Gravity

Gravity (2013), GB/US Laufzeit 91 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Thriller, Drama, Kinostart 03.10.2013


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7.7
Kritiker
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7.5
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von Alfonso Cuarón, mit Sandra Bullock und George Clooney

Im Weltall hört dich keiner schreien: Unter der Regie von Alfonso Cuarón sind im siebenfachen Oscargewinner Gravity George Clooney und Sandra Bullock nach einem fatalen Unfall auf sich allein gestellt.

Handlung von Gravity
Die Welt von oben: Ein majestätischer Anblick. Selbst nach 130 Stunden auf Weltraumspaziergang ist der erfahrene Astronaut Matt Kowalsky (George Clooney) auch auf seiner letzten Mission vor dem Ruhestand von dem Schauspiel noch immer fasziniert. Für die Wissenschaftlerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) ist es hingegen der erste Flug im Space Shuttle. Gemeinsam mit Kowalsky soll sie Reparaturen am Weltraumteleskop Hubble durchführen.

Eigentlich eine Routine-Mission, doch bei Arbeiten außerhalb des Shuttles kommt es zu einem Unfall, der Teleskop und Shuttle zerstört. Nur durch ein dünnes Kabel verbunden, werden Ryan und Matt in die Weite des Weltalls hinausgeschleudert. Der Kontakt zur Erde ist abgebrochen und damit auch jede Chance auf Rettung. Die letzte Hoffnung besteht einzig darin, die ISS mit ihren Rettungskapseln zu erreichen. Doch in der Schwerelosigkeit wird dies zu einem schier unmöglichen Unterfangen…

Hintergrund & Infos zu Gravity
Gravity wurde 2014 mit sieben Oscars prämiert: Alfonso Cuaróns Science-Fiction-Film wurde in den Kategorien Beste Regie, Beste Kamera, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste Filmmusik, Beste visuelle Effekte und Bester Schnitt mit der goldenen Trophäe ausgezeichnet. Nominiert waren zudem Sandra Bullock als Beste Hauptdarstellerin, Andy Nicholson, Rosie Goodwin sowie Joanne Woollard für das Beste Bühnenbild und Gravity war auch unter den Anwärtern für den Besten Film. In diesen drei Kategorien ging Gravity jedoch leer aus.

Obwohl Gravity über weite Teile ein Kammerspiel in der Leere des Alls ist, drehte Regisseur Alfonso Cuarón in 3D. Alfonso Cuarón schrieb wie schon bei seinen anderen Regiearbeiten Y Tu Mama Tambien – Lust for Life und Children of Men auch das Drehbuch zu Gravity, bekam hierbei aber Unterstützung von seinem Sohn Jonás Cuarón. Obwohl das Drehbuch bereits 2009 fertig gestellt war, dauerte es bis zur Realisierung diverse Jahre; die Produktion wechselte zwischenzeitlich von Universal Pictures zu Warner Bros. Wie bei solchen Prozessen üblich, wurden für die Hauptrollen gleich eine Vielzahl von Kandidaten ins Gespräch gebracht, so u.a. Angelina Jolie, Natalie Portman und Marion Cotillard bzw. Robert Downey Jr., bevor es zur endgültigen Besetzung kam.

Laut George Clooney sollte Gravity weniger ein Actionfilm sein, sondern eher an 2001: Odyssee im Weltraum erinnern. Auch Vergleiche mit Lautlos im Weltraum drängen sich auf. Schon in Solaris, der Neuinterpretation des Klassikers von Andrei Tarkovsky durch Steven Soderbergh, durfte er sich in der Beschäftigung mit den Weiten des Weltalls üben.

Da Gravity auch von der Isolation der beiden Hauptfiguren handelt, musste Sandra Bullock, wie sie in einem Interview berichtete, Drehpausen allein in einer hell ausgeleuchteten Kiste verbringen. (EM)

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Kommentare (649) — Film: Gravity


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mindphoto

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Bewertung7.5Sehenswert

Früher als kleines Kind, habe ich es mir so im Weltraum vorgestellt - unendliche Weite, in allen Richtungen, außerhalb unserer Vorstellungskraft. Mit dieser Vorstellung konnte ich mich in die Rolle, und den Ängsten versetzen - was diesen Film für spannend machte!

