The Man from Earth
The Man from Earth (2007), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Drama
7.5
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von Richard Schenkman, mit David Lee Smith und Tony Todd
Was würde man eine Person fragen, die man seit Jahren kennt und befreundet ist, die behauptet nicht zu altern und seit 14000 Jahren auf der Erde lebt? Die seit Jahrtausenden immer weiter zieht, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Was muss eine solche Person alles wissen? Welche Dinge und Katastrophen hat sie miterlebt? Gibt es mehrere von ihnen? Kann sie sich verlieben?
Cast & Crew
-
Richard Schenkman
-
David Lee Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Oldman
-
Tony Todd
-
John Billingsley
-
Ellen Crawford
-
Annika Peterson
-
William Katt
Regie
Schauspieler
-
Alexis Thorpe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Linda Murphy
-
Richard Riehle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Will Gruber
-
Robbie Bryan
-
Jerome Bixby
- Genre
- Science Fiction-Film, Drama
- Handlung
- Buddha, Freundschaft, Jesus Christus, Legende
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Drehbuch
Filmdetails The Man from Earth
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Kritiken (4) — Film: The Man from Earth
SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschenAutor Jerome Bixby präsentiert uns mit 'The Man from Earth' ein ambitioniertes Experiment in äußerst genuiner Form, sei es bezogen auf die filmische Realisierung oder die inhaltliche, zum Ende hin leicht erschütterte, Konsequenz.
[...]
Jedenfalls werden Fragen aufgesprengt und flattern wild durch den knisternd gemütlichen Raum: Welche Rolle nimmt die Erfahrung eines jeden Individuums im Spiegel der übergeordneten, auf Allgemeinheit ausgerichteten Theorien ein? Welche Probleme erzeugt diese Struktur der Wahrnehmung? Was ist schon wahrhaftig beweisbar bzw. wann, wenn überhaupt, existiert die abstrakte Vorstellung von Gewissheit? Dürfen wir unsere eigenen Erfahrungen über die einer womöglich entgegengesetzt schlussfolgernden Theorie erheben, nur weil wir glauben die Wirklichkeit richtig zu erfassen, zu erfahren. Basiert nicht alles irgendwie auf Erfahrungen oder kann eine Denkposition a priori eingenommen werden, die tatsächlich über den Dingen steht? Die simple…
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSpannendes Kopfkino, das mit minimalem Budget eine fazsinierende Story erzählt, die weniger auf spektakuläre Wow-Effekte setzt, sondern Denkanstöße über das Wesen der Erinnerung, des Glaubens und des Wissens gibt. Die unangestrengte Umsetzung zollt dem Aitor der Vorlage angemessen Tribut und Tony Todd darf hier endlich mal etwas anderes zeigen, als seine typischen Horrorfilm-Charatere.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
albaniax 2010/12/29 03:52:45
Antwort löschenPerfekt! Hätte ich nicht besser beschreiben können.
Ich hab mir den auf Film auf Rat von meinem Cousin, der absoluter Film-Freak ist, angeschaut und war erstaunt. Muss erwähnen, dass ich "high" war beim gucken und ziemliches Kopf-Kino geschoben hab, aber noch nie hat mich ein Film so viel zum nachdenken gebracht.
*Hab den Film außerdem noch in Englisch geguckt, mit Englischem Untertitel - War gut zu verstehen.
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Tytus 2011/02/06 12:33:32
Antwort löschenWenn dir der Gefallen hat, solltest du dir mal Outer Limits / Twilight ansehen. Da dies Serien Sind schwankt die Qualität aber sehr stark.
