, wenn mich nicht jemand gebeten hätte, das TROTZ der Verfilmung zu tun.
Ich gebe dir aber insofern Recht, dass das Buch durch den Film bestimmt besser verkauft wird als vorher, unabhängig von der Qualität des Films.
Mit "verbrannt" meine ich auch mehr, dass eine weitere "werktreuere" filmische Umsetzung (z.B. als Serie) wohl kaum wahrscheinlich ist.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

*** Bezieht sich auf den "Extended Action Cut"! ***
[...] 'World War Z' ist im Grunde weniger Zombie-Film als vielmehr temporeicher und actionorientierter Katastrophen- beziehungsweise in diesem Fall Seuchen-Thriller, wobei die Infizierten eben zufälligerweise in vielen Punkten frappierende Ähnlichkeit mit den Infizierten aus zum Beispiel '28 Days Later' haben und ganz allgemein gesprochen als Zombies gelten können, wenn man die begriffliche Definition etwas weiter fasst. Dementsprechend ist es zu verschmerzen und fällt nicht allzu negativ auf, dass für das Genre natürlich verhältnismäßig wenig Blut fließt und Splatter-Effekte im Grunde überhaupt nicht vorkommen. Allerdings muss man auch erwähnen, dass der Extended Cut in dieser Beziehung doch deutlich Boden gut macht, wie man dem gewohnt ausführlichen Schnittbericht entnehmen kann. Dementsprechend bin ich mir sicher, dass mir die Kinofassung nicht annähernd so zugesagt hätte wie diese erweiterte Fassung, die der akuten Blutarmut zuweilen entgegenwirkt. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Über weite Strecken ziemlich eindrucksvoller Blockbuster ohne Laberhänger oder ausgestellte Sentimentalitäten, in dem Brad Pitt seiner unterversorgten Rolle zum Trotz stille Stärke beweist. Forster inszeniert das ordentlich und mit Blick fürs Wesentliche, hat aber keinerlei Zeit für Subtext oder irgendwas wirklich Erzählenswertes. Die Abwesenheit von Splatter mutet bei der Thematik kurios an, lässt aber immerhin mal wieder Raum in der Rübe für die eigene Vorstellungskraft. Der Film erinnert immer wieder an den (besseren) WAR OF THE WORLDS, leider auch am Ende, das sich ebenso als Antiklimax darstellt. Sehenswert allemal.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Was die Handlung betrifft, ist der Zuschauer bereits nach gut 5 Minuten mitten im Weltuntergang. Dabei geht es bis kurz vor Ende immer actionreicher zu und man könnte beinahe meinen, Foster hätte versucht sich immer wieder selbst zu toppen.

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StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer

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4.0Uninteressant

holprige Blockbuster-Apokalypse

World War Z geht nach mehreren Starttermin-Verschiebungen und Nachdrehs schon etwas angeschlagen in das Rennen um den Sommer-Blockbuster des Jahres. Mit hochkarätiger Besetzung versucht man, einem ausgeleierten Genre neue Visionen zu verleihen, kommt aber dabei nicht über die guten Ansätze hinaus.

Die Geschichte der Zombie-Apokalypse bedarf wohl keiner großen Beschreibung mehr und sucht auch in diesem Film vergeblich nach Variation. Nachdem ein geheimnisvoller Virus den Großteil der Weltbevölkerung in mordende Untote verwandelt, wird der ehemalige UN-Ermittler Gerry Lane (Brad Pitt) losgeschickt, um eine Lösung für das Problem zu finden.

Positiv angemerkt muss hier jedenfalls der Versuch der emotionalen Tiefe. Lanes Hauptsorge gilt seiner Frau Karin (Mireille Enos) und seinen zwei Kindern. Sie sind das Druckmittel, mit dem er praktisch dazu gezwungen wird, seine Reise anzutreten, weil seine Familie sonst vom sicheren Meeresstützpunkt in ein viel gefährlicheres Flüchtlingslager verfrachtet wird.

An dieser Stelle endet die Originalität jedoch. Tiefere dramatische Einschnitte durch dieses erschreckende Szenario mögen die paar Anrufe des heroischen Ermittlers zuhause nicht zu vermitteln.

Stattdessen versucht sich Hollywood einmal mehr selbst darin zu übertreffen, wie viele Standorte in Folge man durch die Wunderwaffe CGI zerstückeln kann. Das für einige Kinogänger immer mehr zum störenden Ärgernis werdende Mittel des 3D macht es bei den Nachtszenen praktisch unmöglich, irgendetwas zu erkennen. Zombiefilme mit ihren von Natur aus abgehackten Schnitten sind hier jedenfalls keine geeignete Spielwiese.

