Moby Dick

Moby Dick (1956), GB
Laufzeit 116 Minuten, FSK 12, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 17.10.1956

7.9 Kritiker
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Skala 0 bis 10
7.3 Community
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17 Kommentare
Moby Dick - Bild 25639
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von John Huston, mit Gregory Peck und Richard Basehart

Trotz gutgemeinter Warnungen heuern die Seemänner Ishmael (Richard Basehart) und Queequeg (Friedrich von Ledebur) auf dem Walfangschiff ‘Pequod’ an. Dass sie besser darauf gehört hätten, merken die Männer erst auf hoher See: Ahab (Gregory Peck), der Kapitän des Schiffs, ist besessen von der Jagd auf einen weißen Wal namens Moby Dick, den er für den Verlust seines Beines verantwortlich macht. Getrieben von Wut, Hass und Rachegelüsten geht Ahab über Leichen und bringt seine Mannschaft auf der Suche nach seinem Erzfeind Moby Dick mehr als einmal in tödliche Gefahr.

Mehr als zehn Jahre lang trug Regisseur John Huston den Plan mit sich herum, Herman Melvilles Literaturklassiker ‘Moby Dick’ auf die Leinwand zu bringen. Ursprünglich hatte Huston geplant, den legendären Captain Ahab mit seinem Vater Walter Huston zu besetzen – der jedoch zu Beginn der Dreharbeiten bereits verstorben war. Viel Kritik an Moby Dick konzentrierte sich auf Hauptdarsteller Gregory Peck, der sich auch selbst nicht mit seiner Darstellung zufrieden zeigte und sich für die Verkörperung von Melvilles Kapitäns als zu jung empfand. Peck sagte später aus, John Huston selbst wäre eine bessere Wahl als Ahab gewesen.

Für den Wal Moby Dick im Film wurden mehrere Einzelteil-Attrappen gebaut, niemals ein Wal in Naturgröße. Für die Gesamtansicht von Moby Dick standen verschieden große Miniatur-Modelle zur Verfügung, die in einem speziell hergerichteten Wassertank gefilmt wurden. Für die Szenen auf der Pequod bestand John Huston darauf, ausführliche Außenaufnahmen auf hoher See zu drehen, wodurch sich die Dreharbeiten zu Moby Dick auf mehrere Jahre erstreckten. Damit alles so authentisch wie möglich wirkte, wurde auf einem echten Schiff gefilmt. Viele Mitarbeiter der Moby Dick-Crew wurden während teils sehr stürmischen Wetters seekrank, wodurch sich die Drehzeit unerwartet verlängerte und die Produktionskosten in die Höhe schossen. Bis heute konnte Moby Dick seine Kosten von 4,5 Mio. US-Dollar nicht wieder hereinholen. (JW)

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Kommentare (17) — Film: Moby Dick

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Gregory Peck in der Rolle des Kapitän Ahab als die fleischgewordene Besessenheit im Kampf gegen den naturgewaltigen Moby Dick.
Ein Klassiker, der seinen festen Platz in der Filmgeschichte hat, mich aber dennoch nicht übermäßig beeindrucken konnte.

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stuforcedyou

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Bewertung9.5Herausragend

Ein unglaublich intensiver Abenteuerfilm, dessen Kraft ähnlich stark und unzähmbar ist wie der wilde Ozean auf dem ein großteil der Geschichte spielt. Ein hoch intressanter Beitrag zum Thema Mensch gegen Natur und trotz Längen ein fesselnder Unterhaltungsfilm wie es ihn so nur selten gibt.

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chs88

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Bewertung9.0Herausragend

Der Roman wird durchaus akzeptabel adaptiert.
Peck übertrifft sich selbst und macht den Film so zu einem absoluten Muss.

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Filmkenner77

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der ganz großen Filmklassiker. Auch aufgrund der Glanzleistung von Peck ein immer wieder gern gesehener Film von John Huston.

