The Raven

The Raven (2012), ES/HU/US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
5.1
Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4
Community
904 Bewertungen
78 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von James McTeigue, mit Alice Eve und John Cusack

Ein Mörder lässt sich von Edgar Allan Poe inspirieren und verbreitet in The Raven Angst und Schrecken.

Handlung von The Raven
Sein Gedicht The Raven machte ihn berühmt, doch von seinem Ruhm allein kann der Schriftsteller Edgar Allan Poe (John Cusack) nicht leben. Einst gefeiert, dann von der Öffentlichkeit geschmäht, muss er sich seinen Lebensunterhalt als Kritiker verdienen. Doch seine Vergangenheit scheint ihn einzuholen, als Detective Emmett Field (Luke Evans) ihn darauf hinweist, dass die geheimnisvolle Mordserie, die Baltimore im Jahr 1849 heimsucht, erstaunliche Parallelen zu seinen Kurzgeschichten aufweist.

Offensichtlich nutzt ein Serienmörder Poes alte Geschichten als Vorbild für sein Treiben. Um weitere Morde zu verhindern, begeben sich Poe und Detective Field gemeinsam auf die Suche und versuchen, dem Mörder beim nächsten Mal einen Schritt voraus zu sein. Wie seine berühmteste literarische Schöpfung, der analytisch ermittelnde Amateurdetektiv C. Auguste Dupin, müssen sie ihr Logik- und Kombinationstalent einsetzen, denn als nächstes Opfer hat der Mörder offenbar Poes große Liebe Emily (Alice Eve) auserwählt.

Hintergrund & Infos zu The Raven
Tatsächlich hatte der historische Edgar Allan Poe nicht den besten Ruf in der Öffentlichkeit. Im puritanischen Amerika der 1840er Jahre galt der Autor von The Raven als Trinker und Unruhestifter. Seine scharfzüngigen Kritiken und Literaturfehden trugen auch nicht unbedingt zu öffentlichem Ansehen bei und bescherten ihm zahlreiche Feinde. So kommt es, dass sich um Poes Todesumstände die verschiedensten Theorien ranken – zu denen auch Mord gehört.

Regisseur James McTeigue war bisher vor allem durch seine Action-Filme V wie Vendetta und Ninja Assassin bekannt. Für The Raven verarbeitete er ein Drehbuch von Ben Livingston und Shakespeare – Hannah Shakespeare, um genau zu sein. Die Frau mit dem berühmten Nachnamen muss sich den Erfolg ihes Namensvetters erst noch erarbeiten. Vor The Raven war sie vor allem als Autorin einiger TV-Serien in Erscheinung getreten. (ST)

  • 37795279001_1455252367001_th-1455246396001
  • 37795279001_1205427778001_ari-origin06-arc-138-1317981583556
  • The Raven
  • The Raven
  • The Raven

Mehr Bilder (37) und Videos (6) zu The Raven


Cast & Crew


Kommentare (73) — Film: The Raven


Sortierung

Kokuznuz

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

"Sprach der Rabe..."-"...Verpiss dich!"

Hachja... ein Meisterwerk ist der Film womöglich nicht, aber jedem Poe-Fan wird wahrscheinlich trotzdem das verräterische Herz aufgehen! :)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CyberExistenz

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ein tatsächlich ziemlich durchschnittlicher Film, der einen Poe- Fan aber stellenweise doch zu unterhalten weiß.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lennardB.

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

unterschätzt. Ein wirklich guter Film mit eimem guten John Cusack.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mikkean

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Edgar Allen Poe hatte es in seinen nebulösen letzten Tagen also mit einem "Saw"-Killer-Vorläufer zu tun. Musste seine letzte Geliebte aus dem Grab befreien, sah sein düsteres Werk zur morbiden Fantasie-Anregung für perfide Splatter-Tötungen genutzt und bekam im Pub nicht mal Schnaps angeschrieben. Ah ja, schon klar.

