Willkommen im Süden
Benvenuti al Sud (2010), IT Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 05.05.2011
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25 Kommentare
Keine
von Luca Miniero, mit Claudio Bisio und Alessandro Siani
In Willkommen im Süden dreht sich alles um den Süden Italiens. “Ich hab gesagt, ich sei behindert.” Mit diesem Satz eröffnet der Postbeamte Alberto Colombo (Claudio Bisio) seiner Frau (Angela Finocchiaro), dass seine Lüge die Versetzung nach Mailand zunichte machte. Denn der Schwindel fliegt auf, und anstatt gekündigt zu werden, wird Alberto in den Süden Italiens strafversetzt. Für den Norditaliener und seine Familie bedeutet Süditalien der blanke Horror: Mafiosi und andere Gauner, Dreck auf den Straßen und ein Dialekt, den niemand so wirklich versteht.
Willkommen im Süden ist das italienische Remake des französischen Überraschungserfolges Willkommen bei den Sch’tis. Die Handlung entspricht dabei fast vollkommen der des Originals. Lediglich die Sprache und die Örtlichkeiten wurden ersetzt: Anstelle des unverständlichen Dialekts Nordfrankreichs, tritt der, für Norditaliener nahezu unverständliche Dialekt Süditaliens bzw. der Region um Neapel. Laut Regisseur Luca Miniero (1968 in der süditalienischen Stadt Neapel geboren) ist der in Willkommen im Süden thematisierte Konflikt der Italiener sehr realitätsnah dargestellt. Das Thema selbst ist nicht neu (siehe Rocco und seine Brüder) und in Italien an der Tagesordnung. Doch auch außerhalb von Italien existieren geographisch bedingte Rivalitäten und Vorurteile, es gibt also noch genug Stoff für Parodien dieser Art. So wird z.B. gemunkelt, ein ähnliches Remake wie Willkommen im Süden sei für den amerikanischen Raum mit Will Smith in der Hauptrolle geplant.(KB)
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Cast & Crew
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Luca Miniero
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Claudio Bisio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alberto Colombo
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Alessandro Siani
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mattia Volpe
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Angela Finocchiaro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Silvia Colombo
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Valentina Lodovini
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Naike Rivelli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizistin
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Giacomo Rizzo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Postbeamter
Regie
Schauspieler
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Nando Paone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Costabile piccolo
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Nando Paone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Postbeamter
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Teco Celio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Postbeamter
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Riccardo Zinna
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vigile urbano
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Alessandro Vighi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chicco Colombo
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Francesco Albanese
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Centauro
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Nunzia Schiano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Signora Volpe
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Salvatore Misticone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Signor Scapece
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Fulvio Falzarano
-
Massimo Gaudioso
- Genre
- Komödie
- Zeit
- Gegenwart, Sommer
- Ort
- Italien, Mailand, Neapel, Strand, Süditalien
- Handlung
- Alptraum, Beförderung, Behinderung, Briefträger, Ehepaar, Freunde, Große Liebe, Italienisch, Liebe, Lüge, Lügner, Mafia, Mafiosi, Meer, Motorrad, Provinz, Provinzkaff, Sonne, Sprache und Kommunikation, Strand, Verehrer, Verständnis, Vorurteil, Wetter
- Stimmung
- Entspannt, Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Willkommen im Süden
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Kritiken (8) — Film: Willkommen im Süden
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschen„Bienvenue chez les Ch'tis“? „Benvenuti al Sud“! Abgesehen vom Titel und der Fahrtrichtung ändert sich beim Remake von Dany Boons Culture-Clash-Komödien-Hit „Willkommen bei den Sch’tis“ aus dem Jahr 2008 wenig. Mit der Geschichte übernommen wurde die Crux des Originals: Auch das Remake flüchtet sich in künstliches Kauderwelsch. Die synchronisierten Fassungen verlieren dabei ebenso an Wortwitz, als würde man Franzosen oder Italienern einen nach Sachsen wegbeförderten Hamburger übersetzen wollen. Ein possierlich aufgezogenes Spiel mit dem überall vorherrschenden Klischee ist wiederum Bürge, dass die Variante des bereits an einer originären Fortsetzung arbeitenden Regisseurs Luca Miniero dennoch wunderbar liebenswert zu unterhalten versteht.
