James Bond 007 - Sag niemals nie

Never Say Never Again (1983), DE/GB/US Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Thriller, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 20.01.1984

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6.4
Kritiker
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von Irvin Kershner, mit Sean Connery und Rowan Atkinson

Von einem Nato-Stützpunkt in England werden auf spektakuläre Weise zwei Atomraketen gestohlen. Als die Nato damit erpresst werden soll, schicken die Briten ihren Topagenten James Bond, um die nukleare Bedrohung abzuwenden, und die Gangster dingfest zu machen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: James Bond 007 - Sag niemals nie

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

"Nie", das war sein Wort vor "Sag niemals nie". Danach hat er es nochmal Richtung Kamera formuliert, jetzt wirklich, ernstgemeint, James Bond war einmal, Sean Connery ist raus, mit einem Augenzwinkern, eine Frau im Arm. Nie wieder. Dass Connery mit einiger Verzögerung seine 007 an die Kette legte, ist ein Zeichen dafür, dass der Film – irgendwie ein Bond-Film und irgendwie auch keiner – seinen Hauptdarsteller auf die Schippe nimmt, indem er ihn tausende Martinis schlürfen lässt, die immer trocken bleiben, und sich generell über das Alter des in die Jahre gekommenen Rentners rücksichtslos lustig macht, der gesundheitlich zwingend von seinen kulinarischen Gewohnheiten ablassen muss. "Sag niemals nie" verzichtet darauf, das Original "Feuerball" noch einmal eisern nachzustellen, sondern komponiert die wesentlichen Handlungssegmente wesentlich aufregender mit viel Drive, ordentlich Zeitgeist-Kokolores und erotischer Genussfreudigkeit: Kim Basinger im Leoparden-Bikini, ein nicht gänzlich ausgereifter Füllfederhalter, ein kühner Pferdesprung, ein elektrisch-tödliches Welteroberungsspiel, eine Prügelei vom Fitnessraum zum Chemikalienlager, Petersilientee, Massagetraining, Präsidentenaugen, und die feingeschliffene Ironie beschwört zudem die erschütterndste Eskapade im Sexualleben Bonds herauf – die Unterzeichnung des besten Sex schützt ihn vor dem Tod. Zwischen ausdruckslos klimpernden Musikeinlagen, einem miefigen Voyeur, Opa-Blofeld und befremdlicher Infantilität (Rowan Atkinson, die Jetpacks). Nicht gerade atemraubend, eher atemlos unzurechnungsfähig, Herr Connery.

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Kommentare (22) — Film: James Bond 007 - Sag niemals nie


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Wall

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein kleiner Exkurs außerhalb der (offiziellen) Bond-Reihe: im Jahre 1983, nur wenige Monate nach dem Roger-Moore-Bond "Octopussy", erschien ein, aus Lizenzstreitigkeiten entstandenes, Remake des Sean-Connery-Bonds "Feuerball" in den Kinos. Hauptdarsteller: Sean Connery.

Aus Lizenzgründen fehlen jedoch einige Elemente, wie das charakteristische Bond-Logo oder das Gun-Barrel-Intro. Auch war Connery der einzige Darsteller, der seine bekannte Rolle aus vorigen Filmen wieder aufnahm. Alle anderen wurden neu gecastet, einige bekannte Rollen (wie M oder Q) gar umgeschrieben und anders charakterisiert. Dennoch kommt in dieser Neuverfilmung durchaus echtes Bond-Feeling auf, allein durch die Verwendung einer originalen Bond-Geschichte (inkl. aller Namen), den Aufbau des Filmes, der typischen Musik- und Schauplatz-Auswahl, sowie der Verwendung von mittlerweile klischeehaften Bond-Gadgets. Nicht zuletzt ist es aber Sean Connery, der nach über 10 Jahren Abstinenz noch einmal in seine Paraderolle als Doppel-0-Agent zurückkehrt. Er spielt seinen Bond wieder als hätte er nie aufgehört: charmant, cool und knallhart wie eh und je. Und trotz seines Alters wirkt er in den recht gut und rasant inszenierten Actionszenen immer noch sehr fit und agil. Im direkten Vergleich zu Roger Moore, dessen allzu lockere Playboy-Gentlemen-Nummer mittlerweile ein wenig abgedroschen wirkt und welcher durch sein Alter etwas hölzern in den Action-Einlagen rüberkommt, verliert das "Agenten-Duell" meiner Meinung nach daher klar.

Das Film-Duell gewinnt "Never Say Never Again" allerdings nicht. Dafür hat der Film zu wenig Spannung und Tempo zu bieten, zwischendurch kann nämlich schon mal Langeweile aufkommen. Vielleicht liegt es daran, dass die Grund-Story des Films bereits bekannt ist, auch wenn sich diese Neuverfilmung hier nur lose an an das Original hält, sondern einiges neu interpretiert und sich vielmehr an die Buch-Vorlage hält.
Also nicht mehr, als ein durchschnittlicher Bond, aber eine gelungene Abwechslung und ein pures Vergnügen den Alt-Bond mal wieder bei der Arbeit zu sehen. :)

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie es bei Remakes fast immer der Fall ist, so ist auch hierbei ein Fail zustande gekommen. Ich will zwar nicht sagen, dass der Film richtig schlecht ist. Aber so herausragend und genial das Original ist, so durchschnittlich ist das Remake. Immerhin Connery kann etwas überzeugen. Den besten Vergleich kann man mit Largo anstellen. Im Vergleich zu Adolfo Celi aus "Feuerball" wirkt Klaus Mario Brandauer hier wie ein überforderter Schuljunge. Oder um es mit anderen Worten zu sagen. Celi ist der Geselle mit langjähriger Erfahrung, Brandauer der Lehrling, der gerade mit der Ausbildung begonnen hat. Besonders sein ständiges Grinsen nervt ungemein.

