Cherry - Dunkle Geheimnisse

About Cherry (2012), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 16, Drama

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4.3
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von Stephen Elliot, mit James Franco und Heather Graham

James Franco führt die junge Ashley Hinshaw in Cherry – Dunkle Geheimnisse ins Pornobusiness ein.

In About Cherry ist die 18-jährige Angelina (Ashley Hinshaw) kurz davor, die Schule abzuschließen. Mit ihrer Familie hat sie es alles andere als leicht: Ihre Mutter Phyllis (Lili Taylor) ist Alkoholikerin und ihr Stiefvater ist gewalttätig und unberechenbar. Mit ihrem besten Freund Andrew (Dev Patel) macht sie sich auf nach San Francisco. Dort gerät sie in Kontakt mit dem Porno-Business und lernt den kokainsüchtigen Anwalt Frances (James Franco) kennen, der sie in eine ihr völlig neue Welt einführt. Zu dieser neuen Welt gehört auch die Porno-Regisseurin Margaret (Heather Graham). Und bald heißt Angelina nur noch Cherry.

Hintergrund & Infos zu Cherry – Dunkle Geheimnisse
Cherry – Dunkle Geheimnisse (OT: About Cherry) wurde vom Regie-Newcomer Stephen Elliott inszeniert, der gemeinsam mit Lorelei Lee das Drehbuch zum Film entwickelte. Auf der Berlinale 2012 feierte Cherry – Dunkle Geheimnisse seine Weltpremiere. Zunächst trug der Film lediglich den Titel Cherry und wurde dann in About Cherry umbenannt.

Ashley Hinshaw wirkte bereits in Filmen wie LOL und Chronicle – Wozu bist du fähig? als Nebendarstellerin mit. In Cherry – Dunkle Geheimnisse übernahm sie die Hauptrolle und spielte darin an der Seite von Stars wie James Franco, Dev Patel, Heather Graham und Lili Taylor. (AP)

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Cast & Crew

Regie
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Kritiken (4) — Film: Cherry - Dunkle Geheimnisse

Alison Willmore: Movieline Alison Willmore: Movieline

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6.0Ganz gut

Zu verlangen, dass dich jeder so akzeptiert wie du bist, kann ein Weg sein, Kompromisse zu vermeiden. About Cherry scheitert daran, genau diesen Aspekt des dargestellten Lebenswandels aufzugreifen. Und das ist fast so enttäuschend, wie es ein Film mit einem erhobenen Zeigefinger gewesen wäre.

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Stephen Holden: New York Times Stephen Holden: New York Times

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4.0Uninteressant

Das wirklich Fatale an dem gut gespielten About Cherry (übrigens von Machern, die sich in der Sex-Industrie bereits auskennen) ist die Weigerung Angelinas Erwerbstätigkeit von außen zu betrachten. Man könnte schon fast meinen, dies sei ein Film, der neue Mitarbeiter anwerben soll.

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Roland Meier : Outnow.ch Roland Meier : Outnow.ch

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3.0Schwach

Cherry hätte das nächste Showgirls werden können, ein satirischer Einblick in die Sexindustrie, oder zumindest ein erhellendes Pornowelt-Porträt. Geworden ist es weder das eine noch das andere, sondern eine lächerliche Banalität, für die sich doch einige Stars nicht zu schade waren.

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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4.0Uninteressant

Die hetero- und homosexuellen Liebesgeschichten versprühen den Charme von Off-Off-Broadway-Inszenierungen und bieten mehr unfreiwillige Komik als knisternde Erotik

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Kommentare (9) — Film: Cherry - Dunkle Geheimnisse


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ShayaNova

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Bewertung2.5Ärgerlich

tja, man lernt doch jeden tag etwas dazu. heute war es: nicht jeder film mit james franco lohnt sich anzusehen. die ganze zeit wartet man, dass der film endlich anfängt, und da ist er auch schon aus und man hat das gefühl, einen doofen b-möchtegern-softporno aufgehalst bekommen zu haben.

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JustJonas

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Bewertung4.0Uninteressant

Gute Idee, aber schlechte und unglaubwürdige Geschichte mit einem Ende was eigentlich gar kein Ende ist.