riseoner 2011/02/23 22:22:46
Antwort löschenDu hast meiner Meinung nach alles gesagt! Klasse! ;)
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenIch halte es für einen Glücksfall, dass man sich – wenn auch posthum – entschlossen hat, Bixby hier die Gelegenheit zu geben, eine hochspannende wissenschaftliche Hypothese filmisch auszuleben: nicht in wenige Sätze gepresst, die am Schutzzaun einer Spannungskurve im Vorbeirasen aufgeschnappt werden können, sondern als spürbar genüsslich ausgelebtes Kammerspiel mit sehr zurückgenommener, dennoch vorhandener Theatralik ... (Hendrik für SchönerDenken)
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenSicher einer der auffallendsten Filme der letzten Jahre, zumindest was die Idee der Handlung angeht. Leider reichte das Budget nur für ein Kammerspiel, vorwiegend besetzt mit Nobodys, was der Spannung aber kaum abträglich ist. Der Film zeigt vor allem eines: Es ist so gut wie unmöglich, etwas zu beweisen, selbst wenn es der Wahrheit entspricht. Oder anders gesagt: Des Menschen Glaube ist sein Himmelreich.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (76) — Film: The Man from Earth
Kommentar schreibenPunsha 2012/02/07 19:39:19
Kommentar löschenTHE MAN FROM EARTH ist der Beweis, dass weniger manchmal eben doch weniger ist und nicht mehr. Ein eigentlich interessantes Thema voller philosophischer Ansätze (ein 14000 Jahre alter Mensch unter uns) wird durch teilweise verdammt miese Schauspieler und schlecht geschriebene Dialoge verheizt, und das bei einem Kammerspiel. Heraus kommt eine staubige Mischung aus monotonen Gefasel voller falscher Fragen und nichtssagenden Antworten. Da man keinem der Schauspieler auch nur ansatzweise seine Rolle abkauft, kommt auch nie eine mysteriöse oder unheimliche Stimmung auf, die bei einer einsamen Blockhütte und prasselnden Kaminfeuer schon vorausgesetzt erscheint. Ein bewegender Leitgedanke bewegt letztlich überhaupt nichts. THE MAN FROM EARTH ist nahezu nichtssagend, langweilig und schlichtweg zu vergessen. Nicht unbedingt einer der schlechtesten Filme aller Zeiten, aber allemal so enttäuschend, dass es fürs Prädikat "Hassfilm" reicht.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Timo K. 2012/02/07 20:05:06
Antwort löschenKlingt sehr interessant, zumal ich auf so'n philosophischen Kram stehe. Vorgemerkt. ;)
Punsha 2012/02/07 22:36:24
Antwort löschenTu das. Da wäre ich sehr gespannt. Ich philosophiere eigentlich auch ganz gern, aber so philosophisch ist der Film wirklich nicht, auch wenn er mit einer Runde aus Professoren gerne so wirken will. Über die allgemein guten Wertungen wundere ich mich ernsthaft ... sehr komisch.
-={(TATANKA)}=- 2012/01/30 20:52:34
Kommentar löschen...hab ne Prognose von 9.0, aber klingt für mich bisschen schnarchig...?! -.-
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Jenny von T 2012/01/30 21:46:42
Antwort löschenTu's dir nicht an.
SpiceWeasel 2012/01/31 15:48:51
Antwort löschenToller Film! =)
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-={(TATANKA)}=- 2012/01/31 20:32:03
Antwort löschenOk Jenny ich höre auf dich ;)
Zum Wiesel : ernsthaft oder ironisch ? :)
SpiceWeasel 2012/02/02 09:32:08
Antwort löschenernsthaft! Für mich ein tolles Kammerspiel! :)
samploo 2012/01/04 18:31:58
Kommentar löschenWas fuer ein Film! Ich bin immer noch voll von den Socken. Auch wenn ich noch ein wenig skeptisch war, hatte Ich dennoch nicht unbedingt niedrige Erwartungen, da allein die Prognose hier mit 8.5 sehr hoch war, die Kommentare sprechen ebenfalls eine eindeutige Sprache, aber darauf war ich nicht gefasst. Der Film wurde mir schon des Oefteren von Freunden ans Herz gelegt, aber hier wurden meine Erwartungen wirklich uebertroffen.
Es handelt sich um eine Low-Budget Produktion, was man auch relativ schnell erkennen kann. Das ist aber voellig irrelevant. Genauso wie die Tatsache, dass man die Schauspieler allenfalls aus irgendeinem B-Movie kennt oder sie gar noch nie gesehen hat, denn die Thematik an sich bietet schon viel Gesprächsstoff - ein Mann, der von so vielen Ereignissen, die die Menschheit bewegen und praegen, berichten kann, so vieles entmystifizieren oder bestaetigen kann. Das ist eben auch mit der Grund, weshalb es auch absolut nicht stoert, dass der Film sich auf einen einzigen Standort beschraenkt - der leergeraeumten Wohnung des Protagonisten.
Ein Mann, der erzaehlt und sieben Individuen, die sowohl Schauspieler als auch ein wenig den Zuschauer selbst darstellen, da man sich schließlich in die Situation versetzt und langsam kommen einem dabei selbst Fragen in den Sinn, die man dem "Man from Earth" stellen wuerde, welche frueher oder spaeter auch noch aufgegriffen werden. Dieses indirekte Einbinden ist natuerlich ein starker Pluspunkt und immer gern gesehen.
Die Erzaehlungen sind durch die Bank interessant, zuweilen auch extrem faszinierend und unglaublich detailiert und gut durchdacht. Einer der Zuhoerer im Film merkt dazu passend, wenn auch skeptisch, an: "Er hat auf jede Frage eine passende Antwort!" (nicht der genaue Wortlaut).
