Catch .44 - Der ganz große Coup
Catch .44 (2011), US Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Actionfilm
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von Aaron Harvey, mit Bruce Willis und Deborah Ann Woll
Tes, Dawn und Kara sind drei junge Frauen, die sich in Las Vegas mehr schlecht als recht durchschlagen. Als Tes einen geheimnisvollen Fremden namens Mel kennenlernt und er ihnen ein besseres Leben durch Verbrechen verspricht, nehmen sie sein Angebot zur Zusammenarbeit zunächst begeistert an, müssen dann aber feststellen, dass sie sich damit auf eine lebensgefährliche Sache eingelassen haben.
News zu Catch .44 - Der ganz große Coup
Cast & Crew
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Aaron Harvey
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Bruce Willis
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Deborah Ann Woll
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Forest Whitaker
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Malin Akerman
-
Kate Mara
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Shea Whigham
Regie
Schauspieler
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Edrick Browne
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Jill Stokesberry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Francine
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Aaron Harvey
- Genre
- Actionfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Las Vegas
- Handlung
- Arbeitslosigkeit, Auftragskiller, Koch, Kriminalität, Lkw, Mörder, Psychopath, Wahnsinn
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Drehbuch
Filmdetails Catch .44 - Der ganz große Coup
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Kommentare (2) — Film: Catch .44 - Der ganz große Coup
Kommentar schreibenValor2002 2012/02/01 14:15:17
Kommentar löschenDa wollte jemand Tarantino Konkurrenz machen und ist leider daran gescheitert. Der Film kann zu keinem Zeitpunkt richtig mitreißen oder Spannung aufbauen. Lediglich der erste Auftritt von Bruce Willis sorgt für ein wenig Witz. Ein Zusatzpunkt für Malin Akerman und Forest Whitaker.
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dbeutner 2011/12/05 16:14:41
Kommentar löschenKaum ein Film hat je so sehr das WannaBeATarantino-Ding versprüht wie dieser. Und wenn Filme mit diesem Grundgefühl aufgelegt werden, drohen sie gnadenlos zu scheitern. Und vorab: Trotz meiner subjektiven ich-habe-mich-sehr-gut-unterhalten-gefühlt-Wertung würde ich verstehen, wenn man dem Film seine "ich-möchte-gerne-groß-sein"-Attitüde übel nimmt, zumal auch dieser letztlich "natürlich" an seinem Vorbild scheitert. Hat man aber einmal begriffen, dass Tarantino nunmal zu sehr Genie ist, um nachgeeifert zu werden, und hat man dann akzeptiert, dass eine solche Kopie scheitern wird, und - vor allem - lässt sich davon nicht verstimmen, dann /kann/ ein solches Filmchen Spaß machen, und das hat hier (bei mir) funktioniert.
Auch hier ist die Inhaltsangabe auf MP (derzeit) sehr irreführend. Tes kennt Mel schon mehrere Jahre, über das Kennenlernen sind wir im "Jetzt" des Films lange hinaus. Wie das Vorbild springt auch Aaron Harvey (Buch & Regie) vor und zurück, das aber nicht ganz willkürlich, sondern zeitlich so ein bisschen wie "Memento verkehrt herum", also nicht in zwei Strängen von Anfang und Ende auf die Mitte zulaufend, sondern von der Mitte (dem "Jetzt"-Start) in Sprüngen immer weiter nach vorne und hinten, auf Anfang und Ende hin zu. Das ist auch so umgesetzt, dass mit jedem Happen das Interesse an der Vorgeschichte respektive das Interesse am weiteren Verlauf der Story weiter angeheizt wird, insofern nicht einfach nur ein plumpes Stilmittel, sondern mit ausreichend Wirkung versehen.
Thematisch ist das ganze eine Mischung aus Kill Bill und Death Proof, wobei es schon in Richtung Beleidigung des großen Meisters geht, hier geradezu Analogien zu ziehen. Catch .44 (Wortspiel auch "Catch [2*] 22" und "Fang Dir ne .44er ein") - wenn man den Vergleich wertend ziehen will - fehlt es an Coolheit und DarstellerInnen-Stärke; mit Bruce Willis ist eine direkt Referenz aufs Vorbild eingebaut, der (hager und älter werdend, aber nicht schlecht in der Richtung) hat aber nur eine geringe Screen-Time; der zweite große Name, Forrest Whitaker, spielt einmal mehr (wie in The Shield) den scheinbar-freundlich-aber-Durchgeknallten (Whitaker erscheint mir immer überschätzter). Etwas schwach auf der Brust sind aber vor allem die drei Protagonistinnen; klare zweite Reihe, und während Tarantino aus dieser berühmten Reihe die DarstellerInnen immer nach vorne schubst -- das hat Harvey offensichtlich nicht drauf. Es gibt einzelne Szenen, die isoliert betrachtet schauspielerisch fast schmerzhaft sind, aber das ganze stylische Getöse drum herum ließ mich zumindest gnädig drüber hinwegsehen. Achja - Witze oder Anekdoten im Film zu erzählen macht auch nicht gleich nen zweiten Tarantino, dazu muss die Anekdote schon sehr besonders sein und die Erzählung eine inszenatorische Meisterleistung. Auch hier: Gescheitert, aber wenn man nicht den Vergleich bemüht, absolut gesehen doch wieder nett.
Insofern empfehle ich mit einer Erwartungshaltung an diesen Film zu gehen, die "Trash" signalisiert, und sich ggf. dann doch - wie ich - einfangen lassen von der (eigentlich extrem einfach gestrickten) Geschichte, sich über kleine Skriptfragezeichen einfach hinwegzusetzen und sich zu freuen über eine Art zeitlichen Auffüller zwischen den "echten" Tarantinos. Dann kann's wirklich nett werden, und trotz aller Kritik empfand ich den Film so.
Wer den Schüler Harvey allerdings 93 Minuten lang an seinem Meister ernsthaft misst - da könnten dann auch aus Wut 4 Punkte herauskommen.
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dbeutner 2011/12/05 20:19:11
Antwort löschen"Catch 22" ist Filmkunst am ganz hohen Himmel, aber wie Du gesagt hast: Ne /ganz/ andere Geschichte :-)