Unbreakable - Unzerbrechlich
Unbreakable (2000), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Thriller, Fantasyfilm, Kinostart 28.12.2000
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von M. Night Shyamalan, mit Samuel L. Jackson und Bruce Willis
In Unbreakable spielt Bruce Willis den Wachmann David Dunne, einen ganz normalen Mann, der aber unverwundbar zu sein scheint. Jedenfalls überlebt er als einziger ein schweres Zugunglück, bei dem alle anderen 131 Insassen ums Leben kamen. Elijah Price (Samuel L. Jackson) ist das krasse Gegenteil von Dunne: Er wurde bereits mit gebrochenen Armen und Beinen geboren, und musste einen großen Teil seines Lebens im Rollstuhl verbringen. Gibt es eine Verbindung zwischen diesen beiden Menschen?
Handlung
Unbreakable arbeitet mit zwei zunächst voneinander unabhängigen Erzählsträngen, die im Verlauf des Films ineinander verwoben werden. Die beiden Handlungsstränge sind im Film nicht chronologisch dargestellt; in einer Handlungsbeschreibung bietet sich dies allerdings an, weil die im Film dargestellte Handlungsreihenfolge hier eher verwirren würde.
Erzählstrang 1 „Elijah Price“
Zum einen erzählt der Film die Geschichte des Kunsthändlers Elijah Price. Price leidet seit seiner Geburt an der Glasknochen-Krankheit; der Zuschauer erfährt in mehreren Filmsequenzen, wie Elijah – gefordert und gefördert von seiner Mutter – versucht, trotz seiner Krankheit ein möglichst normales Leben zu führen. Dass dies schier nicht möglich ist, wird durch verschiedene Krankenhausaufenthalte deutlich, denen sich Elijah unterziehen muss. Eine Schlüsselszene des Filmanfangs zeigt den jugendlichen Elijah, der sich weigert, die elterliche Wohnung zu verlassen und auf den nahe gelegenen Spielplatz zu gehen. Seine Mutter drängt ihn dazu, die Wohnung zu verlassen. Sie ködert ihn mit einem Geschenk, das sie für ihn auf einer Bank auf dem Spielplatz deponiert hat. Er, so die Mutter, dürfe das Geschenk behalten, wenn er es sich selbst vom Spielplatz hole. Elijah tut dies und bekommt von seiner…
In Unbreakable spielt Bruce Willis den Wachmann David Dunne, einen ganz normalen Mann, der aber unverwundbar zu sein scheint. Jedenfalls überlebt er als einziger ein schweres Zugunglück, bei dem alle anderen 131 Insassen ums Leben kamen. Elijah Price (Samuel L. Jackson) ist das krasse Gegenteil von Dunne: Er wurde bereits mit gebrochenen Armen und Beinen geboren, und musste einen großen Teil seines Lebens im Rollstuhl verbringen. Gibt es eine Verbindung zwischen diesen beiden Menschen?
Handlung
Unbreakable arbeitet mit zwei zunächst voneinander unabhängigen Erzählsträngen, die im Verlauf des Films ineinander verwoben werden. Die beiden Handlungsstränge sind im Film nicht chronologisch dargestellt; in einer Handlungsbeschreibung bietet sich dies allerdings an, weil die im Film dargestellte Handlungsreihenfolge hier eher verwirren würde.
Erzählstrang 1 „Elijah Price“
Zum einen erzählt der Film die Geschichte des Kunsthändlers Elijah Price. Price leidet seit seiner Geburt an der Glasknochen-Krankheit; der Zuschauer erfährt in mehreren Filmsequenzen, wie Elijah – gefordert und gefördert von seiner Mutter – versucht, trotz seiner Krankheit ein möglichst normales Leben zu führen. Dass dies schier nicht möglich ist, wird durch verschiedene Krankenhausaufenthalte deutlich, denen sich Elijah unterziehen muss. Eine Schlüsselszene des Filmanfangs zeigt den jugendlichen Elijah, der sich weigert, die elterliche Wohnung zu verlassen und auf den nahe gelegenen Spielplatz zu gehen. Seine Mutter drängt ihn dazu, die Wohnung zu verlassen. Sie ködert ihn mit einem Geschenk, das sie für ihn auf einer Bank auf dem Spielplatz deponiert hat. Er, so die Mutter, dürfe das Geschenk behalten, wenn er es sich selbst vom Spielplatz hole. Elijah tut dies und bekommt von seiner Mutter seinen ersten Comic geschenkt. Ein folgenreiches Geschenk, denn Elijah entwickelt ein immer stärker werdendes Interesse an diesem Literatur-Genre und wird nicht nur zum leidenschaftlichen Sammler von Comics, sondern spezialisiert sich als Kunsthändler mit später eigener Galerie auf diese Sparte. Darüber hinaus werden Comics für Elijah zu einer Art Ersatzleben: Besonders faszinieren ihn in den Comics die Superhelden mit übermenschlichen Fähigkeiten – eine für einen Menschen in seiner Lebenssituation verständliche Faszination, bilden sie doch mit überdurchschnittlichen körperlichen Fähigkeiten das genaue Gegenteil zu Elijah selbst, der sich aufgrund seiner unheilbaren Krankheit eher als körperlich unterdurchschnittlich entwickelt empfindet.
