Mr. Nobody

Mr. Nobody (2009), BE/CA/DE/FR Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 08.07.2010


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von Jaco van Dormael, mit Jared Leto und Diane Kruger

Was wäre wenn? – Jared Leto spielt in Mr. Nobody drei verschiedene Varianten seines Lebens durch, von denen ihn nur eine zum Glück führt.

Ein Junge steht auf einem Bahnsteig. Gleich wird der Zug losfahren. Die Mutter ist in den Zug eingestiegen, der Vater bleibt am Bahnhof zurück. Eine Trennung. Der Junge steht dazwischen. Für wen soll er sich entscheiden, bei wem will er lieber bleiben? Eine endlose Zahl verschiedener Möglichkeiten ergibt sich aus dieser Entscheidung. Aber so lange er sich nicht entschließt, kann ihm nichts passieren, so lange kann er noch nachdenken, wie seine Zukunft aussehen könnte. Drei Mädchen haben den Jungen bisher begleitet, alle drei interessieren ihn. Welche wäre die Richtige? Schon beginnen drei Liebesgeschichten, jede zeigt ein ganzes Leben voll glücklicher und trauriger Ereignisse: Anna ist die Ruhige, mit der ihn eine Liebe verbinden wird, die so heftig und wunderbar ist, dass er sie nie mehr vergisst. Die beiden werden getrennt, finden wieder zusammen und verlieren sich erneut, sein Leben lang sucht er nach ihr. Elise ist die immer irgendwie unglückliche, mit der er drei Kinder haben wird, trotz ihrer Unzufriedenheit. Sie gibt ihm den Auftrag, nach ihrem Tod ihre Asche auf dem Mars zu verstreuen, also tritt er die lange Reise ins Weltall an, ein Marstourist im Gefrierschlaf. Jeanne ist die Perfekte, mit der er Ehrgeiz und Langeweile teilen wird. Das Leben mit ihr ist luxuriös, eine Villa mit Pool, zwei Söhne, nur sein Herz ist nicht ganz dabei. Drei Varianten der Liebe werden das Leben des Jungen bestimmen – als alter Mann blickt er darauf zurück. Er weiß: Jedes einzelne dieser Leben verdiente es, gelebt zu werden.

Hintergrund & Infos zu Mr. Nobody
Jared Leto spielt in Mr. Nobody von Jaco van Dormael die Hauptrolle. Vielen dürfte er als Frontsänger, Gitarrist und Songschreiber der Band 30 Seconds To Mars besser bekannt sein. In einer Zeit, in der viele Stars aus der Musikbranche einen Ausflug nach Hollywood wagen, ist er einer der wenigen, die sowohl schauspielerisch als auch musikalisch große Erfolge feiern. Er sammelte erste Erfahrungen in der Serie Willkommen im Leben und gründete einige Jahre später mit seinem Bruder 30 Seconds To Mars. Am bekanntesten ist er aus Filmen wie Requiem for a Dream und Fight Club.

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Kommentare (221) — Film: Mr. Nobody


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bazzd

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Bewertung6.5Ganz gut

" Ich bin Mr. Nobody. Ein Mann, der nicht existiert" .. eine einzigartigkeit die nicht exisitert.

.. eine im Kern nicht existierende Philosophische Tiefe die anmutig wie ein perfektes Geschenk so sehr fasziniert, das man regelrecht wie hypnotisiert davon überzeugt ist auf etwas Wunderbares zu blicken. Eingenommen von einer sich nicht zu entziehenden äußeren Schönheit rückt der eigentliche Inhalt immer mehr ins Vergessen.

Was passiert wenn man dieses einzigartige Meisterwerk auspackt. Es entfaltet, voller Vorfreude auf einen von Bedeutung überhäuften Inhalt blicken möchte von deren Anblick man im Vorfeld schon vollkommen überzeugt is das es dieses einzigartige Gefühl nur weiter verstärken kann ..

.. getrieben von dem Wunsch nach "noch mehr" Bedeutung und Einzigartigkeit zerstören wir das Meisterwerk. Wir zerreißen das Geschenk und mit Ihm alles was uns beeindruckt und sind zu tiefst geschockt von unserem Handeln.

Die Wahrheit ist, LEER. Eine Leere Hülle umhüllt von purer Schönheit.

Eine zu tiefst idealisierte und äußerst beeindruckende Mogelpackung die einen auf die Probe stellt. Einmal geöffnet, einmal zertört, und der Zauber einer Legende ist verflogen.

