Romeos... anders als du denkst!

Romeos... anders als du denkst! (2011),
Laufzeit 94 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 08.12.2011

admin edit edit group memberships sweep cache
6.7 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
33 Bewertungen
5 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Sabine Bernardi, mit Maximilian Befort und Rick Okon

Lukas, gerade 20 geworden, steckt mitten in seiner männlichen Pubertät, medizinisch eingeleitet, da er als Mädchen geboren wurde. Voller Tatendrang tritt er sein neues Großstadtleben an, doch schon gleich bei seiner Ankunft gibt es einen verpatzten Start: Als einziger Junge wird Lukas nicht im Zivi-, sondern im Schwesternwohnheim einquartiert. Was für andere nur verwunderlich wäre, ist für Lukas stressiger Alltag: Transgender zu sein bedeutet nämlich immer wieder, in falsche Schubladen gesteckt zu werden. Glücklicherweise hält seine beste Freundin Ine zu ihm und reißt ihn sofort mit in ihr exzessives Partyleben. Unerwartet befindet sich Lukas inmitten eines neuen Freundeskreises und auch gleich seines ersten Flirts – mit dem draufgängerischen und äußerst attraktiven Fabio. Und der verkörpert alles, was Lukas fehlt: überproportionales Selbstvertrauen und hocherotisches Mannsein. Wie aber offenbart man jemandem seine Transsexualität, für den Männlichkeit so wichtig ist? Aus dem anfänglichen Sog zwischen den beiden Jungs entwickelt sich langsam immer mehr – bis Fabio hinter das Geheimnis von Lukas’ Identität kommt und nun alle gezwungen sind, für ihre Gefühle etwas zu riskieren.

  • Romeos... anders als du denkst! - Bild 5947500
  • Romeos... anders als du denkst! - Bild 5947514
  • Romeos... anders als du denkst! - Bild 5947528
  • Romeos... anders als du denkst! - Bild 5947542

Mehr Bilder (12) und Videos (1) zu Romeos... anders als du denkst!


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Romeos... anders als du denkst!

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Romeos... anders als du denkst! ist trotz aller Schwierigkeiten kein bleischweres Drama, sondern kommt als durchweg unterhaltsame, mitunter humorvolle Mischung aus Transgenderproblematik, Adoleszenz-Story und komplizierter Liebesgeschichte daher.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

O.Baumgarten: Schnitt O.Baumgarten: Schnitt

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Romeos ragt durch seine narrative Form heraus, die den Zuschauer nicht von vorn herein in die Komplizenschaft nimmt, sondern ihm seinen Standpunkt läßt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Formkühnheiten jenseits fernsehkompatibler Bilder sind zwar Mangelware, die Dialoge kleben gelegentlich zu sehr am Jugendjargon, dafür überzeugt aber die Stimmungslagen fein transportierende Elektro-Musik auf Anhieb.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Mag dieses zumindest thematisch brisante Drama um die sexuelle Identitätsfindung der Transsexuellen Miriam auf dem Weg zum Mann Lukas ganz passabel gespielt sein: eine wirkliche Bereicherung für den Sex-und-Gender-Diskurs liefert es im Gegensatz zum spröden, aber intensiveren argentinischen Kollegen "XXY" (2007) nicht. Die oberflächliche, auf schöne halbnackte Körper in Großaufnahme fokussierte Inszenierung versteckt sich hinter dem vorgeschobenen Attribut einer „sensitiven Bebilderung“.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentar — Film: Romeos... anders als du denkst!

Kommentar schreiben
Sortierung

christoph-m

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da ist er nun auf DVD - und zwar mit FSK-12-Siegel - da hatte sich die Kommission der FSK gewaltig den Mund verbrannt mit ihrer Begründung der Einstufung als FSK 16 als jugendgefährdend hinsichtlich der Entwicklung der sexuellen Identität (s. z. B. http://www.bln.fm/2011/12/machen-filme-schwul/).

Dabei wird dem Zuschauer die Situation des Lukas alles andere als schmackhaft gemacht - im Vordergrund steht bis zum Ende, mit welchen Schwierigkeiten Lukas umgehen muss - die gerne im queer-Genre bediente Romantisierung der Lage einer nicht-normativen sexuellen Identitätsentwicklung bleibt aus.

Darüber hinaus für die fortgeschrittene Sehgewohnheit sozusagen im Westen nichts Neues - für mich aber auch so eine ganze Menge an Sehenswertem.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben