Engel in Amerika
Angels in America (2003), Laufzeit 352 Minuten, Fantasyfilm, Drama
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von Mike Nichols, mit Patrick Wilson und Al Pacino
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Cast & Crew
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Mike Nichols
-
Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joe Pitt
-
Al Pacino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roy Cohn
-
Meryl Streep
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ethel Rosenberg
-
Emma Thompson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Homeless Woman
-
Mary-Louise Parker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harper Pitt
-
Justin Kirk
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leatherman in the Park
Regie
Schauspieler
-
Jeffrey Wright
-
Ben Shenkman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Louis Ironson
-
James Cromwell
-
Michael Gambon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prior Walter Ancestor
- Genre
- Fantasyfilm, Drama
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Central Park
- Handlung
- AIDS, Analverkehr, Angst, Angst vor dem Tod, Arzt, Beleidigung, Bestimmung, Bett, Bibel, Blut, Brunnen, Coming out, Cruising, Emanzipation, Engel, Flügel, Freundschaft, Frömmigkeit, Gebet, Geist, Glaube, Gott, Heimliche Homosexualität, Himmel, Homosexualität, Homosexueller, Homosexueller Kuss, Jenseits, Jüngstes Gericht, Kampf, Krankenhaus, Krankenpfleger, Kühlschrank, Leiter, Lüge, Medikament, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterrolle, Ohrfeige, Orgasmus, Paradies, Prophet, Rauchen, Rebellion, Religiöser Fundamentalismus, Schläge, Schnee, Schneesturm, Schwule Sex Szene, Schwulenszene, Schwuler, Sex, Sexualität, Sexuelle Frustration, Sexuelle Identität, Spiegel, Staatsanwalt, Sterben und Tod, Tablettensüchtig, Tagtraum, Verlassen Werden, Weibliche sexuelle Identität, Widerstand
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Verstörend, Witzig
- Mitmachen
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Filmdetails Engel in Amerika
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Kommentare (6) — Film: Engel in Amerika
Kommentar schreibenShorty06 2011/04/17 18:32:02
Kommentar löschenAngels in America von Mike Nichols
Was für ein Cast?! Al Pacino in einer seiner besten Rollen, Meryl Streep in vierfacher Besetzung, Jeffrey Wright supertoll, Marie-Louise Parker supersüß, Patrick Wilson überraschend und Justin Kirk umwerfend!
Das waren 352 Minuten... Das macht 6 Stunden voller:
Homosexualität, Politik, Reagan, Nixon, Menschen, Engel, AIDS, Liebe, Drogentrips, Rechtsanwälte, Juden, Mormonen, Protestanten, Katholiken, Negern, Angelsachsen, Fieberträume, Himmel, Hölle, Erde, Unterschiede, Gleichheit und Gott.
All dies verpackt in ein sehr schön inszeniertes Kammerspiel und begleitet von einem unglaublich guten Score. 6 Stunden, die mal rasant, mal äußerst gediegen voranschreiten. Ein Plädoyer an die Menschlichkeit und ein Manifest der Menschenwürde.
In gewisser Weise ein amerikanisches, gemächlicheres und gemäßigteres Love Exposure.
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microsan 2010/12/19 23:59:28
Kommentar löschen6 Stunden,nach denen man immer noch nicht genug von dem Film hat. Man will noch mehr von dem hervorragenden Schauspiel der Darsteller, von dem Drama, von dem Humor. Der Film trägt wesetnlich dazu bei, die AIDS-Kranken nicht als Aussätzige zu behandeln,sondern schafft es annähernd Verständnis für die Menschen beizubringen. Gehört auf jeden Fall in jede Sammlung.
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Nevenka 2010/12/17 15:29:07
Kommentar löschenIch kannte das Theaterstück nicht. Die Verfilmung gefällt mir ausnahmslos gut. Alle SchauspielerInnen sind klasse. Dadurch, dass das ganze 20. Jahrhundert der westlichen Welt in die Überlegungen einbezogen wird, wird deutlich, dass AIDS keine Strafe oder Schuld ist, sondern schlichtweg eine Tragödie. Eine schrecklich menschliche dazu. Allen konservativen Kräften kann dies nicht oft genug gesagt werden.
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phoenix409 2010/03/13 14:37:34
Kommentar löschen"Well this is the most depressing hallucination I ever had."
