Männer, die auf Ziegen starren

The Men Who Stare at Goats (2009), GB/US Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 04.03.2010


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6.2
Kritiker
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6.3
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251 Kommentare
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von Grant Heslov, mit George Clooney und Ewan McGregor

George Clooney und seine Männer, die auf Ziegen starren sind Teil einer Armee-Einheit, die mit übernatürlichen Kräften für den Kampfeinsatz experimentieren.

In Männer die auf Ziegen starren stößt der Kleinstadt-Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) auf eine schier unfassbare Story: In der US-Armee existiert eine geheime Hippie-Spezialeinheit. Statt an Waffen trainieren die selbsternannten Jedi-Krieger übersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan stehen unter anderem Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren töten.

Unter Anleitung ihres Ober-Gurus Bill Django (Jeff Bridges) experimentieren sie sogar mit bewusstseinserweiternden Drogen. Es kommt zur Neid in der sonderbaren Truppe, da Lyn Cassady (George Clooney) durch seine besonderen Fähigkeiten hervorsticht. Nach einer geschickt eingefädelten Intrige verschwindet Bill spurlos. Auf der Suche nach ihm begeben sich Lyn und Bob auf einen irrwitzigen Trip durch die Wüste.

Hintergrund & Infos zu Männer die auf Ziegen starren
Männer die auf Ziegen starren basiert auf dem Sachbuch-Bestseller “The Men Who Stare At Goats” von Guardian-Kolumnist Jon Ronson, der in Deutschland unter dem Titel “Durch die Wand” erschienen ist. Ronson beschreibt die teilweise absurden Versuche der US-Regierung, übersinnliche Phänomene für ihre Kriegszwecke zu nutzen. Dazu plante Lieutenant Colonel Jim Channon 1979 die Spezialeinheit First Earth Battalion, welche erforschen sollte, wie mit teils übernatürlichen New Age-Methoden Soldaten unsichtbar werden können, durch Wände gehen, oder Ziegen durch bloßes Anstarres zu töten. Soldaten sollten im Auftrag des Friedens zu kämpfenden Mönchen ausgebildet werden.

Regisseur Grant Heslov konnte für seine rabenschwarze Komödie ein Ensemble an hochkarätigen Schauspielern gewinnen: George Clooney spielt an der Seite von Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey. In Venedig ist Heslov kein Neuling: 2005 gewann er gemeinsam mit Clooney die Osella für das beste Drehbuch für Good Night, and Good Luck. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Männer, die auf Ziegen starren
Genre
Komödie, Kriegssatire, Kriegsfilm
Zeit
2. Irakkrieg, Kalter Krieg
Ort
Irak, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Abenteuer, Drogen, Erzählung, Gefängnisaufseher, Gefängnisdirektor, Geiselnahme, Hippie, Journalist, Krieg, Männerfreundschaft, Paranormal, Parapsychologie, Phantasie, Regierung, Reporter, Schicksal, Soldat, Spezialeinheit, Telepathie, Trennung, Verdrängte Vergangenheit, Verfolgungswahn, Vermisste Person, Veterane des Vietnamkrieges, Vorgesetzter, Wahrheit, Ziege, Zufall
Stimmung
Eigenwillig, Gutgelaunt, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Sachbuch
Verleiher
Kinowelt
Produktionsfirma
BBC Films, Smoke House Productions, Westgate Film Services, Winchester Capital Partners

Kommentare (241) — Film: Männer, die auf Ziegen starren


Sortierung

christian-bauer

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Bewertung9.0Herausragend

Evan McGregor: "Was ist ein Jedi?"

George Clooney beim Wolkenzerstören ist ja irre komisch :D

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

NewNemo

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Bewertung10.0Herausragend

Da stimmt fast alles und einige Szenen sind brilliant; der Schluss ist praktisch eine Erklärung für die Welt, so wie es abläuft. Zwar ein Spielfilm - für mich aber eine herrliche Doku. So muss es einfach gewesen sein und wenn nicht, wäre es schön, wenn es so gewesen wäre. Sehr sehenswert.

