Das perfekte Verbrechen

Fracture (2007), US Laufzeit 113 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 17.05.2007

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6.3
Kritiker
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von Gregory Hoblit, mit Anthony Hopkins und Ryan Gosling

Nachdem Anthony Hopkins im Thriller Das perfekte Verbrechen seine Frau ermordet, scheint Staatsanwalt Ryan Gosling ein klarer Fall vorzuliegen, doch dann lösen sich seine Beweise in Luft auf.

Als Ted Crawford (Anthony Hopkins) entdeckt, dass seine junge Frau Jennifer (Embeth Davidtz) eine Affäre hat, plant er ihren Tod – den perfekten Mord. Unter den Polizisten, die am Tatort erscheinen, ist auch ihr Liebhaber Detective Rob Nunally (Billy Burke), ein Verhandlungsspezialist bei Geiselnahmen. Ihm wird als Einziger Zugang zum Haus gewährt, wo Crawford überraschenderweise sofort zugibt, seine Frau erschossen zu haben. Doch Nunally beachtet ihn kaum. Wie betäubt starrt er auf die Frau, die in einer riesigen Blutlache liegt. Es ist seine Geliebte, deren wahre Identität er nie kannte. Obwohl auf Jennifer aus kurzer Distanz geschossen wurde, erkennt Nunally, dass sie noch lebt. Crawford wird sofort verhaftet und nach seinem Geständnis angeklagt – so einen todsicheren Fall wickelt Willy Beachum (Ryan Gosling), Gehilfe des Bezirksstaatsanwalts (David Strathairn), vermeintlich mit links ab. Beachum ist ein junger Karriere-Überflieger, den längst ein lukrativer Job in einer großen Kanzlei erwartet. Doch so einfach, wie der Fall scheint, ist er nicht, und die entscheidende Frage lautet: Ist Willys Verlangen nach Macht und seine Affäre mit einer sexy und ambitionierten Anwältin (Rosamund Pike) aus der neuen Kanzlei stärker als sein leidenschaftlicher Siegeswillen – oder noch schlimmer: als seine ethischen Grundsätze? Crawford zwingt Willy zu einem atemberaubenden Duell voller strategischer Winkelzüge und intellektueller Fallen, bei dem beide lernen, dass sich in jeder noch so perfekten Fassade ein Riss finden lässt.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (8) — Film: Das perfekte Verbrechen

Kubrick_obscura: CinemaForever

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5.5Geht so

Hopkins spielt den Psychopathen ja schon fast im Schlaf, aber es ist dennoch immer wieder faszinierend was er da so alles auf der Leinwand macht, wenn er die Augenbrauen hochzieht oder kurz lächelt. Dazu gibt es mit Ryan Gosling den neuen Star am Schauspielhimmel zu bewundern. "Fracture" setzt alles auf die Besetzung, zu viel, würde ich sagen. Der ganze Film vermittelte mir den Eindruck, das einzige was es hier zu sehen gibt, sind die beiden Hauptdarsteller. Dennoch muss ich das Drehbuch loben, was zwar in seiner Spannung nicht mit klassischen Gerichtsthrillern mithalten kann, aber seine Figuren sehr klug charakterisiert. Die Handlung ist dagegen nichts neues und wie Crawfords Plan funktioniert hat man schon nach den ersten 10 Minuten raus. Holbits Regie versinkt dagegen in Mittelmäßigkeit und fertigt das gute Drehbuch wie einen Fernsehkrimi im Cinemascope-Format ab.

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Jeff Lebowski

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Ich fand generell bei dem Film, das der Film zu lang war, für das was er erzählen will. Ein 45-minuten kurzfiom hätte wahrscheinlich auch gereicht.