Es gibt durchaus Filme, bei denen haben solche Gedanken-Spiele funktioniert. Vor allem dann, wenn sie entweder leicht ironisch waren und/oder über bessere Drehbücher verfügten. "The Raven" gehört leider nur in die Kategorie "Einmal ist keinmal".

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Da man nichts Genaues über das Ende von Edgar Allen Poe weiß, ist es legitim, wenn man eins erfindet. Und wenn das ein Gruselschocker ist, passt es ins Bild. Das hat Regisseur James McTeigue grandios umgesetzt. Neben vielen Beispielen aus Poes Werk beginnt er mit der bekanntesten Figur des Meisters: dem Raben, der immer ‘Nevermore‘ sagte. Es gibt Vergleiche mit zeitgenössischen Kollegen wie Longfellow und Verne. In düsteren Farben gezeichnet entsteht eine Mordserie und eine Liebesgeschichte. Beides durchaus legitim. Der Mörder nimmt sich Poes Kurzgeschichten als Vorlage und eine unglückliche Liebe zu Emily (Alice Eve) ohne Happy End bildet den Motor (Wo ist Emily?) der Handlung. Auch E.A.P. war nicht unbedingt ein Womanizer.
Die polizeilichen Ermittlungen unter Detective Fields (Luke Evans) sind nachvollziehbar und dennoch spannend erzählt. John Cusack gibt den Poe beeindruckend echt. Er ähnelt ihm sogar. Der Schwiegervater in spe Brendan Gleeson dient mit seinem Reichtum nur als Kulisse, der den armen Schlucker anfangs nicht leiden kann. So ist es nur konsequent, wenn der Mörder am Ende für Zuschauer und die Filmwelt ein völlig Unbekannter ist. Aber er ist Poes größter Bewunderer: ein Schriftsetzer (Sam Hazeldine): ‘Ich bin ihr Meisterwerk.‘ Ein paar Wendungen drehen noch an der Spannungsspirale bis Poe Emily rettet und stirbt und dann entkommt der Serienmörder…doch nicht. Nettes optisch ansprechendes Schlussbild und ein Zurück zur ersten Einstellung. So macht Grusel Spaß, angelehnt an eine Figur der Literatur.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Fu-Jay

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Würde der gute John Cusack sich als Edgar Allan Poe bei all dem Overacting nicht heiserschreien, würde das Ding vermutlich in einem niedrigeren Stand als dem absoluten Mittelmaß versinken.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tina Scheidt

