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The Guard - Ein Ire sieht schwarz

The Guard (2011), IE Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 22.09.2011


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7.3
Kritiker
28 Bewertungen
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7.3
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4717 Bewertungen
148 Kommentare
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von John Michael McDonagh, mit Brendan Gleeson und Don Cheadle

Dorfpolizist Brendan Gleeson und FBI-Spezialist Don Cheadle müssen es in The Guard miteinander aushalten, um einem brutalen Mord auf den Grund zu gehen.

Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist The Guard, ein in die Jahre gekommener, einsamer Kleinstadtbulle, der seinen Job nicht ganz so ernst nimmt. Als man in einem Wohngebiet jedoch eine Männerleiche findet, die regelrecht hingerichtet wurde, stellt man ihm den FBI-Agenten Wendell Everett (Don Cheadle) zur Seite. Nach anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen, um gemeinsam gegen brutale Drogenschmuggler vorzugehen.

Regisseur John Michael McDonagh hat mit seiner Besetzung in The Guard alles richtig gemacht. Der irische Schauspieler Brendan Gleeson startete seine Karriere erst im Alter von 34 Jahren. 2009 wurde er für die Hauptrolle in Brügge sehen… und sterben? gemeinsam mit seinem Co-Darsteller Colin Farrell für einen Golden Globe nominiert. In einer weiteren Hauptrolle in The Guard ist Don Cheadle zu sehen. Der Ausnahmeschauspieler wurde für seine Rolle in Hotel Ruanda 2005 für den Oscar als Hauptdarsteller nominiert.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Guard - Ein Ire sieht schwarz
Genre
Buddy Cop-Film, Komödie, Polizeifilm
Zeit
Gegenwart
Ort
Irland
Handlung
Cop, Dorfpolizist, Drogen, Drogenschmuggel, FBI, FBI Agent, Korrupte Polizisten, Mutter-Sohn-Beziehung, Schießerei, Verlust der Mutter
Stimmung
Eigenwillig, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Ascot Elite / 24 Bilder
Produktionsfirma
Crescendo Productions, Element Pictures, Reprisal Films

Kritiken (21) — Film: The Guard - Ein Ire sieht schwarz

CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn der Trailer es vermuten lässt, ist “The Guard – Ein Ire sieht schwarz” keine Buddy-Komödie, sondern eine auf Brendan Gleeson zugeschnittene One-Man-Show, die beim Zuschauer eine Vorliebe für tiefschwarzen Humor, skurrile Charaktere und absurde Situationen voraussetzt. Charmant, erfrischend und nicht zuletzt dank Brendan Gleeson ein echter Geheimtipp!

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

"Es gab noch so viele Dinge, die ich erledigen wollte!" - "Was denn zum Teufel? Mit den Stieren durch Pamplona rennen?"

Ein herrlich schwarzhumoriger Ausflug in irgendein irisches Kaff, in dem Diskriminierung bei der Garda genauso alltäglich ist, wie die Philosophiekenntnisse unter Verbrechern. Brendan Gleeson zeigt sich als Gerry Boyle wieder in Bestform und legt eine trockene Komik an den Tag, die einfach immer genau auf den Punkt ist. Wenngleich Regisseur John Michael McDonagh nicht ganz die atmosphärische und flüssige Brillanz seines Bruders an den Tag legt, ist "The Guard" ein überaus überzeugender und genauso unterhaltsamer kleiner Bruder von "Brügge sehen..und sterben?". Die Dialoge sind im besten Fall so richtig schön böse, die Chemie zwischen Gleeson und Cheadle passt haargenau (Die Gespräche strotzen nur so vor Genialität) und "The Guard" ist einfach durchgehend liebenswert, auf eine extrem trottelige, bizarre, rassistische („Ich bin Ire, Rassismus ist Teil meiner Kultur.“) und immer wieder urkomische Art.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

SoulReaver

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:-*


Andy Dufresne

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:-* :) .:.