Kubrick_obscura

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So oder einfach mehr Inhalt :)


Anj S: Mann beisst Film

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6.5Ganz gut

Man geht leider mit einem „Schade“ aus dem Film, der doch eigentlich so viel versprach und eine Menge Potential hatte. So freute man sich auf dialogreiche Gerichtsszenen, eine Schritt-für-Schritt ausgeklügelte den-Bösen-Überlistungstaktik und darauffolgende, clevere Fallen des Mörders. Alles wird irgendwie nur so halb umgesetzt, dem Film fehlt es einfach an Herzblut und Leidenschaft. Aber immerhin, für eine nette Abendunterhaltung sorgt er dennoch, wenngleich er auch keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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kltrg

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9.0Herausragend

Von Anfang an ist klar, dass es tatsächlich Crwaford war, der auf seine Frau geschossen hat und doch bleibt man bis zum Schluss gespannt, weil man versucht zu verstehen, wie er es angestellt hat, schließlich doch als der Unschuldige dazustehen. (...) Keine verwertbaren Spuren zu hinterlassen und damit das perfekte Verbrechen zu begehen, das fasziniert – ein Bösewicht mit der Coolness und dem Stil eines Anthony Hopkins, das fesselt.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.0Ausgezeichnet

Das scharfsinnige Drehbuch von Daniel Pyne und Glenn Gers wurde von Hoblit elegant inszeniert. Der Thriller ist aber in erster Linie eine Bühne für die Schauspielkunst der beiden Hauptdarsteller, die sich wie Katz und Maus belauern.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Superglossy Hochglanzthriller wie einst in den Neunzigern, mit guten und bösen Rechtsverdrehern und einem gerissenen Hopkins als Fiesling. Ryan Gosling gefällt mit einer leicht schrägen Performance und kann sich gegen den bedrohlichen, latent brutalen Hopkins gut durchsetzen.

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alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Stilistisch im Fach der Edeloptik 90er Jahre-Thriller hängengeblieben, versucht "Fracture" die überaus schmale und wenig gehaltvolle Geschichte durch die ausgezeichneten Leistugen von Gosling und Hopkins zu kaschieren. Dies gelingt auch anfangs, doch im letzten Drittel wird dem Zuschauer allzu deutlich das sich hinter dem diabolischen Spiel und dem sich in dieser Form keineswegs innovativen dafür aber ständig wiederholenden Psycho-Duells nur ein müder Plot versteckt, der keiner großer Konstruktion unterliegt, sondern einfach nur einfallslos und in der Schwemme dieses Genre austauschbar ist.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.5Ausgezeichnet

Anthony Hopkins schon wieder in der Rolle des genialen Bösewichts – wird das nicht langweilig? Bis gestern hätte ich „ja“ gesagt, heute sehe ich das anders…
Anthony Hopkins hat sich in den letzten Jahren dank dem „Schweigen der Lämmer“ als menschenfressendes Genie Hannibal Lecter einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. So diabolisch böse wie er ist ansonsten wohl nur noch Kollege Nicholson. Für „Das perfekte Verbrechen“ war er somit natürlich eine Traumbesetzung.

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

[...] Neben den Szenen vor Gericht und den Thriller-Elementen behandelt Regisseur Gregory Hoblit (Zwielicht, Das Tribunal) die für dieses Genre typischen Moralfragen wie z.B. das Fälschen von Beweisen und präsentiert dem Zuschauer als Nebenplot eine kleine Liebesgeschichte. Diese mag auf den Einen oder Anderen vielleicht aufgesetzt wirken, doch ist sie notwendig, um Beachums Antrieb sowie seine Charakterwandlung vom auf die Karriere bedachten zum an die Gerechtigkeit glaubenden Anwalt anzustoßen. [...]

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Kommentare (100) — Film: Das perfekte Verbrechen


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Rob Stark

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Bewertung6.0Ganz gut

Ausgeklügelt, ausgeklügelt... So dachte ich wäre "Das perfekte Verbrechen".
Anthony Hopkins in einer gewohnten sehr guten Position und mit einer überragenden Präsenz, die einen echt umhaut. So selbstsicher und unberechenbar scheint er als vermeindlicher Mörder seiner untreuen Frau.
Doch die erste Ernüchterung folgte mit dem Auftreten von Ryan Gosling als ehrgeiziger junger Staatsanwalt, dessen Priorität es ist, stets auf der Gewinner-Seite zu stehen. Die Synchro ist sowas von unpassend, da ich ständig eine Verbindung mit Christian Bale aufgebaut habe. Hätte man nicht zumindest wieder Tobias Kluckert nehmen können...
Das klingt vllt. banal, aber es vermiest den Film ein wenig.