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B-RABBIT

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Bewertung5.0Geht so

Nicht mein Humor bzw. geschmack. War jetzt aber auch keine qual den Film zu sehen

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Matty

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Bewertung7.0Sehenswert

Kaum zu glauben das die Coen Brüder nicht ihre Finger mit im Spiel hatten. Skuriller Film mit guten Darstellern und in einigen Passagen irgendwie witzig.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

craax

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"irgendwie" witzig? - umwerfend subtil komisch! allerdings muß man dazu das zu erkennen, schon einige Jahrzehnte kontinuierliches LSD-Schnupfen, durch pures Dasein,- hinter sich haben. Das meine ich ernst
beim Barte meiner Ziege!

Vielleicht könnten die Männer einer solchen NewEarth-Army die Welt noch retten!...


elias.beldzik

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz netter Film. Er wurde zwar nicht meinen Erwartungen gerecht (Kevin Spacey, Jeff Bridges, Ewan McGregor UND George Clooney?), ist aber wirklich nicht schlecht, auch wenn ich mehr erwartet hätte. Guter Film für zwischendurch. Muss nicht, kann aber gesehen werden.

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Chev-Chelios

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Bewertung5.0Geht so

Ich bin von dem Film recht enttäuscht. Nach all den positiven Kritiken und Berichten die ich im Vorfeld gelesen hatte, bin ich mit einer recht hohen Erwartungshaltung in diesen Film gegangen, die jedoch bei weitem nicht erfüllt wurde. Okay, wirklich schlecht war der Film nun auch nicht, aber ich habe ein wenig mehr erwartet als einen Jeff Bridges als Althippie und unter dem Einfluss von LSD tanzenden Soldaten. Sicher, es gab einige witzige Szenen und Dialoge, aber das Gagfeuerwerk das im Vorfeld assoziiert wurde, war es nun wirklich nicht. Diese Satire über das US-Militär wollte einfach nicht so recht funken und eine geschlossene Handlung sucht man in diesem Film auf jeden Fall vergebens. Kurz gesagt, es gibt sie nicht. Irgendwie steht man am Ende des Films ein bisschen unbeholfen im Raum und denkt sich, „Gut, war zum Schmunzeln, oft zum Lachen, aber der letzte Pfiff fehlte“. Nichts desto trotz liefern sowohl George Clooney und Jeff Bridges (Der als kiffender Gründer der New Army Earth sehr an den Dude aus The Big Lebowski erinnert) als auch Ewan McGregor recht ordentliche schauspielerische Leistungen ab. So richtig empfehlen kann ich diesen Film allerdings nicht.

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JanosV

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Bewertung7.0Sehenswert

Herrlich skurril, mit viel Augenzwinkern und hintergründigem Witz. Leider manchmal etwas langatmig geraten, manche Rückblenden sind deutlich zu lang und stören den Erzählfluss. Insgesamt dennoch hochgradig unterhaltsam, die Dialoge sprühen nur so vor Charme und Intelligenz und die Schauspieler sind durch die Bank grandios. Perfekt geeignet für einen kurzweiligen Filmabend.

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juls.muller.3

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Bewertung6.5Ganz gut

Ewan McGregor ist ein Jedi-Krieger...wo hab ich das schon mal gesehen..:D Das Duo Clooney McGregor ist sympathisch, vor allem Clooneys lächerliche Geschichten sind amüsant. Den Film kann man sich durchaus mal ansehen.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung6.5Ganz gut

Ewan McGregor spielt einen Reporter, der auf der Suche nach der ganz großen Story ist und plötzlich auf eine Geschichte stößt, so voll mit abgefuckten Ideen, skurrilen Figuren und so vielen genial verrückten Einfällen, dass man denkt man habe es mit der neusten Kultkomödie der Coenbrothers zu tun.

"Heute, mehr den je, brauch' die Welt den Jedikrieger." "

Eine Jedieinheit die für die US-Army mit alternativen Kampfmethoden vom Dude unterrichtet wird.
Ein Kevin Spacey in Höchstform der ununterbrochen gegen die Jedis arbeitet und ein George Clooney, der hier so herrlich selbstüberzeugt totalen Mist labert, dass Lyn Cassady für mich seine beste Rolle seit "O Brother where art thou" war.