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A-Wax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Technisch überragender Weltraum-Film der aufgrund seiner recht eindimensionalen Story viel Potential einbüßt.

Ich glaube was die technische Umsetzung von "Gravity" angeht, herrscht hier in der Community große Einigkeit. Mir fällt spontan kein Film ein, der so grandiose Bilder und Szenen liefert (vor allem in 3D). Die Atmosphäre ist unglaublich und der Film über gesamte (angenehm kurze) Laufzeit extrem spannend.

Hätte es nur diese Kriterien gegeben, müsste "Gravity" problemlos eine 10,0 bekommen. Allerdings gibt es halt bei einem Film auch noch eine Story, sprich die Geschichte die erzählt werden soll. Worum geht es denn hier? Es geht heruntergebrochen um einen Ausseneinsatz im Weltraum der aufgrund umherfliegender Wrackteile eines Satelliten in einer Katastrophe endet. Der gesamte Cast besteht im Grunde genommen nur Sandra Bullock und George Clooney. All das wäre ja auch alles nicht so schlimm, allerdings fehlen mir einfach viele Elemente. Geschichten bestehen aus Menschen und diese Menschen haben wiederum eine Geschichte. So funktioniert aus meiner Sicht die Charakterisierung einer Filmfigur. Diese Profilierung findet hier nur sehr rudimentär statt. Clooney kommt als der erfahrene, charmante Weltraumhase daher, wohingegen Bullock die verletzliche und unsichere Weltraumforscherin mimen darf. Das mag alles zweckmäßig sein, mir ist das zu eindimensional.

Natürlich ist mir bewusst, dass das Hauptaugenmerk bei "Gravity" auf der technischen Perfektion lag und die Geschichte und Figuren eine eher untergeordnete Rolle spielen sollten, allerdings ist mir das trotzdem zu wenig. "Gravity" bleibt trotzdem ein beeindruckender Film, der vor allem in 3D eine unglaublich gute Figur macht und über die gesamte Laufzeit zu unterhalten weiß.

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A-Wax

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@CHF: Die philosophische Schiene finde ich ganz interessant, aber hat mich nicht viel bewegt. Da finde ich den Ansatz von "2001" wesentlich besser. Aber darum geht's nicht. Die Frage die sich mir stellt ist einfach die, inwieweit man eine schauspielerische Leistung bewerten kann, wenn sich der/die Darsteller/in zum Großteil des Films in einem Raumanzug befindet. Für mich ist die Mimik ein ganz entscheidender Faktor und daher habe ich z.B. die Oscarnominierung von Sandra Bullock in keinster Weise verstanden. Ich bin weit davon entfernt, ihr keine gute Leistung zuzusprechen, allerdings viel aussergewöhnliches konnte ich in den 90 Min. auch nicht entdecken. Das gleiche gilt für George Clooney.


CHF

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Oscarnominierung für die Bullock fand ich auch etwas überzogen, aber Ihre Leistung war sehr authentisch. Diese einfache menschliche Hilflosigkeit, die plötzlich entsteht, wenn man mit der Situation völlig überfordert ist. Das hat sie richtig gut hinbekommen. Ihr Mitspieler George Clooney ist das komplette Gegenteil. Schwerelos, mutig, entschlossen, selbstlos und ja selbst der Tod kann ihm nichts anhaben. Diese Ambivalenz der beiden Charaktere ist das Salz in der Suppe, oder wenn man noch ein Stück weiterspinnt, dann kommt es einem fast vor wie ein Traum. Begleitet von wundervollen Bildern befindet man sich im Weltraum.Eine atemberaubende Atmosphäre baut sich auf und man geniesst diese Sequenzen in vollen Zügen. Plötzlich wendet sich das Blatt und alles geht schief, man erfreut sich trotz hoffungsloser Erwartung des Todes, an einem Eskimo, der offesichtlich den Fun seines Lebens mit seinem Husky hat, wohlwissend, der Mann befindet sich auf der sicheren Erde.
Plötzlich wacht man schweissgebadet auf und liegt am Strand. Auf der Erde und..... in Sicherheit.

Grandioser Film, der sehr viel (Welt)Raum zur Interpretation anbietet.