Die Handlung ist keinesweg ein ausgeklügeltes Masterpiece, dennoch war ich anfangs sehr interessiert zu sehen, was sich tatsächlich hinter diesem Mord verbirgt. Ich habe mir ein packenden Schlagaustausch der beiden Hauptcharaktere gewünscht. Es gibt sehr gute Ansätze, doch ich wurde diese Eindimensionalität nicht los die letztlich auch durch den Schlussteil des Films mit einer unoriginellen Auflösung des Falles bestätigt wird. Der Film baut auf den Abschluss auf, daher sollte der Ausgang der Geschichte einen Schockmoment hervorrufen. Dem Zuschauer sollte erst dann bewusst sein, wie der perfekte Mord geplant wurde. Doch leider befindet sich hier der schwächste Moment des Films.

Für einen "perfekten" Mord nach Plan, gibt es zu viele Schwachstellen. Für ein ruhiges Abendprogramm auf dem Ersten ist der Film sicherlich geeignet. Doch ich erwarte bei solch einem Filmtitel eine verflochtene Handlung mit Krimi-Thriller typischen Einlagen.

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Raven.13

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Ich hatte mir auch mehr erhofft.


florian.fiele

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Bewertung4.5Uninteressant

Fracture

Spoiler, Spoiler, Spoiler

Über weite Strecken gefiel er mir gut, stets über 7.0-Niveau und durchaus auch mit Potential für eine 8.0-oder sogar 9.0-Bewertung. Das Ende aber, die Auflösung und was danach passiert, ist ein schlechter Witz. Eigentlich hatte ich einen soliden 7.0-Thriller um eine mehr oder weniger "geniale" Idee erwartet. Bekommen habe ich eine über weite Strecken starke Mischung aus Drama und Thriller mit 2 großartigen Schauspielern, gebaut um einen Hauch von Nichts, gegen den des Kaisers neue Kleider blass vor Neid werden. Das war nichts!, gar nichts! Mal abgesehen davon, dass mir spontan 10 Möglichkeiten einfallen eine Mordwaffe verschwinden zu lassen, die auf den ersten Blick besser aussehen als diese hier...ist auf den zweiten Blick die hier präsentierte "perfekte" Möglichkeit sogar die dümmste überhaupt mögliche Idee. Was muss passieren, damit er sich nicht selbst und seine Mordwaffe auf dem Präsentierteller serviert? a) Nunally und kein Anderer muss zur Geiselnahme gerufen werden, b) Nunally muss allein das Haus betreten, c) er muss (ohne es bemerkt zu haben) Crawfords Waffe dabei haben und darf mit dieser nicht geschossen haben, d) Nunally muss seine Waffe ablegen, e) Nunally muss ausrasten als er seine Geliebte sieht, f) Crawford muss die Waffen unbemerkt austauschen können, g) Nunally darf davon nichts mitbekommen und auch später bis zum Freispruch nichts bemerken. Den 10 Leuten auf dieser Welt, deren Frau sie mit einem Spezialisten für Geiselnahmen betrügt, rate ich dringend von dieser Vorgehensweise ab: Maximal, MAXIMAL 10% Wahrscheinlichkeit, dass das glatt läuft. Dazu noch das Risiko, dass die Waffe später doch analysiert wird, oder einfach ohne Mordwaffe verurteilt wird. Jeder Vollidiot, der seine Frau niedersticht, das Messer wegwirft, davonläuft und bei der Polizei als Alibi "allein, zuhause, fernsehen" angibt, hat bessere Chancen als der geniale Fuchs dieses Hollywoodthrillers. Kein Lob für den Autoren dieses Films; der taugt weder als Drehbuchschreiber noch als Mörder. Selbst wenn das Ganze vernünftig wäre, würde ich die Art wie der Film mir die Auflösung sowie die "Exception"-Nummer in die Fresse pfeffert als "neunmalklug" bezeichnen. Erinnerte mich spontan an Inside Man, wobei der noch halbwegs vernünftig war, ohne sich in Luft aufzulösen. Selbst ohne Hirn anschalten ein furchtbares Ende. Dazu ist das komplette Drehbuch (wenn man erst einmal drüber nachdenkt bzw. den Film ein zweites Mal sieht) misslungen. Anfangs dachte ich, dass man es hier mit einer Art von Film zu tun hat, die nicht nur die Hauptstory zeigt, sondern auch zusätzliche, im Grunde nicht notwendige, Szenen, sodass eine Art epischer Charakter entsteht und der Film runder wirkt. Referenzwerke sind hier für mich sämtliche Gangsterfilme von Michael Mann (Heat, Collateral, Miami Vice, Public Enemies). Auf den ersten Blick wirkte es so. Auf den zweiten Blick stellen sich aber alle diese unwichtig erscheinenden Szenen bloß als Teil einer zweiten Nebenhandlung heraus, die mit der Haupthandlung überhaupt nichts zu tun hat. Diese Nebenhandlung endet, sobald die Hauptfigur ihr Gewissen wiedergefunden hat, und ist nichts weiter als eine billige "guter Anwalt-böser Anwalt"-Moralnummer, die die Welt schon tausendmal gesehen, und dabei nicht ein einziges Mal gebraucht hat. Langweilig ist das nicht beim ersten Ansehen, aber ebenso wie die Hauptstory verläuft diese Nebenstory im Sand, sodass man sagen kann, dass Fracture kurzweilige 2 Stunden Zeitverschwendung sind. Ansonsten (vom Drehbuch abgesehen) wie gesagt ein gelungener Film...solide Regie, starke Darsteller. Positiv aufgefallen ist mir Goslings Synchronsprecher! Ein Sturm zieht auf!