Getrieben durch (Neu)Gier und dem Drang nach "Mehr" zerstörte ich mir selber eine bis dahin vollkommen unerreichte Tiefe aufgrund eines nie dagewesenen ersten Eindrucks.

Erst bei dem Versuch diese Einzigartigkeit zu durchleuten, den Kern zu fassen und seine Tiefe zu realisieren, habe ich das perfekte Gesamtbild für immer unumkehrbar zerstört.

Mein selbst geschaffenes Irreversible - ohne Rückfahrkarte !

Keine 2. Chance für den ersten Eindruck:
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Der Film öffnette mir die Augen über, die täglichen, teils auch ungetroffenen, komplexen Entscheidung meines Lebens und die damit verbundenen Ausswirkungen, die uns in der Essenz einzigartig machen/würden.
Mr. Nobody, der Niemand von Allem, motivierte mich dazu über mein "wahres ich" nachzudenken, den Sinn des Lebens zu hinterfragen, viele unbewusste Kleinigkeiten nicht als selbstverständlich hinzunehmen und ganz gezielt die trivialen Dinge des Alltags bewusst in Frage zu stellen!

Er hatte die Freiheit, alles wonach ich unbewusst suchte, in irgendeiner persönlichen Form für mich auszudrücken und ohne eine trifftige Antwort zu hinterlassen, doch irgendwie Fragen zu beantworten. ---

Er war ein Teil einer geblendeten "Wunschvorstellung" und ich bin dankbar für diese Erfahrung.

Mit Abschlussworten die passender nicht sein könnten:

"Es gibt kein Zurück. Deshalb ist es so schwer sich zu entscheiden.
Man muss die richtige Entscheidung treffen. Solange man sich nicht entscheidet, bleiben alle Möglichkeiten offen"

R.I.P. Mr. Nobody - in Gedenken an eine falsche Entscheidung

(10.0 -> 6.5)

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aldebaran1

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Bewertung6.5Ganz gut

Eingebettet in eine recht banale überschaubare Rahmenhandlung zündet Jaco Van Dormael sein filmisches Opus Magnum Mr. Nobody. Dabei will der Film viel mehr als nur eine Lebensgeschichte in Rückblenden erzählen. Mr. Nobody hat nichts Geringeres zum Thema als den Sinn des Lebens, das Wesen von Liebe und Tod und die kosmokreatorischen Prinzipien.
Und so faszinierend das Allegorische des Zusammenspiels verschiedener Facetten von Realität und Imagination sein mag, entzieht sich der Film am Ende einer thematischen Zuordnung zugunsten allobwaltender relativierender Effekte.

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Andy Dufresne

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Bewertung6.5Ganz gut

"Mr. Nobody" die Zweite oder wie Andi über 3 Jahre lang verliebt war (in einen Film) und beim Wiedersehen schmerzhaft erkennen musste das er sich damals blenden ließ.

Das hier war mein alter Text, über 3 Jahre stand er nun hier auf mp, darüber prangte die 10 mit Herz:

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"Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat."

- Marie von Ebner-Eschenbach -

Ein unglaublich guter Film, wie eine explodierende Wundertüte, wie die Büchse der Pandora der Filmkunst in jeglicher Hinsicht.

In diesem Film stecken Geschichten, Perspektiven und Ideen für mindestens 10 Filme.
Dieser Film macht das ganz große Phantasiefass auf und ein riesiger Schwall aus Gedanken, Wünschen, Möglichkeiten, Träumen, Träumereien, Science-Fiction, Drama, absoluten Topschauspielern (sogar Diane Krüger nervt nicht, welch ein Film hat dies je geschafft?), einer der besten Soundtracks aller Zeiten und einem Regisseur mit einem definitiven Ausnahmetalent, ergießen sich bunt, nachdenklich, ja sogar philosophisch über den geneigten Zuschauer.
Und geneigt muss man sein, sonst kann man mit diesem Film wahrscheinlich überhaupt nichts anfangen.

Vom Thema, der Klasse und wohl auch von der Ambivalenz der Zuschauerreaktionen her, steht der Film für mich in einer Reihe mit "The Tree of Life".
Etwas Besseres KANN ich über einen Film nicht sagen...

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Und letzte Woche sah ich „Mr. Nobody“ zum zweiten Mal.
Und hätte fast geheult.

