Männer, die auf Ziegen starren

The Men Who Stare at Goats (2010), US/GB
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 04.03.2010

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6.1 Kritiker
62 Bewertungen
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von Grant Heslov, mit George Clooney und Ewan McGregor

In Männer die auf Ziegen starren stößt der Kleinstadt-Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) auf eine schier unfassbare Story: In der US-Armee existiert eine geheime Hippie-Spezialeinheit. Statt an Waffen trainieren die selbsternannten “Jedi-Krieger übersinnliche Fähigkeiten. Auf ihrem Stundenplan stehen unter anderem Hellsehen, durch Wände gehen und Ziegen durch Anstarren töten. Unter Anleitung ihres Ober-Gurus Bill Django) experimentieren sie sogar mit bewusstseinserweiternden Drogen. Es kommt zur Neid in der sonderbaren Truppe, da Lyn Cassady (George Clooney) durch seine besonderen Fähigkeiten hervorsticht. Nach einer geschickt eingefädelten Intrige verschwindet Bill spurlos. Auf der Suche nach ihm begeben sich Lyn und Bob auf einen irrwitzigen Trip durch die Wüste.

Hintergründe
Männer die auf Ziegen starren basiert auf dem Sachbuch-Bestseller “The Men Who Stare At Goats” von Guardian-Kolumnist Jon Ronson, der in Deutschland unter dem Titel “Durch die Wand” erschienen ist. Ronson beschreibt die teilweise absurden Versuche der US-Regierung, übersinnliche Phänomene für ihre Kriegszwecke zu nutzen. Regisseur Grant Heslov für seine rabenschwarze Komödie ein Ensemble an hochkarätigen Schauspielern gewinnen: George Clooney spielt an der Seite von Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey. In Venedig ist Heslov kein Neuling: 2005 gewann er gemeinsam mit Clooney die Osella für das beste Drehbuch für Good Night, and Good Luck.

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Cast & Crew


Kritiken (28) — Film: Männer, die auf Ziegen starren

Spideragent: http://darkagent.blog.de/

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7.0Sehenswert

Dieser Film basiert auf einem Buch des aus Wales stammenden Autors John Ronson aus dem Jahre 2004. Es ging um Nachforschungen der Armee, darüber wie man Konzepte der New Age Bewegung in Verbindung mit paranormalen Fähigkeiten nutzen kann, um so eine neue Art von Soldat zu erschaffen.

2009 enstand daraus dieser feine Film, der als lakonisch witzige Militärsatire mit Starbesetzung daherkommt. Es sind hier sogar gewisse Ähnlichkeiten zu Klassikern des Genres wie etwa Robert Altman´s "MASH" oder Mike Nichols "Catch-22" (beide aus dem Jahr 1970), zu erkennen.

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evants.com: eventsandtrends.com

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6.5Ganz gut

"Männer die auf Ziegen starren" ist ein Film, den man nur schwierig in ein passendes Genre einordnen kann. Es gibt satirische Anleihen, die aber nur selten in einer Kritik münden. Letztendlich bewegt sich der Film zwischen Parodie und Komödie, wobei der Humor teilweise sehr eigen ist. Die Handlung besteht lange Zeit eher aus einer Aneinanderreihung skurriler Szenen, weniger aus einer Geschichte, die auf eine Auflösung hinsteuert. So ist das Ende des Films auch nur bedingt befriedigend, da dem Film etwas die Luft ausgeht und es ziemlich harmlos wirkt. Ist der Schlussakt womöglich schnell wieder vergessen, bleiben die schauspielerischen Leistungen in Erinnerung: Clooney und Bridges spielen gekonnt auf wie in besten Coen-Zeiten ("O Brother where art thou", "The big Lebowski"), während McGregor eher nüchtern daherkommen muss. Allein Kevin Spaceys Rolle als Querulant kommt ein wenig zu kurz.