4.5 - zum einmal ansehen bis zum erbärmlichen Ende spannend genug....am besten den Stecker ziehen, sobald selbiges im Film geschieht

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

FRACTURE ist in keiner Weise besonders - Anthony Hopkins spielt routiniert gut, war aber schon um Welten besser, Ryan Gosling merkt man die Jahre zwischen diesem und seinen neuen Werken sehr an (der Mann war damals noch lange nicht so gut und charismatisch), die Inszenierung ist optisch clean, größtenteils atmosphärisch dicht, aber ohne große Highlights und der Plot entpuppt sich als ordentlich durchdachter, auf Twist gestützter Verschachtelungs-Thriller.

Dennoch reicht die Summe der einzelnen Teile, um am Ende das Gefühl zu bekommen, gerade einem sehenswerten Film beigewohnt zu haben. Woran das liegt kann ich nicht konkret sagen, denn das alles ist eigentlich nur (knapp über-)durchschnittlich.

Vielleicht spielt die Grundthematik dabei eine Rolle: FRACTURE nimmt sich einer (in meinen Augen) absurden juristischen Realität an, dem Fakt, dass ohne klare Beweise die man in der Hand halten kann, selbst offensichtlichste, klar überführte Täter nicht schuldig gesprochen werden können. Mit diesen Untiefen der Rechtssprechung spielt der Film ein perfides Spielchen und das macht ihn doch recht interessant.

Auch schön: Ohne wilde Verschachtelungen, übergroße Fall-Konstrukte und kaum nachvollziehbar verzahnte Zufälligkeiten führt uns Regisseur Gregory Hobbit zu einem Ende, welches simpler kaum sein könnte.
'You look closely enough, you'll find that everything has a weak spot where it can break, sooner or later.'

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Velly

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Ich finde es eh amüsant, wie witzig Gosling in den meisten Interviews ist, im Vergleich zu den Rollen, die er in letzter Zeit spielt.
Wahrscheinlich ist es schon schauspielerischer Olymp, dass er es die ganze Zeit schafft, sein Grinsen und Lachen zu unterdrücken, was er sonst gerne zur Schau stellt ;-)


jacker

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Noch keine gesehen, aber irgendwie wirkt der immer wie ein recht sympathischer Dude.


chris-danese

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Bewertung5.5Geht so

Schauspielerisch sicher nicht schlecht. Leider war die Auflösung viel zu simpel und daher sehr schnell vorhersehbar. Spannung blieb nur, weil es ja auch komplizierter hätte sein können - war es dann aber nicht. Nix perfektes Verbrechen. Schade.