Erzählstrang 2 „David Dunn“
Der Protagonist des zweiten Handlungsstranges ist der Sicherheitsbeamte David Dunn. David ist am Anfang des Films mit dem Zug auf dem Weg nach Hause. Kurz vor der Ankunft entgleist der Zug – die Fahrt endet in einer Katastrophe. Alle 132 Zuginsassen außer David kommen ums Leben; er überlebt wider Erwarten und wider ärztlichem Ermessen völlig unverletzt. Darüber freuen sich aber überraschenderweise weder David selbst besonders, noch seine Frau Audrey oder sein Sohn Joseph. Die Ehe der Dunns steckt in einer tiefen Krise; die Bahnfahrt vom Filmanfang war das Resultat eines Bewerbungsgespräches für einen Job, der David sogar – würde er ihn antreten – von seiner Familie trennt. Momentan arbeitet David als Sicherheitsbeamter in einem Footballstadion. Familie Dunn lebt in relativ einfachen Verhältnissen. Überhaupt spürt der Zuschauer sehr bald, dass die Atmosphäre in der Familie Dunn sehr kühl und distanziert ist: David schläft beispielsweise jede Nacht bei Joseph statt im gemeinsamen Schlafzimmer. Von Davids gesamter Person geht eine große Unnahbarkeit aus, ohne dass sich für den Zuschauer zunächst ein Grund dafür erkennen lässt.
Die Verbindung der beiden Erzählstränge
David nimmt am Gedenkgottesdienst für die Opfer der Zugkatastrophe, die er selbst überlebt hat, teil. Als er zu seinem Wagen zurückkommt, findet er unter dem Scheibenwischer die Karte einer Kunstgalerie mit einer Notiz, die sinngemäß besagt, dass er in die Galerie kommen soll, wenn er erfahren möchte, warum er als einziger das Zugunglück überlebt hat. Obwohl David auch hier sehr unemotional – fast schon unnatürlich – reagiert, besucht er mit seinem Sohn Joseph zusammen die Galerie. Dort angekommen – es ist natürlich die Kunstgalerie von Elijah Price – eröffnet ihm dieser, dass er eine Theorie dafür hat, warum David das Unglück überlebt hat. Nach dieser Theorie, so Elijah, hat die Natur Menschen geschaffen, die körperlich unterdurchschnittlich entwickelt sind. Deshalb glaubt Elijah, dass es auch Menschen mit überdurchschnittlichen körperlichen Fähigkeiten geben muss – ähnlich den Superhelden in seinen Comics. Weil David so unerwartet eine Katastrophe unbeschadet überlebt hat, ist Elijah überzeugt, dass David quasi ein gegensätzliches körperliches Extrem zu sich selbst darstellt, d.h. ein realer Superheld ist. Elijah bedrängt David mit Fragen, wie z.B. ob er jemals krank gewesen sei oder ob er sich unglücklich fühle, ohne einen Grund hierfür zu kennen. David reagiert brüsk, und die Dunns verlassen die Galerie. Obwohl David diese Möglichkeit, ein Superheld zu sein, Elijah gegenüber zunächst geleugnet hat, stellt er Nachforschungen an. Dabei erfährt er u.a. von seinem Arbeitgeber, dass er bisher noch keinen einzigen Tag krankheitsbedingt gefehlt hat. Und seine Frau Audrey bestätigt ihm, dass sie sich nicht erinnern kann, dass David jemals in ihrer Beziehung eine Erkältung oder eine ähnliche Krankheit gehabt habe. David beginnt in Betracht zu ziehen, dass an der Theorie von Elijah doch etwas Wahres sein könnte. Die Hinweise, dass David ein außergewöhnlicher Mensch sein könnte, verdichten sich immer mehr. Elijah leitet David dabei an, und der Zuschauer bekommt fast den Eindruck einer Lehrer-Schüler-Situation. Verschiedene Szenen zeigen, wie sich David immer mehr damit abfindet, besondere Fähigkeiten zu haben. Zum Beispiel erinnert er sich an einen schweren Autounfall, den er ebenfalls unversehrt überstanden hat. Einzig Joseph ist sehr schnell überzeugt, dass sein Vater ein Superheld ist. Er ist z.B. dabei, als David beim Gewichtheben im eigenen Keller feststellt, dass er übermenschliche Kräfte besitzt. Deshalb stiehlt er Davids Pistole und will auf ihn schießen – gleichsam als Beweis, dass er recht hat. David kann ihn davon abhalten.
Davids Autounfall, an dem auch Audrey – zum Zeitpunkt des Unfalls noch seine Freundin – beteiligt war, entpuppt sich als eine weitere Schlüsselszene: Obwohl in Wirklichkeit unbeschadet, gibt er Audrey gegenüber vor, bei dem Unfall verletzt worden zu sein. Der Grund: David ist zum Zeitpunkt des Unfalls ein Football-Nachwuchstalent mit Ambitionen auf einen Profivertrag. Audrey aber will keinen Profi-Footballer heiraten, weil diese, so sagt sie, alle über kurz oder lang körperliche Krüppel würden. Der Unfall gibt David die Möglichkeit, sich, ohne sein Gesicht zu verlieren, vom Profisport zu distanzieren. Die beiden heiraten. Nun wird für den Zuschauer sukzessive klar, warum David seinem Umfeld gegenüber so unnahbar auftritt: Er hadert mit sich selbst und seinem Schicksal, dass er sich zwischen dem Football und der Frau, die er liebt, entscheiden musste und nun ein einfaches Leben statt dem eines Footballstars führt. Aber mit zunehmender Akzeptanz seiner übernatürlichen Fähigkeiten kehrt Davids Lebensmut zurück. Er begibt sich mehr und mehr aus der Rolle des passiven Dulders in eine aktive gestaltende. Er geht nachts durch die Stadt, um seine „Superkräfte“ zu prüfen und entdeckt wirklich ein Verbrechen, das er aufklärt.