Interessante Nebencharaktere wie der sehr junge Virologe Dr. Andrew Fassbach (Elyes Gabel) und Lanes Begleiterin Segen (Daniella Kertesz) bekommen keine rechte Chance zur Entfaltung. Pitts Darstellung allein vermag der Geschichte keine rechte mitreißende Note zu verleihen.

So ereilt beim Verlassen des Kinosaals die Autorin dieses Artikels nur die nicht ganz neue Erkenntnis, dass man auch mit einer namhaften Crew einer abgehalfterten Vorlage keinen Charme verleihen kann.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
“World War Z” ist in hektisch geschnittener, blutleerer und zahnloser Actioner, in dem zufällig Zombies mitspielen – unter “Zombiefilm” oder “Horrorfilm” stellt man sich wirklich was anderes vor. Der Film ist jetzt kein Totalausfall, aber bei weitem nicht das was er hätte sein können, auch unabhängig von der Vorlage.

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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5.5Geht so

[...]

Insgesamt ist „World War Z“ einfach großes Unterhaltungskino geworden. Spannend, optisch eindrucksvoll und unterhaltsam. Trotzdem fehlen für einen Zombiefilm einfach auch Elemente wie Gewalt und Horror. Zu wenig Blut, kein Grusel, stattdessen Action mit zu wackeliger Kamera. Der starke und atmosphärisch dichte Anfang kann aber leider nicht gehalten werden, wobei besonders der Schluss den Zuschauer eher unzufrieden zurücklässt. Ein Film, der wegen seiner lückenhaften und oberflächlichen Story viel Potential verspielt hat.

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 24 Antworten

kobbi88

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@ tee: da wird ne härtere dvd-version rauskommen?


lieber_tee

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http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=5646


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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7.0Sehenswert

Ganz sauber-solider, düsterer Virenthriller mit einigen richtig groß aufgezogenen Setpieces (allen voran: die Sequenzen in Israel, dem Flugzeug und der WHO Forschungsstation) und neumodern-effektiver Jump-Scare-Tension. Leider kam das Ende zu kurz, hätte gut und gerne nochmal eine halbe Stunde länger sein können. Auffällig bemüht und unnatürlich war zudem die Vermeidung allzu direkter Gewaltdarstellungen, was darauf hoffen lässt, dass die mögliche Extended Version fürs Heimkino den Film doch noch ordentlich abrundet. Brad Pitt als universell fähiger Supermann und aufopfernder Familienvater bleibt aber das Herzstück und treibende Glied dieses rasanten Blockbusters und macht eine durchaus sympathische und strapazierbare Figur. Hätte alles auf jeden Fall viel schlimmer sein können (nach dem, was man so alles von Schwierigkeiten beim Dreh und in der Post-Production hörte), der Film hat meine Erwartungen übertroffen. Gelungen, aber nicht super.

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VisitorQ

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japp japp. Eine brutalere Fassung wäre schöööön.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.0Uninteressant

[...]„World War Z“ reckt sich mit einigen bemerkenswerten Ausblicken auf die Zombie-Pandemie aus den Trümmern seiner Entstehung, ist aber doch selten mehr, als seine eigene B-Lösung. Nervenzerkauende Spannung entsteht selten bis gar nicht, irgendwer macht immer was blödes und immer genau dann, wenn sich der wahre Thrill einer Szene gerade erst zu entwickeln beginnt.[...]Die extrem gedrosselte Gewaltdarstellung, die später die Heimkinofassung ausbügeln soll, erweist sich als Stimmungskiller[...]Am Ende muss der gebeutelte „World War Z“ sich mit einem faden Urteil abfinden: hätte alles noch viel schlimmer kommen können…[...]

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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de

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7.0Sehenswert

Marc Forster könnte das Kunststück gelungen sein, mit World War Z einen unterhaltsamen Film abgeliefert und gleichzeitig wegen der Produktionsgeschichte seinen Ruf in Hollywood ruiniert zu haben. Zu wünschen wäre ihm letzteres nicht.