Ich, ich, ich, ich bin sprachlos. 352 seltsam überwältigende, facettenreiche, intelligente, oft intellektuelle, politische, teils philosophische, träumerische, weise, überaus schlagfertige, zynische, witzige, verrückte, bisweilen unglückliche, verzweifelte, depressive, tragische und zutiefst homosexuelle Minuten voller Angst, Liebe, Hass, Krankheit und Tod, voll von moralischen Abgründen, ausweglosen Entscheidungen, Zu- und Abneigung, Trennung und Begegnung, voller Stillstand und Bewegung, Starrsinn und Einsicht, verspielter Fantasie, nüchterner Klarheit und göttlicher Fügung. 352 Minuten über unfassbar gut gespielte Charaktere, die sich in Glaskäfigen begegnen, sich in Traumwelten flüchten, einander brauchen und einander verlieren.
352 Minuten, die sich mehr als nur lohnen.
Selten sieht man solch einfühlsamen Umgang mit dem Thema AIDS. "Angels in America" schöpft all seine Kraft aus den Schauspielern und ihren geschliffenen Dialogen: Al Pacino zeigt seine beste Leistung seit Jahren, Meryl Streep und Emma Thompson sind gleich in mehreren Rollen fantastisch wie immer und auch die weniger bekannten Namen gehen in ihren Rollen voll auf. Besonderes Lob muss da an Vollbluttunte Jeffrey Wright oder den todkranken Justin Kirk gehen, durchweg fantastische Leistungen. Als US-Miniserie in sechs Kapiteln beweist "Angels in America" damit eine mehr als überdurchschnittliche Qualität und Thomas Newman erneuert mit einem traumhaften Score seine Existensberechtigung als mein Lieblingskomponist. Das sollte man gesehen haben.
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G.a.G Spencer 2010/01/26 17:52:31
Kommentar löschenDer mit abstand beste Film (bzw. 2-Teiler) den ich je gesehen habe. Großartige Schauspieler und eine brilliante und ins Detail perfekt durchdachte Story bieten beste Unterhaltung. Die 337 min. sind auf keinen Fall zu lang, sondern genau richtig. Endlich mal ein Film wo perfekte Schauspielkunst und interligente Dialoge geboten werden. Zudem perfekter Umgang mit dem Thema AIDS. Die Macher und Schausieler (u.a. Al Pacino, M.Streep, Emma Thompson, Jeffrey Wright...) Eine Sterstunde des Films. Das muss ersteinmal getoppt werden. Zurecht Preisgekrönt !!!!!!! Umbedingt ansehen !!!! Die Bewertung 10 ist noch zu wenig !
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Sonse 2009/07/12 17:37:06
Kommentar löschen"Angels in America" ist eine mit Preisen förmlich überhäufte HBO-Miniserie von Mike Nichols, die auf Tony Kushners gleichnamigem großartigen Theaterstück basiert. In mehreren Kapiteln bzw. Akten und mit untereinander verbundenen Episoden von Schicksalen thematisiert Kushner vor allem AIDS und die USA Reagans. In der Filmfassung werden die Figuren von einem beeindruckenden Cast dargestellt: Al Pacino, Meryl Streep, Patrick Wilson, Mary-Louise Parker, Emma Thompson, Justin Kirk, Jeffrey Wright, Ben Shenkman, James Cromwell und Michael Gambon. Ist schon wieder eine ganze Weile her, dass ich mir die Geschichte angesehen habe... Thompsons Engel ist toll, doch von allen hat Justin Kirk bei mir den bleibendsten Eindruck hinterlassen. Schade, dass ihm seine Rolle hier nicht zu Größerem verholfen hat. Ich würde ihn sofort besetzen.
Es lohnt sich sechs Stunden mit "Angels in America" zu verbringen, los auf, die DVD hat sogar meine eher mies ausgestattete Videothek um die Ecke. ;)
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Schlegel 2009/12/02 00:22:57
Antwort löschenNicht zu vergessen der Soundtrack von Thomas Newman!
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Sonse 2009/12/02 18:19:45
Antwort löschenUpdate: Habe mein Gemecker über fehlende Infos und Bilder etc. am Anfang meines Kommentars nun entfernt, ich habe da ja mittlerweile selbst Abhilfe geschaffen. ;)
phoenix409 2010/03/04 13:51:16
Antwort löschenRichtig, der Score ist, Newman-typisch, fantastisch.