Brothers

Brothers (2009), US
Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 27.01.2011

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7.5 Kritiker
19 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Jim Sheridan, mit Tobey Maguire und Jake Gyllenhaal

Als Brüder (OT: Brothers) könnten sie unterschiedlicher nicht sein – Sam (Tobey Maguire) treusorgender zweifacher Familienvater, liebender Ehemann und Patriot, Tommy (Jake Gyllenhaal) ein Tunichtgut und Kleinkrimineller. Und dennoch ist die Familienbande zwischen beiden stark ausgeprägt. Diese wird allerdings auf eine große Probe gestellt, als Sam bei einem militärischen Einsatz für sein Vaterland in Afghanistan in seinem Hubschrauber abgeschossen und für tot erklärt wird. In ihrer gemeinsamen Trauer kommen sich Tommy und seine Schwägerin Grace (Natalie Portman) nämlich näher, als beiden lieb ist. Sam wiederum ist nicht tot, wurde aber von den Taliban verwundet gefangen genommen, gefoltert und zu einer unaussprechlichen Tat gezwungen. Schließlich wird er befreit und kehrt traumatisiert heim zu seiner Familie. Bald muss er feststellen, dass etwas nicht stimmt. Seelisch stark angeschlagen arbeitet die Eifersucht in ihm, bis es zu einem Eklat kommt. Sam muss sich seinem Trauma stellen, wenn er seine Familie zusammenhalten und wieder in einen geregelten Alltag zurückfinden will.

Auch wenn Brothers in den USA gleich zweimal für den Golden Globe nominiert war (Tobey Maguire als Bester Darsteller und U2 für den Besten Song), brauchte Brothers ein gutes Jahr und den Weg über das Münchner Filmfest 2010, um in die deutschen Kinos zu finden.
Brothers ist das Remake des dänischen Originals Brothers – Zwischen Brüdern von der als Dogma-Filmerin bekannten Susanne Bier. Hier spielte Connie Nielsen die Frau zwischen den Brüdern Ulrich Thomsen und Nikolaj Lie Kaas. Der Regisseur von Brothers, Jim Sheridan, ist vor allem bekannt durch seine Filme Im Namen des Vaters, Der Boxer oder Mein linker Fuß, in welchen jeweils Daniel Day-Lewis die Hauptrolle spielte. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (14) — Film: Brothers

SiameseMax: SiameseMovies

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7.0Sehenswert

Das US-Remake „Brothers“ eines dänischen Independent-Dramas mit Ulrich Thomsen aus dem Jahre 2004 spart glücklicherweise von Anfang an an typisch-amerikanischem Militär-Kitsch. Regisseur Jim Sheridan, der durch das stilprägende Meisterwerk „Im Namen des Vaters“ (1993) mit Daniel Day-Lewis ebens berühmt wie durch den schlechten Scherz „Get Rich or Die Tryin’“ mit 50 Cent berüchigt ist, setzt mit ruhiger inszenatorischer Hand auf Realismus denn auf Pathos und treibt sein grundsolides Darsteller-Trio Natalie Portman, Jake Gyllenhaal und Tobey Maguire zu dezent-zurückhaltenden und trotzdem kraftvollen Performances an.
Dennoch bleibt „Brothers“ eher ein Melodram als ein differenziertes Psychogramm, das sich neben überaus starker und emotionaler Momente auch einige oberflächliche Sentimentalitäten leistet, die unnötigerweise in dem kitschigen Trantüten-Titelsong der irischen Altrocker U2 um Oberheulboje Bono gipfeln. Dabei stören vor allem die Darstellungen…

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moviereporter

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Sehr fundierte Kritik - du scheinst dir echt Gedanken gemacht zu haben ;). Vor allem hast du damit Recht, das 'Brothers' um Zurückhaltung bemüht ist. Zu sehr für meinen Geschmack. Der Regisseur hätte sich ruhig etwas mehr trauen können...


Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Das Ende des Krieges erleben nur die Toten: Der eine Bruder – Sam – hat alles richtig gemacht: Highschool-Liebe geheiratet, zwei süße kleine Töchter, Karriere als Offizier bei den Marines. Der andere Bruder – Tommy – gerade aus dem Knast entlassen, das schwarze Schaf, verkracht mit dem Vater. Dann die Meldung vom Tod Sams in Afghanistan. Jetzt reisst sich langsam der daheimgebliebene Tommy zusammen und versucht Verantwortung zu tragen. Aber Sam ist gar nicht tot – und mit seiner Rückkehr bricht der Krieg auch über die Familie herein. Pluspunkt: die tollen Schauspielerleistungen, Minuspunkt: konstruierte Versuchsanordnungen und ein misslungenen Schlusssatz. (Mehr im Podcast)

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paeko

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wieso ist der schlusssatz misslungen ?