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theONEinsane

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es ist eine satire und ein antikriegsfilm.thats it


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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4.5Uninteressant

Fühlt sich wie eine militärische Variante von FANBOYS an. Ist auch nur unwesentlich lustiger als dieser. Viel zu nerdy, viel zu aufgesetzt schrill. Ich mochte den Flow, den der Film durch seine Musik und seinen Look bekommt. So richtig unterhaltsam fand ich THE MEN WHO STARE AT GOATS jedoch nie. Stellenweise eher nervig.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«The Men Who Stare at Goats» ist eine köstliche Parodie über eine etwas eigenartige Armee.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Jeder der Beteiligten macht einfach, was er gut kann, und im Ergebnis kommt dabei ein runder, tiefenentspannter Film heraus, in dem Jeff Bridges der Welt ein weiteres Mal sein unnachahmliches Althippielächeln schenkt, George Clooney nach seinem sehr korrekt beschlipsten, pointierten Auftritt in Up in the Air sich einen Rotzfänger ins Gesicht kleben, sich im Sand wälzen und das Hemd aus der Hose hängen lassen darf, Kevin Spacey inszeniert mit gut plazierter Gestik und Mimik sehr präsent seinen üblichen Unberechenbaren, und der einzige, der sich noch ein wenig anstrengen muss, ist Ewan McGregor. (Hendrik für SchönerDenken / Mehr im Podcast)

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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5.5Geht so

Der geniale Filmtitel hat mich neugierig gemacht, die Besetzung, das Filmplakat. Dann habe ich hier einige Kommentare gelesen und war einigermassen ernüchtert. Trotzdem habe ich mir den Film angesehen. Er hat seine tollen Seiten: Die Darsteller, vor allem Bridges und Clooney, der herrlich bizarre Einstieg. McGregor wurde vom Drehbuchautor Selbstironie in seinen Text geschrieben, nur Kevin "Keyser Soze" Spacey bleibt in der Darstellung seiner Nebenrolle sehr, sehr blass... Doch alles in allem bin ich recht enttäuscht: Die Handlung ist zu sehr weder Fleisch noch Fisch, um mich zu überzeugen! Für eine (bizarre) Militärsatire sind die Absurditäten nicht konsequent genug über die gesamte Dauer des Films durchgezogen, für eine "ernste" Satire oder Militärkritik wäre der Film zu schräg und gleichzeitig die Handlung nicht klar genug erkennbar. Schade, vor allem bei den vielversprechenden Ansätzen. Trotzdem: Wer skurille Komik und/oder Jeff Bridges mag, kann sich den Film zumindest am Kinotag oder auf DVD ansehen. Er hält auf jeden Fall etliche Schmunzler bereit...

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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6.5Ganz gut

[...]Aber, um mal nicht zu viel hineinzuinterpretieren, zurück zum Wesentlichen. Im Zehnminutentakt laufen in „The Men who stare at Goats“ die gerngesehenen Gesichter auf, Stephen Lang, Ewan McGregor, George Clooney, Jeff Bridges, Kevin Spacey, Robert Patrick, kurzum: ein gar fürstliches Aufgebot. In Sachen Spiellaune steht keiner dem anderen nach. Trotzdem verdünnt sich die Gag-Dichte im Laufe des Films durch die ernsten Zwischentöne und wenn es mit den Flashbacks vorbei und sich die dadurch geschaffene Handlungsebene mit der Rahmenhandlung zum Schlussakt verbindet, tritt auch eine gewisse Highlightarmut ein. Das drogengeschwängert-pazifistische „go out and tell’em the truth“-Ende kann daran auch nicht mehr viel ändern. Aber: als Gesamteindruck bleibt doch haften, dass man sich bei „The Men who stare at Goats“ meistens gut, teils sogar prächtig amüsiert hat.[...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]Worin „Männer, die auf Ziegen starren“ wie erwartet reüssiert, ist der gut aufgelegte Cast, allen voran natürlich George Clooney und Jeff Bridges. Gerade Clooney hat in seiner Karriere immer wieder gezeigt, dass er auch in der Komödie zu Hause ist, und wenn er sich – so wie auch in diesem Film – ein Stück weit selbst auf die Schippe nimmt, dann bleibt für gewöhnlich kein Auge trocken. Während Clooney, mit Schnauzer und langer Mähne wild durch die Gegend tanzend, gerne auch mal seinen Wagen zielsicher gegen den einzigen Stein fährt, der sich weit und breit in der Wüste befindet, gefällt, setzt Kevin Spacey seine Rolle erstaunlicherweise gegen die Wand. Der sonst für gewöhnlich so überzeugend aufspielende Darsteller bleibt in seiner Rolle erstaunlich blass, und kann sich nur selten in Szene setzten. Während McGregor ohnehin nur ein besserer Sidekick für Clooney ist, stellt Jeff Bridges aus darstellerischer Sicht das zweite Highlight des des Films. Heimlicher Star der ganzen Angelegenheit ist jedoch Stephen Lang als Brigade General Dean Hopgood, der in seiner Rolle als durchgeknallter General zu brillieren weiß.[...]

