Trance - Gefährliche Erinnerung

Trance (2013), GB Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 08.08.2013


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6.9
Kritiker
37 Bewertungen
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7.1
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2517 Bewertungen
173 Kommentare
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von Danny Boyle, mit James McAvoy und Rosario Dawson

In Danny Boyles neuem Thriller Trance – Gefährliche Erinnerung muss James McAvoy hypnotisiert werden, um den Drohungen einer kriminellen Bande zu entgehen.

Simon (James McAvoy) ist ein Auktionär von wertvollen Kunstwerken. Eines Tages wird die Versuchung für ihn zu groß und er schließt sich mit einer Bande mit krimineller Vergangenheit zusammen, um ein Gemälde im Wert von mehreren Millionen von Dollar zu stehlen. Während der Flucht erleidet Simon einen Schlag auf den Kopf und als er wieder zu sich kommt, hat er keinerlei Erinnerungen mehr daran, wo er das Bild versteckt hat. Franck (Vincent Cassel), der Anführer der Gang, versucht durch Drohungen und Folter an die Informationen zu kommen, doch ohne Erfolg. Er engagiert die Hypnotiseurin Elizabeth (Rosario Dawson), die durch die Kunst der Hypnose den Ort des versteckten Gemäldes herausfinden soll. Als sie immer tiefer in Simons ohnehin schon kaputtes Unterbewusstsein vordringt, vermischen sich für ihn immer mehr die Grenzen zwischen Realität und Illusion.

Hintergrund & Infos zu Trance – Gefährliche Erinnerung
Nachdem Danny Boyle zuletzt mit dem oscarprämierten Drama Slumdog Millionär und dem Biopic 127 Hours von sich reden machte, kommt 2013 sein Thriller Trance – Gefährliche Erinnerung in die Kinos, ein Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 2001. Dabei erarbeitete er sich die Ideen zu Trance wieder gemeinsam mit dem Produzenten Christian Colson, mit dem er zuvor an seinen letzten beiden Filmen gearbeitet hatte. Das Drehbuch schrieb unter anderem John Hodge, der bereits die Handlung zu Trainspotting – Neue Helden und The Beach kreierte. Mit Trance – Gefährliche Erinnerung wollte Danny Boyle eine etwas andere Form des Thriller Noir erschaffen und entdeckte dabei die traditionelle ‘Femme Fatale’ neu.

Ursprünglich wurden sowohl Michael Fassbender als auch Colin Firth für die Rolle des Gangbosses Franck in Betracht gezogen, bevor Vincent Cassel (Die purpurnen Flüsse) gecastet wurde. Für den Part der Hypnotiseurin Elizabeth hatte Danny Boyle Scarlett Johansson, Mélanie Thierry, Eva Green und Zoe Saldana in der engeren Auswahl, gab allerdings Rosario Dawson (Sin City) den Zuschlag. (LM)

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Kommentare (140) — Film: Trance - Gefährliche Erinnerung


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Graf Krolock

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Bezeichnungen Psychotrip und Thriller treffen vor allem auf das letzte Drittel zu. Bis dahin ist der Streifen ein spannendes Kuriosum, der einem ab und zu sogar ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert. Ich habe nicht selten den Kopf im positiven Sinne geschüttelt, weil mich die Handlung immer wieder fasziniert hat. Was mag da wohl kommen, fragt man sich. Zu keiner Sekunde langweilig, hält einem die Story bei der Stange. Ist das jetzt gerade real oder doch Hypnose? Da steckt doch noch etwas ganz anderes dahinter. Und schließlich steuert das ganze auf dieses überraschende Finale zu - ohne den Zuschauer vorher zu lange mit Verwirrspielen genervt zu haben. Den Soundtrack finde ich übrigens klasse, ebenso wie Bilder und Kameraführung.

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Cunicool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Von anfang bis ende super Film. Muss man gesehen haben. Bloß aufpassen von wem ihr euch hypnotisieren lässt.

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Hueftgold

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Bewertung7.0Sehenswert

Danny Boyle ist mit Trance ein absolut starkes Verwirrspiel gelungen, bei dem der Zuschauer am Anfang einer Tabula Rasa gleicht. Erst im Verlaufe des Filmes gelangt man zur Erkenntnis, wenn Boyle stetig mit optischen Spielerein und Twists protzt. Auch wenn man sich zum Schluss viel zu sehr auf die twists und Mindfucks fokussiert und dadurch eine Übereizung einleitet, ist Trance geradliniges, brutales, komplexes und spannendes Thrillerkino, welches man wohl erst nach unzähligen Malen komplett erschließen kann! Ein starkes Stück oder um es umgangsprachlich zu sagen, eine saugeiles Erlebnis!