Corsovilla

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Am Ende behauptet der Protagist, dass es nicht stimme, dass das Ende des Krieges nur die Toten erleben würden. Ich fand, dass hat die Geschichte des Films auf den Kopf gestellt.


Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Herausragend

[...] „Brothers“ ist zwar nur ein kleiner Film, der sicherlich nur in wenigen Kinos zu sehen sein wird. Für mich ist er aber die erste große Überraschung des Kinojahres 2011. Alle Vorbehalte Remakes gegenüber über Bord geworfen erhält man hier eine Drama-Filmperle mit namhafter Besetzungsliste, die tief unter die Haut geht und mit ihren atmosphärisch dichten Momenten lange nachhallt. Unbedingte Seh-Empfehlung!

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Tobey Maguire geht [...] vollkommen aus sich heraus: Er wirkt geradezu besessen mit seinen weit aufgerissenen Augen, irrem Blick und einer Rage, die wirklich fürchten macht. Nein, das hätte man ihm nicht zugetraut. Und genau deshalb hinterlässt "Brothers" einen großen, schweren Stein in der Magengegend. Denn mehr noch als die Bilder der Kampfhandlungen verdeutlicht die beängstigende Wandlung des sonst so netten Tobey Maguire, was Kriege wirklich zerstören.

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Franz Everschor: Filmdienst Franz Everschor: Filmdienst

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7.5Sehenswert

Jim Sheridan [...] betont sehr klug für eine Wiederverfilmung, die nicht in pure Imitation ausarten will, den amerikanischen Aspekt der Story von Brothers. Nicht nur im ersten Drittel, sondern über den ganzen Film hinweg bleibt der Hintergrund des Militärs und des Krieges beständig gegenwärtig.

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Carsten Tritt: Schnitt Carsten Tritt: Schnitt

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6.5Ganz gut

Seine feine Intelligenz entwickelt Jim Sheridans Film [...] nicht aus einer vordergründigen Frage nach Schuld oder Verantwortung, sondern aus einer in soziologischen Widersprüchen verfangenen Suche der Protagonisten zwischen Ehrlichkeit, Vertrauen und Verlustängsten. Hier dringt Brothers mit Bedacht und doch stets präzise tief in die Seelenwelten seiner Charaktere ein, wenn auch nie mit anderen Mitteln als denen des Genres.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Wie bereits Susanne Bier in „Brødre“ kontrastiert auch Jim Sheridan die kalten Farben der Schneelandschaft Minnesotas mit den hellen Tönen unter der gleißenden Sonne Afghanistans, um seinen Film zwar konventionell, aber auch fernab der typischen Hochglanzbilder Hollywoods zu inszenieren. Die größte Stärke von „Brothers“ liegt indessen in der intensiven schauspielerischen Leistung der drei Protagonisten, die dem Drama eine außerordentliche Tiefe verleihen. Sie werden darüber hinaus von den zwei Kindern – der zehnjährigen Bailee Madison als Isabelle und der achtjährigen Taylor Geare als Maggie – bestens unterstützt. Die markerschütternde Eindringlichkeit, mit der ganz besonders Isabelle den Schmerz angesichts der Veränderung ihres Vaters ausdrückt, gehört zu den herausragenden Momenten von Sheridans Film. Aber auch der wie gewohnt souverän agierende Sam Shepard als alkoholabhängiger Vater fügt in Form einer am Rande spielenden Nebenhandlung ein weiteres Drama hinzu.

Ohne Pathos behandelt „Brothers“ universelle Fragen wie Trauer- und Schuldbewältigung. Nicht Kriegskritik steht im Mittelpunkt des Spielfilmes, sondern eher die seelischen Wunden, die der Krieg hinterlässt. In dieser Hinsicht geht die Neuverfilmung gar einen Schritt weiter als das dänische Original, weil Sheridans Film den kausalen Zusammenhang zwischen Sams Erlebnissen in der Gefangenschaft und dem Familiendrama stärker betont. Die Verarbeitung des vom heimkehrenden Soldaten Erlebten steht somit im Mittelpunkt von „Brothers“. Ein Sujet, das bereits der Vietnamkriegsfilm kennt und nun für den Afghanistan- und Irakkrieg aktualisiert wird.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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4.5Uninteressant