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Agent Smith93

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Bewertung7.5Sehenswert

Hallo und herzlich Willkommen bei meiner neuesten James Bond Rezension!

"Skyfall" steht schon vor der Tür, und bald kann ich den viel gelobten 23. Einsatz von 007 endlich auch einmal sehen. Um mir die nervige Wartezeit bis dahin zu verkürzen, habe ich mir mal den inoffiziellen Bond-Film "Sag niemals nie" zugelegt.
Neben der miserablen Parodie "Casino Royale" mit David Niven in der Hauptrolle, ist dies der einzige Bond-Film der nicht von den Gründungsvätern der Firma MGM abstammt.
Dieser Streifen entstand durch mehrere komplizierte Rechtsstreitigkeiten, und hat daher keine wirklich einfache Entstehungsgeschichte.
So gesehen, ist dieser Film eigentlich nur ein Remake von "Feuerball", was mir beim Anschauen (im Grunde) aber kaum aufgefallen ist, denn "Sag niemals nie" hat eine ziemlich eigenständige Geschichte zu erzählen, die nur grob mit der aus dem Original verwandt ist.
Eine Frage stellte sich mir während der gesamten Laufzeit. Warum hat man für einen solchen Film so viele rechtliche Auseinandersetzungen auf sich genommen???

Also, ich muss nun ganz ehrlich sein. "Sag niemals nie" ist kein schlechter Film. Überhaupt nicht, aber als etwas "Besonderes" würde ich ihn nun wirklich nicht bezeichnen.
An das Original von 1965 kommt der Film (eigentlich) zu keiner einzigen Minute heran. Da dieser Film nicht von MGM stammt, durften die Macher weder die berühmte Bond-Theme noch die coole "Gunbarrel-Sequenz" verwenden, was mir persönlich schon sehr gefehlt hat.
Die ganze Zeit über habe ich gehofft, dass endlich mal die unersetzliche Bond-Melodie ertönt, doch Pustekuchen! Alles was man aus den anderen Einsätzen von 007 kennt und liebt ist hier nur noch in stark abgewandelter Form vorhanden. So wurde die gesamte Besetzung mit Ausnahme von Sir Sean Connery für diesen Film umbesetzt. Alleine schon deswegen, verliert "Sag niemals nie" eine Menge Charme. Trotzdem will ich damit nicht behaupten, dass die alternativen Darsteller ihre Sache schlecht machen. Doch zu den schauspielerischen Leistungen äußere ich mich etwas später.

Zuerst möchte ich euch nämlich ein wenig in die Handlung des Films einführen. Der Streifen beginnt eher untypisch für einen Bond-Film. Alles fängt mit einem Übungseinsatz an, der von einem eher belanglosen Titelsong begleitet wird. Bond gibt sich währenddessen zwar sichtlich Mühe, scheitert jedoch völlig überraschend an einer Kleinigkeit die ihm in einem echten Einsatz das Leben gekostet hätte.
Zurück beim MI6 wird 007 von seinem Chef M zurechtgewiesen, und in ein Sanatorium abgeordnet. Dort soll der etwas außer Übung geratene Geheimagent wieder zu alter Stärke zurückfinden. (Meiner Meinung nach ist dies eine sehr gelungene Anspielung auf Connery`s reifes Alter in diesem Film)
Doch Bond hat keine Lust darauf seine lässige Lebensweise zu verändern, und verführt (natürlich) einige Krankenschwestern und schmuggelt sogar noch ausreichend Kaviar und Wodka mit ein. Bond ist nun mal unverbesserlich:)
Die erste halbe Stunde des Films ist besonders ironisch angelehnt, und erinnert an Roger Moores Interpretation der Rolle. Manche Oneliner sind zudem als durchaus gut zu bezeichnen.
So sagt eine Krankenschwester zu Bond, dass sie eine Urinprobe von ihm benötige.
Und dieser ruft ihr von der anderen Seite des Raumes lässig zu: Von hier aus?