Super Grundidee, geniale Darsteller und teilweise herrliche Dialoge:

"Lt. Colonel Django hat Gelder aus dem Geheimfond abgezweigt um Prostituierte zu bezahlen!"
"Das ist eine Lüge!"
".. und um Rauschgift für sich und seine Männer zu beschaffen."
"Das ist...Also die Sache mit den Nutten ist definitiv eine Lüge."

Trotzdem habe ich selten bei einem Film ein dermaßen ungenutztes Potential gesehen, wo man doch hier einen Klassiker des abstrusen Humors hätte schaffen können!

Denn das Drehbuch lässt den Film doch irgendwann im Stich. Eine Laufzeit von 90 Minuten hätte man doch besser füllen können, denn die skurrilen Szenen reichten mir zur Unterhaltung irgendwann nicht mehr aus.
Irgendwann geht "Männer die auf Ziegen starren" die Ideen aus, die Handlung kommt nicht vorran und die Hauptcharaktere laufen nur noch in der Wüste rum.
Im Mittelteil hat der Film für mich nach einem starken Anfang ziemlich verloren und konnte meine anfänglichen Erwartungen nicht mehr erfüllen, bis das Tempo des Films zum Schluss wieder angezogen wird.

Schade um die tolle Idee denn ich hab selbst nicht unbedingt Lust den Film bald noch einmal zu sehen, viele positive Punkte sind enthalten aber einmal ansehen reicht hier wohl.

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lieber_tee

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...Bemerkenswert...;)))


pischti

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Mir gehts wie Dir Hfonda, da war leider mehr drin. Trotzdem waren manche Szenen wirklich lustig ^^


razorber

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Ein sehr weiser Film...

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Herbstweh

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer keine Ahnung hat, was Ironie, Sarkasmus oder Satire bedeuten, für den dürfte es schwer sein, überhaupt Zugang zu diesem Film zu finden oder ihn zu mögen. Außerdem darf man hierbei auch keine großen Action-, Slapsticksequenzen oder offensichtlichen Humor erwarten. Denn der liegt vor allem in den Wortspielen, zwischen den Zeilen und in der Mimik der Darsteller. Ich fand diesen Film einfach nur großartig und habe mich wunderbar unterhalten gefühlt. Außerdem kann ich jedem nur die englische Originalfassung ans Herz legen, einfach köstlich! Und ja, wenn man weiß, dass Ewan McGregor mal einen Jedi verkörpert hat, dann wird das Ganze nur noch witziger. Ich hätte mir so gern ein Gag-Reel auf der DVD gewünscht, aber leider gab es das nicht. Zudem ist es eine herrliche Parodie auf das us-amerikanische Militär und all die Geheimdienste und Elitetruppen! Aber für Leute, die eher leichte "Parodien" wie Scary Movie, Date Movie und Co. mögen, ist dieser Film wahrscheinlich nichts. ;D

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film, der mich jedesmal wieder unglaublich berührt. Er ist unheimlich lustig, hat irre Charaktere und ein zum Weinen schönes Ende. Für mich ist er schon jetzt ein Kultfilm. Diese wahnsinnige Odyssee der beiden Hauptfiguren (herausragend gespielt von Clooney und McGregor) gemischt mit ebenso lustigen wie ergreifenden Rückblicken ist ein Film, den es so schnell nicht wieder geben wird. Dazu der geniale Soundtrack. Immer wieder ein absolutes Highlight. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme.

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Hayemaker

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wie dieser Film auf eine solche Wertung kommt ist mir unbegreiflich. Finde den Film total hinrissig, und werde auch nach dem 3. mal anschauen nicht warm damit. Spannnung sucht man vergebens auch die Witze sind seeeehr flach und die Sprüche reißen einen auch nicht vom Hocker.
Da der Film eine recht ordentliche Besetzung hat, hatte ich mir einiges mehr erwartet. Doch bekommen habe ich einen Psycho-Doc mit Schnautzer der auf der Suche nach 'nem Coach von einer Hippie Spezialeinheit ist. Im Schlepptau hat er einen schlecht geschauspielernden Dorf-Journalist namens Bob.

Hat mir garnicht gefallen!