Beim ersten Mal hatte dieser Film mich umgehauen, mich mitgenommen, mich verzaubert, mich strahlen lassen!
Obiger Text, der ja mehr Hymne als Text ist, folgte und wenn ich mir diese Zeilen Heute durchlese, denke ich:
Hey, echt ein begeisterter Text, aber leider gibt es keinen Film zu dem diese Worte passen :)

Denn leider hat mich „Mr. Nobody“ überhaupt nicht mehr umhauen, mitnehmen, verzaubern können und gestrahlt habe ich danach auch nicht.
Eher zerknirscht geguckt habe ich, missmutig schon fast.

Ja er hat tatsächlich viele Ideen, ja er ist zum Teil großartig bebildert, ja er hat starke Szenen, ja es ist wahrlich kein schlechter Film.
Aber Darunter, Dahinter, im Inneren: Da ist nichts.
Da ist keine (echte) Liebe, da ist kein Gefühl, da ist an sich nicht mal eine Geschichte.
Eigentlich ist da nicht mal ein Film.
Denn im Endeffekt ist das alles eine (zugegeben sehr beeindruckende) Groß-Ejakulation eines Werbeclip-Regisseurs in Filmlänge, garniert mit viel Bling-Bling, einigem an Pseudo-Philosophie und absolut keinem tieferen Sinn.
Das der Film genau dies aber vorgaukelt (tieferen Sinn vor allem), macht es dann erst so richtig ärgerlich.
Wie eine knallbunte Wundertüte, in der nichts als (aufwendig präsentierte) Luft versteckt ist.

Mir kam der Gedanke:
Aus diesem Film könnte man einen halbstündigen Trailer zusammenschneiden (so unglaublich viel verschiedenstes Material hat er zu bieten), der jeden Filmfan komplett verzücken würde, denn der Trailer würde suggerieren das hier DER FilmFilmFilm angepriesen würde, „The Movie to end all Movies“, sozusagen.

"Mr. Nobody“ ist der, im wahrsten Sinne des Wortes, PERFEKTE Blender.

Was bleibt:
Enorme Schauwerte, ein Jared Leto mit genau einem Gesichtsausdruck, vorgetäuschter Tiefgang und keine Geschichte.
Und ein sehr enttäuschter Liebhaber (Ich), der sich über Jahre hinweg in ein Luftschloß verguckt hatte.

So kann man sich täuschen, so kann man sich blenden lassen…

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Alex.de.Large

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Habe den Film nicht gesehen, musste aber bei dem Wundertüten-Vergleich schmunzeln.
Was hat man sich als Kind über Wundertüten gefreut. So viele bunte, interessante Sachen.
Und bei genauerer Betrachtung war´s dann schrottiges Spielzeug, unbrauchbare Glanzbilder und Sticker, bei denen die Klebeschicht nicht mehr klebte ;D


Andy Dufresne

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@Alex: Genau so war es :) In der Phantasie war ein Miniroboter drin oder ein echtes Tier oder eine Uhr die schießen kann (die gab es ja wenigstens mal im YPS Heft :D), wirklich drin war dann ne Murmel oder ein Plastikkreisel oder so :D


christian.gerlach.351

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Der Film entzieht sich meiner Meinung nach jeglicher Klassifikation und eine Punktbewertung kann und will ich irgendwie auch nicht abgeben. Man kann schon sagen dass Mr. Nobody mich durch die Komplexität seiner Themen zum nachdenken angeregt und an manchen Stellen sogar sehr beeindruckt hat, phasenweise lief es mir eiskalt den Rücken runter. Andererseits kann ich auch nicht sagen, dass ich den Film gut (im Sinne von 8 Punkten) fand und nochmal schauen werd ich ihn wohl auch nicht. Irgendwie echt krasser "Scheiss"... Bitte selber anschauen und eigenes Urteil bilden.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

"Mr. Nobody" nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch Raum und Zeit. Ständig treffen wir Entscheidungen; Entscheidungen, die unser Leben richtungsweisend beeinflussen, womöglich gravierend verändern.

"Es gibt kein zurück. Deshalb ist es so schwer, sich zu entscheiden. Man muss die richtige Wahl treffen. So lange man sich nicht entscheidet, bleiben alle Möglichkeiten offen!"

Atemberaubende Bilder und eine grundsätzlich äußerst interessante Geschichte, die "Mr. Nobody" präsentiert, trotz des Mitwirkens einer Diane Kruger, die sich in anderen Filmen stets als Störfaktor ausmachen lässt, hier aber gar nicht weiter negativ in Erscheinung tritt - ganz im Gegenteil! Eigentlich muss man korrekterweise von mehreren Geschichten sprechen, die sich letztendlich zu einem verworrenen Ganzen fügen, denn schließlich und letztendlich fehlt es trotz einer ästhetischen Bilderflut an entscheidender Aussagekraft. Unabhängig davon halte ich diesen Scifi/Fantasy-Mix selbst nach wiederholter Sichtung für absolut sehenswert, wobei sich dies jedoch weniger auf die philosophischen Ansätze bezieht, da ich eher der Typ bin, der nach logischen oder halbwegs verständlichen Erklärungen lechzt.