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Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung
Kommentar löschenAllen (auch genrebedingten) Verklärungen und Ungereimtheiten zum Trotz ist Benvenuti al Sud zweifellos eine amüsante und gut funktionierende Komödie. Dafür sind vornehmlich einige sehr gelungene Dialoglinien sowie die Bravour der Schauspieler verantwortlich – so zum Beispiel Angela Finocchiaro, die eine wunderbar verwöhnt-naive norditalienische Ehefrau abgibt. Und selbst – oder vielleicht gerade – den Kennern der französischen Vorlage beschert Benvenuti al Sud ein vergnügliches, hundertminütiges Déjà-vu.
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Peter Claus: Getidan Peter Claus: Getidan
Kommentar löschenWillkommen bei den Sch’tis auf Italienisch? Genau! Aber es funktioniert. Denn die Macher haben die Fabel nicht einfach in anderer Kulisse und Landschaft nacherzählt, sie haben sie den Eigenheiten Italiens angepasst. Die Italiener haben’s geliebt. Der Film wurde zu einem der kommerziell erfolgreichsten in der Kinogeschichte des Landes überhaupt.
Claudio Bisio und Alessandro Siani, in Italien sehr bekannte Komiker, spielen die Hauptrollen mit Verve und geben dem Film zusätzlich Originalität. Wer sich locker unterhalten lassen will, wird nicht enttäuscht. Hübscher Gag am Rande: Dany Boon, der Hauptdarsteller und Regisseur von Willkommen bei den Sch’tis, taucht auch auf. Damit verbeugt sich Regisseur Luca Miniero charmant vor dem berühmten Original.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDie Erfolgsklamotte Willkommen bei den Sch'tis muss man, zudem nur drei Jahre nach dem Original, doch wirklich nicht nochmal drehen? Doch, man kann und Willkommen im Süden, die zeitweise exakte Kopie auf italienisch, ist ähnlich sympathisch, genauso komisch und sieht - wegen Bella Italia? - sogar besser aus. [...] Viele Szenen aus Willkommen im Süden stammen zwar wiedererkennbar aus Willkommen bei den Sch'tis, wurden aber gelungen den italienischen Verhältnisse angepasst.
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenDer geistige Vater von Willkommen im Süden ist schnell ausgemacht. Im Prinzip ist der Film nämlich eine Neuauflage von Dany Boons Erfolgsfilm Willkommen bei den Sch’tis, aber man versucht auch gar nicht erst diese Verwandtschaft abzustreiten. Im Gegenteil: Dany Boon absolviert sogar einen kurzen Gastauftritt. Diese Bekenntnis tröstet aber nicht darüber hinweg, dass Willkommen im Süden nur abgestandene Klischees aufwärmt, sich über die Sprachwirrungen amüsiert und sonst nur wenige gute Einfälle hat. Die Liebesgeschichte kann nicht besonders überzeugen, der Humor ist flach und die Figuren zwar teilweise sympathisch, aber auch nur innerhalb eines gewissen Rahmens. Zu wenig um den Film wirklich empfehlen zu können.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenObwohl die Handlung des italienischen Films fast Szene für Szene dem französischen Original folgt, stellt sich „Willkommen im Süden“ als Remake mit eigenen Stärken heraus. Denn nach und nach wird er zu einem typisch italienischen Film, der den Zuschauer vergessen lässt, dass es sich dabei um eine Neuverfilmung handelt. Drehbuchautor Massimo Gaudioso und Regisseur Luca Miniero ist es gelungen, aus einer typisch französischen Geschichte eine durch und durch italienische zu machen. Dafür passten sie die Handlung den italienischen Lebensgewohnheiten und insbesondere den italienischen Charakteren an. So entwickeln sich die Vorurteile, Süditaliener nähmen es mit der Arbeit nicht so genau und sie würden den Müll einfach auf die Straße werfen, zu echten „runnig gags“. Hinzu kommen die Charaktere, die bis in die Nebenrollen bestens besetzt sind. So steht dem wunderbar gestikulierenden Alessandro Siani als Mattia eine Valentina Lodovini als Maria zur Seite, die zwar das sprichwörtliche…
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Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal
Kommentar löschenSanfte Langweile beschleicht einen anfänglich im Kinosaal, ist Boons Film Willkommen bei den Sch'tis doch noch in bester Erinnerung. Doch dann geschieht in Willkommen im Süden, was man das „kleine Wunder von Castellabate“ nennen könnte: Es wird lustig. Italienisch lustig, statt französisch lustig. Was sich dadurch erklärt, dass Drehbuchautor Massimo Gaudioso die Story weitgehend übernahm, aber den nationalen Besonderheiten – Lebensweise, Mentalität, Geografie, Brauchtum – anpasste.