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Xiox

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Bewertung9.0Herausragend

ich haben mich schon seit langem nicht mehr so gefreut, während ich einen film gesehen habe und war sehr überrascht wie gut ich ihn finde, er hat mir einfach sehr viel spaß gemacht

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pippivictualia

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Bewertung9.0Herausragend

Ich liebe diesen Film schon allein für Ewan McGregors "Was sind Jedi?"

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ruven.graf

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich will 93 Minuten meines Lebens zurück :(

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MrMo

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hatte davon auch mehr erwartet.


craax

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um auch die noch zu vergeuden?


unknown.stranger

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Bewertung7.5Sehenswert

Kann US Militarismus eigentlich auch witzig sein?
Ja,kann er.Zumindest wenn man sieht wie eine Atommacht eine unter Drogen stehende New Age Hippie-Spezialeinheit aufstellt,weil man der Meinung ist der politische Gegner hätte auf diesem Gebiet einen Erfahrungsvorsprung.
Eine Frage die dieser Film leider offen lässt: Sind die Ziegen eigentlich sowjetisch-kommunistisch oder doch eher islamistisch-terroristisch motiviert?
Den Film kann ich empfehlen und das hier auch:http://www.youtube.com/watch?v=AdIkTNnnBFo
So,ich geh dann mal in einen anderen Raum...Aua..more than a feeling.

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icebo3rg

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Schweigen der Ziegen

So seltsam der Titel klingt, ist auch die gezeigte Ausbildung eines U.S.-Army Kampftrupps zu einem streng geheimen 'Orden von Kampfmönchen' tatsächlich. Die Idee dahinter ist an sich recht intelligent, jedoch ist der Film als ein lächelndes Durch-den-Kakao-Ziehen des amerikanischen "Way of War" zu verstehen.

Eingangs wird durch die Einblendung "In dieser Geschichte steckt mehr Wahrheit, als man eigentlich denkt" suggeriert, dass die dargestellten Vorkommnisse real belegt sind. Trotzdem stellen sogleich die ersten Szenen dar, dass man nicht alles davon zu ernst nehmen sollte, obwohl Gedankenexperimente an Soldaten unter Konditionierung des Verstandes, entsprungen aus den Gedanken der amerikanischen Regierung, in der Vergangenheit traurige Wirklichkeit geworden ist.

Genauso stellt sich das Ganze auch dar. Im Schatten des kalten Krieges ist es für "Uncle Sam" selbstverständlich, wenn auch absurd, "Mütterchen Russland" in Sachen psychologischer Kriegsführung in nichts nachzustehen. Da bietet es sich praktischerweise an, dem neuen Denkansatz eines alternativen Armygenerals den nötigen Raum zu geben. Dieser beschäftigt sich, offensichtlich auch unter Einfluss bewusstseinserweiternder Drogen, mit verschiedenen Praktiken der New-Age-Bewegung und konzipiert daraus die "Bibel" des überentwickelten Gedankenkämpfers. Seine Ansätze finden Anklang und er wird beauftragt eine Gruppe junger Soldaten zu seiner persönlichen "New-Earth-Army" auszubilden. Basierend auf Selbstsuggestion werden psychologische Spione herangezüchtet, die mittels Fernwahrnehmung und anderer fragwürdiger Techniken als übermächtige Einsatzkräfte agieren sollen - gesteuert durch den unermüdlichen, zum Reflex mutierten, Willen alle Geschehnisse in dieses parapsychologische Raster einzufügen. Sie nennen sich "Jedi" und auch wenn man nicht so sattelfest im Star-Wars-Universum ist, kann man doch die gekonnten Parallelen und Verweise auf die legendäre Filmreihe gut nachvollziehen. Im Ergebnis sind die Probanden des Project-Jedi in der Lage, die Ansicht zu verteidigen: "Phantasie und Vorstellungskraft sind die größte Macht!".