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Thomas Groh: taz Thomas Groh: taz

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5.5Geht so

Furioser Einstieg, aber ansonsten ist World War Z eine eigentlich recht fade Weltenrettergeschichte, in der Pitt im Staatsauftrag um den Globus spurtet. [...] Das fühlt sich an wie ein klassisches Point-&-Click-Adventuregame.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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6.5Ganz gut

World War Z eignet sich nicht unbedingt als Visitenkarte für weitere Großprojekte, wenn er auch die Mindestanforderungen an einen Sommer-Blockbuster erfüllt.

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Anke Leweke: taz, Deutschland Radio Anke Leweke: taz, Deutschland Radio

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2.5Ärgerlich

World War Z ist ein Rückschritt im Genre und lässt jegliche tieferen Ebenen außen vor. Anstatt Zobie-Horror ist dies ein Familienfilm.

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Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ

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8.0Ausgezeichnet

World War Z ist insgesamt eine wohltuende Überraschung. [...] Der Film brilliert mit einer ganzen Reihe dramaturgisch hervorragender, durchchoreografierter Actionszenen.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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4.0Uninteressant

Trash bleibt Trash, auch wenn er metaphorisch gemeint ist und mit Brad Pitt in der Hauptrolle geadelt wird.

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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

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7.5Sehenswert

Die schiere Wucht und Dimension der Bilder hebt diesen Film von seinen [Zombie-]Vorläufern ab. [...] World War Z mag ein Geldgrab sein, doch man sieht die Summen auf der Leinwand.

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Alexandrow

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Ich finde die Summen sieht man nicht mal ansatzweise in diesem
Film. Wo bitte sieht man denn das hier 190 Millionen verbraten wurden? An zwei , drei CGI Szenen?


Markus Müller: Movie Maze Markus Müller: Movie Maze

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7.5Sehenswert

[...] Auch wenn Marc Forsters neuester Streich sein Potenzial nicht vollends ausschöpft, wird man es keinesfalls bereuen, ihn gesehen zu haben [...].

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zmpfl

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Äh,...doch.


Alle Kritiken (40)


Kommentare (470) — Film: World War Z


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gibtsnet

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Bewertung6.5Ganz gut

Speedy Gonzales Zombies läuten erneut das Ende der Menschheit ein.
Persönlich finde ich ja die verwesenden schlendernden "Beißer" besser dargestellt, als diese flotten Toten. Aber auch die flinken Leichen in 28 Tage später, Resident Evil ... fand ich besser.
Die Therorie allerdings dahinter, sich zu Tarnen, fand ich mal eine neue Variante und interessant. Großteils war es auch recht spannend inszeniert, aber wie bereits erwähnt, "gefallen" mir einige der bisherigen Zombieapokalypsen um einiges besser.

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marcshake

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr masentauglicher Actioner mit Zombies, die rennen können. Sicherlich kein würdiger Vertreter des Genres aber schon schön, um "Anfängern" schonend das Zombiegenre näher zu bringen. Splatter muss ich auch nicht unbedingt haben. Ich sehe Zombies ja ohnehin lieber als hirnloses Kanonenfutter. Und dafür reicht es. Fieser sind 28days und Dawn of the dead aber "lustiger" ist dieser Film. Kein echter Zombiekram aber n feiner Nobrainer mit Spaßgarantie.

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TheNumber

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Bewertung7.0Sehenswert

Hatte mehr Potential, das meiste wurde durch die FSK 12 Freigabe verschenkt: Ein Zombiefilm ohne explizite Szenen funktioniert für mich einfach weniger gut. Allerdings fand ich, dass die Macher ein paar nette frische Ideen mit den Zombies hatten, sodass der Film sich etwas abgehoben hat. Das erste und letzte Drittel fand ich gelungen und unterhaltsam, die Episode mit Brad Pitt im Einsatz vor der Forschungsstation fand ich öde. Auf den Mainstream zugeschnittener Zombiefilm, nichts Spektakuläres, macht aber für mich auch nicht allzu viel verkehrt.

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wailer-greg

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Bewertung7.5Sehenswert

"World War Z" ist viel besser, als Trailergedöns und vermeintlich ausgelutschte Grundthematik befürchten lassen. Dafür sorgen innovative, im 30 Minuten-Takt wechselnde Handlungsorte, interessante Figuren verschiedenster Nationalitäten (was man auch akustisch mitbekommt, wenn man sich den Originalton gönnt) sowie eine konstant hohe Spannungskurve.
Was bleibt ist gut gemachte Unterhaltung, die darüber hnaus einige wenige "Mitdenk-Momente" hat, in denen das Tempo verlangsamt wird und philosophischen Fragen Raum gegeben wird, etwa zum Wesen des vorliegenden Zombie-Virus, und dessen menschlicher Begegnung. Passt.