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Michael von Felten : Outnow.ch Michael von Felten : Outnow.ch
Kommentar löschen"Willkommen im Süden" ist ein vergnüglicher, witziger und sympathischer Film, der auch für sich allein problemlos bestehen kann und der sich vor seinem grossen Bruder aus Frankreich nicht zu verstecken braucht. Was die Gesamtqualität anbelangt, so kann er ihm schlussendlich aber dann doch nicht ganz das Wasser reichen.
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Kommentare (17) — Film: Willkommen im Süden
Kommentar schreibenParçalı Bulutlu 2012/04/17 15:14:12
Kommentar löschenfind ich sehr interessant das ganze mal in italienischer fassung zu sehen, auch wenn das original am besten ist.das könnte man auch in vielen anderen länern umsetzen, wär sichrlich sehr spannend
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spemikk 2012/03/24 02:25:35
Kommentar löschenEinfach nur dreist wieviel da kopiert wurde, keine eigenen Ideen. Wer die Schtis gesehen hat, sollte diesen Film unbedingt meiden.
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rwiesner 2012/01/01 22:13:53
Kommentar löschenLeider sehr flach der ganze Film.
Im italienischen Original funktioniert der Sprachunterschied zwischen Norden und Süden, aber das ganze im Deutschen zu imitieren ist komplett fehlgeschlagen :(
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Jeremy111 2011/11/19 10:50:17
Kommentar löschenFrechheit dieser Abklatsch
Selbst die Dialoge sind identisch!
Ich wollte ja nicht hören...
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EllHomer 2011/11/04 02:48:12
Kommentar löschenEine dreiste Kopie von den Schtis, die sogar die Gags 1:1 übernimmt. Während ich das Original jedoch als völlig langweilig und witzlos empfinde, ist das Remake ein echter Hit!
Hier steckt so viel mehr Witz und Charme als im Original, dass es eine wahre Freude ist die eigentlich bekannte Geschichte nochmal anzusehen. Tolle Aufnahmen der italienischen Provinz machen schließlich noch Lust auf Urlaub.
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Sozionaut 2011/10/09 00:16:50
Kommentar löschenMinchia! Dieser Streifen ist völlig Gorgonzola!
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Donnie_D 2011/07/21 23:57:53
Kommentar löschenFür Italiener (Hallo :D) auf italienisch so unterhaltsam wie die Sch'tis für die Franzosen im Original.
Auf Deutsch wär das mit den Bayern oder den Sachsen machbar, zu denen jedem in dieser Sekunde sicherlich einige Klischees durch den Kopf schießen :)
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Tuvok 2011/06/29 21:54:13
Kommentar löschenIch schreibe gerade aus der Totenreich. Ich bin tot. Anfangs von dem Film habe ich viel gelacht dann war es langweilig, dann wieder aber ab der Hälfte, wo die Frau Ihren Mann besucht, da bin ich sicher vor Lachen gestorben.
Wer die französische Komödie „Willkommen bei den Sch´tis“ kennt, muss sich den unbedingt angucken. Dieses Mal haben sich die Filmemacher für Italien entschieden und ich bin ja schon damals gestorben aber meine Liebe Alte hat mich wieder belebt, die hat so ein paar Hexen Wundermittel, nun bin ich dann ein Zombie geworden und mich zum Mensch wieder gewandelt und bei dem Film bin ich leider Tja, das zeitliche gesegnet, aber aus dem Totenreich kann man gut weiter schreiben, die haben da den Ipad Version 99 und die ist echt super, Super Ipad, der ist eigentlich nur so groß wie ein Atomkern aber was der kann, ja sogar einen Kühlschrank hat er eingebaut einen aufblasbaren, tja da im Jenseits ist alles Aufblasbar, außer die Frauen.