evants.com: eventsandtrends.com

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7.0Sehenswert

Schwarzer, trockener und politisch unkorrekter Humor aus Irland - vor allem dieser macht "The Guard" aus. Die Story des Films bietet nicht viel Neues, der Showdown ist relativ schnell vorbei. Doch dies ist nicht entscheidend, verleihen die Ein-Mann-Show von Brendan Gleeson und der britische Humor dem Film doch eine besondere Note. So hebt sich "The Guard" vom cineastischen Einheitsbrei ab. Zudem nimmt sich der Film immer wieder Auszeiten um Szenen zu zeigen, die nicht viel mit der eigentlichen Handlung zu tun haben, aber den Charakter Boyles näher bringen und seine Schrullen mit einer Brise Herz anreichern.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.0Sehenswert

"The Guard" pendelt sich schließlich irgendwo in der Mitte ein. Sicher, er zeichnet sich durch eine ordentliche Portion schwarzen Humors aus und ist auch sonst nie politisch korrekt. Und dennoch wäre hier Potential für mehr gewesen – weniger auf verbaler als vielmehr auf der Handlungseben. Am Ende streift Boyle seine Uniform wieder voller Stolz über und weiß plötzlich für was und wen er kämpft. Und natürlich freundet sich der schwarze Preppy-Cop mit dem grundsoliden irischen Kollegen auch an. Gerade hier hätte The Guard gerne noch eine Spur asozialer sein können. Da bewies der zeitgleich auf der Berlinale gelaufene "The Devil's Double" (die sich natürlich nur von der Tonalität her vergleichen lassen) deutlich mehr Eier. Nichtsdestotrotz ist "The Guard" eine sympathische Variation des 'fish outta water'-Szenarios, die immer wieder auch ernste Töne anschlägt und neben einem tollen Cast auch Lust auf Irland macht. Trotzt aller kuriosen Gestalten, die sich da so rumzutreiben scheinen.

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Endlich wieder mal ein Film, der sich das Etikett «schwarze Komödie» verdient hat: John Michael McDonaghs Kinodebüt The Guard um einen irischen Polizisten (Brendan Gleeson), der gerne jeden vor den Kopf stößt, aber mit einem FBI-Agenten (Don Cheadle) zusammenarbeiten muss, um einen Drogendeal zu vereiteln, ist herrlich makaber, so bitterböse wie lustig und spielt zugleich intelligent mit Klischees.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

Very british, äh irish of course. "The Guard" ist so trocken wie Irland grün ist und dabei oftmals herrlich schräg und schwarzhumorig. Doch richtig überzeugt hat mich nicht der Witz, die Konfrontation von irischem Eigenbrötler und perfektionistischem FBI-Agent, sondern die wenigen aber dafür tiefgehenden, rührende Momente. Die sind so klar und wunderbar unprätentiös, dass sie mein Herz zumindest kurz eroberten. Der Rest des Films kommt dagegen nicht wirklich an, erzeugt aber auf diese ganz eigene, irische Art dennoch vergnügliche Minuten.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

Sympathisch, kurzweilig und very british. "The Guard" macht wirklich Spaß, dank sehr launigen Dialoge, tollen Darsteller (angeführt von dem mal wieder wunderbaren Brendan Gleeson) und oft sehr gut getimter Situationskomik. Da schlummert ganz viel Kultfilmpotenzial, was unterm Strich leider auch nur Potenzial bleibt. Wäre die Geschichte etwas besser ausgearbeitet, versehen mit diesen wirklich erinnerungswürdigen Momenten, die einen Kultfilm ausmachen, "The Guard" wäre ein echter Knaller. John Michael McDonaghs Bruder Martin hat das zuvor mit "Brügge..." doch klar besser hinbekommen, da hat alles gepasst. Die Stärken, die auch "The Guard" hat, inklusive diesen Klick-Momenten. Richtig klick macht es hier nicht, aber trotzdem noch mit genug Witz und Charme ausgestattet, um als deutliche Empfehlung durchzugehen.