Neben seinen übermenschlichen Kräften besitzt David auch die Fähigkeit, Dinge zu sehen, die nicht real um ihn herum passieren. Er braucht hierzu nur an dem Ort oder in der Umgebung der Menschen zu sein, die mit den Ereignissen zu tun hatten. Deshalb begibt er sich eines Nachts in die Halle, in dem das Wrack des Zuges steht, der am Filmanfang verunglückte. Er „sieht“, dass an dem Zug manipuliert wurde, kann aber nicht erkennen, wer der Täter war.
Schluss
Elijah und David sind sich im Lauf von Davids Entwicklung näher gekommen, ohne wirklich Freunde geworden zu sein. Deshalb lädt der Galerist David zu einer Vernissage ein. In der Galerie ziehen sich die beiden zu einem Gespräch in Elijahs Büro zurück. Als David Elijah die Hand gibt, „sieht“ er, dass es Elijah war, der das Zugunglück – und zuvor noch weitere Katastrophen – zu verantworten hat. David stellt Elijah zur Rede und der Galerist gesteht, dass er mit diesen Unglücken Situationen herbeiführen wollte, die einen Superhelden, den es nach Elijahs Theorie ja geben muss, erkennbar werden lassen würden. David ist fassungslos über die Tatsache, dass Elijah bereit war, viele Menschenleben zu opfern, nur um seine Theorie bestätigt zu bekommen. Elijah wird verhaftet und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.
Cast & Crew
-
M. Night Shyamalan
-
Samuel L. Jackson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elijah Price
-
Bruce Willis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Dunn
-
Robin Wright
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Audrey Dunn
-
Spencer Treat Clark
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joseph Dunn
-
Leslie Stefanson
-
Charlayne Woodard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elijahs Mutter
Regie
Schauspieler
-
Eamonn Walker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Mathison
-
Michael Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Doctor Dubin
-
John Patrick Amedori
-
M. Night Shyamalan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Drogendealer
-
M. Night Shyamalan
- Genre
- Mysterythriller, Fantasyfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Fantasiewelt, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Begegnung, Comic, Ehekrise, Glasknochen, Krise, Selbstfindung, Superheld, Unverwundbarkeit, Zugunfall, Überlebender
- Stimmung
- Berührend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Unbreakable - Unzerbrechlich
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Trailer zum Film Unbreakable - Unzerbrechlich
Alle Trailer, Clips & Videos (2)













Kritiken (3) — Film: Unbreakable - Unzerbrechlich
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenMit seiner überaus bedachten Inszenierung zieht M. Night Shyamalan das Publikum in seinen Bann. „Unbreakable“ zelebriert eine geheimnisvolle Ruhe durch sehr lange, schnittlose Sequenzen aus teils ungewöhnlichen Blickwinkeln (auffällig häufig Spiegelbilder) und kühle Farbtöne, die sich mit der Geschichte weiterentwickeln. Die Idee ist verdammt gut: Das Superhelden-Thema aus dem Comic wird in die Realität verlagert. Das Vorhaben ist auf besondere Weise geglückt. Da es jedoch paradox ist, danach immer noch von „Realität“ zu sprechen, muss man eher sagen, dass „Unbreakable“ in einer eigenen Welt spielt, angelehnt an die Realität. Hat man sich in diese hineingefunden, indem man so einige unglaubwürdige Begebenheiten akzeptiert, weiß der Film einen mit seiner eigenartigen Atmosphäre zu packen. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Unbreakable» ist in erster Linie ein in eindringlichen Aufnahmen erzähltes Charakterdrama. Formal ist «Unbreakable» durch die sorgfältig konstruierten Einstellungen unübertrefflich.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenElegisch bis kurz vor der Erstarrung erzählt M.Night seine vorhersehbare Story mit humorloser Beharrlichkeit, die den obligatorischen Schlusstwist letztlich auch nur ermüdend werden lässt.
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Kommentare (63) — Film: Unbreakable - Unzerbrechlich
Kommentar schreibenProjectChaos 2011/11/10 14:10:35
Kommentar löschenNicht umsonst in der Top 20 Filme der Dekade 2000-2010 Liste von Quentin Tarantino.
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sikkmeidack 2011/08/21 22:55:39
Kommentar löschenMit sachlichem Stoizismus wird hier eine unglaubliche Geschichte glaubhaft und ohne Eile geschickt geschildert. Ein sehr intensives Drama, das ausnehmend plausibel eine abseitige Comic-Projektion, eine verquere Identitätsfläche lebendig macht. Metaphorisch, ohne peinliche Klischees und überraschend wie bei ALDI an der Kasse einen plötzlichen, hinterhältigen Tritt in den Bauch zu bekommen.
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ElMagico 2011/08/22 10:38:09
Antwort löschenYes! :)
Schlegel 2011/11/04 13:14:56
Antwort löschenYes!
brainchild 2011/08/19 11:19:37
Kommentar löschenIn seiner Ästhetik ist "Unbreakable" für einen Hollywood-Blockbuster ungewöhnlich radikal geraten: sehr lange Einstellungen (durchschn. 18,7 Sekunden!), überwiegend dunkel und ziemlich farblos gehaltene Bilder, stark symbolische Farbgebung, eher wenige Dialoge. Man merkt Shyamalan an, dass er nach seinem Über-Erfolg "The Sixth Sense" mit den Konventionen der Genres und damit den Erwartungen der Zuschauer und erst recht der Filmstudios experimentieren wollte. Dass das weder finanziell noch kritisch völlig aufgehen würde, musste ihm dabei klar sein.