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homosapiokokke

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie fand ich 28 Days Later, I Am Legend usw. ansprechender, mit Pitt werde ich in dem Film nicht ganz warm, auch ist die Story etwas ausgelutscht.

Ansonsten Zombies yeah!

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le-zero

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Bewertung6.0Ganz gut

Nachdem die Trailer mir Mainstream-Langeweile und CGI-Schrott vorhersagten, war ich doch ein wenig überrascht, wie schnell der Film zur Sache geht.
Auch sehr ansehnlich die Kieferschnappenden und im-Schlaf-zuckenden Zombies, eine nette Idee.
Leider nervte mich dafür wiederum die Unsterblichkeit Brad Pits in den wohl für jeden anderen ausweglosen Situationen (Stichwort Flugzeug) und seine Reise um den Globus...
P.S.: wer hat sich den Story-Käse mit Jerusalem ausgedacht?

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Th0r

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Im Vorfeld habe ich viel Gutes, aber auch reichlich Kritik gehört. Persönlich kann ich die Kritik nur bedingt nachvollziehen. Die Endzeitatmosphäre wird fantastisch inszeniert. Die Menschheit wird als Machtlos und dem Virus völlig unterlegen dargestellt und vor allem am Anfang wird die Panik der Bevölkerung sehr schön eingefangen. Überraschenderweise gibt es auch sehr viele gute Horroreinlagen die den Kinobesucher das ein oder andere mal zusammenzucken lassen können. Der Film schafft es ein gutes Mittelmaß zwischen panikartiger Flucht und Gruselatmosphäre zu erschaffen. Brad Pitt spielt seine Rolle gewohnt souverän. Dass dem Film die Splattereinlagen geschnitten wurden damit er eine Kinderfreundlichere Einstufung bekommt ist verschmerzbar, da das Artdesign der Infizierten dennoch sehr schön geworden ist. Dennoch fällt es das ein oder andere mal auf, dass man gewisse Szenen der Phantasie des Zuschauers überlassen wollte.
Zusammenfassend hat mir der FIlm sehr gut gefallen. Wer also Interesse an Endzeitfilmen hat sollte unbedingt einen Blick riskieren.

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divisi

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"Dass dem Film die Splattereinlagen geschnitten wurden damit er eine Kinderfreundlichere Einstufung bekommt [...]"
LOL


Nerada

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist endlich mal ein Zombifilm, den man auch mit nicht ganz so harten Freunden gucken kann und wo man sich als Biologe (was ich nun mal bin) nicht schämen muss, wenn man den Kollegen erzählt, dass man ihn mag.
Die Story ist sinnvoll und sogar die Lösung (was viele Filme ja gar net haben) ist denkbar und nicht total bescheuert (wie noch viel öfter).
Von dem ganzen Film haben mir nur 3 Minuten nicht gefallen, weil es da etwas schnulzig wurde, aber sowohl das Into als auch der Abspann sind genial, weil mal etwas anders. Größere (oder auch kleinere) Logikfehler sind mir nicht aufgefallen.
Ich war absolut geflasht und empfehle den Film fleißig weiter :)
Endlich mal nicht splatterige, patriotische 0815-Kacke.

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Pesthexer

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Bewertung4.0Uninteressant

Fand den schlecht. Story mies erzählt, schlecht gemachte Zombies und null Tiefgang. 2 Stunden lang plätscherte der Film so vor sich hin ohne auch nur einmal Spannung oder wenigstens ein wenig Nervenkitzel zu bieten. Voraussehbar war er dazu auch noch.
Nene, wenn ich ne geile Zombieapokalypse sehen will gucke ich lieber nochmal alle 4 Staffeln von The Walking Dead. Vielleicht bin ich auch etwas verwöhnt wegen eben dieser Serie aber von Hollywood kann man doch mehr erwarten als so ein typisches CGI Gewitter.
4 Punkte dürften da angemessen sein.

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Pesthexer

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Ok, man muss TWD nicht mögen aber es ist ganz klar das die Zombies in der Serie nunmal weitaus besser aussahen als in World War Z.
Find ich für ne Hollywood Produktion schon recht peinlich solch unspektakulären Zombies zu erschaffen. Vielleicht mal etwas weniger CGI Effekte stattdessen bessere Maskenbildner.