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

Wieder ein Film, der allein schon durch seinen ausgefallenen Titel auf sich aufmerksam macht, wenn auch subtiler als „Lesbian Vampire Killers“. Auf den zweiten Blick lässt sich auch eine äußerst attraktive Besetzung ausmachen. Wer sich durch diese beiden Faktoren für eine unvoreingenommene Sichtung entscheidet, wird nicht enttäuscht und bekommt, was das Filmposter verspricht: Eine aberwitzige Komödie mit einer Starbesetzung, die vor Ironie nur so sprüht. Trotzdem kein Hit, von dem man noch lange sprechen wird. [...]

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Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

[...]
So bleibt einem ein doch recht spaßiger Film im Gedächtnis, der leider nicht alles aus seinen Möglichkeiten macht. Wenn ich mich jetzt an den Film erinnere, denke ich zwar hauptsächlich an die richtig guten Szenen und richtig schlechte fallen mir dagegen weniger ein, aber im Endeffekt ist das dann doch nicht genug für einen sehr guten Film, eher für eine gute Komödie.

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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5.0Geht so

Was also locker zur schmissigen Komödie über die Absurdität des Kriegs im Allgemeinen und die ideologischen Renovierungsversuche innerhalb der US-Armee im Besonderen reichen würde, bleibt aufgrund Heslovs schlampiger Dramaturgie und solider, aber beiläufiger Inszenierung eine lose Abfolge von humorigen Miniaturen.

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B.Spoerri: Neue Zürcher Zeitung B.Spoerri: Neue Zürcher Zeitung

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6.0Ganz gut

Entstanden ist so eine unterhaltsame, humorvolle Farce, und die Schauspielerstars scheinen sich in den teilweise improvisierten Szenen sehr amüsiert zu haben. Doch der kritische Impetus wird mehr und mehr dem Klamauk geopfert, wodurch die Satire sich letztlich selbst ihrer Schärfe beraubt.

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Ulrich Behrens

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7.0Sehenswert

Trotz all dieser, vorwiegend sehr witzig und von Clooney, McGregor, Bridges und Spacey fast schon optimal "vorgelebten" Szenenfolgen blieb mir am Schluss ein leicht bitterer Nachgeschmack. So richtig funken wollte diese satirische Kritik am US-Militär dann doch nicht. Irgendwie steht man am Ende des Films ein bisschen unbeholfen im Raum und denkt sich: Ok, war zum Schmunzeln, oft zum Lachen, aber der letzte Pfiff fehlte. Man kann es auch anders formulieren. Der letzte Pfiff fehlt vielleicht, weil solche Filme den letzten Schritt in Richtung Defaitismus nicht wagen und irgendwo doch noch auf Versöhnung, Verständnis oder dergleichen hinaus sind – oder einfach die anfangs geschilderten Schwierigkeiten einer solchen Kritik nicht bewältigen können. Wenn am Schluss mitten in der irakischen Wüste eine Herde Ziegen frei gelassen wird, wird man das Gefühl nicht los, es sei ja nicht so ernst gemeint mit der Kritik. Aber möglicherweise kann man dies den Filmemachern gar nicht vorwerfen.

