Ray
Ray (2004), US Laufzeit 152 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Drama, Kinostart 06.01.2005
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32 Kommentare
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von Taylor Hackford, mit Jamie Foxx und Regina King
Wäre das Leben nur die Summe seiner Bestandteile, dann würde sich die Lebensgeschichte von Ray Charles aus vielen Hochs und Tiefs in einer langen, preisgekrönten Musiker-Karriere zusammensetzen. Doch bei einem Mann, der wie kein zweiter seine Existenzkämpfe, seinen Schmerz und seine Blindheit miteinander verschmolzen hat und dem es gelang, unendlich viele Musikstile – darunter Jazz, Rhythm & Blues, Rock ‘n’ Roll, Gospel, Country & Western – in seiner Musik zusammenfließen zu lassen, wäre das viel zu wenig. Ray Charles’ Leben war die spirituelle Reise eines einmaligen Genies, Visionärs und Künstlers, der – ganz en passant – der Welt eine neue Art zu Hören schenkte. “Ray” ist das erste musikalische Biopic-Epos, das die faszinierende Geschichte der amerikanischen Soul-Legende Ray Charles erzählt. Wir sehen, wie der junge, farbige und blinde Ray seinen ganzen Mut zusammen nimmt und als Teenager – völlig auf sich allein gestellt – in Florida einen Bus besteigt, der ihn quer durch die USA nach Seattle bringt, wo es ihm bald – dank seines überragenden Talents – gelingt, in der damals angesagtesten Jazz-Szene Amerikas Fuß zu fassen. Wir erleben ihn, wie er sich abmüht seinen eigenen Musik-Stil zu finden, soziale Widerstände überwindet und schließlich bei Atlantic Records einen Schallplattenvertrag bekommt. Wir begleiten ihn bei seinem triumphalen Aufstieg zum gefeierten Weltstar. Doch es war nicht nur eine Zeit des Erfolgs und Ruhmes – auch zahllose Liebesaffären und Drogen spielten damals eine große Rolle. Der Film entstand mit der vollen Unterstützung von Ray Charles, der ihn noch zu Lebzeiten in seiner vollen Länge sah. Hauptdarsteller Jamie Foxx zeigt darin eine schauspielerische Meisterleistung, die ihresgleichen sucht. Bewegend, emotional, sensationell.
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Cast & Crew
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Taylor Hackford
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Jamie Foxx
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ray Charles
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Regina King
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Margie Hendricks
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Kerry Washington
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Della Charles
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Warwick Davis
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Larenz Tate
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Quincy Jones
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Curtis Armstrong
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ahmet Ertegun
Regie
Schauspieler
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Aunjanue Ellis
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Chris Thomas King
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lowell Fulsom
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Sharon Warren
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aretha Robinson
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C.J. Sanders
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ray Robinson (jung)
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Richard Schiff
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Terrence Howard
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Harry Lennix
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Adams
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Bokeem Woodbine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fathead Newman
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Wendell Pierce
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wilbur Brassfield
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Taylor Hackford
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James L. White
- Genre
- Musikfilm, Biopic
- Zeit
- 1930er Jahre, 1940er Jahre, 1950er Jahre, 1960er Jahre, 1970er Jahre
- Ort
- Atlanta, Dallas, Florida, Georgia, Indiana, Indianapolis, New York City, Rhode Island, Seattle, Texas
- Handlung
- Affäre, Afroamerikaner, Alleinerziehende Mutter, Aufnahmestudio, Band, Behinderung, Betrug, Blindheit, Busfahrt, Bushaltestelle, Bürgerrechte, Cannabis, Country Musik, Cricket, Diskothek, Drogen, Drogenentzug, Ehebruch, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ertrinken, Freiheitsentzug, Gift, Drogen und Sucht, Gospel, Halluzination, Heroin, Hochzeit, Hotel, Jazz, Jazz Club, Kindheitstrauma, Kirche, Klavier, Kleinwüchsigkeit, Koffer, Kolibri, Krankenhaus, Musik-Produzent, Mutter-Sohn-Beziehung, Pianist, Plattenfirma, Plattenvertrag, Protest, Rassentrennung, Rassismus, Schach, Seitensprung, Soulmusik, Traum, Trennung, Verlust des Bruders, Vom Tellerwäscher zum Millionär, Überdosis
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Drehbuch
Filmdetails Ray
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Kritiken (2) — Film: Ray
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMan fragt sich am Ende, ob diese Geschichte nun wirklich so erzählenswert gewesen ist, was nicht zuletzt an der allzu flachen Auflösung liegt. Trotz der Leistung Jamie Foxx' und vielen gelungenen Aspekten will das Wort "Sehenswert" nicht aus den Tasten springen. Leider ist RAY schlußendlich zu durchschnittlich, zu formelhaft, zu bedeutungslos. Schlecht ist er nicht. Aber manchmal reicht das nicht.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMit viel Flair und Gespür erweckt Hackford nicht nur die Zeit mit eindringlichen Bildern zum Leben, sondern bannt auch die elektrisierende Musik und entsprechenden Auftritte von Charles auf die Leinwand. Die Hits geben den Rahmen vor, werden aber auch so clever eingesetzt, dass sie stets einen narrativen Zweck erfüllen...
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Kommentare (30) — Film: Ray
Kommentar schreibentaumeltierchen 2012/04/03 16:56:19
Kommentar löschenEin wirklicher toller biographischer Film über einen Ausnahmemusiker mit allen Ecken und Kanten und allen Hochs und Tiefs die in seinem Leben Relevanz hatten. (Denk ich zumindest mal.) Eine klare Empfehlung meinerseits.
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taumeltierchen 2012/04/03 16:57:15
Antwort löschenPS: Wem dieser Film gefällt sollte sich auch "Walk the Line" anschauen und umgekehrt.
skinflowers 2012/03/09 13:21:43
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ist es eine großartige schauspielerische Leistung, eine wirklich atemberaubende Leistung.
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vanilla 2012/03/05 11:53:40
Kommentar löschentoller biografischer Film, mit einem überragenden Jamie Foxx, der zu Recht den Oscar mit nach Hause nehmen durfte.
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Kreaexo 2012/02/06 15:22:03
Kommentar löschen"Wenn ihr alle wollt, dass ich weiterspiele, dann gebt mir ein 'Amen'."
Bewegendes Biopic über einen Ausnahmekünstler, der den Soul revolutionierte. Eine Hommage an Ray Charles. Die Ecken und Kanten seines Lebens wurden hier allesamt gut widergespiegelt und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Zu verdanken hat der Film dies dem begnadeten Schauspiel von Jamie Foxx, der Ray Charles mindestens genauso begabt verkörperte wie Joaquin Phoenix ein Jahr später Johnny Cash in 'Walk the Line'. Jamie erhielt für diese Leistung zurecht 2005 den Oscar als bester Hauptdarsteller.
Ich komme auch nicht umher, diese beiden Biopics miteinander zu vergleichen. Es gibt viele unbestreitbare Parallelen. Was auch vor allem daran liegt, dass sich die beiden Persönlichkeiten sehr stark ähneln. Beide hatten eine schwere Kindheit und in ihrem Leben einen großen und viele kleinere Schicksalsschläge zu verkraften. Sowohl Ray, als auch Johnny haben mit ihren Liebschaften nicht gegezeigt und gaben sich voll und ganz der Drogensucht hin.
Doch auch in der Machart sind sich 'Walk The Line' und 'Ray' sehr ähnlich. Beide geizen nicht mit musikalischen Einlagen und überzeugen mit genialen Performances. Die Auswahl der Lieder ist stimmig und verleiht den beiden Filmen einen gewissen Charme.
Hier haben mir vor allem die Entstehungsgeschichten von 'What’d I Say' und 'Hit the Road Jack' und die gesamte Vortragsweise von Ray bzw. Jamie sehr zugesagt. Der Drogenkonsum hat ihm merkbar zugesetzt.
Außerdem agieren die Darsteller hervorragend und erwecken den Plot zum Leben.
Unterschiede gibt es aber auch. Der größte liegt darin, dass 'Ray' etwas bildgewaltiger und emotionsgeladener ist, was man vor allem an den wiederkehrenden traumatischen Erlebnis Rays merkt, welches einem bis zum Ende hin begleitet.
'Ray' zeichnet auch aus, dass man einen interessanten Einblick bekommt, auch wenn man, so wie ich, sich zuvor nicht mit dem Leben und der Musik beschäftigt hat. Er ist somit für Neueinsteiger und für alt gesottene Fans gleichermaßen geeignet.
Ein trauriger Aspekt begleitet sowohl 'Ray', als auch 'Walk the Line'. Denn leider sind Ray Charles und Johnny Cash vor den jeweiligen Premieren deren Huldigungen verstorben. Ich schätze aber, dass sie sich sehr geehrt gefühlt und gefreut hätten.
Den größten Respekt verdient Ray Charles aufgrund der Tatsache, dass er es als schwarzer Künstler zu der Zeit der Apartheit zu Ruhm und Glorie gebracht hat. Dass er die Musikszene revolutionierte und in Georgia ein großes Zeichen gegen Rassentrennung setzte.
"AMEN!"
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Weltensegler 2012/02/06 19:52:13
Antwort löschenDanke, hab mir den Film (wegen Jamie's Collateral) vorgemerkt und bin nun guter Dinge ihn bald zu erwerben. :)
Kreaexo 2012/02/06 20:10:53
Antwort löschenDu wirst es auf keinen Fall bereuen. :)
Frollein Betty 2012/02/07 14:16:16
Antwort löschenTrotzdem schade, dass Joaquin nicht ein Jahr danach den Oscar erhalten hat. Es wäre mehr als verdient gewesen!
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Kreaexo 2012/02/07 23:36:02
Antwort löschenDamit hast du recht. Aber Hoffman war in Capote einfach zu stark.
Frollein Betty 2012/02/08 16:05:35
Antwort löschenAch Quatsch! Liegt alles im Auge des Betrachters! :)
Raymondo 2011/07/21 15:08:50
Kommentar löschenSo sollte ein Biopic aussehen. Darsteller top, Story top und emotional. Besser hätte man es nicht machen können. Der wohl beste Film mit Jamie Foxx. Er hat zurecht den Oscar verdient. Besser hätte es nur Ray Charles selbst machen können. Ein würdiger Abschluss.
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Jack 2011/06/10 14:23:25
Kommentar löschengut gemacht und gut gespielt
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Jeriba 2011/05/13 18:32:24
Kommentar löschenGeorgia (=Heroin) on my mind!
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schwedenretter 2011/02/18 16:00:45
Kommentar löschenjamie ist toll, die Umsetzung gelungen, er ist nur einfach nen tick zu lang
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Kill_Diether 2010/10/29 11:07:28
Kommentar löschenDer Film ist insgesamt gut und sehenswert, hat
aber zwischendurch seine Längen.
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doctorgonzo 2010/09/14 13:54:36
Kommentar löschenSehr schön reflektierendes Biopic über einen tollen Musiker, das für Fans und Neulinge Interessantes bietet. Neulinge dürfen sich über verschiedenste Einblicke in Leben und Wirken des legendären Künstlers freuen und erfahrene Fans werden zu schätzen wissen, wie begeisternd ihr Idol von Jamie Foxx verkörpert wird. Zweifellos eine der besseren Musiker-Biografien.
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Mr. Goodkat 2010/09/14 22:53:09
Antwort löschenDa kann ich nur zustimmen. Jamie Foxx spielt klasse. Das war wahrscheinlich die Rolle seines Lebens.
his_poisongirl 2010/08/31 09:50:28
Kommentar löschenUnglaublich gute schauspielerische Leistung!!!!!!
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FordFairlane 2010/08/06 23:54:15
Kommentar löschenHit the road Jack!!