Um es in Schulnoten auszudrücken, eine glasklare 2, die durch formale Schwächen die angepeilte 1 verpasst.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.5Ausgezeichnet

Motherfucking dumb? Or motherfucking smart? “The Guard” sieht aus wie ein schwarzhumoriger Copthriller. Aber im Grunde handelt es sich um ein neues Genre, den "Scottish-Neo-Western". Hohes Kultpotential, sehr sehenswert. (Mehr im Podcast)

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ihre-herrlichkeit

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"Irish Neo Western" wäre besser.


Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

Kein Interesse. Ich hatte keinen Funken Interesse für diesen Film übrig. Doch da gibt es diese Leute, diese Leute die man zur Gruppe "Freunde" zählt. Und diese "Freunde" drängen ab und zu mal auf ein paar Filme. "Wir müssen "The Guard" schauen" hies es. Gesagt getan. Bereut habe ich es nicht. Wenn ich mich zurückerinner...puh...ein paar Freunde haben schon so manche Gurke als Film vorgeschlagen. Aber diesmal nicht. Diesmal bin ich nicht währenddessen eingeschlafen. Diesmal hat meine Halsschlagader nicht gebebt. Nein. Dafür habe ich gelacht. Und das öfters als ich mir erhofft habe. Frecher schwarzer Humor(schwarz kann man hier sogar etwas wortwörtlicher nehmen), skurrile Charakter die zum Teil stark rocken, und gut sitzende Gags.
"The Guard" ist keine typische Hollywood-leckmichamarsch-Mainstream-Komödie, und genau das macht den Film aus. Die persönliche Duftnote von Regisseur John Michael McDonagh ist den ganzen Film über zu beschnuppern. Und trotzdem hätte noch so viel besser gemacht werden können, manche Gags sollten so richtig witzig sein, waren dann aber ein derber Griff ins Klo. Aber darüber kann hinwegsehen, es war ein netter Filmabend mit einer etwas anderen Komödie.

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Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

The Guard ist eine sehr gelungene schwarze Komödie in der Tradition von Brügge sehen... und sterben? was auch nicht von ungefähr kommt, denn immerhin ist Regisseur John Michael McDonagh der große Bruder von Brügge... Regisseur Martin McDonagh. Und das Talent liegt definitv in der Familie: Die Gags sitzen, die Figuren sind wunderbar skizziert und die Geschichte ist herrlich durchgeknallt. Fans von guten schwarzen Komödien werden dieses Jahr kaum an The Guard vorbeikommen.

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M. Semenowicz: Filmszene.de M. Semenowicz: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Wilde Farben, tolle Bilder, gute Schnitte, ein cooler Soundtrack, irre Charaktere und bitterböser Dialog. Was will man eigentlich mehr?

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Es sind Gesten der scheiternden Kommunikation und reichlich Wortwitz (vor allem durch die irische Mundart) im Allgemeinen, die „The Guard“ inmitten eines sehr gelassenen Grundtons und einer immer wieder durch harte Schnitte aufgebrochenen Inszenierung zu einem skurrilen, staubtrockenen Humor verhelfen, wie man ihn nur selten sieht, abgerundet durch von Grund auf ironische, an Italo-Western angelehnte Tex-Mex-Musik, die in ihrer völligen Abwegigkeit schon wieder genau passend ist. [...]

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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8.5Ausgezeichnet

Ein Film, wie eine 1 in einer Klausur, für die man nicht mehr als eine 4 erwartet hatte. Eine Buddy-Komödie, die sich nicht allein auf das Zusammenspiel seiner unterschiedlichen Protagonisten verlässt, sondern auch in den kleinen und ruhigeren Momenten besticht. Mit einem Brendan Gleeson, der seine Nebendarsteller niemals zu Randfiguren degradiert. Geführt von einem Regisseur, der augenscheinlich ein großer Fan von Quentin Tarantino, Guy Ritchie und seinem Bruder Martin ("Brügge sehen und sterben") ist, aber sein komplettes Ensemble liebt wie im Film die großartige Fionnula Flanagan ihren Sohn Gerry. Einer der besten Komödien des Jahres.