Bei "Unbreakable" handelt es sich (KLEINER SPOILER) um ein Superheldendrama. Das merkt man dem Werk lustigerweise gar nicht an. Zu keiner Zeit wirkt Bruce Willis hier auch nur ansatzweise heroisch, gerade solcherlei Versuche werden schon beinahe ins Lächerliche gezogen. In einer Szene gegen Ende etwa nimmt er den Kampf mit einem "Schurken" auf, bleibt dabei auch Sieger. Das ist aber (absichtlich) so unglaublich teilnahmslos und distanziert gefilmt, dass man danach eher Scham oder sogar Mitleid als Stolz und Bewunderung verspürt. Willis strahlt durchgehend enorme Probleme mit seiner nur zufällig entdeckten neuen Rolle in bzw. außerhalb der Gesellschaft aus. Diese wird ihm von Samuel L. Jacksons Figur zugewiesen, einer Art Antagonist des "Helden", dessen Rolle schwer zu verstehen ist und eigentlich ein zweiten Anschauen zwingend notwendig macht. Shyamalan hatte ja selbst scheinbar lange auf das Go für ein Sequel gehofft, indem dieser Antagonismus sich zugespitzt hätte und endlich die existenziellen Züge erhalten hätte, die bereits in "Unbreakable" angedeutet werden. Überhaupt hat man bei "Unbreakable" des öfteren das Gefühl, das hier nicht alles erzählt wird und vieles eher der Vorbereitung dient; die Handlung wirkt dadurch wie ein Bruchstück, dessen Konsequenz weit größer als alles hier gezeigte sein wird.
"Unbreakable" hat durchaus seine Schwächen (eine davon war übrigens das Marketing), er macht es einem auch nicht gerade leicht, ihn zu mögen. Aber er ist unglaublich mutig, da konsequent inszeniert. Mit nur 106 Minuten Laufzeit vermeidet es Shyamalan auch, seine ungewöhnlich eingesetzten Stilmittel zu langatmig werden zu lassen. Im Grunde kann man das Werk sogar als Vorreiter für den Haufen an Filmen, die mit ähnlicher Thematik anhaltend das neue Jahrtausend überschwemmen, sehen. Schade, dass von ebendiesen so viele ihre überflüssigen Fortsetzungen erhalten haben, während diesem seine notwendige verweigert wurde.
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Scipio 2011/08/05 20:53:43
Kommentar löschenWie sagt man so schön: als Tiger gestartet - als Bettvorleger geendet!!!
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christian-bauer 2011/07/31 17:47:39
Kommentar löschenImmer wieder schummelt sich die eine oder andere Länge in die Geschichte. Bruce Willis weiß wieder einmal zu überzeugen und Samuel L. Jackson zeigt wieder einmal seine Genialität als verrückter Comicsammler.
David Dunn, ein Superheld unserer Zeit. Die Grundfrage, ob für Superhelden wie Batman und Superman überhaupt Platz in unserem Umfeld ist kann hier somit gestellt werden.
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DrBlues 2011/07/31 19:00:41
Antwort löschenwahre Worte ...
Schlegel 2011/07/06 22:46:01
Kommentar löschenFast ein Arthousefilm, wie "The Village", und das kommt im Cinemaxx nicht gut an.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 24 Antworten
doctorgonzo 2011/07/07 10:23:36
Antwort löschenArthaus und `The Village´ in einem Satz? Warum hat mich niemand davon unterrichtet, dass schon wieder Gegenteiltag ist?
Schlegel 2011/07/07 19:43:41
Antwort löschenBis zu "Lady in the Water" gehen Shyamalans Filme auf jeden Fall eigene Wege, nicht nur in der Story, sondern vor allem in Auflösung, Rhythmus und Bildsprache. "Unbreakable" ist ein Meisterwerk des ökonomischen Erzählens, kein Schnitt ist zu viel, selbst jeder Schwenk hat noch eine dramaturgische Funktion. Viele Infos werden rein visuell vermittelt, was schwierig ist, denn man muss sich eines aufmerksamen Publikums gewiß sein; das erfordert Mut. In "Sixth Sense", "Unbreakable", "Village" und mit Abstrichen auch in "Signs" ist der Inder inszenatorische Risiken eingegangen, die für Hollywood tatsächlich ungewöhnlich sind. Seine Handschrift ist unverwechselbar (gewesen) und war zugleich die perfekte Form für seine Geschichten. Zweifellos hat Shyamalan abgebaut, aber lange war er ein absoluter Könner, einer der Besten. "The Village" halte ich tatsächlich auch für seinen besten Film.
doctorgonzo 2011/07/07 19:50:34
Antwort löschen"The Village" halte ich für grandiosen Mist. Wie ich überhaupt bei Shyamalans Filmen keinerlei wirklichen Tiefgang entdecke, für mich werden sie in ihrer braven, gewollt vertrackten Mystik nur blöder, je mehr Aufmerksamkeit ich ihnen entgegen bringe. In "Unbreakable" sind wenigstens die Darsteller einigermaßen gut drauf...
Schlegel 2011/07/07 20:01:32
Antwort löschenDie Darsteller sind in Shyamalans Filmen eigentlich immer überdurchschnittlich. Im Grunde ist er ein Schauspielerregisseur, wie auch der Fokus seiner Filme vor allem auf den Charakteren liegt. Das ist seine Stärke, noch vor irgendwelchen Twists.
doctorgonzo 2011/07/07 20:08:39
Antwort löschenAlso das finde ich nun garnicht. In einer Vielzahl seiner Filme finde ich die Darstellerleistungen unmöglich, aber eben auch die Rollenzeichnung...Nicht nur "Signs", auch "The Sixth Sense" oder "Das Mädchen aus dem Wasser", ganz allgemein sieht man die Darsteller, die er auffährt meist in anderen Filmen deutlicher glänzen...
