Zeit der Trauer
The Greatest (2009), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama
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von Shana Feste, mit Carey Mulligan und Pierce Brosnan
Zeit der Trauer (OT: The Greatest) erzählt die Geschichte von Allen und Grace Brewer, die den Unfalltod ihres ältesten Sohnes Bennet nicht verwinden können – ihre Ehe und Familie drohen am Schmerz zu zerbrechen. Als wenige Monate nach Bennetts Tod die junge Rose auftaucht und erzählt, sie sei schwanger mit Bennetts Kind, bleibt den Brewers nichts anderes übrig, als sie aufzunehmen. Die trauernde Familie ist jedoch nicht imstande, Rose und ihr ungeborenes Kind zu akzeptieren und so scheint es, dass die Familie nur noch weiter Richtung Abgrund driftet. Vater Allen schließt den Schmerz in sich ein, Mutter Grace zelebriert ihren Schmerz und Bruder Ryan leidet darunter, dass er nun noch mehr der schlechte Sohn ist. Doch am Ende ist es die junge Fremde, der es gelingt, die entzweiten Familienmitglieder wieder zusammenzuführen und ihnen den Weg zu einem Neuanfang zu zeigen.
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Cast & Crew
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Shana Feste
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Carey Mulligan
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Pierce Brosnan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Allen Brewer
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Susan Sarandon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grace Brewer
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Aaron Johnson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bennett Brewer
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Johnny Simmons
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ryan Brewer
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Kevin Hagan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Priester
Regie
Schauspieler
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Miles Robbins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sean Brewer
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Colby Minifie
-
Zoe Kravitz
-
Zoë Kravitz
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Shana Feste
- Genre
- Familiendrama, Ehedrama
- Handlung
- Ehekrise, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Friedhof, Gast, Gastfamilie, Paartherapie, Schwangerschaft, Schwangerschaft und Geburt, Trauerfeier, Unfalltod, Verlust der Großen Liebe, Verlust des Bruders, Verlust des Sohnes, Verlust einer geliebten Person, Vernachlässigung in der Ehe
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Zeit der Trauer
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Kritiken (1) — Film: Zeit der Trauer
LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenZEIT DER TRAUER hat (...) ein ums andere Mal Angst vor der eigenen Courage, verlässt nur selten die altgedienten Trauerbewältigungspfade und lässt seinem Ensemble nur selten die Zeit, um wirklich kontemplatives, aber dem Zuschauer nahe gehendes wie herausforderndes Schauspielern zuzulassen. Das macht aus einem potenziell großartigen Drama um Trauer und deren Verarbeitung leider nur einen soliden Genrebeitrag.
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Kommentare (9) — Film: Zeit der Trauer
Kommentar schreibengraveyardstory 2012/03/16 18:41:38
Kommentar löschenPierce Brosnan und Susan Sarandon brillieren hier als verstörte, vom Tod ihres Sohnes tief getroffene Eltern die versuchen wieder zur Normalität zurückzufinden. Und auch die anderen Beteiligten liefern eine sehr gute Vorstellung ab die dem Film viel Authentizität verleiht.
Ein wirklich gelungener Film zu einem ernsten Thema.
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Amadis 2012/02/01 18:29:28
Kommentar löschenEine sehr bewegende und gut inszenierte Geschichte, die zu überzeugen vermag. Einzig die Rückblenden waren für meinen Geschmack etwas zu übertrieben kitschig gehalten. Die schauspielerische Leistung ist aber überdurchschnittlich gut. Ein Streifen, der nahe geht und zuweilen auch unter die Haut.
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goddess.pain 2011/10/30 22:54:53
Kommentar löschenDer Film macht mich traurig...
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patcharisma 2011/03/14 21:43:30
Kommentar löschenDas superhübsche Role-Boy-Model Aaron Johnson stirbt bei einem Autounfall und seine überlebende Freundin ist von ihm nach einem einzigen stattgefundenen Intercourse schwanger. Was wie ein Konstrukt einer Schmonzette anmutet, entwickelt sich stattdessen bald zu einem stillen (Psycho-)Drama voller kleinen Fragmente, die auch nicht zwangsweise irgendwo hinführen müssen: Vieles wird da in den Raum geworfen, gewisses findet Erklärungen, anderes nicht - es sind eher die Nuancen, die hier zählen. Bei jedem der Beteiligten äussert sich der Verlust anders, aber niemals gibt sich der Film des thematisierten Kollektiv-Aufarbeitungs-Traumas dem Kitsch hin. Gross, die Szene, die die Familie nach dem Funeral im Auto verfolgt, über zwei Minuten lang sitzen sie da und kein einziges Wort wird gesprochen. Pierce Brosnan (der den kleinen Indie-Film mitproduzierte) sieht man in seiner bislang sensitivsten Rolle (ohne sich jedoch seinem legendären Schalk entsagen zu müssen), Susan Sarandon tut das was sie am besten kann, nämlich ihre Neurosen ausleben und der Teenager Jonny Simmons (als Aaron's jüngerer und vernachlässigter Bruder) gibt eine sehr solide Vorstellung. Der wahre Star scheint(*) jedoch die junge Carey Mulligan ("An Education"), die den deutschen Titel "Zeit der Trauer" mit ihrem ankommenden Baby bald mal zur 'Zeit des Trostes' macht. Die coole Message des Films war für mich recht neu, denn den jungen Vater ihres Kindes liebte sie zwar abgöttisch, doch sie kannte ihn ja kaum. Sind unsere grössten (Jugend-)Lieben nicht genau diese, die für uns für immer (durch die üblichen unglücklichen Umstände) ein Mysterium blieben? Denken wir alle nicht genau immer an diesen herum, auch wenn sie gerade mal nichts weiter als ein Spot der Vergangenheit waren?