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Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Tiefschwarzer Humor und ein herrlich rassistischer Cop (Brendan Gleeson) – "The Guard" ist eine wunderbar selbstironische Crime-Komödie, die mitten im Nirgendwo von Westirland spielt. Brendan Gleeson gehört die Show und so zeigt er eine seiner besten Leistungen und wird dabei tatkräftig von Don Cheadle unterstützt. Zwischen den beiden herrscht ab dem ersten Augenblick eine tolle Chemie, welche wahnwitzige Dialoge über Vorurteile und Freundschaft bietet. Die Bilder bewegen sich zwischen pessimistischen Landschaftsaufnahmen und Pubbesuchen. Das macht Spass, damit kann Regisseur John Michael McDonagh punkten, aber eben noch lange nicht die geniale Atmosphäre seines Bruders, dem das Meisterwerk "Brügge sehen... und sterben?" zu verdanken ist, erreichen. [...]

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SpiceWeasel

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Was sein Bruder hat echt "Brügge sehen...." gemacht? Mir ist beim schauen von The Guard nur jener eingefallen der eine ähnliche Stimmung hatte. Danke für die Info!

Sehr guter Film im übrigen!


the gaffer: the-gaffer.de

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7.0Sehenswert

Obwohl The Guard auf die große Schuld und Sühne-Exploration von Brügge sehen und sterben verzichtet, ist die von skurrilen Eigenheiten umringte Hauptfigur in ihrem Kern keinesfalls ein charakterliches Vakuum, wie es in vielen anderen Genrevertretern der Fall ist. Spätestens die Veröffentlichung auf DVD wird den Erstling von John Michael McDonagh zum zitierfähigen Geheimtipp machen, doch die besten Szenen des Films finden auf einer Parkbank und in einem Pub statt. Kein gesprächiger Gangster ist da anwesend, nur ein Sohn und eine Mutter, die sich keine Illusionen über ihr Kind macht. Das reicht.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur John Michael McDonagh gibt dem bitterbösen Humor der Insel eine larmoyante und zudem fatalistische, also zutiefst irische Note, die aus dem originellen Drehbuch einen denkwürdig unterhaltsamen, attraktiv bebilderten Film macht.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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7.5Sehenswert

In dieser ungewöhnlichen Buddy-Cup Komödie ist Don Cheadle, als FBI Agent, der versucht einen Drogenring auffliegen zu lassen, das perfekte Gegenstück zu Brendan Gleeson.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

The Guard ist eine Freude. ich weiß nicht, ob er verdammt dumm oder verdammt clever ist - aber er ist verdammt gut.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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9.0Herausragend

The Guard macht Spass und zählt zu den Highlights dieses Kinojahres. Der Humor, die Dramatik und die Action passen perfekt zueinander und ergeben einen Mix, der mehr als nur einmal die Lachmuskeln beanspruchen wird. Das gemächliche Erzähltempo wird wohl ein paar wenigen negativ auffallen, doch es passt perfekt zum ebenfalls eher trägen Hauptprotagonisten. Ein Must-see für Fans von schwarzem Humor.

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Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

Die längst entschwundene Grenze des Westens findet sich nun doch wieder an Orten wo die Zivilisation der Moderne ausfranst und gesellschaftliche Regeln auf den Kopf gestellt werden. Europa birgt hier trotz zersiedelter Landschaft und dichtgedrängter Population noch ausreichend Stoff für Filmemacher, die sich im Genrebereich versuchen möchten. The Guard ist im Zuge britischen Kinos augenzwinkernd erzählt und mit seinen typisch, bzw. untypischen britischen Figuren ein lohnenswerter Zeitvertreib.

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Alle Kritiken (21)


Kommentare (127) — Film: The Guard - Ein Ire sieht schwarz


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OfferYouCantRefuse

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Bewertung7.5Sehenswert

Cooler als alles woran Tarantino die letzten 5 Jahre gedacht hat

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Val Vega

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Nein.