Solche Momente sind wirklich klasse, und sorgen für einige gute Lacher. Während seines Aufenthaltes fällt 007 die attraktive Krankenschwester Fatima Blush auf. Diese kümmert sich scheinbar um einen amerikanischen Marine-Soldaten namens Jack Petachi.
In Wahrheit arbeiten die beiden jedoch für die bösartige Verbrecherorganisation "PHANTOM" zusammen, die hier allerdings "SPECTRE" genannt wird.
Jack Petachi ist heroinsüchtig, und zudem wurde an seinem Auge eine ganz besondere Operation vorgenommen. "SPECTRE" ließ sein Auge nämlich genau dem des US-Präsidenten anpassen. (Ja ich weiß, dass klingt bescheuert, aber nicht ich habe das Drehbuch geschrieben:)
Man ließ Petachi´s Auge also austauschen, damit dieser mit einem Augenscanner zwei Atombomben die in einem Nato-Stützpunkt gelagert werden manipulieren kann.
Die Army glaubt, dass es sich nur um Testraketen handelt, doch in Wahrheit wurden diese mit den echten Atomwaffen vertauscht. Als diese dann abgeschossen werden, kann Maximilian Largo sie umlenken, und ins Meer stürzen lassen. (In "Feuerball" hieß der Schurke übrigens noch Emilio Largo)
Nachdem Petachi seinen Auftrag für "SPECTRE" erfüllt hat, wird er von Fatima Blush während einer Autofahrt mit einer Schlange vergiftet.

Weil der liebe Staat nun erneut von "SPECTRE" erpresst wird, benötigt man den Mann mit der "Lizenz zum Töten". Und dieser ist natürlich wie immer bereit für Königin und Empire sein Leben aufs Spiel zu setzen!

So macht sich 007 nach Nassau auf, wo er seinen trotteligen von Mr. Bean...pardon Rowan Atkinson gespielten Verbündeten Nigel Small-Fawcett trifft.
Hier trifft Bond dann auch auf Fatima Blush, die mich irgendwie an Xenia Onatopp aus "GoldenEye" erinnert. Wie wir alle wissen, kriegt Bond auch sie ins Bett, aber er tut es natürlich nur für England;)
Da Frau Blush jedoch auf der gegnerischen Seite steht, möchte sie Bond mithilfe von einigen abgerichteten Haien töten. Doch 007 musste schon so oft mit Haien (und was weiß ich noch allem) kämpfen, dass dies kein allzu großes Problem für ihn ist.
Nach einem weiteren Anschlag von Fatima Blush (den Bond jedoch schon erwartet hat) trifft er später auf seinen Verbündeten Felix Leiter, der hier genauso wie in "Casino Royale" von einem dunkelhäutigen Darsteller gespielt wird. Ich finde den Felix Leiter in diesem Film übrigens ziemlich gut besetzt.
Schließlich trifft Bond auch noch auf die höchst attraktive Schwester des ermordeten Jack Petachi. Diese heißt Domino. Sie wird übrigens von Kim Basinger gespielt, und passt ebenfalls hervorragend in ihre Rolle. Gott sei gedankt, dass sie in diesem Film nicht so entsetzlich herumkreischt wie in "Batman" von 1989:)
Später dann trifft Bond auf den eigentlichen Schurken in diesem Film. Maximilian Largo. Dieser ist auf einem Wohltätigkeitsball zugegen, und fordert 007 zu einem Computerspiel heraus, dass heute wohl keinen mehr hinterm Ofen herauslocken würde.
Nach einer langen Glückssträhne von Largo gewinnt Bond am Ende doch noch das Spiel, und lässt sich als Gewinn einen Tanz mit Domino ausschreiben.
Largo lädt Bond daraufhin auf seine Yacht ein, um dort mit ihm zu speisen. Doch 007 muss nun endlich die beiden versteckten Atomsprengköpfe finden, um das Schlimmste zu verhindern.
Später kommt es noch zu einer ziemlich gut gemachten Actionsequenz wo 007 seinen Gegnern mit einem von Q aufgemotzten Motorrad entkommen muss.
Am Ende dieser Szene tötet er schließlich auch die bösartige Fatima Blush mit einem nicht ganz ausgereiften schießenden Füller von Q.
Inzwischen haben sich Bond und Domino Petachi verbündet, und arbeiten gegen Maximilian Largo, der Domino immer noch für seine Freundin hält. Er schenkt ihr sogar einen schönen Schmuck-Anhänger den er die "Tränen von Allah" nennt. Dieser Anhänger wird später noch eine wichtige Rolle spielen, um Largo und damit ganz "SPECTRE" aufzuhalten. Und da es jetzt so schön spannend ist, werde ich (wie immer) das letzte Viertel der Handlung nicht verraten:)

So, und jetzt wende ich mich mal den wichtigsten Darstellern in diesem Film zu.
Sir Sean Connery kann man als den Rückkehrer unter den Bond-Darstellern bezeichnen. Zweimal feierte der alte Knabe sein Comeback.
Nach dem unverdienten Flop von George Lazenby holten ihn die Produzenten mit einer Menge Geld und vielen Versprechungen noch einmal zurück.
Doch danach war für ihn endgültig Schluss. Connery sagte nie wieder! Und genau deswegen heißt dieser Bond-Film auch "Sag niemals nie".
Die Idee für den Filmtitel kam übrigens von Connery´s Frau. Meiner Meinung hat die lange Pause Mr. Connery überraschend gut getan. Während er in "Diamantenfieber" mit einer fast schon unübersehbaren Lustlosigkeit zu Werke ging, ist er hier wieder mit weitaus mehr Enthusiasmus und Spielfreude dabei.
Das tut diesem Film wirklich gut, und obwohl er nicht an die ersten 5 Filme von 007 herankommt, so finde ich "Sag niemals nie" doch etwas besser als "Diamantenfieber". Connery verleiht diesem Film eine herrlich sarkastische Note, und wertet ihn damit sehr auf!