Schlegel 2011/07/07 20:15:22
Antwort löschenZum Beispiel?
doctorgonzo 2011/07/07 20:26:09
Antwort löschenBruce Willis - in beinahe jeden anderen Film, außer "Color of Night" und "Armageddon"
Brendan Gleeson - in "Tough Boys", sogar in "Braveheart"
Joaquín Phoenix - in "8mm", "Walk the Line" und "Army go home"
William Hurt - in "Gorky Park", "Dark City", "Mr. Brooks", oder "Smoke"
das mal nur als grober Überblick...
Schlegel 2011/07/08 12:03:26
Antwort löschenDanke für den groben Überblick. Auf welchen Beobachtungen gründet nun diese deine Einschätzung?
doctorgonzo 2011/07/08 13:56:05
Antwort löschenNun, hauptsächlich darauf, wie diese Figuren ihre jeweilige Rolle hinsichtlich Gestik, Mimik und Gesamtwirkung ausfüllen, wie glaubwürdig sie in Anbetracht ihrer Persönlichkeit, evtl auch ihrer Filmographie in eine bestimmte Rolle passen und inwieweit sie (im Falle einer schwachen Präsentation) an der Rollenzeichnung oder an eigenem Unvermögen scheitern.
Schlegel 2011/07/08 18:25:00
Antwort löschenKlingt sehr allgemein. Mit "Figuren" meinst du Schauspieler, oder? Was ich an Shyamalan wirklich schätze, ist sein Hang zu filmischer Zurückhaltung, der letztlich auch in der Schauspielführung zu finden ist. Das Œuvre Shyamalans ist voll mit introvertierten Charakteren, Kopfmenschen, die an der Welt zerbrochen sind. Dieser Typus wurde mit jedem Film immer weiter ausdifferenziert, bis zum Höhepunkt in "The Village", wo sich eine ganze Gemeinschaft aus Angst vor der Welt verschließt. Lange ist das - und nicht der Twist - Shyamalans Thema gewesen, wohlgemerkt ohne grobe Wiederholungen, in immer neuen Nuancen, in "The Village" gleich auf mehreren Ebenen. Das grosse Thema heißt "Einsamkeit". Daran hat sich Shyamalan abgearbeitet, kammerspielartig, mit fast depressivem Duktus - mitten im Mainstream. Selbst wenn seine Schlußwendungen der Logik trotzen, den Subtext seiner Geschichten beackert er aufrichtig. Ebenso wird man bei seinen Darstellern nie aufgesetztes Stirnrunzeln finden, keine Gesichtskirmes, kein tönendes "ACT", kurz: keine Eitelkeiten. Das Spiel seiner Schauspieler ist zurückhaltend, nuanciert, präzise und im Falle von Bruce Willis (Sixth Sense / Unbreakable) auch sehr unterschiedlich. Viele Schauspieler habe ich nie wieder so verletzlich gesehen wie in Shyamalans Filmen. Das bedeutet immer auch ein grosses Vertrauen zwischen Regie und Darsteller. Guter Mann.
doctorgonzo 2011/07/08 22:29:44
Antwort löschenDu hast eine allgemeine Frage gestellt. Die kann man nur allgemein beantworten.
Mit Figuren meine ich die Schauspieler in ihrer jeweils festgelegten Rolle.
Zurückhaltung ist immer eine Frage der Rolle und der Person, die diese Rolle verkörpert, deshalb empfinde ich es oft so, dass Shyamalan seine Akteure bremst, ihre Möglichkeiten beschneidet, man kann auch intensiv spielen, ohne "Gesichtskirmes" zu veranstalten und so wirken die Rollen, die Shyamalan kreiert auf mich oft langweilig und gehemmt.
Schlegel 2011/07/08 23:16:04
Antwort löschenNee, ich hab nach Beispielen gefragt, zweimal. Das Schauspiel fügt sich bei Shyamalan in ein filmisches Gesamtkonzept ein, siehe oben. Intensives Spiel, was immer das ist, gehört dann möglicherweise in einen anderen Film. Kannst ja mal Kollege Ortega Lorre fragen, was er von "intensivem Spiel" hält.
doctorgonzo 2011/07/09 09:05:04
Antwort löschenGut: Ideales Beispiel für ideal besetzte Rolle, ideal ausgefüllt wäre Alan Ford in Snatch. Perfekter Typ mit 1a passender Mimik und grandioser Stimmarbeit.
Schlegel 2011/07/09 15:53:58
Antwort löschenIn welchem Film Shyamalans hat Alan Ford mitgespielt?
doctorgonzo 2011/07/09 18:30:00
Antwort löschenDu wolltest ein Beispiel für eine gut besetzte und ausgefüllte Rolle. Da habe ich bisher bei Shyamalan nocht keine gefunden...
Schlegel 2011/07/09 18:47:30
Antwort löschenOben nochmal sorgfältig lesen, Gonzo. Und den Dr. gibste besser zurück.
doctorgonzo 2011/07/10 22:20:46
Antwort löschenWow, wie tiefsinnig und geschickt! Vielleicht selbst nochmal genauer lesen, Eure Hoheit.
Schlegel 2011/07/11 01:41:42
Antwort löschenSchon gut. Lassen wirs gut sein, bene?
doctorgonzo 2011/07/11 11:24:24
Antwort löschenNaturalmente no. Wenn Du mit meinen Antworten nicht umgehen kannst, solltest Du das nicht auf meine Antworten schieben.