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Mir rettet Andreas Fröhlichs wunderbare Synchro den Film. Wie er John Cusacks "Edgar Alan Poe" Leben einhaucht und dessen Verse und Geschichten rezitiert und die altmodische Sprachform geradezu elegant und flüssig in jeder Emotion ausspricht, macht diesen Film für mich zu einem ganz besonderen. Keine Ahnung wie John Cusack im Original spricht, ähnelt seine Stimme aber seinem teilweise auf mich grottig wirkendem overacting, ziehe ich eindeutig Andreas Fröhlich vor, der mich hier bei der Stange hielt.
Die Begleitumstände von Poes geheimnisumwitterten Tod eingebettet in eine Jagd nach einem brutalen Serienkiller im Stil von Red John, The Ripper, ist genial. Doch leider schafft es der Film nicht wirklich, Poes Schauergeschichten so umzusetzen und in die Handlung einzuflechten, dass ich atemlos vor Spannung zuschaue.
Der tragische Höhepunkt erreichte mich sogar ganz und gar nicht und
********
SPOILER
wie Poe in Gegenwart des Killers Gift einnimmt um die Liebe seines Lebens zu retten, ohne zu wissen, wo sie ihr Leben aushauchen soll, zerstört für mich beinahe den Film. Im einen Moment scheint Poe alle Kraft zu verlieren um bestimmt gleich tot umzufallen und im nächsten Moment, ohne sicht- oder hörbaren Beweis warum, wild eifrig mit Löwenkräften versehen die Bodenplanken unter sich aufzureißen und seine Liebste auf die Arme zu nehmen und sicheren Schrittes fortzutragen. Beide schwören sich ewige Liebe in diesem und im nächsten Leben und ich dachte bereits: beide sterben jetzt zusammen? Traurig, aber passend. Doch nein! Poe rettet seine Liebste und er selbst stirbt im Krankenhaus. Das ist alles dermaßen overacting von John Cusack und der Regie, dass es einfach nur weh tut.
Und wie der Serienkiller dann zum bösen guten Schluss vom Komissar (wunderbar von Michael Roll synchronisiert und Luke Evans gespielt) erschossen wird, ist angesichts seines offenkundigen nicht Verstehens von Poes letzter Botschaft an ihn selbst nicht schlüssig nachzuvollziehen wie auch woher er wissen soll, wo dieser nun sein soll.
Auch dass der Killer nun Jules Vernes stalken und bedrohen möchte, nun ja... mich packte es nicht.
SPOILER ENDE
**************
Schade! Der vielversprechende Ansatz des Films wird nach und nach von Emotionslosigkeit, gähnender Langeweile trotz brutaler Morde und Anschläge und auch Blut Gespritze (aber für mich dermaßen seltsam umgesetzt, dass es mich überhaupt nicht packte geschweige denn schaudern ließ wie bei From Hell mit Johnny Depp) ersetzt, die alles überdeckt.
Manches an der Handlung blieb allzu offen, manches erschloss sich nicht wirklich schlüssig dem Zuschauer und ließ zumindest bei mir ein Fragezeichen über dem Kopf erscheinen (aber vielleicht liegt das auch an dem 3. Detektiv Bob Andrews.. :-) der Poe Leben einhaucht...
Ein sehenswerter Film, aber nochmal brauche ich ihn mir nicht anzuschauen, dafür störte mich doch zu viel.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Tina Scheidt

Antwort löschen

Da bist du nicht alleine ;-)


Andy78

Antwort löschen

Das beruhigt mich...;)


uncut123

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

von der aufachung her sah er toll aus...nur die story konnte mich nicht richtig fesseln!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

StrawStar

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Obwohl die Ausgangsidee - eine Verknüpfung der mysteriösen Todesumstände des großartigen Autors mit seinen horrenden Kurzgeschichten - vielversprechend klang, konnte The Raven mich nicht überzeugen.
Einmal davon abgesehen, dass der Film mit Poes berühmtem Gedicht lediglich den Titel gemein hat, arbeitet er sich eher lustlos an den bekanntesten seiner Kurzgeschichten ab. Selbst der sonst so wunderbare John Cusack bleibt blass. Die Handlung zieht sich mit ihrem schnöden "Whodunnit" in die Länge und so sind die Geschichte und ihre Figuren, wenn am Ende die Aufklärung erfolgt, schon längst in der Gleichgültigkeit versunken.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

timwenig

Antwort löschen

stimmt!


blacky04

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Bisher die beste "Poe-Verfilmung", die ich gesehen habe. Lasse mich aber gerne belehren...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

blacky04

Antwort löschen

Also die alten Poe-Verfilmungen aus den 1960ern mit Vincent Price sind schon nicht schlecht, aber mir liegen diese alten Sachen einfach nicht.

The Raven, US 2006, Horrorfilm mit Jillian Swanson, Jack Quinn
Der ist schlechter als alle Filme, die von uns selbst während meines Studiums produziert wurden, und das will schon was heißen ^^

Edgar Allan Poes Das Grab der Ligeia
Hat ganz schöne Bilder und eigentlich auch Potenzial, aber verläuft sich irgendwie im nix... Fand ich gen Ende nur noch anstrengend.

An Morella kann ich mich kaum mehr erinnern, ich weiß nur noch, ich fand ihn schrecklich.

...die fallen mir spontan ein. Durch diese Filme habe ich kaum mehr Erwartungen an Verfilmungen bzgl. Poe und dadurch hat mich dieser Film schon sehr positiv überrascht.