Der Schurke in diesem Streifen wird von Klaus Maria Brandauer verkörpert. Brandauer macht seine Sache eigentlich auch ganz gut, trotzdem empfand ich ihn als etwas nervig, da er eine enorm tuntige Art hat, die mir nicht wirklich zusagt. (Also ich fand Adolfo Celi in dieser Rolle weitaus besser) Aber egal, ich habe auch schon schwächere Schurken im Bond-Universum gesehen.
Max von Sydow spielt hier Ernst Stavro Blofeld. Und das überraschend gut. Ich kannte diesen Darsteller bislang nur aus "Robin Hood", und fand ihn hier genauso toll wie dort. Eine Top Besetzung, obwohl er vielleicht doch etwas zu freundlich für einen Blofeld aussieht.

Bernie Casey als Felix Leiter fand ich ebenfalls sehr gut besetzt. (Der Mann war früher übrigens mal ein amerikanischer Football-Profi)

Die Darsteller von Q, M und Miss Moneypenny sind mir unbekannt. Sie machen allesamt ihre Sache ganz ok, fallen jedoch nicht weiter in ihren Rollen auf.
Desmond Llewelyn, Bernard Lee und Lois Maxwell bleiben nun mal unersetzlich.

Rowan Atkinson hat im Film nur etwa 3 Auftritte. Meiner Meinung nach hätte er ruhig etwas mehr Screentime bekommen können. Der einzige Film in dem man "James Bond" und "Johnny English" zusammen in einem Einsatz sieht :D

Und nun zu den Girls! Also, Kim Basinger ist ein wirklich süßes "Bond-Girl". Ich persönlich finde sie sogar ein klein wenig besser als die Domino aus "Feuerball". Auch wenn sie im Altersvergleich mit Sean Connery eigentlich seine Tochter sein könnte, geben sie doch ein ganz passables Leinwandpaar ab. Trotzdem schafft es Frau Basinger nicht ganz an Barbara Carrera heranzukommen.
Diese spielt die böse Fatima Blush. Von ihrem Aussehen her erinnert sie mich ein bisschen an Xenia Onatopp. Und auch vom Charakter her sind die beiden bösartige und sadistische Frauen, die Morde begehen, ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Eine tolle Filmfigur, die ein herrlich fieses Charisma ausstrahlt.

Alles in einem sind die Darsteller also ganz gut ausgewählt worden, dennoch vermisst man die offiziellen Darsteller schon ein wenig. So einfach lassen sich die ganzen altbekannten Leute eben doch nicht austauschen. Aber für ein einmaliges Projekt wie dieses hier ist das schon völlig ok.

Die Musik hat mich in diesem Film eher enttäuscht. Der Score ist ziemlich austauschbar, und enthält keine Musikstücke die man später vor sich hinsummt. Das Fehlen der Bond-Theme hat mich besonders gestört, was aber nicht anders möglich war, da dies ja eine inoffizielle Produktion ist. Für diesen Film hätte man auch einen besseren Titelsong komponieren können, aber egal deswegen wird er ja nicht wirklich schlechter.
Die Actionszenen sind handwerklich ganz gut gemacht, erreichen aber meistens nicht die bombastische Qualität der offiziellen Teile. Der Film ist ohnehin nicht sehr actionlastig.
Zumindest für einen Bond-Film. Die größten Actionsequenzen machen die Motorrad-Verfolgung und der finale Endkampf aus.
Etwas wirklich neues gibt es also nicht zu sehen. Aber dennoch macht "Sag niemals nie" Spaß. Am Ende bleibt nur die Frage, ob die Welt diesen Film wirklich gebraucht hätte.
Meiner Meinung nach ist "Sag niemals nie" eine Art Schmankerl für alle Bond-Fans, die nicht genug von dem coolsten Agenten aller Zeiten bekommen können. Der Film setzt keine neuen Maßstäbe, macht aber auch nicht wirklich etwas falsch. Die Besetzung ist mit Ausnahme von Sir Sean Connery völlig neu, fügt sich aber schon nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ganz gut ins Gesamtbild ein.
Für alle die es interessiert. "Sag niemals nie" erscheint nach langer Zeit endlich auch auf Blu-Ray. Bislang gab es diesen Film nur in den USA für das hochauflösenden Medium zu kaufen. Damit ist nun Schluss. Der offizielle Release ist am 12. April 2013.

Mein abschließendes Fazit zu "Sag niemals nie" lautet: Ein netter Bonus für alle treuen 007 Anhänger. Dieser Film hat die Welt zwar nicht verändert, aber meiner Meinung nach kann ein Bond-Film mehr uns allen nicht wirklich schaden.

Jetzt freue ich mich schon wie ein Schnitzel auf "Skyfall". Mal sehen, ob Daniel Craig´s dritter Einsatz seine Lorbeeren wirklich verdient hat.

Danke, dass sie meine Kritik zu "Sag niemals nie" gelesen haben.
Wir sehen uns bei der Rezension von "Skyfall" demnächst wieder.