Otis_the_Dude

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"Echte" Zombies sehen immer besser aus, als aus dem PC generierte. Das war schon bei I Am Legend so und ist hier nicht anders. TWD mag ich seit Staffel 3 auch nicht mehr aber es stimmt schon, die Zombies sind da schon ne Ecke besser


DaKo

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Bewertung7.0Sehenswert

Das, was der Trailer verspricht, kann der Film leider nicht halten. Aufgrund des hohen Actiongehalts und der sehr ansprechenden Settings (Philadelphia, Jerusalem, Cardiff) ist der Film dennoch sehenswert. Nichtsdestotrotz bevorzuge ich die Zombies a la "The Walking Dead".

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Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Der erste und wohl auch einzige Zombiefilm der ohne Gore funktioniert! Der "Ameisenhügel" an der Mauer zu Israel spricht da Bände! Besonders in 3D ist das eine Augenweide! Ansonsten, ein echt geiler Schocker! Ich hoffe auf ein Sequel!

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Kai_Asmus

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Schocker ist das falsche Wort. Ich grüble noch über einen adäquaten Ersatz! Hmmmmm.....


Kai_Asmus

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Nervenaufreibender Zombiethriller! Besser so?


markus.rittner

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zombies goes Mainstream, FSK 16 wenig Gore und Splatter, Brad Pitt in der Hauptrolle und der deutsche Marc Foster im Regie-Stuhl. Nagut dann probieren wir es mal! Gleich nach Beginn bircht für Brad Pitt und dessen Familie die Hölle los! Der Film hat eine unglaubliche Dynamik und lässt den Zuschauer in den ersten Minuten kaum Zeit Luft zu holen. Was daran liegt das die Zombies wie in Snyders Remake Dawn of the Dead richtig schnell sind. Die Tatsache das sich die Zombies über alle Hindernisse einen Weg aus Zombiebergen und Pyramiden bahnen und da zu natürlich richtig viel benötigt werden wirkt unglaublich Bildgewaltig. Auch Brad Pitt der hier den Ex-UN-Mitarbeiter Gerry Lane spielt und sehr viel Screentime hat macht seine Arbeit wirklich gut! Die Story ist wie man es von anderen Streifen dieser Art kennt ein bisschen komplexer und hat mir auch sehr gut gefallen! Das Ende in dem Labor war echt nervendzermürbend und ich hoffe wirklich das ein weiterer Teil folgt da man an dem Ende und der vorläufigen Lösung der Epidemie echt gut aufbauen könnte. Blut Matsch und Splatter war für einen Genre Film dieser Art wenig, was viele Horrorfans warscheindlich abschreckt, es gab aber auch Splatterszenen und die waren doch recht ordentlich. Eins noch die Theorie von Mutter Natur als Serienmörder war genial und schaurig, für mich ein legendärer Dialog, der mir lange im Gedächtnis blieb!

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Schlegel

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Marc Foster ist Schweizer.


Friedsas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Und schwupp da ist die große Überraschung des letzten Kinojahres für mich!! World War Z hat etwas geschafft was irgendwie komisch ist, nämlich einen Film mit Zombies der kein Horrorfilm ist. Das ist ein lupenreiner Actionfilm und als dieser funktioniert er. Ich liebe das Buch und hasse was sie daraus gemacht haben aber ich habe mich komplett davon distanziert. Ich bin mit der niedrigsten Erwartung an den Film rangegangen und fand ihn deshalb toll. Bis auf einige echt dämliche Szenen (z.b. der Arzt am Flugplatz oder der Anruf seiner Frau) auch das Ende ist komplett abgeändert...

Aber kurzum hier wurde schon fast ein neues Genre erschaffen: Zombiefilm ohne Horror. Kann man mögen muss man aber nicht ;)

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filmverliebt

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Hat mir auch gut gefallen und ich sehe das wie du! Ein wirklich unterhaltsamer Film und vielleicht orientieren sie sich im hoffentlich zweiten Teil ein wenig mehr an dem Buch.