[...]Es ist gut, dass Sheridan und Drehbuchautor David Benioff nicht mit Pathos um sich schmeißen und eine leise Geschichte nicht unnötig laut aufdrehen wollen, aber zur völligen Entemotionalisierung dessen, was hinter dem Leisen, dem Stillen an Bedeutung, an Schwere spürbar sein sollte, dazu hätten sie es nicht kommen lassen dürfen. Wenn Maguires Captain Sam Cahill nach Afghanistan aufbricht wird die Geschichte der Daheimgebliebenen zu einer seltsam unnatürlichen und gehetzten Mischung aus lapidarer Resozialisierungs-Rührseeligkeit, abgechmacktem Humor und Vater/nutzloser Sohn-Konflikten, deren Dialoge man glaubt mitsprechen zu können.[...]Tatsächlich entwickelt „Brothers“ mit der Rückkehr Cahills in die Heimat und durch die starke Leistung Maguires Intensität und Spannung. Dem schmächtigen Tobey glaubt man zwar nicht, dass er zu Schulzeiten ein prima Quarterback gewesen sein soll, und statt als Captain wäre er sicher als einfacher Private glaubwürdiger gewesen, doch davon ab ist sein Spiel in Gefangenschaft wie in scheinbarer Freiheit überzeugend. Die Stoik, mit der er sich und seinen Mitgefangenen zur Ruhe gemahnen will, die Verwirrtheit am eigenen Esstisch, als er einen Witz der Tochter nicht versteht und die Momente des Aus- und Zusammenbruchs. Das sind die besten Szenen in „Brothers“ und zu denen tragen neben Maguire maßgeblich die neun- und elfjährigen Taylor Grace Geare und Bailee Madison bei, die als einzige etwas Natürliches mitbringen und damit die einzigen sind, die wirklich berührend vermitteln, dass da über das bloße nach Außen getragene auch etwas in den Figuren vorgeht.[...]

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Elisabeth Maurer

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6.5Ganz gut

...Wie The Messenger ist Brothers kein Kriegsfilm sondern ein Heimkehrerdrama. Neben allen Überlegungen zum Sinn des Krieges und der Trauer um die Gefallenen, sind es die Schicksale der heimkehrenden Soldaten, denen sich die amerikanische Gesellschaft stellen muss. Zwar stellt Brothers keinen Meilenstein im Genre des Heimkehrerdramas dar, doch sind es die herausragenden Schauspielerleistungen, die den Film sehr sehenswert machen, wobei die beiden Mädchen die erwachsenen Kollegen an vielen Stellen noch zu überbieten wissen. Ihr Schmerz angesichts der Veränderung des Vaters und die Verlustängste um ihren liebgewonnen Onkel sind das, was am meisten berührt und im Gedächtnis haften bleibt.

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

„Brothers“ ist das Remake des dänischen Familiendramas „Brødre“ von der international renommierten Regisseurin und Autorin Susanne Bier. Änderungen wurden in der US-Neuverfilmung glücklicherweise kaum vorgenommen. „Brothers“ enthält sich einer Kriegskritik. Stattdessen richtet sich der inhaltliche Fokus auf die schmerzhaften Probleme der Kriegsheimkehrer und wandelt damit auf ausgetretenen Pfaden der Marke Ciminos „The Deer Hunter“. Dessen Intensität erreicht „Brothers“ zwar nicht, der Film kann sich aber mit dem famosen „The Messenger“ von Oren Moverman, der im Frühsommer 2010 weitgehend ohne Beteiligung deutscher Kinobesucher in den hiesigen Lichtspielhäusern zu sehen war, messen. Denn das großartig aufspielende Trio – Jake Gyllenhaal, Natalie Portman und Tobey Maguire mit seiner wohl bisher besten schauspielerischen Leistung – verschaffen diesem intensiven und bisweilen schmerzhaften Drama eine außergewöhnliche Tiefe. Gerade den Ex-Spiderman wird man als krankhaft eifersüchtigen und von verdrängten Schuldgefühlen aufgefressenen Veteran, der erst wie ein Zombie durch die frisch renovierte Einbauküche seines Zuhauses wandelt und diese später umso kraftvoller demoliert, so schnell nicht vergessen.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Brothers ist ein meist packendes Drama über den Afghanistan-Krieg, das weniger Sinn und Zweck des Kriegs selbst thematisiert, sondern die Folgen der erlebten und verübten Gräueltaten auf heimkehrende Soldaten und ihre Familien.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Wer hätte gedacht, dass die Stars, welche sich durch nerdige Helden wie Peter Parker oder Donnie Darko einen Namen gemacht haben, so glaubwürdig kaputt und am Rande des Nervenzusammenbruchs sein könnten? […] Sheridan zieht einen tief in die Story, so schnell, dass nicht einmal die Alarmglocken losgehen, die sonst den Kitsch anzeigen. Man erwischt Sheridan oder Benioff nie dabei, sich wichtig zu machen – sie beobachten nur. Der Filmer Fred Elmes benutzt Farben, um die inneren Zustände der Protagonisten darzustellen, ohne zu viel Aufmerksamkeit zu fordern, und Jay Cassidys Schnitt bei den zwei Szenen am Mittagstisch sind so exquisit balanciert, als ob die Szenen aus der Psyche der Charaktere stammen.