OfferYouCantRefuse

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natürlich


longus69

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Bewertung9.0Herausragend

Der kleine Bruder von Martin McDonagh hat auch den Bogen raus... nicht gewollt cool, sondern cool !!!... Ein Film mit großen irischen rothaarigen Eiern... Wuchtbrumme Brendan Gleeson, der den Film als One-Man-Show dominiert, zuzuschauen und zuzuhören ist grandios... Genau mein Ding... The Newest Generation of a "Buddy" Movie... Fiebere dem Original mit UT entgegen... Könnte nochmal´n halben Punkt drauf geben...

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DonChris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich kann sicher sagen - wer kein Freund skandinavischer Filme ist, der sollte den hier mit Sicherheit meiden, denn er bringt all das mit wofür sie stehen, auch wenn er natürlich ein irisches Produkt ist (Danke Jacko ;) ). Er bietet schwarzen Humor, trockene Dialoge und einen kantigen Hauptcharakter. Und was für einen! Einen verlebten, verbrauchten, verrauchten, trinkenden, bis ins Mark ehrlichen und loyalen Polizisten. Einer der sich um nichts schert, der nicht nach rechts oder links schaut, sondern stur seinen Weg geht, aber eben auch einen der sich durch nichts bestechen lässt und der seinen Job aus Prinzip durchzieht, egal wie die Lage aussieht. Ohne Rücksicht auf sich selbst oder andere.

Dazu eine herrlich triste Atmosphäre. Es pfeift einem förmlich der kalte Wind durch die Nase.
Es ist immer wieder faszinierend, was die dänischen, schwedischen und irischen Brüder mit wenig Einsatz so alles anstellen können, und das einfach nur weil sie genau zu wissen scheinen was sie tun. Ein wenig plump ziehen auch sie das Filmemachen durch, den Fokus auf den Hauptcharakter legend und mit viel Liebe für Dialoge, die auch zwischen den Zeilen tief schwarz sind, dazu eine bei leibe nicht tiefgründige Story, die daraus aber auch keinen Hehl macht und derer es auch gar nicht bedarf.
Natürlich erwartet einen hier nicht das große Spektakel, doch sind wir ehrlich, oft bringt einen ein groß aufgemotzter Film auch nicht mehr als beispielsweise der hier.

Ich mag das jedenfalls!
Auf eine Stufe mit den dänischen Klassikern - Kenner brauchen an der Stelle keine namentliche Nennung ;) - würde ich den hier zwar nicht stellen, aber er ist auch keine Welten davon entfernt.

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DonChris

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:D


metal1bob

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Egal ob Irland oder Skandinavien - Hauptsache schwarzer Humor!


cronic

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Bewertung6.5Ganz gut

Typisch, irische schwarze Komödie. Hatte mir allerdings ein bisschen mehr erwartet, einmal ansehbar

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SmartNana

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schon dreimal gesehen und immer wieder gut. Am besten natürlich im Original. Witzig, hintergründig, wunderbarer schwarzer (:-) Humor....

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zmpfl

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr trocken.
Sehr unverschämt.
Sehr witzig.
Sehr überraschend.
Sehr rührend (!).
Sehr sympathisch.
Sehr irisch.
Perfekt besetzt.
Perfekt inszeniert.
So ein Film gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück.

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dertyp

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Richtig!


Haschbeutel

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Bewertung7.5Sehenswert

"I'm Irish. Racism is part of my culture."

Der kleine Bruder von IN BRUGES trifft - mit Abstrichen - auf HOT FUZZ; heraus kommt ein unfassbar zynischer, bitterböser Abgesang auf alle Dickköpfe, Pessimisten und Laster dieser Welt. Gepaart mit der durchaus ernsten und spannenden Drogenstory kann der Film rundum unterhalten. Positiv ist dabei die Besetzung - egal ob von der kleinsten Nebenrolle bis hin zu Brendan Gleeson als genervter Cop; jeder spielt hier mit einer Freude, dass man sie mit den Augen aufsaugen kann. Heimliches Highlight dürfte Rory Keenan als übereifriger Großstadt-Cop sein. Als Sahenstück gibt's dann noch Liam Cunningham und Mark Strong, die den Cast abrunden. Dazwischen bedient sich der Film verneigend bei Genrekollegen wobei hier wohl die absurdeste und verstörendste James Bond Persiflage geliefert wird, die man bis dato kennt. Wer Halle Barry schon nett fand, wird Gleeson als stämmige Nixe, die aus den Fluten steigt, mit Applaus empfangen; da verkommt die wunderschöne Landschaft Irlands fast zur Nebensache. Die exzellenten Dialoge werden dabei immer wieder von zynisch-bösen Momenten aufgelockert, während der Soundtrack angenehm die Szenerie unterstreicht.