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timwenig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

das schöne an diesem fim ist, dass man auch die darsteller in ihren rollen hätte vertauschen können. gosling als eiskaltes, superintelligentes schnösel-arschloch und hopkins als schon leicht angeschossener gegengart.

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kobbi88

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Bewertung4.5Uninteressant

Mensch, ich mag eigentlich Filme, in denen es um intelligent ausgeklügelte Verbrechenspläne geht, in denen es zu Rede- und Psychoduellen zwischen zwei charismatischen Personen kommt. Anthony Hopkins macht seine Sache auch wirklich ausgesprochen gut, Ryan Gosling schaut mir den ganzen Film hindurch zwar viel zu gelangweilt, spielt aber dennoch überzeugend. Insofern hat der Film schon mal gute Voraussetzungen. Die Nebendarsteller sind zwischen gut (Strathairn) und fehlbesetzt (Pike, ihr nehme ich ihre Rolle nicht eine Sekunde ab), was aber nicht weiter ins Gewicht fällt, da sich eh alles auf das Machtduell Gosling vs. Hopkins konzentriert.
Der Film ist einigermaßen spannend, hat ganz nette Sequenzen und auch teilweise interessante Kameraperspektiven.

Aber der große Schwachpunkt ist die Geschichte. Der Film nimmt sich zu wenig Zeit, auf Entwicklungen einzugehen, auf Charakterzüge. Und dann wieder gibt es so unendliche Leerräume im Film, dass es schon wieder nervig ist. Die Auflösung ist auch irgendwie…hm…blöd. Einen echten Sympathieträger vermisse ich in diesem Film ebenfalls. Zum mitfiebern. Hopkins und Goslings Figuren waren es für mich zumindest nicht.
Das zieht den Film wieder extrem nach unten.

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Vielleicht bin ich zu hart mit dem Film, vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach zu hoch, sodass ich umso mehr enttäuscht wurde (weil ich mir schon recht viel von diesem Film erwartet habe). Und manchmal schaffen es gute Schauspielleistungen und Spannung auch, ein verdammt schwaches Drehbuch auszugleichen. Aber ich muss es so sagen, wie ich es empfinde, und darum hat hier das schwache Drehbuch gewonnen.

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Jules.kiekt.jerne

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Bewertung5.0Geht so

Das positive zuerst: Schauspielerisch was Gosling und Hopkins angeht einwandfrei und das Duell Gut gegen Böse wurde gut in Szene gesetzt. Auch das mangelnde Rechtssystem wurde auf die Probe - und zu guter letzt bloß-gestellt, was natürlich vom Zuschauer kritisch hinterfragt werden soll, auch das hat gut funktioniert. Das wars auch schon an positiver Kritik.

Als erstes muss man sich vor Augen führen, "Das perfekte Verbrechen" hat den Namen doch gar nicht verdient wenn es gelöst werden kann, somit kann es ja nicht perfekt sein. Verdient hätte das ein Film wie "Seven (Sieben)", aber eben nicht dieser. Man hat versucht eine gute Story aufzubauen, welche aber zunehmend durch vorhersehbare und zu wenigen Aha-Effekten einschläft. Für mich leider irgendwann nicht mehr nachvollziehbar und löste nachhaltiges Kopfschütteln aus, wovon dann wohl auch die leichten Kopfschmerzen kamen. Eine Frau wurde erschossen, der Täter kann nicht überführt werden da die Tatwaffe fehlt, obwohl es nur er es gewesen sein kann, da die Polizei früh alles umstellt hat, aufgrund der Benachrichtung eines Nachbarn. Eigentlich eindeutig, worauf auch der Film aufbauen soll, aber die Umsetzung leider zu schwach. Ich hätte mir mehr Liebe zum Detail gewünscht und auch mehr Überraschungen hätten es sein können, um aus dem eigentlich doch so eindeutigen Film einen echten Hingucker machen zu können.