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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Der irische Regisseur Jim Sheridan, der seine Filme seit einiger zeit in Amerika macht, liefert nun ein remake ab, welches dem Original (ein dänischer Film aus dem Jahr 2004 von Regisseurin Susanne Bier) sehr ähnlich ist, aber etwas Realismus einbüßt. Die emotionale Zerstörung in den Schluss-bildern trifft den Zuschauer hart, aber man fragt sich, wie die Dinge sich entwickelt hätten, wären Sheridan und Drehbuchautor Benioff in neues Territorium vorgerückt.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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8.5Ausgezeichnet

So vorhersehbar und erdrückend, wie der Film manchmal ist, so hat er doch einen faszinierenden Cast: Junge Schauspieler, die endlich die dramatische Zugkraft haben, solch einen Stoff glaubwürdig zu spielen. Maguire, als Sam, verliert seinen Verstand auf subtile, realistische Weise und Gyllenhaal und Portman reagieren mit einer überzeugenden Mischung aus Angst und Mitleid. Sie alle an einem Tisch, mit Shepard und der Veteranin Mare Winningham, erzeugen ein intimes, wunderschön gespieltes Drama – selbst wenn man manchmal das Gefühl hat, man hat dies alles schon gesehen.

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Kommentare (70) — Film: Brothers

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Thomas Hetzel

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Bewertung7.0Sehenswert

Das ist vielleicht der einzige Film indem mir Tobey Maguire sympathisch ist. Zwar passt er mit seinem Milchgesicht, wie ich finde, nicht so wirklich in die Rolle des Generals rein, aber ich muss zugeben, dass er die Rolle des unter Trauma stehenden Soldaten ganz gut gespielt hat. Vor allem in der Szene wo er ausrastet, war er sehr gut. Natalie Portman wirkt zwar etwas unterfordert, macht aber das Beste aus ihrer Rolle ebenso wie Jake Gyllenhall. So gesehen ein guter Film über die Schrecken des Krieges.

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Pardus

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Bewertung5.5Geht so

interessant geschichte und nicht verkitscht pearl-harbour-mäßig aufgezogen. Die Story an sich ist unterhaltsam, die darsteller großteils nicht. portman passt irgendwie so gar nicht ins hausfrauenbild und wirkt etwas deplatziert (vielleicht hab ich sie auch einfach langsam über), Tobey Macguire hat nich die kopfform um ständig mit rasiertem schädel rumzulaufen und wirkt schon dadurch lächerlich. Den apathischen Blick hat er ja drauf, ich hab ihm die rolle trotzdem nicht abgenommen. nun zu den Lichtblicken. Gyllenhall spielt den knasti ganz gut, der sich aber in der story unrealistisch schnell wieder rehabilitiert und vom säufer zum vorzeigehausmann wird, Shepard als Vater fand ich super und Bailee Madison war wirklich 1A. Wahrscheinlich hat portman deshalb die heulszenen als einziges menschlich und realistisch rübergebracht, weil sie es zum heulen fand, dass das Kind Klassen besser als sie spielt.

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Phillyside

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Bewertung9.5Herausragend

Was muss ein Film haben, um gut zu sein? Starke Darsteller? Check. Ein gutes Kamerabild? Check. Einen starken Regisseur, ein gutes Drehbuch sowie passende Musik? Dreifachcheck.

"Brothers" ist ein rundum gelungener Film. Nahezu perfekt wird ein Drama "zweier Brüder und einer Liebe" erzählt und inszeniert. Man sollte vor allem Jake Gyllenhaal verhorheben, der - meiner Meinung nach - der absolute Star dieses Films ist. Ich kenne keinen Schauspieler, der diese Rolle auch nur annähernd so hätte spielen können wie es Jake Gyllenhaal getan hat.
Tobey Maguire hat es nicht einfach. Ganz schwierig, seine Rolle zu meistern und dabei nicht unterzugehen. Man könnte meinen, diese Rolle passe nicht zu ihm. Er spielt sie allerdings grandios und fast fehlerlos. Gerade in den Szenen, von denen man denkt, dass ein anderer sie vielleicht besser hätte darstellen können, glänzt er.
Zu Natalie Portman kann man auch nur sagen, dass sie die beiden sehr gut ergänzt und so wird es ein rundum gelungenes Trio aus Darstellern, die nicht die Riesennamen sind, allerdings perfekt harmonieren.
Viel beeindruckender jedoch sind die Nebendarsteller. Allen voran Bailee Madison, die zeitweise den kompletten Cast in den Schatten stellt und wieder einmal zeigt, was ein so hochtalentiertes Talent so alles schaffen kann.