Janus Winter

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich liebe solche Filme! Ein Kammerspiel im bombastischen SciFi-Look. Zwei meiner Lieblingsgenren vereint. GRAVITY ist im Grunde gar kein Science Fiction - Film, es geht nicht um Weltraumschrott oder Katastrophen oder Abenteuer, es geht um eine Frau, die ihre Tochter verloren hat. GRAVITY ist ein Psychogramm, ein unterhaltsames dazu. Und die verzaubernde Sandra Bullock, ach Mensch, langsam wirds kitschig...

Wer den Bunnyfaktor kennt und den Film gesehen hat, kriegt diesmal einen verwirrenden Nachschlag ... Bunnyfaktor: 7 (Ich bin genauso überrascht wie Sie!)

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Ralf Köhler

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Bewertung5.5Geht so

Mit einigermaßen Wohlwollen eine fünfkommafünf. Muss man auch nix zu ausführen. Ansehen reicht.

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Co-Pilot

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Bewertung6.0Ganz gut

Ohlala - Moviepilot sagt mir eine 9,0 voraus. Das kann schonmal gar nicht sein - weil ich "Weltraumfilme" voll doof finde ;) So ein Film kann keine solche Wertung bei mir erreichen, sorry Moviepilot...

Aber da alle sagen, "der ist gut, guck mal rein" habe ich heute den Weg in die Spätvorstellung gewagt... Was ich geboten bekam war zum Einen alles das, was ich an solchen Filmen nicht mag - dies aber in hervorragender Präsentation. Zum Anderen eine interessante Story - zu der mir aber die Identifikation irgendwo fehlte.

Man könnte sagen: Für mich war Gravity wie eine konditorfrische Marzipan-Sahnetorte - nur mag ich leider kein Marzipan. Die Punktevergabe war daher nicht so einfach; ich vergebe mal 6,0 - Genrefans würden wohl noch locker mal 1-2 Punkte mehr vergeben.
Ich fand es teilweise bisschen langweilig, die vergangenen 90min im Weltall mit Sandra Bullock verbracht zu haben. Für so manchen ist das ja aber auch vielleicht DER Traum(?)^^

*Gut gemacht & sehenswert - aber eher was für Genrefans*

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GenervterUser980234

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Als Genrefan ist man aber leider ebenfalls enttäuscht... die Optik ist zwar wirklich atemberaubend, also schon mal eine gute Voraussetzung, aber diese schwachsinnige Vorschulkinder-Physik, die man uns hier als Bären aufbindet, macht leider fast alles kaputt. Schade!


vladvanhelsing

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Bewertung5.0Geht so

Okay ich geb`s zu, meine im Schnitt eher schlechte Bewertung hat eine Menge mit Sandra Bullock zu tun. Ich mag ihre romantischen Komödien überhaupt nicht und sehe mir deshalb aus Prinzip eigentlich keine Filme mit ihr an. Ein Freund hat mir die Disc von Gravatiy unter Androhung von Gewalt praktisch aufgezwungen, weil er hin und weg war von dem Film. Die Bilder sind natürlich hammer! Aber alles Potential wird durch das unerträgliche Hollywood-Familienkino-Ende praktisch zerfetzt! Selbst wenn es sich dabei - wie manche meinen -tatsächlich nur um eine Halluzination aufgrund von Sauerstoffmangel der sich in Wahrheit im verlorenen Todeskampf befindlichen Heldin gehandelt hat. Die starken HD-Bilder retten gerade noch die 5 - also den Durchschnitt. Vollkommen überbewerteter, mehrfacher Academy-Preisträger.

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Cupio

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Bewertung5.0Geht so

Leider entpuppt sich "Gravity" als atmosphärisches Vakuum: Perfekt durchgestyled und hochfunktionell wie die ISS - aber eben auch genauso steril.
Dieser Film hätte mit all seinen durchaus ansprechenden Modulen packend sein können, wenn sie beim Zusammenbauen nicht ausgerechnet die Seele vergessen hätten.
So sieht man das Drama fortwährend, aber man spürt es nicht.
Ebenso wie man das Ende von Shuttles und Raumstationen vor Augen hat aber (folgerichtig) nicht hört.
Oder wie Clooney, dem hier der Part des omnipotenten Charmebolzens zukommt, womit er zum gefühlten zwohundertsten Mal in seiner Karriere ein und denselben Charakter verkörpert.
Mein Gott, Houston...ist Euch dazu wirklich nicht mehr eingefallen?

