Mann unter Feuer
Man on Fire, US 2004
- Genre
- Thriller, Actionfilm
- Inhalt
Der Ex-Marine Creasey (Denzel Washington) bekommt von einem alten Freund einen neuen Job vermittelt: Bodyguard der kleine Tochter einer wohlhabenden Familie. Obwohl er sich zunächst dagegen wehrt, entsteht zwischen Creasy und der 10-jährigen Pita (Dakota Fanning) eine tiefe Freundschaft. Als das Mädchen dann plötzlich wntführt wird, setzt Creasey alles daran, sie zu befreien.
- Cast
- Denzel Washington, Dakota Fanning, Marc Anthony, Radha Mitchell, Christopher Walken, Giancarlo Giannini, Rachel Ticotin — Mehr
- Regisseure
- Tony Scott
- Autor
- Brian Helgeland
- Laufzeit
- 146 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Mexiko-Stadt
- Handlung
- Austausch, Bandenchef, Bodyguard, Geiselnehmer, Geldnot, Kindesentführung, Klavierunterricht, Korruption, Lösegeld, Organisierte Kriminalität, Rechtsanwalt, Schusswunde, Selbstmordversuch
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Uninteressant 4.9
Der Film Mann unter Feuer wurde von 31 Kritikern bewertet.
Mit im Hollywood-Mainstreamkino selten gewordener Direktheit wird hier Gewalt ins Bild gesetzt: Creasy kappt Finger ab, lässt Bomben im Körper anderer detonieren, kennt kein Erbarmen. [...] Ästhetisch orientiert sich Scott an Filmen wie City of God: Jump-Cuts, grobkörnige, farblich nachbearbeite Aufnahmen sollen dem Drama wohl ebenso einen hippen Anstrich geben wie Mickey Rourke und Christopher Walken, die in Nebenrollen posieren.
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Um diesem auch erstaunlich langweiligen Murks Tiefe zu verpassen, drapierte Regisseur Tony Scott nicht nur ständig eine Bibel in den Kulissen, sondern nutzte auch alle Tricks, die überspannte Filmstudenten vor zehn Jahren für die Zukunft des Kinos hielten.
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Kommentare — Sehenswert 7.1
Der Film Mann unter Feuer wurde von 2423 Mitgliedern bewertet.
doctorgonzo 2010/03/08 13:50:36
„Für einen Actioner zu langatmig, für ein Charakter-Drama zu oberflächlich.“ sagte die deutsche Fachpresse... klingt gut, stimmt allerdings nur bedingt, denn das gemächliche Tempo läßt eine Charakterzeichnung zu, die für Actionfilme ebenso selten wie wünschenswert ist, trotzdem kann man schwer behaupten, die Action käme zu kurz, denn es wird teilweise richtig gerockt, aber eben auf einem relativ plausiblen Level. Hier haben wir einen Film, der auch einen leicht realistischen Anstrich haben soll und nicht "Denzel Washington ist The Black Transporter" und das ist richtig gut so, wie es ist. Schöner Film, in dem Washington vielleicht nicht so brilliert wie in "Training Day" oder "American Gangster", aber trotzdem einen guten Job hinlegt.
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fiji 2010/02/27 18:23:11
Ein unglaublich nerviger Film. Zwanghaft wird versucht, aus einem absolut durchschnittlichen Film über einen Bodyguard eine Art Rache-Streifen zu zaubern, um dem Film irgendetwas originelles zu geben. Überaus nervtötend sind die zahlreichen Einblendungen und Wackelsequenzen, die um jeden Preis versuchen, dem Ganzen etwas Dramatik zu verpassen.
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Wezz 2010/02/18 10:10:35
Wer auf der Suche nach Brutalität und Gewalt ist, dem wird hier geholfen. Ich wars als ich den Film gesehen hab und mir hats gefallen.
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Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 mit John Travolta & Denzel Washington bleibt unterirdisch
2009/09/24 08:55:00
Das Remake Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 ist ein gutes Beispiel für eine äußerst schlechte Neuauflage eines Films. Tony Scott, Denzel Washington und John Travolta schaffen es nicht, den Film aus den Tiefen des Kino-Schachts herauszuheben.
Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit
Ich bin ja MTV-Zögling und mag' eigentlich Tony Scotts Sachen, aber dieser Film war in seinem Bilder- und Schnittwust auf die Dauer sowas von konfus, dass es mir am Ende auf die Nerven ging - das hat Oliver Stone immer noch besser raus. Am Anfang sind seine Collagen noch nett anzuschauen, aber irgendwann trampelt er dermaßen penetrant auf der Stelle, dass man meinen könnte, Scott will mit seinem Bilder-Gewitter das Hirn hinter der Netzhaut abschiessen...diese unsägliche platte Bildsymbolik mit Whiskey-Flaschen, Heiligen-Kettchen, Blümchen vom Mädchen und der ganze Knös - albern! Ferner ist Denzel Washington fehlbesetzt³. Der wirkt permanent wie der schwarze Tom Hanks und damit zu keiner Zeit irgendwie gefährlich oder bedrohlich - egal wieviele Finger er abknipst. Selbst Rouke und Walken bleiben entsetzlich blass. Die Story ist lächerlich berechenbar und mit über zwei Stunden Spieldauer mindestens eine Stunde zu lang. Dann kann man sich natürlich noch über moralische Aspekte ereifern, zumal sich der Film mit seiner Selbst- bzw. Lynch-Justiz ekelhaft bierernst nimmt, aber das würde müsig werden. Neee, das war nix. Bei der "Tip"-Auszeichnung der Videothek hätte ich schon stutzig werden müssen. Scott bekommt nach "True Romance" einfach nichts mehr gerissen. Dann lieber nochmal den "Punisher"...
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