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Hueftgold

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Mach das Bubo :)


BenAffenleck

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Danny Boyle und James McAvoy? Da heb ich aber schon von Haus aus ne 8,0er Erwartung. Ist auch ganz oben auf meiner "ToDoDatGucken-Liste".
@VV: deine Abneigung gegen INCEPTION finde ich ja sensationell. Das ist doch äußerst gelungenes Blockbuster-Kino mit guten Schauspielern, gelungenem Score, geiler Optik und einer fantastischen Stimmung. Mmmmhhh...vielleicht ein Opfer der zu hohen Erwartungen?


*frenzy_punk<3

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Bewertung9.0Herausragend

Danny Boyle: Guten Tag, wie kann ich Ihnen helfen?
Ich: Ich möchte mal wieder so richtig geflasht werden.
Danny Boyle: Glücklicherweise kann ich das einrichten, nehmen Sie doch platz.
Ich: <setze mich>
Danny Boyle: Lehnen Sei sich zurück, entspannen Sie sich und schließen Sie die Augen. Sie begegnen einem Kunstauktionär, den die Versuchung packt. Er schließt sich mit einer Bande zusammen und klaut ein Bild. Leider bekommt er bei dem Überfall jedoch einen Schlag auf den Kopf und erinnert sich nicht mehr daran, wo er das Bild versteckt hat. Sie begleiten ihn auf eine Reise, eine Reise in sein Unterbewusstsein und versuchen gemeinsam mit ihm das Bild zu finden.
Er lässt sich von einer Therapeutin in Trance versetzen und Sie sehen dabei zu, wie er Stück für Stück versucht sich zu erinnern. Ihr Herz beginnt jedes Mal wenn er kurz vorm Ziel zu sein scheint beinahe vor Spannung zu zerspringen, sie atmen flach bis Sie die Luft anhalten, warten darauf am Ziel anzukommen, doch wieder und wieder baut sich eine Barrikade auf. Die Spannung in Ihnen löst sich jedoch nicht, sie verfallen in eine Art Rausch, wollen mehr und bekommen mehr.
Sie taumeln hinein in eine Welt voller Verwirrung, irren umher in einem Stück der Kunst, verfallen der Extase der Hochspannung und können nicht genug bekommen.
Die Musik, die das Schauspiel untermalt kurbelt ihre Lust noch weiter an, presst ihnen die Luft aus den Lungen und lässt ihnen am Ende die Kinnlade runterklappen.
Sie befinden sich in einem Kabarett mit fantastischen Darstellern, in der Hauptrolle kein geringerer als James McAvoy (Filth), neben ihm Vincent Cassel (Black Swan) und als Sahnehäubchen noch Rosario Dawson (Death Proof), die sogar alle Hüllen fallen lässt.
Am Ende sind Sie beinahe am Ersticken, doch der seichte Abgang und die huldvolle Stimmung des Endes hohlen Sie zurück.

Sie erwachen wie aus einem Traum, atmen mehrmals tief durch und fühlen sich doch noch Stunden später wie auf einem Speedtrip.

"Trance", der Flash ihres Lebens, von Danny Boyle.

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*frenzy_punk<3

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Geil ne?

Na also die Rosario .. ich muss ja zugeben, dass ich die unsexy finde. Und .. ich bin eine Frau xD

Hauptsache du warst glücklich und zufrieden^^


Chris12zero

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Jupp, auch visuell sehr beeindruckend und McAvoy war auch mal wieder große klasse!! ;)
Nun jaaa, ich mag Rosario seeeeeehr^^ ...öheemm und war total geflasht und hab mit Sicherheit in dieser einen Szene genauso geschaut wie McAvoy^^ Also ja, ich war seeehr zufrieden^^ :D


Robbejr

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mindfuck hoch 3!
Klasse Story
Gute Schauspieler
James McAvoy ! <3
Von den Bildern gewohnt stylisch schön
Danny Boyle
Gibt zwar bessere Filme von ihm, dennoch ein überdurchschnittlich schmeckendes Menü aus Thriller, Drama und Psychothriller.
Ich kann mich nicht entsinnen, je etwas vergleichbares in dieser Art gesehen zu haben!