FAZIT: "Nervosität ist schlecht fürs Herz!"
Mag sein - "Gravity" indes darf getrost auf jeder kardiologischen Station im Nachmittagsprogramm laufen.

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OfferYouCantRefuse

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Bewertung7.0Sehenswert

Viel Rauch um Nichts, aber was für ein Nichts

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AcademyAwardFan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbarer Weltraumfilm. Gravity ist spanned bis zur letzten Minute. Es gibt dramatische und spannende Momente. Die Effekte sind toll und durch die Musik wird der Film noch spannender. George Clooney und Sandra Bullock überzeugten mit ihren Schauspielerischen Leistungen.

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Popelspecht

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Bezeichnung 'realistische Science Fiction' hat sicher einige Hobby-Realisten zum Meckern eingeladen. Klar, die Handlung ist albern und könnte glatt mit der berühmten Rotstift-Kartensequenz aus Indiana Jones dargestellt werden... Wird es aber nicht! Der Realismus ist hier im Detail; Jeder Atemzug steigert die Spannung ins Unermessliche, und alles was hier krachig kaputt geht, macht gar keinen Krach, weil keine Schallwellen, und so nebenbei fühlt sich hier jeder materielle Schaden schlimmer an als Kirk's Verlust seines Sohnes (Star Trek III). Realistisch also im Sinne von "Hey, das ist direkt über meiner Rübe!" und nicht nach dem Motto "So könnte es aussehen, wenn wir zwischen den Galaxien rumwarpen". Bemängeln könnte ich eigentlich nur das Ende (SPOILER!!), welches dann doch viel zu glatt und unbeschadend lief, obwohl das Frollein weder Profi im Landeanflug war, noch die Sprache des Rettungsbootes beherrschte. Es vermittelte nach all dem Stress irgendwie ein "So, es reicht, ihr hattet euren Spaß, jetzt mal schnell Ende mit dem Film"-Gefühl.
Kurz: Gravity ist eine wunderbare Space-Achterbahn jenseits der ganzen üblichen SciFi-Errungenschaften, die aber zum Schluss hin an Fahrt verliert. Tut dem Spaß aber keinen Abbruch!

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howartwollowitz

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Bewertung9.5Herausragend

Ein toller bildgewaltiger Film.
Der Mexikaner Cuaron zeigt den Amis wo es langgeht mit diesem Bildgewalltigen spitzen actioneer.

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deevaudee

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Bewertung6.5Ganz gut

P
U
und ne menge H!!!!!!!!

Oder einfach nur PUH!!!

Nun ja, Gravitation, hat sieben Goldmännchen bekommen. Aber nur für die Technik. Für die handelnden Personen wäre dies nicht wirklich nachvollziehbar. Ein Cast away im All, nur ohne Volleyballkopf dafür aber mit einer Marsianerspielfigur die fröhlich zur Tür hinaus schwebt. Bullock hat ja gespielt, als gäbe es keinen Morgen, in Sachen Neuanstellung für weitere Projekte. Ist ja nicht so das sie noch nie was geleistet hat, aber man hatte das Gefühl als spiele sie gegen ihr Karriereende an.
Clooney hat zu viel Rochér Werbung gedreht, und labert die ganze Zeit als müsse er laut Vertrag mindestens 2000 Worte an Text in diesen Film runter dudeln. Also ganz klar, diese zwei "EXPERTEN" im All haben mich schon Launentechnisch arg strapaziert.