Und dann wird es heißen: Wo zum Teufel waren sie 007? Ich habe den Tod genossen!

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Brentano

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@ Agent Smith sehr ausführlicher Kommentar, interessant!

Aber sag mir mal , wie alt bist du wirklich?
Glaubst du diesen aufgebauschten Blödsinn ernsthaft, der in diesen "James Bond Epen" erzählt wird? Und warum ist es dir so wichtig, gut mit der-artigen Filmen „unterhalten“ zu werden, die im Endeffekt die gezielte Tötungsabsicht bürokratischer „Amtsinhaber“ unterstützend legitimieren?

James Bond ist ebenso ein Beamter wie alle seine „Vorgesetzten“, er ist kein Rebell, er ist kein "Einzelgänger", er ist die offziell-legitimierte Tötungsmaschine mit "humanem Antlitz“ die dafür benötigt wird, die Welt nach Vorgabe der Politiker in Ordnung zu halten und nach der Meinung der (Brüsseler und anderer) Bürokraten zu regeln und zu begradigen.

Da ist sehr eindrücklich auf die liebliche Essenz einer angeblichen „Weltrettungsabsicht“ reduzierte PR und politische Propaganda für Verwaltungsapparate und entsprechende Geheimdienste und Ministerien, die im Endeffekt nur die Haltung und Meinung der „führenden“ Politiker vertreten, bzw. als deren Handlanger nur deren Befehle ausführen!?
Und um so etwa ohne jegliche Kritik und ohne Nachdenken darüber zu übersehen dazu muss man dann etwa 12-16 sein aber später sollte sich schon mal ein „kritischerer Verstand“ gebildet haben um dies besser zu analysieren, oder?

Sind etwa diese Leute, die ebenso riskant brisant etwa Bin Laden und andere "Terroristen" umgebracht und sauber beseitigt haben, ebensolche „Helden“ wie das verHERRlichte niedliche Abziehbild das dieser James Blood/ ähm Bond sein sollte?

schon mal darüber nachgedacht das du in deiner Begeisterung für Bond die exektuven Staatsorgane bewunderst und löblich unterstützt? Das was du "Unterhaltung" nennst ist gezielte "Propaganda" für einseitig totalitär ausgerichtete (Lizenz zum Töten aha) Verwaltungssysteme und ihre Schergen und das ist also "lustig" und entspannend???


Brentano

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tja so geht's


el_presidente87

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Sag niemals nie" ist ein schwieriger Fall und das bezieht sich leider nicht auf die Handlung. Tatsächlich erreicht er das Original "Feuerball" bei Weitem nicht, auch wenn ich Sean Connery den sichtlich ergrauten Bond abnehme. Die Handlung ist durch viele sehr liebenswerte Details aufgepeppt, wie etwa den Auftritt von Roman Atkinson, der Fight im Sanatorium und die Szenen um die Charity-Veranstaltung. Ich kann einfach auch nicht ausblenden, dass es kein echter "Bond" ist. Dennoch ist Klaus Maria Brandauer ein glänzender Bond-Bösewicht. Kim Basinger überzeugt mich weniger. Im Endeffekt sorgen vor allem das fehlende gewisse Etwas und die zum Ende abnehmende Spannung, wie das etwas einfallslose und unspektakuläre Finale für eine nicht überragende Bewertung. Dennoch ein Muss für Bond-Fans und es wurde eine Menge aus der Vorlage gemacht, auch wenn sie unerreicht bleibt.

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Lieb-haber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Bond Film wie er sein sollte.

Kim Basinger bildschön als Bond-Girl, Klaus-Maria Brandauer excellent als Bösewicht. Und es gab noch eine Agentenausrüstung, die nicht nur aus einem Sender bestand.

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

action war mehr als genüge aber charme fehlte mir

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lieber_tee

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Bewertung7.5Sehenswert

Krankenschwester: "Mr. Bond, ich brauche eine Urin-Probe von Ihnen. Können Sie mir diesen Becher voll machen?
Bond: "Von hier aus?!"
Nicht-Offizieller Bond-Film (aus rechtlichen Gründen), der ein halbes Jahr nach Roger Moores „Octupussy“ in den deutschen Kinos lief. Besonders die erste Stunde ist eine sehr selbstironische Dekonstruktion des Agenten-Mythos. Sean Connery hat deutlich Spaß an seine (leicht) gealterte Rolle und verdient hier nochmals richtig Kohle. Er spielt den Agenten herrlich spitzzüngig-sympathisch. Ergänzt von einem famos diabolisch-schmierigen Klaus Maria Brandauer, einer bösartigen Barbara Carrera und der Barbie-puppen-naiven Kim Basinger. Typisch für die Reihe, „Sag niemals nie“ ist voller zeit-geistiger Bezüge (Cruise-Missiles-Abschreckungs-Thematik, Computerspiel-Sadismus und Öl-Reserven-Zerstörung). Der Streifen bietet tolle süffisante Dialoge (Synchronisation Rainer Brandt), bezieht sich gezielt auf die Original-Bond-Reihe und hat eine Fülle an grandiosen Szenen. Leider verliert das Remake von "Feuerball" im Laufe der Zeit, unter der standardisiert-unauffälligen Regie vom Handwerker Irvin Kershner, immer mehr an Drive und endet in ein eher unspektakulären Finale. Trotz aller Ironie, auch dieser Streifen hat wieder alle typischen Klischee-Bilder über Männer, Frauen und Fremdländisch aussehende Menschen. Aber das gehört wohl zum guten James-Bond-Ton...