So überspitzt sich diese Fakten auch anhören, versteht es der Film auch diese Gedanken amüsant ad absurdum zu führen. Größen der Schauspielwelt (Kevin Spacey, George Clooney, Jeff Bridges, Ewan McGregor) übertreffen sich hier gegenseitig und haben sichtlich Spaß daran, ihren bizarren Figuren Seele zu verleihen. Dabei bleibt vor allem gen Ende auch die ernste Note nicht auf der Strecke und somit stellt sich für den Zuschauer neben einer Reihe ungewöhnlicher Begebenheiten auch die kritische Botschaft am Militarismus und dem unwürdigen Umgang mit menschlichem Leben dar.

Fazit:
Nicht immer ganz rund und abgeschlossen in seiner Gedankenführung ist "Männer die auf Ziegen starren" eine bittere Satire der anderen Art, welche zum Teil etwas über das Ziel hinausschießt. Für Anhänger mainstreamlastigen Popcornkinos gibt es hier wenig zu holen, aber für die Kritisierung des Amerikanismus im Allgemeinen lohnt es sich einen intensiven Blick zu riskieren. Intelligente Inszenierung, in der ein ganzer Haufen Körnchen Wahrheit steckt.

Für Ziegen aber wahrscheinlich eher ungeeignet. 7,5/10

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craax

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setze statt "(american) Way of War" = "Way of Life".

Setze statt >..."In dieser Geschichte steckt mehr Wahrheit, als man eigentlich denkt"... suggeriert, dass die dargestellten Vorkommnisse real belegt sind. Trotzdem stellen sogleich die ersten Szenen dar, dass man nicht alles davon zu ernst nehmen sollte,..."<
...=
"In dieser Geschichte steckt mehr Wahrheit, als man eigentlich denkt" wenn man denkt, das bezieht sich >nur auf die dargestellten Ereignisse<. Das stimmt im größten Maßstab - und hat mit "Militärischem" nur am Rande zu tun - sondern mit dem ganz alltäglichen, ganz normalen Wahnsinn, westlicher Zivilisation, im Weitesten - - mit der phantastischen absurden Idiotie + Verblendung, mit dem eine berauscht am eigenen Kern besoffene Rasse abgedreht am Fakt des mittlerweile Punkt des Daseins erreichten Zustands vorbeilebt. Was-? hab ich gesagt-? kann mir das jemand erklären?
-bullshit.
äh Ziegendreck.
Am Ende könnte noch jemand auf die Idee kommen, es käme darauf an, dass tatsächlch du, ja Du, erkennst, die Wand vor deiner Nase durchlaufen zu lernen.


8martin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der skurrile Titel ist Programm. Dabei wäre ja durchaus die Möglichkeit gegeben, dass es ein total durchgeknallter Streifen hätte werden können. Ist es aber nicht. Das Script zwängt die Superstars in eine Handlung, die ein bisschen New Age, Esoterik pur und ein Versuch in Richtung M.A.S.H. ist. Die Handlung wurde auch noch durch Phänomene des Irakkriegs und der Hippies angereichert. Die Helden irrlichtern durch ein konfuses Sammelsurium von Situationen, die durchaus eine reale Basis haben und die werden auch so präsentiert und uns als echtes Leben verkauft. Alles wirkt etwas aufgesetzt. Jeff Bridges versteht sich und die Welt nicht, Clooney versucht verzweifelt mit Blicken einen Lacher zu provozieren und McGregor staunt unbedarft mit den Zuschauern um die Wette. Kevin Spacey ist bemüht einen coolen Charakter darzustellen. Insgesamt sind die Dialoge keineswegs witzig, eher peinlich.
So entwickelt sich ein leerer Hohlbau, in dem eigentlich nichts Greifbares existiert. Im Innern nichts und außen geschmacklose Pappkameraden. Das ist keine Parodie, weil alles zu vage und zu konfus ist. Es fehlt vor allem an echter Komik. Nur Superstars gibt’s genug. Vielleicht hatten die ja wenigstens ihren Spaß beim Dreh?! K.V.

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Ener

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Bewertung6.5Ganz gut

Was für kranker Stoff, wie es der Titel schon vermuten lässt. Manchmal sieht man nur sprachlos zu und fragt sich ob das Kunst oder doch Sondermüll ist. Zumindest ist er ziemlich unterhaltsam, eine Message transportiert er aber (zum Glück) meiner Meinung nach nicht, auch wenn das vielleicht ein Ziel war.

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