Die 2010 von Luca Minero gedrehte Komödie, mit Claudio Bisio in der Hauptrolle ist wirklich super. Ja sicher hat der Film einige Längen, aber das macht nichts. Ja die Handlung ist ja nicht gerade so super, eher einfach, aber macht nichts, ist ja ne Komödie.
ALBERTO ist es der ja der Hauptdarsteller ist, ja ein netter Kerl, Glatzkopf, 20 Jahre verheiratet, 8 Jähriger Sohn er lebt in Mailand oder da im Norden halt, irgendwo, keine Ahnung wo, habe ich vergessen, aber irgendwo links da oben in Italien.
Er ist glücklich dort, bis auf den Job, er ist ja bei der Post beschäftigt und er will versetzt werden. Was macht er? Er gibt sich als Behinderter aus um nach Mailand versetzt zu werden, sein Lieblingsort, leider fällt der Schwindel auf, und er wird strafversetzt.
Die 30 Millionen € Komödie hat in Italien fast alle Rekorde gebrochen, war fast so beliebt wie „Das Leben ist schön“.
So zurück zum Film, Also ALBERTO COLOMBO wird 2 Jahre nach Castellabate versetzt. Ein Scheiß Kaff im Süden, da bei Neapel. Ach ja, wer so wie ich da bald hinfahren möchte, Santa Maria di Castellabate, bei Salerno liegt das.
Der Job den ALBERTO da unten hat, ist der eines Direktors. Er hat seine 4 Mitarbeiter, er hat wenig zu tun, und er kann viel mit seiner Frau SILVIA telefonieren. Natürlich wie es so halt ist in einer Komödie werden hier italienische Klischees durchgezogen, wie Deutschland und Ostfriesland.
In Italien gibt es nämlich, Also hier im Film in echt weiß ich das nicht, eine Trennung. Der Norden ist normal, der Süden ist irre, verrückt, gefährlich, lauter Irre laufen da rum. Als Leser der Kritik kann man sich sicher so gedanklich ein Bild machen was ALBERTO seiner Holden SILVIA alles erzählt.
Was da unten im Süden als einziges komisch ist, sie reden sich alle mit Ihr und Euer an, da das Dorf am Berg aus dem Mittelalter stammt und sich wenig geändert hat. Das wohl auffälligste Merkmal der netten Bewohner, die allesamt richtig Landeier sind, ist die Sprache. Viele Wörter werden nur zur Hälfte ausgesprochen, und die andere Hälfte nuschelt.
Natürlich ist ALBERTO genervt die ersten Wochen doch er hat sich bald mit seinen Freunden angefreundet. Da ist mal VOLPE, der ihn anfangs abgeholt hat, nachdem ALBERTO nach 7 Stunden Stau endlich unten war. Ein ganz netter Kerl ist VOLPE. Ein Muttersöhnchen, lebt mit 35 bei MAMA, kann nie nein sagen, ist in MARIA verliebt, die als einzige im Film normal spricht weil sie lange im Norden lebte und er ist Sprengmeister.
Es dauert nicht lange da hat sich ALBERTO mit MATTIA VOLPE angefreundet. Dann sind da noch 3 andere deren Namen ich mir gar nicht gemerkt habe. Vor lauter Lachen habe ich eigentlich wenig auf die Handlung geachtet, die sowieso einfach war. Ich habe mich mehr mit der herrlichen Gegend beschäftigt.
Ein Postamt so groß wie mein Badezimmer, ein herrlicher Strand direkt vor der Haustüre, ein paar Gasthäuser mitten zwischen alten Ruinen, steile Alte Straßen und Wegen, wo man sich vor kommt wie im 16. Jahrhundert, und ein lustiger ALBERTO der anfangs entsetzt ist aber bald mit allen Freundschaft scheißt.
Was da so alles passiert, die Eigenheiten der ganzen Leute, deren Sprachweise, ja irgendwie echt super.
Und dann wie im Französischen Original kommt die Frau von ALBERTO, die stets so richtig ängstliche SILVIA, die von Neapel nur das schlechteste denkt, die glaubt da unten brach die Cholera aus und alles ist verseucht, ja sie muss ja Ihren Mann vor den bösen Leuten beschützen.