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BenAffenleck

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Wer das Gegenteil behauptet, der lügt!


AddictedToIan

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naja


Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie fange ich am besten an?
Erst mal wollte ich sagen das der Film ziemlich schwer zu bewerten ist. Viele werden bestimmt denken...Hä das ist nichts für mich. Andere werden den Film einfach lieben. Bei mir ist es sozusagen die Mitte. Ich bin ja auch immer schon voreingenommen weil ich ein Fan von Jared Leto bin. Da er in meinen Augen ein kleines Genie ist und ich eigentlich alles toll finde was er so in die Welt setzt. Aber bevor ich hier jetzt ganz abschweife wollte ich ja noch ein paar Sätze zu diesem Film schreiben.
Also Mr.Nobody ist ein sehr spezielles Werk und ziemlich anspruchsvoll. Das liegt an der besonderen Story die sich in verschiedenen Zeitebenen abspielt. Es geht um das Leben, die Familie und über Entscheidungen die man trifft solange man noch Jung ist. Wenn ich ehrlich bin hat mich die Geschichte schon ziemlich umgehauen. So etwas hab ich vorher glaub ich auch noch nicht gesehen. Einzig der Teil der sich in der Zukunft abspielt war mich für mich ein wenig zu viel. Wer dafür umso besser war ist natürlich Jared Leto. Er hat es geschafft in jeder Situation mich zu überzeugen. Ok der restliche Cast war eher Durchschnitt worüber ich aber hinweg sehen kann. Was dies Werk auch ausmacht ist seine Optik. Die tollen Bilder dazu die passende Musik...Wow.
Also mich hat Mr. Nobody nicht zu 100% überzeugt was aber nicht weiter schlimm ist. Da ich ihm mit Sicherheit noch eine 2. Chance geben werde.

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RoboMaus

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Schon vorgemerkt. Das muss ja ein starkes Werk sein - Vorhersage: 8 bei mir. Weisst Du noch was Deine war?


Dady

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Ja der Film hat was er ist auf seine Art schon etwas besonderes. 8.0 glaube ich :)


Viedeoverleihtante83

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist nicht für jeden Geschmack, schon mal vorweg. Menschen, die "Cloud Atlas" oder "Donnie Darko" oder aber auch "The Fountain" für spannungslos und verwirrend halten, werden hier eines "guten" Filmes nicht fündig.

Jeder, der Zeitsprünge liebt und viele Geschichten in einer, die sich überkreuzen und überschneiden und zusammen ein unglaubliches Abenteuer in Zeit und Raum formen, der wird diesen Film lieben! Es steckt jede Menge philosophisches Material im Film, der Zuschauer wird mittels eines Moderator (Protagonist) mit der Materie vertraut gemacht.

Es ist ein Fantasyabenteuer mit der wohl für viele Menschen wichtigen Frage: "Was wäre wenn ich mich anders entschieden hätte?" Der Film setzt den Spruch: "Du bist nur so viel wert, wie deine letzte Entscheidung" matt und zeigt auf, dass jede Entscheidung die richtige und gleichzeitig auch die falsche wäre.

Sowohl der Filmschnitt als auch die Kameraperspektiven sind gut durchdacht. Die Schnitte im Film sind so gesetzt, dass man immer wieder in eine andere Geschichte geworfen wird, ohne jedoch die alte aus den Augen zu verlieren. Bei den Kameraperspektiven setzt der Regisseur auf Detailreichtum um dem Zuschauer die Welt des Protagonisten näher zu bringen. Man fühlt sich selbst oft wie ein Teil davon.

Ich persönlich gebe dem Film eine 10, da ich lange nach etwas vergleichbarem gesucht habe. Ich fand immer schon, dass man aus dem Film "Butterflyeffekt" etwas erschaffen könnte, dass nicht der Massenerwartung entspricht. Diesem Film ist es gelungen und er hat meine Erwartungen weitaus übertroffen.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung4.0Uninteressant

Hm... ein komisches Ding ist dieser Film. Ich denke "Mr. Nobody" muß, ähnlich seiner obskuren Handlung, aus unterschiedlicher Sicht und bei wechselnder Basis bewertet werden.