Und dann - ganz plötzlich - zwischen all der bitterbösen Tristesse und endlosen Korruption gibt es die ruhigen, emotionalen Momente. Sie sind extrem kurz, sehr prägnant und erden die Figur des dauergenervten Cops plötzlich und ungeahnt, während sie ihn extrem dreidimensional werden lassen. Selten so ungeahnt packende und nie aufgesetzt wirkende Momente erlebt - großartig!

Man muss sich schon auf den Humor und die pessimistische Grundstimmung einlassen, um Zugang zu diesem Streifen zu finden; aber wenn man das tut, erwartet einem eine mehr als "sehenswerte" schwarze Thriller-Komödie, die definitiv nicht das letzte Mal im Player rotiert ist.

"Like a donkey fucking a hippopotamus, it's party time!"

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MurmelTV

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Ach, und du meinst bestimmt "In Bruges", nicht "Brudges"! ;)


Haschbeutel

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Korrigiert, danke ;P


heikschn

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Frage, ob Sergeant Gerry Boyle wirklich so "hohl in der Birne ist oder nur so tut", erschließt sich dem Zuschauer im Laufe des Films. Und wenn er die Erkenntnis hat, ist er nicht enttäuscht. Die Charakterzeichnung der Hauptfigur ist brilliant und wird von Brendan Gleeson stark verkörpert. Generell funktioniert das Drehbuch mit allen Details, Figuren und Dialogen hervorragend. Alle Nebendarsteller sind gut besetzt, wobei Don Cheadle den schwersten Part hat, da er den einzigen "Normalen" spielen muss, während alle anderen mehr oder weniger die Sau rauslassen können. Wer mit dem derben Humor von The Guard kein Problem hat, wird sich exzellent unterhalten fühlen.

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icebo3rg

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der kleine Bruder von "Brügge sehen...und sterben?"

Trotz der absolut dunkel-schwarzen Komik überwiegt hier das Dramengenre. Dementsprechend düster zieht sich die melancholische Grundstimmung durch den gesamten Film, was ihm eine seriöse Atmosphäre verleiht. Brandon Gleeson ist ein Gewinn und bringt seine Figur trotz schräger Sprüche und "Leck-mich-doch!"-Einstellung mit Tiefe und Ernsthaftigkeit auf die Leinwand. Die Story ist sehr einfach, dient jedoch nur dazu die makabren Eigenschaften des irischen Völkchens, korrupter Provinzpolizisten, leicht desillusionierter Ganoven und stocksteifer Amis gekonnt auf der Grenze zwischen Sarkasmus und Ironie darzustellen. Hervorragender Cast und eine herrlich düstere Stimmung ohne Hollywood-TamTam! Da kann man dann auch über das offensichtlich geringe Budget hinwegsehen. Am Ende gibt’s noch eine dicke Kelle Selbstironie...

...et voilà 8,5/10.

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icebo3rg

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"Brügge sehen und sterben" ist sowieso einer der besten schwarzhumorigen Filme die es gibt, vor allem weil der Film trotzdem sehr ernst und trostlos ist. Bei Brügge ist Gleeson ja auch noch wesentlich "menschlicher", das macht ihn dort so sympahisch. Wie heißt es von ihm im Film: "Ich versuche ein guter Mensch zu sein und das irgendwie mit der Tatsache in Einklang zu bringen, dass ich Menschen umbringe." :-)


Drehmumdiebolzen

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Gilt vor allem für sämtliche Schülerlotsen mit Karatefähigkeiten!
Ach, love "this fucking movie about fucking Bruges"! ;D


ngeldner

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem ich mir lange vorgenommen habe mir diesen Film mal anzusehen, war es heute mal soweit. Im Vorfeld gingen die Meinungen von Genial, über weis nicht so recht bis Schrott!