Zu allererst muss ich Mal die Schauspieler loben sie sind alle keine Talente aber sie passen hervorragend in den Film, sie spielen Ihre Rollen die teilweise doch etwas diffizil sind, echt gut, und man hat einige Male echt das Gefühl, man ist im tiefsten Süden.
Dann auf alle Fälle muss ich die Landschaft loben. Die hat Ihre Sache gut gemacht, die ist immer so schön ruhig, teilweise malerisch und hat uns ein schönes Dörfchen am Berg beschert. Ja echt super, Danke Landschaft.
Dann die Idee, eine super tolle Idee. Sicher ist sie nicht neu, nein überhaupt nicht, aber sie ist gut gemacht, und man muss ja bedenken, dass das Ganze eine Art Remake ist oder ne geklaute Idee. Ich hoffe diese Idee macht nicht Furore und von 192 Ländern der Erde kommen jetzt 190 weitere ähnliche Filme raus.
Dany Boon aus dem französischen Original der hier als Produzent agierte, und eine 1:1 Kopie lieferte, ist hier in einem Cameo Auftritt als Postkunde zu sehen. Die Französische Story war natürlich besser und glaubhafter, aber diese hier ist meiner Meinung nach fast genauso gut.
Was mir hier im Gegensatz zum Original abgeht, die Nebenfiguren sieht man zu wenig, vom Dorf erfährt man zu wenig, die lustige Idee mit der verwirrten Sprache hört sich bald auf, alle reden bald wie normale Italiener, Also so dass man sie in der deutschen Übersetzung gut hört, und noch ein großes Problem. Der Film ist ne absolute Kopie, irgendwie halt, und meiner Meinung nach ist dass das größte Manko. Hier hätte man doch locker versuchen können einen Film zu drehen der sich Vielleicht am Original orientiert aber eben nicht dieses kopiert.
Die Neuerung Glaube ich war dass ALBERTO im Club der Gorgonzola Gilde ist, ja dass finde ich lustig, aber hier hätte man viel mehr ausbauen können, oder aus Oma und OPA, also die Eltern von ALBERTO die auf den Sohn KIKO aufpassen müssen.
Was mir auch abging, MATTIA liebt MARIA und aus der Love Story hat am hier nichts gemacht, ein Nebenbuhler ist im Weg auch hier hätte man mehr Witz machen können, SILVIA wiederum liebt auf einmal ALBERTO und auch hier hat man lasch agiert, und warum? Weil das Drehbuch ein paar Fehler hat und nicht so richtig gut geworden ist.
Sicher ist diese Kritik hart, das heißt nicht dass der Film nicht lustig ist, nein überhaupt nicht mir hat er gefallen nur hat hier einiges gefehlt. Z.B. dass man hier mehr Witz rein bringen könnte. Was hätten die Monty Pythons bloß daraus gemacht aus so einem genialen Drehbuch oder eher, der genialen Idee. Macht nichts. Vielleicht kommt ja Mal ne deutsche Komödie mit der Idee her.
Ich mag den Film trotzdem, ich kann ihm empfehlen und auch wenn man das Ende vorhersieht, er ist gut geworden der Film. Mir hat er gefallen und ich habe viel gelacht. Jedenfalls dass Ende wird wieder sehr gut im Film dass mag ich, Filme mit Happy End. Kann man ruhig sagen, der Film ist eh bekannt, Also die Handlung.
Tja für die Wertung von 94 Punkten wie das Original reicht der Film durch einige Dinge nicht heran, aber 88,33 von 100 Punkten kriegt er.