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HerrLehmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Der Film bietet einige durchaus nette Gags, besonders die Ironie, dass "Obi Wan" Ewan McGregor nicht weiß, was ein Jedi ist, sorgt für einige Lacher. Generell ist die Besetzung hervorragend und tröstet über einiges hinweg, denn: Als Satire funktioniert der Film so gar nicht. Aus dem grandiosen Thema (und Titel!) hätte man eine schön böse Kriegssatire machen können - so ist Men who stare at goats eine nette Komödie, die man schon beim Abspann vergisst.

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TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Regisseur Grant Heslov verwebt nun in Anbetracht der Umstände beziehungsweise Vorlage die jeweiligen Geschichten zu einer relativ stringenten Einheit. Wobei das Eis, auf dem sich hier bewegt wird, äußerst dünn ist, betrachtet man allein die Ausgangsbasis für dass Unterfangen. Dass "The Men Who Stare at Goats" vor allem - ausschließlich? - von seinen absurden Momenten lebt, ist selbstverständlich.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Regisseur Heslov hat sich hier eine feine, fast wahre Story rausgesucht, deren Prämisse direkt aus dem Lande WTF zu stammen scheint. Und es gelingt ihm auch, das Ganze mit leichtfüßigem Humor, Slapstick und sympathischen Darstellern zu erzählen, die alle froh zu sein scheinen noch einmal das alte Woodstock-Feeling durchleben zu dürfen. Natürlich ist Clooney als relaxter Jedi-Warrior von entwaffnendem Charme und auch Bridges und Spacey balancieren ihre Figuren gekannt am Rande der Karikatur.

Ins Schlingern gerät der Film immer dann, wenn er versucht aktuelle Themen aufzugreifen und “wichtige Botschaften” zu vermitteln, denn dann packt er ungeniert den moralischen Zeigefinger aus. Wenn Nebenfiguren vom schweren Kriegsschicksal erzählen und dabei die unbeschwerte Farce plötzlich zur bleischweren Moralfabel mutiert. Das fällt umso unangenehmer auf, da der Film an sich eher eine lose Skizzensammlung ist, als tatsächliche Geschichte. Die Rahmenhandlung holpert ebenso…

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.5Ganz gut

Die überflüssige Rückblendenstruktur ist einer der Schwachpunkte der gelegentlich etwas selbstgenügsamen Komödie. Sie verschwendet viel Zeit, die man lieber mit Hippie Django und seinem Widersacher, dem psychologisch völlig untauglichen Uniformspießer Lary Hooper (Kevin Spacey) verbringen würde. Wann immer aber diese Männer auf Ziegen starren oder mit voller Wucht gegen Wände knallen, bietet der Film grandiose Komik.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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8.0Ausgezeichnet

„Mehr hiervon ist wahr, als Sie glauben würden“, steht am Beginn von The Men Who Stare at Goats, Grant Heslovs wertvollem Beitrag zum sträflich vernachlässigten Genre der Militärsatire. Und in der Tat schüttelt man gleich bei der ersten Szene, in der Brigadegeneral Dean Hopgood sich beim Versuch, nach nebenan zu gehen, eine blutige Nase holt, den Kopf und möchte alles weitere ins Reich der wilden Fantasie eines Drehbuchautors verbannen. Doch wie so oft: So verrückt kann es gar nicht sein, dass es nicht auch wahr sein könnte.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Eine geschlossene Handlung sucht man in diesem „verrückten“ Film vergebens. Cassady (Clooney) und Wilton (McGregor) erleben vielmehr allerlei brenzlige Situationen, ja sie kommen vom Regen in die Traufe. Dank der bestens aufgelegten Schauspieler entgeht die beschwingte und humorvolle Inszenierung von Grant Heslov der Gefahr, zu einer Posse, zu reinem Militär-Ulk zu werden. Dennoch ist „Männer, die auf Ziegen starren“ eine Satire auf die törichte Kriegspolitik Buschs im Irak, auf einen Krieg, vor dem Johannes Paul II. Anfang 2003 mit den eindringlichen Worten warnte: „Der Krieg ist immer eine Niederlage für die Menschheit“.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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7.5Sehenswert