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einSchluss

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So, jetzt werde ich nochmals wortbrüchig und reagiere auf deinen Wurf neben die Dartscheibe. Le Samourai erklärt mir das Leben und das Filmforum im Speziellen. Lange dran gebastelt? Großartig Fredi. Ich schätze ma,l dieses Forum und dein Standing hier bedeuten dir viel; nun, die wenigen Meinungen von deinen Freunden, die mit mir eine Schnittmenge bilden, reichen sehr wohl aus, um zu sehen, dass du u.a. als rechthaberischer eitler Clown gilst, den man nicht so richtig ernst nehmen sollte, weil man sich sonst nur ärgert. Schau doch mal, ob dich unlängst nicht jemand von deinen "Freunden" verlassen hat.
Das Problem an einer Geschichte bei der du mit Wim Wenders einen Film gesehen hast ist und - das scheint dir ja nicht von alleine einzuleuchten - , dass selbst wenn ihr per Du seid, es einen ziemlich peinlichen Eindruck vermittelt, wenn du schreibst, "dann hab ich noch mit dem Wim" nen Film geschaut. Diese Fraternisierung und dieser öffentlich süffisant dargebotene Schulterschluss spricht für deine gesamte Persönlichkeit.
Ansonsten ist hier jetzt mal gewaltig Feierabend mit diesem therapeutischen Kaffeekränzchen. Tausche dich mit deinen Freunden aus und bleibe ganz einfach die Person Mensch, die du bist. Es war lediglich eine ernst gemeinte foppende Anregung meinerseits Schließlich musst hauptsächlich du mit dir klar kommen. Mit Verlaub,... ich überlasse dich dann mal dir selbst und deinem Leben.


Le Samourai

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Aber nur wenn du mal den Joe fragst, ob er mir seine Schreibmaschine borgen kann.
@ schlussmeidick: da fällt mir nicht viel zu ein. außer, dass wir uns hier wohl besser aus dem weg gehen sollten und dass du dir mit deinen "foppenden" aussagen den spiegel der arroganz ruhig selbst vorhalten kannst. Arrividerci!


Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

„Sag niemals nie“, das Remake von „Feuerball“, hat ohne Zweifel alle Zutaten, die für ein Bond-Abenteuer nötig sind. Schöne Frauen, exotische Schauplätze, Action, Spannung, trockener Humor, eine charismatischen Bösewicht und Sean Connery in seiner Paraderolle als James Bond.

Alles gut könnte man meinen. Allerdings hat „Sag niemals nie“ für mich immer diesen bitteren Beigeschmack, dass es sich hier um einen inoffiziellen 007-Streifen handelt, dem der Stil der offiziellen Reihe etwas abgeht. Das fängt schon bei der fehlenden Vorspann-Sequenz an, und hört bei der Filmmusik auf. Man merkt einfach die gesamte Laufzeit, dass man sich nicht in einem wirklichen James Bond-Film befindet.

Trotzdem hat der Streifen aber auch seine positiven Seiten. Wie oben schon erwähnt, bietet er in vielerlei Hinsicht die gewohnten Zutaten. Connery noch einmal in der Rolle seines Lebens bewundern zu können, öffnet jeden Fan das Herz. Wie gewohnt, spielt er Mr. Bond einfach nur herausragend. Auch die Besetzung von Klaus Maria Brandauer als Schurke Largo war ein absoluter Glücksgriff. Ebenfalls könne sich die Bondgirls sehen lassen. Kim Basinger als Domino und Barbara Carrera als gefährliche Fatima Blush sorgen für feuchte Träume. Ansonsten unterhält der Film mit der leicht abgeänderten Story von „Feuerball“ recht gut. Die Action stimmt (auch wenn etwas mehr nicht schlecht gewesen wäre), der Humor ist richtig gesetzt und Langeweile sucht man vergebens.

Somit ist „Sag niemals nie“ zwar nicht der ultimative Bondfilm, aber immer noch ein unterhaltsames Agentenabenteuer, dem nur etwas der Stil fehlt.

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Spielberg_Fan

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Ich kenn die Bond-Filme seit meiner Kindheit. Ich hab alle mehr als 8mal gesehen.Mindestens. Auf VHS hatte ich zwei Collections und auf DVD hab auch beide Collections. Im Herbst folgt wohl die Blu Ray Variante. Hab sie jetzt eben nicht mehr seit längerem gesehen. Aber danke für das Angebot:)


Filmkenner77

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Mehr als 8mal: Ich denke, zumindest bei den älteren Filmen komme ich auf eine ähnliche Anzahl. Den letzten Bond habe ich nur zweimal gesehen. Einmal im Kino und einmal im TV. Aber den zähle ich zu den schlechtesten Filmen der Reihe. Mein Traum wäre, wenn einmal die ungeschnittene Fassung von "Im Geheimdienst ihrer Majestät" veröffentlicht würde. Die soll ja an die 3 Stunden gehen. Ob das Material aber noch existiert, kann ich nicht sagen.


Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Sag niemals nie", ein inoffizielles Remake von "Feuerball" aus dem Jahre 1965, gehört zweifellos zu den besten Bond-Abenteuern. Aufgrund vertragsrechtlicher Lücken war es möglich, diese Neuauflage nach langem Rechtsstreit zu drehen. Connery wurde mit der damals unglaublich hohen Gage von 3 Millionen Dollar geködert zuzüglich einer prozentualen Gewinnbeteiligung und dem Recht, am Script mitarbeiten zu können. Connery war es dann auch, der den Österreicher Klaus Maria Brandauer für die Rolle des Antagonisten vorschlug, nachdem er ihn in "Mephisto" (1981) gesehen hatte. 1990 spielte Connery noch in "Das Rußland-Haus" neben Brandauer, für den die Rolle des Largo den endgültigen internationalen Durchbruch bedeutete.
1983 lieferten sich Roger Moore in "Octopussy" und Sean Connery in "Sag niemals nie" im Kino einen Zweikampf um die Gunst des Zuschauers. Mit einem Budget von 36 Millionen Dollar (Vergleich Octopussy 26,5 Millionen Dollar) war der sechste Bond-Thriller mit Sean Connery in der Titelrolle der bis dato teuerste Film der Bondhistorie und gleichzeitig auch der erfolgreichste Connery-Bond mit einem weltweiten Einspielergebnis von 160 Millionen Dollar. Dennoch verlor er das Duell mit Roger Moore an den Kinokassen, dessen ebenfalls sechster 007-Einsatz "Octopussy" etwa 25 Millionen Dollar mehr einspielte.
Vergleicht man beide Filme miteinander, so muss man feststellen, dass Connery, der etwas jünger als Moore ist, den vitaleren Eindruck als gealterter Geheimagent ihrer Majestät hinterlässt. Insgesamt agiert Connery so selbstironisch wie in keinem seiner anderen Bonds zuvor.
"Sag niemals nie" wurde ungemein unterhaltsam, humorvoll und spannend von Irvin Kershner (u.a. "Das Imperium schlägt zurück") inszeniert und enthält nahezu alle Ingredienzien, die einen guten Agententhriller im Stile der Reihe ausmachen. Zudem konnten mit Max von Sydow als Blofeld und Klaus Maria Brandauer als Largo exzellente Schauspieler verpflichtet werden, die mit sichtlichem Vergnügen am Werke sind. Kim Basinger und Barbara Carrera geben den nötigen Schuss Erotik hinzu. Insbesondere das ehemalige Playboy-Girl Barbara Carrera zeigt als Fatima Blush eine grandiose Vorstellung und heizt Bond in mehrfacher Hinsicht ordentlich ein. Rowan Atkinson ("Mr. Bean") ist in einem seiner ersten Leinwandauftritte als tollpatschiger Regierungsbeamter zu sehen. Letztlich eine etwas undankbare und im Nachhinein für den Handlungsverlauf überflüssige Rolle.
"Sag niemals nie" ist neben "Dr. No" der einzige Bondfilm, der keine Vorspannsequenz besitzt. Sie wurde zwar gedreht, fand aber im fertigen Film nie Verwendung.
Festzuhalten bleibt, dass "Sag niemals nie" im Grunde alles besitzt, was die Reihe ausmacht. Exotische Schauplätze, den besten Bonddarsteller, sinistre Bösewichte, schöne Frauen, eine durchaus überzeugende Story ohne unnötige Nebenplots und starke Actionsequenzen. Er gewinnt qualitativ nicht nur den Vergleich mit dem Konkurrenz-Bond "Octopussy", sondern ist im Grunde auch besser als "Feuerball", dessen überlange Unterwassersequenzen den Erzählfluss hemmten.

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Andy Dufresne

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Denk dir ein zustimmendes Like dazu :D (Button will nicht...)


Filmkenner77

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Danke dir. Mit dem Button habe ich in der Tat auch schon mal Probleme. Meist funktioniert es, wenn man auf die Profilseite des Users geht und dort bewertet. Scheint irgendein Bug zu sein.


Lori007101

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Bewertung6.0Ganz gut

Obwohl dieser Film mehr ein Remake von Feuerball ist, ist er solide gemacht. Gute Action, Hübsche Bondgirls und gute Darsteller. Obwohl Rowan Atkinson ein bisschen fehl am Platz ist. Ein Abgesang von Sean Connery als James Bond, seine legendäre Rolle!

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nasenschleuder

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als Bond-Film vielleicht gar nicht mal so gut, als Pasticcio / Persiflage / Parodie einfach klasse und einer meiner liebsten :D

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gantenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es gibt Leute, die sagen, dies wäre gar kein Bond.. Ein Bond braucht ungewöhnliche Aktion, perfektes Timing, eine gerade noch glaubhafte Story, gedreht an exotischen Orten, mit charismatischen Bösewichtern und einem Helden, der trotz seiner Unbesiegbarkeit und seines umlegenden Charmes nie die Fähigkeit zur Selbstironie verliert! Ich war rundum zufrieden mit diesem Extra-Bond!