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Marco31 2011/06/10 01:42:01
Kommentar löschenDieser Film ist ein Remake der franzosischen Komödie "Willkommen bei den Scht`is" aus 2008 und gibt den italienische Zwilling dazu ab, da sich der Film sehr nahe am Original hält. Produzent und Regisseur des Originals Dany Boon steigert in diesem Streifen die gängigen Klischees zu einer Hommage beider Versionen an die Unterschiede dieser Welt. "Willkommen im Süden" ist eine mit liebenswerten Figuren bevölkerte Komödie, die festgefahrene Klischees ins Gegenteil verkehrt und ad absurdum führt. Die Geschichte ist schön erzählt und schafft es so einen vor dem Fernsehgerät oder im Kinosaal zu halten. Unterhaltung auf eine andere Art und Weise, ohne viel TAMM-TAMM oder Effekthascherei.. auch mal ganz angenehm. Nicht spannend, dafür ruhig und friedlich, nicht übermäßig witzig, aber symphatisch und fröhlich. Vorurteile werden hervorgehoben und niedergemäht, Freundschaften werden geschlossen, es wird gefeiert, gelacht, halt einfach gelebt und dabei wird mit den Geschichten über andere Sitten und Bräuche und den daran hängen Phobien der kulturellen Unterschiede mit gut dosierten Poanten kräftig abgerechnet. Wenn man sich auf diesen Stoff einlässt, (allerdings muss man dieses dann auch tun) hat man ein Erlebnis dass es so nicht oft gibt und man wird seinen Spass, aber zumindest einen schönen Moment im Leben und der Erinnerung mehr haben.
Fazit: Charmanter kleiner italienischer "Heimatfilm" mit schönen Bildern und gemütlicher Atmosphäre über Sprachunterschiede und das Verhältnis zwischen Chef und Angestellten. Leben pur. Einfach herrlich... man fühlt sich hier wie im (Traum)urlaub. Darstellerkino Delux.
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Jullusi 2011/06/03 00:35:00
Kommentar löschenAnsich witziger Film, wäre da nicht die Tatsache, dass die Handlung zu "Willkommen bei den Sch’tis" im Grunde identisch ist.
Man fragt sich doch ernsthaft während des Films, ob der Regisseur sowie die Produzenten sich einfach einen Spaß erlauben wollten. Die einzigen Unterschiede sind kultureller Natur, die jedoch so irrwitzig sind, dass es einfach nicht so lustig ist wie beim "Original". Noch dazu sind die Vorurteile hier weniger glaubhaft vorgestellt. Mal ehrlich, wer möchte lieber nach Mailand, eine der dreckigsten Städte (mit ebenfalls hoher Kriminalitätsrate) als nach Neapel, bzw. in dessen Gegend!?
Die Diskrepanz zwischen Mittelmeer und Nord-Pas-de-Calais ist da, so denke jedenfalls ich, um einiges frapierender!
Unlogisch in beiden Filmen ist übrigens der Tränenreiche Abschied, am Ende sind alle sehr glücklich in der jeweils neuen Stadt, wieso wollen sie dann wieder weg!?
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KokoBanana 2011/06/17 11:44:06
Antwort löschenIch hab diesen Film nicht gesehen, liebe aber das Original. Was deine Frage wegen des Ende des Films angeht: in den Sch'tis wird Phillipe versetzt. Er entscheidet sich nicht, die Stadt zu verlassen, sondern hat einfach einen neuen Posten bekommen.
Jullusi 2011/06/18 23:15:34
Antwort löschenIch liebe das Original auch! - jedoch hast du offensichtlich meinen Kommentar missverstanden oder eine andere Sicht auf die Dinge als ich. Ich sprach davon, dass jeweils zum Ende des Films der anfangs erhoffte Posten angeboten wird. Diesen nimmt der jeweilige Hauptdarsteller an. 1. Muss kein Mensch der Welt einen Posten annehmen, gerade dann nicht, wenn er einen Posten dafür aufgibt, den sonst keiner freiwillig antreten möchte. 2. Ist es unlogisch und widerspricht dem ganzen vorherigen Handlungsverlauf. Die Geschichte entwickelt sich ja jeweils so, dass beide auf einmal die Vorzüge des neuen Arbeitsplatzes kennenlernen, tolle Freunde finden, eine glücklichere Ehe führen usw. Wieso also sollte jemand der vollends zufrieden und glücklich ist, dies alles aufgeben um wieder (in einem gesetzten Alter!) von vorn zu beginnen? Diesem Handlungsverlauf/Ende kann ich nichts abgewinnen!
huggybaer 2011/05/29 20:26:45
Kommentar löschenDer Film ist genau das, was er sein will. Ein Remake von Willkommen bei den Schtis im wundervollen italien. Leider kommt er in keiner Sekunde an sein Vorbild heran, aber das war den Machern wahrscheinlich auch nicht sehr wichtig. Ausserdem ein schöner Film für Italien-Fans ;-)
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solecollector 2011/05/11 14:24:00
Kommentar löschenleider nur ein Remake, sicher ganz ok, aber nicht das original
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LMSMDK 2011/05/10 23:20:55
Kommentar löschenHach wie schön, auf jeden Fall sehr witzig, wenn auch nicht so witzig wie das Original. In gewissen Punkten war es abgeändert was dem ganzen ziemlich viel Witz verpasst.
