Lauf um Dein Leben! - Vom Junkie zum Ironman

Lauf um Dein Leben! - Vom Junkie zum Ironman (2008), DE
Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.04.2008

4.3 Kritiker
4 Bewertungen
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6.0 Community
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9 Kommentare
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von Adnan Köse, mit Max Riemelt und Robert Gwisdek

Mitte der Neunziger Jahre erzielt ein völlig unbekannter Deutscher Top-Platzierungen im härtesten Sport-Wettkampf der Welt: dem “Ironman”. Doch dann kommen Gerüchte um seine Vergangenheit auf. Andreas Niedrig outet sich: Er war rauschgiftsüchtig, ein Junkie, immer auf der Suche nach dem Kick und bereit, dafür zu stehlen und zu betrügen. Als er von seiner Frau und seiner kleinen Tochter verlassen wird, ist Andreas ganz unten. Erst jetzt beschließt Niedrig, sein Leben zu ändern. Doch noch liegt eine lange Strecke vor ihm.

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Kritiken (3) — Film: Lauf um Dein Leben! - Vom Junkie zum Ironman

Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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5.0Geht so

Der Film vertraut eher dem Zeigefinger als Zwischentönen: Für diejenigen, die den Verlauf der Jahre trotzdem noch nicht mitbekommen haben, sagt dann und wann ein teuflischer Drogendealer mit zeitgemäßer Frisur das Jahrzehnt an, zum Beispiel: "Wir sind in den Achtzigern" (hier entsprechend mit typischem Vokuhila, der vorne kurz geschnittenen, hinten lang gewachsenen Matte).

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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5.0Geht so

Den viel zu gutmütig und harmlos dreinblickenden Max Riemelt in der Hauptrolle kann man dabei jedoch getrost als fehlbesetzt bezeichnen. Der Funke, den der Zuschauer braucht, um sich mit der Hauptfigur zu identifizieren, springt nie über, und so bleibt das Leiden dieses jungen Mannes letztlich weitestgehend Behauptung. Wenngleich dieses im 90er Jahre Look gehaltene Junkie-Drama sein Publikum eher unterhält als quält, sollte man für ein Kinoticket nicht grade um sein Leben laufen müssen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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4.5Uninteressant

Max Riemelt – die Zweite! Der junge Mann hat zur Zeit scheinbar gerade einen Lauf als meistgebuchter deutscher Jungschauspieler. Dabei sollte er vielleicht langsam mal über Klasse statt Masse nachdenken. Von den beiden Riemelt-Filmen, die im April herauskommen, ist dies der bessere. Der Film erzählt von Verzweiflung und Glück, von Versagen und Hoffnung und einer Liebe, die den unglaublichen Sieg über die Tücken des Lebens und über sich selbst möglich macht...

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Kommentare (6) — Film: Lauf um Dein Leben! - Vom Junkie zum Ironman

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moviebox

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hervorragend umgesetzter Film!Habe zuerst das Buch gelesen und dann den Film gesehen und muss sagen,ich war tief berührt von der Thematik.Sonst fehlt mir in Filmen immer eine ganze Menge vom gesamten Inhalt,weil Bücher seltenst so weder gegeben werden wie in diesem Film.

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felix2311

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehenswert von mir, da er die Höhen und Tiefen eines Triathleten sehr gut darstellt. Allerdings hat es sich der Film an einigen Stellen doch zu einfach gemacht..

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da ich seit einiger Zeit auch Triathlon Fan bin, war der Film natürlich Pflichtprogramm für mich. Es gibt tausend Sportfilme, aber meines Wissens keinen über Triathlon. Ich muß sagen der Film ist gelungen. Das einzige was etwas zu kurz kommt ist der Sport, zugegeben die Vorgeschichte von Andreas Niedrig ist auch wichtig. Aber man kann darüber hinwegsehen, denn die eigentliche Botschaft lautet: Sich niemals aufzugeben.

Vier Freunde die das Leben nur als eine große Party betrachten(kiffen, saufen und Frauen) geraten an Heroin, ab da an scheint es als ob ihr Schicksal besiegelt sei. Die Handlung klingt nicht neu, wird aber fesselnd erzählt. Bis die Vier zu härteren Drogen greifen, hat man das Gefühl man schaue einen Streifen über die Achtziger, der auch noch mit der passenden Musik unterlegt ist. Im zweiten Teil kommen die härteren Drogen, somit wird auch die Erzählweise härter und hoffnungsloser. Der letzte Teil in dem Andreas Niedrig dem Drogensumpf entkommt ist sehr kraftvoll in Szene gesetzt. Gerade diese Mischung macht den Film zu etwas besonderem. Am Anfang dachte ich auch, dass er etwas zu seicht inzeniert wäre, tja so kann man sich irren.

Die Hauptrolle verkörpert Max Riemelt, dem ich wirklich ein Kompliment machen muss. Denn er spielt die vielschichtige Rolle von Niedrig überragend. Aber auch Robert Gwisdek gibt eine gute Figur ab. Uwe Ochsenknecht der den Trainer verkörpert, kann nix verkehrt machen, denn seine Rolle ist anspruchslos wie die meisten die er spielt. Nur ein Schauspieler hat mich wirklich gestört, nämlich Axel Stein den ich langsam nicht mehr sehen kann.

Herausgekommen ist ein Sportfilm über einen Menschen der nach einem totalen Absturz wieder auf die Beine kommt. Besonders erwähnenswert ist auch, dass der Film fast ohne Klischees auskommt. Sehenswerter Streifen, der den Vergleich mit großen amerikanischen Sportfilmen nicht zu scheuen braucht.

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Supertramp

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Bewertung6.0Ganz gut

Nicht schlecht zum Anschauen, aber meiner Meinung nach nichts Spektakuläres.
Die Story wird den meisten allseits bekannt sein. Der interessanteste Aspekt kam im Film leider viel zu kurz! Das Training, denn das war es ja, was den Andreas von den Drogen abkommen lies. Stattdessen muss man sich 75% des Filmes Drogengeschichten anschauen... Aber ok. Das ist rein subjektiv.

Ein paar kleine Schönheitsfehler gibt es auch noch... z.B. ist er den Ironman ohne Klickschuhe, in ganz normalenn Laufschuhen, gefahren... Da hätte man schon ein wenig besser recherchieren können :)

Nichtsdestotrotz kann man den Film anschauen :)

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Zariel

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Bewertung4.5Uninteressant

Man denkt sich den ganzen Film über: "Selbst Schuld!"
Genau dieses dachte ich auch in Bezug auf das anschauen dieses Filmes.

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kinomagier 1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein packendes, hochemotionales Drama in starken Cinemascopebildern und brillanten Schauspielern. Gut geschrieben und hervorragend inszeniert zeigt der Film das Leben des Weltklassetriathleten Andreas Niedrig in dessen jungen Jahren, die ihm fast das Leben gekostet haben. Ein Anti-Drogenfilm, der noch lange nachwirkt. Spannend und bewegend, aber auch tragischkomisch. Ein Spielfilm, den man gesehen haben muß.

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