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Moe Szyslak

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Bewertung7.0Sehenswert

Bei weitem nicht Boyle's bester Film, aber dennoch natürlich immer noch ein guter. Spannende Geschichte, die etliche unvorhergesehene Haken schlägt und im Laufe der Zeit so verwirrend wird, so dass man nicht mehr weiß, was nun eigentlich wahr ist und was nicht, was sich nur in Hypnose abspielt und was nicht, ob sich das alle nur im Kopf abspielt und wenn ja von wem und wen oder was man überhaupt noch glauben darf und soll. Alles natürlich versehen und umgesetzt mit einer Bilderflut in grellen Neonfarben, absurden Kameraperspektiven, pulsierender Sound, so das einem regelrecht schwindelig werden konnte. Das Boyle'sche Erlebnis eben. In all dem (positiven) Wirrwarr versuchen neben dem Zuschauer James McAvoy, Vincent Cassel und Rosario Dawson den Durchblick zu behalten und machen dabei eine sehr gute schauspielerische Figur dabei.

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*frenzy_punk<3

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ich habe gar nichts vorhergesehen. Am Ende war ich total platt :)


Aurea

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Bewertung10.0Herausragend

Meine Flasche Wein und ich, wir haben jetzt lange überlegt, wie wir diesen Film bewerten wollen. Am Ende bleibt ja doch nichts übrig als ne 10. Jetzt mal unter uns hier, Danny Boyle könnte vermutlich alles verfilmen und es wäre einfach nicht von dieser Welt, weil es einfach zu genial wäre.

Ich find ja Hypnose eine feine Sache. Hab mich der ganzen Angelegenheit schon erfolgreich mehrmals unterzogen und bin vom Ergebnis immer wieder angetan. Danny Boyle geht auch immer, und James McAvoy ist einer meiner absoluten Lieblingsmenschen auf dem Planeten. Die Grundlagen für Trance hätten also schonmal kaum besser sein können. Mit jedem anderen Regisseur wäre Trance aber vermutlich ganz großer Mist geworden. Wirre Story, wirre Bilder, noch ein Twist weil man es einfach kann. Nee, in den meisten Fällen ist sowas nach 40 Minuten doof. Hier funktioniert das aber wirklich klasse. Am Anfang ist noch alles deutlich, die Bilder sind klar. Je weiter wir als Zuschauer in diesen Kaninchenbau vordringen, desto verdrehter wird die Geschichte, die Bilder werden unklar, überall reflektieren sich Sachen. Das unendliche Chaos wird angetrieben durch einen pumpenden Electro-Soundtrack. Obendrauf gibt es noch ein bisschen Sex, ein bisschen Gewalt, alles schön angepasst an das sowieso herrschende Chaos.

Ein Film, der bei jedem anderen Regisseur zum Totalausfall geworden wäre. Hier funktioniert aber alles einwandfrei, ist perfekt inszeniert, schauspielerisch in der A-Liga angesiedelt und mit der passenden Musik untermalt. Hat sich auf direktem Weg in mein Herz und Hirn geschlichen, meine Umwelt darf sich darauf gefasst machen, zu diesem Film gezwungen zu werden.

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Aurea

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Es geht doch nichts über einen guten Tropfen Wein :D


DoubleH

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Dürfen auch ruhig mal mehr Tropfen sein :) Das fesselt dann immer so schön ans Sofa. Wenn es denn der Richtige ist


Kurono

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Bewertung6.5Ganz gut

Ob Drama, Thriller oder Science-Fiction, Danny Boyles Filme sehen einfach verdammt gut aus. „Trance“ ist da keine Ausnahme und überzeugt optisch voll und ganz.
Zum Inhalt: Anfangs ein Gängsterfilm, entfaltet sich „Trance“ schon bald zu einen verworrenen Thriller. Lügen, Selbstbetrug und ein bisschen Liebe. Wer betrügt hier wen?
Der Film hält den Zuschauer dabei ganz gut bei der Stange, da er Aha-Erlebnisse verspricht und diese auch liefert.
Wie üblich bei solchen Verwirrspielen, wirkt das natürlich unglaublich konstruiert. Da die Hypnose, wie sie hier dargestellt wird aber sowieso total unglaubwürdig ist, spielt das aber eigentlich auch keine Rolle. Entweder man lässt sich darauf ein oder eben nicht.
Schade das die namensgeben Trance mehr ein Plotdevice ist, um die Handlung so hinzubiegen wie man sie braucht und weniger dazu genutzt wird, um abgedrehte Traumsequenzen zu zeigen. Da hatte ich mir irgendwie mehr versprochen.