Und bei 80 Minuten Laufzeit kriegt man wirklich nur Plot. Epilog oder Prolog darf man sich fein dazudenken. Warum die da oben rum eiern, weiss keiner so recht. Nur irgendwas mit Reparatur. Janz toll!!! Grosses Kino.
Heute gebe ich mal Gewissenhaft die Vorhersage von 8,0 bekannt.
Wären beide Darsteller nicht so überdümmlich in ihrer Daseinsform, hätte ich es gelten lassen, aber so muss ich wie zu Schulzeiten den Rotstift genau da bei den beiden ansetzen. Was das tiefe und die Tiefe des Alls angeht, sowie die Prämien für den Technikaspekt, kann ich kaum was entgegensetzen. Zwar nur Heimkino, und ohne 3D, aber selbst ohne sieht es schon recht aufgehübscht aus. Konnte schon zusagen.
Das hier letztlich künstliche Gefahr entsteht durch "Russisches" Versagen da die kegeln im Weltraum spielen mit ihren eigenen Satelliten, nun ja, leichtes Augenverdrehen war auch hier schon angesagt.
Die unfreiwillige Komik hatte mich aber besänftigt. Als dann Nanking und die Bullock um die Wette jaulten, hatte ich mir gewünscht, jemand geht zu ihr hin, gibt ihr nen Lutscher streichelt ihre kurze Matte und sagt, "allet wird wieder juut meen Kleener!"

Verarscht, auf vergoldeten Niveau kann man sagen. Was ansprechend wirken sollte, was mich aber leicht rasend machte, als Bulli nachdem sie sich in die ISS gerettet hat, sich aus ihren Klamotten pellte und erst mal in die Phötus Haltung ging. Was soll der Scheiss?? Welchen Mehrwert nimmt man bitte schön aus so einer Einstellung?
Ja man, ich leide voll mit Lady Speed mit. Genau!!

Nicht.

Gravity geht einen auf den Sack, sieht dabei aber halt gut aus. Quasi ist der Film wie ein schlechtes Date, Optik prima, Inhalt zum davon rennen.
Das die Rettung letztlich über Kommunistische Einrichtungen funktionieren soll, hatte erst recht einen faden Beigeschmack.
Nun ja, seit Alien weiss man, im All ist man allein, und durch Armageddon konnte man wenigstens sehen, wie Explosionen und Gefahr in der Schwebe wenigstens cooler rüber kommen.
Wie gesagt, Cast away im Weltraum.
Die Musik war auch schon sehr dramatisierend, aber recht ordentlich. Letztlich läuft alles auf die Visualisierung hinaus. Die war schon wirklich genial. Aber bei all den anderen Punkten sollte man schon viel Toleranz haben, oder einfach nur Schmerzpervers sein.

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Ezzpi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für solche Filme wurde das Kino gemacht! Ein visuelles und audiotechnisches Monster von Film. Super Effekte, toller Cast und eine wunderschöne Kamera sowie Darstellung des Weltraums.

Mich hat der Film durch und durch überzeugt. Manche mögen die Story bemängeln, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Die Story bietet für das was der Film zeigen und sein will, alles notwendige. Mehr hätte einfach nur eine unnötige Länge erzeugt.

ACHTUNG SPOILER:

Und dann das Ende bzw. viel mehr der Mittelteil. Hier bleibt so viel Spielraum für Spekulationen. Hat Sie überlebt oder war das alles ab der Sojus-Kapsel nur Halluzination? Das war für mich neben den ganzen Effekten ein ziemlicher cooler Aspekt, der mir direkt nach dem Anschauen gar nicht so bewusst geworden ist. Erst nach späteren Diskussionen ist uns das so bewusst aufgefallen.

Super!

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Klenn

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Bewertung3.0Schwach

Gravity ist kein Film für Leute die auf Abwechslung, gute Handlung und wenig Durchschaubarkeit stehen, eher für Leute die das anschauen eines PC Benchmarks bevorzugen. Sehr Langatmige Szenen und kaum Schnitte. Bsp: Die Hauptperson dreht sich 3Min lang und man pennt fast ein bis ganz zufällig die zweite Hauptperson vorbeigeschwebt kommt und die erste rettet (mehr Personen gibt es auch nicht). Fakt ist
- schwache Handlung und ständige Panik der Hauptperson (macht den Film sehr Monoton)
- Aufbau ungefähr so: OMG Wir Sterben! -> knapp Gerettet -> OMG Ich habe kaum mehr Sauerstoff! -> knapp Gerettet -> OMG Wir haben kein Treibstoff! -> knapp Gerettet -> OMG Er ist gestorben, Ich Sterbe! -> knapp Gerettet -> OMG Die ISS brennt! -> knapp in die Kapsel Gerettet -> OMG die Kapsel ist kaputt Ich muss zur anderen Kapsel aber Ich habe kein Treibstoff mehr und keine Ahnung von Technik! -> knapp Gerettet.
Und so zieht sich das dann hin.
Ich kann diesen Film keinem Empfehlen, außer man sitzt im Flugzeug und langweilt sich zu Tode, der Spannungsbogen ähnelt einer Buckelpiste und am Ende kommt es einem so extrem unwahrscheinlich vor, dass die Hauptperson überlebt hat. Fazit: Gute Grafik, aber sonst eine Tonnenfilm xD