Mr. Nobody, der Künstler: Ein allegorischer Bilderreigen voller perfekt strukturierter Symbolik mit einer sorgsam abgestimmten Kameraführung und umrahmt durch einen erfrischend abwechslungsreichen Soundtrack. 9 Punkte

Mr. Nobody, der Philosoph bzw. der Botschafter: Versatzstücke verschiedener philosophischer Schulen, erkenntnistheoretischer Modelle und Science- Fiction-Elemente, vermischt mit absurden Einflüssen aus Esotherik und völlig ohne jede Spur von Logik. Der Film sagt im Grunde überhaupt nichts aus da er ein Gedankenexperiment ohne reale Folgen suggeriert. 2 Punkte

Mr. Nobody, der Unterhalter: Solider Cast der sich, ganz besonders im Falle Leto, wirklich bemüht ein glaubwürdiges Spiel zu liefern, all zu oft aber leider an der Banalität und der Emotionslosigkeit des Drehbuchs bzw. an den arg kitschigen Dialogen scheitern. 3 Punkte

9+2+3= 14/3= 4

Mich persönlich hat der Film enttäuscht, aber ich wußte mit "Tree of Life" welcher ähnliche philosophische Banalitäten präsentiert ja auch nichts anzufangen.

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Mag es sein, wie es sein mag. Ob es nun um das Kleinfeld´sche Paradoxon, den Maulwurfs-Effekt oder die Stringtanga-Theorie geht. Wunderschöne Bildern, sensationelle Kamera, geniale Ideen, tolle Musik und philosophische Ansätze zu allem, was sich zwischen Geburt und Tod abspielt ..... oder auch nicht ..... oder vielleicht ..... wenn ich es jetzt tue ..... oder nicht tue.

Nichts für Leute, die gerne oder weil sie nichts besseres kennen oder wollen, in der Welt leben, für die Nemo (fantastisch, Jared Leto!) sich glücklicherweise letztendlich nicht entscheidet.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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TheCineast

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film über Fragen, über Entscheidungen, bei der jede mögliche Antwort ein anderes Ziel und gar eine andere filmtechnische Darstellung hat. Einmal ist die Kamera losgelöst, einmal zeigt sie nichts scharf, außer den Entscheider, einmal ist sie im Geschehen. Einmal ist alles rötlich, dann wieder klar. Alles ist unglaublich aufwendig aus den verschiedensten Perspektiven und Einstellungen gefilmt und zusammengesetzt. Es gibt unglaublich geniale Szenen –vor allem jene ohne nachträglich Effekte– á la "Eternal Sunshine", die einfach onset mit genialen Ideen aufgenommen wurden (wie die Spiegelszene). Auch der Schnitt hat eine eigene Schönheit, die irgendwie sehr speziell ist (positiv). Alles scheint wichtig.
Inhaltlich bekommt man eigentlich 3 verschiedene Liebesgeschichten vorgesetzt. Innerhalb welcher es wiederum verschiedene mögliche Ereignisse gibt. Es geht also hauptsächlich um den butterfly effect und möglich(st)e Konsequenzen.
Und dennoch: Was stört ist die (wieder einmal) -wenn doch, im Vergleich zu anderen Filmen, intensiver präsentiere- immer noch zu sehr an-(oder ab)geschnittene Philosophie, explizit: die des Existentialismus. Wohl bedingt durch die gewünschte Zuschauerzahl oder den Horizont des Filmemachers. Noch mehr stört allerdings der Erklärbär-Faktor der zwischenzeitlich immer wieder eintritt erhält und spricht: "Hier du Depp, das ist soundso, weil soundso." oder nur durch Schnitte/Sequenzen, etc. aufzeigt: "Das gehört dazu und das wäre soundso, wenn dasunddas". Wäre einiges offener gehalten, hätte der Film noch mehr Sympathiepunkte bei mir sammeln können. Und auch wenn die stilistischen Unterschiede der diversen Entscheidungen in einer klaren Linie unterschiedlich sind, übertreibt der Film es an einigen Stellen. Was Abrams die Lens Flares und das Rot und Blau, scheint van Dormael die Unschärfe oder das Tilft Shift- Objektiv.
Aber alles in allem bleibt es erzählerisch, filmtechnisch und visuell ein extrem guter Film mit mehr philosophischen Gedankengängen als man es von erfolgreichen Filmen erwarten kann!

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moep0r

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr intelligenter und interessanter Film ueber Entscheidungen. Oder wie man diese eben nicht trifft.

