Ray

Ray (2004), US
Laufzeit 152 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Drama, Kinostart 06.01.2005

7.2 Kritiker
26 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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29 Kommentare
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von Taylor Hackford, mit Jamie Foxx und Kerry Washington

Wäre das Leben nur die Summe seiner Bestandteile, dann würde sich die Lebensgeschichte von Ray Charles aus vielen Hochs und Tiefs in einer langen, preisgekrönten Musiker-Karriere zusammensetzen. Doch bei einem Mann, der wie kein zweiter seine Existenzkämpfe, seinen Schmerz und seine Blindheit miteinander verschmolzen hat und dem es gelang, unendlich viele Musikstile – darunter Jazz, Rhythm & Blues, Rock ‘n’ Roll, Gospel, Country & Western – in seiner Musik zusammenfließen zu lassen, wäre das viel zu wenig. Ray Charles’ Leben war die spirituelle Reise eines einmaligen Genies, Visionärs und Künstlers, der – ganz en passant – der Welt eine neue Art zu Hören schenkte. “Ray” ist das erste musikalische Biopic-Epos, das die faszinierende Geschichte der amerikanischen Soul-Legende Ray Charles erzählt. Wir sehen, wie der junge, farbige und blinde Ray seinen ganzen Mut zusammen nimmt und als Teenager – völlig auf sich allein gestellt – in Florida einen Bus besteigt, der ihn quer durch die USA nach Seattle bringt, wo es ihm bald – dank seines überragenden Talents – gelingt, in der damals angesagtesten Jazz-Szene Amerikas Fuß zu fassen. Wir erleben ihn, wie er sich abmüht seinen eigenen Musik-Stil zu finden, soziale Widerstände überwindet und schließlich bei Atlantic Records einen Schallplattenvertrag bekommt. Wir begleiten ihn bei seinem triumphalen Aufstieg zum gefeierten Weltstar. Doch es war nicht nur eine Zeit des Erfolgs und Ruhmes – auch zahllose Liebesaffären und Drogen spielten damals eine große Rolle. Der Film entstand mit der vollen Unterstützung von Ray Charles, der ihn noch zu Lebzeiten in seiner vollen Länge sah. Hauptdarsteller Jamie Foxx zeigt darin eine schauspielerische Meisterleistung, die ihresgleichen sucht. Bewegend, emotional, sensationell.

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Kritiken (2) — Film: Ray

Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Man fragt sich am Ende, ob diese Geschichte nun wirklich so erzählenswert gewesen ist, was nicht zuletzt an der allzu flachen Auflösung liegt. Trotz der Leistung Jamie Foxx' und vielen gelungenen Aspekten will das Wort "Sehenswert" nicht aus den Tasten springen. Leider ist RAY schlußendlich zu durchschnittlich, zu formelhaft, zu bedeutungslos. Schlecht ist er nicht. Aber manchmal reicht das nicht.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Mit viel Flair und Gespür erweckt Hackford nicht nur die Zeit mit eindringlichen Bildern zum Leben, sondern bannt auch die elektrisierende Musik und entsprechenden Auftritte von Charles auf die Leinwand. Die Hits geben den Rahmen vor, werden aber auch so clever eingesetzt, dass sie stets einen narrativen Zweck erfüllen...

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Kommentare (27) — Film: Ray

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Kreaexo

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Bewertung9.0Herausragend

"Wenn ihr alle wollt, dass ich weiterspiele, dann gebt mir ein 'Amen'."

Bewegendes Biopic über einen Ausnahmekünstler, der den Soul revolutionierte. Eine Hommage an Ray Charles. Die Ecken und Kanten seines Lebens wurden hier allesamt gut widergespiegelt und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Zu verdanken hat der Film dies dem begnadeten Schauspiel von Jamie Foxx, der Ray Charles mindestens genauso begabt verkörperte wie Joaquin Phoenix ein Jahr später Johnny Cash in 'Walk the Line'. Jamie erhielt für diese Leistung zurecht 2005 den Oscar als bester Hauptdarsteller.

Ich komme auch nicht umher, diese beiden Biopics miteinander zu vergleichen. Es gibt viele unbestreitbare Parallelen. Was auch vor allem daran liegt, dass sich die beiden Persönlichkeiten sehr stark ähneln. Beide hatten eine schwere Kindheit und in ihrem Leben einen großen und viele kleinere Schicksalsschläge zu verkraften. Sowohl Ray, als auch Johnny haben mit ihren Liebschaften nicht gegezeigt und gaben sich voll und ganz der Drogensucht hin.
Doch auch in der Machart sind sich 'Walk The Line' und 'Ray' sehr ähnlich. Beide geizen nicht mit musikalischen Einlagen und überzeugen mit genialen Performances. Die Auswahl der Lieder ist stimmig und verleiht den beiden Filmen einen gewissen Charme.
Hier haben mir vor allem die Entstehungsgeschichten von 'What’d I Say' und 'Hit the Road Jack' und die gesamte Vortragsweise von Ray bzw. Jamie sehr zugesagt. Der Drogenkonsum hat ihm merkbar zugesetzt.
Außerdem agieren die Darsteller hervorragend und erwecken den Plot zum Leben.
Unterschiede gibt es aber auch. Der größte liegt darin, dass 'Ray' etwas bildgewaltiger und emotionsgeladener ist, was man vor allem an den wiederkehrenden traumatischen Erlebnis Rays merkt, welches einem bis zum Ende hin begleitet.
'Ray' zeichnet auch aus, dass man einen interessanten Einblick bekommt, auch wenn man, so wie ich, sich zuvor nicht mit dem Leben und der Musik beschäftigt hat. Er ist somit für Neueinsteiger und für alt gesottene Fans gleichermaßen geeignet.
Ein trauriger Aspekt begleitet sowohl 'Ray', als auch 'Walk the Line'. Denn leider sind Ray Charles und Johnny Cash vor den jeweiligen Premieren deren Huldigungen verstorben. Ich schätze aber, dass sie sich sehr geehrt gefühlt und gefreut hätten.

Den größten Respekt verdient Ray Charles aufgrund der Tatsache, dass er es als schwarzer Künstler zu der Zeit der Apartheit zu Ruhm und Glorie gebracht hat. Dass er die Musikszene revolutionierte und in Georgia ein großes Zeichen gegen Rassentrennung setzte.

"AMEN!"

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Kreaexo

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Damit hast du recht. Aber Hoffman war in Capote einfach zu stark.


Frollein Betty

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Ach Quatsch! Liegt alles im Auge des Betrachters! :)


Raymondo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

So sollte ein Biopic aussehen. Darsteller top, Story top und emotional. Besser hätte man es nicht machen können. Der wohl beste Film mit Jamie Foxx. Er hat zurecht den Oscar verdient. Besser hätte es nur Ray Charles selbst machen können. Ein würdiger Abschluss.

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Jack

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Bewertung6.5Ganz gut

gut gemacht und gut gespielt

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Jeriba

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Georgia (=Heroin) on my mind!

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schwedenretter

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Bewertung6.5Ganz gut

jamie ist toll, die Umsetzung gelungen, er ist nur einfach nen tick zu lang

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist insgesamt gut und sehenswert, hat
aber zwischendurch seine Längen.

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doctorgonzo

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schön reflektierendes Biopic über einen tollen Musiker, das für Fans und Neulinge Interessantes bietet. Neulinge dürfen sich über verschiedenste Einblicke in Leben und Wirken des legendären Künstlers freuen und erfahrene Fans werden zu schätzen wissen, wie begeisternd ihr Idol von Jamie Foxx verkörpert wird. Zweifellos eine der besseren Musiker-Biografien.

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Mr. Goodkat

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Da kann ich nur zustimmen. Jamie Foxx spielt klasse. Das war wahrscheinlich die Rolle seines Lebens.


his_poisongirl

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Bewertung10.0Herausragend

Unglaublich gute schauspielerische Leistung!!!!!!

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FordFairlane

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Bewertung7.5Sehenswert

Hit the road Jack!!