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Stammfunktion

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich, verglichen z.B. zum vergleichsweise komplexen "Inception" die deutlich anspruchslosere Kost der "Your World Is Not Real"-Serie.
Die extremen Twists, die ungeschönte Brutalität, sogar die überdeutliche Sexualität - so intensiv ist kaum ein Film! Selbst die etwas kitschige Abrundung schadet indes nicht, und wer gejagt wird bleibt bis kurz ans Ende offen und der immer mehr verwirrte Zuschauer fühlt sich am Ende zwar erleuchtet, aber auch so sehr eingeladen, den Film gleich nochmal zu schauen - atemberaubend; grandios!

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Kaskodil

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Inwiefern Rache? Das nennt man Plagiat! Doktor Titel aberkennen!


Stammfunktion

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Hahaha :D


cycloo77

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein guter Film mit tollen Schauspielern,aber das oft Überlichtete Bild ist bereits nach 10 Minuten sehr nervig!

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Kaskodil

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich, verglichen z.B. zum vergleichsweise einfachen "Inception" die deutlich anspruchsvollere Kost der "Your World Is Not Real"-Serie.

Die extremen Twists, die ungeschönte Brutalität, sogar die überdeutliche Sexualität - so intensiv ist kaum ein Film! Selbst die etwas kitschige Abrundung schadet indes nicht, und wer gejagt wird bleibt bis kurz ans Ende offen und der immer mehr verwirrte Zuschauer fühlt sich am Ende zwar erleuchtet, aber auch so sehr eingeladen, den Film gleich nochmal zu schauen - atemberaubend; grandios!

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Ruste

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Bewertung7.5Sehenswert

*Spoiler" Ein oder zwei "Hypnose-Twists" zu viel finde ich.*Spoiler Ende*

Boyle ist echt ein Großer, aber Thriller ist vielleicht nicht seine größte Stärke. Trotzdem sehenswert, weil mal was anderes.Sehr gut gefallen hat mir wieder mal James McAvoy.

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heikschn

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film ganz nach meinem Geschmack! Klasse Story mit interessanten Wendungen, die am Ende Sinn ergeben und eben nicht (wie leider bei anderen Filmen oft) gekünstelt wirken. Zudem toll besetzt und großartig inszeniert und geschnitten. Macht einfach nur Spaß!

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NewSTARs

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bei den bisherigen Filmen von Danny Boyle wurde ich noch nie enttäuscht. Bei "Trance – Gefährliche Erinnerung" war ich sogar sehr positiv überrascht. Wie immer schafft es Boyle das Optische überragend darzustellen. Passend zum Thema wurde der Film mit knalligen Neon-Farben verzehrt, welche einen in das ideale Feeling des Psycho-Mindfuck-Thrillers bringen. Noch mehr herausgestoßen ist für mich auch die schauspielerische Leistung von James McAvoy. Der Typ überzeugt mich von Film zu Film immer mehr in seinen Rollen! Auch das Drehbuch ist sehr klasse. Zwar gab es die ein oder andere kleine Lücke, die aber vielleicht auch noch beim zweiten Schauen gefüllt werden kann.

Alles in allem ein Danny Boyle-Film, wie er wirklich nur von ihm sein könnte: Fetziger Style, wahnsinnig toller Soundtrack, beeindruckende Story (welche mich anfangs des Films nicht so mitgerissen, dennoch im Laufe sehr gefesselt hat) und ein klasse Cast. Tolles Filmerlebnis!

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horro

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Bewertung7.5Sehenswert

Hypnose ist, wenn sie denn wirklich funktioniert, sicher eine schöne Sache. Eingeknüpft in ein vertricktes Gangster-Komplott war dies bestimmt schwierig umzusetzen aber gut gelungen. Danny Boyle hats halt einfach drauf, immer schon, immer noch und immer wieder. Was hier an Stimmungen, Spannungen und Wendungen abgeht ist atemberaubend. Anspruch, Härte und Fantasie halten sich perfekt die Waage und die guten Darsteller leisten auch den entsprechenden Beitrag. Dieser Film macht gar nichts falsch und wirkt äusserst überzeugend.

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lieber_tee

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Ja, das was nice schreibt stimmt!


horro

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hach ... dann hab ich wohl ab sofort ein neues Idol ;)


spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Bildsprache und Tempo sind so Boyle, dass es eine Freude ist, vielleicht manchmal ein wenig zu Hochglanz. Nach hinten raus entgleitet ihm die Story leider ein wenig und driftet ins Esoterische bis Wirre. Unterhaltsam anyway...

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Kunst-Auktionator Simon (James McAvoy) bekommt von Sammler Franck (Vincent Cassel) den Auftrag, bei einer Auktion ein wertvolles Goya-Gemälde zu stehlen. Doch Simon hält sich nicht an die vereinbarten Regeln und alles endet in einem Desaster: Er wird bewusstlos geschlagen und als er erwacht, kann er sich an nichts mehr erinnern. Simon weiß nicht, was passiert ist und wo der wertvolle Schatz abgeblieben ist. Franck will das Bild jedoch unbedingt haben und engagiert die Psychologin Elizabeth (Rosario Dawson), die Simons Gedächtnis auf die Sprünge helfen soll. Mithilfe von vielen Gesprächen und Hypnose versucht sie die Ereignisse zu rekonstruieren. Dabei rutscht Simon immer mehr in eine Welt jenseits seines Bewusstseins ab und kann bald nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden.

Danny Boyle hat wieder einen rausgehaun im wahrsten Sinne des Worte. In Trance ist nichts so wie es scheint und man sollte vor allem voll konzentriert sein in diesem hippen Thriller, der so manches Schnippchen schlägt und des öfteren auch Schwindelgefühle verursacht. Logik ist in diesem Film nicht viel vorhanden und die Grenzen zwische Realität und Traum verschwimmen zunehmend. Man braucht auch viel Aufmerksamkeit, wenn man diese hat, bekommt man einen rasanten Augenschmaus vorgesetzt und man wird bis zum Ende in die Irre geführt. Bei Danny Boyle weiß man nie was man bekommt, aber dafür ist man am Ende immer zufrieden mit dem Gebotenen. Top auch das Trio Infernale Dawson/McAvoy und Cassel. 7/10 für diesen Geheimtipp.

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Niho

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Trance - Gefährliche Erinnerung" ist ein toller Mindfuckfilm, der erfrischend anders daherkommt. Kamera und Schauspieler stachen meiner Meinung nach (zusammen mit dem fesselnden Plot) besonders hervor. Ich glaube die Mängel des Films liegen einzig und allein in den kleineren Details. Zum Beispiel wird am Ende zwar das meiste aufgeklärt, aber so manche Szene blieb mir dann immer noch unaufgelöst im Gedächtnis. Von den kleineren Mängel sollte man auch den miserablen Soundtrack hervorheben, der an einigen Stellen fehl am Platz wirkte. Aber das ist im Großen und Ganzen nicht das Wichtigste.

Und deswegen ist und bleibt Trance ein spannender Thriller mit Twists, die den Film immer mal wieder gekonnt auf den Kopf stellen.

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lukas.stracke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mir echt sehr gut gefallen. Ich fand die Story auch irgendwie gar nicht so verwirrend, wie hier viele schreiben, am Ende wurde ja alles nachvollziehbar aufgelöst. Das Finale hat mich schon ganz schön geflasht. Fällt wieder unter die Katogorie der Twist-Enden, die ich sehr mag. Ansonsten gute Schauspieler (vor allem McAvoy seh ich immer gern), tolle Bilder, ein pumpender, stellenweise richtig epischer Electro-Score und stilvoll geschnitten. Ein sehenswerter Psycho-Thriller mit konstant hohem Tempo und geradezu hypnotischem Fluss.

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Sonnenverehrer67

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Bewertung7.0Sehenswert

macht Laune. Nicht die schwere Arthouse-Kost die ich erwartet hatte, aber auch kein dümmliches Mainstreamgeflecht. Diesen Film könnte man als leicht inceptionesk bezeichnen. Macht einfach Spaß, und die guten Darsteller lassen einen über die nicht 100% perfekten Auflösung hinweg sehen.

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