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Revolvermann

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Bewertung9.0Herausragend

Wow, ich bin gerade noch ein wenig "brainfucked" oder so. Fest steht jetzt schon, dass ich den Film, noch(ein)mal sehen werden muss, da ich glaube dass ich erst dann viele Aspekte besser verstehen/entdecken werde.

Als ich den Film zu schauen begann, war ich zunächst noch skeptisch. Die Handlung fand ich zunächst recht absurd und mir kam es so vor, als ob der Film sich unnötig in die Länge ziehen würde. Das mag daran liegen, dass er sich die Zeit nimmt in bildgewaltiger Sprache sehr viel Information zuvermitteln. Im nachhinein macht das auf jeden Fall Sinn, da man (ich) bei einem höheren Erzähltempo gar nichts mehr rallen würde. Dass der Film gefühlt mindesten 3 1/2 h statt der 2 h lief bleibt dennoch, allerdings ohne negativen Beigeschmack.

Mr. Nobody wird mir wohl noch etwas Stoff zum Nachdenken geben. Wer kennt nicht diese Momente, in denen man sich selbst vorstellt, was alles anders hätte kommen können. In Sekunden sieht man ein ganzes Leben vorbei ziehen (zwar nicht so detailliert wie im Film, vielleicht eher so wie Nemos Aufzählung auf dem Moped) oder über das eigene Revue passieren lässt, sich fragt was hätte man anders machen können. Vielleicht wünscht man sich auch, mit einem Fingerschippen an einen Zeitpunkt seiner Wahl zurück gebracht zu werden, um ein kleines Hebelchen auf die andere Seite zu legen. Ähnlich wie auch schon im "Butterflyeffekt" (der hier ja auch Erwähung findet), wobei der bei weitem nicht so berühren kann wie "Mr. Nobody".

Wie auch immer. Toller Film!

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Heimacker

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Bewertung1.5Ärgerlich

Über Kunst lässt sich nicht streiten. Dieser Film ist zweifellos Kunst. Ich habe ihn im ausgeschlafenen Zustand gesehen, ohne Alkohol und auch nichts geraucht! Wenn ich es recht verstanden habe, geht es um Entscheidungen und die Konsequenzen daraus. Über mehr als zwei Sunden lang!!! Wie ein Fußballspiel mit Verlängerung. Aber ohne Elfmeterschießen - dafür war die Zeit zu kurz. Erst dachte ich: Oh, Little Big Man oder The Green Mile als Remakes. Dort fabulieren auch Methusalems in der Rahmenhandlung. Falsch gedacht. Einem Nonsens-Vortrag in Theoretischer Physik, der später wiederholt wurde, folgten Erste-Liebe-Schmonzetten auf Nora-Roberts-Niveau. Dann hat der Regisseur in Gleichnissen künstlerisch geschwelgt und Bilder erschaffen, da wird selbst die Bibel blass. Kurz und gut: Arnold Schönbergs Zwölf-Ton-Musik, Picassos Malerei und Konwitschnys Regietheater sind - nur, um ein paar Beispiele zu nennen - inklusive dieses Filmes Kunst. Aber mir erschließt sich diese nicht. Für mich ist es gequirlte Zeitverschwendung. Wäre ich bloß in die Kneipe gegangen, hätte Alkohol getrunken und dann noch was geraucht. Ich könnte wenigstens gut schlafen!

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der.osterhase

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Nicht nur das. Dann hätten Sie - vielleicht - nicht auf das Elfmeterschießen gewartet und festgestellt, dass das Spiel selbst - wenn man sich dafür entscheiden kann - der interessanteste Teil ist. Aber genau darum geht es ja: erkennen, was [r/w]ichtig ist, das darf und kann man selbst entscheiden.


Heimacker

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Aber wer weiß das vorher schon?! Und vor alledem: Wer will das vorher schon wissen? Und, wem nützt es? Fragen über Fragen!


Schellbyville

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Bewertung10.0Herausragend

Da führt man eine Ewigkeit ein Leben als Moviepilot-Parasit, liest hier und da mit, holt sich Anregungen aber ohne die Absicht selber etwas beizutragen – und dann plötzlich passiert es doch. Einfach so, ohne Vorankündigung, mitten in der Nacht legen sich mir diese Worte in den Mund. Warum? Warum ausgerechnet dieser Film? Egal, tut ja auch nichts zur Sache.