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TShael

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Bewertung2.5Ärgerlich

Sandra Bullock kämpft ums Überleben. Die ganze Zeit. Man fühlt sich gehetzt und fragt sich, warum diese Trümmerteile, die ihr am Anfang immer wieder entgegenfliegen, sie nie treffen. Sind halt Stormtroopertrümmerteile. Jedenfalls macht es keinen Spaß. Und als sie endlich auf der Erde ankommt, ist der Film vorbei. Wären fünf Minuten "was danach geschah", die noch viel Potential gehabt hätten, zu viel verlangt gewesen. Aber dann hätte man mehr als zwei Schauspieler gebraucht.
Wenn ihr auf Weltraumaufnahmen steht ist es vielleicht genau das richtige für euch. Mir hat es keinen Spaß gemacht.

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TShael

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Nein, das war ein echtes Kino und in 3D. Ich erlaube mir einfach einen anderen Filmgeschmack zu haben als Sie.


Thatsnotthenameiwant

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe selten einen Film gesehen der mich so sehr mitgerissen hat wie dieser hier.
Es ist wirklich überraschend, dass der Film gerade mal mit 2 Schauspielern auskommt und dennoch nicht langweilig wird. Sehr packende Bilder und Atmosphäre die hier geschaffen wird. Auch die Visual Effects sind meiner Meinung nach überragend.

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martin.demian.33

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Bewertung9.0Herausragend

Unverständis ernten die jene Möchtegern-kritiker, die kritisieren nur um mies zu machen, anstatt sich von dem Film mitreissen zu lassen. Hier geht es ums Reinste Überleben und nicht um das Diskutieren , ob die Geschichte es zulässt, dass Sandra und George nachdem sie gerettet wurden einander daten sollen. Keine Zeit für zwischenmenschlichen Schnickschnack oder komplexe Besprechen von Problemen, die man auf der Erde hat.
Technisch ist der Film auf höchstem Niveau. Effekte, Musik, Kameraführung sind der Filmpreise wert. Gravitationstechnisch kann man sich streiten. ;)
Die tiefere Botschaft des Films bleibt dennoch: Aller Technikeuphorie und Aufbruchstimmung zum Trotz ist der Weltraum ein einsamer Ort, wo man am sichersten sterben kann.

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rosikennedy

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Bewertung7.5Sehenswert

Tolle Atomsphäre und beeindruckende Bilder. Ein Film der mit nur 2 Schauspielern überzeugen kann. Story an sich etwas Flach dennoch auf eine art und weise sehr spannend umgesetzt.

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clarkkent

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gleich mal vorweg:
ich bin kein ausgewiesen Si-Fi-Fan,
und mega viele Special Effekte brauch ich auch nicht unbedingt,
aber ich konnte mir den Film ganz in Ruhe bei einer NachtVorstellung, fast als einziger in nem I MAX hier anschauen, und was soll ich sagen: Ü BER RA GEND!
der Score is Super stimmig,
schauspielerisch geht auch alles klar.
über die Effekte brauchen wir uns nicht unterhalten, die sind TIP TOP.
das beste jedoch ist, das der Film eine ganz klare Massage am Schluss zu transportieren weiß.
so bin ich ein bisschen klüger und weiser, glücklich nach Hause gegangen.
klare Empfehlung.

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DarkAssassin

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Bewertung3.5Schwach

Viel davon gehört, hochgelobt und eine Vorhersage von 7,5.
Das einzige, was mir jedoch dazu einfällt ist: *gääähn*

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