Ich fand ihn sehr gelungen und kann mir vorstellen das er nicht für jeden direkt eingängig ist oder ansprechend.

Keine Gaggs am laufendem Band, es wird sich mal wieder Zeit genommen eine, auch wenn nicht aus allen Nähten platzende, Story rüberzubringen. Nahezu jeder bekommt aber mit einem derben Spruch sein Fett weg, eben mitten aus dem Leben gegriffen und Brendan Gleeson bringt es wirklich überzeugend rüber.

Die 9 Punkte sind verdient, ... wie manche hier schon schön sagten... der Film hat Eier ;) Nicht's für Leute die keinen Draht zu derben Humor und Sprüchen haben. Aber dafür einen zu Filmen die mal entschleunigt sind und gegen Hollywoods-rasante-Cuts-und-keine-Zeit-für-die-Story "Mainstream".

Ein guter Film, ohne emormes Budget, aber trotzdem handwerklich sehr gut gemacht. Geld ist eben nicht alles!

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CrazyWizard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herrlicher Film aus Irland! Brillianter Anfang, zum Ende hin etwas verkommen zur Action-Mär mit Superhelden-Charakter, den dieser Streifen nicht nötig gehabt hätte, da Brendan Gleeson einen perfekten, alt-eingesessenen Dorfpolizisten mimt. Toller Humor, der allerdings ebenfalls zum Ende etwas abflaut. Trotzdem unbedingt weiterzuempfehlen!

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TheNumber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

hab den film im OmU gesehen, fand den richtig cool. super witzige sprüche, ein cooler brendan gleeson ebenso wie ein super spielender don cheadle haben mich von dem film überzeugt. die geschichte ist eher nebensächlich, aber hält dennoch bei der stange mit einem tollen ende. insidertipp, kann ich empfehlen, wenn man über rassismus lachen kann, auch unbedingt im OmU gucken, die untertitel sind nötig :D

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ezemeze

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Bewertung9.0Herausragend

Hab einige Male gelacht! Schön politisch unkorrekt und anarchistisch. Guter irischer Humor der, mit einem Rundumschlag, jedem eine reinwatscht.

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Gipsy2011

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Bewertung7.5Sehenswert

Echt lustig. Gute Wahl der Schauspieler und das Ende finde ich super.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Also ich war wirklich ernsthaft bemüht diesen Film zu mögen, zumal ich Brendan Gleeson und Mark Strong gerne sehe - gleiches gilt natürlich auch für Don Cheadle, der allerdings in ernsteren Rollen weitaus besser aufgehoben ist!

"The Guard" ist schwarzhumorig, politisch unkorrekt und rassistisch, was in der richtigen Dosis verabreicht, absolut witzig sein kann. Dennoch wollten die Gags zu selten funzen, was vor allem auch daran liegt, dass nicht aus allen Rohren gefeuert wird.

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pischti

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Ich war auch sehr enttäuscht, definitiv kein Humorspektakel und teilweise wahnsinnig zäh. Dazu kommt die völlig langweilige Story.


cpt. chaos

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Wir haben wohl den Humor nicht recht verstanden, sind halt auf ner anderen Wellenlänge unterwegs - eher sie spaßfreien Typen!!! ;o)))


timmoe

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Bewertung5.0Geht so

Als Brendan Gleeson One-Man-Show top, leider reicht das aber noch lange nicht für einen guten Film. Nette Gags treffen auf eine zähe, öde Handlung.

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Dr. Train Spotting

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Bewertung9.0Herausragend

Welcher Mensch lacht schon, wenn er sich allein einen Film reinzieht?!
Na ich bei "The Guard".
Gute Filme brauchen kein Highclass Budget und kein Hollywood.
The Guard verdient seine 9 Punkte indem er die Eier hat jedem Zuschauer schön ins Gesicht zupissen- das mag ich, das ist einfach ehrlich.
Wie war das noch?
"Es ist lustig, weil es wahr ist"

Nichts für schwache-politische-korrekte Nerven; wer das nicht lustig findet sollte nicht mit mir saufen gehen.