Die meisterliche Kameraarbeit von Robert Elswit verzichtet auf jeden psychedelischen Firlefanz und fängt das aberwitzige Abenteuer in ruhigen, wohlkadrierten Bildern ein, die das perfekte Timing von Heslovs Inszenierung und die komödiantische Darstellungskunst seines großartigen Starensembles zum Strahlen bringen. Diese klare Bildsprache trägt dazu bei, dass das Ganze nicht zum schrillen LSD-Trip gerät [...] überzeugt jenseits konkreter Fakten als Parabel auf die Absurditäten postkolonialer „Krieg gegen den Terror“-Szenarien sowie als schreiend komischer, filmischer Schelmenroman, dessen Aktualität und Überzeugungskraft sich seiner mit Biss und Witz vermittelten politischen Haltung verdankt.

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Alle Kritiken (28)


Kommentare (205) — Film: Männer, die auf Ziegen starren

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

clever und unterhaltsam...mit einem ruhigen aber gut eingesetzten humor

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HxC_Moe

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Was? Ne 10? Echt? BOAH MANN das hätt ich nicht erwartet von dir! :D


Poelchen

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir gefiel die Besetzung. Clooney und McGregor seh ich sowieso gern. Auch gefiel mir das unkonventionelle an dem Film und dieser eigenartige Humor (keine Ahnung wie ich ihn beschreiben soll) Paranormale kräfte, Eine Army, welche Gelder für Hippies bereitstellt (leicht paradox :D) usw. war ganz interessant anzusehen. Beim 2ten mal schauen hat er aber nicht mehr so viel spaß gemacht, deswegen die Runterstufung und das Ende ist auch nicht unbedingt meins

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sandie16

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich fand diesen Film grottenschlecht!
Mal ehrlich, ich glaub um den Film irgendeinen Sinn abzugewinnen, muss man genauso breit wie die Protagonisten des Films sein!!!

Fazit: Ich habe 93min meines Lebens für immer verschwendet & verloren...

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knusperzwieback

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Bewertung9.0Herausragend

Hat mir gut gefallen. Ist nicht so der Holzhammerhumor und auch kein American Pie.

IMHO ein Humor der zum Nachdenken anregt.
Die Besetzung fand ich sehr gelungen. George Clooney hätte ich fast nicht erkannt. Sieht durch die Frisur irgendwie schlanker im Gesicht aus und der Schnauzer tut sein übriges.

Jedi Story mit dem ex Jedi aus Star Wars zu besetzen... hihi.

Habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. :-)

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loveissuicide

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat mich bis zum letzten Drittel fast begeistert: esoterische Kriegsführung! Traumhaft :-D Und George Clooney spielt seine Rolle echt hervorragend. Leider ging mir aber ca. das letzte Drittel komplett gegen den Strich, das war dann Langeweile pur. Deswegen gibt's von mir auch keine Top-Wertung. Schade.

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ash-williams

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Bewertung7.0Sehenswert

Männer die auf Ziegen starren ist ein Film mit einer herrlich verrückten Geschichte, wie man sie nicht oft in Hollywood aufgetischt bekommt. Die Inszenierung des Films ist amüsant und passend zur Art der Geschichte. Der Film bietet nicht viele Zoten und ist auch sonst keine klassische Komödie, er funktioniert viel eher über seine Story und seine Grundstimmung. Der Cast ist hochkarätig und überzeugt auf ganzer Linie, man weiß gar nicht wen man mehr loben soll, Ewan McGregor als zynischer Reporter oder Jeff Bridges als durchgeknallter Ausbilder. Es ist aber auch ersichtlich, dass Männer die auf Ziegen starren nicht für jeden etwas ist, man muss schon eine Vorliebe für Verrücktheiten haben, dann ist der Film genau das Richtige für einen amüsanten Filmabend.