Ein absolut gelungenes Remake eines absoluten Meisterwerks. 9,5.

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Phillyside

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*"[...]ein so hochtalentiertes Kind so alles schaffen kann [...]"


FumerTue

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich kann mich da meinem moviepilot-Freund Broda voll und ganz anschließen:
"Bitte so wenig wie möglich über diesen Film lesen und vorab schauen. Am besten gar nichts, am besten lest ihr nicht mal den Kommentar. Diese Warnung kam wahrscheinlich ein wenig zu spät, aber .. was solls."

Wahrscheinlich habt ihr schon diese mp-Filmbeschreibung hier gelesen, aber wenn nicht, dann lasst es auch bleiben.

So viel zum Film: er ist wahnsinnig nahegehend, ziemlich traurig und verdammt bedrückend und wirkt so wahr und echt.

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Markbln

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Bewertung4.0Uninteressant

Maguire völlig überfordert mit der Rolle, Portmann ne glatte Fehlbesetzung.
Spricht nicht gerade für die Fans hier, dass dieses hysterische Remake mehr Punkte verzeichnet als das intimere, aber viel intensivere Original von der Bier.

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vanilla

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Bewertung7.5Sehenswert

Brüder wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten, der eine angesehen und hat beinahe alles, der andere das schwarze Schaf. Doch durch eine Mission wird alles anders, und auch danach ist nichts mehr wie vorher und scheint irreparabel.
Sehenswerter Film mit guten Schauspielern.

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Kavau

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Bewertung9.0Herausragend

Ein genialer Film. Vor allem von Tobi Maguire richtig gut gespielt worden.
Ist einfach richtig Fesseln wie die 3 Charaktere sich im Laufe des Filmes entwickeln und verändern. Bezeichnet ist einfach Der Brief der die hoffnung der Frau immer am Leben hällt und ihn erst dann öffnet als sie ihren Mann wirklich für sich verlorgen gesehen hat.
Muss man gesehen haben ;)
Deshalb 9.0 Punkte

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Boatox

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Hab ihn mir gestern auch angesehen. Vollste Zustimmung.
Die Mädchen haben ihren Job aber auch sehr gut gemacht.
Daumen hoch!


wiedererkennbar

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gespielt und trotzdem emotional bei Weitem nicht so packend und unerbittlich wie das Original.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung5.5Geht so

"Brothers", gedehntes Drama, mit klasse Score aber wenig Biss.

Jim Sheridans Remake des dänischen Dramas ist besetzt mit einem ausgezeichnetem Cast. Tobey Maguire (Spider-Man) überschlägt sich mit fantastischem Acting, beweist mal wieder sein Können, ernste Rollen mit Bravour zu meistern. Jake Gyllenhaal (Source Code) hätte nicht besser für diese Rolle ausgewählt werden können und Natalie Portman (Black Swan) ergänzt den Cast perfekt.
Der Score passt gut in die Thematik und unterstreicht das dramatische Feeling. Leider bleibt dieses aber etwas auf der Strecke.
Die Emotionen sind nicht richtig greifbar, man kann sich als Zuschauer nicht wirklich mit einleben in das Drama. Sicher gibt es emotionale Momente, aber diese verschwinden oft sehr schnell wieder und wirkten flüchtig. Auch die Spannung ist enorm flach, das Interesse wird nicht wirklich geweckt. Ein paar Szenen lassen einem die Luft weg und man starrt gebannt auf den Fernseher, doch meist geht "Brothers" sehr zäh dahin.
Erst am Schluss überragt Jim Sheridan und traut sich endlich den Gefühlen freien Lauf zu lassen.

"Brothers", gut gespielt ist nur halb gewonnen.

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*frenzy_punk<3

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Unbedingt! Nicht an der Meinung der anderen fest klammern mein Lieber ;)
Vielleicht ist er für dich ein Meisterwerk und das hättest du niemals gesehen!


*frenzy_punk<3

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HA! War am Freitag in der Bücherei und was blitzt mir da entgegen? "Brothers". Aber nicht dieser "Brothers" sondern scheinbar das Original. Jahrgang 2003 glaube ich.
Was sagt uns das?
Wir sind schon wieder dem Remake zum Opfer gefallen!


