Lovelace

Lovelace (2013), US Laufzeit 92 Minuten, Drama

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von Rob Epstein und Jeffrey Friedman, mit Amanda Seyfried und Peter Sarsgaard

Lovelace ist ein Biopic über die berühmte Pornodarstellerin Linda Lovelace, die im Film von Amanda Seyfried dargestellt wird.

Linda Lovelace (Amanda Seyfried): Sie war eine gewöhnliche Schülerin und wurde durch ihren Mann Chuck Traynor (Peter Sarsgaard) zum Star des Hardcore-Pornos Deep Throat, der mit weltweiten Einnahmen von über 600 Millionen Dollar (im Verhältnis zu seinen Produktionskosten von ca. 22.000 Dollar) als profitabelster Film aller Zeiten gilt. Linda Lovelace distanzierte sich später von der Pornoindustrie und wurde Fürsprecherin einer amerikanischen Feministinnenbewegung. Sie starb 2002 im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Hintergrund & Infos zu Lovelace
Das Biopic Lovelace von Rob Epstein und Jeffrey Friedman (die zuvor schon gemeinsam Howl – Das Geheul verfilmten) wartet mit namhaften Darstellerin wie Amanda Seyfried, Juno Temple, Peter Sarsgaard, Adam Brody und Sharon Stone auf. Lovelace feiert am 22. Januar 2013 auf dem Sundance Film Festival Weltpremiere und ist kurz darauf auch auf der Berlinale zu sehen. (AP)

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Kritiken (3) — Film: Lovelace

Roland Meier : Outnow.ch Roland Meier : Outnow.ch

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7.5Sehenswert

Lovelace vermittelt dank gut aufgelegten Darstellern einen amüsanten Blick in die Vergangenheit des Erwachsenenfilms, ohne deren Tragik zu vernachlässigen. Ein Biopic, das Fans von Lovelace zwar wenig Neues bietet, aber vor allem dank Amanda Seyfried und Sharon Stone ungewohnte familiäre Facetten des Pornostars hervorhebt.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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8.0Ausgezeichnet

Seyfried wurde mit lockigen schwarzen Haar und Sommersprossen geschmückt, um ihren wahren Charakter näher zu kommen. In dieser Kombination liefert sie eine starke und glaubwürdige Leistung ab; jegliches Handeln, jegliche Reaktion spiegelt Lindas wahren Geist wieder, auch dann wenn der gefeierte Pornostar nicht mehr scheint.

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Rob Nelson: Variety Rob Nelson: Variety

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7.0Sehenswert

Lovelace fehlt das nötige Etwas, um sich an die Standards für autobiographische Filme anzupassen. Daraus entsteht ein Film, der vorgibt, der Hauptfigur Respekt zu zollen, aber dennoch nie ganz auf ihrer Seite steht.

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Kommentare (3) — Film: Lovelace


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Cayopei

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Biopic über Linda Lovelace, Star des Pornoklassikers Deep Throat. Gut gemacht, aber irgendwie etwas "überbesetzt". Jede 2-Satz-Nebenrolle mit einer Art Star-Cameo zu besetzen, wirkte auf mich etwas zu gewollt. Amanda Seyfried in der Titelrolle macht ihre Sache gut, Peter Sarsgaard als ihr manipulativer, gewaltätiger Ehemann ist beängstigend abstossend. Insgesamt ist man mit der Dokumentation "Inside Deep Throat" aber besser bedient.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich weiß nichts über die Geschichte der Pornographie, die Pornoindustrie und Linda Lovelace. Deswegen kann ich auch nicht beurteilen, wie gut "Lovelace" als Biopic funktioniert, wie genau die dargestellten Ereignisse der Realität entsprechen und vor allem, wie akkurat die Darsteller ihre Figuren verkörpern. Gefallen hat mir "Lovelace" aber sehr, weil er ein bisschen Licht ins Dunkel bringt und auch Menschen wie mir, die nicht so tief in der Materie drinstecken, einen kleinen Überblick über die genannten Themen verschafft.

Vor allem die Erzählweise mit dem Bruch in der Mitte hat mir sehr gefallen, da der Streifen dadurch auch kurzweilig und unterhaltsam wirkt. Die Inszenierung, Fotografie und Musik sind hervorragend und die Schauspieler sind großartig. Vor allem Peter Sarsgaard spielt wirklich beeindruckend und ist echt beängstigend. Aber auch Amanda Seyfried überzeugt in der Titelrolle absolut und fügt ihrem Rollenrepertoire neue Facetten hinzu, weil sie sich hier extrem von allem entfernt, was sie zuvor gemacht hat und die Dramatik des bewegten Lebens der Pornodarstellerin berührend und ehrlich rüberbringt. In den Nebenrollen geben sich unter anderem Robert Patrick, Eric Roberts und die großartige Sharon Stone die Ehre.

"Lovelace" ist keine leichte Unterhaltung, weil der Film ein tragisches Schicksal schildert und dabei einen ungeschönten Blick (den ich mir nur vielleicht noch etwas tiefgreifender gewünscht hätte) auf die Härte der Pornoindustrie und die brutale Realität des Lebens, etwa in Form häuslicher Gewalt wirft, jedoch definitiv empfehlenswert, da das Ganze in einer für mich ansprechenden Art und Weise behandelt wird. Letztendlich weiß ich zwar auch, dass Linda Lovelace eine streitbare Persönlichkeit war und ein Film, der nun aus ihrer Perspektive erzählt wird daher natürlich nicht vollkommen objektiv (Ich bin schon gespannt, wie die nächste Verfilmung das Thema angehen wird.) sein kann. Ein interessanter Überblick ist "Lovelace" aber wie gesagt trotzdem.

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dmtjdc

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Abgesehen von Seyfried eine saugute Besetzung.

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Roco De Long

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Stimmt. Reißt es nur leider nicht raus :(