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DonKohleOhne

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film liefert viele grandiose Schauspieler, kann jedoch trotzdem nicht richtig überzeugen. Die Story ist zu dünn und lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Zudem wird nicht deutlich, zu welchem Genre der Film gezählt werden will: Komödie? Zu wenig Lacher. Kultfilm? Zu lahm. Kriegsfilm? Kein Geballer. Nur die Schauspieler retten die 6.0

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strangelet

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Bewertung7.0Sehenswert

Humortechnisch ist das nicht gerade die nackte Kanone, aber dank der großartigen Schauspieler klappt auch die feinsinnigere Herangehensweise ganz gut. Clooney ist wieder mal der Hammer; ein stahlharter Soldat, der das Tanzen liebt, einen Hang zu Hippie-Esoterik hat und fest an seine parapsychischen Fähigkeiten glaubt. So eine Kombination muss man erst mal rüberbringen.

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kahaujiko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

schöner abgedrehter film jenseits des mainstream. ein hippie-verein in der army und george clooney als ihr anführer. köstlich

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Keky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film. Super Parabel auf alles, was momentan in der Welt abgeht. Wer den Film nicht versteht oder verstehen kann, beschäftigt sich im Alltag auch nur mit sich selbst, Partnern, Kindern. Danke George Clooney, dass Du neben dem Mainstream/Action-Müll ziemlich viele solche Filme machst und gemacht hast. CHAPEAU George (und Kevin Spacey). Macht weiter so! Ich hab mich bei diesem Film ganz köstlich amüsiert.

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FilmFreeza

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Michael Clayton schon gesehen ? , meiner Meinung nach der beste Film von George "Nespresso" Clooney :)


RoosterCogburn

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine aberwitzige Enthüllungsstory, die einem in diesem Film präsentiert werden. Aber wie der Film schon eingangs erwähnt. Es ist mehr wahr, als wir es wir es für möglich halten. Nicht nur, das die Story auf dem gleichnamigen Sachbuch von Jon Ronson basiert. Das Millitär hat tatsächlich Forschungen zur Bewusstseinsveränderung durchgeführt. Auch wenn die fiktive Filmstory zum Ende sich zum esoterischen Unsinn entwickelt, steckt die sichtliiche Spielfreude der Schauspieler an. "Männer, die auf Ziegen starren" macht Laune und ist unterhaltsam.
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Tilda Moriarty

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Bewertung3.0Schwach

Der Film bekommt einen Punkt für Georges Anwesenheit, einen für Kevins, und einen dafür, dass er sich insgesamt ganz arg (wenn auch erfolglos) bemüht hat. Nein, das ist keine Satire. Das ist auch kein Trash. Das ist einfach nur ein ganz schlechtes Drehbuch.

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Redfoxx

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Bewertung7.0Sehenswert

Da hat sich jemand alle Coens-Filme gut angeschaut, den Cast aus den Coens-Filmen genommen und versucht, seinen Vorbildern nachzueifern. Das ist leider nicht ganz komplett gelungen, aber auf seine eigene Weise gut. Wer behauptet, der Film sei nicht lustig, findet auch Coens-Filme nicht lustig. Ich habe teilweise herzhaft gelacht. Reichlich Ironie und Anspielungen machen Sapß. Also weiter üben, dann klappts auch mit nem richtig guten Film.