Broda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Es stimmt schon: die meisten Remakes sind ziemlicher mist. Die Amis sind ideenlos, irgendein hohes Tier sieht durch Zufall einen nicht Englisch sprachigen Film und denkt: ja, den verfilmen wir neu! Kann nur besser werden als der 34 teil von irgend einem Franchise. Dazu holt man sich meistens untalentierte Regisseure, miese Drehbuchautoren und einen komplett austauschbaren Cast. Manchmal allerdings gibt es auch dort ausnahmen. Denn nicht jedes Remake ist gleich für die Tonne. Jim Sheridan der nachdem (Achtung: Spuren von Ironie sind zu erkennen) unangefochtenen Meisterwerk „Get Rich or Die Tryin“ mit dem 10 Cent stück(oder waren es 20 Cent? Egal) eine kleine Auszeit nahm, meldete sich 2009 mit dem Remake zu „Brødre“ von der großartigen Susanne Bier zurück.
Zuerst muss einmal gesagt werden: Finger weg von dem Trailer. Unbedingt. Denn der Regisseur, der für den Trailer verantwortlich war, verstand anscheinend nicht das ein Trailer dazu da ist einen Film schmackhaft zu machen und nicht die gesamte Geschichte plus Ende darin zu zeigen. Am besten sollte man so wenig wie möglich über den Film wissen. 1-2 Sätze aus der Inhaltsangabe genügen hier vollkommen. Jim Sheridan weiß wie kein zweiter wie man seine Darsteller perfekt in Szene setzen kann, denn das zeigte er in der Vergangenheit schon mehrmals, u.a in „Im Namen des Vaters“
Die Geschichte ist nicht die größte, und unglaublich einfallsreich ist sie auch nicht, nein. Dafür aber wird sie nahezu perfekt erzählt. Langweilig wurde es nie. Unglaublich spannend war es aber auch nicht. Komisch, ich weiß. Ist aber so. Teilweise plätschert der Film vor sich hin, gerade als man denkt, man könnte den düsteren und ernsten Grundton mal außer acht lassen, knallt es. Vielmehr kann ich zu der Geschichte nicht sagen, denn wie oben schon erwähnt, es würde Spoiler regnen. Was ich auch beinahe noch nie erleben durfte: eine 11 Jährige Darstellerin die in einigen Szenen alle anderen gnadenlos an die Wand spielt. Unfassbar, wie glaubhaft sie ihre Rolle spielt. Jake Gyllenhaal und Natalie Portman zusammen zu sehen, gefiel mir wirklich gut, außerdem spielen sie hier Bärenstark. Tobey Maguires Rolle ist hier eigentlich die schwierigste. Es sei nur soviel gesagt: ich zieh mein Hut vor Spidey! Das war mir weitem Abstand seine beste Leistung.

So, und jetzt noch einmal, bitte so wenig wie möglich über diesen Film lesen und vorab schauen. Am besten gar nichts, am besten lest ihr nicht mal den Kommentar. Diese Warnung kam wahrscheinlich ein wenig zu spät, aber .. was solls.

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SoulReaver

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Brothers = Die Ruhe vor dem Sturm :). Schau ihn mir jetzt auch nochmal an :)


Broda

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Sehr gut Souli. ;)


SenSesS

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Bewertung7.5Sehenswert

Vorneweg, ich habe keinen Trailer oder ähnliches zuvor gesehen!

Ich muss gestehen, die allgemeine Story finde ich nicht unbedingt schlecht, ist aber auch nicht unbedingt originell.
Doch was ich an diesem Film in der ersten Hälfte so vermisst habe: Ich konnte mich leider in keinen der Charakter reinversetzen. Ich persönlich fande sie nicht authentisch genug gespielt.
Tobey Mcguire ist natürlich als "Spiderman" vorbelastet, in meinen Augen aber auch nicht der vorzeige Soldat. Doch darum ging's in "Brothers" nicht. (Spoiler) Sein Entschluss seinen Kameraden zu töten war für mich in der Situation nicht nachvollziehbar, aber natürlich verständlich! Ein typischer Konflikt!

Doch hingegen die zweite Hälfte des Filmes (Ab der Rückkehr);
hat Mcguire mich dann doch überzeugt, als kaputter, mental gebrochener Soldat. Welcher mit der ganzen Situation und dem Geheimnis das er trägt nicht klar kommt und selbst, nein besonders, seinen Bruder als Feind sieht.
Auch in den Bruder (Jake Gyllenhaal) kann man sich immer mehr hineinversetzten, ihn verstehen und vielleicht sich sogar mit ihm identifizieren.
Das Ende bleibt offen.... und es gibt Bessere!

Ps:
Ich mochte den simplen Soundtrack unglaublich gerne und es muss mal gesagt werden; Natalie Portman sieht verdammt gut aus :D! (Welche meiner Meinung nach über den ganzen Film gesehen die beste schauspielerische Leistung abgegeben hat!)
Grüße!

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SenSesS

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heißt wie?