Friedsas

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Ich bezweifle es leider aber hoffen schadet ja nicht ;) die haben ja schon Brad Pitts Charakter Gerry komplett umgeschrieben :(


nico.sprenger.3

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Ich fand zwar auch, dass der Film einige Makel hatte ( wie z.B. dass Israel ne riesen Mauer innerhalb von ein paar Wochen baut, die teils klischeehaften, schlimmen Dialoge und die allgemein meist nur durchschnittliche bis miese schauspielerische Leistung aller Darsteller ) fand den Film aber trotzdem extrem spannend. Die Zombies waren top (volle Ausschöpfung des physischen Potentials aufgrund von Schmerzresistens), die Aktionszenen bombastisch und generell die Atmosphäre, die drr Film geschaffen hat, sehr authentisch. Auch fand ich es irgendwie befriedigend, dass pitts frau nicht etwa von einer gefühlt 50 Jahre jüngeren aber heissen Selena Gomez, sondern von einer ebenfalls in die Jahre gekommenen und eher unspektakulären aber authentischen Schauspielerin gespielt wurde. Ich w7rd dem Film ne 8 geben, weil er mich trotz Schwächen sehr unterhalten hat ;)

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stephanie.eertmoed

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Bewertung5.0Geht so

...und die ersten 20 Minuten waren so vielversprechend... Schade...

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Uno Memento

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Bewertung5.5Geht so

Taj World War Z, was soll ich mit dir anfangen? Ein Hollywoodzombieblockbuster ist nun wirklich etwas neues für mich als Fan des Zombiecinema. Natürlich wurde bei dem Film das ein oder andere Mal in die digitale Trickkiste gegriffen und ja der Film hat eine FSK ab 16 Jahre, weshalb Splatterszenen und Goremomente wegfallen. Oft las und hörte ich das in diesem Film nicht ein Tropfen Blut spritzte, aber ich muss diese Leute enttäuschen, denn ich sah ganze zwei mal!!! das Blut regelrecht gegen die Wand schoss :D. Der Film ist nun mal von (Produktion) und mit Brad Pitt und auf ein breites Puplikum auslegt, welches für den Film bezahlen soll und daher waren Schlemmereien an menschlichen Körpern eh nicht zu erwarten.
Positiv möchte ich anmerken, das ich die Charakteristika der Zombies als gelungen empfand. Eine Mischung aus 28...later und Exorzismus ist eine teuflische Kombination. Die finale Idee, um die Zombiehorden zu bekämpfen finde ich zumindest nicht völlig abwegig. Zudem konnte der Film durch die schnellen Schnitte und die dadurch ausgelößte Hektik zumindest kurzweilig ein wenig Spannung in meinen Augen aufbauen, was ich dem Film zugute halte.
Negativ fand ich die schauspielerische Leistung aller Protagonisten, die oft unlogischen Plotelemente und den Ablauf der Handlung generell.
5,5 Punkte vergebe ich, weil ich mich dennoch teilweise unterhalten fühlte und mir zumindest das Verhalten der Zombies ganz gut gefiel. Angucken werde ich mir den Film jedoch nicht noch mal.

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H4N.S0L0

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Bewertung7.5Sehenswert

Meine Güte, diese Zombies sind schneller als Usain Bolt! ^^

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Framesurfer

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Ach. mir fehlen die schlurfe Zombies von früher.


Jelli

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Bewertung4.5Uninteressant

World War Z punktet mit aufwändigen Massenzombieaufläufen und spektakulären Actionszenen, wirklich Neues bietet der Film aber nicht. Überheld Pitt weiß natürlich immer, was zu tun ist- er ist es auch, der die Lösung finden wird- und das alles für seine typisch amerikanische Bilderbuchfamilie, von der ein Kind natürlich Astma hat. Ärgerlich sind mal wieder die- für ein Produktion dieser Art typischen- Logiklöcher, da Schauwerte natürlich wichtiger sind als eine komplett nachvollziehbare Story. Eigentlich überflüssig, das Ganze.

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TV Einheit

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Bewertung6.5Ganz gut

[SPOILER]
World War Z-ack, eine Szene abgehackt, zack die nächste, zack - Trägerschiff, zack - Israel, zack - Forschungsbasis, zack - doofes Ende. Wie aus einer Schleuder abgeschoßen huscht Pitt mit leidender Miene durchs verwackelte Bild und weicht auf wundersame Weise der Gefahr. Die Gefahr ist schlecht animiert und auf den ersten Blick nicht als Zombie zu erkennen. Wer sich auf einen guten Grusel- oder Horrorfilm freut, wird enttäuscht: dafür ist dieser Hollywood-Blockbuster zu massentauglich und kann sich keinesfalls mit großartigen Zombiefilmen letzter Jahre messen. Verträgt sich aber gut mit einem Stück Pizza.

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Dr. Train Spotting

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Bewertung6.0Ganz gut

Lauter Hollywoodschund.

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