Filmkenner77

Antwort löschen

Gestern habe ich "The Raven" gesehen. Gebe ihm eine 6.0. Düsterer Look, aber irgendwie hätte man da mehr rausholen können. Ich mag die Filme mit Vincent Price oder die noch älteren Sachen mit Karloff sehr.


LowRidah

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Nett gemacht, aber nach einer gewissen Zeit stellt sich die Frage die sich in jedem schlechten Horrorfilm auch stellt: Können Menschen wirklich so blöd sein?

Wenn ich mir das RTL-Nachmittagsprogramm ansehen würde, würde ich sagen: ja. Tue ich normalerweise aber nicht, deswegen erwarte ich mehr von einem Film als Handlungen nach RTL-Niveau.

Als Thriller okay, mehr aber nicht. Atmosphäre schön düster, ab und zu spritzt das Blut und nicht zuletzt wird auch die Spannung permanent aufrecht erhalten, leider, so scheint es, hauptsächlich durch die "dummen" Handlungen der Protagonisten.

Fazit: ok. Gäbe es mehr an "brutalen" Szenen hätte der Streifen sicherlich auch 'ne bessere Wertung bekommen ;)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr stimmungsvoll, spannend, packend und auch recht blutig. Man merkt, dass der Film viel von "Sieben" abgekupfert hat. Aber mit seiner sehr (vor allem für Poe-Liebhaber) interessanten Geschichte bringt er doch auch schöne eigene Ideen mit. Cusack und Evans spielen beide richtig gut, auch wenn der gute John an einigen Stellen beinah ins Overacting abtriftet. Auf jeden Fall einen Blick wert.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

KaosKani

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Was mich an diesem Film eigentlich am meisten gestört hat, war der Schnitt. Die Geschichte war einigermaßen spannend, wurde durch den Schnitt allerdings an vielen Stellen zerhackt und teils wurde so unnötig Verwirrung gestiftet. Das Ende war recht passend, leider auch wenig specktakular, der Bösewicht schlichtweg austauschbar.
Positiv war die Atmosphäre und Cusaks Schauspiel, der sich vom Hampelmann zu einem sympatisch-tragischen Charakter gewendet hat.
Alles in allem ganz gut und alle mal einen Blick wert, vom Hocker gerissen wird man dennoch nicht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MOVIE...FAN

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Raven" ist ein Horror-Krimi in "Sherlock Holmes"-Manier mit einem wirklich gut gespielten Edgar Allan Poe. John cusack nimmt seine rolle ernst aber gibt ihr auch eine witzige Note. Mir gefiel das Setting sehr gut. Dabei erinnern die Morde zum Teil an gewisse "Torture-Porn"-Werke wie zb. Saw. Dabei wird die Grenze des guten Geschmacks niemals überschritten oder berührt. Der Film strahlt eine angenehme Präsenz aus und kann doch vielfach überzeugen (besonders durch seie Art und weise).
Fazit: Neuer Stoff im Krimi-Genre mit überzeugendem J. Cusack und einer optimalen Inszenierung. Für "Sherlock"-Fans als auch für krimifans und Liebhaber der älteren Literatur.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

horro

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

In vielerlei Hinsicht zeigt sich diese Story genial, trickreich und mit viel Mystery-Atmosphäre. Vieles erhält aber auch zusehens Löcher, Lücken in denen die Spannung nicht mehr aufrecht erhalten und die Geduld des Zuschauers unnötig strapaziert werden. Ich werte den Film einfach mal nach meinem persönlichen Empfinden: schön den mal gesehen und durchgehalten zu haben; ein weiteres Mal sicher nicht.

bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

horro

Antwort löschen

High Fidelity?