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Mr. Goodkat 2010/06/08 21:58:52
Kommentar löschenInteressante Filmbiografie über einen interessanten Musiker. Der Film bietet einen guten Einblick in das Leben der Musiklegende Ray Charles. Der Film behandelt die Zeit von Charles' Aufstieg vom blinden Klavierspieler einer Countryband bis zum Starmusiker. In Rückblenden sieht man Ausschnitte aus Charles' dramatischer Kindheit. Taylor Hackford erzählt die Biografie emotional und respektvoll. Nicht sehr angetan bin ich von den halluzinationsartigen Vorkommnissen die immer wieder auftreten, z.B. einen überfluteten Boden und die Füße seines ertrunkenen Bruders. Sowas passt meiner Meinung nach nicht in eine Filmbiografie. Ansonsten ist der Film sehr empfhelenswert, vorallem wegen der Musik und der großartigen Leistung von Jamie Foxx, der zurecht einen Oscar dafür bekommen hat.
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cpt. chaos 2010/01/31 21:52:29
Kommentar löschenInteressante biogafische Verfilmung und klasse Musik - durchaus sehenswert!
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spinner 2009/08/13 21:25:33
Kommentar löschenDer bessere "Walk the line". In allem. Find ich wirklich.
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Ishetawia 2009/07/28 22:09:48
Kommentar löschenKlasse Biographie, klasse Schauspieler, klasse Umsetzung und zu guter Letzt: Super Musik!
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maslobojew 2009/05/23 00:12:53
Kommentar löschenDas macht Foxx schon sehr überzeugend, die geschlossenen Augen bzw. die Brille machten es ihm aber wahrscheinlich relativ leicht. Die Musik und die Performance in Studios und Konzerthallen kommt gut rüber. Insgesamt ist die Story aber eher einfallslos mit dem immer gleichen Rückblendenschema inszeniert.
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mcköstje 2009/05/06 17:47:01
Kommentar löschenJamie Foxx in seiner vielleicht besten Rolle.
Unfassbar glaubwürdig wie er Ray Charles Leben in dieser Biografie nachstellt.
Mit "Walk the line" zwar nicht zu vergleichen aber dennoch ein super Film.
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strangelet 2009/02/15 23:46:53
Kommentar löschenJamie Foxx hat die charakteristische Gestik von Ray Charles zweifellos perfekt drauf und seinen Oscar auch sonst verdient. Darüber hinaus erscheint mir der Film aber zumindest in der Nachbetrachtung etwas überbewertet. Selbst 2004 gab es schon mindestens drei andere Musikerbiographien, die diese typische Geschichte von Drogen, Affären, Eheproblemen, ein bisschen Verrat und ein bisschen Politik auf die Leinwand gebracht haben, aber möglicherweise konnte man die Umsetzung damals noch halbwegs beeindruckend finden.
Doch jeder, der den ein Jahr jüngeren "Walk the Line" gesehen hat, wird sich mit "Ray" schwer tun. "Walk the Line" macht aus Johnny Cashs Lebensgeschichte ein fesselndes Drama; "Ray" mäandert im Vergleich nur so ein bisschen vor sich hin. Wenn Ray seinen alten Kumpel Jeff hinauswirft oder wenn er sich ganz plötzlich entscheidet, gegen die Rassentrennung zu protestieren, dann bleiben seine Motive völlig unklar. Irgendwann wird klar, dass er Heroin nimmt, aber ein paar Minuten später läuft wieder alles so gut, dass man denkt, er hat vielleicht schon wieder aufgehört. Und seine Affären werden zwar in epischer Breite durchgekaut, aber geben letztlich eben auch nicht viel her, was man nicht in anderen Filmen schon mit mehr emotionalem Gehalt gesehen hätte.
Der ganze Streifen scheint einfach selbst nicht zu wissen, worauf er hinaus will, und das führt ihn - Jamie Foxx hin, Musik her - an die Grenze zur Langeweile.
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DaeDae 2011/01/02 21:43:57
Antwort löschenWalk the line erschien im jahre 2005 (also etwa ein jahr nach Ray) du uninformierter wannabe filmkritiker.
strangelet 2011/01/22 09:29:50
Antwort löschenUnd genau das habe ich auch hingeschrieben, Du rekordverdächtiger Schnellleser, Du! ;)
Banu Ö. 2008/12/11 11:17:06
Kommentar löschenEiner der besten Filmbiographien
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