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Laserdance

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Bewertung4.0Uninteressant

Wirklich nix besonderes. Auf was wollte man den nun hinaus?
Es plätchert so dahin, dann ist er aus.

Der Blick auf die Branche ist naiv. Man sollte schon glaubhaft seín.

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Real.

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Bewertung5.5Geht so

Man sollten diesen Film als modernes Märchen sehen, den jedem dürfte klar sein, dass es in der Porno-Industrie nicht alles so rosa-rot zu geht.
Aber dennoch frage ich mich was uns dieser Film sagen wollte, wo ist die Moral, Die Geschichte? Als der Film "fertig" war hab ich im Ernst auf Wikipedia geschaut ob bei meiner Version nicht ein Teil bzw. das Ende fehlt. Es gibt nämlich kein Ende. Keine Moral und auch keinen Grund warum man so machen Charkter überhaupt in den Film eingeführt hat.
Ansonsten wundert es mich, dass jmd so unbekanntes wie Ashley Hinshaw für ihre erste "große" Rolle ausgerechnet einen sollchen Film wählt? Nicht das ich es schlecht heiße es ist nur verwunderlich ...

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Zantje

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Bewertung4.0Uninteressant

Ästhetisch - keine Frage, aber sonst? Die Handlung ist zT abwegig, die Charaktere sind schlecht gezeichnet, manche Szenen und Personen waren überflüssig. Ging es um den Werdegang von Cherry vom Provinzmädel zur Pornoregiekraft? Selbst wenn, kauf ich euch nicht ab. Ging es um die Darstellung der Pornoindustrie? Alles immer schön sauber, in Spitzenunterwäsche und im Himmelbett auf weißen Laken? Das glaubt ihr doch selbst nicht!

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chmul_cr0n

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Bewertung3.5Schwach

Generell einfach schlecht geschrieben.
Gute Idee für n Film, aber es gab hier einfach keine wirklichen Figuren. Abgesehen von ein paar total unwichtigen, wie zB die von Dev Patel oder die anderen Pornodarsteller - die, inklusive Patel, authentischer waren als der Rest.
Die willkürliche Handlung hat dann noch ein bisschen unnatürliches Drama erzwungen und das war's
Habe Hinshaw auch keine Sekunde lang die 18-jährige abgekauft, die sie spielen sollte. Was ziemlich komisch ist, da sie genau das in Chronicle hinbekommen hat.

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Stefan Ishii

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Bewertung5.0Geht so

Von "Cherry" war ich ziemlich enttäuscht. Er kann weder atmosphärisch und ganz sicher nicht inhaltlich an "Boogie Nights" von Paul Thomas Anderson heranreichen, der das Thema der Pornographieszene herausragend porträtierte, und mit dem sich "Cherry" messen lassen muß.

Ein ganz großer Pluspunkt des Filmes ist allerdings Heather Graham, die mich hier ziemlich überzeugt hat (wie übrigens auch schon als Rollergirl in "Boogie Nights"). Leider trifft dies nicht auf die Hauptdarstellerin Ashley Hinshaw zu.

Aber das eigentliche Problem des Filmes ist, dass er für mich absolut keine Daseinsberechtigung hat. Im Grunde will der Film uns nur sagen, dass das Pornogeschäft auch gute Seiten haben kann und die Leute, die das machen, garnicht so schlecht sind wie ihr Ruf.

Ich empfand "Cherry" als zu schwach, da sämtliche Figuren nur oberflächliche Problemchen haben, die sehr klischeehaft und eigentlich halb so wild sind. So wirklich emotional wurde der Film einfach nie... Auch was die Beziehungen der Figuren zueinander betrifft, bleibt "Cherry" an der Oberfläche. Der Film hat einfach keine Tiefe und Dramatik.

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kobbold

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hatte den kommentar gelsen und es lieber gelassen, der film hätte ne stunde kürzer oder 2 länger sein können es gab einfach keinen faden drin. boogie nigths dagegen grandios


antaris

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Bewertung4.5Uninteressant

VORSICHT: SPOILING!!!