Durch den hohen Unterhaltungswert der Gespraeche vergeht die Zeit wie im Flug, was nicht viele Filme, die sich so gut wie ausschließlich auf Dialoge beschraenken, schaffen. Beispielsweise der geniale (!) "Waking Life" von Richard Linklater kann unter Umstaenden sogar Muedigkeit hervorrufen, waehrend "The Man From Earth" den Zuschauer stets fesseln kann, sodass die Aufmerksamkeitsspanne fast immer auf dem Optimum liegt.
Da es sich um eine Low-Budget-Produktion handelt, erinnert der Film zeitweise an gewisse Fake-Dokus oder Dokus, die zwischendurch in ein billiges Spielfilm-Format wechseln, wie man es eben aus manchen Dokumentationen kennt, die gelegentlich noch heute im TV zu sehen sind. Hier handelt es sich jedoch um einen reinen Spielfilm, weshalb die dramaturgischen Schlaenzer in der Story durchaus ihre Berechtigung haben, auch wenn sie nicht gaenzlich ueberzeugen koennen. Der Fokus des Films aber bezieht sich auf die Gespraeche und aufgrund der Intensitaet dieser haette der Film meiner Meinung nach noch locker eine Stunder laenger laufen koennen.
Am Ende stellt man vielleicht auch fest, dass die Freunde des Protagonisten, allesamt gebildete Leute oder gar Wissenschaftler, die Meinung der Zuschauer widerspiegeln. Die einen fuehlen sich auf den Schlips getreten, vor den Kopf gestoßen oder tun das Ganze als pseudo-philosphischen Bloedsinn ab, andere versuchen das Verhalten und die Aussagen des Protagonisten auseinander zu nehmen, indem man logische Erklaerungen findet und wieder andere sind vollkommen fasziniert und wuerden den Erzaehlungen nur zu gerne Glauben schenken.
--
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Fazit:
Trotz weniger Mittel hat Richard Schenkman es geschafft mit Hilfe des Drehbuchs von Jerome Bixby, welcher uebrigens nach der Fertigstellung des Drehbuchs zum Film im Jahr 1998 verstarb, einen Film abzuliefern, der zum Nachdenken anregt und den geneigten Zuschauer sicherlich noch fuer einige Tage verfolgen wird. Am besten sieht man sich den Film mit ein paar Freunden an, mit denen man nach der Sichtung noch ueber die Thematik sinnieren und eigene Gedanken dazu aeußern kann.
Vielleicht nicht gerade etwas fuer religioese Menschen, aber dafuer umso mehr fuer diejenigen, die sich gerne ein paar philosophische Denkanstoeße geben lassen, um interessante Diskussionen fuehren zu koennen. Somit gibt's von mir fast die volle Punktzahl. 9.5/10
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Eunos 2012/01/02 21:59:17
Kommentar löschenHervorragend. Aber einen Punkt Abzug für das hollywoodkompatible Ende. "Held kriegt Mädchen" und eine dramatische Wendung à la "Dein Vater er ist." konnte sich der Autor wohl nicht verkneifen.
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Canis Majoris 2011/12/14 22:40:19
Kommentar löschenEin Film, der mit 200.000 US$ Budget mehr Intelligenz und Unterhaltungswert bietet, als z.B. Avatar mit seinem Budget von über 200.000.000 US$.
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-={(TATANKA)}=- 2012/01/15 21:39:45
Antwort löschen....nicht wirklich vergleichbar...Und dann solltest vll auch mal die Einnahmen sowie die Besucheranzahl vergleichen :P
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pearlEX 2012/01/19 17:35:20
Antwort löschenEs ging hier um die Qualität der Inszenierung eines Filmes, nicht um Einnahmen und Besucherzahlen. Hat beides leider oft wenig miteinander zu tun.
Die oben gemachte Aussage zielt lediglich darauf ab, dass man für einen gut gemachten Film keine Millionensummen braucht, bzw. oft mehr Kunst und Verstand in den Low-Budget Filmen steckt.
Zwiebo 2012/01/29 20:27:11
Antwort löschen@pearlex: ganz deiner Meinung
afitna 2011/11/19 19:05:21
Kommentar löschensoviel Tiefengang und Hirn mit einfachsten Mitteln..
wirklich empfehlenswert für nachdenkliche ruhige Abende
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John.Matrix 2011/11/18 19:20:08
Kommentar löschenSorry so sehr ich mich auch dagegen sträube, ich fürchte ich muss mir selbst treu bleiben und hiermit verkünden: verdammt ich finde den Film sowas von überbewertet und wirklich neue Fragen wirft der meiner Meinung gar nicht auf. Schnell weg hier.