Schlegel 2011/07/11 12:23:59
Antwort löschenDas muß ich leider.
doctorgonzo 2011/07/11 12:39:01
Antwort löschenWenn Du meinst, Deine eigenen Unzulänglichkeiten in Sachen Fragestellung und Argumentation auf diese Weise verbessern zu können, dann viel Vergnügen! Die Filme des von Dir so verehrten Machers werden kein Iota besser, wenn Du auf platte Weise versuchst, kritische Äußerungen zu entkräften...
Schlegel 2011/07/11 16:47:57
Antwort löschenq.e.d.
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doctorgonzo 2011/07/11 16:56:32
Antwort löschenAh, im Unterricht aufgepasst... Wenn mich zu etwas mehr Mitgefühl hinreißen könnte, würdest Du mir tatsächlich ein bisschen leid tun.
Mr Vincent Vega 2012/01/31 10:25:40
Antwort löschenGeile Konversation. Unterziehe die Filme Shyamalans momentan einer Revision, leider bislang (Stand UNBREAKABLE) ohne neue Erkenntnisse. Wahrscheinlich der kunstvollste Blender unter Hollywoods Budenzaubergeneration. THE SIXTH SENSE wirkt schon 13 Jahre nach seiner Veröffentlichung so hoffnungslos von Plotitis zerfressen, dass er über die sorgfältig vorbereitete Wendung in Handlungs- und Figurenentwurf nicht hinauskommt. Ein vollkommen leerer Film, dessen ausgestellte Mainstreamnormabweichungen fast lächerlich anmuten. UNBREAKABLE wiederum erstickt den eigentlich sanften Comicdeterminismus, der eine Meditation über Superhelden und Genre hätte sein können, in einer furios grobschlächtigen Regiedemonstration, die inszenatorischen Impressionismus zu parodieren scheint. Mit Betoung auf scheint, im Wissen um Shyamalans Gesamtwerk. Mal schauen, was die Wiedersichtungen der Nachfolger ergeben.
moviee 2011/07/06 22:18:46
Kommentar löschenVon der Grundidee her sehr gut, nur die Umsetzung ist etwas langatmig geraten.
Die Handlung plätschert mit der Zeit einfach nur noch dahin ohne wirklich Highlights und mit viel Leerlauf. Aber: Willis+Jackson, die Kameraarbeit und das Ende überzeugen.
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alex023 2011/06/26 22:20:27
Kommentar löschenUNBREAKABLE ist ein guter Thriller, der auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Gewohnt starke Bruce Willis und Samuel L. Jackson tragen den Film aber größtenteils. Mal ein ganz interessanter Ansatz der Geschichte, der mich irgendwie an "The Sixth Sense" erinnert hat, den ich erst gestern gesehen habe. Bis zum finalen Twist flacht am Ende die Spannung etwas ab, aber der Twist weiß (mich zumindest) zu überzeugen und so halte ich den Film durchaus für sehenswert, wenn man einen Abend mal nichts besseres vor hat und sich von einem Mysterythriller in den Bann ziehen lassen kann.
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alex023 2011/06/26 22:22:55
Antwort löschenMan hoffi, du bist ja schneller als das Licht :D
FloHuu 2011/05/30 12:21:11
Kommentar löschenTja, was will uns Shyamalan damit sagen? Ich weiß es nicht. Aber ganz gut gefilmt hat er jedenfalls.
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moiCheCker 2011/05/21 10:38:49
Kommentar löschenBruce Willis UND Samuel L. Jackson! Muss- gesehen-werden..
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duffy 2011/05/21 10:39:21
Antwort löschenNicht wirklich.
moiCheCker 2011/05/21 10:40:38
Antwort löschenwieso?
duffy 2011/05/21 10:45:13
Antwort löschenWirste merken. ;)
*frenzy_punk<3 2011/05/21 11:02:09
Antwort löschen"Nicht wirklich." Das wollte ich auch sagen :)
moiCheCker 2011/05/21 11:08:45
Antwort löschenwarum nicht? Nennt mir mal ein paar Gründe. Wenn er so schlecht ist, guck ich ihn mir nämlich nicht an. Dafür ist mir meine Zeit zu Schade.
hoffman587 2011/05/21 11:15:03
Antwort löschenmoiChecker: Die erste Frage zur Lösung wäre, was hälst du on Sixth Sense und Signs?
duffy 2011/05/21 11:16:10
Antwort löschenMit Sixth Sense hat er leider nicht viel gemein. Mit Signs (ebenfalls leider) schon.
hoffman587 2011/05/21 11:19:09
Antwort löschenduffy: Die haben beiden haben einen Endtwist;)(sonst hast du recht), na gut wenn man jetzt die Wertung vergisst und einige Aspekte, hätte der dann auch wenig mit Signs zu tun oder?
duffy 2011/05/21 11:20:46
Antwort löschenGelangweilte Darsteller, öde Inszenierung und halt ein gammeliges Ende. Shalalalalalaya pur. :)
hoffman587 2011/05/21 11:24:42
Antwort löschenJa, muss man mal sehen, ich fand ihn okay(ist aber auch eine Weile wie auch Signs), na wenn du das so siehst sollte natürlich noch The Happening erwähnt, da kommt aber noch eine Ökobotschaft dazu.