Zu deutlich ist der Versuch der Autoren (selbst aus der Porno-/Sexindustrie) den Porno in ein positives Licht zu rücken. Überzeugend wäre es gewesen, wenn der Film sich selbst mehr hinterfragen würde.
Die Hauptfigur Cherry/Angelina ist ein 18-jähriges Mädchen, das in einem Alkoholiker-Haushalt aufwächst. Die Erziehung ihrer kleinen Schwester muss sie ebenso auf ihre Schultern laden wie die Pflege der dauernd betrunkenen Mutter. Ein sexuelles Interesse des Stiefvaters bleibt natürlich nicht aus. Schon Zuhause verkommt sie zu einem Sex-Objekt.
Objekt ist sie auch für ihren Freund. Er ist es schließlich, der sie überredet, der Geldnot mit Nacktfotos entgegen zu wirken. Dafür bekommt er auch noch eine Provision und tritt plötzlich in die Zuhälterrolle.
Angelina flieht in die Großstadt, begleitet von ihrem besten Freund. Doch ihr Leben verbessert sich erst einmal nicht. Sie verdingt sich in einem Nachtclub, die Geldsorgen scheinen weiterhin zu bestehen. Oder vielleicht ist es nur Habgier, die sie dazu bringen, ihren Körper zu Kapital zu machen? Sie steigt in die Porno-Branche ein, weil man dafür "800 a day" bekommt. Die auferlegten Grenzen werden stets erweitert, immer mit dem "mehr-Geld"-Argument.
Überhaupt ist die Hauptfigur stark widersprüchlich. Das Ende von Angelinas Geschichte passt so gar nicht zur sonstigen Darstellung. Sie wirft den einzigen Menschen, der ihr tatsächlich stets eine Stütze war, aus Ihrem Leben (weil er sie als Sexualobjekt nutzt!) und beginnt plötzlich eine lesbische Beziehung (vorher gab es keinerlei Hinweise auf mögliche Bisexualität, die über das Körperliche hinausginge). Ihre Partnerin (die wohl den Wunsch nach einer Mutter erfüllt) "verliebt" sich während der Dreharbeiten ("Your body is a piece of art"). Sie wird also auch in dieser Beziehung nie zum Subjekt erhoben. Und dennoch wird es als glückliches Ende präsentiert.
Eine ganz plötzliche Wendung erhält der Film, als sie offenbar ihre Darstellerinnen-Karriere beendet und Regisseurin wird... Selbstverständlich wurde auch hier zuvor zu keinem Zeitpunkt angedeutet, dass sie hierfür besonderes Talent oder zumindest Interesse aufbringt.

Es wird nie klar, ob das, was sie da tut, ihr Spaß macht. Doch ganz freiwillig fällt sie diese berufliche Entscheidung nicht. Das hinterfragt der Film zu keinem Zeitpunkt. Schlimmer: Der Regisseur und die Autorin konnten im Q&A auf der Berlinale gar nicht oft genug darauf hinweisen, dass sie die Porno-Arbeiter ganz anders zeigen wollten: Nicht die armen Opfer in einem düsteren und schmutzigen Milieu, sondern Menschen, die ganz bewusst diesen Weg wählen. Das ist hiermit nicht glaubwürdig gelungen...

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joanna_samantha

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich habe mir heute 'Cherry' angeschaut und war begeistert! Tolle schauspielerische Leistung, sehr ästhetische Kameraführung und endlich mal ein Film über Sex/die Pornoindustrie, der weder alles verteufelt noch vulgär ist. Wenn möglich, reingehen! Es lohnt sich wirklich.

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magic-dream

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Hast du irgendwelche berauschende Mittel zu dir genommen, als du diesen Film gesehen hast ?
Ich mein über welche Tolle schauspielerische Leistung schreibst du ?
Es gab keinen Roten Faden, die Szenen waren ausm Kontext gerissen und irgendwie zusammengeschnitten.
Etwas Sexy in die Kamera gucken reicht nicht.
Die Wertung 8.5 ist völlig dünnpfiff.
Geschmäcker sind zwar verschieden aber das ist hier echt kein FILM, und es LOHNT sich auch nicht wirklich!