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Jack´s moralische Meinung 2011/11/18 01:49:03
Kommentar löschenEin Meisterwerk, das seinesgleichen sucht. Gerade weil der Film so spartanisch daherkomt (eine normale Kulisse, normale Schauspieler und keine Topmodels) und so den Fokus auf die Dialoge (in einer brillianten Erzählweise) legt, macht in genau das so einzigartig.
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duddits5k 2011/11/06 00:58:23
Kommentar löschenden Hauptdarsteller nicht bei den Credits dabei... schwach
David Lee Smith
http://www.imdb.com/name/nm0807900/
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Eunos 2011/12/13 22:03:06
Antwort löschenKlar ist er dabei. Vermutlich übersehen, da die Darsteller im Abspann zunächst alphabetisch genannt werden - er kommt mit dem Nachnamen 'Smith' halt erst ziemlich spät.. Später im Abschnitt Cast ("order by appearance") steht er gleich am Anfang.
majakowski 2011/11/05 22:10:02
Kommentar löschender film ist brilliant. Die dialoge, Handlung sowie die genialität des Themas. Die Metaphisik beeinflußt immer noch milliarden menschen trotz der heutigen wissenschaft, dem Informationszeitalter sowie der Erkenntnissen aus der Entwicklung der Menschheitsgeschichte und der Erde. Eines der besten filme aller Zeiten. Sehr spannend und amüsant für geistig fortgeschrittene, zeitkritische, soziale menschen mit Verstand und Intelligenz, die Ihre Umwelt und Gesellschaft analytisch sowie dialektisch erfassen können.
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Tyler-Durden 2011/10/18 21:40:27
Kommentar löschenWahnsinn, direkt einer meiner Lieblingsfilme geworden! Mehr davon!!!
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Martiall_Arts 2011/10/09 22:04:11
Kommentar löschenWOW!
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SpiceWeasel 2011/10/10 12:20:15
Antwort löschenSehr kurzer Kommentar, aber das dachte ich nach dem Film auch! =)
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Martiall_Arts 2011/10/10 13:32:56
Antwort löschenmehr muss man dazu eigentlich auch nicht sagen :D Ich kenn sonst keinen Film der sooo schnell zu Ende war ohne das dabei extrem viel passiert ist. Das spricht für Qualität :)
fogy 2011/10/30 13:49:48
Antwort löschenEIN WAHNSINS Film! da sieht man wieder, es gutes gespräch unter Freunden verändert die Weltsicht ;-)
Ich-Bin-Viele 2011/09/26 09:01:36
Kommentar löschenIch wünschte mir, ich könnte hier einen Film als "Lieblingsfilm" markieren ohne ihm die volle Punkzahl geben zu müssen. "The Man From Earth" ist nicht fehlerlos, aber ein einzigartiger Film, der durch intellektuelle Stimulation der angenehmsten Art und eine ganz eigene Atmosphäre besticht.
Trotz des Settings in einem einzigen Raum, trotz der Fixierung auf reine Dialoge schafft es die Handlung zu jedem Zeitpunkt überschaubar und vor allem unterhaltsam zu bleiben. Die Darsteller sind gut, teilweise etwas hölzern (vor allem der Hauptdarsteller), doch dies fällt nicht schwer ins Gewicht, da es vor allem der Inhalt der Gespräche ist, welcher den Zuschauer fesselt: die dargestellten Ideen faszinieren durch Innovation und Durchdachtheit. Zeitweise fühlt man sich, als würde man mit am Lagerfeuer sitzen, um dem Gespräch zu lauschen; als Beethovens Siebte als Hintergrundmusik anklang, welche zu meinen persönlichen Lieblingen gehört, fühlte ich mich persönlich in die Handlung eingebunden wie selten in einem Film. Auch der Rest der (rar gesäten) Musik war für mich stimmig, durchaus unüblich eingesetzt, aber hatte was (z.B. die Choräle die anklingen, als damit angefangen wurde, von Jesus zu sprechen).
Die Handlung abseits des Gesprächsinhalts ist leider etwas schwächer: die angedeutete "Romanze" des Hauptcharakters, die extreme Reaktion des Psychiaters (und die spätere Auflösung bezüglich dessen Vaters), das alles wirkte etwas fehl am Platz oder too much.
Ich weiß nicht, welchem Genre man diesen Film gemeinhin zuordnet, doch wenn es so etwas gibt, dann ist das hier für mich ein "Philosophie-Film", der trotz des durchweg hohen Niveaus runtergeht wie Wasser. "The Man From Earth" versetzt einen mitten in einen sokratischen Dialog, an dem ich unheimlich gerne tatsächlich teilgenommen hätte. Sehr empfehlenswert.