Fazit: Wem die Thematik und das damit verbundene, grosse Kammerspiel der Zwiegespräche zusagt, und wem (im Direkt-Vergleich) das überschätzte "Juno" oberflächlich oder gar bescheuert vorkam, sollte mit dem viel tiefgründigeren "The Greatest" vorlieb nehmen.
*Fussnote: Der wahre Star des Films ist natürlich Pierce himself. Ireland forever! xD
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annaberlin 2011/01/01 23:30:05
Kommentar löschenBerührender, echter, warmherziger Film über die Trauer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Zeit der Trauer wird von brillanten Schauspielern getragen und zählt für mich zu den besten Dramen des Jahres 2010. Die Regisseurin und Autorin Shana Feste, die hier ihr Debut abliefert, sollte man in Zukunft im Auge behalten - 2011 kommt Country Strong von ihr in die Kinos, der bereits mit einem tollen Trailer auf sich aufmerksam macht.
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keinohrhase20 2010/12/27 16:49:06
Kommentar löschenMan muss nicht etliche Kritiken vorab lesen oder einen tollen Trailer zu the Greatest gesehen haben um riesige Erwartungen zu hegen- allein das Darsteller Trio schürt Erwartungen die der fertige Film eigentlich kaum halten kann. Um so mehr freut es mich natürlich das hier nicht einfach grosse Namen genutzt wurden um eine miese Story zu kaschieren sondern das es eher umgekehrt ist so das die die Story auch ohne die grossen Namen für einen ordentlichen Film gereicht hätte. Regie Debütantin Shana Feste jedoch hatte das grosse Glück das sie beides hatte, grossartige Darsteller und ein erstklassiges Script. In ruhigen Bildern die teils an Nicholas Sparks Verfilmungen erinnern (nur ohne Kitschig zu sein) gelingt es ihr verschiedene Arten der Trauer durch ihre Grundverschiedenen Protagonisten zu erzählen. Das macht traurig, berührt das Herz, läst Hoffnung aufkommen und wieder verschwinden und ist besonders am Ende eine Erfahrung die nicht nur lohnenswert sondern vor allem auch Tief im Gedächtnis verankert bleibt. Brosnan und Sarandon harmonieren in ihrem durch den Tot des Sohnes keineswegs harmonischen Lebens wunderbar und sorgen für Gänsehaut Feeling pur. Carey Mulligan, welche nach An Education eigentlich niemandem mehr etwas beweisen müsste spielt ihre Rolle dermassen überzeugend das man beinahe übersieht das sie erst 25 Jahre alt ist. Kick Ass Aaron Johnsson muss sich damit abfinden nur die zweite Geige zu spielen da man ihm vorlauter Top Darstellern kaum Beachtung schenkt. Er schafft es aber dennoch durch seine wenigen Szenen eine greifbare Nähe zu seinem Charakter herzustellen. Diese wird dann am Ende in der wohl besten Szene des Filmes in dem die Familie, Rose(Mulligan) ins Krankenhaus fährt nochmals vertieft. Schwächen leistet sich der Film kaum auch wen man anmerken könnte das das Thema Tot vielleicht etwas zu Bilderbuchartig angepackt wurde und jede Emotion kalkuliert und keineswegs ungelenkt daher kommt- etwas das den Amerikanern noch nie wirklich gut gelungen ist. Dennoch, besonders Frauen mittleren alters und eigentlich jeder der auf anspruchsvolle Kost abseits des Mainstreams steht kommt hier voll auf seine Kosten.
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caro|line 2010/12/14 23:44:06
Kommentar löschenein wundervoller film - zum lachen, weinen, grübeln, schwelgen, vergessen und weiter machen
himmel - einfach eine zu schön und gleichzeitig traurige geschichte
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spanky 2010/11/22 16:54:34
Kommentar löschenHervorragend gespielt von den alten Recken Brosnan und Sarandon (ersterer vor allem erstaunlich gefühlsbetont) und dann der Überraschungsstargast Michael Shannon! Auch wenn er nur wenig spricht, überstrahlt seine Intensität jede Szene. Insgesamt glaubwürdig, aber leider zu amerikanisch-hollywoodianisch. Abzüge also in der Credibility-Note.
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nattydread 2010/05/30 20:49:11
Kommentar löschenSentimentaler Familienplot, welcher meiner Meinung nach partiell von "Juno" imitiert wurde. Mit Ausnahme der grossartigen Nachwuchsschauspielerin Carey Mulligan und den beiden Nebendarstellern, Susan Sarandon und Pierce Brosnan, würde der Film als besserer Sonntagabend-Film durchgehen. Hier ist alles mit dabei, überzeugende Schauspieler, Trauer und ne Portion Witz.
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