Der Mensch – ein rationales und emotionales Wesen.
Der rationale Mensch
Der Wissenschaftler. Hinter allen Dingen steckt eine Ursache und wenn er nur genau genug hinschaut, dann findet er die Antwort auf alle Fragen die er sich stellt. Damit kann er die Welt erklären und sie sich zu Eigen machen. Er weiß alles und kann die komplexesten Strukturen analysieren. Er lässt Menschen fliegen, heilt Krankheiten, sagt ein Unwetter vorher noch bevor es passiert ist, usw.
Der rationale Mensch in uns sorgt dafür, dass wir vor dem Einkauf eine Liste machen, Preise vergleichen, abwägen ob wir die günstigsten Eier oder die von freilaufenden Hühnern kaufen. Sinnbild ist ein der alte, weise Mann – der in seinem Leben alles was es zu sehen gibt schon gesehen hat.

Der emotionale Mensch
Das Kind. Die Welt ist ihm fremd. Naiv, unvoreingenommen und neugierig tritt es der Welt gegenüber. Es will alles „begreifen“, sowohl im Sinne von anfassen als auch von verstehen. Es steht all den Dingen die wir nicht erklären können staunend gegenüber.
Dem emotionalen Menschen in uns eröffnet sich eine Welt die über das rationale hinaus geht. Die Kunst (könnte man die Mona Lisa erklären würde jedes neu gemalte Bild nach demselben Prinzip gemalt werden und damit wären aber alle völlig wertlos), die Liebe, die Angst vor winzigen völlig harmlosen Spinnen, usw.
Er stellt keine Fragen. Er schwimmt nicht, er lässt sich einfach so von der Strömung treiben.

Mr. Nobody
Nemo, das Kind, steht am Bahnsteig und muss sich zwischen Mutter und Vater entscheiden. Kopf oder Zahl. Er ist aber ein besonderes Kind. Er kennt die Zukunft, ist allwissend. Wie bei einem Baumdiagramm in der Wahrscheinlichkeitsrechnung existieren für ihn einfach beide Varianten, Kopf UND Zahl - Mutter UND Vater. Er kann sich nicht entscheiden W E I L er N I C H T weiß was alles passieren wird und so entwickelt er vor seinen Augen immer neue Äste des Baumdiagramms, hypothetische Leben die er führen wird.
Dieses „Baumdiagramm“ hat zwei ambivalente Eigenschaften. Es ist ein Paradoxon:
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, da jede Entscheidung, jede Kleinigkeit, jede Sekunde eine Vielzahl von verschiedenen Auswirkungen hat.
Es ist doch endlich. Jeder Ast endet einmal. Auch in hypothetischen Leben wird Nemo irgendwann einmal sterben.
Nemo, der Greis, liegt auf dem Sterbebett und muss sich zwischen einem Leben mit drei Frauen entscheiden und damit in letzter Konsequenz immer noch zwischen Vater und Mutter auf dem Bahnsteig. Er kann sich nicht entscheiden W E I L er weiß was alles passieren wird. Er verkörpert die immer weiter aufgeschobene Entscheidung. Aber irgendwann wird auch er sterben. Dann sind alle Äste erforscht und es gibt keine neue Abzweigung mehr. Die Entscheidung muss getroffen werden, so oder so.
Als Kind würde er gerne der weise alte Mann sein, um mehr Informationen als Grundlage für seine Entscheidung zu haben. Als alter Mann wäre er doch gerne Kind und würde sich lieber einfach treiben lassen und die Entscheidung dem Schicksal überlassen. Ein weiteres Paradoxon. Das Kind ist aufgrund seiner Fähigkeit gleichzeitig ein weiser Greis. Und dieser ist, eben dadurch dass er alles kennt, ein orientierungsloses, hilfloses Kind. Sie sind eins.

Im Film kommt nun das Blatt ins Spiel. Wie lässt sich diese Schlüsselszene deuten? Die Antwort kann nur lauten: auf beide, ambivalente Weisen.
Denn, auch wenn uns die dritte Möglichkeit (das Davonlaufen) erst gegen Ende offenbart wird, so war sie für Nemo doch bereits von Anfang an da, ebenso wie noch viele weitere. Er könnte ja auch in eine andere Richtung rennen oder ein anderes Blatt nehmen. Wir können also einerseits annehmen, dass Nemo diesen Weg des Blattes ebenfalls schon durchgedacht hat und rational aus allen Wegen den für ihn richtigen ausgewählt hat. Er läuft davon, weil er weiß, dass dieser ihn schließlich Jahre später zu Anna führen wird.
Gleichzeitig kann es aber auch so gedeutet werden, dass Nemo bewusst den Prozess des in die Zukunft Schauens abbricht. Das Blatt steht dann dafür, dass er nicht die Folgen seiner Tat kennen will. Er lässt sich ins Leben fallen und von ihm treiben wie das Blatt in Wind. Er überlässt sich dem Schicksal.