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Crayy 2011/07/19 23:40:38
Kommentar löschenEin grandioser Film der zum Nachdenken anregt. Er kritisiert den Hauptpunkt des menschlichen Versagens: Die fehlende Aktzeptanz gegenüber Religionen, Emotionen, Meinungen..... Die Erzählstruktur war so spannend, sodass ich gar nicht wollte, dass der Film jemals ein Ende finden würde. Keine Ahnung wer das langweilig finden kann. Und schlecht waren die Schauspieler nicht, die Synchonisation war nur teilweise mies. Trotzdem vergebe ich 10 Punkte!
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tim#christian 2011/07/04 13:47:38
Kommentar löschenDer Film sperrt uns in einen Raum, zusammen mit einer hanebüchenen (trotzdem neuen und durchaus interessanten) Theorie und Menschen verschiedener Ansichten. Durchaus nett anzuschauen, dieses Kammerspiel mit inhaltlich fundierten Dialogen. Das hat mir gefallen. Ganz im Gegensatz zur merkwürdigen Wendung am Schluss, die dem hölzernen Hauptdarsteller (der schwächste in der Riege) keine Emotionen abverlangen zu scheinen - schwach! Den Film steht keinesfalls sein kleines Budget im Weg. Dafür ist der Film gut gemacht. Allerdings nervt die extrem unpassende Musik, die man meiner Meinung nach komplett hätte weglassen müssen, sowie erwähnter Hauptdarsteller. Wer trotzdem gerne sehen will, wie man Zuschauer ganz ohne Action und Schauplatzwechsel bei der Stange halten kann, darf reinschauen.
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Delonghi 2011/06/23 14:56:23
Kommentar löschenWie eigentlich schon zahlreich hier erwähnt, Kopfkino ohne jegliche Action, Ballerei...nur lupenreine Dialoge über eine Behauptung, wo jeder im Normalfall in die Anstalt eingewiesen würde;-) Echt mal etwas Anderes.
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Hypocrisy 2011/06/14 09:36:16
Kommentar löschenErinnert mich stark an "Die zwölf Geschworenen" (der Film spielt an nur einem Ort und besteht aus einer einzigen Diskussion).
Im Gegensatz zu diesem wird in "The Man from Earth" jedoch eine philosophisch-moralische Thematik verfolgt, während sich "Die zwölf Geschworenen" in ähnlichem Maße der Juristerei widmen.
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willi147 2011/06/07 14:02:23
Kommentar löschenDer Film beinhaltet eine interessante Idee, die mit einiger Kreativität umgesetzt wurde.(Kammerspiel)
Allerdings sind die Schauspieler, die Dialoge und die Filmmusik äußerst dilletantisch. Besonders William Kat ließ mir des Öfteren die Haare zu Berge stehen.
Das Ende reißt dann aber wieder Einiges raus.
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SpiceWeasel 2011/06/06 12:04:37
Kommentar löschenSo sollte Sci-Fi aussehen, es sitzen 6 Professoren in einem Raum ohne Möbel und philosophieren über "mögliches" =)
Es gibt keinen Effekt, keine Actionszene, kein Blut, keine schnellen Kameraschwenks nichts dergleichen, einfach ein paar Leute reden vorm Kamin so wie es schon die Höhlenmenschen vor 14.000 Jahren taten: Was wäre wenn ein Mensch aus der Steinzeit bis heute überlebt hätte, was könnte er erzählen, welche Ereignisse hätte er mitgemacht? Denn genau das eröffnet der Gastgeber seinen Besuchern und meint sich selbst damit.
Es ist unglaublich wie mich der Film fasziniert und auch nach seinen Ende noch darüber sinnieren lässt. Sollte das denn nicht auch die Absicht von Sci-Fiction sein? Neue Ideen oder andere Sichtweisen eröffnen? Auch wie die Kirche hier nochmals ihr fett abbekommt macht einfach Spass!
Vom Drehbuchschreiber der Orginal Star-Track Serie geschrieben mit einem durch die Bank weg sympathischen Cast und ohne irgendeine Hektik fängt einen der Film ein und man fühlt sich wie eingeladen an der Diskussion der Schauspieler! Fantastisch!
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ElMagico 2011/06/06 12:15:31
Antwort löschenRichtig!
countcount 2011/06/08 16:50:22
Antwort löschendann merk ich mir den mal ;)
smu137 2011/05/15 19:53:05
Kommentar löschenSchlicht großartig.
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