*frenzy_punk<3

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Brødre, Brothers – Zwischen Brüdern


KiLLLLLLLi

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Bewertung7.0Sehenswert

Hat mich doch jetzt von der Story her stark an Pearl Harbor erinnert ;)

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Kreaexo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gelungener Film und ein Paradebeispiel dafür, dass das alles so hätte nicht passieren müssen, wenn man erkannt hätte, dass Sam (Tobey Maguire) dringend therapeutische Hilfe braucht. Die Handlung ist ziemlich stark und mitreißend. Natalie Portman, Tobey Maguire, Jake Gyllenhaal und selbst die Jungschauspielerinnen machen ihre Sache jeweils großartig.

Manche Stellen sind so packend, dass man sich nur auf das Geschehene konzentriert und das eigene Umfeld verschwimmt und zur Nebensache wird. Exzellent, solche Stellen braucht, bzw. bräuchte, jeder Film.

Der Endmonolog ist kurz, dennoch absolut treffend und auf den Punkt.
*Sekunde, ich muss mir mal kurz eine Träne wegwischen.*

Die Punktzahl hat sich dieser Film redlich verdient.

PS: Der Soundtrack geht ans Herz.

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momopipi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist ein schönes Gefühl, wenn man wieder 8p für einen Film vergeben kann.
"Brothers" erzählt ein sehr stimmiges Familiendrama. An Tobey Maguire konnte ich mich bis zum Ende nicht wirklich gewöhnen, ändert nichts an der Tatsache, dass er insgesamt doch super geschauspielert hat. Hier und da wirkte mir der Film etwas zu sehr konstruiert, aber trotzdem überzeugte mich dieses feinfühlige Drama mit seiner sehr angenehmen Atmosphäre.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung9.0Herausragend

Brothers ist ein kleiner und sehr emotionaler Film in dem mal wiede alle Beteiligten zeigen können was sie können.
Allen vorran natürlich Tobey Maguire der hier eine wirkliche Glanzleistung abliefert.
Aber auch die beiden Kinderdarsteller machen einen ganz hervorragenden Job.
Die Story ansich ist eigendlich nicht Weltbewegend oder neu,
umso erstaunlicher dass sie einen dann doch so mitreißt.
Dieser Zwiespalt der immer wieder gezeigt wird ist sehr interessant.
Auf der einen Seite die Familie die sich mit der schwierigen Situation zurecht findet und mit der Zeit ihr neues Glück findet,
auf der anderen der Soldat der die Qualen der Gefangenschaft miterlebt und alles dafür tut um wieder zu seiner Familie zurück zu kommen.
Und wir als Zuschauer wissen ganz genau auf was das alles zu steuert.
Sind aber doch gefesselt und mitgenommen!

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Moe Szyslak

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Bewertung9.0Herausragend

Emotional mitreißendes, packendes und aufwühlendes Familien- und Kriegsheimkehrerdrama, dass ich erstmal verdauen muss und dass mir zum Ende hin verdammt tief unter die Haut und an die Nieren ging, was neben der Geschichte vor allem den phänomenal guten Darstellerleistungen zu verdanken ist. Die wunderbare Natalie Portman als zerbrechliche aber zugleich starke Frau des in Afghanistan abgestürzten und für tot erklärten Marines und Jake Gyllenhaal als dessen sympathischer Taugenichts-Bruder spielen sich realistisch und ohne Übertreibungen die Seele aus dem Leib und haben eine schier unbeschreibliche Chemie zusammen. Und werden in der zweiten Hälfte von Tobey Maguire sogar noch an die Wand gespielt, denn was der da ablieferte war beängstigend gut und jagte mir mehrmals einen Schauer über den Rücken, was umso verwunderlicher ist, weil ich ihn in der ersten Hälfte des Films nur so okay fand. Unterstützt wurden sie von hervorragenden Nebendarstellern, vor allem die beiden kleinen Kinder spielten außergewöhnlich gut. Die Familiengeschichte und das Zurechtkommen mir der Tragödie war so dramatisch und wunderschön zugleich erzählt, dass ich immer wieder vergessen bzw verdrängt habe, dass in Afghanistan ja noch Entsetzliches vor sich ging. Heftiger Kontrast zwischen den beiden Handlungsorten, die Welt der einen wird gerade geheilt, die Welt des anderen wird gerade zerstört. In der zweiten Filmhälfte wurde dann noch eine mächtige Portion Drama mehr draufgeschaufelt als eh schon vorhanden war und die erdrückende Stimmung war fast nicht mehr auszuhalten, ich war aufgrund der Unberechenbarkeit von Allem nervlich richtig angegriffen und geistig nur am Fingernägel kauen. Unglaublich intensiv und wahnsinnig gut erzählt, gefilmt und gespielt. Ganz ganz großes Drama, bei dem am Ende die ungemütliche und unbeantwortbare Frage nach dem "Was nun?" aufgeworfen wird, in der trotz all der Depression und Ungewissheit dennoch Hoffnung mitschwingt, denn sonst wäre der Film wegen einer Übderdosis Depression nur noch schwerer zu ertragen und verarbeiten gewesen, als er ohnehin schon ist.
9/10 renovierten Küchen