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Realizator

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist einfach klasse. Die ganze Zeit bleibt er spannend dank vor allem der excellente spielerische Leistung zwei grossartiger Schauspieler wie A. Hopkins und Ryan Gosling. Die Regiearbeit ist überdurchschnichttlich auf jeden fall.

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peterpit

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle und überzeugende Darsteller.

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justw8

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist durchaus nicht schlecht und ich hätte sicherlich mehr Spaß gehabt hätte ich nicht schon bei der Aussage die Waffe ist kein Beweis den Plott verstanden.

Ich finde die Aussage "Es geht hier darum ein Leben zu retten" und die Antwort "und was hat das mit uns zu tun" so unglaublich auf die heutige Zeit zutreffend. Ich finde es schade das damit die Rolle abgehackt wird und besonders Nikki Gardner nicht noch irgendwie eine Lektion bekommt.

Witzigerweise hatte ich den ganzen Film erwartet das Mr. Crawford Willy und Nikki gegeneinander ausspielt. Ich glaube das hätte dem Film nicht geschadet wenn man so auf diese Kritik gehen will.

Troz der zahlreichen Kritik ist der Film gut und bekommt durch die hervorragende Leistung von Hopkins und Gosling eine 7.

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Hauserfritz

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Bewertung7.0Sehenswert

Dämlicher deutscher Titel meiner Meinung nach. Der Streifen ist durchaus interessant aber auch nicht mehr. Zu langatmig das ganze, zuviel blabla um nichts. Unter einem "perfekten Verbrechen" habe ich mir schon ein etwas innovativeres und verstrickteres vorgestellt.
Schlussendlich muss ich dem Film aber doch noch den Orden "spannend" vergeben, weil ich bis zum Schluss konzentriert dabei sein konnte, was heutzutage bei den meisten Filmen nicht mehr vorkommt.

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Haschbeutel

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Bewertung7.0Sehenswert

"Even a broken clock is right twice a day."

Ein durch und durch "sehenswerter" Thriller, der dank einem großartigen Darsteller-Duo besser ist, als seine leider sehr schwache Story. Der Film nervt den Zuschauer andererseits nicht mit ständigen Twists und Wendungen, sondern lässt Hopkins und Gosling in einer Art Macht-Schach gegeneinander antreten. Das ist alles nicht unbedingt neu, innovativ oder logisch, aber dafür unglaublich spannend und kurzweilig.

"I love you. Does he?"

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ShayaNova

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

guter film, wenn die story auch etwas konstruiert und an den haaren herbeigezogen war. die geschichte ist eigentlich zweitrangig. am besten gefiel mir, wie anthony hopkins 'schnöselfresse' gosling mit dem einfachen lüften der augenbraue an die wand gespielt hat, wobei letzterer den etwas unfairen vorteil eines sehr guten synchron-sprechers hatte (eigentlich DEN besten). da sieht man mal wieder wieviel das doch ausmacht.

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CaptainHowdy

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Bewertung7.5Sehenswert

Das perfekte Verbrechen ist perfekt gespielt, von Gosling wie auch von Hopkins... Die Story ist allerdings doch sehr stark konstruiert und wie mein Vorredner erwähnt hatte zu durchschaubar...

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Prestigeww

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Bewertung5.5Geht so

Sehr gut gespielt, besonders Ryan Gosling als Douchebag-Staatsanwalt. Aber die Story...neee! Der gesamte Film basiert auf einem Twist, den man mit etwas Nachdenken nach ca 10 Minuten durchschaut hat. Und dann ärgert man sich eigentlich nur noch darüber, dass ein Cop und ein hochbezahlter Staranwalt nicht drauf kommen, obwohl es wirklich zu offensichtlich ist. Und dann ärgert man sich noch mehr, weil dieser Thriller auch außerhalb dieses Twists von einem Logik-Loch zum nächsten stolpert, was nicht so schlimm wäre, wenn er sich nicht als so unglaublich hochintelligent aufspielen würde.

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Martyman

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Bewertung9.0Herausragend

Habe den Film empfohlen bekommen und nun angeschaut: Was für ein genialer Thriller! Die komplette Geschichte ist spannend und man fragt sich wirklich die ganze Zeit: Wie hat er das gemacht? Wer ist jetzt wirklich der Schuldige? Und dann am Ende so eine simple wie geniale Auflösung! Anthony Hopkins zeigt hier wieder seinen Hannibal Lector und das wieder meisterhaft - er ist und bleibt einer meiner Lieblinge! Aber auch Ryan Gosling hat mich sehr beeindruckt, jetzt muss ich demnächst mal "Drive" gucken. Teilweise ungewöhnliche Schnitte/Kameraperspektiven und dazu ein cooler Soundtrack - fertig ist ein klasse Thriller, der einen die ganze Zeit lang mitfiebern lässt. Anthony Hopkins brilliert als Psychopath und sorgt schlussendlich dafür, dass ich mir diesen Film sicher noch öfter ansehen werde - ganz großer Thrill!

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n_icecream

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ne Zweifel weniger, aber einfach Spannung ob der Staatsanwalt ihn überführt und wie


Martyman

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Oder so :) Genau!


Chewbacca

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Rolle des hoch intelligenten und brandgefährlichen Ehemanns der den Tod seiner Ehefrau fast bis zur Vollendung plant, kann ehrlich gesagt nur von einer Person verkörpert werden. Meiner Meinung nach ist Ted Crawford eine Variante der Hannibal Lecter Figur, die eiskalt agiert und mit furchtbar untoten Augen den Zuschauer erschaudern lässt.
Den perfekten Gegner für Anthony Hopkins hat man mit Ryan Gosling gefunden, denn als aufstrebender Junganwalt handelt er für einen Moment unüberlegt und gerät dadurch an seinen härtesten Kontrahenten, der ihn als Unerfahrener sogar im Gerichtssaal bloß stellen kann und ihm den Karriereaufstieg kostet. Der einzige Makel des Films ist nur, dass der deutsche Titel, ehrlich gesagt, falsch gewählt ist und zu viel verspricht…

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Pardus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

alle loblieder die es für hpopkinns leistung gibt hab ch schon bei seinen anderen filmen gesungen :) dass er die rolle des intelligenten psychopathen mit pers.störung drauf hat wissen wir spätestens seit hannibal lector. das hier war ein spaziergang für ihn. gosling ist mir hier zum ersten mal als ernstzunehmender schauspieler aufgefalen und auch bily burke (den ich zu meiner schande erst seit twilight kenne) liefert eine gute leistung ab. einzig die liebesgeschichte (oder was auch immer das war) mit pike hat gestört und zu sehr vom eigentlich wichtigen abgelenkt. auf jedne fall liefert der film gute unterhaltung!

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supersizefilms

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein echt toller Thriller!
Gute Schauspieler, tolle Story,
und ein perfektes Verbrechen, was am Ende doch nur so einfach und simpel war,
dass es keiner gesehen hat.
Man wartet die ganze Zeit auf bis ins Detail geplante Spurenbeseitigung von Crawford (Hopkins) und ausgetüftelte Hinterhältigkeiten, und letztendlich muss man fast schon lachen wie einfach die Story sich doch von selbst löst.
Ryan Gosling macht Spaß wie immer, und interessant anzuschauen sind auch die entfernten Szenen, die im Bonusmaterial der DVD enthalten sind.

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judischnudi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ryan Gosling kann singen, tanzen und schauspielern. Er rettet Leben, aber er zertrümmert auch Schädel mit seinem bloßen Stiefel. Wenn Ryan Gosling dich in den Knast bringen will, dann bringt er dich in den Knast! Niemand ist ausgebuffter als Ryan Gosling!

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judischnudi

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Ok, vielleicht Sandra Bullock, aber da war er ja auch noch ein Teenager - ein hochintelligenter Teenager!



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