Dann lieber Stirb Langsam 3 mit den beiden.
duffy 2011/05/21 11:26:35
Antwort löschenUh, du hat "The Happening" gesagt. 5 Euro in die Schimpfwortkasse. :D
Der ist so übel, daß ich regelmässig seine Existenz vergesse. Pro "Die Hard With A Vengeance", übrigens. :)
hoffman587 2011/05/21 11:30:48
Antwort löschenSag mal duffy, welche Filme stehen, da noch auf der Liste( wahrschein lich die Shymalans), würde mich jetzt interesssieren.
duffy 2011/05/21 11:36:09
Antwort löschenHilf mir kurz auf die Sprünge bitte. Welche Art Liste meinst du?
hoffman587 2011/05/21 11:37:02
Antwort löschenDie Schimpfwortliste.
duffy 2011/05/21 11:41:13
Antwort löschenDie ist lang. Sehr lang. :D
Blockbuster-bezogen gehören da Sachen wie Indy 4 rein, Transformers, aber auch kleine Produktionen wie Funny Games (beide Versionen).
hoffman587 2011/05/21 11:43:34
Antwort löschenF.G. auf der Schimpfwortliste?
Na da bin ich doch sofort dafür.
Sonst interessant.
moiCheCker 2011/05/21 16:28:16
Antwort löschenIndy 4?? Ich verstehe nicht was alle haben. Ich find ihn okay. Die anderen waren sicherlich besser, find ich auch. Aber so schlecht ist Indy 4 nicht. Außer das die Aliens kommen, ist sehr übertrieben.
Alle 19 Antworten zeigen
alex023 2011/06/26 22:21:17
Antwort löschen@moiCheCker
Kannst ihn dir ruhig angucken, ich fand ihn eigentlich ganz gut :)
P.S.: Und ich fand Indy 4 auch okay ;)
moiCheCker 2011/06/26 22:30:26
Antwort löschen;D
kinogaengerin 2011/02/28 14:17:22
Kommentar löschen"Ich war nie krank in meinem Leben. Was soll ich jetzt tun?" Bruce Willis könnte man hier als einsamen Wolf bezeichnen, der unendlich viele Fragen hat und auf keine von ihnen eine Antwort. Was M. Night Shyamalan mit 'Unbreakable' abliefert, ist ein äußerst ruhiger und ernster Film, der dennoch mit jeder Minute, die verstreicht, mehr Spannung aufbaut. Die Atmosphäre ist grandios und erzeugt in beinahe jeder Szene Gänsehaut. Untermalt wird das Ganze von einem perfekt passendem Soundtrack, der gerade am Ende einiges zur Wirkung hinzu tut. Das überraschende Ende ist natürlich das i-Tüpferl, doch wird es der aufgebauten Erwartung beinahe nicht gerecht. "Wissen Sie woran man auf den ersten Seiten eines Comics den Bösewicht erkennt? Er ist das exakte Gegenteil des Helden." Auch Samuel L. Jackson soll erwähnt sein, ohne den das Ganze nicht annähernd funktioniert hätte.
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Tyler Durden 22 2011/01/15 16:06:10
Kommentar löschenEin wirklich gelungener Mysterithriller mit einer richtig guten Story.Dazu kommen gute Darsteller und eine steigende Spannung.Der Film wird wie ich finde viel zu oft unterschätzt zu unrecht.Unbreakable ist ein richtig packendes Drama das einen fesselt.
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ManuC 2010/12/08 16:58:25
Kommentar löschenGenialer Film, wie alle Filme von Shyamalan.
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*frenzy_punk<3 2010/12/06 14:32:34
Kommentar löschenUnd wieder schafft es M. Night Shyamalan eine Geschichte, die durchaus unglaublich und fantastisch sein könnte, so spielend leicht, langweilig zu erzählen, dass alles Potenzial flöten geht. "Unbreakable" besitzt wahrhaftig einen guten Grundkern, wirkt interessant und überrascht sogar am Ende. Untermalt mit James Newton Howards wunderbarer Musik und mit diesem hervorragenden Cast, hätte daraus wirklich ein fantastischer Film werden können. Die Kameraperspektiven konnten sich auch sehen lassen. Noch nie habe ich eine Unterhaltung, die in einem Zug stattfindet, so originell und anders umgesetzt gesehen. Doch all das reicht nicht aus, wenn der Film so wunderbar er hätte sein können, nicht so langweilig und schleifend erzählt wäre. Die Flauten kommen einfach zu häufig, manche Szenen zu langatmig. Warum? Mr. Shyamalan, bitte bitte bitte machen sie wieder so Filme wie "Signs" oder "The Sixth Sense". Filme, die einen wirklich begeistern und nicht kläglich untergehen vor Langeweile.
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Mr. Goodkat 2010/12/06 22:11:28
Antwort löschenIm Gegensatz zu seinen Verwurstungen der letzten Jahre, ist Unbreakable ja fast schon ein Meisterwerk. Für shyamalansche Verhältnisse natürlich ;)
*frenzy_punk<3 2010/12/06 22:52:02
Antwort löschenxD
ja, die anderen waren deutlich schlechter!^^
young-amani 2010/12/03 16:09:54
Kommentar löschenEigentlich ein sehr guter Film.
Interessante und spannende Geschichte, gute Schauspieler und ein super geiles Ende.
Mich hat einzig und allein gestört das er sich zu sehr in die Länge gezogen hat, das heißt er war für meinen GEschmack etwas zu langatmig. ansonsten sehenswert
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Dr.Hasenbein 2010/11/02 03:08:14
Kommentar löschenNicht The Sixth Sense ist der beste Film von M. Night Shyamalan, sondern Unbreakable!
Hier hat er die Ruhe seine Geschichte ganz vorsichtig auf den Zuschauer zu übertragen und ihn langsam in seinen Bann zu ziehen.
