7.4

Moby Dick

Kinostart: 17.10.1956 | Großbritannien (1956) | Abenteuerfilm, Drama | 116 Minuten | Ab 12

Moby Dick ist ein Abenteuerfilm aus dem Jahr 1956 von John Huston mit Gregory Peck und Richard Basehart.

John Huston zeigt in seiner Umsetzung des Romans ‘Moby Dick’ von 1956 die berühmte Walfanggeschichte von Ahab und dem riesigen weißen Tier.

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Komplette Handlung und Informationen zu Moby Dick

Trotz gutgemeinter Warnungen heuern die Seemänner Ishmael (Richard Basehart) und Queequeg (Friedrich von Ledebur) auf dem Walfangschiff ‘Pequod’ an. Dass sie besser darauf gehört hätten, merken die Männer erst auf hoher See: Ahab (Gregory Peck), der Kapitän des Schiffs, ist besessen von der Jagd auf einen weißen Wal namens Moby Dick, den er für den Verlust seines Beines verantwortlich macht. Getrieben von Wut, Hass und Rachegelüsten geht Ahab über Leichen und bringt seine Mannschaft auf der Suche nach seinem Erzfeind Moby Dick mehr als einmal in tödliche Gefahr.

Mehr als zehn Jahre lang trug Regisseur John Huston den Plan mit sich herum, Herman Melvilles Literaturklassiker ‘Moby Dick’ auf die Leinwand zu bringen. Ursprünglich hatte Huston geplant, den legendären Captain Ahab mit seinem Vater Walter Huston zu besetzen – der jedoch zu Beginn der Dreharbeiten bereits verstorben war. Viel Kritik an Moby Dick konzentrierte sich auf Hauptdarsteller Gregory Peck, der sich auch selbst nicht mit seiner Darstellung zufrieden zeigte und sich für die Verkörperung von Melvilles Kapitäns als zu jung empfand. Peck sagte später aus, John Huston selbst wäre eine bessere Wahl als Ahab gewesen.

Für den Wal Moby Dick im Film wurden mehrere Einzelteil-Attrappen gebaut, niemals ein Wal in Naturgröße. Für die Gesamtansicht von Moby Dick standen verschieden große Miniatur-Modelle zur Verfügung, die in einem speziell hergerichteten Wassertank gefilmt wurden. Für die Szenen auf der Pequod bestand John Huston darauf, ausführliche Außenaufnahmen auf hoher See zu drehen, wodurch sich die Dreharbeiten zu Moby Dick auf mehrere Jahre erstreckten. Damit alles so authentisch wie möglich wirkte, wurde auf einem echten Schiff gefilmt. Viele Mitarbeiter der Moby Dick-Crew wurden während teils sehr stürmischen Wetters seekrank, wodurch sich die Drehzeit unerwartet verlängerte und die Produktionskosten in die Höhe schossen. Bis heute konnte Moby Dick seine Kosten von 4,5 Mio. US-Dollar nicht wieder hereinholen. (JW)

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