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Filmfan95

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Bewertung5.0Geht so

Kurz und knappt gesagt ist "Sag niemals nie" ein mäßiges Remake vom Bondklassiker
"Feuerball".

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patcharisma

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein grandioses und einfach monströs spassiges Remake vom doch recht öden "Feuerball" (1965). Gut, hat Connery diesen Film noch gemacht, denn in seinen Bonds war er oftmals ziemlich machoid; dank Roger Moore hat er wahrscheinlich noch gelernt, dass James Bond eine augenzwinkernde Comic-Figur sein muss. Der war zeitgleich mit (dem erfolgreicheren) "Octopussy" in den Kinos. Seine Mitspieler sind gleichwertig gut: Klaus Maria Brandauer, der grad noch Polo-Shirts trag, verkörpert eine Art moderner Yuppie-Fiesling der 80's mit Kunst- und "psychologischem" Verständnis. Yuppies mit Geld waren damals plötzlich keine kaltschnäuzige Bastarde mehr, sondern neuerdings extrem empathisch - ein bös-fies aufgefangenes Detail dieser abstrusen Zeit. Kim Basinger parodiert das doofe Blondchen ziemlich treffend, oder spielt sie sich doch gar sich selbst? Am besten von allen ist jedoch die unglaublich tolle Barbara Carrera (als "Fatima Blush"). Sie ist so schneidend bösartig cool drauf mit ihrem Blick und der tötenden Mimik, dem Sex als Waffe und ihren Alexis Colby-ähnlichen, vernichtenden Sprüchen (die kam gerade davor mit "Denver Clan" auf die TV-Screens) und macht sich damit zu einer der besten Bösewichtige, die Bond je in die Quere kamen. Ein fantastisches Schauspiel! Der Soundtrack vom grossen Michel Legrand gab es mal als CD (auf dem ominösen Label "Silva Screen"): Über 60 Minuten lang klangen da die edlen Miniatures - kaum eines der Easy-Listening-Themen war länger als 2 Minuten, die meisten dauerten nur 30 Sekunden! Gab es das eigentlich mal auf einer kürzeren LP? Der Soundtrack ist jedenfalls den vielen von John Barry voll ebenbürtig. Der schöne Titelsong von (der mir komplett unbekannten) Sängerin "Jerri Hall" tönt schwer nach Carly Simon's "Nobody does it better" (1977).

Tipp: Die deutsche Synchro ist hier echt besser als das englische Original-Band, viele kleine Finessen wurden dazu ge'added & Brandauer spricht sich auch selbst. Und ja, Barbara Carrera wird voll von Uschi Heyer gesprochen - der Alexis aus "Denver"! Eine Art Renaissance der hohen Kunst im deutschen Synchronisations-Wesen der 60's, als man plötzlich das einengende Verfahren der reinen Übersetzung als kreatives Ventil wahrnahm.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Bond, James Bond

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Uff, jetzt bin ich aber baff. Wusste nicht, dass du ein so empfindlicher Mensch bist.
Gut, zur Beruhigung, ich bin nicht hier um Angst und Schrecken zu verbreiten, auch wenn sich die Formulierung faszinierend anhört.
Wenn ich etwas mehr Zeit habe, werde ich natürlich auch meine eigenen Beiträge zu der Reihe liefern.
Ist halt auch nur meine subjektive Meinung, genau wie ihr eure vertritt, dass ich diesen Film hier um Klassen schwächer finde als Feuerball.
Und Lani Hall kann man nicht mit der Exfrau von Mick Jagger verwechseln ;)


The_Comedian

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...sollte auch nur ein kleiner Spaß:-) sein...bleibt locker, Jungs!


cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Solider 007-Streifen, mit dem wohl besten Bond-Darsteller: Sean Connery.

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Hobgoblin

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Bewertung7.0Sehenswert

Connery raucht auch noch im fortgeschritteneren Alter alle nachfolgenden 007-Darsteller in der Pfeife!

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BAD ONI0N

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Bewertung4.5Uninteressant

Warum nur hat er sein Wort gebrochen? Waruuuuuuuuuuuuuuuum?

Dieser inoffizielle "Bond" ist sogar noch schlechter als die Brosnans! Das Lächerlichste ist hier aber sicherlich Klaus Maria Brandauer als Largo. Gibt es irgendjemanden der ihm die Rolle des Bösewichts auch nur ansatzweise abnimmt? Da wäre ja selbst Leslie Nielsen als Gegenspieler überzeugender gewesen!

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Asiatix

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Bewertung7.0Sehenswert

Sean Connery ist auch in seinem letzten Bond-Film noch der beste James Bond Darsteller aller Zeiten. Ihn wird vermutlich auch nie einer überholen. Zumindest nicht solche Schwu... wie Pierce Brosnan.

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patcharisma

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So ein Comment mit 35 Jahren?


FordFairlane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein gelungenes Remake des Klassikers "Feuerball" mit dem typischen James Bond Charme!!!Extra für die 80er!!

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Acry

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Bewertung3.0Schwach

Zum Glück ist "Sag niemals nie" nur ein inoffizieller Bondfilm, denn er ist mit Abstand der schlechteste.

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