Bruce Willis wirkt ungewöhnlich zurückhaltend, was Anfangs zwar befremdlich wirkt sich dem Zuschauer aber mit laufender Spielzeit immer mehr erschließt.
Auch Samuel L. Jackson und Robin Wright Penn spielen großartig.
Leider wurde dem Film nicht die Aufmerksamkeit zuteil die er verdient hätte.
Viele Leute konnten mt der ruhigen Erzählweise nichts anfangen und hatten sich was anderes erhofft.
Wer sich aber darauf einläßt wird garantiert nicht enttäuscht!
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doctorgonzo 2010/11/02 15:33:10
Antwort löschenAuch ich stimme zu, MNS´s Bester. Trotzdem käme der bei mir nicht so gut weg.
Dr.Hasenbein 2010/11/03 01:44:20
Antwort löschenja, das ist ja wie immer geschmackssache!
ich mag einfach eine solch ruhige erzählweise.deswegen hat der film mich vom ersten anschauen begeistert!
Goblin-Commander 2010/10/31 21:25:35
Kommentar löschenDas Bruce Willis einfach unbreakable ist wusste ich auch schon vor dem Film, daher ist er selbstverständlich Perfekt für die Rolle. Es macht Spaß ihn und und Samuel L Jackson zusammen anzusehen.
Der Film ist Durch und durch packend inszeniert die Kameraführung und einige Einstellungen sowie das Ende sind besonders gelungen.
Trotzdem vermag es der Film nicht den Zuschauer vollends zu begeistern.
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Lars1979 2010/10/31 11:18:19
Kommentar löschenBewertung (-- - o + ++):
Humor: o
Spannung: o
Handlung: o
Fazit:
An sich ist die Idee für die Handlung ganz nett. Problem ist nur, dass der Film über eine Stunde Vorlauf benötigt, um auf Touren zu kommen. Wäre der ganze Film wie seine letzten 20 Minuten, hätte er eine gute Bewertung verdient, aber so …
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Mr. Pink 2010/10/31 09:57:26
Kommentar löschenM. Night Shyamalan hat mit Unbreakable seine Version eines Superheldenfilms geschaffen. Obwohl sich die grundsätzliche Story an dem für Comics typischen Kampf zwischen Gut und Böse orientiert, ist die Inszenierung doch vollkommen anders. Der Film hat viele extrem lange Kameraeinstellungen und verzichtet auf schnelle Schnitte. Durch diese ruhige Erzählweise wirkt der Film sehr realistisch und weniger überzogen als "normale" Comicfilme.
Unbreakable ist vielschichtig, interessant und kommt mit einer sehr originellen Idee daher. Das einzige Problem, das der Film hat, ist wohl, dass er zu oft mit The Sixth Sense verglichen wird und dann den Erwartungen nicht standhalten kann.
Lässt man dies aber außen vor, bekommt man einen außergewöhnlichen Thriller mit tollen Darstellern und einem spannenden Ende geboten.
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ComicFan 2010/10/30 23:00:54
Kommentar löschenUnglaubwürdig und langweilig. Die Botschaft des Films ist mir auch immernoch unklar. Helden sterben nicht? Jeder ist verwundbar? Am Anfang gibt es erstmal pure Langeweile. In der Mitte Fragen über Fragen über Fragen. Und wie könnte es anders sein, am Ende übernatürlichen Schwachsinn. Alles im Film ist überdramatisiert und aufgesetzt traurig. Bruce Willis macht seine Sache allerdings gut. Aus der Idee hätte man aber eindeutig mehr rausholen können :(
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*frenzy_punk<3 2010/12/09 20:37:02
Antwort löschenVielleicht ist das das Markenzeichen von Shyamalan. Am Anfang pennt man fast weg, mittendrin wird man mit Infos zugekleistert, sodass man sich nicht mehr auskennt und am Schluss bleibt man dann mit Grillenzirpen im Kopf zurück xD
ComicFan 2010/12/09 20:44:34
Antwort löschenMein Kopf zirpt immernoch :) Das gleiche bei "The Village", schreckliches Ende.
*frenzy_punk<3 2010/12/09 20:46:14
Antwort löschenOh ja, ganz schrecklich der Film. Ich hab da was weis ich erwartet und dann ist das so ein Mist ich dachte ich spinne!!
Warte ich schüttel mal, vielleicht hört das zirpen dann auf ,)
*schüttel
ComicFan 2010/12/09 20:58:22
Antwort löschenSigns ist der einzige den ich noch ganz ok finde. Jeder der dafür ist das der Shymalamalimam-dings einer der schlechtsten Regisseure neben Uwe Boll ist, der hebt jetzt bitte die Hand...
*Hand-heb*
*frenzy_punk<3 2010/12/09 21:01:25
Antwort löschen*Hand heb
Ja "Signs" finde ich sogar ganz klasse und "The Sixth Sense" ist auch nicht übel, aber der Rest ist nicht so das wahre ...
ComicFan 2010/12/09 21:05:44
Antwort löschen"The Sixth Sense" hab ich leider noch nicht gesehen...am Ende kommt raus das Bruce Willis auch ein Geist ist, oder ?
*frenzy_punk<3 2010/12/09 21:09:31
Antwort löschenNicht? Dann wirds Zeit^^
Nein nein, das werd ich dir nicht verraten ;)
Sonst ist ja die ganze Spannung weg!
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ComicFan 2010/12/09 21:13:02
Antwort löschenAlso stimmts :)
*frenzy_punk<3 2010/12/09 21:16:56
Antwort löschenDas hab ich nicht gesagt ;)