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Harvey Specter

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Bewertung6.0Ganz gut

Von den überragenden Bewertungen wurde ich geblendet und setzte dem entsprechend hohe Erwartungen an den Film. AUch der Trailer offenbarte, das der Film eine gute Portion schwarzen Humor mitbringt. Doch irgendwie, fand ich es ein wenig zu zäh. Das Ende muss ich zugeben, war witzig und etwas unerwartet. Aber zwischendurch war der Film einfach so ruhig. Nicht unbedingt langweiligt und ich wünsche mir in dem Fall auch keine actionreiche Stunts oder so, aber meine das gewisse Etwas hat mir schon gefehlt.

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pischti

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Mir gings sehr ähnlich, eine wirklich saucoole Hauptfigur (Brendan Gleeson) aber alles irgendwie bisschen langweillig.


Harvey Specter

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Ja fand ich auch. Vorallem zu seinem Gegenspieler Don Cheadle. Das war wirklich lustig. Aber größtenteils doch zu lahm. Wirklich schade.


cruzha

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Bewertung7.5Sehenswert

Brendan Gleeson und Don Cheadle begeistern hier besonders. Beide spielen ihre Charaktere mit ganz feinem Gespür, was den Film am Ende sogar hauptsächlich trägt. Diese kleine, bitterböse Krimigroteske ist auf den ersten Blick die übliche Sammlung an Absurditäten britischen Humors, doch Gleesons Spiel offenbart nach und nach, dass unter dem grummeligen Rauhbein mit seinen wenig empathischen Aussagen ein tragischer Antiheld steckt, der sich oft genug in den Galgenhumor flüchten muss.
Cheadles Charakter steht ihm da in nichts nach, mit dem gewöhnungsbedürftigen Zynismus hat er sich irgendwann arrangiert, trotzdem ist ihm ab und an merklich unwohl bei der ganzen Geschichte.
The Guard macht einfach Spaß; sicherlich, man könnte das etwas schwache Finale kritisieren, aber man muss doch nicht ständig herummäkeln, oder?

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JanoX

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

SPOILER
Ein tolles Ding! Gleason und Cheadle (Crash, Hotel Ruanda, uvm.), beides große Namen, von beiden bin ich großer Fan, also ein muss!
Kurz vor dem Schauen bekam ich noch eine schlechte Resonanz, der Film soll super langweilig sein und überhaupt nicht überzeugen. Dann musste ich mir endgültig selbst ein Bild machen.

Der Grund wird in der ersten Szene klar, in dem Gleason und Cheadle das erste Mal aufeinander treffen: Diesen Film muss man in der OV schauen! Wenn einem der Film dann immernoch nicht zusagt, akzeptiere ich das. Ich bin wirklich niemand, der mit selbstverliebten Sprüchen um sich wirft, von wegen man schaue ja sowieso nur in OV, weil man so viele Sprachen spricht und lirumlarum. Aber es gibt so viele ähnliche Filme, die auf diesem interkulturellen "Clash" beruhen und nur in der jeweiligen Sprache lustig/unterhaltsam/kritisch sind (Nichts zu verzollen, Willkommen bei den Sch'tis, Bon cop bad cop und einige andere).

Zurück zum Film: Es macht einfach Spaß, dem armen Don Cheadle dabei zuzuschauen, wie er in diese irische Pampa geschmissen wird, während Gleason in wunderbarem irischen Akzent einen mürrischen Spruch nach dem anderen reist. Die Story überzeugt, wenn auch nicht unglaublich innovativ, was die Dramatik angeht. Dennoch glaubhaft, vor allem das Ende ist nicht kitschig, weil es offen ist!

Ich wurde wunderbar unterhalten!

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MovieFreak87

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Gleeson. ;-)



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