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Mr. Goodkat

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Interessante Filmbiografie über einen interessanten Musiker. Der Film bietet einen guten Einblick in das Leben der Musiklegende Ray Charles. Der Film behandelt die Zeit von Charles' Aufstieg vom blinden Klavierspieler einer Countryband bis zum Starmusiker. In Rückblenden sieht man Ausschnitte aus Charles' dramatischer Kindheit. Taylor Hackford erzählt die Biografie emotional und respektvoll. Nicht sehr angetan bin ich von den halluzinationsartigen Vorkommnissen die immer wieder auftreten, z.B. einen überfluteten Boden und die Füße seines ertrunkenen Bruders. Sowas passt meiner Meinung nach nicht in eine Filmbiografie. Ansonsten ist der Film sehr empfhelenswert, vorallem wegen der Musik und der großartigen Leistung von Jamie Foxx, der zurecht einen Oscar dafür bekommen hat.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Interessante biogafische Verfilmung und klasse Musik - durchaus sehenswert!

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spinner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der bessere "Walk the line". In allem. Find ich wirklich.

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Ishetawia

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Bewertung9.0Herausragend

Klasse Biographie, klasse Schauspieler, klasse Umsetzung und zu guter Letzt: Super Musik!

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maslobojew

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Bewertung7.0Sehenswert

Das macht Foxx schon sehr überzeugend, die geschlossenen Augen bzw. die Brille machten es ihm aber wahrscheinlich relativ leicht. Die Musik und die Performance in Studios und Konzerthallen kommt gut rüber. Insgesamt ist die Story aber eher einfallslos mit dem immer gleichen Rückblendenschema inszeniert.

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mcköstje

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Bewertung7.5Sehenswert

Jamie Foxx in seiner vielleicht besten Rolle.
Unfassbar glaubwürdig wie er Ray Charles Leben in dieser Biografie nachstellt.
Mit "Walk the line" zwar nicht zu vergleichen aber dennoch ein super Film.

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strangelet

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Bewertung6.5Ganz gut

Jamie Foxx hat die charakteristische Gestik von Ray Charles zweifellos perfekt drauf und seinen Oscar auch sonst verdient. Darüber hinaus erscheint mir der Film aber zumindest in der Nachbetrachtung etwas überbewertet. Selbst 2004 gab es schon mindestens drei andere Musikerbiographien, die diese typische Geschichte von Drogen, Affären, Eheproblemen, ein bisschen Verrat und ein bisschen Politik auf die Leinwand gebracht haben, aber möglicherweise konnte man die Umsetzung damals noch halbwegs beeindruckend finden.

Doch jeder, der den ein Jahr jüngeren "Walk the Line" gesehen hat, wird sich mit "Ray" schwer tun. "Walk the Line" macht aus Johnny Cashs Lebensgeschichte ein fesselndes Drama; "Ray" mäandert im Vergleich nur so ein bisschen vor sich hin. Wenn Ray seinen alten Kumpel Jeff hinauswirft oder wenn er sich ganz plötzlich entscheidet, gegen die Rassentrennung zu protestieren, dann bleiben seine Motive völlig unklar. Irgendwann wird klar, dass er Heroin nimmt, aber ein paar Minuten später läuft wieder alles so gut, dass man denkt, er hat vielleicht schon wieder aufgehört. Und seine Affären werden zwar in epischer Breite durchgekaut, aber geben letztlich eben auch nicht viel her, was man nicht in anderen Filmen schon mit mehr emotionalem Gehalt gesehen hätte.

Der ganze Streifen scheint einfach selbst nicht zu wissen, worauf er hinaus will, und das führt ihn - Jamie Foxx hin, Musik her - an die Grenze zur Langeweile.

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DaeDae

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Walk the line erschien im jahre 2005 (also etwa ein jahr nach Ray) du uninformierter wannabe filmkritiker.


strangelet

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Und genau das habe ich auch hingeschrieben, Du rekordverdächtiger Schnellleser, Du! ;)


Banu Ö.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der besten Filmbiographien

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fiji

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Bewertung9.0Herausragend

Jamie Foxx spielt klasse, der Film ist kurzweilig und die Musik super. Ist natürlich Geschmackssache, aber wer auf solche Filme steht, wird Ray lieben.

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churchdogem

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Immer wieder starke Bilder. Gute Musik, die nicht nur um ihrer selbst willen eingesetzt wird, sondern auch die Narration unterstützt. Vielleicht mit ein wenig zu viel Pathos vorgeführtes Biopic der besseren Sorte.

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Trevedas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jamie Foxx spielt Ray Charles beängstigend gut. Noch besser ist nur die grandiose Musik von Charles selbst, für die ich dem Film 2 Bonuspunkte gebe, ansonsten nett, aber nicht großartig.

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