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ewigkeit

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich hat der Film erst beim zweiten Mal gezündet. Dadurch, dass ich die Handlung bereits kannte, konnte ich die zahlreichen ironischen Spitzen viel mehr genießen, anstatt das Gesamtbild nicht aus den Augen zu verlieren und zu ergründen, wo das alles nun hinführen soll bzw. auf welchem bizarren Level das Gezeigte nun funktionieren soll. Am Ende ist es einfach ne herrlich groteske Komödie, die definitiv Appetit auf das Buch gemacht hat, das ich mir demnächst mal vorknöpfen werde. So geht gute Promo :)

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jedi37

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein wirklich amüsanter Film über haarsträubende pseudowissenschaftliche Machenschaften des US-Militärs... er hätte meiner Meinung nach noch ein wenig subversiver sein können! Insgesamt begeistert die Top-Besetzung, allen voran Jeff Bridges mit einer tollen Leistung, man merkt den Jungs an, das es ihnen richtig Spaß machte!!!

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Prechtl

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Die Besetzung fand ich auch super, aber die Handlung war ja mal sowas von sinnlos ;)


Joeyjoejoe17

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Gerade diese sinnlose Handlung fand ich richtig lustig :D


Jim Panse

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ließt man den Titel und wirft einen Blick auf das Cover, kann man sich eigentlich wenig unter diesem Filmchen vorstellen. So ging es mir zumindest und ich dachte so für mich: Einen Film mit so 'nem bescheuerten Titel (und das meine ich durchweg positiv), muss ich sehen. Und siehe da, es hat sich gelohnt. Überträgt man den Titel auf mein Gemüt, könnte ich hier "Konsumenten, die auf Flimmerkisten starren" schreiben, da mich der Film wirklich durchgehend gut unterhalten hat.

Wirklich amüsant, verrückt und durchgeknallt. -> Schön.
Auch die Darstellerriege überzeugt gekonnt. Angefangen bei den Rollen von Bridges und Spacey, begeisterte mich besonders Ewan McGregor, wessen Off-Stimme ich ebenfalls als gelungen empfand und ein herrlich gut gelaunter George Clooney.

Feines Ding.

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cruzha

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Bewertung4.0Uninteressant

Total schräg und seltsam, leider aber in keinem Fall zielführend. Das Geschehen tröpfelt so vor sich hin, ein paar Hüpfer in die Vergangenheit sollen als kreatives cineastisches Instrument beeindrucken. Alle Beteiligten spielen seltsam lustlos. Als Militärsatire komplett unbrauchbar, da kein Witz vorhanden. Als Kriegsfilm komplett unbrauchbar, da viel zu abstrakt und verschroben.

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JackoXL

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Bewertung6.5Ganz gut

Schräger Film, bei dem die Mischung nicht ganz stimmt und dem leider gegen Ende deutlich die Puste ausgeht. Der Film pendelt zwischen Satire und Komödie, kann durch einige lustige Szenen und gut aufgelegte Darsteller punkten. Die aneinander gereihten Szenen können nur irgendwie nicht zu einer wirklich guten Geschichte vereint werden. Es macht Spaß sich das anzuschauen, ließ aber zumindest mich irgendwie unbefriedigt zurück. Besonders das letzte Drittel entäuscht, der Film verliert den Biss und die vielen guten Ansätze verlaufen irgendwie in Belanglosigkeit.
Kein schlechter, zum Teil wirklich unterhaltsamer Film, dem der letzte Feinschliff leider zu offensichtlich fehlt.

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Lüni

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Bewertung7.0Sehenswert

....Klingt komisch.....ist aber so :D

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Prechtl

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist zu Ende und ich sitze vor dem Fernseher und denke mir einfach nur: "Das war's jetzt?!" Tut mir leid, aber bei diesem Film ist einiges in die Hose gegangen. Der Anfang war vielversprechend, doch von Minute zu Minute wurde es langweiliger und es driftete immer mehr ab. Die Handlung war praktisch nicht präsent und das Ende war auch ein Witz - also von vorne bis hinten ein unbefriedigender Film. Doch ich muss dem Film die starken Schauspieler gutheißen, auch wenn sie nicht zeigen konnten, was sie draufhaben. Wieder mal ein Beispiel, dass selbst bekannte Schauspieler aus einem langweiligen Schinken keinen guten Film machen können.

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