Über diese Frage hinaus sieht sich der Zuschauer in gewisser Weise auch einer ähnlichen Situation ausgesetzt wie Nemo am Bahnsteig. Versuche ich das Rätsel des Films zu lösen? Oder lehne ich mich einfach zurück und genieße was mir geboten wird?
Ich kann mich nicht entscheiden. Und genau das fasziniert mich, beschäftigt mich Monate über den Film hinaus. Aber jetzt wo ich meinen Text nochmal Revue passieren lasse fällt mir auf:
Ich habe mich ja schon längst entschieden: „Sowohl als auch“ und „weder noch“, eben für beide Wege. Für alle Wege.

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iasmin

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Ein fabelhafter Text. Danke.


RoboMaus

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Starker Kommi - schade, dass das bis heute (2014-4-27) Dein einziger blieb :)


Aleksi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hä?

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MissRager

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand den Film mehr als nur gut. Er lieferte wunderschöne Bilder und die Musik hat sehr gut gepasst. Trotz der Absicht des Regisseurs, die Geschehnisse durcheinander zu zeigen und zu wiederholen, schließt sich am Ende der Kreis und man versteht sehr gut, worum es eigentlich die ganze Zeit geht.
Mit Jared Leto, der eigentlich nicht zu meinen Lieblingsdarstellern gehoert, hat man sich genau den richtigen Schauspieler ausgesucht, der die Rolle des Nemo überzeugend und mitreißend rüber bringt.
Ein wirklich sehr schöner Film, der mich am Ende leider nicht so sehr berührt hat, wie erhofft.

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Tim Kleine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach ein super Soundtrack zum Film :)

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THE_DREAM

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film, der mehr Weisheit in sich trägt, als man ihm anfangs zugestehen möchte.

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Brainybab

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich hatte nicht erwartet, dass mir Mr. Nobody gefallen würde. Denn normalerweise ist das Leben mitunter diffus genug, so dass ich im Film Klarheit und Eindeutigkeit bevorzuge. Dieser Film allerdings hat mich überzeugt:
Glänzende Darsteller, traumhaft schöne Bilder, ausgezeichnet eingesetzte und gestaltete Grafikelemente, hervorragend ausgewählte Musik und glänzende Schauspieler ... das Ganze gepaart mit Rückblenden, die sogar ich zuordnen und verstehen kann ohne Sekundärliteratur heranziehen zu müssen.
Ein wunderbares Film-Erlebnis, bei dem ich von der ersten bis zur letzten Minute vollkommen im Bann des Films gefangen war.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung7.5Sehenswert

"Mr. Nobody", bildgewaltiges, musikalisches Meisterwerk mit philosophischen Anekdoten und einem brillanten Hauptdarsteller.

Jaco Van Dormael führt uns durch eine fantasiereiche Geschichte und schmückt diese mit philosophischen Weisheiten. Hier bekommt man die "Was wäre wenn?"-Frage gestellt und so geleitet uns Dormaels Protagonist durch drei seiner Lebenswege, wie sie hätten sein können, wenn er diese oder jene Entscheidung getroffen hätte.
Ganz schön verwirrend, der Zuschauer blickt irgendwann nicht mehr richtig durch und bekommt schwindelerregende Gefühle.
Jared Leto spielt brillant. Auch als alter Mann macht er eine tolle Figur und bringt dem Zuseher die Emotionen nahe.
Pierre Van Dormael, der Bruder von Jaco, sorgt für die unglaubliche musikalische Genialität, die das Szenenbild perfekt unterstreicht.
Christophe Beaucarne schenkte uns zauberhafte Aufnahmen, die wirklich was fürs Auge sind und schier meisterhaft zur Musik passen.

Der Cast ist einmalig, die Musik grandios und die Bilder gigantisch, dennoch fehlt "Mr. Nobody" noch etwas. Der Mittelteil ist etwas zu gedehnt, zumindest empfand ich es beim ersten Mal so. Alleine macht der Film keinen so großen Spaß, denn in Gesellschaft kann man gedehnte Szenen mit Interpretationen füllen.

"Mr. Nobody", sehenswerter Philosophierausch, der einem zum Grübeln bringt.

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AddictedToIan

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wollte ich auch schon ewig sehen! bei dem kommentar kann ich gar nicht anders, als ihn mir endlich auszuleihen.


*frenzy_punk<3

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na dann mal ran :)



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