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IheartMovies

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Bewertung6.5Ganz gut

"Brothers" ist ein Psychodrama, auf das ich mich persönlich sehr gefreut habe. Allein Jake Gyllenhaal und Natalie Portman sind sehr gute Argumente dafür - zudem hat mich die "Story" sehr angesprochen.
Zuerst möchte ich darauf eingehen, was mir an dem Film gut gefallen hat. Ich habe den Film im englischen Orginal gesehen und muss gestehen, dass Tobey Maguire einfach wunderbar spielt - der Charakter im Wandel ist perfekt insziniert, alle Facetten vom liebenden Familienvater zum Kriegsopfer sind rührend und beängstigend abgedeckt. "Brothers" ist zudem ein Film, bei dem die Dramatik sehr gut portioniert ist: Es gibt keine überzogene Momente (die bei so vielen Filmen zu Hauf auftreten), was den Film sehr glaubwürdig und realistisch erscheinen lassen.
Leider, und damit muss ich wirklich sagen LEIDER muss ich bei dem Film ein paar Abstriche machen. Trotz den 104 Minuten wirkt der Film VIEL zu kurz - man hat das Gefühl, es fehlen einige Szenen, die den Film abgerundet hätten. Zudem verläuft sich die Geschichte an manchen Stellen etwas, ist vorhersehbar, da man dieses Schema mittlerweile kennt und auch die Beziehung zwischen den Brüdern ist schwierig gestaltet und nicht perfekt in Szene gesetzt.
"Brothers" ist für mich trotzdem ein Drama, dass man sich durchaus sehr gut ansehen kann - mit guten Darstellern, einer interessanten Thematik und keinen überdramatischen Stellen.
Für alle die, die den Film noch nicht gesehen haben: SEHT NICHT ZUERST DEN TRAILER! Der Trailer verrät den ganzen Film, von Anfang bis Ende, und es kann sein, dass ich den Film besser bewertet hätte, hätte ich NICHT zuerst den Trailer gesehen.

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Arventus

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da muss ich dir zustimmen,das war das erste mal dass mir ein Film anstatt zu lange, viel zu kurz vorkam


IheartMovies

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Ja, das ist echt das Problem bei dem Film! Andernfalls wäre er wahrscheinlich echt richtig gut geworden.


Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

„Brothers“ ist ein ausgewogenes Familiendrama, das niemals zu viel Kitsch zulässt oder zu wenig in die Materie geht. Ausschließlich lebt der Film von seinem großartigen Cast, der durchaus recht prominent mit Tobey Maguire, Jake Gyllenhaal und Natalie Portman besetzt ist. Gyllenhaal und Portman spielen überzeugend, doch die eigentliche Überraschung ist Tobey Maguire. Ich persönlich erwarte ja nie so Großes von ihm, trotzdem spielt er hier seine Rolle einfach nur perfekt und ist das Highlight des Streifens. Man hätte „Brothers“ natürlich noch viel dramatischer inszenieren können, aber diese kleine Ausgewogenheit passt meiner Meinung nach gut ins Gesamtkonzept. Auch der ruhige Score von Thomas Newman drängt sich nicht auf.

So ist „Brothers“ ein sehenswert Film über ein brisantes Thema, aber auch kein Meisterwerk.

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moviereporter

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Bewertung5.5Geht so

Klar, die Schauspieler sind klasse. Leider hat mich die Story nicht gerade vom Hocker gehauen. Die Grundidee ist wirklich nicht schlecht und müsste eigentlich für reichlich Zündstoff sorgen. Doch bis auf die letzten 20 Minuten hat mich der Film nicht sonderlich überzeugt - das Ende noch viel weniger...

Die besten Szenen befinden sich bereits im Trailer - wer den gesehen hat braucht vom Film keine Überraschungen zu erwarten - schade. Etliches an Potential wurde verschenkt, zumal wir es bei 'Brothers' mit einem Remake zu tun haben, da hätte man sich ruhig weiter aus dem Fenster lehnen können und das Ganze brodelnder und spannender gestalten können.

Insgesamt sicher kein schlechter Film - mir persönlich passiert in der anderthalben Stunde aber zu wenig. Die Rückkehr von Tobey Maguires Rollen ist im Film zu spät angesiedelt und der große 'Krach', den ich mir zum Ende hin gewünscht hätte, kam bei mir erstaunlich unberührend und vor allem unspektakulär an.

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jannis

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter und schlechter Film.

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