Der Besuch von Danny Boon war echt super. Da fühlte man sich in den anderen Film verstetzt. Einfach gut.
Spaß macht Willkommen im Süden auf jeden Fall und ist durchaus ein Blick wert.
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donoctavio 2011/05/11 16:01:52
Antwort löschenfür deine kritik ist deine wertung mit 9,0 sehr hoch...
Bandrix 2011/05/04 18:01:45
Kommentar löschenGesneaked.
Aus dem, was ich so gehört habe, ist "Willkommen im Süden" wohl ein Remake des französischen Filmes "Willkommen bei dent Sch'tis".
Letzteren habe ich nicht gesehen, kann also keine Vergleiche anstellen.
"Willkommen im Süden" überrascht.
Er ist überhaupt nicht flach, sondern amüsant, charmant und die meiste Zeit außerordentlich witzig.
Die Charaktere sind allesamt grundsympathisch und wachsen einem die Laufzeit über wirklich ans Herz.
Der Film punktet mit viel skurillem Witz, der ,mal leise und mal laut, punktet. So gut wie jeder Gag sitzt, abgestanden wirkt hier so gut wie gar nichts, auch wenn die Geschichte nicht wirklich neu ist.
Die Schauspieler passen allesamt in ihre Rollen, vor allem Valentina Lodovini dürfte bei den mänlichen Betrachtern für....ein schönes Gefühl sorgen.
Zwar ist der Film ein Remake eines französischen Filmes, doch mutet "Willkommen im Süden" vollkommen italienisch an. Hier kommen die Vorurteile gegenüber den Süditalienern gut zum Ausdruck und aus dem bitterbösen Witz entwickelt sich der eine oder andere Running Gag.
So ist "Willkommen im Süden" mein absoluter Wohlfühltipp in diesem bisherigen Kinojahr. Denn so viele sympathische, nette und auch intelligente Charaktere bekommt man selten auf einem Haufen zu sehen.
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Sheeeeep 2011/05/04 18:02:51
Antwort löschenwäre bei mir auch gekommen, Kino renoviert leider gerade :(
Jörn Meusel 2011/05/19 18:40:23
Antwort löschenAls ich von dem Film hörte, freute ich mich tatsächlich auf den Film. Dann jedoch wurde ich total Enttäuscht, denn der Film kommt niemals an das Orginal heran. Zwar an manchen Stellen lustig, aber ansonsten ziemlich flach, wenn man das Orginal kennt.
Kevin2803 2011/05/02 23:33:00
Kommentar löschenBevor der Film angefangen kam natürlich mal wieder das übliche "Oh man, schon wieder ne Komödie", dabei ist der Film wirklich gelungen. Der Film ist witzig, die Charaktere sympathisch, alles in allem also ein unterhaltsamer Film.
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Muxi92 2011/04/28 16:49:23
Kommentar löschenFängt der Film noch genau wie "Willkommen bei den Sch'tis" an, wandelt er sich danach wirklich in eine gute Komödie, da man alle Gewohnheiten, Menschen, etc. dem Italienischen angepasst hat und nur die Rahmenhandlung beibehielt und auch Dany Boon hat einen kurzen Cameo-Auftritt, der einem das Gefühl gibt, dass hier nicht einfach nur lieblos mit einer guten Idee nochmals Profit gemacht werden will.
Für Leute die die französische Vorlage noch nicht kennen ein guter Kinotipp, für alle anderen ist es auf DVD einen Blick wert.
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dalexkid 2011/02/24 13:49:25
Kommentar löschenKönnte man ja eigentlich auch ne deutsche Version machen mit Bayrisch oder Platt. ^^
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