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mikkean

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Bewertung9.0Herausragend

Fantastische Adaption der Vorlage. Gregory Peck bietet eine der hervorstechensden Meisterleistungen seiner Karriere. Ausstattung und Effekte wirken heute immer noch mitreißend.

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cannibal83

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Bewertung6.5Ganz gut

Wirkt heute mit seinem Religions - bzw. Schicksalsbezug nicht mehr ganz taufrisch, doch bringen einen die toll inszenierten Mythen um Cpt. Ahab und Moby Dick recht unterhaltsam durch den Streifen. Neben Peck's Leistung ist sicherlich auch Orson Welles Kurzauftritt erwähnenswert. Den ganz grossen Klassiker vermag ich in diesem Film jedoch nicht zu sehen.

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Haendler

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willst du damit sagen, dass er früher gut war und jetzt nicht mehr? wegen des schicksalsbezuges?


cannibal83

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Ja.


guggenheim

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Bewertung9.5Herausragend

Zeitlos

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filmbaum

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Bewertung7.0Sehenswert

Ist ein Technicolor-Film, wie es zuvor keinen anderen gab. Damals entstand die Farbe nicht aus einem einzelnen Negativ, sondern aus den drei Farbstreifen, die Technicolor erfunden hatte, in gelb, cyan und magenta. Bei "Moby Dick" wurde nun ein zusätzlicher schwarz-weißer Streifen eingefügt. Das Ergebnis ist ein Film, der völlig anders aussieht als alle anderen früheren Technicolor-Filme. In der Regel denkt man bei diesem System an harte, grelle Farben, wie sie für die großen Musicalverfilmungen damals verwendet wurden. "Moby Dick" wirkt hingegen pastellfarben, weich, beinahe verschattet. Passend zu der düsteren Story des besessenen Waljägers Ahab. Die in der Tat eine Art Lebensrolle von Gregory Peck war, der ansonsten während seiner langen Karriere kaum die Gelegenheit bekam, abgründige, zerrissene Figuren auf der Leinwand zu verkörpern.
Ein Klassiker, wenn auch natürlich nicht so facettenreich wie Herman Melvilles Jahrhundertroman-Vorlage.

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Punk

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Meistens immer im Winter im Fern zusehen, einfach nur klasse.

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loogee

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Bewertung9.0Herausragend

Pflichtprogramm, in der Tat! Vergesst diese ganzen angeblichen Öko-Thriller und gebt euch lieber diese klassische Parabel auf den Kampf des Menschen gegen die Natur. Gregory Peck ist eh fast immer gut, aber hier ist er geradezu brillant.

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neumann2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klassiker den jeder gesehen haben muss. Gregory Peck in seiner vielleicht besten Rolle. Leider läßt sich der Eindruck nicht wiederholen, wie man ihn hat, wenn man den Film zum ersten Mal sieht.

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jackii93

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

super klassiker den man gesehen haben muss

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sambuk

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gregory Peck in einer seiner beeindruckendsten Rollen. Melvilles Geschichte vom weißen Wal ist ein Stück unvergängliche Weltliteratur. Beides zusammen ergibt einen überragenden Film, der spannend und zugleich grausam - lehrreich und zugleich unterhaltsam ist.

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Zuri

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Filme aller Zeiten. Gregory Peck hat hier neben Horatio Hornblower eine Paraderolle! Die DVD ist eine Katastrophe! Eine schreckliche Tragödie!

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Matty

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Großer Klassiker mit Peck in seiner markantesten Rolle.

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Avalon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Atmosphäre des brillanten Jugendbuchs bringt dieser Film glänzend rüber.

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dAShEIKO

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Melvilles Romanfigur Ahab wurde nie eindrucksvoller dargestellt als von Gregory Peck.
Selbst die Tricktechnik kann nach 60 Jahren immer noch bestehen, ohne lächerlich zu wirken.

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