VisitorQ

Antwort löschen

jetzt kommts.... ich mochte 2012. Ist also noch nicht sooo lange her :D


pischti

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Die genauen Umstände, wie Edgar Allan Poe am 7. Oktober 1849 ums Leben kam sind bis heute nicht genau geklärt. "The Raven", ein düster angehauchter Thriller, zeigt eine fiktive Geschichte, die eine etwas an den Haaren herbeigezogene "mögliche" Version seines Todes präsentiert, die allerdings zu unterhalten weiß. Hier verrate ich nichtmal zuviel, denn das Intro des Filmes beginnt nämlich mit genau diesem Sachverhalt in Schriftform. Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, dass hier durchaus Ähnlichkeiten mit dem Thriller "From Hell" , der eine der vielen Geschichten um den berüchtigten londoner Serienmörder Jack the Ripper thematisiert, gegeben sind. Ein Duell beider Filme verliert "The Raven" jedoch deutlich. Die Hughes Zwillinge verleihen ihrem Film von 2001 ("From Hell") eine dichtere und düstere Atmosphäre, es ist alles einfach intelligenter und spannender inszeniert. "The Raven" punktet zwar mit seinem Hauptdarsteller John Cusack, den ich allein wegen Andreas Fröhlichs genialer Synchronstimme gerne sehe, besitzt aber vor allem Schwächen bei der finalen Auflösung, denn da wirkt das Szenario einfach zu behäbig. Ich bin zwar immer mitten drin, wenn es um die Suche nach dem Mörder geht und ich hatte den Übeltäter auch nicht auf dem Papier, das muss ich zugeben, aber die Auflösung war trotzdem zu unspektakulär.Schade eigentlich, denn zwischendurch ist das Geschehen durchaus fesselnd und beängstigend. Schauspielerisch ist hier alles in Ordnung, wobei dieser Sachverhalt bei Filmen dieser Art für mich nicht die oberste Priorität hat. "The Raven" bleibt ein guter Vertreter dieser leider viel zu rar gesäten Krimis aus früheren Epochen , da bei diesen Filmen oftmals schon allein das Setting eine tolle Atmosphäre schafft, hat aber Luft nach oben. Ganz ordentlicher Vertreter dieser "die Jagd nach dem unbekannten Serienmörder" Filme, mehr aber leider auch nicht.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

vanilla

Antwort löschen

haha, kein Ding.....Ja stimmt Manni, lustiger Name für einen Krieger;-))
briger dir werden sie hoffentlich gefallen;-)


vanilla

Antwort löschen

"From Hell" ist um Längen besser als "The Raven".


gajer1978

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ganz ok...Story ist bekannt...zum Teil gut umgesetzt...nur ich finde, die Spannung kommt zu kurz...Effekte sind auch zum Teil gut gelungen...
Fazit : Ganz ok...aber nix besonderes

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Damon Salvatore

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Dichte Atmosphäre, ansprechende Optik, überzeugende Darsteller und ein guter und spannender Handlungsverlauf machen diesen Film von James McTeigue absolut sehenswert. Lediglich anfangs kommt der Streifen etwas zäh in die Gänge, aber schon schnell entwickelt sich ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel mit der einen oder anderen klugen Wendung. Als Mix aus düsterer Atmosphäre und spannenden Krimi-Elementen kann The Raven durchaus überzeugen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CrazyWizard

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Gute Unterhaltung mit einem interessanten Mix aus Fiktion und realen Personen. John Cussack mimt seine schwierige Rolle sehr gut und kann den Exzentriker gut präsentieren. Auch wenn mich das Drehbuch etwas stört, da die Auflösung sehr steril bleibt und der Bösewicht durch Mangel an Gründen gesichtslos bleibt. Sonst kann man aber gut mitfiebern bei diesem Thriller mit verhaltener Tonkulisse.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chucky89

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

The Raven kommt ein wenig wie ein blutigere Version von Sherlock Holmes rüber. Der Film ist recht spannend und die Geschichte ist auch recht interessant, auch wenn ich weiterhin kein Freund davon bin reale Personen mit einer komplett fiktiven Geschichte zu verfilmen. John Cusack spielt die Rolle des exzentrischen Schriftsteller hier sehr gut.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch